BL 2016/17 #24 FC Bayern – Eintracht Frankfurt

Die letzten zehn Spiele (Historie):

Saison 2015/16
02.04.2016 FC Bayern – Eintracht Frankfurt 1:0 (1:0)

Saison 2014/15
11.04.2015 FC Bayern – Eintracht Frankfurt 3:0 (1:0)

Saison 2013/14
02.02.2014 FC Bayern – Eintracht Frankfurt 5:0 (2:0)

Saison 2012/13
10.11.2012 FC Bayern – Eintracht Frankfurt 2:0 (1:0)

Saison 2011/12
kein Spiel, Eintracht Frankfurt nicht erstklassig

Saison 2010/11
27.11.2010 FC Bayern – Eintracht Frankfurt 4:1 (1:1)

Saison 2009/10
24.10.2009 FC Bayern – Eintracht Frankfurt 2:1 (0:0)

Saison 2008/09
11.04.2009 FC Bayern – Eintracht Frankfurt 4:0 (3:0)

Saison 2007/08
03.11.2007 FC Bayern – Eintracht Frankfurt 0:0 (0:0)

Saison 2006/07
28.10.2006 FC Bayern – Eintracht Frankfurt 2:0 (2:0)

Link zum Breitnigge-Kicktipp-Tippspiel.

Paule @ Social-Media: Twitter.

BL 2016/17 #07 Eintracht Frankfurt – FC Bayern

Die letzten zehn Spiele (Historie):

Saison 2015/16
30.10.2015 Eintracht Frankfurt – FC Bayern 0:0 (0:0)

Saison 2014/15
08.11.2014 Eintracht Frankfurt – FC Bayern 0:4 (0:1)

Saison 2013/14
17.08.2013 Eintracht Frankfurt – FC Bayern 0:1 (0:1)

Saison 2012/13
06.04.2013 Eintracht Frankfurt – FC Bayern 0:1 (0:0)

Saison 2011/12
kein Spiel, Eintracht Frankfurt nicht erstklassig

Saison 2010/11
23.04.2011 Eintracht Frankfurt – FC Bayern 1:1 (0:0)

Saison 2009/10
20.03.2010 Eintracht Frankfurt – FC Bayern 2:1 (0:1)

Saison 2008/09
29.10.2008 Eintracht Frankfurt – FC Bayern 1:2 (0:0)

Saison 2007/08
16.04.2008 Eintracht Frankfurt – FC Bayern 1:3 (1:0)

Saison 2006/07
17.03.2007 Eintracht Frankfurt – FC Bayern 1:0 (0:0)

Link zum Breitnigge-Kicktipp-Tippspiel.

Paule @ Social-Media: Twitter.

BL 2015/16 #28 FC Bayern – Eintracht Frankfurt

Die letzten fünf Spiele (Historie):

Saison 2014/15
11.04.2015 FC Bayern – Eintracht Frankfurt 3:0 (1:0)

Saison 2013/14
02.02.2014 FC Bayern – Eintracht Frankfurt 5:0 (2:0)

Saison 2012/13
10.11.2012 FC Bayern – Eintracht Frankfurt 2:0 (1:0)

Saison 2011/12
kein Spiel, Eintracht Frankfurt nicht erstklassig

Saison 2010/11
27.11.2010 FC Bayern – Eintracht Frankfurt 4:1 (1:1)

Aufstellung:

Neuer – Thiago, Ribéry, Martínez, Lewandowski, Alonso, Bernat, Götze, Lahm (K), Müller, Alaba

Auswechselbank:

Ulreich – Tasci, Costa, Rafinha, Rode, Vidal, Kimmich

Link zum Breitnigge-Kicktipp-Tippspiel.

BL 2014/15 #28 FC Bayern – Eintracht Frankfurt

Die letzten fünf Spiele (Historie):

Saison 2013/14
02.02.2014 FC Bayern – Eintracht Frankfurt 5:0 (2:0)

Saison 2012/13
10.11.2012 FC Bayern – Eintracht Frankfurt 2:0 (1:0)

Saison 2011/12
kein Spiel, Eintracht Frankfurt nicht erstklassig

Saison 2010/11
27.11.2010 FC Bayern – Eintracht Frankfurt 4:1 (1:1)

Saison 2009/10
24.10.2009 FC Bayern – Eintracht Frankfurt 2:1 (0:0)

Aufstellung:

Reina – Alonso, Dante, Thiago, Lewandowski, Rafinha, Bernat, Götze, Lahm (K), Müller, Weiser

Auswechselbank:

Neuer – Gaudino, Rode, Badstuber

Was zu erwähnen wäre / Nachbericht:

– Thiago hat und gefehlt. Wie selten sonst jemand.

