Feb 11

Jetzt mal ehrlich: Was war das für eine schlechte erste Hälfte der gestrigen Bayern.

Zum ersten Mal seit langer, langer Zeit war ich mir (mal wieder) sicher, dass sich van Gaal aber so dermaßen in seiner Aufstellung verzockt hat.

Das war ja mal einfach gar nix. Von Rensing, Demichelis, Tymoshchuk, Lell und Co.

Fehlende Spielpraxis hin, Schnee auf dem Feld her. Mal zumindestens jeden zweiten Ball zum Mitspieler zu bringen, darf man wohl erwarten, von einem Spieler des FC Bayern, oder?

Selbst, wenn man lange – zu Recht, wie sich zeigen sollte – auf der Bank gesessen hat.

Da war nichts mehr zu sehen von der Sicherheit, die der FC Bayern jetzt seit Wochen ausstrahlt, von kreativer und übermächtiger Dominanz, die zwangsläufig zum Erfolg führt.

Natürlich gab es eine optische Dominanz. So um 70% Ballbesitz ist nicht ohne, aber bei so ziemlich jedem Vorstoß der Fürther drohte massive Gefahr für Rensings Tor. Durch die wackelige, nervöse Innenverteidigung, die offenen Flügel oder das Nervenbündel im Tor.

Holla die Waldfee.

Hanebüchener Fehler von Demichelis (wem sonst?) vor dem Ausgleich. Und das 1:2 legt sich Rensing fast selbst ins Tor, während zuvor unsere beiden(!) Innenverteidiger den kleinsten(?) Mann auf dem Platz zum Kopfball hochsteigen lassen.

Aber selbst wenn wir jetzt die tatsächlichen Tore mit den Unzulänglichkeiten der üblichen Verdächtigen begründen wollen, muss man – Vereinsbrille hin oder her – die Führung der Gäste zur Pause als verdient bezeichnen. Und da muss ich noch nicht einmal ein sog. professioneller Kommentator am Sky-Mikro sein, der vom Anpfiff weg die Sensation herbeireden wollte.

Das war einfach großer Käse.

Halbzeit-Fazit: Der zweite Anzug des FC Bayern passt einfach nicht. Diese Schlussfolgerung wird hoffentlich bei der Kaderplanung für die neue Saison berücksichtigt.

Nach dem Pausentee stimmte zumindestens die Ordnung besser. Ein wenig. Und Laufbereitschaft war auch wieder öfter zu sehen. Trotzdem dauerte es bis zur 58. Minute, bis der fränkische Fluch nach 48 Spielminuten ein Ende hatte.

Man kann über den Handelfmeter diskutieren. Vor allem diejenigen, die die Bayern lieber hätten ausscheiden sehen, oder die Bayern einfach nur nicht leiden können. So wie Herr Stoffers zum Beispiel.

Ganz neutral betracht kann man den Strafstoß geben, muss es aber nicht. In der Vergangenheit wurde auch schon für weniger ein Elfer gepfiffen. Für oder gegen den FC Bayern.

Wie auch immer. Es kam zum Ausgleich durch Robben. Keinem anderen hätte ich in dieser Situation die Kugel gegeben. Schon gar nicht Herrn Ribéry.

Aber das ist eine eigene Geschichte. Wirkte Ribéry – direkt nach seinem genialen Pass vor dem 1:0 – immer noch phasenweise wie ein Fremdkörper, änderte sich später dieser Eindruck. Allerdings konnte man einmal mehr sehen, wieviel Ahnung unser Trainer vom Fußball zu haben scheint, denn im Falle unseres kleinen Franzosen scheint er immer wieder das Richtige zu machen. Selbst wenn der aus verletztem Stolz nach seiner Auswechslung (immerhin mehr als 30 Minuten mehr als im letzten Spiel) ein wenig betrübt war.

Dortmund und Florenz – bei aller Liebe, Fürth – sind wichtiger als es dieses Pokalviertelfinale war.

Apropos 58. Minute.

Auch hier muss man Herrn van Gaal Respekt zollen.

Er sah seinen oben beschriebenen Fehler mit der B-Elf ein und schickte die C-Elf auf den Platz. In persona der beiden Nachwuchskräfte Contento und Alaba. Für die Sportskameraden Lell und Tymoshchuk.

