“Auch dann finde ich eine Lösung.”
Bayern-Trainer van Gaal über den möglichen Abschied von Martin Demichelis.
Glückwunsch.
Der FC Schalke hat den ersten Titel der Saison geholt. Im Finale dieses Sponsoren-Cups schlugen sie den FC Bayern mit 3:1. Alles ganz legal. Und bestimmt gut für die Stimmung in Schalke.
Keines der beiden Spiele habe ich live gesehen. Familienfeiern.
Das gestrige Spiel per HDD als Aufzeichnung.
Ich muss jetzt keine Niederlage schönreden, aber welche andere Mannschaft in Deutschland/Europa hat eine ähnlich, sagen wir mal, komplizierte Vorbereitung wie der FC Bayern?
Mit einem Trainer van Gaal haben wir uns ja inzwischen daran gewöhnt, öfter mal neue Gesichter zu sehen und auch ganz neue Namen zu hören. Per se finde ich das alles gut. Weil der FC Bayern nun endlich auch mal so etwas wie eine Philosophie zeigt. Wie all die Gutmenschen-Teams, die jeder toll findet (nicht das ich darauf angewiesen wäre).
Aber was ich im gestrigen Team für Namen las, habe ich – ehrlich gesagt – noch nie gehört. Das müssen alles Spieler von Bayern II sein, die in diesem Jahr den Sprung aus der Jugend geschafft haben.
Haas, Erb, Hajdarovic, Mujic, Sansone? Oder arbeitet einer von denen bei uns im Trainerstab?
Von diesem Turnier habe ich mir persönlich nix versprochen. Morgen kommen die echten Säulen des Teams (abgesehen von Olic & Co.) erst aus dem WM-Urlaub zurück. Morgen. Wie kann man da erwarten, dass diese jungen Hüpfer gegen die meisten Stammspieler der Schalker ernsthaft was erreichen?
Der – inzwischen vieldiskutierte – WM-Fluch. Iss so.
Schmunzeln musste ich allerdings, dass der kölsche FC – ebenfalls mit mehr oder weniger Stammbelegschaft – es tatsächlich nicht geschafft hat, diese bayerische C-Mannschaft zu besiegen.
Meine Meldung des Wochenende.
Und was einige, nun sicherlich wieder hochfliegende Schalker Herzen betrifft: Wir sehen uns am 04.12. wieder (abgesehen vom Super-Cup nächste Woche – mit wohl ähnlichem Ergebnis). Zu einem Zeitpunkt, wenn unser Post-WM-Loch mit Sicherheit überwunden sein wird und die Schalker eine Championsleague-Vorrunde in den Knochen haben.
DAS wird ein Spaß.
Eine Thema ist in den letzten Tagen dann doch ein wenig untergegangen. Hier. Bei mir.
Der Abgang eines Mehmet Scholl beim FC Bayern. Nach 18 Jahren.
Persönlich finde ich das mehr als schade. Wegen solcher Interviews zum Beispiel.
Ich war bei Scholls Abschiedsspiel dabei. Und habe mich meiner Tränen nicht geschämt.
Er blieb uns danach erhalten und wurde gar zum Nachfolger des Tigers. In der dritten Liga. Alles lief bestens und Blut hatte er – nach eigener Aussage – auch noch geleckt. Am Job des Trainers.
Perfekt.
Und dann kam der DFB. Und seine Normen. Und Schubladen.
Da passt das Runde (Verband) nicht ins Eckige (Scholl).
Er will es ja machen. Die Regeln einhalten. Und seinen “Schein machen”. Schließlich sind wir ja in Deutschland. Da braucht man das.
Da Scholl aber auch noch arbeiten wollte, für FCB II und die ARD, passte das alles nicht.
Der Verein hatte dafür Verständnis. Wenn auch schweren Herzens. Wie ich. Denn Scholls Abgang ist für den FC Bayern ein Verlust. In jeder Hinsicht. Aber man trifft sich im Leben bekanntlich immer zweimal.
Also wünsche ich Dir auf Deinem Weg alles Gute, Mehmet. Mach’ Dein Ding. Und komm’ irgendwann mal wieder zurück, ok?
Meine Güte.
Es ist jedes Jahr das gleiche Spiel. Und jedes Jahr fallen wir wieder darauf herein.
