Mit Leib und Seele ein Schalker,

das kann man nicht sein, wenn man nur des Geldes wegen zum überschuldeten Revierklub gewechselt ist!

Diese Erfahrung wird man bei Königsblau in den nächsten Jahren noch öfter machen, da wird kleines, dickes Ailton keine Ausnahme bleiben:

„Ich habe bis 2006 unterschrieben, dann gibt es für Schalke und mich eine beidseitige Option, den Vertrag um ein Jahr zu verlängern. Aber heute sage ich: Diese Option werde ich nicht ziehen.“

In Fachkreisen nennt man so etwas „Söldnermentalität“, oder?!

Vom Tanz auf der Rasierklinge

war ja hier schon die Rede, auch dass man bei Schalke 04 auf Europapokal – Einnahmen angewiesen ist – in diesem Zusammenhang kommt dieses Ereignis doch gerade Recht, oder?!

Zuerst war ich mir nicht sicher, ob ich mich freuen soll, weil die Knappen sich ja jetzt mehr auf die Bundesliga konzentrieren können, aber

  1. hat es den Bayern noch nie etwas ausgemacht gegen einen Bundesliga – Konkurrenten zu bestehen, der keine Europapokalspiele zu absolvieren hat
  2. ist die langfristige Perspektive der fehlenden königsblauen Einnahmen sehr erfreulich und
  3. macht doch im Grunde jede Niederlage Rudis Kicker, zumal in der Turnhalle, Freude, oder?!

Es wäre zu euphorisch, aus dieser „bitteren“ auch eine Signalwirkung herauszulesen, aber vielleicht kehrt Hannover ja jetzt endlich den Trend um, dass die letzten Schalke – Gegner immer ihre schwächsten Spiele gegen Ailton und Co. ablieferten!

Gewinnt Hannover beide Spiele in Meisterschaft und Pokal, könnte der Schulden – Klub aus Gelsenkirchen tatsächlich innerhalb von 6 Tagen alle drei möglichen Titel verspielen – herrlich!

Hoffen wir also das Beste und drücken wir Zettel – Ewald die Daumen!

Er ist und bleibt ein Original

unser Rudi Assauer und das er auch mal „einen verbal raushauen“ kann, hat er ja schon öfters bewiesen, nachzulesen hier, hier, hier und hier!

Nun, zu allem gibt es immer noch eine Steigerung, dies gilt auch im Fall StumpenRudi:

Das Zahlenwerk, das Küting in seiner Gesamtheit als „noch katastrophaler als bei Borussia Dortmund“ eingestuft hatte. Eine Einschätzung, die S04-Manager Assauer seinerseits so kommentierte: „Im Grunde muss der für diesen Vergleich standrechtlich erschossen werden.“

Er ist und bleibt eben ein „Schalker“

Es gibt aber auch noch informativere Inhalte in diesem Bericht:

„Nicht wegdiskutieren“ will Schnusenberg den Umstand, dass sein investitionsfreudiger Klub ein hübsches Tänzchen auf der Rasierklinge hinlegt.

Wer würde dies bestreiten wollen…

Denn bleiben die sportlichen Erfolge aus, muss eisern gespart werden. Anders als in der laufenden Spielzeit ist die Teilnahme am Uefa-Cup im Etat für die kommende Saison fest eingeplant.

Und wo fehlt jetzt die so deftig bestrittene Analogie zum Fall BVB!?
Spricht das nicht alles für sich!?

Um finanziell nicht noch mehr in die Bredouille zu kommen „müssten wir in den nächsten zehn Jahren 20 Europapokalspiele bestreiten“, rechnet Geschäftsführer Peter Peters vor.

Schwer genug, aber wieso redet bei Schalke keiner mehr mit dem anderen?!

„Ich weiß nicht, wie Herr Peters zu diesen Zahlen kommt“, staunt sein Vorstandskollege Schnusenberg da und macht seinerseits klar, dass zur Verbesserung der Finanzlage unter anderem auch eine Vermarktung des Stadionnamens Arena AufSchalke denkbar ist. Das allerdings hatte Rudi Assauer mit Rücksicht auf die sensible Fanseele bislang immer ausgeschlossen.

Jaja, ich versteh‘ schon, die große Familie…

Manche Fußball – Abende sind einfach herrlich,

gestern war mal wieder so einer!

