Geduld und Beharrlichkeit zahlen sich aus. Auch als Pay-TV-Kunde.

Na also Sky, geht doch.

Bis zum letzten Tag habe ich gewartet statt eines dieser tollen Angebote anzunehmen.

Warum?

Weil mich heute (1 Tag vor Vertragsende) ein neues Angebot erreichte.

Sky Welt plus Bundesliga für 16,90 Euro im Monat. Für die nächsten 12 Monate.

Das nenne ich ein Angebot (jetzt nicht wegen Sky Welt (will das jemand sehen?)). Denn mir war klar, dass ich Bundesliga und Championsleague so nicht mehr zusammen zum alten Preis behalten würde. ‘Hätte stattdessen sogar nur Bundesliga für den alten Preis akzeptiert.

Jetzt bleibt also doch alles wie es war. Bis auf vielleicht ein paar Bayern-Spiele in der CL-Vorrunde, die ich nicht sehen werde, weil SAT1 sie nicht überträgt. Aber wenn die Bayern in der K.O.-Runde wieder der letzte deutsche Vertreter sein werden, bin ich dann über’s Free-TV dabei. ;-)

Alles wird gut – wenn man nur Geduld und Beharrlichkeit beweist.

Es ist da – 11-Freunde-Bundesliga-Sonderheft-Verlosung

Es macht ja wieder die Runde, deshalb also auch bei mir und für alle die, die anderswo zu spät dran waren oder es einfach nur haben wollen:

Das 11-Freunde-Bundesliga-Sonderheft.

Die ersten drei Kommentare hier bekommen es.

Auf die Plätze, fertig, los!

P.S. Für die Juristen unter uns Bloggern: Ist das jetzt Schleichwerbung?

9.603

Wie schon auf Twitter vermeldet: Auch mein Mitgliedsausweis ist inzwischen da.

Der alljährliche (morbide) Spaß unter Bayern-Fans, den Aussenstehende nicht nachvollziehen können.

9.603. Minus 169.

Ihr?

Konsequenz hat einen Namen: Louis van Gaal

Eins muss man Louis van Gaal lassen. Er zieht sein Ding durch. Auch wenn es komisch wirkt. Für Fans. Aber ohne van Gaal wären Thomas Müller und Holger Badstuber nicht möglich gewesen.

Das Ergebnis ist bekannt.

In dieser Sommerpause wurde – wie immer – die FC Bayern-Sau durch das Blätterwald-Dorf getrieben.

Wer wurde uns in den letzten Wochen nicht alles in den Kader geschrieben.

Als Baustelle im Kader benannte der Verein offiziell allerdings nur die Aussenverteidiger-Position(en).

Nationalmannschafts-Kapitän Lahm ist gesetzt. Klar. Egal auf welcher Seite. Fehlt nur ein entsprechend starkes Pendant auf der jeweils anderen Seite.

Herr van der Wiel war mal ein Option. Eine andere Herr Coentrao.

King Louis hatte bei beiden Bauchschmerzen geäußert. Jetzt steht fest: Der FC Bayern ebenfalls. Bauchschmerzen jetzt. Beide sind uns offiziell zu teuer und haben auch nicht die geforderte Klasse.

Dem kann ich nicht unbedingt widersprechen.

Die Konsequenz des FC Bayern sieht allerdings jetzt so aus, dass man sich auf unseren Nachwuchskicker Herrn Contento eingeschworen hat.

Internationale (Lahm-)Klasse?

Nö.

Und früher hätte mich diese Perspektive nervös gemacht. So nervös, wie ich vor der letzten Saison war.

Bevor ich Herrn van Gaal kennen und schätzen lernte. Der Mann weiß, was er macht.

Und hat uns einen neuen Müller und einen Badstuber geschenkt.

Sind das keine Argumente?

Werden wir nicht vielmehr in 12 Monaten schmunzeln, dass wir jemals an der Klasse eines Contento gezweifelt haben?

Interessante Zeiten beim FC Bayern.

Von Länderspielen, van Gaal, dem FC Bayern und dem Rahmenplan der Fifa

Bayern-Trainer van Gaal hat vor einigen Tagen mal wieder für einen Skandal gesorgt. Unklar ist, ob es ein “Skandal” war, weil es darum ging, was er gesagt hat, oder weil er Bayern-Trainer ist.