Winterpause. Nichts passiert. Der Ball ruht. Das Boulevard muss aber trotzdem seine Seiten füllen. Streut Gerüchte, Geschichten.
Und was machen wir? Springen voll darauf an. Diskutieren als gäb es kein Morgen.
Na dann.
Hier das neueste Futter:
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“Wir haben nicht so viel Qualität, das ist Fakt. Aber das sind keine Außerirdischen. Als Mannschaft können wir so gut sein wie die. Wir haben eine gute Philosophie.”
So unser Kapitän. Zu den Chancen der Bayern in der Championsleague. Nicht von der Hand zu weisen. Trotzdem klassische Winter-, Sommerpausen-Sätze.
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Ein anderer “van” macht sich Gedanken über die neue Vertragsphilosophie des FC Bayern. Die Philosophie, die den Abschied von Zé Roberto zur Folge hatte, bei van Bommel aber funktioniert hat: Stars über 30 nur noch kurzfristige Verträge zu geben.
Ich sag’s mal so: Konsequenz bedeutet, dass man sie immer hat. Die Väter und Mütter unter uns wissen, wovon die Rede ist.
Schade wäre es auf jeden Fall, wenn wir einen van Buyten hier zeitnah verlieren würden. Vor allem, nachdem dieser nun (doch plötzlich) unser Abwehrchef geworden ist.
Herr Nerlinger, bitte übernehmen Sie (und bauen Sie keinen Mist! Danke.).
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Die von Herrn Rummenigge “locker” vorgetragene Ode an Franz Beckenbauer, könnte für unseren AG-Chef eventuell Folgen haben. Die (vermeintliche) Autorin der vom ihm gesprochenen Zeilen, reichte nun Klage ein (“wegen Urheberrechtsverletzung einen Erlass auf Einstweilige Verfügung beim Landgericht Hamburg”).
Eine aussergerichtliche Einigung sei zuvor wohl gescheitert. Dies begleitet Sie in Reimen:
“Wann meldest Du Dich denn bei mir? Ich klär’ es gern bei ein paar Bier. Doch einfach so, so geht das nicht – schließlich ist es mein Gedicht.”
Winterpause…
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Muss ich wirklich noch was zum Thema Ribéry sagen?
Wir stecken nicht drin. In den Köpfen des FC Bayern, Ribérys, seines Beraters.
Ich weiß nur eins: All das macht nach aussen keinen guten, professionellen Eindruck.
Desweiteren: Ribéry hat nicht den ersten Berater in seinem Fußballerleben. Vorgänger auf diesem Posten verklagen ihn gerne auch mal. Ich frage mich, wo er sich seine Berater aussucht.
Achja, noch was. Berater sind die Pest.
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Zum Schluss noch ein paar Gedanken zu Herrn Nerlinger.
Entweder ist der ‘ne coole Sau, oder total überfordert auf diesem Posten.
Man reduziert den Kader und schließt auch in dieser Transferperiode nicht die dringensten Baustellen (zum wievielten Mal in Folge?). Ok, ein paar haben sich inzwischen erledigt, oder zumindestens beruhigt (“Tor” zum Beispiel). Aber was soll ich mit der Aussage anfangen, dass wir in dieser Winterpause auf gar keinen Fall neue Spieler dazuholen?
Sicher. Wir suchen nur noch Spieler vom Niveau eines Ribéry. Und so. Aber ist es jetzt wirklich die neue Strategie des FC Bayern, keine Konkurrenten mehr zu schwächen (Rafinha), sie sogar eher noch stärker zu machen (Baumjohann)?
Social Bavaria Munich?
Toll.
Oder ist van Gaal der Seher und präsentiert in der Rückrunde zwei neue “Müller und Badstuber”?
Fragen über Fragen.
Kurz vor Jahresschluss doch noch ein neuer Breitnigge-Podcast.
Und nicht nur das: Ab sofort gibt’s den Podcast sogar mit Musik (Dank an dieser Stelle an “ralla” für den nimmermüden Einsatz!)!
