So ist es brav!

Na also geht doch!

Die Querelen um die TV-Präsenz des FC Bayern sind unterdessen beendet. In einem Telefonat mit Manager Uli Hoeneß habe sich Assauer entschuldigt und laut Rummenigge „auch versichert, dass er mit dem FC Bayern keine Probleme haben will.“

FC Bayern stutzt Neuling Mainz. Nur nicht im TV.

Nun sind die Pfälzer Wochen beim FC Bayern fürs erste wieder vorbei und die Mannschaft steht glänzender da als zuvor!

Der überzeugende Sieg wurde ja eigentlich nur durch die erneute Verletzung von Mehmet Scholl, die ungenügende Chancen – Auswertung und dem daraus resultierenden Mainzer Gerede nach dem Spiel, in München doch nur mit Pech verloren zu haben, bzw. die Chance auf mehr verpasst zu haben, getrübt, dabei hätten die Mainzer derlei gar nicht nötig, schon gar nicht die massive Schönfärbung durch das Aktuelle Sportstudio, den Mainzer Hofberichterstattern, die doch tatsächlich ein halbes Dutzend Großchancen der Bayern im eigenen Bericht unterschlugen…

Ärgerlich ist es zwar, dass die Bayern gegen den Neuling nicht 6:0, oder gar 7:0 gewonnen hat, aber offensichtlich muss man dem Karnevalsverein zugute halten, dass er nicht aufgegeben, sondern bis zum Ende alles probiert hat, was sich ja auch in den zwei völlig überflüssigen Gegentoren geäußert hat – naja, Schwamm drüber!

Dem VfL aus der Golfstadt geht dann wohl so langsam auch die Puste aus, wie man bei der Heimniederlage gegen den Hauptstadtclub eindeutig spüren konnte, auch wenn es ja nur eines Berliner Spielers in Weltklasse – Form bedurfte, den ehemaligen Tabellenführer weiter auf Distanz zu halten.

Einziger, jetzt noch ernstzunehmender Verfolger auf dem Weg zur Bayern – Herbstmeisterschaft ist der FC Assauer 04, wie wir das ja schon häufiger warnend angesprochen haben, auch wenn der Heimsieg gegen die Stadt-die-es-nicht-gibt an einem seidenen Faden, oder verschossenen Elfmeter hing – einerlei, es sind immer noch nur 2 Punkte Vorsprung und die gilt es, mit schwarz-gelber Hilfe am nächsten Spieltag auszubauen!

Apropos Schwarz-Gelb: Was ist nur in den BVB gefahren?! Jetzt geht es offensichtlich ans Eingemachte: Frisches Geld verbrannt, Punkte verschenkt und ganz nebenbei wird auch noch der schwächelnde Meister-der-Nachspielzeit wieder aufgebaut – Respektlos sowas!

Wollen wir nur hoffen, dass sich die Kicker vom Borsigplatz bis zum angesprochenen Derby gegen die Knappen wieder berappeln und uns wenigstens da mal helfen – schließlich haben wir ihnen ja auch seinerzeit beim 2:2 einen Heimpunkt geschenkt.

Die restlichen, noch in Frage kommenden Teams für die Herbstmeisterschaft, Hannover und Stuttgart teilten sich die Punkte, womit sicherlich keinem geholfen war, ausser dem FC Bayern natürlich.

Unsere Freunde vom HSV marschieren weiter in die obere Tabellenhälfte und machten auch vor der Eroberung des Borussen – Parks nicht halt – da hätten sogar wir noch was lernen können (erneut kein Punkt nach dem Sieg gegen uns, Statistik lügt eben nicht *g*)!

Der Vollständigkeit halber erwähnen wir noch die bedauerliche Auswärtsniederlage des Sportclubs aus Freiburg bei der Nummer 2 in Rheinland-Pfalz, einen offensichtlich erlösenden Heimsieg des VfL aus-dem-tiefen-Westen und die historische Heimniederlage des letzten ostdeutschen Clubs auf dem steilen Weg in die Zweitklassigkeit!

Auch dieses Jahr stellt sich offensichtlich erneut die Frage, weshalb eigentlich nur 3 Vereine absteigen dürfen? 😉

Fass ohne Boden, Folge 6.234

Manchmal fragt man sich wirklich: „Was machen die bloß mit all dem Geld?“

Borussia Dortmund kommt aus der Finanzkrise nicht heraus. Wie das Nachrichtenmagazin «Spiegel» am Samstag vorab berichtete, sind die Rücklagen aus der Kapitalerhöhung des börsennotierten Fußball-Bundesliga-Vereins bereits völlig aufgebraucht. Die Kapitalmaßnahme war Anfang Oktober vorgenommen worden und brachte dem Verein Einnahmen von insgesamt rund 24 Millionen Euro.