Angesprochen auf das Freundschaftsspiel der deutschen Nationalmannschaft am 11. August in Kopenhagen gegen Dänemark sagte van Gaal, dass “er sich wünschen würde, dass seine acht deutschen WM-Teilnehmer kollektiv auf eine Teilnahme verzichten.”

Unerhört!

DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach erteilte derweil postwendend einer möglichen Absage eine Absage:

Das Länderspiel zu einem solch frühen Zeitpunkt ist für niemanden ideal. Aber es steht im internationalen Terminkalender, den alle akzeptiert haben. Für den Bundestrainer ist das Spiel in Dänemark die einzige Möglichkeit, vor Beginn der EM-Qualifikation sein Team zu testen. Natürlich kommt eine Absage des Spiels in Kopenhagen nicht in Frage.

Mhm.

Wer hat diesen Terminkalender akzeptiert? Die Vereinstrainer? Die Vereine, die diese ganzen Nationalspieler bezahlen und den Rest des Jahres trainieren und ihre Länderspielblessuren behandeln? Sieht wohl nicht so aus.

Dieser Termin ist wirklich an Überflüssigkeit nicht zu überbieten.

Und Rummenigge weiter:

Der Erfolg der deutschen Mannschaft, die das Turnier am Kap mit dem dritten WM-Platz abgeschlossen hatte, sei auch ein Produkt der Nachwuchsarbeit. Diese werde “exklusiv” von der Bundesliga geleistet.

Und hier geht es auch nicht nur um den FC Bayern.

Angesichts der Terminplanung der Fußball-Weltorganisation Fifa hat aber auch Magath keine Lust mehr auf Streit, er sehe keine Mittel gegen diese Praktiken, sagt er, und meint damit: die Angewohnheit der Fifa, Freundschaftsländerspiele immer so zu legen, wie sie ihm und seinen Trainerkollegen in der Bundesliga nicht passen. […] Magath will beobachtet haben, dass das Verhältnis von Geben und Nehmen zwischen Verbänden und Klubs schon vor langer Zeit durcheinander geraten sei.

Er meint damit auch die Beziehung der Klubs zum Deutschen Fußball-Bund, der die Nationalmannschaft verwaltet, und genau das ist ein Problem.

Selbst die Gutmenschen aus Bremen sind verschnupft.

Der Termin passt absolut nicht. Ein Länderspiel nach einem solch langen Turnier anzusetzen ist nicht sinnvoll. Wir verzichten auf unsere Spieler in der Vorbereitung und nehmen damit Rücksicht auf die Nationalmannschaft. Es wäre schön, wenn das umgekehrt auch der Fall wäre.

So.

Ich weiß schon, was der eine oder andere nun dringend mal loswerden will.

“Wer sich keine Nationalspieler leisten kann, soll sich keine zulegen.”

Schon klar.

Aber gerade bei dieser WM spielten sich viele deutsche Spieler in den Vordergrund, die zuvor von ihren Vereinen aufgebaut wurden, die als Nicht-Nationalspieler zu ihren Vereinen gekommen sind.

Thomas Müller, Badstuber, Özil – sind das alles Spieler, die von der Nationalmannschaft herbeigezaubert wurden?

Im Prinzip sind wir uns ja einig, Es ist ein Geben und Nehmen. Die Nationalspieler steigern in der Nationalmannschaft ihren Marktwert, worüber sich wiederum die Vereine freuen. Und die Nationalmannschaft ist ihrerseits auf gute Spieler angewiesen, die über’s Jahr vernünftig in den Vereinen gefördert werden. Nur im Nationaltrikot gute Leistungen abzurufen, klappte in der Geschichte der Nationalmannschaft nur bei einem gewissen Lukas Podolski.

Der Punkt ist: Wer trägt hier die Hauptlast und wer bekommt die meiste Kohle?

Eine sehr reduzierte Sichtweise, sicherlich. Aber wenn ich Meldungen wie diese und diese (“Die FIFA hat erstmals beim Eigenkapital die Schallmauer von einer Milliarde US-Dollar (1,061 Milliarden) durchbrochen.”) lese, dann kommt es mir eben hoch.

Der Weltverband mit Sitz in der Schweiz erwartet Einnahmen von insgesamt 2,6 Milliarden Euro. Südafrikas Organisationskomitee hingegen benötigte erst kürzlich wieder finanzielle Zuschüsse in Höhe von 78 Millionen Euro.

