They did it their way oder Old blue eyes Uli

Vor einigen Tagen las ich Aussagen unseres Ex-Kader-Planer Michael Reschke, in denen er erneut den Gerüchten entgegen treten musste, er wäre in München nicht mehr wohlgelitten gewesen, da er im Rahmen eines möglichen Transfer von Ousmane Dembele zum FC Bayern mit dem falschen Berater gesprochen hätte. Bayern-Präsident Ulrich – Uli – Hoeneß hatte dieses Gerücht zuletzt erneut befeuert.

So etwas passiert und gehört zum Geschäft. Bei Dembélé müssen wir Dortmund zugestehen, dass sie früher an den richtigen Leuten dran waren. Da gibt es keine Vorwürfe von uns an niemanden. So etwas muss man auch mal akzeptieren.

Dieser Story widersprach Reschke.

„Es gibt bei Bayern München exakt drei Personen, die im Fall Dembele alles beurteilen können“. Namentlich nannte der 59-Jährige Chef-Scout Marco Neppe, der den Rekordmeister auf Dembele aufmerksam gemacht habe, Anwalt Michael Gerlinger, der Transferverhandlungen der Münchner juristisch überwacht, und Boss Karl-Heinz Rummenigge, mit dem zusammen Reschke damals mit Stade Rennes über einen Wechsel verhandelte. Bayern wusste, dass Dembele „eine Granate ist“. „Wenn einer von diesen drei Personen Vorwürfe in meine Richtung äußern würde, würde ich mir Gedanken machen“, sagte Reschke. Hoeneß selbst zählte er ausdrücklich nicht zu diesem Kreis: „Uli Hoeneß war bei der Causa Dembele nicht dabei.“

Ferner:

Aber der Spieler selbst hat erklärt, dass er nur zu Borussia Dortmund möchte. Er fühlte sich noch nicht bereit für den Schritt zu Bayern oder Barcelona, wollte zunächst garantiert spielen und sich entwickeln. Das ist die ganze Wahrheit bei Dembélé.

Warum erwähne ich diesen „Streit“?

Weil mich seit diesem hervorragenden Artikel, in dem der „Bayerische Weg“ behandelt wird, der Gedanke nicht mehr loslässt, was dieser bayerische Weg eigentlich ist und ob er mir gefällt. Ich befürchte nicht. Aber der Reihe nach.

Christian zitiert Hoeneß, der in diesem Sommer den „Bayern way of life“ formuliert.

Wir müssen unseren eigenen Weg finden. Transfers nicht um jeden Preis. Sondern kluge Transfers. Irgendwann wird sich durchsetzen, dass nicht Geld entscheidet, sondern kluge Strategie.

(Hervorhebung durch mich)

Als ich das las, erinnerte ich mich wieder an die Umstände, die zur Entlassung von Louis van Gaal führten. Ich erinnerte mich an einige Blogbeiträge, an Hoeneß-Aussagen, PMs, PKs – alles sehr unschön. Ich war sowohl wütend als auch frustriert, aber einen roten Faden gibt es:

Wie kann man sich einvernehmlich trennen, wenn „unterschiedliche Auffassungen über die strategische Ausrichtung des Klubs“ der Grund waren?

Daraus resultierende dritte Frage: Ich bin ehrlich, diese Frage ist für viele Bayern-Fans die wohl wichtigste Frage der letzten 30 Jahre:

Welche Auffassung über die strategische Ausrichtung des Klubs hat denn der Vorstand des FC Bayern?

Schon vor sechs Jahren beschäftige mich also die „strategische Ausrichtung“ des FC Bayern, hatte ich die Sehnsucht nach einer Philosophie meines Verein, wie sie Ajax, Barca und Co. haben und hatten. Den größten Teil meines Fußball-Fan-Leben hatte ich „nur“ diesen Heldenfußball unter Lattek, Hitzfeld, Magath & Co. gesehen, allenfalls unter Csernai moderne taktische Elemente erlebt.

Für Nicht-Bayern-Fans mag dies skurril klingen, bei all den Titel, all den Siegen und Erfolgen. Aber mein Anliegen, meine Sehnsüchte spielten sich auf anderen Ebenen ab. Ich war schlicht neidisch auf diesen „Fußball total“. Aber ein solches System kann man sich nun einmal nicht erkaufen, man muss es (sich) entwickeln (lassen), muss die fähigsten Leute an die Schalthebel setzen, machen lassen, nicht jedes Jahr das Triple erwarten. Tja.