Der Wahnsinn. Da kommen die beiden jungen Hüpfer ins Spiel und zeigen den alten Bankhockern was ‘ne Harke ist. Das muss ich ehrlich sagen, hat mich begeistert.

Plötzlich war die linke Abwehrseite wieder artgerecht besetzt, Lahm wechselte auf seine (neue) Lieblingseite rechts, kurbelte dort das zuletzt gewohnte Angriffsspiel mit Robben an und Alaba richtete nicht nur den vomTymo gestressten van Bommel auf, sondern gab den Ersatz-Schweinsteiger. Was jetzt mal einfach als Riesen-Kompliment gedacht ist.

Spätestens da wusste ich, dass an diesem Abend nichts mehr anbrennen würde. Die folgenden Tore (Ribéry, Lahm(!)) waren die logische Folge dieser Umstellung. Meiner Meinung nach.

Was bleibt nun?

Das “Experiment” mit der Schonung der Stammkräfte, bzw. das zuletzt überragende Kollektiv auseinander zu dividieren, ging gerade noch einmal gut. Die Fürther dürfen sich als Sieger der Herzen fühlen (was anderes bleibt ihnen ja ohnehin nicht übrig) und für diesen Büskens, diesen sog. “Eurofighter”, freut es mich natürlich besonders. Allein, weil ich diese ewig aufgewärmten Geschichten und Pseudo-Stevens-Motivationskünste nicht mehr hören und sehen kann. Aber auch das ist ein anderes Thema.

Jetzt noch ein Spiel in Schalke und dann auf nach Berlin.

Spontan hätte ich zwar ein Derby gegen Augsburg (zu doof, liebes ZDF, dass man sich auf das langweiligste Spiel festgelegt hat, dabei hätte man ahnen können, das Schalke den unattraktivsten Langweilerfußball der deutschen Spitzenteams spielt (oder habe ich hier was Falsches mitbekommen – hab’s nur so gelesen)) ganz gut gefunden, aber so ist wenigstens klar, dass es keine Experimente in der Aufstellung und Einstellung geben kann im Halbfinale (als ob das nicht so oder so klar wäre).

Auf geht’s Jungs, stürmen wir den Pott für Berlin und den Pott.

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Feb 09

Kann eigentlich noch irgendjemand diese Vorberichtsbilder zum anstehenden Pokalspiel der Bayern sehen?

Immer wenn man glaubt, es geht nicht flacher, kommt’s von irgendwo noch platter daher.

Ja. Klar. Die Bayern sind im Pokal oft ausgeschieden. Kunststück. Nehmen ja auch jedes Jahr daran teil. Selbst den europäischen Fahrstuhlmannschaften der Bundesliga ist das hier gegönnt. Aber beim FCB ist das halt immer ein Event.

Geschenkt. Und dass das bayerische Fernsehen damit eine ganze Sendung zu füllen versucht, ebenfalls.

Nein. Der FC Bayern spielt morgen gegen die Nachfolger Vestenbergsgreuths. Gegen Greuther Fürth. Dem Vereinskonstrukt.

Dabei wird der Kader ein wenig verändert. Zum Vergleich der zuletzt ebenso schönen wie erfolgreichen Elf.

Butt, van Buyten, Schweinsteiger, Klose raus. Dafür Ribéry, Timo, Pranjic, etc. rein.

Bei allem Respekt. Wenn diese “B-Bayern” es konzentriert und vor allem konsequent in der Chancenverwertung angehen, dann brauchen wir uns keine Sorgen machen. Wenn.

Für mich gibt’s ohnehin nur ein Problem: Rechtzeitig zu Hause sein am letzten Arbeitstag vor’m Urlaub.

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Nov 07

Was für ein gebrauchter Tag.

Heute morgen mal eben in die Kinderambulanz und später dann erstens den Anpfiff verpasst und bis zur 30. Minute überhaupt keine Bilder, weil meine Smartcard lt. Sky falsch eingesteckt war (was zum Einen Quatsch war und ich zum Anderen nicht zum ersten Mal lesen durfte). Kurz bevor ich an der Sky-Hotline ausfällig geworden wäre, kamen dann doch die ersten Szenen. Vom Jubel über’s 1:0.

Na fein.

Bis dahin kommen meine Betrachtungen also kompett aus der Retorte. Weder hatte ich zuvor was vom Lahm-Interview, der Aufstellung oder sonstwas mitbekommen.