Hier die Themen:
- Die “Krise” des FC Bayern in dieser Hinrunde
- Die Championsleague-Hinrunde
- Die Aufholjagd des FC Bayern
- Das (letzte) Klinsmann-Interview
- Aktuelle Transfergerüchte
- Aktuelle Situation auf den Aussenpositionen des FC Bayern
- Butt und seine Perspektive beim FC Bayern
- Gedanken zu den Problemen des FCB II in dieser Hinrunde
- Rückblick bezüglich der Mitgliederzahlen und -entwicklung beim FC Bayern
- Kurze Gedanken bezüglich der Nachwuchsarbeit beim FC Bayern und deren Erfolge
Viel Spaß!
Podcast bei Podhost.
So.
Und weil es mich doch gejuckt hat, habe ich sowohl einen geschriebenen Bericht zum Spiel als auch noch einen neuen Podcast zu einigen anderen Themen rund um den FC Bayern gemacht.
Das habt ihr jetzt davon!
Diesmal nur 5:39 Min und 5,3 MB, weniger “äh’s” und hoffentlich besserer Lautstärke und weniger Rauschen.
Viel Spaß.
Podcast bei Podhost.
Schon komisch. Irgendwie. Diese Sommerpause hält so manche Überraschung parat.
Nicht nur, aber für mich vor allem beim FC Bayern.
Klar. Es war schon länger bekannt, dass unser neuer Trainer ganz gut mit jungen Spielern kann.
Kritiker meinen, weil die den Mund nicht aufmachen – Visionäre dagegen denken, weil er sie besser formen kann, sie besser in seine flexible Philosophie passen.
Schon im letzten Jahr hatten wir einen Visionär am Ruder, waren wir (fast) alle euphorisiert. In diesem Jahr kommt mir das ähnlich vor. Allein, der Visionär hat sich woanders schon ausgetobt, sein Können bewiesen. Da wird der FC Bayern nicht noch einmal zur Spielwiese werden. Hoffentlich.
Worauf will ich aber hinaus?
Unseren Kader. Und van Gaals Umwälzungen.
Das vermeintlich “jüngste” Opfer: Lúcimar Ferreira da Silva, genannt Lucio. Marktwert: 18 Mio. Euro.
Dieser Lucio soll durch einen gewissen Herrn Badstuber ersetzt werden (können). Marktwert: 400.000,- Euro.
Klingt auf den ersten Blick sehr wirr. Ein 20-jähriger aus der dritten Liga soll den Kapitän der Selecao – frischgebackener Confetti-Cup-Sieger – ersetzen?
Was ist der Grund dafür?
Er hat einen linken Fuß. Und den hat auf der IV-Position ausser ihm nur noch Abwehr-Allrounder Edson Braafheid. Gemäß van Gaals Definition. Links Linksfüßler, rechts Rechtsfüßler.
Demgegenüber schauen die bisherigen Stammspieler in der Innenverteidigung in die Röhre. Die sind alle nur mit rechts richtig stark. Somit konkurrieren hier neben Lucio (komischerweise steht im Transfermarkt-Profil: beidfüßig) noch Demichelis, van Buyten und Breno um einen Platz auf dem Feld.
25% Einsatz-Wahrscheinlichkeit.
Zu wenig offenbar für Lucio. Sein Berater scheint aktuell nicht weniger zu arbeiten als der von Ribéry und so sind die Gerüchte um ein mögliches Engagement beim Scheich-Club ManCity auf dem Tisch.
Sieben Millionen für einen 31-jährigen mit nur noch einem Jahr Vertrag?
Ich weiß nicht. Persönlich bin ich unentschieden. Lucios Verdienste sind unbestritten. Das eine oder andere Gegentor durch wildes, ungestümes aber vor allem konzeptloses Anrennen und daraus resultierende Konter stehen auf dem Soll-Konto.
Auf der anderen Seite:
Jeder Spieler ist zu ersetzen.
Warum nicht mal wieder einem jungen deutschen Spieler eine Chance geben? Topmotiviert und mit sehr guten Anlagen, geschliffen in der Gerland-Schule?
Ich vertrau’ da jetzt mal van Gaal. Wenn das wieder nur eine Blase ist, ist uns ohnehin nicht mehr zu helfen…
Eine Schlagzeile, die auch 40 Jahre alt sein könnte. Ist sie aber nicht. Von heute vielmehr.
Kurz nach der torlosen ersten Hälfte erzielte unser aller neuer Liebling – Thomas Müller – das vorentscheidende 2:0 für die Gerland-Bayern.
Als Stürmer.
