Assauer will nicht deutscher Meister werden!

Oder wie sollte man sonst diese Aussagen interpretieren?

„Die Meisterschaft ist eine schöne Sache, aber mir wäre es lieber, wenn wir uns über einen langen Zeitraum oben festsetzen können“

Interessant, aber dieses Phanomän hatten wir ja schon 2001, als StumpenRudi seine Schalker solange auf den zweiten Platz geredet hat, bis die Spieler das auch selber wollten…

Wenn ich die Wahl hätte, ob ich ein Mal Meister werde oder fünf Mal als Zweiter in die Champions League einziehen will, würde ich die zweite Möglichkeit vorziehen. Dadurch könnte man dichter an die Bayern herankommen“, sagte der Manager des Revierclubs im einem Gespräch mit der „Welt am Sonntag“

Ach daher weht der Wind, der FC Assauer macht das nur aufgrund des Geldes, naja hätte man ja direkt drauf kommen können, Thema „Schächter-Anleihe“!

Das Problem an der Assauer’schen Rechnung ist nur, dass die Bundesliga, folgen noch mehr solche Auftritte in Europa, wie Schalkes letzten Besuch unter den „Großen“, in Zukunft keine zwei festen Startplätze mehr in CL & Co. haben wird!

Arena-Premiere. Für uns und die Fohlen.

Der erste Akt ist zu Ende und die Bayern haben den ersten Heimsieg in der neuen Arena erzielt!

Ein Sonntagsschuss von Hargreaves und zwei späte Tore vom Phantom – das wars!

Ansonsten war auch vieles wie gehabt: Santa Cruz schießt keine Tore, sondern allenfalls an den Pfosten und Gladbach hat keine Mannschaft, die aus einer zahlenmäßigen Überlegenheit Kapital schlagen könnte, agieren ist halt etwas anderes als nur zu reagieren!

Neu hingegen die Stimmung und die Choreographie im ganzen Stadion – wollen wir hoffen, dass die nicht nur im Eröffnungsspiel so war…

Unseren täglichen Bierhoff gib uns heute!

Auch er hat lange nichts mehr zu diversen Bayern-Internas gesagt, wir waren schon auf Entzug:

Sollte Superstar Michael Ballack tatsächlich ins Ausland wechseln, könnten Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff und Ex-Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld diese Entscheidung offenbar gut verstehen. „Ich habe selbst lange im Ausland gespielt. Ich denke, ich würde auch den Weg ins Ausland gehen“, sagte Bierhoff

Komisch daran ist nur, dass sich Hitzfeld auch vor diesen Karren spannen läßt, aber offensichtlich entfernt sich derOttmar immer mehr vom aktuellen Fußball-Tagesgeschäft und steigt so langsam zum elder statesman auf – schade!

Wie ich ja schon vor einigen Tagen berichtet hatte,

wird die Allianz-Arena größer!

Um präzise zu sein, bleibt es aber trotzdem bei der aktuellen Kapazität von 66.000, weil die Arena nur für diese Größe eine Zulassung hat!

Vorstandsmitglied Karl Hopfner meint zwar, dass „nichts dagegen spricht, die Kapazität zu erhöhen“ und hofft somit auf „eine neue Genehmigung“, aber bis nach der WM wird da mit Sicherheit nichts passieren!

Gerüchten zufolge, soll es theoretisch sogar möglich sein, durch Schließen von Lücken im Oberrang und einer günstigeren Aufteilung der „Stehplätze“, auf ein Fassungsvermögen von bis zu 72.000 Zuschauern kommen zu können – abwarten.

Die soziale Ader der Bayern

wird ja immer wieder gerne in Frage gestellt, aber still und heimlich (wie sich das gehört) haben die Bayern erneut einen ungewöhnlichen Schritt getan:

Sicher in München bleiben wird Philipp Lahm. Der Nationalspieler, der sich nach einem Kreuzbandriss derzeit durchs Rehatraining quält, hat seinen bis 2007 laufenden Vertrag am Dienstag still und heimlich um zwei Jahre zu verbesserten Bedingungen verlängert. „Gehaltsanpassung“ nennt sich so etwas beim FC Bayern.

Und das wohlgemerkt für einen „Neuzugang“, der, da verletzt, noch nicht ein Spiel für den FC Bayern gemacht hat!

Er lernt es einfach nicht!

Und wieder hat „kleines, dickes Ailton“ Ärger:

Der 33 Jahre alte Brasilianer hatte sich nach seiner Unterschrift unter einen Zweijahresvertrag in seine Heimat verabschiedet und ist bislang noch nicht zurückgekehrt.

Wieso auch, das Geld ist doch erstmal gesichert…

„Wenn er kommt, muss was passieren. Und nach Auswechslungen lasse ich mir keinen Vogel zeigen – das macht keiner mit mir“, erklärte Besiktas-Trainer Calimbay.

Na dann viel Spaß!

Wie auswendig gelernt

kommt die Lincoln’sche Entschuldigungs-Orgie beim geneigten Zuhörer an:

„Es ist mir peinlich und ich schäme mich auch für den Vorfall. Mir ist eine Sicherung durchgebrannt. Ich entschuldige mich bei Thomas Hitzlsperger, meiner Mannschaft, dem Verein und den Fans“, sagte der Brasilianer.

Und weiter: „Natürlich würde ich diesen Moment am liebsten ungeschehen machen, das geht aber natürlich nicht. Jetzt werde ich meine gerechte Strafe zum Nachdenken nutzen. So etwas wird man nie wieder von mir sehen.“

Mag glauben wer will, dass dies ernst gemeint ist und nicht nur zur Reduzierung einer saftigen Strafe dienen sollte!