Schon van Gaal wurde – nach Klinsmann – von Hoeneß mit den Worten begrüßt: Endlich wieder ein „echter Fußballlehrer“. Das Drumherum bei Klinsmann muss Hoeneß, den Traditionalisten genervt haben. Massiv. Bei der Entlassung von Gaals hatte man dann „unterschiedliche strategische Auffassungen“. Es sind immer wieder diese Aussagen von Hoeneß, die mich im Laufe der Jahre zunehmend an einer echten, nachhaltigen und zukunftsfähigen Strategie bei ihm zweifeln lassen!

Wir müssen hier nicht mehr meine Thesen über die Rückkehr von UH auf den Bayern-Thron durchkauen – die unterschiedlichen Standpunkte sind erschöpfend ausgetauscht, aber Hoeneß selbst setzt doch immer wieder diese grundsätzlichen Punkte auf die Bayern-Agenda.

Mein Punkt ist:

Der FC Bayern hatte sich nach 2012 mit den Personalien Sammer, Guardiola, Reschke und Co. in meinen Augen so zukunftsfähig wie nur möglich aufgestellt. Mit dem Bayern-Campus – wenn auch 5-10 Jahre zu spät – geht man ferner endlich auch in der Jugendarbeit in die richtige Richtung. Viel Zeit ging verloren mit diversen Personalwechseln in den Veranwortlichkeiten für die Bayern-Amateure und -Jugend.

Sicher, halten wir Hoeneß und der restlichen Bayern-Führung zugute, dass man einen Guardiola nicht halten konnte, weil er Fußball-Trainer-Stationen als Projekt betrachtet und ewig auf der Suche nach der Perfektion ist – die er ggf. in seinen späten Spielen gesehen haben mag (ich will das nicht abstreiten) und dass ein Sammer einfach aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr konnte.

Aber wieso besetzt man die Leitung der bayerischen Jugendakademie mit einem Trainer Gerland, der – zugegeben – in der Vergangenheit große Verdienste hatte um die Entwicklung und Entdeckung diverser bayerischer Eigengewächse im aktuellen Kader? Hat Gerland etwa mit seinem modernen Konzept überzeugt, die führenden Einrichtungen in Leipzig, Hoffenheim, Dortmund, Gelsenkirchen und und und kurz-, mittel- oder langfristig zu erreichen, gar zu übertreffen? Wie lange ist Gerland nun aus der Jugendarbeit raus? Sechs, gar sieben Jahre?!

Wie passt es ins Bild, dass man erst eine Instanz wie Michael Reschke unter großen Anstrengungen aus Leverkusen holt, ihn 3-4 Jahre machen und dann zum VfB Stuttgart ziehen lässt? Wieso konnte man ihn nicht zum Sportvorstand machen, wenn Reschke dies so wichtig war? Wieso setzte man ihm den Novizen Salihamidzic buchstäblich vor die Nase?

Weil man übersah, dass Reschke, als er nach München kam, quasi bei Null anfangen musste, was seine Abteilung betraf – vor allem im Vergleich mit Dortmund, Leverkusen und Co.? Weil man trotzdem erwartete, dass er einen neuen Müller, gar Neymar entdeckt, für 10-15 Mio.? Und dann will man ihn entlassen haben, weil er mit dem falschen Dembélé-Berater geredet hat?

Come on, Uli.

Hier ist meine Story:

Wenn Hoeneß – wie angekündigt – nur zurückgekommen ist, um seine Nachfolge im FC Bayern zu regeln – wo sind dann Anzeichen für einen Wandel? Bisher sehe ich nur Abschiede von ausgewiesenen Experten, dazu einen Welt-Trainer, der die Spätherbst-Spieler bei Laune halten soll, aber nicht zwingend für Innovationen-Feuerwerke berüchtigt ist. Als Ersatz werden Hoeneß-Buddies verpflichtet. Kategorie Heldenfußball. Wie anders soll ich ich die Personalien Sagnol, Salihadmizic einordnen? Unsere aktuelle Führung will alles andere als Stress auf der Führungsetage im Verlauf ihrer alten Tage. Salihamidzic arbeitet sich an Raucherzonen und Positionen in der medizinischen Abteilung ab, führt er Interviews besticht er nicht zwingend durch Expertisen. Auf welchem Gebiet auch immer. Ggf. sind dies auch alles Nebelkerzen und ich erkenne die Raffinesse dahinter bloß nicht…