Und weiter:

Die Kosten für die WM berechnet der Weltverband mit rund 1,2 Milliarden Euro. Davon hat die FIFA den Löwenanteil von rund 800 Millionen Euro übernommen. Der OK-Haushalt der Südafrikaner wuchs durch den jüngsten Zuschuss auf 426 Millionen Euro.

1,8 Mrd. Euro Gewinn für die Fifa.

Aber man beteiligt ja jetzt erstmals die Vereine. Also die, die der Fifa die ganzen Spieler für ihre WM liefern.

Der Fußball-Weltverband wird bei der WM-Endrunde in Südafrika ein Tagegeld für jeden Spieler der 32 teilnehmenden Nationen von umgerechnet 1300 Euro (1600 US-Dollar) zahlen.

Super.

Aber wie bekomme ich jetzt den Bogen zurück zum Anfang?

Wenn all die Euphorie um das dritte Sommermärchen in Folge (“gähn”) abgeklungen ist, dann werden wir – also alle Vereine, die Spieler zu dieser WM abgestellt haben – den Blatter-Kater spüren. Dann werden wir hautnah spüren, welcher Fußball für uns mehr Bedeutung hat. Der Blatter-Fußball oder der unseres Vereins.

Für mich gibt es an dieser Stelle keine zwei Meinungen.

Und obwohl van Gaal für mich nach der letzten Saison der Größte ist und ich es ihm fast noch zutraue, selbst diese Vorbereitung zu einem guten Ende zu führen, habe ich trotzdem die größten Bedenken, wenn ich an den Start der Bundesliga denke.

Vor allem, wenn unsere reduzierte und mit Amateuren aufgefüllte Truppe am zweiten Spieltag zum Flutlichtspiel auf dem Betzenberg antritt.

Was denkt ihr, muss man sich da Sorgen machen?

Bald rote Sitze in der Allianz-Arena?

Es sieht ganz danach aus, dass der FC Bayern nun doch bald alleiniger Mieter in der Allianz-Arena ist.

Über dieses Thema wird ja nun schon seit Jahren diskutiert. Vor allem auf Seiten der Löwen. Die Bayern schauen sich dieses Theater eher belustigt an.

Ebenso wie den Prozess, dessen Ausgang für uns nun nicht überraschend war.

Von mir kommt da eher wenig. Nur soviel:

  1. Recht muss Recht bleiben und Vertrag ist Vertrag.
  2. Mit Rücktritt an Löwen-Spitze kehrt mehr Klarheit in die dortigen Köpfe zurück.
  3. Unsicher war ich immer nur, ob ein FC Bayern sich das allein leisten kann. Kann er, von daher: gut.
  4. Uli, bestell’ schon mal die roten Sitze!

Das größte anzunehmende Funktionärs-Schwergewicht

So die SZ zur anstehenden Kandidatur Uli Hoeneß für den Liga-Vorstand am 18.08.2010.

Überraschend kommt das jetzt nicht, schwebt es doch seit April schon über uns.

Ebenfalls passt es zum neuen Hoeneß, der eher präsidial aktiv ist.

Gleichwohl ist es natürlich DIE Bombe im deutschen Fußball dieser Sommerpause.

Alle, die ohnehin ihre Vorbehalte gegenüber dem FC Bayern ihr Leben lang in der Schublade bereithalten, holen sie nun wieder einmal hervor.

Dagegen kann man nix machen, das war Hoeneß aber wohl auch klar.

Ebenso wie die Tatsache, dass Präsident des FC Bayern zu sein eine Sache ist. Liga-Präsident und Stellvertreter von DFB-Theo Zwanziger zu werden eine ganz andere.

Wenn ein Hoeneß hier aber seinen Hut in den Ring wirft, dann macht er dies bestimmt nicht leichtfertig. Stattdessen wird er sich mit Sicherheit Gedanken darüber gemacht haben, dass er als Liga-Vorstand ab und an auch Interessen vertreten muss, die nicht unbedingt dem FC Bayern zum Vorteil gereichen.

Eine Erfahrung übrigens, die dem aktuellen Vorstand bekannt sein dürften. Oder sind vom BVB-Rauball etwa Gewissensbisse überliefert?

Aber das ist ja ohnehin etwas ganz anderes. Wenn ein Nicht-Bayer Liga-Vorstand ist, ist das natürlich total ok. Sollte es dagegen Hoeneß werden, ist es der Untergang des Abendlandes.

