Sep 03

Aber irgendwie erinnert mich die Schalker Situation fatal an die der schwachgelben Borussia vor dem großen Crash mit Niebaum und Meier als sie die Championsleague verpassten.

Nur – wie gesagt – ich habe keine Ahnung, bin kein Schalker und kenne die echten Zahlen nicht.

Allerdings gibt es doch bestimmt den einen oder anderen Schalker, der mir sofort darlegen kann, dass das keine kritische Situation für die Königsblauen und alles total seriös durchkalkuliert ist, oder?!

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Aug 28

Nach dem gestrigen Sieg der Pfälzer Aufsteiger gegen den amtierenden Doublegewinner konnte man aus deren Umfeld Stimme hören, die von einem verdienten Sieg sprachen.

Dies sei entschuldigt, wenn wir mal all die Emotionen aus dem Spiel und das bekannte Thema aussen vor lassen.

Für die Niederlage des FC Bayern gab es trotzdem gute – und belegbare – Gründe.

1. Der Spielplan

Trainer van Gaal hat schon recht, wenn er sagt, dass Spiele gegen euphorisierte Aufsteiger an den ersten 5 Spieltagen besonders schwierig sind. Kaiserslautern machte da keine Ausnahme. Und der Spielplan spielte ihnen in die Hände. Letzte Woche der Auswärtssieg beim Lieblingsgegner. Einer Mannschaft, die nur deshalb nicht schon im letzten Jahr abgestiegen ist, weil es leider genug andere Teams gab, die noch schlechter agierten (in diesem Zusammenhang kommt mir übrigens gerade noch die damalige Niederlage der Kölner in Lautern wieder hoch, die den Abstieg der Pfälzer in die dritte Liga verhinderte…). Und dann eben gegen die Bayern. Ein Heimspiel dem die ganze Region nun schon seit vier Jahren entgegenfiebert.

2. Die Vorbereitung

Es geht fließend weiter. Denn – und das ist doch wohl allen klar – wenn der FC Bayern ein vollständige Vorbereitung genossen hätte (wie eben ein FCK), dann hätten wir wohl kein 0:2 erlebt.

3. Die WM

Altes Thema. Gehört zu den Punkten 1+2. Somit sind wohl alle Bayern-Gegner in den nächsten Wochen noch leicht im Vorteil. Je weiter die Zeit voranschreitet, desto geringer wird er. Pech für die Spät-Hinrunden-Gegner.

4. Die Chancenverwertung und Konzentration vor dem Tor

Die Bayern hatten Chancen. Und zwar jede Menge. Die beste war die erste 100%tige. Hätte Müller diese genutzt (warum nicht, siehe 1-3), wäre es ein anderes Spiel geworden. Ebenso die massive Drangperiode zu Beginn der zweiten Halbzeit. Gleiche Phrase: Eine Verwertung und wir hätten ebenfalls ein anderes Spiel gesehen.

Ist alles nicht passiert. Immer fehlte etwas. Sei es die Übersicht (herrlich hier van Gaal: “Wir sind der FC Bayern. Müller muss seine Nebenleute sehen!”), die Konzentration oder die Flanken (Pranjic! Lahm!!).

Im Gegensatz dazu die Lauterer? Drei Chancen, zwei Tore in 66 Sekunden. Ohne Worte.

5. Die Geschwindigkeit

Jetzt mal ehrlich: Wann hatte der FCK die meisten Probleme? Als die Bayern s c h n e l l spielten. In diesen Phasen hatten die Bayern ihre größten Gelegenheiten. Wieso merkt man sowas als Spieler nicht und gibt dem Gegner somit den spielerischen Knockout? Kommen hier wieder die Punkte 1-3 ins Spiel?

Der FCK hat weiterhin eine gute Zweitligamannschaft, aber wenn man sein eigenes Potential so wenig durchsetzt, dann hat eben auch dieser Zweitligist die besten Chancen auf drei Punkte.