Tapezieren die damit die BVB – Geschäftsstelle, oder zündet man sich im Vorstand die Zigarren mit 100,- Euro – Scheinen an?!

Unvorstellbar wieviel Geld da inzwischen versickert ist…

Der Druck, die Schulden und die Nerven!

Sind offensichtlich ein zunehmendes Problem beim Assauer‘ Rudi:„Irgendwann verstehst du die Sender nicht mehr. Sollen sie doch ein Bayern-Studio aufmachen und fetten Gänsen den Arsch schmieren“, schimpfte Assauer heute. Damit monierte er die Entscheidung, dass die Partie Bayern München gegen den Hamburger SV zum Rückrunden-Auftakt der Fußball-Bundesliga um einen Tag vorgezogen und für eine TV-Live-Übertragung ausgewählt wurde.Erschreckend dabei, dass wir seit langer Zeit mal wieder dem Faßbender‘ Heribert zustimmen müssen:„Wenn sich einer nicht beklagen kann, dann ist es Rudi Assauer. Die ARD hat zum Bundesliga-Auftakt das Spiel Werder Bremen gegen Schalke gezeigt und Schalke in diesem Herbst dreimal im Uefa-Pokal“, erläuterte Faßbender. Zudem habe der WDR zum 100. Jubiläum von Schalke 04 eine ganze Nacht über den Club berichtet und einen Film über die hundertjährige Geschichte des Vereins ausgestrahlt.Update: Bayern-AG – Chef Rummenigge konterte heute die Vorwürfe des Assauer‘ Rudi:„Es wäre gut, wenn sich manche Kollegen erst einmal erkundigen würden, bevor sie etwas sagen. Er sollte sich um die Fakten kümmern. Wir haben erfolglos versucht, uns um das Spiel zu drücken. Das kostet uns nur Geld“, erklärte Rummenigge.Aha, interessant und weiter:Rummenigge („Wenn Assauer das Spiel unbedingt will, schenken wir es ihm“) konterte, indem er sagte, dass die Live-Übertragung auf Freitagabend den deutschen Rekordmeister Geld kosten würde. Zum einen würden die kompletten TV-Einnahmen in den Topf der Liga wandern, außerdem würde der FC Bayern durch die späte Anstoßzeit am Freitagabend (20.30 Uhr) etliche Zuschauer verlieren. Deshalb, so Rummenigge, habe man in Bayern ein Sprichwort: „Was kümmert es die Eiche, wenn sich eine Wildsau daran reibt.“Besser könnten wir das auch nicht ausdrücken… 😉

Nachdem uns ja in letzter Zeit

oft das Eine oder Andere aus der grün-weiß-orange-goldenen – Bremer – Ecke vorgeworfen wurde und wir doch mal lieber „unabhängige“ Quellen nutzen sollten, haben wir diesen Vorschlag nun aufgegriffen und zitieren einmal aus der heutigen Ausgabe des if – newsletters:Werder hat seine Leichtigkeit verloren

Sven Bremer (BLZ 26.11.) registriert Bremer Zweifel: ‚Diese Elf weiß nicht, was sie von sich halten soll: Ist sie nun der Double-Gewinner des Vorjahres, eine große Mannschaft also, die sich eine Portion gesunde Überheblichkeit leisten kann? Oder ist sie doch nicht so gut, und nun – der Fluch der guten Tat – lähmt die Last, die Erfolge bestätigen zu müssen? In jedem Fall hat diese Elf inzwischen eine Unsicherheit erfasst, die sie nicht von sich kennt. Ihr fehlt das, was sie letztes Jahr fast im Schlaf konnte: den riskanten Pass spielen, und der kommt dann an. Werder hat seine Leichtigkeit verloren.‘Die Leistungskurve von Werder zeigt nach unten

Frank Heike (FAZ 26.11.) fürchtet, dass Bremen ausscheidet: ‚Fast beschwörend hob jeder Bremer hervor, daß sie doch alles in der Hand hätten, und doch klang es bei manchem zaghaft, ja ängstlich. Das ganz große Selbstvertrauen war aus Mienen, Sätzen und Gesten nicht herauszulesen (…) Werder hat das Endspiel bekommen, das Thomas Schaaf vor Beginn der europäischen Meisterrunde angekündigt hatte. Das ist eigentlich ein Erfolg (…) Und doch: Zweifel an der Klasse des deutschen Meisters bleiben, sich um Gruppenplatz zwei behaupten zu können. Denn die Leistungskurve von Werder zeigt eindeutig nach unten.‘Schmaler Grat zwischen Schönreden und hilfreicher Gelassenheit

Auch Jörg Marwedel (SZ 26.11.) ist nicht zufrieden: ‚Dem Bremer Vortrag hatte der letzte Druck, die echte Überzeugung gefehlt, und sich zudem eine Fehlerquote eingeschlichen, wie man sie bislang kaum kannte vom grün-weißen Meisterteam. Nicht alle in der Werder-Führung goutieren deshalb, dass Schaaf öffentlich jedes kritische Wort gegenüber dem Team vermeidet. Es liegt ja nur ein schmaler Grat zwischen Schönreden und hilfreicher Gelassenheit.‘
So! Immer noch irgendwelche Fragen?!