Funktioniert hat dies auf jeden Fall nicht:

Der Brasilianer Lincoln muss nach seiner „Spuck-Attacke“ gegen Stuttgarts Thomas Hitzelsperger vier Wochen zuschauen. Das entschied das DFB-Sportgericht am Mittwoch.

Diese Sperre gilt für „jeglichen Spielverkehr“, hieß es in einer Mitteilung durch das Sportgericht.

Stark voranschreitenden Realitätsverlust zeigte zuvor unser NationalKevin:

Kuranyi […] spielte die turbulente Szene in der 67. Minute vor seinem Platzverweis herunter – obwohl ein Nachtreten gegen seinen Ex-Klubkollegen Silvio Meißner erkennbar war.

„Ich habe ihn nur weggeschoben“, meinte der Nationalstürmer.

Ohne Worte

Mal am Rande bemerkt:

Ok, der FC Assauer hat den Ligapokal gewonnen – geschenkt!

Der Sieg war wahrscheinlich sogar verdient, weil Stuttgart im Vergleich zum Sieg gegen uns eine unterirdische Leistung geboten hat, aber was nach dem Spiel hängenbleiben wird, sind die Karate- und Spuck-Attacken zweier Hauptakteure:

Doch nach 66 Minuten war das zweite Pflichtspiel für Kuranyi im Dress der Schalker beendet. Nach einem Tritt gegen Silvio Meißner zeigte Schiedsrichter Lutz Wagner dem Stürmer die Rote Karte.

Damit nicht genug:

Auch Torvorbereiter Lincoln wurde des Feldes verwiesen, nachdem er in der Nachspielzeit seinen Gegenspieler Thomas Hitzlsperger aus kürzester Distanz in den Mund gespuckt hatte.

Seinen Gegner anzuspucken ist wirklich das asozialste was man als Mensch machen kann, Hitzlsperger, eher ein ruhiger Geselle hat nach dem Spiel treffend formuliert:

„Ich respektiere Lincoln als überragenden Fußballspieler, doch als Mensch habe ich nach so einer Aktion jeglichen Respekt vor ihm verloren“

Zu Recht, würde ich sagen, Schalkes Professor sah das allerdings etwas anders:

„Durch die vielen Fouls gegen Kevin und Lincoln war viel Gift ins Spiel gekommen. Aber natürlich dürfen beide so etwas nicht machen oder sich dazu hinreißen lassen. Sie hätten die Fouls besser über sich ergehen lassen sollen.“

Achso, also waren die Gegner im Grunde selber schuld, ja?!

Wollen wir einmal für RR hoffen, dass er dies nur im Eifer des Gefechtes gesagt hat, um seine Spieler nicht in der Öffentlichkeit bloß zu stellen und es wenigstens hinter den Kulissen rappelt – StumpenRudi hatte, so zeigten es die Fernsehbilder zumindestens, nach dem Spiel wohl große Lust dazu!

Was bleibt nun übrig?

Schalke hat mal wieder einen Titel gewonnen, aber seine Ausgangslage zum Start in die Bundesliga spürbar verschlechtert, so kann es doch weitergehen, oder?!

Neuigkeiten im „Makaay-Streit“!

Es gibt neue Informationen im „Makaay-Streit“ mit La Coruna:

„Das wurde nicht richtig dargestellt. Wir haben uns verpflichtet 2004 oder 2005 einmal am Turnier von Deportivo teilzunehmen“, so der Bayern-Manager. Sonst würden die 500.000 Euro fällig. Hoeneß bestätigte auch, dass die Münchner in diesem und im vergangenen Jahr Post aus Spanien erhalten hatten. Allerdings jeweils zu spät, um den Termin wahrnehmen zu können.

„Die Einladung kam Anfang Juli, vier Wochen vor Turnierbeginn“, erzählte Hoeneß, wie es in diesem Jahr lief. Noch dazu findet das Turnier diesmal ausgerechnet an einem Bundesligaspieltag statt. Und da müssen die Bayern nach Leverkusen und nicht nach La Coruna.

Und weiter:

Hoeneß wies aber auch ausdrücklich darauf hin, dass „in keinster Weise eine Bösartigkeit von Deportivo“ im Spiel sei. Der Bayern-Manager kündigte an, die Angelegenheit so schnell wie möglich aus der Welt schaffen zu wollen. „Wir werden die Sache der Fifa übergeben und uns ihrem Spruch beugen“, so Hoeneß.

Soviel zum Thema „Vertragsbruch“ und Sturm im Wasserglas!

Lange nix mehr gehört,

jetzt hat er wieder zugeschlagen!

Weil die Bayern nicht wie vereinbart am Teresa-Herrera-Turnier von „Depor“ teilnahmen, müssten sie laut Präsident Cesar Augusto Lendoiro 500.000 Euro Entschädigung zahlen. „Wenn sie nicht zahlen, gehören die Transferrechte wieder Deportivo“, drohte der Clubchef in der vereinseigenen Zeitschrift Deporsport.

Depor braucht mal wieder Geld, oder?!

Laut Lendoiro sei schriftlich vereinbart, dass der FC Bayern bis 2006 zweimal am Turnier des früheren spanischen Meisters teilnehmen müsse. Bei Nicht-Erscheinen seien jeweils 500.000 Euro fällig. Nach Angaben der Spanier haben die Münchner sich beim Weltverband Fifa offiziell über diese Vertragsklausel beschwert.

Na dann warten wir einfach mal ab, was als nächstes passiert!