6. Arjen Robben

Meine Güte. Selten war es überdeutlicher, wie sehr uns ein Robben fehlt. Oder jemand, der dem zugedeckten Ribéry Entlastung verschafft. Robben ist Geschwindigkeit, Robben ist Verwirrung, Robben ist Gefahr für jeden Gegner.

Nichts, oder kaum etwas davon, sah man im gestrigen Spiel.

Das Wolfsburg-Spiel war da wohl für viele ein wenig Augenwischerei. Gut, dass es dort trotzdem zu drei Punkten gereicht hat.

7. Leidenschaft

Bei all der fehlenden Klasse der Lauterer und bei all unserer Überlegenheit in fast allen messbaren Werten: Leidenschaft kann man auch erwarten, wenn man 60 oder 80 Spiele der Vorsaison in den Beinen hat, oder?

Bis zur starken Bayern-Phase rund um die Müller-Chance war das doch Schlafwagen-Fußball der Bayern. Hätten wir direkt vom Anpfiff weg die Power wie nach dem Seitenwechsel gehabt, das Spiel wäre schnell entschieden gewesen. So aber hatte Lautern nach dem 2:0 die Chance, mit der eigenen Leidenschaft in der Defensive, die Räume noch enger zu staffeln und das Ergebnis über die Zeit zu retten.

Kein Vorwurf an dieser Stelle an unseren limitierten Gegner. Die Lauterer fuhren eine klare Pokalspiel-Strategie. Und die Bayern waren nicht dazu in der Lage dieses Problem zu lösen.

8. Holger Badstuber

Ich habe ja lange “gehalten die Schulter” über ihn. Und seine Spielweise in der Vorsaison auf die falsche Position geschoben. Aber im gestrigen Spiel kamen mir all diese Szenen (vor allem aus der CL-Vorsaison) wieder in den Sinn. Holger Badstuber ist für mich der Inbegriff des hölzernen Spielers. Da ist so gut wie keine Geschmeidigkeit. Ok, muss ja auch nicht. Aber gestern war da – zum Beispiel – dann wenigstens noch nicht einmal der Charakter eines Fels in der Brandung zu spüren. Da war nur Unsicherheit. Und das haben seine Gegenspiel auch recht schnell gemerkt. Sein Fehler vor dem 0:2? Kann passieren. Er ist jung. Seine Unsicherheiten in der zweiten Halbzeit, als er mehrmals a la Serbien-Spiel von Gegenspielern auf dem Flügel dübiert wurde? Übel. Und zur Krönung dann die Szene, als er seinen Gegenspieler abgedrängt glaubte, abdreht, dieser aber durchzieht und im Hechtsprung ihm den Ball noch an den Oberschenkel schnibbelt und somit eine Ecke herausholt. Da war bei mir der Geduldsfaden gerissen.

Ich sehe da keine Entwicklung. Und irgendwie entdecke ich bei ihm wesentlich mehr WM-Loch als bei einem Thomas Müller, dabei hat Badstuber doch nur einen Bruchteil von dessen Spiele absolviert. Und dazu dann noch sein Phlegmatismus. Schlimm.

9. Das Defensivverhalten

Es war allerdings nicht nur Badstuber, der uns zu denken geben sollte, wenn wir schon gegen einen Aufsteiger, der – und diese Zeit wird kommen – über die gesamte Saison wohl gegen den Abstieg spielen wird, in der Defensive Probleme haben (wie lange schauen wir uns Contento an?).

Sicher, ein Ribéry hat auch nicht gerade jeden Gegenspieler über das gesamte Spielfeld gejagt, aber von einem van Bommel darf ich das schon eher erwarten und der gute Mark ist viel, viel tiefer in der Krise als zum Beispiel Schweinsteiger. Und somit sind wir dann nun einmal wesentlich anfälliger im Rückwärtsgang.

Womit sich der Kreis schließt.