Ok, ManU hat zum ersten Mal seit 4 Jahren mal wieder ein Heimspiel verloren, Barcelona hat gegen Chelsea doch noch gewonnen, aber die Krönung war ja wohl die Heimniederlage vom sog. Deutschen Meister, oder?!

Null zu Drei!

Wie sehr kann man sich in seinen eigenen Thesen bestägt fühlen!?

Es ist im Grunde auf europäischer Ebene völlig ungeeignet, wenn in Deutschland jemand anderes als der FC Bayern Meister wird, wer wollte dies nach den Achtelfinal – Hinspielen in der Championsleague ernsthaft bestreiten!?
😉

Diesen One-Hit-Wonder – Meistern fehlt einfach zumeist die internationale Klasse und Erfahrung!

Punkte und Siege in der Bundesliga zwischen der 89. und 94.Minute zu erzielen ist das eine, in einem Europapokal – Heimspiel verprügelt zu werden etwas ganz anderes!

Naja, zumindestens dürften jetzt die zuletzt abhebenden Hoffnungen der Grün-weiß-orange-goldenen Funktionäre wieder gelandet sein:

Born: „Wenn wir jedoch in einen Lauf geraten, ist für uns alles drin. Wir sind in der Situation, die wir uns gewünscht haben. Wir kämpfen noch in drei Wettbewerben um den Titel.“

sid: „Neben Bundesliga und DFB-Pokal gilt dies auch für die Champions League. Träumen Sie manchmal davon, die vergangene Saison mit dem Double-Gewinn in diesem Jahr noch übertreffen zu können?“

Born: „Solche Träume hat man im stillen Kämmerlein. Aber darüber spricht man nicht öffentlich.“

sid: „Am Mittwoch geht es im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen den französischen Meister Olympique Lyon. Wie schätzen Sie Werders Chancen ein?“

Born: „Wir müssen unbedingt gewinnen. Wir haben das nötige Selbstbewusstsein und die nötige Qualität – gerade auch auf der Bank. Ich denke da vor allem an unsere Stürmer und einen Spieler wie Daniel Jensen. Mit einer Heimniederlage als Hypothek nach Lyon zu fahren, würde keinen Sinn machen.“

Stimmt, also könnte Bremen doch jetzt ein paar Euro Reisekosten sparen, oder?!

Auch nicht schlecht war der Satz hier vom Kapuzen – Mann:

„Es ist unser Ziel, sich ständig auf hohem Niveau zu befinden. Egal, was für eine Aufgabe ansteht“, sagte Werder-Trainer Thomas Schaaf mit Blick auf das Achtelfinal-Hinspiel gegen den französischen Meister Olympique Lyon.

oder der hier:

„Natürlich ist Lyon stark, aber wir wollen das großartige Gefühl, uns mit den Besten Europas messen zu dürfen, noch länger auskosten“

Nach dem Spiel las man dann nur noch Schlagzeilen wie:

Werder von Lyon vorgeführt, oder Bremen erleidet Heim-Debakel gegen Lyon

Binnen 3 Tagen das zweite Mal

ein berauschendes Spiel vom FC Bayern, wann hat es das zuletzt gegeben?!

Ok, es war teilweise nur die B-Elf von Arsenal, aber auch gegen die muss man erst einmal 3 Tore und so viele 100%tige Chancen herausspielen, was im Grunde ja die noch größere Überraschung war, dass die Bayern eben spielerisch mithalten konnten, bzw. überlegen waren!

Hoffen wir auf eine ähnlich konzentrierte Leistung in Highbury, denn die wird vonnöten sein, will man nicht im Sturmwirbel des A-Teams von Arsenal untergehen…

Jede Tag eine neue schwarz-gelbe Hiobsbotschaft!

Nun, zwar nicht heute, aber gestern kam heraus, dass bei Borussia Dortmund wohl schon so ziemlich alles, was nicht bei 3 auf den Bäumen war zu Geld gemacht wurde:

Unterdessen berichtet das „Handelsblatt“, dass der ehemalige Deutsche Meister die Transferrechte fast aller Spieler von Wert als Sicherheit für Darlehensverträge hinterlegt habe.

Respekt, ich möchte zur Zeit nicht im Lizensierungsausschuss der DFL sitzen…

Alle Tassen im Schrank!