– Was für eine tolle Mannschaftsleistung nach den beiden kraftraubenden Spielen in Dortmund und Leverkusen!

– #Pepknowsbest

Weisheiten #295

„Die Spiele gegen die Bayern werden immer schwieriger. Man musste bei uns kein Prophet sein, dass nach einer Stunde die Kräfte nachlassen würden. Bei dieser Qualität der Münchner braucht es schon viel Fantasie, dass da noch einmal ein Gegner auftaucht, der sie schlägt.“

Heribert Bruchhagen, resigniert.

BL 2014/15 #11 Eintracht Frankfurt – FC Bayern

Die letzten fünf Spiele (Historie):

Saison 2013/14
17.08.2013 Eintracht Frankfurt – FC Bayern 0:1 (0:1)
Saison 2012/13
06.04.2013 Eintracht Frankfurt – FC Bayern 0:1 (0:0)
Saison 2011/12
kein Spiel, Eintracht Frankfurt nicht erstklassig
Saison 2010/11
23.04.2011 Eintracht Frankfurt – FC Bayern 1:1 (0:0)
Saison 2009/10
20.03.2010 Eintracht Frankfurt – FC Bayern 2:1 (0:1)

Aufstellung:

Neuer – Alonso, Dante, Ribery, Lewandowski, Rafinha, Boateng, Bernat, Götze, Lahm (K), Müller

Auswechselbank:

Zingerle – Benatia, Robben, Shaqiri, Gaudino, Rode, Hojbjerg

Was zu erwähnen wäre / Nachbericht:

– Bayern kann auch gegen Ex-Angstgegner gewinnen

– Thomas Müller kann auch Effizienz

– Ob Gegner hoch oder tief stehen – wir haben Lösungen. Schmagdas.

Weitere Links:

Miasanrot.de

Spielverlagerung.de

BL 2013/14 #19 FC Bayern – Eintracht Frankfurt

Spiel: FC Bayern – Eintracht Frankfurt
Wettbewerb: Bundesliga
Historie: Spiele gegen Frankfurt

Saison 2012/13
10.11.2012 FC Bayern – Eintracht Frankfurt 2:0 (1:0)

Bayern auf Trapp. Adler sind keine Doggen.

Der FC Bayern hat am Wochenende das Topspiel gegen Eintracht Frankfurt gewonnen. Klingt komisch, ist aber so.

Oder wie lange und wie oft wollen wir in solchen Fällen die Tabelle ignorieren?

Die Tabelle lügt nicht und das Spiel hat ja tatsächlich bewiesen, dass die Eintracht völlig zu Recht als „Überraschungsteam“ der Liga klassifiziert wird.

Sicher, den Frankfurtern bringt dieses Lob herzlich wenig, aber hier hatten wir endlich mal einen Gegner, der sowohl nicht nur „hinten drin stand“ sondern uns sogar gefährlich hätte werden können.

Ganz anders als z.B. Leverkusen, die ja nur unter Zuhilfenahme größtmöglicher Glücksgötter die Punkte aus München entführen konnten.

Klar, der Sieg des FC Bayern ist insgesamt verdient gewesen, auch und vor allem aufgrund der zweiten Spielhälfte und dem Chancenplus in der Summe des Spiels (Trapp hielt die Eintracht länger im Spiel als von mir erwartet).

Aber der Frische der hessischen Gäste hatten die unseren Alle-3-Tage-ein-Spiel-Helden zunächst wenig entgegen zu setzen.

Das Pressing des Gegners und eventuelle mentale Probleme auf unserer Seite führten zu unserer ersten Halbzeit – wie wir dann sehen durften.

Aber wieso wieder auf hohem Niveau jammern?

Auch Arbeitssiege bringen drei Punkte. Und hätten wir an diesem Tag eine bessere Chancenverwertung unser eigen genannt, hätte es einen – sagen wir einmal – zumindest diskussionswürdigen Elfmeter für uns gar nicht gebraucht.

