Es war doch zu erwarten, dass

die Verpflichtung des Unsympathen Tim Wiese nicht unkommentiert bleiben würde, spannend war nur, welche Kommentare so kommen würden, die hier sind eigentlich ganz „nett“:

Als „Unsympath“ und „Show-Man“ hatte ihn Thomas Breitkopf vom Werder-Fanklub „Vahraonen“ bezeichnet. Klose, der drei Jahre mit Wiese in Lautern zusammengespielt hat, wollte zumindest die zweite Charakterisierung nicht abstreiten.

„Tim ist ein guter Keeper. Aber er muss noch lernen, nicht schon quer in der Luft zu liegen, bevor der Gegner überhaupt geschossen hat“, sagte der Stürmer der „Syker Kreiszeitung“.

Er muss es ja wissen…

Darüber hinaus hatte Klose erklärt, beim ehemaligen U-21-Nationaltorwart sei es „eben immer die Frage, ob er auf dem Boden bleibt“.

Und weiter: „Tim macht gerne einmal, was er will. Aber er wird sich anpassen müssen, sonst gibt’s Feuer von der Mannschaft.“

Feuer im familiären Heim?

„Anpassen muss man sich überall“, meint Wiese gelassen. „Ich bin auf jeden Fall überzeugt, dass meine Entscheidung richtig war. Denn Werder ist ein Verein, der um die Meisterschaft spielen kann. Und mein Ziel ist es, Titel zu gewinnen.“

Aber warum dann zu Werder? Ok, besser verpflichten ihn die Grün-Weiß-Orange-Goldenen als wir, aber sonst?

Tatsache ist aber auch, dass der 23-Jährige bisher nicht nur für Aufsehen durch seine starke Leistungen auf dem Platz gesorgt hat. In Erinnerung sind auch Stinkefinger gegen gegnerische Fans, Schubser gegen Mitspieler und sein auffälliges Äußeres, das dem Bodybuilder bei Mitspielern den Namen „Spiegel“ einbrachte.

Na dann paßt er ja wie „Arsch auf Eimer“ nach Bremen…

Doch die Bremer Anhänger sind skeptisch. „Es wird ganz sicher ein beschwerlicher Weg für ihn. Zwei, drei gute Spiele werden da nicht reichen, um die Vorbehalte zu beenden“, sagte Michael Schröder vom Fanklub „Eastside“.

„Was soll ich dazu sagen, wenn mal vier oder fünf Fans etwas Negatives sagen“, entgegnet Wiese.

Stimmt, was kümmern Dich die Fans, Wiese…

Sein Abschied aus Lautern wird auch nicht der Beste sein:

Doch offenbar will man beim FCK auf seine Dienste verzichten: „Ich habe gehört, dass ich kein Spiel mehr machen soll, weil die Vertragsverhandlungen gescheitert sind. Aber ich würde mich natürlich gerne auf dem Platz vom FCK verabschieden.“

Im Moment sieht es nach einer frostigen Verabschiedung in Lautern und einem kühlen Empfang in Bremen aus.

Was erwartet man bei einem Charakter wie Wiese?!

Wie von mir

hier angesprochen, kommt jetzt tatsächlich jeder der irgendwann mal ein Spiel verloren hat aus seinem Loch und schreit: „Skandal!“

Ob das nun er hier,

Arminia Bielefelds Manager Thomas von Heesen hat im Schiedsrichter-Manipulationsskandal einen weiteren Referee beschuldigt. Bei der von Dominik Marks geleiteten Regionalliga-Partie zwischen den Fußball-Amateuren der Arminia und von Hertha BSC Berlin (1:2) am 11. August 2004 soll zu auffälligen Fehlentscheidungen gekommen sein.

die hier,

Die SpVgg Greuther Fürth ist offenbar ebenfalls von Schiedsrichter Robert Hoyzer betrogen worden. Er pfiff das Handspiel eines MSV-Profis nicht.

SpVgg Greuther Fürth hat offiziell Einspruch gegen die Spielwertung der Partie vom 26. September 2004 beim MSV Duisburg (0:1) eingelegt.

die hier,

Die Meldung kam am späten Montagnachmittag und schreckte die Verantwortlichen des VfL Osnabrück auf. Zwei Spiele des VfL hat Hoyzer geleitet: das 3:2 in St. Pauli und das 4:1 in Uerdingen.