Christian hat diverse Thesen und Vorstellungen zu den Themen „Mia san mia 2.0“, „Sport“, „Finanzen“, „Alternativlos ist nur der Tod“, „Soziales“, „Kommunikation“ und „Personal“ in seinem Artikel aufgeführt – ich unterschreibe all diese vorbehaltlos. Nicht, dass ich glaube, dass auch nur einer dieser Punkte ausgedruckt auf Hoeneß‘ Schreibtisch ankommt oder gar umgesetzt wird, aber es entspricht meiner Utopie von meinem Verein und würde mich diesem wieder sehr viel näher bringen!

Ich befürchte allerdings, dass vor allem Hoeneß ein ebenso natürliches, verständliches wie weit verbreitetes Problem hat: Er kann nicht los lassen. Wie viele Inhabergeführte Unternehmen der ersten Generation hatten nicht schon vor Hoeneß dieses Problem? Eben.

Ich hoffe hingegen, dass hinter den Kulissen, tief verborgen vor der großen bayerischen Öffentlichkeit, schon fieberhaft und mit perfektionistischer Akribie am neuen Post-Hoeneß-FCB gearbeitet wird, man es in Oskar-reifer Manier nur vor uns allen zu verbergen weiß und wir somit eines schönen Tages den modernen, breit aufgestellten Verein und nicht solche Blogbeiträge von mir erleben werden.

Die Hoffnung stirbt – wie immer – zuletzt.

Alles hat ein Ende – auch Zeit, Motivation und Provisorien

Meine Frau sagt mir das schon seit Monaten oder gar Jahren:

Was tust Du Dir das noch an?

Gemeint ist das Bloggen. Und wenn ich mich mal wieder über den einen oder anderen Kommentar aufrege.

Tja, warum eigentlich? Aber der Reihe nach.

(In den nächsten Absätzen werde ich mich – bewusst – wiederholen. Wem das zu viel ist und wer es nicht mehr hören oder lesen mag, klickt bitte hier und überspringt diesen Teil.)

Als ich mit dem Bloggen 2004 angefangen habe, waren ich und mein Leben gänzlich anders als heute. Wer würde dies über einen Zeitraum von 13 Jahren nicht auch von sich behaupten? Meine Frau war noch meine Freundin und dann waren da noch Job und Fußball. Viel mehr nicht (ist natürlich übertrieben, aber übertreiben verdeutlicht). Da ich ohnehin gerne und viel rede, kam dieses „Bloggen“ über mein liebstes Hobby Fußball wie gerufen und – zack – ging es los. Zeit war ja genug da und Themen auch, schließlich war Werder gerade Double-Sieger geworden und wir Bayern hatten Hitzfeld zum zweiten Mal vom Hof gejagt, um ihn mit Felix Magath zu ersetzen.

Da ich damals schon ein politischer Mensch war, bloggte ich neben Themen wie Fußball und den FC Bayern u.a. noch über George W. Bush und die NRW- sowie Bundestagswahl 2005. Dieser Aspekt wird später im Beitrag erst wichtig.

Am Anfang waren wir Blogger fast unter uns und erst langsam, später schneller, wuchs die Zahl der Menschen, Leser, Kommentierer unserer Beiträge. Vieles verändert sich mit der Zeit. Aus meiner Freundin wurde meine Frau, wir bloggten über die Hochzeit 2005, die Hochzeitsreise nach Kanada 2006. Ich entdeckte 2007 neben dem Bloggen Twitter, später Facebook für mich, zunächst als weitere Verbreitungskanäle, dann als völlig eigenständige Diskussionsplattformen zu den gleichen Themen, mit zumeist aber ganz anderen Menschen. Toll.

Es machte mich stolz, als ich die Besucherzahlen auf dem Blog wachsen sah, Zehntausende Menschen pro Monat meine Beiträge lasen, teilweise über 300 Kommentare unter diesen Artikeln zu finden waren. Wieso sollte ich das abstreiten?