Saison 2010/11
27.11.2010 FC Bayern – Eintracht Frankfurt 4:1 (1:1)

Belgischer Murmeltiertag oder Die Mauertaktik bröckelt

Ich hatte da ja schon so meine Befürchtungen. Als ich die Aufstellung sah. Daniel van Buyten wirklich ernsthaft in der Startelf? Ist Demichelis wieder krank?

Nein, war er nicht, unser Trainer gab nur unserem belgischen Pannen-Verteidiger in der Mitte mal wieder eine Chance.

Übel.

Meine Befürchtungen sollten sich bestätigen.

Denn selbst die – einmal mehr – mehr als defensiv agierenden Frankfurter brachten fertig, dass es bei ihren spärlichen Kontern mehrfach lichterloh in unserer Defensive brannte. Nach einem Abschlag(!) vom Frankfurter Tor verschätze sich van Buyten ein erstes, bei der Flanke unmittelbar vor dem Ausgleich der Hessen ein weiteres Mal.

So viele Fehler beim sogenannten Kopfballungeheuer van Buyten?

Irgendwas ist da mächtig faul. Und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es stimmt, was Paule Breitner in der letzten Ausgabe des „Blickpunkt Sport“ zum Besten gab, dass nämlich bei vielen Spielern im Kader, aufgrund der vielen nicht gewonnenen Spiele und des Rückstandes in der Tabelle, die Unsicherheit um sich greift.

Hallo? Wie alt ist van Buyten? Wie viele Bundesliga-, Championsleague- und Nationalmannschafts-Spiele hat er auf dem Buckel?

Das kann es ja nicht sein.

Richtig schlecht wurde es mir aber, als ich sah, dass unser Trainer zur Halbzeit Herrn Demichelis für Herrn van Buyten einwechselte. Aber – oh Wunder – die Abwehr agierte plötzlich mit mehr Sicherheit. ‘Hätte ich auch nicht gedacht, dass ich derlei nach den letzten Debakeln (mit Herrn Demichelis) noch einmal sagen würde.

Um das Thema abzuschließen (und weil mir zu Herrn van Buyten sonst nix mehr einfällt): War es das beim FC Bayern? Für unseren Catcher-Sohn? Man weiß es nicht, aber es deutet viel darauf hin.

Zu meinem großen Glück haben meine Bayern das Spiel aber trotz dieser Defizite deutlich gewonnen. Und das freut mich auch oder gerade, weil der Gegner Eintracht Frankfurt heißt. Nicht weil ich ein Problem mit den Fans hätte – die waren wie immer lautstark und bemerkenswert, nein, eine Spielweise, wie die der Frankfurter stört mich immer wieder maßlos.

Und obwohl die Eintracht in dieser Saison schon beeindruckende Offensiv-Feuerwerke abgebrannt hat und auch gar nicht gegen die Abstieg spielt (im Moment), griff man erneut zur Mauertaktik. Wie all die Jahre zuvor.

Wieso?

Na ist ja auch egal. Denn das freut mich ebenfalls: Die Mauertaktik, gerne auch einmal wider der eigenen Natur (nicht wahr, Herr Schaaf?!), von Gastmannschaften in München, beginnt langsam zu bröckeln.

Saison 2009/10
24.10.2009 FC Bayern – Eintracht Frankfurt 2:1 (0:0)

Die hessische Bestie ist besiegt.

Ich weiß es. Die Statistik spricht eine deutliche Sprache. Frankfurts Bilanz in München ist ernüchternd. Aber gefühlt geht mir die Eintracht in München seit Jahren auf die Nerven.

Gestern gab’s wieder so ein Spiel.

Spiel auf ein Tor. Und Nikolov der beste Frankfurter. Wie ermüdend das ist.

Auf der anderen Seite: Jetzt haben sie wenigstens noch einen Franz, der den Rest von der Linie kratzt, der an Nikolov vorbeigeht. Na bravo.

Auch klar: Es waren keine 40 Torchancen. Dafür fehlt den Bayern aktuell die Inspiration. Und Cleverness vor dem Tor.

Ansonsten hätte zumindestens ein Toni schon in Halbzeit 1 zwei Buden gemacht und der Drops wäre gelutscht gewesen.