„Das ist ja unglaublich, das kann doch gar nicht wahr sein. In St. Pauli sind wir doch benachteiligt worden!“ Trainer Claus-Dieter Wollitz wollte sich gar nicht beruhigen, als er nach dem Training von der Entwicklung erfuhr. Zuvor hatte Frank Fechner, der Geschäftsführer des FC St. Pauli, erklärt, dass sein Verein eine Wiederholung der Partie gegen den VfL fordern werde, wenn sie nachweislich manipuliert worden sei.

oder die hier sind

Am 30. Mai 2004 hatte Hoyzer die Regionalliga-Partie in Wuppertal geleitet. Bremen verlor durch einen Elfmeter mit 0:1, und Trainer Thomas Wolter fühlte sich nach der Partie „zum ersten Mal so richtig betrogen“.

„Ich kann mich noch total gut erinnern. Das war ein typisches 0:0-Spiel. Aber es gab viele fragwürdige Entscheidungen.“

Darauf läßt sich ja auch prima aufbauen, zumal in Medien, die keiner so großen redaktionellen Kontrolle unterliegen und so fällt auch nicht weiter auf, dass schon mal ein Fragezeichen, oder der Konjunktiv vergessen wird, alles nach dem Motto „Erst einmal verdächtigen, um Beweise kümmern wir uns hinterher“!

Alle faseln vom Imageschaden, das Boulevard hetzt die Fans auf und die Mafia spielt auch noch mit…

Fortsetzung demnächst in diesem Kino!

Update: Inzwischen hat Hoyzer die „Vorwürfe als im Kern zutreffend“ bezeichnet – tja so schnell kann das gehen!

Offenbar haben ihm die Ex – Kohl – Anwälte zur Wahrheit geraten, aber machen sie das nicht bei all ihren Klienten…?

Angst vor den eigenen Fans?!

Schon wieder?!

Nach den massiven Protesten in BVB-Foren bekommt die neue Führung wohl kalte Füße:

Borussia Dortmund wird keine Hilfe vom deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München annehmen. „Die Situation stellt sich aktuell so dar, dass es kein weiteres Treffen geben wird und das Thema erledigt ist“, erklärte Präsident Reinhard Rauball auf der Internetseite des Vereins.

Kein Problem, dann halt nicht…

„Wir haben konkrete Ansätze, lösen unsere Probleme alleine und werden unsere gesteckten Ziele auch erreichen. Alles andere, was man uns andichtet, ist aus der Luft gegriffen.“

Ist ja gut, wir haben es verstanden…

„Hätte ich gewusst, welch hohe Wellen von Seiten der Medien bei diesem Thema schlagen würden, hätten wir uns nie im Leben mit den Bayern getroffen“, meinte Rauball.

Jahaa!

„Wir haben nichts gefordert, um nichts gebettelt und wollten auch kein Benefizspiel.“

Aufhören! Mein Gott, so ängstlich wegen ein paar Internet – Threads!?

Dann park‘ halt Dein Auto nicht am Stadion, Rauball…
😉

Hier übrigens ein paar Zitate aus dem BVB-Forum:

hi
also dickes lob für unser team… war ne klasse leistung in wolfsburg!so macht bundesliga wieder richtig spaß.
ABER: An die Vereinsführung: zu den bayern, würd ich nur sagen, dass sie sich ihre hilfe in A…. stecken können. Wer bei einem Heimspiel das stadion nicht mal halbvoll bekommt sollte erst mal bei sich nachschauen was da los ist. Der BVB spielt auch in der oberlige vor ausverkauftem haus!!!!Fazit: lieber oberlige als auch nur ein cent von den sch..ß bayern!
bvb forever

Hast du was genommen ^^
Wir brauchen den FC Bauern nicht wir schaffen das auch so ….

Ich weiss nicht, was du dazu meinst, aber ich finde nicht, dass wir irgendeine Hilfe von den Bayern annehmen sollten.Das aus einen einfachen Grund.Ich könnte sie dann nicht mehr Hassen ohne Gewissensbisse zu bekommen.Genauso verhält sich das mit Schalke.

Was mag Wurst-Uli zu dieser „Tat“ bewogen haben? Ich denke ja, dass Wurst-Uli in einem Anflug von Altersweissheit, Demut und Dankbarkeit sich daran erinnert, hat wie das struktur-, finanz- und wirtschaftsstarke NRW als eines der Geberländer, das struktur- finanz- und wirtschaftsschwache Bayern als eines der Nehmerländer, per Länderfinanzausgleich von `49-`87 mit Milliardenbeträgen am K.a.c.k.e.n gehalten hat. Höchstwahrscheinlich ist Wurst-Uli bei diesem Anflug von Anstand peinlich geworden, dass Bayern wegen seiner schwachen Wirtschaftskraft 38 Jahre lang am Tropf der anderen Bundesländer hing, sich jetzt aber als der Erfinder der Wirtschaftspolitik aufspielt, da es gerade mal 16 Jahre Geberland ist. Ich denke Wurt-Uli will mit seinem Hilfsangebot einfach dem Land NRW (das auch das Fussball-Kombinat FCB mit seiner Jahrzente langen Hilfe im Rahmen des Länderfinanzausgleichs erst möglich gemacht hat) ein klein wenig zurückgeben. Nein, ich denke mal er will mit seinem Hilfsangebot seine alten Ladenhüter bei uns loswerden, Sorge um einen Mitkonkurrenten heucheln und damit zeigen: Wir könnens, ihr nicht. Also kurzum: Propaganda aus Bayern „aus dem Land das erst mit 38 erwachsen wurde, doch gern mal einen auf dicke Hose macht“, die es nicht weiter zu beachten gilt.