In den nächsten Wochen wird es besser werden, muss es einfach besser werden, denn mit diesen Voraussetzungen war aktuell (noch) nicht mehr zu erwarten. Das wussten wir – dachten allerdings, dass es nach Supercup, Pokal und Wolfsburg-Spiel schon viel besser aussähe. Sieht es nicht. Zumindest Stand gestern.

10. Das Stadion, die Fans, die Stimmung, die Hölle und das Fritz-Walter-Wetter

Alles Schmarrn.

Wie es van Bommel nach dem Spiel völlig korrekt sagte: Wir haben in der letzten Saison Championsleague gespielt, zum Beispiel in Old Trafford. Da ist mehr Musik drin.

Und tatsächlich habe ich da in den letzten 30 Jahren schon wesentlich schlimmere Erlebnisse gehabt. Standard würde ich sagen. Der Rest ist vom Lauterer Umfeld (Pfeifen im Walde) und den Medien (Sensation!) geschürt.

Aber wie sagte es doch der (während des Spiels wie ein Geisterkranker umherirrende und nach Spiel zumeist ganz normale) Lauterer Trainer nach Spielschluss im Interview:

“Das werden jetzt alle Mannschaften hier erleben.”

Nö, denke ich nicht.

Denn wenn den Pfälzern all die grauen Mäuse und nicht minder destruktiven Bollwerke der Liga über den Weg laufen, ist es schnell vorbei mit der Herrlichkeit – denn ein Spiel aktiv gestalten ist etwas ganz anderes, als sich mit zwei 5er-Ketten am eigenen Strafraum zu versammeln und auf schnelle Konter und zwei defensive Mega-Aussetzer in der Abwehr des Gegners zu setzen (womit wir wieder bei den gestrigen Schwächen der Bayern wären).

Einfach mal abwarten was die nächsten Wochen für beide Teams so bringen.

Das einzig Positive an der nun anstehenden Länderspielpause ist, dass sich ein Arjen Robben erholt und (ein gesperrter) Ribéry ungestört seinen Rückstand aufarbeiten kann, während keine Pflichtspiele diese Bayern-Schwäche zementieren.

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Aug 24

So der von mir sehr geschätzte Herr Zechbauer in einem Beitrag zum nächsten Bundesligaspiel unseres FC Bayern, wie ich es besser und treffender nicht hätte sagen können.

Nirgends – nicht in deutschen Stadien und nicht mal im Ausland – ist mir so viel Hass entgegen geschlagen wie in dieser Stadt mit gerade mal knapp 100.000 Einwohnern. Dementsprechend sind Siege gegen den dort ansässigen Klub ein ganz besonderer Genuss für mich.

Mein roter Faden in diesem Zusammenhang. Und auch mein All-time-Lieblingsspiel erwähnt er.

Hach. Irgendwie freu’ ich mich auf Freitag.

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Aug 22

Die Bayern haben am Freitag das Auftaktspiel der neuen Bundesliga-Saison gewonnen. Knapp. Mit 2:1.

Am Ende sprachen die üblichen Verdächtigen einmal mehr vom “berühmten Bayern-Dusel”.

Jeder Bayern-Fan kann diese Phrase nicht mehr hören, für jeden Nicht-Bayern-Fan stellt diese aber die Grundlage für das eigene Weltbild dar.

Zwei Fronten.

Ebenso unveränderlich stehen sich die selektiven Wahrnehmungen im Fußball gegenüber.

“In der ersten Halbzeit standen wir einfach zu tief, waren zu passiv. Nach dem Wechsel lief das besser und wir hätten den Sieg verdient gehabt.”

Einerseits. Andererseits:

“In der ersten Halbzeit haben wir den Gegner klar dominiert. Nach dem Seitenwechel war plötzlich die Ordnung weg und der Gegner kam zu Chancen und zum Ausgleich. Sowas darf uns nicht passieren.”

Leicht zu erraten, aus welcher Ecke jeweils der Kommentar kam.