War vielleicht auch ganz gut.

Meine Gedanken und Emotionen rund um das Spiel sind schnell zusammengefasst.

Erstens war ich schockiert, dass es insgesamt nur 2 Minuten Nachspielzeit gab und die auch noch zu früh abgepfiffen wurden. Dies vor allem deshalb, weil die Schalker in der zweiten Halbzeit komplett auf Defensive umgestellt hatten und in bester Köln-Manier das eigene Tor vernagelten. Ein derartigen Zeitspiel über 47 Minuten hätte ich nicht erwartet. Und dabei reden wie hier vom Tabellenvierten, der heute die Chance hatte auf Platz 2 zu springen und letzten beiden Punkteteilungen in ihrer Remisserie mit begeisternden Offensiv-Spiel erkämpft hatten.

Von Teams wie Köln und Co. erwarte ich ja nix ausser diesem Destruktiv-Fußball – aber Schalke?

Parallel fiel mir auf, dass die ja nicht das erste Team waren, die so gegen uns gespielt haben. Werder Bremen, aktuell Tabellenzweiter, hat das in der Arena ganz genauso praktiziert.

Wenn jetzt Leverkusen in 14 Tagen auch noch so bei uns auftritt und wider der eigenen Natur spielt, höre ich mit dem Fußball auf!

Am schlimmsten ist natürlich, dass diese gegen uns so erfolgreiche “Spielweise” inzwischen europaweit bekannt und beliebt ist. Ätzend.

Zweitens war ich erstaunt, dass viele der Schalker Jugendspieler auf dem Platz nichts von Thomas Müllers Spiel in Bordeaux gelernt hatten. Dessen Übermotivation in Sachen Körperlichkeit hatte entsprechende Folgen. Ausser ein paar gelben Karten war das bei den jungen Knappen anders.

In diesen Bayern-”Dusel”-Tagen hab’ ich das nicht anders erwartet.

Gibt es zwei Meinungen zum Thema Robben? Als Schalker forderte man reflexartig Rot. Klar. Verstehen kann ich das durchaus. War Robben doch in Halbzeit 2 der einzige Grund, richtig Angst vor den Bayern zu haben (auch hier freue ich mich (mit Robbery) schon auf das Rückspiel).

Ich denke, er hätte sich über derlei nicht beschweren können.

Wenn ich er gewesen wäre, hätte ich definitiv Rot und eine längere Sperre bekommen.

Warum?

Ich hätte, nachdem mich dieser Grünschnabel dort so und in der Nähe meiner, seit Wochen beschädigten körperlichen Problemstelle mit voller Absicht getroffen hätte, zugeschlagen. Für mich hatte das etwas von diesen Jagdszenen, denen sich ein Ribéry zu seiner Anfangszeit beim FC Bayern ausgesetzt sah.

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf, kann man zumindestens etwas mehr Verständnis für seine Reaktion aufbringen. Und ja. Ich weiß, politisch korrekt sind derlei Gedanken nicht. Aber ich bin nun einmal kein Gutmensch. Sonst wäre ich ja Bremer…

Drittens war ich einmal mehr frustriert. Über meine Bayern. Und das erneut ein Gegner soviel Dusel hatte, in entscheidenden Szenen, doch noch einen Fuß, eine Fingerspitze und sonstwas zwischen Ball und Torlinie zu bekommen.

So geschehen im Rahmen der bayerischen Monsterchance kurz vor der Halbzeit, als erst Bordon seinen Fuß ins Spiel brachte und Neuer mit seiner Fingerspitze Toni den Ball vom Fuß nahm. Bitter.

Langsam nerven mich auch diese ganzen Zahlen und benutzen will ich sie auch nicht mehr. 700 Ballkontakte? Super. 70% Ballbesitz. Astrein. Aber Tore? Wieder Mal (nur) van Buyten?

Geht einfach gar nicht. Am Ende wär’s mir aber egal gewesen.

Erneut haben wir also eine Chance verpasst, näher an die Tabellenspitze zu kommen. Stattdessen sind wir zwei Plätze abgerutscht. Platz 8! Am liesten würde ich bis zur Winterpause gar nix mehr sagen. Zu den immer gleichen Themen, fällt einem irgendwann nichts Neues mehr ein, oder?