Es schmeichelte mir, dass irgendwann der FC Bayern auf mein privates Blog aufmerksam wurde, ich Kooperationen mit „richtigen“ Medien wie der Münchner Abendzeitung einging, später meine Meinung in Podcasts oder Live-Sendungen auf Sport1, Sport1.fm oder Sky gefragt war. All das gehört zu der Geschichte von Breitnigge.de.

Zu dieser Story gehört aber ebenfalls, dass sich Dinge, Lebensverläufe und -Umstände verändern.

Wir bekamen 2008 das erste Kind und ich dachte, dass sich mein Bloggen wandeln würde. Es verwandelte sich nicht. Wir bekamen 2010 das zweite Kind und ich hatte erneut die gleiche Befürchtung. Es veränderte sich allenfalls die Uhrzeit des Bloggens und ein Verschieben des TV-Konsum ins Re-Live.

Im Nachhinein ist mir klar, dass aber schon damals erste Erschöpfungszustände zu Tage traten, die mit einer solchen Belastung oder veränderten Lebensumständen einhergehen. Bei vielen Vätern in vergleichbaren Situationen. Aber erst, als ich 2013 mit dem Höhepunkt meines Fan- und Bayern-Blogger-Lebens – dem Erreichen des Triple – ein Gefühl der Leere spürte, nicht mehr wusste, worüber ich im x.ten Bundesliga-Beitrag noch Neues schreiben sollte, zog ich eine erste Reißleine. Das Ende der regelmäßigen, eigenen Blogbeiträge, die Geburt der „Kommentar-Vorlagen“.

Ich tat dies auf vielfachen Wunsch der Breitnigge-Community, die diese Diskussionsplattform erhalten wollte. Für mich und die Kommentatoren eine praktikable Lösung.

Anfangs hatte ich tatsächlich noch eine „Sabbatical“ Planung, d.h. ich wollte einfach mal ein Jahr Pause machen und sehen, wie es mir danach geht und ob ich ggf. weiter Spielbezogen bloggen wollen würde. Auch 2014 sah ich das noch so und verlängerte mein „Sabbatical“. Heute sind wir (und ich) schlauer. Es wird nie wieder so werden, wie es einmal war. Beim Bloggen wie mit meinen früheren Lebensumständen.

Das 2013 gefundene Konstrukt hätte sicher noch einige Zeit halten können, selbst wenn auch daran immer mal wieder „herum kritisiert“ wurde und einzelne, die „Kommentar-Vorlagen“ eben doch zu inhaltsleer empfanden. Die Mehrheit war immer noch froh über den Stats quo.

Offensichtlich kam der „Bruch“, als ich auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise in Deutschland und Europa nicht anders konnte, als mein politisches Bloggen wieder zu entdecken. Sollte ich dafür ein eigenes Blog eröffnen? Nein, mir war das Thema und meine Reichweite in diesem Zusammenhang wichtiger. Ich will einräumen, dass ich zumindest irritiert war, als sich heraus stellte, wie sehr sich (politische) Ansichten, bzw. Ansätze zur Lösung oder dem Umgang mit dem Thema Flüchtlinge, zwischen mir und einigen – langjährigen – Kommentierern unterschieden. Aber dies ist offenbar ganz normal, wenn man sich ansonsten über viele Jahre nur über das gemeinsame Thema Fußball austauscht.

Als die weitere Diskussion ferner Aspekte der Ökologie & Nachhaltigkeit streifte, traten selbst hier grundsätzliche Unterschiede zu Tage. Mich erreichte der „Vorwurf“, dass man derlei doch nicht auf einem Fußballblog diskutieren müsse. Hier waren über die Jahre viele Dinge in der Wahrnehmung verschmolzen und die Erwartungshaltung an mich als „Content-Lieferant“ – für mich unmerklich – gestiegen.

Dem konnte und wollte ich aber – wie sich herausstellte – nicht gerecht werden.

Warum ich dies (erneut und in epischer Breite) darlege? Weil offenbar in dieser Zeit bei einigen noch etwas hängen geblieben ist.