Gestern noch Weltpokalsieger, Championsleaguesieger und deutscher Meister, ein Stadionausbau No.4 auf 150.000 konnte gerade noch verhindert werden… und heute schon der Sozialfall der Bundesliga!
Sogar der FC Bayern und so ein Zustand namens FC Schalke 04 haben erbarmen! Wie tief sind wir eigentlich gesunken??

jetzt wollen uns nicht nur die bauern helfen sondern auch meineid 05 wie tief sind wir gesunken wenn wir diese gebote annehmen sehe deprimierend für die fans aber trozdem für immer borusse

wenn bayern uns helfen will solln se uns spielr schenken die wolln doch ihr kader reduzieren . rau wer doch nichht schlecht oder ze roberto

DER ist nicht schlecht… 😀

Wenn wir die Lizenz für die zweite Liga kriegen würden,würde ich ja auch lieber absteigen als mir vom FCB Geld zu leihen,aber da das nicht der fall ist und wir wenn überhaupt in die Regionalliga kommen würden,sollen sie doch lieber nen Benefizspiel machen!!!
Obwohl ich lieber absteige als das *ZENSIERT* 04 Meister wird aber das werden wir den schon am Vorletzten Spieltag versauen!!!

ich hätte lieber beim abramovitsch
gebettelt als beim fcb

Hilfe von den Bauern?

Mir stockt der Atem……….das es einmal soweit kommt hätte ich nicht gedacht. Da rühmt man sich jahrelang der einzige wettbewerbsfähige Konkurrent der Weißwursttruppe zu sein und jetzt muß man dort zu kreuze kriechen und sich auch noch freuen, daß Uli Hoeneß bei uns Potential sieht.

Da bleibt doch der gemeine Fan auf der Strecke!Wen muß ich dann anfeuern wenn Bayern in Dortmund spielt? Verbrennt Uli Hoeneß für jedes Tor das wir gegen Bayern schießen ein Bündel Tausender auf der Trainerbank die wir sonst bekommen hätten? Wo bleibt für den Fan die Identifikationsmöglichkeit mit dem Verein? Die angesprochene Treue der Fans kommt doch zu einem großen Teil daher, daß man sich endlich mal mit den großen Bayern messen konnte! Und jetzt betteln wir da um Hilfe! Nein Danke!!!!!

Und so weiter und so weiter…
😉

Die nächsten die sich

beschweren können, aber bitte nicht drängeln:

Der DFB-Kontrollausschuss wird neben dem offenbar verschobenen Pokalspiel zwischen Paderborn und dem Hamburger SV fünf weitere Begegnungen der Zweiten und Dritten Liga untersuchen. Möglicherweise kommt es sogar zu Wiederholungen der Partien, die Schiedsrichter Robert Hoyzer manipuliert haben könnte.

Folgende Partien sind dabei:

Die weiteren Begegnungen, die nun genauer untersucht werden, sind die Zweitligaspiele Rot-Weiß Essen gegen 1. FC Köln (2:2), LR Ahlen gegen Wacker Burghausen (1:0) sowie die Regionalligapartien SC Paderborn gegen Chemnitzer FC (4:0), Eintracht Braunschweig gegen FC St. Pauli (3:2) und Wuppertaler SV gegen Werder Bremen (A/1:0).

Aber keine Sorge, die Anwälte der anderen stehen auch schon in den Startlöchern und nächstes Jahr wird dann die Rechtsschutzversicherung wieder teurer, super!

Und es geht gleich schon einmal wieder gut los!

Endlich ist sie zu Ende, die Winterpause und wir können wieder trefflich über den Fußball im Allgemeinen und die Bundesliga im Speziellen streiten.

Die Bayern haben die Rückrunde direkt schon mal eindrucksvoll eröffnet, auch wenn der HSV gegen Ende des Spiels ein wenig überfordert war, so schmälert dies nicht die Leistung, gegen eine Mannschaft, die zumindest zuletzt recht gut drauf war.