Mit der Herbstmeisterschaft war es das zumindestens jetzt mal. Endgültig. Im Gegensatz zum Umfeld des FC Bayern habe ich da heute nämlich ganz und gar keine Entwicklung gesehen. Gegen Bordeaux fehlten Müller und van Buyten. Mussten wir Brafheid und Pranjic ertragen. Klare Kausalität. Mehr nicht.

Zum Thema Lahm und dessen Themen sag’ ich hier zunächst mal noch nix, deshalb gehen wir an dieser Stelle mal davon aus, dass es rund um die Münchner durchaus ein System gibt.

Das Problem: Es steht und fällt mit Ribéry. Fehlt er, sehen wir Resultate wie in den letzten Wochen. Wann er wieder dabei ist, steht in den Sternen (zuletzt habe ich was von einer Zahnbehandlung gehört, weil man den Entzündungsherd ganz woanders als in den Beinen vermutet…), ergo auch Spiele wie gegen Wolfsburg und in Dortmund.

Und Pokalauftritte wie gegen Oberhausen und in Frankfurt scheinen die Ausnahme zu sein, denn wieso sollten diese Spieler mal mit Einstellung spielen und mal ohne?

Nein.

Ich bin weiter der Ansicht, dass wir uns nun bis zur Winterpause weiter durchwurschteln werden/müssen. Und dann geht’s los.

Erstes Fazit, erste Entscheidungen, erste Anpassungen.

Für eine Rückrunde, die uns alle in die richtige Richtung bringen wird.

Was anderes bleibt uns jetzt ohnehin nicht mehr übrig.

Denn eins steht fest: Spielen wir gegen Leverkusen wie gegen Schalke oder gar gegen Bordeaux und spielt Leverkusen wie Leverkusen und nicht wie Bremen oder Schalke (oder, oder, oder), dann nehmen die uns auseinander. Und wir erleben ein neues Werder-Debakel.

P.S. Zur Einzelkritik habe ich heute keinen Bock.

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Okt 29

Die Bayern liefern in dieser Saison ihren Fans ein Wechselbad der Gefühle.

Spielen wie dem gegen Köln folgen Spiele wie gegen Frankfurt. Gestern.

Na klar. Eigentlich war das alles ja nur möglich, weil die Eintracht so uunglauublich schwach war. Geschenkt.

Aber vielleicht hat die Eintracht ja auch nur deshalb so viele Fehler gemacht, weil die Bayern so unfassbar viel Druck aufgebaut haben?

Im Normalfall würde ich dieses Ping-Pong-Argumente “Gegner ist nur so stark, weil wir so schwach waren” ja gelten lassen. Aber diesmal ist das einfach völlig indiskutabel. Warum? Weil es gerade beim FC Bayern besonders auffällt, wenn sowas wie Wille, Laufbereitschaft, Pressing und schnelles Passspiel gleichzeitig stattfindet.

So wie Weihnachten und Ostern an einem Tag.

Insofern wir hier allerdings die neue van Gaal’sche Schule gesehen haben, sollten sich unsere nationalen wie internationalen Gegner schon mal warm anziehen.

Auf der anderen Seite: Wenn der Trainer so einen Fußball spielen lassen will, wieso hat ihn dann die Mannschaft nicht schon mal viel früher gezeigt?

Fragen über Fragen.

Zunächst einmal erfreue ich mich an dem Eindruck, den dieser Sturmlauf ins Viertelfinale bei mir hinterlassen hat.

Sowas anzuschauen macht eben einfach Spaß. Mehr nicht. Denn gibt’s im vor-letzten Spiel vor Berlin dann wieder ‘ne Einstellung wie gegen Bordeaux oder Köln, war das alles für die Katz.

Einzelkritik der Spieler muss nicht geübt werden. Aus meiner Sicht fiel gestern kaum jemand ab. Selbst ein Brafheid zeigte gute Ansätze und kaum Fehler. Und auch Herr Schweinsteiger wurde mitgezogen.

Gut vor allem, dass unsere beiden 1a-Stürmer mal wieder den Ball versenken konnten. Geschadet hat es sicherlich nicht.

Nach dem Spiel ist – wie könnte es anders sein – vor dem Spiel.

Samstag das Gastspiel beim schwäbischen Babbel-Ultimatum-VfB und am Sonntag dann die Auslosung.