Ebenso ist bestimmt verständlich, zu welcher Einschätzung ich selbst neige.

Es ist doch so im Fußball: Kein Spieler spielt im luftleeren Raum.

Wenn die Bayern ein schnelles, sicheres und offensives Kurzpass-Spektakel aufziehen, kann der Gegner tief oder passiv stehen wie er will, er hat zumeist keine Chance.

Das Problem: Den perfekten Fußball gibt es nicht. Nur annähernd.

Überraschend war doch wohl eher, dass die Bayern mit dem Anpfiff und über große Teile der ersten Halbzeit gegen den Ex-Meister schon wieder in diese Richtung marschierten. Erst im weiteren Spielverlauf und immer wieder im zweiten Spielabschnitt merkte man dem Einen oder Anderen die Probleme an, die die gesamte Liga beim FC Bayern erhoffte: Schwäche.

Darauf verlassen sollte man sich allerdings nicht. Erst Recht nicht beim FC Bayern. Zwecks Absicherung muss man zwingend die eigenen Torchancen nutzen, denn ein FC Bayern spielt bis zum Abpfiff durch. Per se. Und ein Ribéry kann so eine Flanke raushauen und ein Schweinsteiger lernt inzwischen gar während eines Spiels dazu und läuft dann eben in der 91. Minute (zuviel Nachspielzeit? Nö. Nicht nach der Spielverzögerung, die zumeist die Wolfsburger an den Tag legten (auch durch taktische Fouls)) halt auch durch und steht am zweiten Pfosten frei.

Dumm gelaufen.

Aber klar, am Freitag wäre für den Gegner der Bayern “was drin gewesen”.

Und Wolfsburg hat noch nicht das System des neuen Trainers verinnerlicht? Kann vorkommen, siehe letzte Bayern-Saison.

Noch einmal zu dumm, dass dieses Handicap die Bayern in dieser Saison definitiv nicht belasten wird. Und wehe wenn das letztjährige Top-Team (inklusive Robben und Olic) wieder gesund und munter ist, ergänzt durch Kroos, Badstuber (auf seiner Original-Position) und einen Contento, der sich fängt und mit seiner Aufgabe wächst (vielleicht der Thomas Müller in dieser Saison?)!

Zukunftsmusik? Sicher. Aber wer in dieser Saison gegen die Bayern eine Chance haben will, muss von Anfang an “oben dran sein”, sonst klappt das nicht. Oder vielleicht im letzten Jahr so schlecht gewesen sein, dass er sich heuer den Europapokal spart…

Wie auch immer. Ein 2:1 ist besser als alles andere. Und nächste Woche spielen wir gegen den Tabellenzweiten – Vamos companeros!

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Aug 20

Oder so (ich konnte nicht widerstehen).

Die Bundesliga hat uns wieder.

Man hat ja soviel gehört. In diesen Tagen. Vor allem, dass diese Sommerpause so kurz gewesen sein soll. Kam mir ganz anders vor.

Egal.

Jetzt geht es endlich wieder rund. Und zum Auftakt der neuen Saison (ich überlege, erst zum Anpfiff einzuschalten um diese Pseudo-Eröffnungszeremonie zu verpassen) spielen also die Meister der letzten zwei Jahre gegeneinander.

Ob dies ein guter oder schlechter Gegner für unsere Bayern ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Wäre der Gegner zu schwach, wird er von unseren Spielern gerne einmal unterschätzt, ist er zu stark, würde man wohl diese merkwürdige Vorbereitung sofort bemerken.

Wolfsburg liegt da aktuell – meiner Meinung nach – in der Mitte.

Zwar hat man sich beim VW-Werksteam massiv verstärkt (nicht mit bayerischen Maßstäben, aber offenbar die größten Ausgaben in der Liga), aber andererseits auch einen ganz neuen Trainer.

Einen Trainer, den man hierzulande nur mit dem Engagement bei der englischen Nationalmannschaft in Verbindung bringt. Allerdings war da viel mehr.