Sicher. Es war nur Bayern II. Und der Gegner hieß Aalen und nicht Lissabon, aber irgendwie gewinne ich durch sowas immer mehr den Eindruck, dass Uli Hoeneß mal wieder Recht haben könnte.
Lukas Podolski ist 23 Jahre alt. War bei seinem Antritt beim FC Bayern demnach 20. Thomas Müller ist aktuell 19.
Ich werde das Gefühl einfach nicht los, dass trotzdem zwischen beiden ein mehr als großer Unterschied besteht. ‘Würde mich begeistern, wenn ich hier Recht behalten sollte…
Die Bayern stehen im UEFA-Championsleague-Viertelfinale. Das war das Mindestziel für FCB-Trainer Klinsmann.
Aber diese Nachricht spiegelt nicht im Ansatz die Umstände dieses Achtelfinales wider.
Insgesamt 12:1 haben die Bayern gegen Sporting Lissabon gewonnen. Zwölf zu eins.
Rekord. Wahrscheinlich für eine lange, lange Zeit.
Klar können sich die Bayern dafür im Viertelfinale nix kaufen und ehrlich gesagt, hätte ich lieber schon mal 3-4 Tore für die nächste K.O.-Runde aufgehoben, aber so ähnlich lief es ja auch im DFB-Pokal…
Trotzdem.
Es tut mal wieder gut. Und heuer muss man als Bayern-Fan wohl nehmen, was man kriegen kann. Auch wenn es derlei Extreme sind. Grottige Auftritte wie gegen den kölschen FC und erste 70 Minuten gegen Leverkusen.
Im Gegensatz dazu, allein in 2009 schon vier Spiele mit fünf oder mehr Toren!
Habe ich ansonsten so meine Probleme mit dem Kleinreden des Gegners, was viele, die den Bayern nicht nahe stehen, in der Folge solcher Auftritte gerne erzählen, kann ich mich derlei nach diesem Achtelfinale nicht komplett verschließen.
Und dabei waren die ersten 30 der insgesamt 180 Minuten alles andere als souverän und hätte Herr Lahm im Hinspiel diesen Ball nicht von der Linie geköpft, wer weiß, wo wir jetzt stehen würden und mit welchem Trainer…
Kam aber anders.
Und hätte man die zwei nicht gegebenen Elfer und die restlichen 95%-Chancen nocht verwertet, hätte allein das gestrige Spiel zweistellig für die Bayern ausgehen können.
Meine Güte. Was war das denn für eine Thekenmannschaft?
Es zeigt sich aber einmal mehr, wie sehr der Kopf ein Spiel entscheiden kann.
Bleibt nur die Frage, ob man sowas als CL-Teilnehmer der erste K.O.-Runde zulassen darf.
Taten die Portugiesen, zu meinem größten Vergnügen…
Selbst mit der B-Elf spielten die Bayern mit Sporting Katz und Maus. Zeigten ihr gesamtes Repertroire. Auch wenn sie dabei tatkräftig und fast mit Vorsatz von Spielern wie Ânderson Corrêa Polga unterstützt wurden.
Sowas habe ich überhaupt nicht nicht gesehen. Noch nicht einmal in einem Spiel des FC Bayern. Und ich habe im Laufe der letzten Jahrzehnte einige Zumutungen auf der IV-Position bei den Roten ertragen…
Der Kollege wird seines Lebens in Portugal wohl nicht mehr froh.
Respekt aber dafür, dass er bis zum bitteren Ende durchgehalten hat. Sowas nenn’ ich mutig.
Auf Seiten der Bayern einzelne Spieler hervorzuheben, wäre ein klein wenig ungerecht. Trotzdem bin ich mal so frei. Aus diversen Gründen.
Zum einen weil ich kaum fassen konnte, dass selbst in so einem Spiel, gegen so einen Gegner, in so einer Leichtigkeit des Seins, noch bayerische Akteure auf die Idee kommen, schlecht auszusehen und teilweise (vor allem in HZ2) Fehler auf Fehler zu produzieren. Zum Glück war Sporting auch mit neun Spielern locker und leicht zu besiegen.
Herr Ottl und Herr Sosa.
Alter Schwede. Ich leg’ mich fest. Bei Sosa. Mit dem, das wird nix mehr. Vielleicht ist er ja auch sauer, weil man ihn in der Winterpause ausleihen wollte und das nicht klappte, er also jetzt weiter bei uns bleiben muss. Trotzdem. Wie kann man da so eine Leistung anbieten? So langsam müsste er sich doch mal an das Tempo in Europa gewöhnt haben, oder?