Beides spannend. Jedes Ereignis auf seine Art.

Wer ist denn überhaupt noch dabei?

1.Liga:
1. FC Köln
FC Schalke 04
Werder Bremen
1899 Hoffenheim

2.Liga:
SpVgg Greuther Fürth
FC Augsburg

3.Liga:
VfL Osnabrück

Wie wär’s mit einem Heimspiel gegen Fürth? Egal. Hauptsache Heimspiel. Andererseits: Mit der gestrigen Einstellung ist der Gegner ohnehin irrelevant auf dem Weg zum Titel, oder?

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Okt 23

Ich bin ja immer wieder begeistert. Von den Fans der Frankfurter Eintracht. Deren Support ist für mich der Beste der Liga. Da können sich all die anderen – selbsternannten – Könige unter den Fans ‘ne Scheibe von abschneiden.

So sehr mich dieser Teil begeistert, so sehr gehen mir die hessischen Profis auf die Nüsse.

Immer wieder. Sicher, es gibt Ausnahmen.

Ich werde aber dieses Spiel einfach nie in meinem Leben vergessen.

Wieviele Torchancen waren das damals? 40? Auf jeden Fall Bundesliga-Rekord.

Da kommt es mir immer noch hoch, wenn ich daran zurückdenke.

Teils aufgrund der Funkel’schen Destruktivität im Spiel, teils aufgrund der lächerlichen Chancenverwertung meiner Bayern.

Für Morgen befürchte ich das Schlimmste.

Zum Einen weil wir nach dem Spiel in Bordeaux vom Kopf her vielleicht woanders sind und zum Anderen weil uns einfach offensive Kreativität abgeht. Im Moment.

Frankfurt wird’s nicht stören. Die Mauer wird stehen.

Oder macht Herr Skibbe tatsächlich alles anders? Er will ja die Eintracht aus dem Mittelfeld führen. So sein Ansatz. Aber wie will er dies verwirklichen? Indem er sein Team am Spiel teilhaben lässt? Das wäre mal ein Unterschied zu den sonstigen Auftritten der Frankfurter in München.

Aber was reg’ ich mich schon vorher auf. Solche Mannschaften muss es ja auch geben. Habe ich inzwischen eingesehen. Und es liegt tatsächlich nur an uns, ob wir solche Gegner überrennen oder ein Grusel-0:0 erzielen.

Erstaunlich, aber selbst derlei Sätze gehören inzwischen zu meinem Portfolio.

Wenige Tage später gibt’s ohnehin ein ganz anderes Spiel gegen die Eintracht. Am Mittwoch nächster Woche. Im Pokal. In Frankfurt. Da muss die Skibbe-Truppe was anbieten, will sie nicht schon nach Anpfiff nur auf’s Elfmeterschießen gehen.

Dem Funkel-Team hätte ich das zugetraut.

Schauen wir einfach mal, wo wiederum der FC Bayern nach diesen Tagen voller Eintracht steht…

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Sep 27

Und schon wieder einer. Breitnigge-Podcast jetzt.

Zu schnell für meinen Soundcloud-Account. Deshalb mal wieder per drop.io.

Ansonsten ändert sich aber nix.

Folgende Themen wurden beackert:

Sammers Kritik an der (Nicht-)Abstellung diverser U20-Spieler aus der Bundesliga, der etwas andere Review auf das HSV-Spiel (Stichwort “ausgerechnet Zé Roberto”), die aufkommende Offensivproblematik und aktuelle Defensivprobleme beim FCB, der erneute Toni beim Scholli in der dritten Liga (inkl. UH-Watschn), ein kurzes Feedback zur aktuellen Pokalauslosung und ein Blick in die Glaskugel (bis zum 10.Spieltag).

Viel Spaß!

Podcast bei Podhost.

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Sep 23

Ich bin spät dran. Ist klar.

Vor allem, weil hier schon jede Menge diskutiert wurde.

Über Bayerns Pokal-Schlacht. Gegen die Himmelsstürmer. Aus Oberhausen.

Oder so.

Muss irgendwie am Stress liegen. Im Büro. Habe deshalb auch den Anpfiff verpasst. Und die Chance, zeitnah was zu schreiben.

Egal. Jetzt bin ich ja da.