Wie ich darauf komme? Weil ich 13 Jahre lang immer die Kommentarbenachrichtigung aktiviert hatte und somit (fast) alle Kommentare gelesen habe. Einige der Kommentare enthielten immer mal wieder Bezüge, Spitzen, Nebensätze oder einen gewissen Unterton zu oder aus dieser Zeit. Bis jetzt habe ich darüber hinweg gelesen und mich allenfalls 1-3 Minuten geärgert, aber inzwischen bin ich nun doch an einem Punkt, an dem mir auch dies zu viel ist. Jede Minute ist mir inzwischen kostbar und in Kombination mit dem Eindruck, dass die Kommentarquote aktuell ohnehin weiter rapide sinkt, sehe ich a) immer weniger Grund und habe ich b) nur noch rapide sinkende Lust, weiterhin 3-4 Stunden pro Saison darauf zu verwenden, „leere“ Beiträge zu erstellen, die am Ende des Tages doch kaum jemand nutzt oder nutzen will.

Diese Entscheidung wird nicht dazu führen, dass ich dieses Blog schließe – ich werde lediglich (wie schon angekündigt) nur noch zu, mir wichtigen Themen bloggen, für die 140 Zeichen nicht ausreichen.

Und weil in Kommentaren immer mal wieder „Alternativ“-Blogs wie z.B. „Miasanrot“ erwähnt wurden:

Ich will gerne einräumen, dass ich am Anfang schon ein wenig… neidisch darauf war, was anderswo auf die Beine gestellt wurde und zu was ich nur noch in der Lage war / bin. Daran hatte ich zu knabbern, durchaus. Auch was die mediale Aufmerksamkeit betraf. Aber irgendwann machte es Klick und der Rheinländer in mir trat zu Tage (in Hochdeutsch):

Man muss auch gönnen können!

Jede Blogtätigkeit, jedes Blog, jeder Blogger hat seine Zeit. Meine aktive – regelmäßige – Bloggerzeit ist zu ende. Wie sollte ich mit Mitte 40, zwei Kindern, Teilzeit-Job & -Betreuung plus Ehrenämtern etwas zu leisten im Stande sein, was eine Redaktion von einem Dutzend(?) Autoren schafft?

Eben.

Von daher: Geht rüber, zu all den anderen tollen (aktiven) Bayern-Blogs. Kommentiert dort, wie ihr es hier immer gerne getan habt. 😉

Es war eine tolle Zeit, danke für das Dabeisein. Bis zum nächsten Herzblut-Beitrag!

BL 2017/18 #02 Werder Bremen – FC Bayern

Die letzten zehn Spiele (Historie):

Saison 2016/17
28.01.2017 Werder Bremen – FC Bayern 1:2 (1:2)

Saison 2015/16
17.10.2015 Werder Bremen – FC Bayern 0:1 (0:1)

Saison 2014/15
14.03.2015 Werder Bremen – FC Bayern 0:4 (0:2)

Saison 2013/14
07.12.2013 Werder Bremen – FC Bayern 0:7 (0:3)

Saison 2012/13
29.09.2012 Werder Bremen – FC Bayern 0:2 (0:0)

Saison 2011/12
21.04.2012 Werder Bremen – FC Bayern 1:2 (0:0)

Saison 2010/11
29.01.2011 Werder Bremen – FC Bayern 1:3 (0:0)

Saison 2009/10
23.01.2010 Werder Bremen – FC Bayern 2:3 (1:2)

Saison 2008/09
01.03.2009 Werder Bremen – FC Bayern 0:0 (0:0)

Saison 2007/08
18.08.2007 Werder Bremen – FC Bayern 0:4 (0:1)

Breitnigge at Twitter

BL 2017/18 #01 FC Bayern – Bayer Leverkusen

Die letzten zehn Spiele (Historie):

Saison 2016/17
26.11.2016 FC Bayern – Bayer Leverkusen 2:1 (1:1)

Saison 2015/16
29.08.2015 FC Bayern – Bayer Leverkusen 3:0 (1:0)

Saison 2014/15
06.12.2014 FC Bayern – Bayer Leverkusen 1:0 (0:0)

Saison 2013/14
15.03.2014 FC Bayern – Bayer Leverkusen 2:1 (1:0)

Saison 2012/13
28.10.2012 FC Bayern – Bayer Leverkusen 1:2 (0:1)

Saison 2011/12
24.09.2011 FC Bayern – Bayer Leverkusen 3:0 (2:0)

Saison 2010/11
17.04.2011 FC Bayern – Bayer Leverkusen 5:1 (4:0)

Saison 2009/10
22.11.2009 FC Bayern – Bayer Leverkusen 1:1 (1:1)

Saison 2008/09
12.05.2009 FC Bayern – Bayer Leverkusen 3:0 (0:0)

Saison 2007/08
22.03.2008 FC Bayern – Bayer Leverkusen 2:1 (1:0)

Breitnigge at Twitter

Paule und das 11Freunde-Bundesliga-Sonderheft. Auch 2017. Ungefiltert.