Na das war doch mal wieder

richtig guter Fußball, oder?!

Hat Spaß gemacht zuzuschauen, hoffentlich gibt es davon noch mehr zu sehen, ok, Tel Aviv war jetzt nicht wirklich der stärkste Gegner in der aktuellen Champions – League, aber Ajax hat schließlich auswärts in Israel verloren…

Erstmal abwarten, wenn wir im Achtelfinale als Gegner bekommen und dann können wir immer noch in Jubel ausbrechen…

Der Unterschied zwischen sagen und meinen

ist oft klein, aber kaum irgendwo tritt er offensichtlicher zutage als bei Rudi Assauer:Es ist eine Katastrophe, wenn es damit losgeht, dass Harald Schmidt statt der Vereine die Kohle kassiertWas er sagt ist „Vereine“, was er meint ist „Schalke 04“! Nicht verwunderlich bedenkt man die Dicke des Eises auf der sich der Revier-Club befindet…

Andere Vereine sehen diese Geschichte übrigens wesentlich entspannter:„Wenn die ARD meint, dass Harald Schmidt mehr Quote bringt als UEFA-Cup-Spiele, wird sie sich schon was dabei gedacht haben. Es wird sich aber schon ein anderer finden, der überträgt. Ich freue mich jedenfalls auf Harald Schmidt – ich sehe ihn gerne“ sagte der Mainzer Trainer Jürgen Klopp.oder hier:„Es ist ein Verlust an Fernsehpräsenz. Aber das DSF ist auch ein guter Partner und es wäre gut, wenn der Sender auch ein weiteres Highlight bekommen würde“, kommentierte Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser den ARD-Rückzug.Fakt bleibt weiterhin, dass die ARD lediglich den bis Mai 2005 befristeten Vertrag mit dem Rechte-Vermarkter Sportfive nicht verlängert und andere Sender schon parat stehen, all die Schalke-, sofern sie sich überhaupt qualifizieren, und anderen Spiele zu übertragen!

Aber Fakten und Seriösität machen sich natürlich nicht so gut, wenn man der BILD-Zeitung ein polemisches Interview gibt…
😉

Es ist vollbracht, ist es nicht?!

Der FC Bayern hat nach dem ungefährdeten Heimsieg gegen die 2.-Liga-Mannschaft aus der Pfalz (die richtige), die Tabellenspitze erreicht, zwar nach einer ziemlich langen Zeit, aber all die Umstände um diese Tabellenführung wird von uns sicherlich anders bewertet, als es das Boulevard versucht, viel realer kommt da die Aussage von Felix Magath daher, dass „wir nach dem 34.Spieltag Spitze sein wollen“ – selten war eine Trainer – Aussage weniger hinzuzufügen!

Vor allem, weil es zuvor ja noch viele andere Baustellen gibt, die es zu bearbeiten gilt:

Bzgl. des Abstiegs des Vereins aus „der Region“ haben wir uns sicherlich nichts vorzuwerfen, wir haben unseren Teil der Abmachung eingehalten und wenn Lauterns Timmmmiee nicht permanent angeschossen worden wäre, hätte sich dies auch deutlicher im Ergebnis widergespiegelt!

Ferner sind wir auf einem guten Weg unser zweites wichtiges Saisonziel zu erreichen, den Meister-der-Nachspielzeit, den Meister-der-Provinz, das Team mit dem spritzigsten Trainer, wieder tabellarisch dorthin zu schicken, wo es eigentlich zuhause ist: im Mittelmaß!

Die Niederlage in der Stadt-die-es-nicht-gibt hat da sehr geholfen, zumal diesmal auch fast 3 Minuten Nachspielzeit den chronischen Nörglern nicht zum Punktgewinn gereicht haben…

Der Heimsieg unseren neuen (alten) Lieblings-Clubs, des Hamburger SV gegen den bisherigen Tabellenführer aus der Volkswagen-Stadt hat uns da natürlich eben nicht nur für die Hanseaten, sondern auch für uns selbst gefreut, zumal dieses Spiel auch klar machte, wer uns in dieser Saison womöglich noch Schwierigkeiten machen kann und das sind – dejá vu – die königsblauen Knappen aus der Stadt Kuzorras und Szepans!