Hätten die Hamburger keinen van Buyten in den eigenen Abwehrreihen gehabt, wäre die Niederlage sicherlich noch höher ausgefallen, denn selbst wenn das Tor leer war, stand er noch im Weg…

Einerlei, der Anfang ist gemacht und es sieht gut aus, allerdings sah es das auch nach dem ersten Spieltag und dann folgte ein Punkt aus den nächsten beiden Spielen!

Die Schalker haben am Samstag nachgelegt, im Grunde nicht überraschend, nur die Umstände geben, mal wieder, Anlass zu Diskussionen. Man kann niemanden dafür verantwortlich machen, dass ein stark spielender Meister aus Bremen in der ersten Halbzeit seine vielen, glasklaren Chancen nicht verwertet und eigentlich kann man auch nicht die Schuld beim Schiedsrichter suchen, dass die Königsblauen am Ende durch ein Abseitstor gewonnen haben, schließlich ist es meine ureigene Ansicht, dass sich derlei am Saisonende ausgleicht – warten wir es ab!

Speichern sollten wir allerdings die Aussagen der Schalker (Ailton) nach diesem Sieg und dem Abseitstor:

„Drei Punkte, den Meister geschlagen. Das zählt. Mein Tor gegen meine Bremer. Das zählt auch. Das Thema Abseits aber interessiert bald keinen mehr.“

Denn den Schalkern muss man immer wieder ihre eigenen Aussagen vorhalten, weil sie die gerne mal vergessen, wenn sie selbst „benachteiligt“ wurden…

Und die Bremer?

Die glauben immer noch ihre Chance, auch wenn es statistisch schon unmöglich geworden ist, den Titel zu verteidigen…

Doch die Statistik spricht eindeutig gegen Bremen: Der größte jemals aufgeholte Rückstand eines späteren Meisters waren zehn Punkte bzw. drei Siege (Saison 1992/93 und 1993/94) – dies war jedoch zu einem Zeitpunkt in der Hinrunde.

Mehr als zwei Siege Rückstand bzw. sechs Punkte wurden in einer Rückrunde noch nie wettgemacht. Zudem hat Werder ein schweres Rückrundenprogramm. In München, Leverkusen, Dortmund und Wolfsburg stehen noch vier schwere Auswärtsspiele an.

Und schon sind wir im Keller:

Kaum ist so eine Winterpause vorbei fangen selbst die schlechtesten Vorrunden – Mannschaften wieder zu Siegen an!

Wie sonst sollte man erklären, dass die Dortmunder Borussia einen Auswärtssieg beim VfL Wolfsburg landen konnte der bisher doch recht heimstark war?

Ok, auch hier ein Abseitstor (von Koller), aber drei Punkte gegen den Abstieg sind drei Punkte gegen den Abstieg, oder?

Warten wir das nächste Spiel ab, dass ja bekanntlich ein Heimspiel sein wird, also zur Problem – Kategorie bei Borussia zu zählen ist – passenderweise gegen die andere Borussia, die sich ihrerseits zum Sieg gegen Bielefeld zitterte, wohl auch nur, weil einige Top – Torjäger der Hinrunde noch Ladehemmungen haben, oder wie soll man auch hier erklären, dass ein Buckley frei vor dem Tor nicht zum Ausgleich einschiebt?

Sollte sich Erfolg tatsächlich kaufen lassen?

Oder ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch die Neuzugänge gemerkt haben, dass die Fohlen-Elf eigentlich ein Abstiegskandidat ist?!

Apropos Abstiegskandidaten:

Wie bitte kann es sein, dass eine Mannschaft, die uns ein 2:2 abgekämpft hat, gegen eine Verlegenheits – Elf aus der Pfalz mit 1:3 untergeht?!

Was soll das, liebe Nürnberger?

Kaiserslautern hat nichts zu suchen im Mittelfeld der Bundesliga, wusstet ihr das nicht??

Wenn man nicht alles selber macht…

Aber es geht noch erbärmlicher, denn ganz unten in der Tabelle prügeln sich zwei Mannschaften wer den schlechteren Fußball spielen kann. Klar gönnt man es den Freiburgern nicht abzusteigen, aber wenn sie es selbst nicht schaffen in Rostock zu gewinnen, wo sich in dieser Saison wirklich jeder bedienen durfte, was soll dann noch helfen?

Noch was?

Der VfL Neururer rettet zuhause ein 2:2 gegen die Berliner Hertha, die sich wahrscheinlich schon für das Heimspiel gegen uns geschont hat. Der VfB brilliert beim Karnevalsverein, schade, denn auch die sind einem sympathisch und Hannovers Premiere im neuen Stadion wurde ziemlich deutlich vermasselt, wer konnte schon damit rechnen, dass jetzt auch noch Bayer Leverkusen auswärtsstark wird – unglaublich!