P.S. Für dieses 1999er Grinsen müssen wir heute eigentlich haushoch gewinnen…

Was soll man also von diesem Spiel halten?

Dem FC Bayern fehlen wichtige Leute. Robben und Olic. Um nur einmal zwei zu nennen. Die wichtigsten allerdings.

Alle anderen (wichtigen) Spielen sind wohl dabei. Zumindest anwesend, ob sie schon in Bestform sein werden, wage ich einmal zu bezweifeln.

Die Wolfsburger hingegen befinden sich in der Lage der Bayern von vor einem Jahr: Neuer Trainer, neues System, neue Spieler.

Kurzum: Man weiß es nicht.

Ich vertraue allerdings unserem Trainer, dass er das hinbekommen hat. Mit diesem Vorbereitungs- und Verletzungsproblem.

Einstweilen und um mich in Stimmung zu bringen, lese ich mir noch einmal die Berichte rund um das letzte Heimspiel gegen Wolfsburg durch und schaue mir das hier an.

Euch auch viel Spaß dabei!

Auf geht’s, Ihr Roten!

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Aug 08

Wie bitte?

Die Bayern stellen den Trainer des Jahres und die ersten VIER Platzierten bei der Wahl zum Spieler des Jahres?

Waren wir wirklich so dominant? Scheinbar.

Lustig, dass ich gerade heute diese Notiz veröffentlichte.

Achso. Und Glückwunsch Herr Robben und Herr van Gaal!

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Aug 06

Der BundesJogi kam nun also doch den Vereinen der WM-Fahrer entgegen.

Gut. Alles andere hätte für mich auch keinen Sinn gemacht. Wie dieser Termin so insgesamt. Aber naja, da ist halt die Fifa im Spiel. Und der Fifa geht es schon lange nur darum, den eigenen Kontostand konstant weiter wachsen zu lassen.

Klar war ich ebenfalls und phasenweise in WM-Stimmung. Aber längst steht für mich wieder mein Verein im Mittelpunkt. Sieht das irgendjemand anders?

Das unser aller Bundestrainer nun ein Einsehen hat (ob Bierhoff, Zwanziger und Co. das alles genauso sehen?), war sicherlich seine Entscheidung. Vielleicht sogar nicht unbeeindruckt der Diskussion aus der Liga. Nicht nur vom FC Bayern ausgehend.

Wenn ich aber nun parallel gestern im Videotext lese, dass der DFB sich mal wieder über einen gelungenen Deal freut und mit Stolz verkündet, dass der nächstjährige (nicht minder sinnlose) Termin schon wieder vergeben ist (“Klassiker” gegen Brasilien), dann kommt es mir wirklich hoch.

Einsicht oder Rücksicht bei Löw hin oder her – was denkt der DFB mit wem er hier redet?

Wo ist der Versuch des DFB bei der Fifa vorstellig zu werden um diesen Länderspieltermin abzuschaffen?

Nicht vorhanden.

Alles klar. Aber dann soll der DFB sich bitteschön auch nicht wundern, wenn in Zukunft die Vereine, die ja bekanntlich dieses ganze Spielermaterial herstellen, bezahlen und frei Haus liefern, irgendwann ebenfalls nur noch auf’s Geld schauen. Nämlich auf ihres und die Geschäftsbeziehungen sich mehr und mehr in die Rechtsabteilungen verlagern.

Rede ich gerade wie unser AG-Boss?

Ja. Sorry. Tut mir leid. Aber ich bin schließlich Fan. Meines Vereins. Und nicht des DFB.

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Aug 03

“Es handelt sich um eine erhebliche Verletzung. Es ist unverantwortlich, dass man das bei der holländischen Nationalmannschaft nicht genauer diagnostiziert hat und ihn bei der WM spielen ließ. Ich hatte mehrmals meine Unterstützung angeboten, aber die wurde nicht in Anspruch genommen. Durch den Muskelriss steht Robben jetzt acht Wochen nicht zur Verfügung.”