So aber konnten die Skibbe-Kicker ernsthaft aus dem Nichts die Führung erzielen.

Was dieses „aus dem Nichts“ betrifft, gehen mir im Rahmen des FC Bayern so langsam allerdings die Superlative aus.

Einmal, ein einziges Mal steht die bayerische Abwehr ungeordnet und die Hessen zimmern den Ball in Butts Tor.

Unfassbar.

Zum Glück war kurz zuvor ein gewisser Herr Robben eingewechselt worden und mit ihm (und Müller auf rechts) ging plötzlich beim FCB doch mal die Post ab und zeigte sich, wie limitiert die grauen Mäuse aus der Bankenhauptstadt wirklich sind.

Harmlos.

Aber gegen uns reichte es bis zur 69. Minute. Was ich fast noch schlimmer finde.

Keine Frage, dass der Ausgleich mehr als verdient war und gut, dass ein Robben den Ball wirklich über die Linie drückte. Einem Gomez hätte ich zugetraut, dass er aus 2 Metern das leere Tor nicht trifft…

Meine Güte ist der neben der Spur.

BL 2013/14 #02 Eintracht Frankfurt – FC Bayern

Spiel: Eintracht Frankfurt – FC Bayern
Wettbewerb: Bundesliga
Historie: Spiele gegen Frankfurt

Saison 2012/13, 06.04.2013
Eintracht Frankfurt – FC Bayern 0:1 (0:0)

Dantes Schüssel und Schweinis Hacke

Der FC Bayern ist Deutscher Meister 2012/13! Rekord-früh. Rekord-dominant. Wir sind es aus eigener Kraft geworden und der Sieg in Frankfurt war der letzte Mosaikstein. Dazu gratulieren wir den Spielern, den Verantwortlichen, allen, die an diesem grandiosen Erfolg ihren Anteil haben und nicht zuletzt uns selbst, den Fans, die schließlich auch daran beteiligt waren. Was muss ich dann aber im Nachgang lesen? Ja, irgendwie ist das schon toll, was die Bayern da geleistet haben, Glückwunsch, aber feiern, noch nicht einmal richtig feiern können die doofen Bazis!

Saison 2010/11, 23.04.2011
Eintracht Frankfurt – FC Bayern 1:1 (0:0)

Die hessische Bestie bleibt unbesiegt oder Nein, wir sind selber schuld

Spielberichte direkt nach Abpfiff sind so eine Sache bei mir. Gut, weil man sie dann aus dem Kopf hat. Schlecht, weil diese dann eher emotional gefärbt sind. Nun. Es ist wie es ist. Ich bin wie immer spät dran. Andererseits ist das ja inzwischen regelmäßig so und Zeit zum Nachdenken hat man so auch noch. Gut. Auf diese Weise sieht man das alles viel differenzierter. Ich verzichte auf Tiraden gegen die Frankfurter Eintracht, auch wenn dieses Spiel ein Rückfall in längst vergangen geglaubte Zeiten war.

Saison 2009/10, 20.03.2010
Eintracht Frankfurt – FC Bayern 2:1 (0:1)

Das war ja alles absehbar, oder?

Ehrlich gesagt ist mein emotionaler Zustand rund um das Ende des gestrigen Gastspiels des FC Bayern in Frankfurt nicht zitierfähig. Komischerweise ging es kurz danach schon wieder. Vielleicht lag es an den immer platter werdenden Allgemeinplätzen der sog. Sport-Journalisten bei Dienstleistern wie z.B. Sky. Nach dem dritten Satz fiel Studio-Moderator Dieter Nickles nichts Besseres ein, als einen Zusammenhang zu konstruieren zwischen dem nächsten Gegner in der Championsleague und den späten Toren der Eintracht.

Dantes Schüssel und Schweinis Hacke

Der FC Bayern ist Deutscher Meister 2012/13! Rekord-früh. Rekord-dominant. Wir sind es aus eigener Kraft geworden und der Sieg in Frankfurt war der letzte Mosaikstein. Dazu gratulieren wir den Spielern, den Verantwortlichen, allen, die an diesem grandiosen Erfolg ihren Anteil haben und nicht zuletzt uns selbst, den Fans, die schließlich auch daran beteiligt waren.