Erneut wurde ich vor der Saison 2017/18 von den 11Freunden gebeten, ein paar launige Sätze zum Besten zu geben. Was mich selbst am meisten verwunderte, war mein – Moment – Zynismus doch schon in den letzten Jahren kaum zu überlesen. Aber gut, sie wollten es, sie bekamen es.

Hier meine aktuellen Antworten, auf die üblichen Fragen:

Die nächste Saison wird eventuell legendär, weil…

jede Saison „legendär“ ist. Nachzufragen beim DFL-Marketing.

Wenn ich an die vergangene Saison denke, dann…

denke ich an viele spannende und emotionale Spiele in der von mir trainierten E-Jugend.

Auf diesen Videobeweis-Fauxpas freue ich mich besonders…

„Bilder vom falschen Spiel“

Für 50 Millionen in Richtung China verlässt uns im Winter…

der nächste Co-Trainer

Mein Verein muss an den DFB Strafe zahlen, weil…

man glaubt, so die sechste oder siebte Meisterschaft in Folge zu verhindern.

Die neue Vereinshymne sollte komponiert werden von…

David Guetta. Wäre im Sinne der internationalen Vereinsstrategie nur konsequent.

Aus unserem Team unverzichtbar für Jogi Löw ist in Russland…

niemand. Klappte beim Konfetti-Cup doch auch mit der B-Elf. Ich werde mir nach der WM davon berichten lassen.

Fußball schön und gut, aber Weltmeister würde unsere Truppe im…

„Augen aufhalten“. Aber gut, da haben wir ja vor der Saison den stärksten Akteur verloren.

Auswärts schmeckt gut: Die beste Bratwurst gibt es in…

Roleber. Oder Lessenich. Andererseits schmeckt die Wurst in der E-Jugend auswärts noch nach jedem Spiel.

Jetzt reicht’s: Das müsste passieren, damit ich nicht mehr ins Stadion gehe…

Nichts. Passiert ja schon. Drehen wir es um: „Was würde mich wieder ins Stadion treiben“? Wenn meine Jungs mich danach fragen oder die Bayern-AG eine neue Führung hätte…

Dieser Filmtitel beschreibt meinen Klub perfekt…

„The Untouchables“ – Die Unberührbaren

Dieser Twitter-Account ist für Fußballfans unverzichtbar…

Alle Accounts der Lahm-Agentur. Aus Comedy-Gründen.

Deutscher Meister vor dem FC Bayern wird…

erst wieder jemand, wenn Ancelotti die Ent-Pep-isierung abgeschlossen hat.

Noch eher als Schalke entlässt seinen Trainer…

der HSV. Wer ist da eigentlich gerade Trainer?

Wenn der HSV nicht abstiegt, dann eben…

zwei andere Teams. Die Relegation kann trotzdem weg!

Weitere Links:

Paule im 11Freunde-Bundesliga-Sonderheft. Auch 2016.

Paule ist zurück. Im 11Freunde-Bundesliga-Sonderheft

Weisheiten #346

„Die Klubs, die hier in Asien waren und auch die, die in Amerika waren, haben etwas pro Bundesliga-TV-Vermarktung geleistet. Und bei den Klubs, die nach wie vor den einfachen Weg wählen und sich in Österreich und der Schweiz vorbereiten, bin ich sehr skeptisch, ob die einen großen Beitrag zum Wohle der Bundesliga damit leisten.“

Karl-Heinz Rummenigge, total un-zynisch und solidarisch.

Gestern. Heute. Morgen.

Es ist Sommerpause und das tut uns allen mal ganz gut. Also vielleicht nicht allen, zumindest nicht denen, die jetzt schon wieder der neuen Saison entgegen fiebern. Früher war das bei mir auch so, aber derlei ist inzwischen in den Hintergrund getreten. Nein, wir müssen das jetzt nicht schon wieder diskutieren, es ist schlicht weiterhin so, dass mein Alltag komplett ausgefüllt ist. Der Fußball im allgemeinen und der FC Bayern im Speziellen sind nur noch ein Teil davon. Es ist wie es ist.

