Weisheiten #330

„Und das, was neuerdings in Deutschland als „Philosophie“ eines Trainers und seiner Mannschaft verkauft wird, mit dem Begriff Taktik eigentlich auch ganz gut bedient wäre. Einer wie Ancelotti könnte die Aufregung um Spielsysteme und Trainerpersönlichkeiten als Wichtigtuerei entlarven, wenn er wieder einmal mit seiner schlichten, ja banalen Lehre erfolgreich wäre, dass Fußball von den Spielern gemacht wird. Und eine Mannschaft deshalb immer nur so gut ist wie ihre Akteure, so glänzend wie deren Talent. Wenn das fehlt, dann hilft auch kein Hegel auf der Bank.“

DIE ZEIT, noch nie Guardiola-Fan gewesen. Niemals nicht.

Weisheiten #329

„Die Bayern bekommen einen sehr guten Trainer. Er ist ein ausgezeichneter Fachmann, taktisch unheimlich bewandert. Was mich an ihm am meisten fasziniert, ist seine menschliche Art. Ich finde es bemerkenswert, wie gut er mit Menschen umgeht. Er weiß, wie er den richtigen Ton trifft. In jeglicher Hinsicht. Wenn ihm etwas missfällt, sagt er dir das genauso klar, wie er das tut, wenn er dich lobt.“

Sami Khedira, Ancelotti-Fan.

Weisheiten #321

„Die Planungen sind noch nicht abgeschlossen. Der Transfermarkt ist bekanntermaßen bis zum 31. August offen und ich glaube, wir wären nicht gut beraten, wenn wir am 9. Juli die Kaderplanung für abgeschlossen erklären würden. Es hat international bisher relativ wenig stattgefunden. Ich denke auch beim FC Bayern wird sich das eine oder andere an Veränderung noch ergeben.“

Karl-Heinz Rummenigge, geduldig.

Weisheiten #320

„Das ist natürlich keine Urlaubsreise. Da müssen wir einen Spagat hinlegen zwischen den wirtschaftlichen Marketing-Interessen des FC Bayern und der sportlichen Vorbereitung. Von Antritt der Reise bis zur Rückkehr ist alles so durchgetaktet, dass ich den Stress für im Rahmen des Normalen empfinden würde. Wir waren vor drei Jahren das letzte Mal in China und haben anschließend das Triple gewonnen – vielleicht ist das ja ein gutes Omen.“

Karl-Heinz Rummenigge, chinesischer Spagatkünstler