Jetzt hat es den großen

DFB also vor der WM im eigenen Land offensichtlich doch noch erwischt!

Und dabei glaubte man doch schon die Skandal – Gefahr bzgl. Sportwetten aus der Welt zu haben…

Nun ist es sogar ein Schiedsrichter, der im Brennpunkt steht:

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) wird von einem handfesten Manipulationsverdacht erschüttert. Der Kontrollausschuss hat Ermittlungen gegen Schiedsrichter Robert Hoyzer aus Berlin wegen unsportlichen Verhaltens aufgenommen.

Natürlich führt dieser Anfangsverdacht dazu, dass jetzt wieder die üblichen Verdächtigen aus ihren Löchern kommen und anfangen, mit den, in ihren Augen, endlich legitimierten Gerüchten und Halbwahrheiten, erneut um die Ecke zu kommen und allen und jeden zu verdächtigen, nach dem Motto: „Siehste hab ich doch immer gesagt, wir sind beschissen worden!“

Der einzige, der dies evtl. bald tun darf ist der Hamburger SV:

Der Verdacht der geschilderten Beeinflussung der Spielergebnisse bezieht sich unter anderem auf das DFB-Vereinspokal-Spiel der ersten Runde am 21. August 2004 zwischen dem SC Paderborn und dem Hamburger SV (4:2). Möglicherweise wird der HSV zivilrechtliche Schritte gegen den Referee einleiten.

Sonst (noch) keiner, weder die Schalker, noch die Dortmunder, noch sonstwer, der sich in seinem Leben irgendwann einmal benachteiligt gefühlt hat, zumal es z.Zt. ja wohl nur um diesen einen Schiedsrichter geht und der auch nicht wirklich irgendwelche Topspiele der ersten Liga gepfiffen hat, sondern bisher nur im DFB-Pokal und der zweiten Liga zur Pfeiffe griff.

Was natürlich JBK im AS nicht davon abhielt mal wieder den FC Bayern ins Spiel zu bringen:

„Wenn man jetzt bedenkt, das Paderborn gegen den HSV gewonnen und selber später gegen den SC Freiburg ausgeschieden ist und der jetzt gegen den FC Bayern spielt, ist das nicht bitter?!“

Ist das eigentlich ein ungeschriebenes Gesetz, dass jede Diskussion immer auf den FC Bayern hinausläuft?

Mein Gott!

JBK und Co. wollen doch jetzt wohl nicht wirklich die Zufallskette des DFB-Pokals als roten Faden zu benutzen, um z.b. die dubiosen Umstände um das HSV – Spiel und das Aufeinandertreffen auf den FC Bayern zu nutzen, der Story noch den letzten Pep zu geben?!

Hätte, wenn und aber ist eine der Grundlagen im Fußball, weil man eben vorher nicht weiß, wie es ausgeht, aber „Zufall“ ist doch keine Diskussionsgrundlage…!

Das natürlich Klaus Toppi Toppmöller wieder aus seiner Schmollecke kommt und ins gleiche Horn bläst und suggeriert, dass seine Arbeit ohne diesen Schiedsrichter doch ganz, ganz toll gewesen wäre, überrascht da noch am wenigsten…

Und ewig juckt die Wunde!

Ob wir das in unserem Leben noch erleben werden, dass die „Wunden“ bei Christoph *snieff* Daum vernarben?!

Ok, er hat inzwischen begriffen, dass er in Deutschland nicht mehr vermittelbar ist, weil ihm selber jegliches Unrechtsbewußtsein abgeht, nachdem er seinerzeit von der extrem überhöhten Anklage der Staatsanwaltschaft Koblenz bzgl. seines Drogen – Konsumes und – Besitzes „freigesprochen“ wurde (Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung von 10.000 Euro an Jugendvereine).

63 Mal, so die Anklage, soll Daum in den Jahren 1999 und 2000 Kokain gekauft haben. Dabei habe es sich jeweils um Mengen zwischen drei und fünf Gramm gehandelt. Unerlaubter Erwerb von Betäubungsmitteln heißt so etwas im Amtsdeutsch der Justiz. Ein weiterer Punkt in der Anklageschrift gegen den Ex-Trainer von Bayer Leverkusen, die 121 Seiten umfasst, betrifft die Anstiftung zum Drogenhandel. Demnach soll Daum bei seinem mutmaßlichen Dealer, der ebenfalls in Koblenz vor Gericht steht, die Beschaffung von 100 Gramm Kokain in Auftrag gegeben haben.