Man merkt diesen Unterschied auch daran, dass ich a) gar nicht bemerkt habe, dass seit meinem letzten „Beitrag“ schon mehr als 31 Tage vergangen sind und somit die, im Blog hinterlegte – Anti-Spam – „Kommentare-schließen“ – Funktion greift. In den letzten Tagen erreichten mich einige besorgte E-Mails, ob es das denn jetzt endgültig mit „Breitnigge“ gewesen und dass dies ja wirklich sehr schade sei. B) definiert sich meine Sommerpause seit einem Jahr auch noch an ganz anderen Dingen. Ich traniere seit einem Jahr die E-Jugend meines Großen als sog. „Vatertrainer“ und entdeckte dabei so ganz nebenbei eine neue Leidenschaft für den Fußball, die ich schon verschüttet glaubte. Das hat mich phasenweise überrascht, begeisterte mich aber durchgehend. Die Trainings- und Spielzeiten der E-Jugend in unserem regionalen Fußballverband orientieren sich nicht an der Bundesliga oder Länderspielpausen, nein, es geht um Schulferien, denn zu diesen Zeiten pausiert der Spielbetrieb in der Jugend (macht auch Sinn) – wir als Trainerteam haben da ebenfalls ein wenig Ruhe, da wir die Schulferien jeweils auch mit einer Trainingspause belegen.

Mit anderen Worten startet meine ganz persönliche „Sommerpause“ nach dem Ende der Spielrunde Anfang Juni, dem letzten Training gestern und dem Saisonabschlussgrillen am Wochenende.

All dies ist antizyklisch zu vielen Fußballfans „da draußen“ und Bloglesern „hier drinnen“, dass ist mir bewusst, aber es führt eben zu obigen Eindrücken bei einigen Lesern dieses Blogs.

Nur ein kurzes Statement, um dann zum eigentlichen Thema dieses Beitrags zu kommen: Sollte ich mein Blog tatsächlich eines Tages schließen, werde ich dies auch sagen und nicht implizit abschalten. Dafür ist mein Mitteilungsbedürfnis viel zu groß… 😉

Der Punkt.

Ich trage seit Wochen Gedanken in mir, wie ich einen Saison-Rück- und Ausblick-Beitrag rund um den FC Bayern angehen könnte. Allerlei lose Enden schwirren in meinem Kopf umher und ich habe es bis heute nicht geschafft, mich einmal hinzusetzen und diese zu bündeln. Ich sitze zwar jetzt gerade, aber einen Plan habe ich trotzdem nicht. Ursprünglich wollte ich den 30.06., oder 01.07., dem offiziellen Ende meiner 26-jährigen Bayern-Mitgliedschaft, als Anlass nehmen, hier einen größeren Beitrag zum Besten zu geben, aber das Resultat dürfte bekannt sein.

Machen wir es also eher stichpunktartig, kurz und bündig.

Thema Ancelotti

Ich war von seiner Verpflichtung aus mehreren Gründen begeistert. Es machte mich stolz, dass ein FC Bayern im Jahre 2016 einen Trainer verpflichten kann, den wir noch vor 5-10 Jahren niemals bekommen hätten, für den ein Klub wie der unsere, niemals eine Option gewesen wäre. Ich war ferner optimistisch, dass wir mit ihm so etwas erleben könnten, wie Real Madrid unter ihm, also sie uns im Halbfinale 2014 schlugen und zum Titel stürmten. Nun, es blieb uns versagt. Aus vielen Gründen. Gründen, die teilweise im erneuten Verletzungspech (und hier muss man ja wirklich von echtem Pech reden, denn gemeinhin ist Ancelotti nicht dafür berüchtigt, seine Spieler so zu „verheizen“, wie es ein Pep Guardiola angeblich tut, oder?!) aber andererseits in – meiner Meinung nach – taktischen Fehlern des Trainers begründet lagen. Hier sei vor allem das Aufeinandertreffen mit Real Madrid erwähnt. Das Pokal-Ausscheiden gegen den BVB können wir erneut unter „gibt es doch nicht“ abspeichern.