Hat er nicht. Wirkt auch nach 1,5 Jahren immer noch wie ein Fremdkörper. Keine Impulse. Eher müssen die anderen noch für ihn mitlaufen…
Und Ottl?
Naja. Man kennt ja seine Pappenheimer. Er wird auf absehbare Zeit nur der Fallback beim FC Bayern sein. Wenn nach dieser Saison van Bommel (imho sicher) und Zé Roberto (vielleicht) weg sind, kommt derTimo und für Ottl wird weiterhin kein Platz sein. Warum? Na weil derTimo so stark sein wird, wie MvB und ZR zusammen. Auf dieser Position. Meine Meinung.
Egal.
Was mir den gestrigen Abend aber vollends zum gelungenen Ereignis machte, war der erste CL-Einsatz eines gewissen Thomas Müller.
Mir war zwar bewusst, dass der sich bei Gerland gut entwickelt haben soll, eine Option für’s offensive Mittelfeld sein kann und ab der nächsten Saison mit Profivertrag ausgestattet beim FC Bayern spielt, aber was war das denn bitte?
Der Typ ist ja mal ‘ne Granate. Und da verliere ich auch gerne mal meine sonstige Zurückhaltung. Zurückhaltung, die wir alle ja immer bei Herrn Kroos haben walten lassen. Aber was hat’s gebracht? Er wurde ausgeliehen.
Nein. Angreifen.
So wie Herr Müller gestern nach seiner Einwechslung.
Da denkt man sich:
Schön. Gibt Klinsi diesem Talent noch mal ‘ne Chance ein bißchen Spielpraxis zu zeigen. In einem Spiel das eh gelaufen ist und wo sich keiner mehr verletzten will…
Und dann gibt der Typ auf einmal Gas, als gäb’s kein Morgen!
Spielt die Gegner schwindelig, schaltet auf rechts den “Ribéry”-Turbo ein, flankt, ist direkt am Tor beteiligt und versenkt kurz vor Schluss selbst – in bester Müller-Manier – seinen ersten Ball.
Wahnsinn.
Der Name ist Verpflichtung beim FC Bayern und tatsächlich war es das erste Müller-Tor beim FC Bayern seit über 30 Jahren. Der Müller, Gerd hat sich am 18.11.1978 mit seinem 365.Tor beim FC Bayern verabschiedet und erst gestern schallte wieder einmal der Name “Müller” durch das weite Rund eines Bayern-Stadions.
Da kann man schon mal Gänsehaut bekommen…
Mehr muss man zum gestrigen Spiel auch nicht mehr sagen.
Update: Muss man doch. ‘Habe schließlich das mit der Brandrede noch nicht erklärt. Nach dem Hannover-Spiel habe ich ein Gerücht gehört, dass Klinsmann in der Kabine eine Brandrede gehalten haben soll. À la 2006. Es soll danach ferner Applaus der Spieler gegeben haben. Holla.
Manche Berichte sind echt amüsant.
Das mein’ ich jetzt gar nicht negativ, ‘finde es wirklich süß, wie man in der FCB-News-Redaktion, obwohl gegen Hoffenheim noch kein “echtes” Pflichtspiel stattgefunden hat, eine Bilanz zusammenschraubt.
Im August 1999 gastierte der Rekordmeister zur Einweihung des Dietmar-Hopp-Stadions in Hoffenheim und gewann gegen den damaligen Verbandsligisten 4:1.
So so. Und was gab es erst für Schlachten zwischen der TSG und dem FCB. Dem Gerland FCB.
Insgesamt kam es in den Saisons 2001/02 bis 2006/07 zu zwölf Duellen zwischen beiden Klubs, davon gewannen die “kleinen” Bayern fünf, sechs Mal gab es ein Unentschieden und nur einmal jubelte die TSG
Ohoh. Ich wusste doch, dass es da einen schwarzen Fleck gibt!
Bei jener einzigen FCB-Niederlage (0:1 im September 2005) stand kein aktueller Bayern-Profi auf dem Platz.
Puh. Nochmal Glück gehabt. Dann gehen wir alle ja unvorbelastet ins Spiel…





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