Nun, Rudi Assauer ist wie er ist und wenn es um „sein“ Schalke 04 geht, greift er auch schon mal ganz tief in die verbale Kiste – zumindestens in diesem Punkt ähnelt er wohl seinem bayerischen Pendant…

„Ich schlafe total ruhig. Wir werden garantiert kein zweiter Fall Dortmund. In Sachen Schalke hat dieser schlaue Professor nicht alle Tassen im Schrank“, sagte Schalkes Manager Rudi Assauer der „Bild“-Zeitung und trat einem Bericht von „Focus-Money“ entgegen. Dem Blatt zufolge war Karlheinz Küting, Professor am Institut für Wirtschaftsprüfung (IWP) des Saarlandes, nach Einsicht in die Schalker Bilanzen der Jahre 2003 und 2004 zu dem Schluss gekommen, dass die Finanzlage „noch katastrophaler“ sei als die beim von der Insolvenz bedrohten Nachbarn Borussia Dortmund.

Naja, 110 Millionen Euro Schulden und 17 Millionen Euro operativer Verlust sind nicht gerade rosig, oder?!

Die großen Investitionen der Vorjahre machten Kreditaufnahmen notwendig. Durch die Schechter-Anleihe von 85 Millionen Euro wurden alte Kredite abgelöst. „Mit den Schulden wird Schalke noch in den nächsten 20 Jahren leben müssen“, sagte Schnusenberg, doch das sei „völlig normal“.

Achso, ne ist klar… Normal vielleicht für Schalker Verhältnisse, aber bestimmt nicht seriös gewirtschaftet!

Der gelernte Steuerberater gab allerdings auch zu, dass das derzeitige Haushaltsniveau nur aufrechterhalten werden kann, wenn die Schalker regelmäßig an europäischen Wettbewerben teilnehmen. Sollte der sportliche Erfolg ausbleiben, müsste ein Sparkurs eingeschlagen werden.

Womit wir also dann doch wieder beim BVB wären…

Demütigung in Schwarz. Und Gelb.

Es gibt doch tatsächlich noch diese Spiele, da will man gar nicht, dass sie aufhören – am Samstag im Münchner Olympiastadion fand so ein Spiel statt!

Gut, dass die Bayern den schwarz-gelben BVB schlagen würden, war ja nun keine Überraschung, dass es aber in eine Demütigung ausarten würden, darauf hatten die kühnsten Optimisten nicht gewettet.

Man konnte schon Mitleid haben mit der hilflosen Darbietung der Dortmunder, aber von Mitleid haben die Kicker und Fans vom Borsigplatz zur Zeit sicherlich die Schnauze voll!

Trotzdem war dieses Spiel aus Bayern – Sicht herrlich anzuschauen, gelang es doch zum ersten Mal seit langer Zeit Spielfreude pur auf den Rasen zu zaubern, was natürlich wiederum andere Frage aufwirft, weshalb nämlich innerhalb nur einer Woche eine solche Leistungsänderung geschah?!

Lag es wirklich nur an dem bestens präparierten Platz oder an der Abwesenheit unseres „Denkers und Lenkers“, Michael Ballack?!

Wohl von beidem ein bißchen und deshalb darf man, was das heutige Championsleague – Spiel gegen Arsenal London betrifft recht optimistisch sein, oder?!

Natürlich wurde die Freude über den klaren Bayern – Sieg binnen 24 Stunden leicht getrübt, da erneut ein Gegner der Schalker Knappen seinen spielerischen Tiefpunkt erreichte!

Schon merkwürdig, dass ausgerechnet im Spiel gegen die Königsblauen beim Gegner immer eines der schwächsten Saisonspiele herausspringt, per Gerücht kannte man dies früher nur von Bayern – Gegnern…

Einerlei, intensivst hält sich also die These, dass die Bayern nur auf sich selbst zurückgreifen können, sich also keine Ausrutscher erlauben dürfen auf dem Weg zum 19.Titel, da im Zweifelsfall in dieser Saison immer mal ein Gegner gerne ein Spiel gegen die Turnhallen – Kicker verliert.

Wer sich auch wieder auf dem Gipfel wähnt, ist der sog. Deutsche Meister aus Bremen, der ungeniert Tor auf Tor schießt und dies mit den unterschiedlichsten Spielern – Respekt, dass muss man Schaaf lassen, dass er immer wieder Spieler hervorzaubert, die erfolgreich die Lücken schließen, die andere hinterlassen, selbstverständlich können wir im nächsten Heimspiel gegen Bremen darauf keine Rücksicht nehmen und werden hoffentlich den Abstand wieder auf mind. 7 Punkte ausgebaut haben.