Im Grunde also gemischte Gefühlte bei mir, was den Trainer angeht. Hoffen wir, dass er uns in dieser Saison mit seinen „Umbruch-Fähigkeiten“ überrascht…

Thema Kader & Transfers

Im Rahmen der letzten Tage und den bestätigten Transfers kehrte bei mir doch noch so etwas wie Begeisterung zurück, wie ich sie 2007, 2009 oder 2012 spürte. Natürlich ist nichts mit „Ribéry & Toni“ „Robben“ oder „JM8“ vergleichbar, oder ggf. haben wir uns in all den letzten, erfolgreichen Jahren allzu sehr daran gewöhnt, aber ich glaube durchaus, dass es gut ist, Spieler wie James Rodriguez „von der Madrider Bank“ oder auch Tolisso zu verpflichten und eben nicht einen Sánchez aus der englischen Liga, die finanziell komplett versaut ist. Ferner noch einige junge Spieler, die, mit dem absehbaren Abschied von Robben und Ribéry in mittelnaher Zukunft durchaus Perspektive in unserem Team finden werden.

All das stimmt mich optimistisch und freut mich an Mitarbeitern wie Reschke und Co.

Um aber noch einmal auf das Thema Ancelotti zurück zu kommen: Ich hoffe sehr, dass Carlo mit diesem Kader, wie er sich jetzt für die nächsten ein, zwei Jahre abzeichnet, ein neues, starkes Team aufbauen kann, welches in der Lage wäre – auf Sicht – bis, sagen wir mal 2021, erneut die Championsleague zu gewinnen. Ein FC Bayern wird sich nach dem Abgang der alten Recken, wie Lahm, Alonso und bald Ribéry und Robben verändern, verändern müssen. Sind wir auf dem richtigen Weg? Ich hoffe es und bin aktuell guten Mutes.

Und was den Rest betrifft:

Auch in der neuen Saison wird es „Platzhalter“-Artikel auf diesem Blog geben, für alle die, die weiterhin diskutieren wollen. Was mich persönlich betrifft, werde ich bloggen, sobald sich Themen aufdrängen, zu denen ich zwingend Stellung beziehen muss. Davon abgesehen, werde ich über Spiel- und Trainingsplänen für meine Jungs sitzen und mich auf unseren Kunstrasenplatz freuen, den wir im Sommer 2018 erhalten werden.

Prioritäten, Leute. 😉

BL 2016/17 #34 FC Bayern – SC Freiburg

Die letzten zehn Spiele (Historie):

Saison 2015/16
kein Spiel, SC Freiburg nicht erstklassig

Saison 2014/15
16.12.2014 FC Bayern – SC Freiburg 2:0 (1:0)

Saison 2013/14
15.02.2014 FC Bayern – SC Freiburg 4:0 (3:0)

Saison 2012/13
27.04.2013 FC Bayern – SC Freiburg 1:0 (1:0)

Saison 2011/12
10.09.2011 FC Bayern – SC Freiburg 7:0 (3:0)

Saison 2010/11
29.10.2010 FC Bayern – SC Freiburg 4:2 (1:0)

Saison 2009/10
13.03.2010 FC Bayern – SC Freiburg 2:1 (0:1)

Saison 2008/09
kein Spiel, SC Freiburg nicht erstklassig

Saison 2007/08
kein Spiel, SC Freiburg nicht erstklassig

Saison 2006/07
kein Spiel, SC Freiburg nicht erstklassig

Link zum Breitnigge-Kicktipp-Tippspiel.

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BL 2016/17 #33 RB Leipzig – FC Bayern

Die letzten zehn Spiele (Historie):

Saison 2015/16
kein Spiel, RB Leipzig nicht erstklassig

Saison 2014/15
kein Spiel, RB Leipzig nicht erstklassig

Saison 2013/14
kein Spiel, RB Leipzig nicht erstklassig

Saison 2012/13
kein Spiel, RB Leipzig nicht erstklassig

Saison 2011/12
kein Spiel, RB Leipzig nicht erstklassig

Saison 2010/11
kein Spiel, RB Leipzig nicht erstklassig

Saison 2009/10
kein Spiel, RB Leipzig nicht erstklassig

Saison 2008/09
kein Spiel, RB Leipzig nicht erstklassig

Saison 2007/08
kein Spiel, RB Leipzig nicht erstklassig

Saison 2006/07
kein Spiel, RB Leipzig nicht erstklassig

Link zum Breitnigge-Kicktipp-Tippspiel.

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