Nein, wir wollten uns ja nicht auf dieses Niveau begeben.

Persönlich habe ich dazu (noch) keine Meinung. Ich kann nicht einschätzen, ob derlei gut oder schlecht für den FC Bayern ist.

Die, die denken, es sei schlecht für die Liga, sollten lieber man darüber nachdenken, ob aus München – mit einem dort ansässigen Liga-Boss – immer noch so viele “Störfeuer” kommen werden und ob nicht vielmehr der Branchenführer eher auf die vorherrschende Sozialismus-Linie der Liga gebracht werden würde…

Auch hierzu: Keine Ahnung, was besser für den FC Bayern wäre (Status quo oder spanische Verhältnisse).

Ihr?

Fragen an Breit und Nigge – ein Interview. Vielleicht.

In der Sommerpause kommt man auf die wildesten Ideen. Man hat halt soviel Zeit.

Und wenn man dann auch noch Blogger ist, kreisen derlei Ideen oft auch um das eigene Blog. Einige wollen ihr Aussehen verändern, andere endlich Themen aufarbeiten, die schon länger in der Schublade liegen.

Ich tendiere im Moment zum zweiten Ansatz.

Da mein Blog Breitnigge heißt, denke ich schon länger darüber nach, was eigentlich Breitnigge selbst davon hält/halten. Also die echten jetzt.

Keine Ahnung.

Bei Bloggern ist das ja so, dass es, was die eingebildete Aussenwirkung oder Wahrnehmung betrifft, die einen gibt, die eher größenwahnsinig sind und die anderen, die unter Minderwertigkeitskomplexen leiden. Ich befinde mich irgendwo in der Mitte.

Blogs sind halt Blogs. Und Zeiten ändern sich. Klassische Zeitungen oder Medien sind schon lange nicht mehr Exklusiv-Medium was Meinung und Berichterstattung betrifft. Besonders nicht, was die neue Generation von Fußballern betrifft. Viele haben eigene Webseiten, auf denen sie sogar selbst schreiben…

Andere wiederum sind noch weiter vorne im Mitmach-Web und haben eigene Facebook-Accounts, wie z.B. Herr Lahm (Kapitän der dt. Nationalmannschaft).

Worauf ich hinaus will:

Was hält die verehrte Breitnigge-Gemeinde von dem Gedanken Breit(ner) und (Rumme)nigge nach ihrer Meinung und ihren Gedanken zu unseren Themen zu fragen?

Also das Fragen mach’ ich dann schon für euch, aber interessiert das hier überhaupt jemanden?

Und viel wichtiger: Hat irgendjemand vielleicht selbst ein paar Fragen, die man unbedingt gestellt haben will?

Feedback bitte in die Kommentare.

Vielen Dank.

Und jetzt wieder zurück zur Sommerpause.

Blogs über den FC Bayern – gibt es die überhaupt?

Vor einigen Tagen bin ich über meine Statistik auf einen Beitrag aufmerksam geworden, der mich doch ziemlich zum Schmunzeln gebracht hat.

Auf diesen hier.

Der Autor hat im “World Wide Web nach Blogs zu den Bundesliga-Vereinen” gesucht. Und ist nur bedingt fündig geworden.

Auch nicht beim Thema Blogs über den FC Bayern. Selbst Breitnigge.de war ihm völlig unbekannt. Also sowas.

Dem Mann kann geholfen werden. Hier so ganz allgemein und mit dieser Liste ganz speziell:

  1. Fehlpass (FC Bayern)
  2. Probek (FC Bayern)
  3. Stadtneurotiker (FC Bayern)
  4. Fernglas FCB (FC Bayern)
  5. Soccr-Blog (FC Bayern, FCN)
  6. Viva Bavaria (FC Bayern)
  7. Elmarinho (FC Bayern)
  8. Säbener Straße (FC Bayern)
  9. Was erlauben (FC Bayern)
  10. Mingablog (FC Bayern)
  11. Bayern-Fansite (FC Bayern)
  12. Muenchenrot (FC Bayern)
  13. Kaisergrantler (FC Bayern)

Falls sich ein (neuer) Bayern-Blogger unerwähnt fühlt – bitte Bescheid sagen.

Ach und noch was:

Was sehen wir, wenn wir bei Google nach “fc bayern blogs”, “fcb blogs”, “blog fc bayern” oder “bayern blog” suchen?

Eben. ;-)