Wieder gefangen zu haben scheinen sich gerade auch die Schwaben vom VfB mit einem Heimsieg gegen die vormals so siegesgewohnten Spieler aus der Hauptstadt – wenigstens im erweiterten Verfolgerfeld klappt der gegenseitige Punkteraub!

Und sonst!?

Die Siegesserie der Betzebuben ist endlich gerissen bei unseren Freunden vom Hamburger SV!

Hoffen wir das Beste und glauben wir daran hier den Start einer neuen (Negativ-) Serie der Pfälzer gesehen zu haben, vielleicht ist ja doch noch der 16. Platz drin, einfach mal abwarten.

Die Mainzer kommen nicht wirklich vom Fleck und über ein 0:0 gegen die Bayern – Bezwinger aus Bielefeld nicht hinaus!

Zwar keine Niederlage im Folgespiel, aber wenn man die Platzverhältnisse nicht selbst verschlechtern kann ist Bielefeld direkt um 1, 2 Klassen schlechter.

Die Wolfsburger haben ihre ausserordentliche Negativserie, von der natürlich auch die Knappen begünstigt wurden, beendet und gegen Tasmania Hansa Rostock gewonnen – Kunststück!

Das die Bochumer doch noch gewinnen können und dies gegen einen direkten Mitkonkurrenten läßt wohl Hoffnung aufkommen und die anderen oberhalb Platz 16 langsam nervös werden, denn dass eines der drei Team im Keller noch einmal in dieser Saison ein Spiel gewinnen würde, davon war nicht auszugehen.

Sorgen sollte dies nun also auch den Nürnbergern machen, dem Team mit den größten Leistungsschwankungen in dieser Saison, Gift also für jedes Tippspiel!

Die 2:4 – Niederlage gegen die Spieler aus der Farbenstadt war wohl ebenso berechtigt wie bezeichnend was den Weg der Clubberer betrifft – abwärts.

Einen Kredit aufnehmen, um einen Kredit abzuzahlen…

Diesen Teufelskreis kennt jeder wohl vom Hören-Sagen, schwarz-gelbe Würdenträger haben es offensichtlich praktiziert, wie sonst könnte man erklären, dass der BVB sage und schreibe 67(!) Gläubiger hat?!

Einen Tag, nachdem der börsennotierte Bundesligist die wahren Ausmaße seiner existenzbedrohenden Krise eingeräumt hatte, werden nach einem Bericht der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ alle 67 Gläubiger der Borussia das von der Wirtschaftsprüfergesellschaft „RölfsPartner“ erarbeitete Sanierungskonzept mit tragen.

Na da kann man schon verstehen, dass Dortmunds Lyriker Christian Wörns „zur Zeit doch alles total blöd findet“ und sich „jetzt ja kaum aufs Wesentliche konzentrieren kann“ – hoffen wir also das Beste für das heutige Spitzenspiel im Münchner Olympiastadion…

Wir wollen mal noch nicht

in den Abgesang auf den BVB einstimmen und das wäre insgesamt auch fehl am Platze, nicht weil wir oder andere schon oft genug draufgehauen haben, sondern weil es irgendwann einfach nicht mehr tiefer gehen kann…

Borussia Dortmund offenbar dicht vor der Pleite.

So dicht es nur geht!

Nur wenn die die Gläubiger der Stundung zustimmen, kann demnach die Insolvenz vermieden werden. Auch der Lizenzentzug wäre dann möglich.

Tja, ebenso schlimm, wie es wenig überraschend käme…

Demnach ist beim BVB im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2004/2005 bis zum 31. Dezember ein operativer Verlust von 27,2 Millionen Euro aufgelaufen.

Peng!

Für den nächsten Schock bei eingefleischten Borussen sorgte dann Großaktionär Florian Homm, der eine Umbenennung des Traditionsvereins vorschlug.

Daher stören ihn die an den Gerling-Konzern verpfändeten Rechte am Namen und am Vereinslogo des BVB nicht, sagte der dem Wirtschaftsmagazin „Capital“: „Dann heißt der Verein künftig eben FC Dortmund.“

Und immer wenn man glaubt es geht nicht schlimmer…

Also wenn ich mir das vorstelle, „FC Allianz München“, oder SC Paulaner München, oder gar TSV Magenta München… *schüttel*