Die Bayern haben keine Fragen offen gelassen. Vom Ergebnis her.

Und das mit der B-Elf. Gegen allerdings am Ende dann doch überforderte Zweitligakicker.

Was wäre mit der Top-Elf möglich gewesen?

Noch egaler. Und umso besser. Die Stars für’s wichtige Gastspiel in Hamburg geschont. Perfekt.

In solchen Spielen sieht man ferner, wer für das Team unverzichtbar ist.

Lahm, van Buyten, oder Ribéry. Der Rest ist, war austauschbar. Ist auch passiert.

Kurzzeitig hatte ich deshalb mal Bedenken. Als ich einschaltete und die Feldspieler sah. Sosa? Altintop? Ottl? Breno? Braafheid?? Auf der anderen Seite: Wann wenn nicht in solch’ einem Spiel?

Eben. Und hat ja auch funktioniert.

Mehr muss man nicht dazu sagen. Der einzige, der meiner Meinung nach was erreicht hat war Sosa. Einstaunlich genug. Aber seine Ecken, seine Vorstöße hatten mehr Zug zum Tor, als ich von Herrn Schweinsteiger bisher in dieser Saison gesehen habe.

Zwar klingt das immer noch nach Bashing, aber irgendwie kann ich da nicht aus meiner Haut. Sorry.

Ob ein Sosa trotzdem eine Chance hat, einen Robben auf seiner Position zu gefährden? Sicher.

Aber darum ging es ja auch nicht. Stimmung ist das Thema. Die Backups bei Laune halten, auch mal auf den Rasen zu lassen. Könnte ja mal schnell dazu kommen, dass man auf den Einen oder Anderen angewiesen ist.

Später. Irgendwann in der Saison.

Ansonsten: Ein Schritt näher in Berlin. Nicht mehr und nicht weniger.

Besser als andersherum.

Spielerkritik im Einzelnen?

Nö. Diesmal nicht. War ja eh’ nur die B-Elf…

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Sep 20

Aufgenommen is.

Der fünfte Podcast.

Alles zu den Themen Review Nürnberg-Spiel, 200. Spiel in der Allianz-Arena, Luca Toni in Liga 3, 100-Mio.-Einstieg Audi beim FC Bayern, Müller-Knüller, Comeback van Bommel und Demichelis und Kurzvorschau Pokalkracher FC Bayern gg. RWO.

Viel Spaß.

Knapp 16 Minuten Podcast in 45 Minuten komplett aufgenommen, geschnitten und produziert. So gefällt mir das.

Podcast bei Podhost.

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Aug 09

Was ist das denn?

Die Bayern spielen in der zweiten Pokalrunde zuhause gegen Rot-Weiß Oberhausen?

Darüber zu schmunzeln wäre untertrieben.

Und trotzdem werden die wohl über 50.000 oder 60.000 Zuschauer auf die Beine bringen. In anderen Spielen gibt’s ja kaum noch Chancen. Wäre es darüberhinaus kein Dienstag- oder Mittwoch-Spiel – die Hütte wäre voll.

Bitter allerdings für RWO. Und auch für alle anderen. Denn ein Heimspiel gegen die Bayern wünscht sich ja jeder. Ausnahmslos.

Entweder Hütte und Geldsack voll oder Hütte, Geldsack voll und ‘ne Sensation schaffen.

Win-win-Situation.

Auswärtsspiel in München ist dagegen der Super-Gau.

Wann hat der FC Bayern zuletzt ein Pokalheimspiel verloren?

17.08.1991, FC Bayern 2-4 FC Homburg n.V.

Lange her.

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Aug 03

Öfter mal was Neues. Auch wenn fast zwei Jahre dazwischen liegen.

Ein Breitnigge – Podcast [1] [2]

Vielleicht weniger professionell, weniger rauscharm, dafür aber persönlich und breitnigge-like.

Wer’s mag, dem sei gesagt: Sowas kommt jetzt öfters. Je nach Zeit und Muße. Nicht jeden Spieltag, jede Pokalrunde, aber immer wieder.

Und darauf kommt’s ja am Ende an, oder?

[1] 9,3 MB, 9:56 Min.
[2] Scheinbar habe ich mit der Lautstärke was verpeilt, bitte etwas aufdrehen, da ist definitiv was drauf zu hören. Irgendwo.

Podcast bei Podhost.

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