Was muss ich dann aber im Nachgang lesen? Ja, irgendwie ist das schon toll, was die Bayern da geleistet haben, Glückwunsch, aber feiern, noch nicht einmal richtig feiern können die doofen Bazis!

Vielen Dank, sehr nett, aber auf vergiftete Komplimente kann ich verzichten. Diese Saison war außergewöhnlich. Epochal. Und genau die richtige Reaktion auf die vorherige – „auf 20,30 Jahre unerreichbare“ (Zitat Klopp) – Spielzeit des Ex-Meisters. Das ist Fakt. Wenn man nun, weil einen als Fan (eines anderen Vereins), dieser Erfolg der Heynckes-Kicker insgeheim stört, mit aller Macht das berühmte Haar in der Suppe finden will – bitteschön – ich bin da gerne behilflich, aber eins wird auch dann noch feststehen: Wir sind dabei, eine Rekordsaison zu etablieren, die alles andere wirklich in den Schatten stellen wird. Das Imperium hat verstanden, hart und seriös gearbeitet und zurückgeschlagen. Bämm.

Von daher gilt es an dieser Stelle unsererseits ein aufrichtiger Dank an unseren Gegner Borussia Dortmund zu richten! Die Leistung der Schwarz-Gelben hat doch unsere diesjährige Steigerung erst möglich gemacht. Nennen wir den Ball beim Namen. Konkurrenz, und so. Gerade dieser Umstand stößt jetzt vielleicht Einigen im Umfeld oder innerhalb der Fanschaft säuerlich auf, aber ich kann es nur noch einmal wiederholen, was ich zwei Jahren lang immer wieder gesagt habe: Genießt es, solange es geht. Und dieser Endpunkt ist genau… jetzt.

Von all dem abgesehen: Niemand schreibt mir vor, wie ich(!) zu feiern habe. Ich habe nach dem Schlusspfiff eine große Freude empfunden. Fakt 1. Wer aber eine Explosion wie z.B. 2001 oder wenigstens 2000 oder 1986 erwartet hat, ist entweder ignorant oder naiv! Wie soll das emotional gehen? Seit Wochen, wenn nicht Monaten steht doch mehr oder weniger fest, dass wir diese Saison im Sack hatten. Der BVB hat die zweite Meisterschaft auch deshalb geholt, weil sie eine rein nationale Rückrunde spielen konnten. Heuer sind sie international stabiler und spielen eine gute Runde, allein, die Bayern sind (trotz Mehrfachbelastung) auf Rekordjagd. Pech gehabt. Willkommen in unserer Gefühlswelt von vor 12 Monaten. Irgendwie. Fakt 2.

Fakt 3: Jetzt mal ehrlich, Leute. Am Mittwoch spielen wir in Turin, bei der besten Mannschaft Italiens, um den Einzug ins Halbfinale der Championsleague. Wir wären doch mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn wir jetzt „die Sau rauslassen“ würden. Die gleichen Kritiker, die nach dem Titelgewinn unsere feierlichen Aktivitäten anprangen, würden uns doch nach einem anschließenden Ausscheiden der Unprofessionalität und Blauäugigkeit bezichtigen. Ergo: Alles richtig gemacht.

Was soll das überhaupt bedeuten, „richtig feiern“? Meister-T-Shirts, Bierduschen? Ansonsten verpönt, aber wenn die Bayern das jetzt nicht machen, sind sie prüde und langweilig? Keine Fragen mehr. Ach und ab welcher Anzahl nackter, einer Woche lang Tag und Nacht auf den Straßen tanzender Fans, wären unsere Feierlichkeiten denn Fan-politisch korrekt? 1.000? 20.000? Oder doch eher mindestens so viel wie in Dortmund, wenn man einen überraschenden Titel holt, nachdem man wenige Jahre zuvor fast insolvent war, oder schlichtweg in der Stadt, der Region ganz andere Fan-Konzentrationen vorherrschen als in München?!

Wie auch immer, man kann es diesen Kritikern ja eh nicht recht machen, also belassen wir es dabei und kommen zum Gastspiel unserer Bayern in Frankfurt.