Bayern-Doc Müller-Wohlfahrt zur Robben-Verletzung.

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Aug 01

Glückwunsch.

Der FC Schalke hat den ersten Titel der Saison geholt. Im Finale dieses Sponsoren-Cups schlugen sie den FC Bayern mit 3:1. Alles ganz legal. Und bestimmt gut für die Stimmung in Schalke.

Keines der beiden Spiele habe ich live gesehen. Familienfeiern.

Das gestrige Spiel per HDD als Aufzeichnung.

Ich muss jetzt keine Niederlage schönreden, aber welche andere Mannschaft in Deutschland/Europa hat eine ähnlich, sagen wir mal, komplizierte Vorbereitung wie der FC Bayern?

Mit einem Trainer van Gaal haben wir uns ja inzwischen daran gewöhnt, öfter mal neue Gesichter zu sehen und auch ganz neue Namen zu hören. Per se finde ich das alles gut. Weil der FC Bayern nun endlich auch mal so etwas wie eine Philosophie zeigt. Wie all die Gutmenschen-Teams, die jeder toll findet (nicht das ich darauf angewiesen wäre).

Aber was ich im gestrigen Team für Namen las, habe ich – ehrlich gesagt – noch nie gehört. Das müssen alles Spieler von Bayern II sein, die in diesem Jahr den Sprung aus der Jugend geschafft haben.

Haas, Erb, Hajdarovic, Mujic, Sansone? Oder arbeitet einer von denen bei uns im Trainerstab?

Von diesem Turnier habe ich mir persönlich nix versprochen. Morgen kommen die echten Säulen des Teams (abgesehen von Olic & Co.) erst aus dem WM-Urlaub zurück. Morgen. Wie kann man da erwarten, dass diese jungen Hüpfer gegen die meisten Stammspieler der Schalker ernsthaft was erreichen?

Der – inzwischen vieldiskutierte – WM-Fluch. Iss so.

Schmunzeln musste ich allerdings, dass der kölsche FC – ebenfalls mit mehr oder weniger Stammbelegschaft – es tatsächlich nicht geschafft hat, diese bayerische C-Mannschaft zu besiegen.

Meine Meldung des Wochenende.

Und was einige, nun sicherlich wieder hochfliegende Schalker Herzen betrifft: Wir sehen uns am 04.12. wieder (abgesehen vom Super-Cup nächste Woche – mit wohl ähnlichem Ergebnis). Zu einem Zeitpunkt, wenn unser Post-WM-Loch mit Sicherheit überwunden sein wird und die Schalker eine Championsleague-Vorrunde in den Knochen haben.

DAS wird ein Spaß.

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Jul 30

Na also Sky, geht doch.

Bis zum letzten Tag habe ich gewartet statt eines dieser tollen Angebote anzunehmen.

Warum?

Weil mich heute (1 Tag vor Vertragsende) ein neues Angebot erreichte.

Sky Welt plus Bundesliga für 16,90 Euro im Monat. Für die nächsten 12 Monate.

Das nenne ich ein Angebot (jetzt nicht wegen Sky Welt (will das jemand sehen?)). Denn mir war klar, dass ich Bundesliga und Championsleague so nicht mehr zusammen zum alten Preis behalten würde. ‘Hätte stattdessen sogar nur Bundesliga für den alten Preis akzeptiert.

Jetzt bleibt also doch alles wie es war. Bis auf vielleicht ein paar Bayern-Spiele in der CL-Vorrunde, die ich nicht sehen werde, weil SAT1 sie nicht überträgt. Aber wenn die Bayern in der K.O.-Runde wieder der letzte deutsche Vertreter sein werden, bin ich dann über’s Free-TV dabei. ;-)

Alles wird gut – wenn man nur Geduld und Beharrlichkeit beweist.

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