Im Grunde ist er ja das Opfer, das von den Medien und Uli Hoeneß fertiggemacht wurde – so stellt sich nun einmal sein Weltbild dar und deshalb bekommt er in Deutschland auch kein Bein mehr auf die Erde und das hat mit dem FC Bayern gar nichts zu tun, das denkt die Allgemeinheit, auch wenn er dahinter eine bayerische Intrige vermutet, aber zurück zu seinen aktuellen Aussagen:

Sport1: Für Experten und Fans ist Bayern München klarer Favorit. Für Sie auch?

Daum: Das Problem ist: Jeder, der den Übermut aufbringt, seine Mannschaft als Titelkandidaten zu nennen, der wird bei Misserfolg als großspurig abgefieselt. Es gibt in der Liga eine absolute Diskrepanz zwischen internen und externen Ansprüchen. Da heißt es: Intern kannst du über alles sprechen, aber bloß nicht nach außen, das kann als Negativ-Bumerang zurückkommen. Ich finde diese Entwicklung schade und bedenklich

Genau, warum sind nicht alle so redegewandt und motivierend wie CD…
😉

Sport1: An welche Klubs denken Sie?

Daum: Ob das Schalke ist, Stuttgart, Bremen oder vielleicht auch Leverkusen – das sind alles Mannschaften, die von ihrem Potenzial her den Anspruch haben müssten, Meister zu werden und das auch offen und ehrlich sagen müssten. Aber im negativen Fall werden sie oft als Versager dargestellt, so dass sie sich sagen: Komm, halt lieber die Klappe, dann kann dich hinterher auch keiner kritisieren.

Tja, da ist es wieder, das böse Wort – „Versager“, dabei hätten Deine Kicker, doch bloß mit den Kohlenverbrannten Füßen in Haching einen Punkt zu holen brauchen und alles wäre Rosarot…

Dann hättest Du Dir auch das ganze Geld für Dein Koks sparen können…

Sport1: Wobei Schalke als Tabellenzweiter schon Ansprüche auf den Titel angemeldet hat.

Daum: Das ist auch sehr gut. Aber diese Ansprüche wurden dann gleich wieder mit der Attacke von Uli Hoeneß beantwortet. So nach dem Motto: Nun wollen wir mal die Diskussion vom sportlichen weg lenken, damit da vielleicht ein bisschen Unruhe reinkommt. Die verbale Attacke gehört heute im Machtkampf der Bundesliga zur Tagesordnung. Wenn man über den Tellerrand hinausschaut, muss man sich fragen, was Uli Hoeneß mit diesen Aussagen bezwecken will. Es ist ja nicht so, dass der liebe Herr Hoeneß eine sensationelle Entdeckung gemacht hat. Der Sport wird in den Hintergrund gedrängt, um den geht es gar nicht mehr.

Lass uns an Deinen, ach so neuen Weisheiten teilhaben, Don Quijote!

Sport1: Sondern?

Daum: Es geht um Macht, da wird attackiert, da wird verunglimpft. Das wird von vielen in der Presse leider nicht mehr hinterfragt. Wer treibt Preise in die Höhe? Wer ist in vielen Bereichen der Mitbieter? Wer versucht, alle möglichen Spiele zu bekommen, die ein entsprechendes Potenzial haben? Ich kann mich sehr gut dran erinnern, wie das Wettrennen um Tomas Rosicky abgelaufen ist. Da war ein großer deutscher Verein Mitbieter, der den Preis immer mehr in die Höhe getrieben hat. Da musste Dortmund dann zwangsläufig tief in die Tasche greifen.

Herrlich, dieser Rundumschlag, oder?!

Er gibt sich ja noch nicht einmal mehr Mühe seine wahren Beweggründe zu verbergen!

Glaubt er wirklich, dass wir im Laufe der Zeit all die Umstände, Fakten, Lügen und Halbwahrheiten vergessen, nur weil sie inzwischen bald 5 Jahre her sind?!

Für die, bei denen die Gefahr besteht, bitte hier nachschlagen!

Sport1: Sie haben dieses Psycho-Duell mit den Bayern als Trainer von Köln, Stuttgart und Leverkusen hautnah miterlebt. Was würden Sie den Schalkern raten?

Daum: Auf jeden Fall muss die Diskussion vom Trainer und von der Mannschaft fern gehalten werden. Der Rudi Assauer kann das sehr gut, der ist nicht um Antworten verlegen. Darüber hinaus würde ich es sehr gut finden, wenn jetzt andere Position beziehen würden, so dass die Schalker nicht alleine da stehen. Das ist aber eine Vorstellung, die wahrscheinlich nicht eintreten wird. Das habe ich selber erlebt.

Er redet von Schalke, meint dabei aber sich!