Die Bayern begannen auch dieses Auswärtsspiel gewohnt kontrolliert und dominant. Man mag mich arrogant nennen, aber wenn ein Team 13 von 14 Spielen in der Fremde gewinnt und dabei 31:2 (in Worten: ZWEI)! Tore erzielt, dann kann man imho nicht (mehr) behaupten, dass die Bayern ja nur mit Glück diese Bilanz erspielt hätten, nein, dann muss das Hand und Fuß haben, dass es hauptsächlich am FCB selbst lag und nicht an sich komplett ergebenden Gegnern. Punkt. Wie das spätere Spiel ja noch zeigen sollte, waren diese Frankfurter (ob zunehmender Meisternervösität der Bayern?) ja durchaus in der Lage unsere Mannschaft in Bedrängnis zu bringen. Na also.

Der Reihe nach.

Bayern dominant, ohne sich übermäßig viele Chancen zu erarbeiten. Nach der 30. Minute weniger dominant, mehr kontrollierend und Frankfurt auch mit Teilnahme am Spiel. Zunächst der Pfostentreffer von Shaqiri, dann der berechtigte, aber leider verschossene Alaba-Elfmeter und ferner noch das Foul an Gomez, welches Meyer ebenfalls mit Elfmeter hätte bestrafen können, es aber nicht tat. 0:0 zur Pause.

Nach dem Wechsel dann wieder mehr bayerischer Druck und ein – standesgemäßes – Meistertor von Bastian – Madjer – Schweinsteiger. Vor dem Gästeblock. Ein Traum. Einziger Rest-Aufreger des Spiels dann der nicht gegebene Handelfmeter gegen Dante. Meyer ließ auch hier die Pfeife stecken und dies war – aus meiner Sicht – eine Fehlentscheidung. Abschließend sollen dies aber diejenigen klären, die Ahnung haben. Von den Regeln. Unter Zuhilfenahme des „Zeitlupenwissens“. Meiner Meinung nach kann man Fehlentscheidungen nicht miteinander aufrechnen, aber es hilft in den anschließenden, emotional gefärbten (Stammtisch)Diskussionen. 😉

Apropos Stammtisch.

Ich selbst kann nicht nur „Fanbrille“, nein, „Haar in der Suppe“ ist mir ebenfalls nicht fremd. Es war nicht entscheidend und am Ende des Tages werden wir die Feierbilder im Kopf behalten, aber was unser kleiner Franzose nach seiner Einwechslung in der 63. Minute auf dem Platz gezeigt hat, war – gelinde – gesagt eine Frechheit! Da war kein Wille, kein Einsatz, kein Nachsetzen, keine Zweikämpfe, keine Defensivarbeit, da war eigentlich gar nichts. Und das konnte ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Warum, Franck? Bis zum Schluss habe ich darauf gewartet, dass da der Knoten platzt und er endlich den Turbo einschaltet, aber nö, Fehlanzeige. Betrachtet man den Gesichtsausdruck Robbens bei seiner Auswechslung, ist das doppelt bitter.

Aber gut, et hät noch emmer joot jejange. Denn die Frankfurter konnten aus diesem systemimmanenten Ausfall kein Kapital schlagen (von Gustavo will ich gar nicht erst anfangen) und weil auch unser Torhüter kahneske Paraden zeigte und fehlerlos blieb, war der Sieg nicht mehr in Gefahr und die Feierlichkeiten auf Rasen und Rängen konnten beginnen. Wer an dieser fast kindlichen Freude der meisten Spieler und Verantwortlichen etwas zu kritisieren hatte, dem kann man eh nicht helfen. Oder er ist Sky-Kunde und hat – wie ich am Samstag – von der Masse der Rasen- und Rängefeiern gar nichts mitbekommen. Schon unfassbar wie man so viel Werbung und Spielzusammenfassungen zeigen kann, wo doch parallel LigaTotal (wie ich dank meiner Aufzeichnung erfahren durfte) live dabei war. Live Müller am Zaun die „Humba“ anstimmte, Ribèry wenigstens nach Spielende zur Topform auflief und es am Ende Herrn Dante vorbehalten war, mich zu Tränen zu rühren, als ich dessen unbändige Freude sah, während er allein mit der Papp-Salatschüssel (im Tausch für sein Trikot von einem Fan erhalten!) über den inzwischen leeren Waldstadion-Rasen rannte. When we were kids.

So geht Emotion, Sky! Ich werde es ab kommenden Sommer vermissen.

What’s next?

Juve, Juve und Juve.

Auf geht’s, Ihr Roten – ab ins Championsleague-Halbfinale!