Wenn man sich nämlich nicht einmal mehr auf eine Niederlage bei einem der zuvor heimstärksten Teams aus der Farbenstadt verlassen kann, verfestigt sich die Erkenntnis, dass es einmal mehr nur auf uns selbst ankommt, den Titel zu holen – Hilfe kann man keine erwarten gegen die blaue Yersinia pestis

Die schwarz-gelben Borussen haben zuhause gewonnen – Glückwunsch! Obwohl es ja ohnehin nicht mehr viel weiter bergab ging, ist also selbst dies ein Erfolgserlebnis!

Die Himmelsstürmer von der Leine sind bis auf weiteres auch erstmal ein wenig eingebremmst, ebenso wie ein weiterer Verein, die Gladbacher Borussia, die zumeist ja auch nur vom eigenen Mythos lebt!

Die anderen Himmelsstürmer aus Mainz, die mit uns zusammen die Machtübernahme im Bauernstaat vollziehen, machten Peter-den-ehemals-Großen erneut eine Nummer kleiner – vielen Dank hierfür, erstmals bietet er auch von selbst den Rücktritt an – na endlich!

Zum Schluss und auch sprichwörtlich, meldete sich Hertha BSC im Heimspiel gegen eine neu-trainierte Hansa – Mannschaft aus Rostock zurück, die doch tatsächlich auf dem neuen Berger’schen Feuerwehrwagen fast zum ersten 3-Punkte-Spiel seit langer Zeit gekommen wäre – Ausgleich in der 93.Minute – sowas nennt man wohl Pech, oder eigene Stärke, wie es Thomas Schaaf noch vor 6 Monaten ausgedrückt hätte…

Pumperl gesund!

Tja, wer kennt das nicht, eigentlich geht es einem ganz gut, wenn da nicht das leidige Thema Steuern und Finanzamt wäre… 😉

Aber zum Glück geht es dem FC Bayern sonst ja ganz gut, wie unser Lippstädter Westfale an der Spitze im besten bayerisch mitteilte:„Der FC Bayern ist ein pumperlg’sunder Klub“Zu den Daten:So konnte der Umsatz 2003/2004 im Vergleich zum Vorjahr um 2,2% gesteigert werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr stehen 166,3 Mio. € Umsatz zu Buche (02/03: 162,7 Mio. € ). Das operative Ergebnis konnte sogar um sage und schreibe 41,7 % zum Vorjahr gesteigert werden. Es wurde hier 22,9 Mio. € erwirtschaftet (02/03: 16,2 Mio. € ). Als Gewinn vor Steuern sind 3,4 Mio. € ausgewiesen. Davon gehen 0.6 Mio. € Steuern ab, somit beträgt der Jahresgewinn nach Steuern 2,8 Mio. €.Und soviel zum Thema Steuernachforderung:Dieses äußerst erfreuliches Ergebnis wird jedoch leicht getrübt durch eine Steuernachforderung des Fiskusse von 6,25 Mio. €. Diese Nachforderung betrifft den Zeitraum 1997 – 2001 und beruht auf der unterschiedlichen Bewertungen von Spielerverträgen von Seiten der Betriebsprüfer. Der FC Bayern sieht lediglich 0.2 Mio. € davon als angemessen an. Bei der Abschlussbesprechung mit dem Finanzamt wurde ausdrücklich darauf hingewiesen und auch zwei Gutachten, die in Auftrag gegeben wurden, geben dem FCB zum 100% Recht.

Mittlerweile scheint auch das Finanzamt Zweifel am Bescheid zu haben und setzte deshalb die Forderung von 6.05 Mio. € bis auf weiteres aus. Dennoch ist der FCB nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) verpflichtet, diese Summe im Geschäftsbericht aufzuführen. Somit steht fürs Erste unterm Strich auf dem Papier ein Verlust von 3,4 Mio. €.Und zum Schluss noch etwas zur Mitglieder – Entwicklung:In Sachen Mitgliedern gibt es dagegen keine Zweifel, der FC Bayern ist und bleibt Spitze. Präsident Beckenbauer gab einen Einblick in die Entwicklung der Zahl von Mitglieder und Fanclubs. So zählt der Rekordmeister aktuell 97.810 Mitglieder (Vorjahr: 96.440) und 2.123 Fanklubs (Vorjahr: 2.005). Darin organisiert sind 136.563 Anhänger (Vorjahr: 132.308). „Tendenz steigend“ zeigte sich der „Kaiser“ zuversichtlich, so dass schon bald die magische Grenze von 100.00 Mitgliedern erreicht werden kann.