Also diese Interviews mit CD sind wirklich immer wieder der reinste Spaß, zumal bei ihm ja auch alles so vorhersehbar ist, aber zumindestens ist jetzt wieder ein halbes Jahr Ruhe, wundert mich eigentlich, dass der andere Hoeneß – Intimus, Willi Lemke, noch nichts zu all dem gesagt hat, sagt bloß, der muss zur Abwechslung auch mal ein bißchen regieren in Bremen…

Besser kann man es einfach nicht ausdrücken

und deshalb wollen wir diesen SZ-Kommentar auch „fast“ unkommentiert lassen:

Arme, reiche Schalker. Die jüngsten Attacken aus München (Hoeneß: „Wer alles auf Pump macht, geht unter“) und Bochum (Klubchef Altegoer: „Für mich ist das, was dort geschieht, Konkurs“) – die sind doch nur Teil einer der oft beklagten Neid-Kampagnen hierzulande, von visionslosen Minderleistern.

Eben

Was ist den Schalkern vorzuwerfen?

Ja was eigentlich?!

Gut, sie kaufen alles ein, was in der Liga teuer ist. Aber haben sie nicht auch diese herrliche Anleihe genommen, im Jahr 2003 beim Londoner Investor Schechter? Dem haben sie ihre Zuschauereinnahmen bis 2027 abgetreten und dafür 85 Millionen Frischgeld erwirkt (ein toller Coup, der naturgemäß auch die taumelnden Dortmunder fasziniert). Also bitte: Sieht so nicht grundsolides Wirtschaften aus?

Na klar doch!

Doch, so sieht es aus. Zumindest aus Sicht der Lizenzgeber von der Deutschen Fußball-Liga (DFL), andernfalls hätte die oberste Kontrollinstanz ja längst die Bremse ziehen müssen.

Genau, also alles in Ordnung. (Jaja, ich weiß, „die Liquidität für die laufende Saison“…)

In Zeiten, da Klubsponsoren von Karlsruhe bis Cottbus die feindliche Übernahme proben, ist der Trend unübersehbar: Stagnierende TV-Einkünfte zwingen die Profiklubs in enge Gehaltsrahmen; wenn dann wie in Schalke und Dortmund Erfolge und internationale Erwerbsmöglichkeiten ausbleiben, dreht die Bilanz schnell ins Rote. Sparen wäre eine Lösung, aber mal ehrlich: Ist das nicht kleinkariert?

Und wie…

Die Zukunft des Vereins zu verpfänden, ist eine andere Lösung, den Rest richtet dann der liebe Gott. Mit Schalke übrigens – siehe aktueller Höhenflug – meinte er es zuletzt ganz gut.

Der Fußball – Gott?! Auf einmal – den gibt es doch gar nicht…?!
😉

Mit Fremdgeld klotzen und darauf spekulieren, dass der Jackpot schneller kommt als der Insolvenzverwalter, das ist die Kernmentalität in der Profibranche.

Ach quatsch, sollen sie doch „den fetten“ SZ – „Gänsen den Arsch schmieren“ und hier nicht so mit der Wahrheit herumpöbeln…

Und daher bemerkenswert, wenn sich erste Stimmen (nicht des Neides, sondern) der Vernunft erheben und auf zweifelhafte Entwicklungen hinweisen, bevor diese eskalieren. Das ist das Recht von Hoeneß’ Bayern, die ja tatsächlich ein einsames Beispiel für langjährige, seriöse Unternehmungsführung abgeben und es sich durchaus leisten können, Hasardeure abzubügeln, die sich bis auf Augenhöhe aufgebläht haben.

Erkläre das mal dem Rest der Welt…
😉

Besonders aber ist es das Recht der kleinen, ums Überleben kämpfenden Klubs wie Bochum, die sich in einem unparteiischeren System als dem der DFL-Lizenzpolitik womöglich einen anderen Stellenwert erarbeitet hätten.

Das ist natürlich jetzt irgendwie doof, denn wenn sich auch so Vereine wie Bochum auf die Bayern – Meinung schwingen, dann kann man das ja gar nicht mehr mit dieser Anti-Bayern – Stimmung abwehren, weil so kleine, arme Vereine auf jeden Fall eine Berechtigung haben, sowas zu sagen, abgesehen natürlich von den „neidischen“ Bayern…

Denn der liebe Gott der verpfändeten Profiklubs, der heißt DFL. Ob er sein kleines Spezialuniversum wirklich beherrscht, wird in Kürze wieder zu besichtigen sein. Wenn es um die Lizenz in Dortmund geht, und vielleicht auch auf Schalke, falls dort der Glücksstern sinkt.

Tja, da sind wir alle drauf gespannt, im April geht es, glaube ich, los, oder?!

Ich denke wir organisieren uns schon mal Cola und Popcorn…
😎

Wie schlimm kann es für

die BVB-Fan eigentlich noch werden?!

Jetzt hängt der Verein auch offiziell am Tropf des FC Bayern:

Der finanziell und sportlich in die Krise geratene Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat das Hilfsangebot von Rekordmeister Bayern München angenommen. Am Dienstag hatten Führungskräfte der Vereine Möglichkeiten erörtert, welchen Beitrag der Erzrivale aus der bayrischen Hauptstadt zur Sanierung des mit rund 98 Millionen Euro verschuldeten Traditionsvereins aus Westfalen leisten kann.

Da wäre ich jetzt auch mal gespannt, was das sein soll…

„Es wäre fahrlässig, wenn man sich dieses Hilfsangebot nicht angehört hätte. Andernfalls wäre uns falscher Stolz vorgeworfen worden“, sagte der BVB-Manager Michael Meier nach dem Treffen in einem Düsseldorfer Hotel der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Stimmt und unser Geld ist ja auch sauberer als das des türkischen Waffenhändlers, gelle?!

Neben einem möglichen Benefizspiel im Westfalenstadion wäre auch denkbar, dass München Profis kostenfrei ausleiht.

Mensch toll, endlich haben wir einen Verein für Rau und Kuffour gefunden…

Schlimm wird es allerdings für die BVB-Fan sowas zu hören:

„Wenn ich Privatmann wäre, zehn Jahre jünger und mein Herz nicht so an Bayern hängen würde, hätte ich mit zwei, drei guten Freunden den ganzen Verein gekauft. Das ist eine Wahnsinns-Chance, Borussia Dortmund für den derzeitigen Kurs zu kaufen. Den ganzen Laden.“

Und UH sagt das nicht nur so, ich denke, er hätte es auch gemacht, aber dann wäre der Verein ja tatsächlich professionell geführt worden, ob das bei Borussia alle gewollt hätten?!

Soviel zum Thema: Alles ist geregelt und

es gibt nix Neues zu berichten über den sog. Deutschen Meister:

Der deutsche Meister Werder Bremen kommt nicht zur Ruhe. Nach der tätlichen Auseinandersetzung mit Nationalspieler Fabian Ernst hat der französische Spielmacher Johan Micoud entgegen der Absprache mit der Vereinsführung seine Version des Vorfalls öffentlich gemacht. Danach hat Ernst die Schuld.

<Loriot>Ach</Loriot>

„Das ganze Training war angespannt gewesen. Die Spieler hörten nicht auf, die Schiedsrichter – Entscheidungen und die Spielregeln anzufechten. Am Ende hat Ernst angefangen, Dinge zu sagen, die mir nicht gefallen haben. Ich habe mich aufgeregt. Ich habe ihm Wasser zugeworfen. Er ist zu mir zurückgekommen. Es war warm. Ich habe rot gesehen. Ich habe ihm eine Kopfnuss gegeben. Er hat geantwortet, indem er mir einen Faustschlag verpasste. Den habe ich ihm zurückgegeben“, so Micoud.

Moment, ich muss noch schnell neues Popcorn holen…

Werders Clubführung hatte die Angelegenheit nach der Verhängung einer Geldstrafe für Ernst und Micoud sowie einer ersten Aussprache zwischen beiden als erledigt betrachtet. „Es war klar, dass das noch einmal Wellen schlagen wird. Aber es wird in den nächsten Tagen auslaufen“, sagte Klaus Allofs.

Abwarten…
😉

Nach weiteren Treffen

Wenn es hilft, aber sollten dann nicht beide ihre neuen Trainer, Manfred Wolke und Fritz Sdunek mitbringen?!

mit Micoud und Ernst „gehe ich davon aus, dass die Sache bereinigt ist“. Der Sportdirektor dementierte zugleich, dass Ernst vorzeitig zu Schalke 04 wechseln wolle, wo der Nationalspieler von der kommenden Saison an spielen wird.

Wieso nicht mit Fäusten austragen, was man am Verhandlungstisch nicht erreicht?!
😎

Ernst hat aber schon nachgelegt:

Fabian Ernst hat sich am Dienstag noch einmal zu der handgreiflichen Auseinandersetzung mit seinem Mitspieler Johan Micoud geäußert und klargestellt, dass er eine Klage gegen seinen Teamkollegen „nie in Erwägung gezogen“ habe. Verschiedene Medien hatten berichtet, Ernsts Vater hätte dem Werder-Mittelfeldspieler zu einem gerichtlichen Vorgehen geraten.

Alles im allen eine prima Vorbereitung für den Meister der Nachspielzeit und am Samstag geht es zum Rückrunden – Auftakt zu Schalke 04 – ausgerechnet – viel Spaß…
😉