Fast angekommen!

Nun, dann wäre ja Otto Addo inzwischen fast dort angekommen, wo ihn Uli Hoeness nach dem damaligen „Skandal“-Spiel in Dortmund schon sah:

Otto Addo wagt seinen Bundesliga-Neuanfang beim FSV Mainz 05.

Statt im Zirkus, spielt er jetzt wenigsterns schon mal beim Karnevalsverein…
😉

Macht nix, der Staat zahlt ja!

Erneut gerät Kaiserlautern im Zusammenhang mit seinem WM-Stadion in die Schlagzeilen:

Der Ausbau der Fritz-Walter-Stadions in Kaiserslautern für Weltmeisterschaften 2006 in Deutschland wird immer kostspieliger.

Naja, in Kaiserslautern sitzen halt nur Profis am Ruder…

Am Dienstag wurde der Stadtrat in Kaiserslautern darüber informiert, das die Kosten noch einmal um rund 7,4 Millionen Euro auf dann insgesamt 71 Millionen Euro steigen werden.

Stolzer Preis, aber kein Problem, wird ja auch eine Supi-Arena und soviel mehr als der Ursprungspreis ist es ja bestimmt auch nicht…

Die Arena, die am Ende ein Fassungsvermögen von rund 48.000 Sitzplätzen haben soll, war zu Beginn der Planung mit Gesamtkosten von 48,6 Millionen Euro veranschlagt worden.

Ok, dann nehmen wir obigen Satz mal zurück, aber kümmern wird es ohnehin niemanden, da man es in Rheinland-Pfalz nun wohl schon gewöhnt ist aus Steuermitteln dieses Prestige-Objekt FCK zu subventionieren, schließlich ist es ja für dieRegion so wichtig!

Aber wären Kindergartenplätze und Investitionen in Schulen, Altenheime und andere Sportarten oder Kultur nicht viel wichtiger, als es einem Fass ohne Boden wie dem FCK in den Hals zu werfen!?

Nicht zu fassen, oder?!

Ich mein Leute, ok, Fußball ist nicht alles im Leben und Berlin ist auch eine „Weltstadt“ und so ein Turnfest ist auch eine feine Sache, schließlich wurden wir ja alle mal in der Schule mit Turnunterricht gequält, aber wieso wird so ein Turnfest von Dilletanten organisiert?!

Vor dem DFB-Pokalfinale am 28. Mai gibt es neuen Ärger um den Rasen im Berliner Olympiastadion. Das Grün in der rekonstruierten Arena ist durch die Aktivitäten beim Internationalen Deutschen Turnfest völlig ramponiert.

„Bei einem Freundschaftsspiel hätte ich mich über die Qualität des Platzes beschwert“, erklärte Hannover-Trainer Ewald Lienen nach dem 0:0 seines Team zum Bundesliga-Abschluss bei Hertha BSC. Notdürftig waren vor der Partie die schlimmsten Schäden mit neuen Rasenstücken ausgebessert worden, der gesamte Platz aber ist in einem äußerst schlechten Zustand.

Am Samstag findet ja auch nur das wichtigste Einzelspiel im deutschen Fußball statt…

Das Kuriose dabei: Im Hinblick auf das Pokalfinale war auf Druck des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) erst vor dem Heimspiel von Hertha gegen Schalke Ende April ein neuer Rasenteppich ausgerollt worden.

Na das hat ja schon mal richtig was gebracht!

Berlins Manager Dieter Hoeneß kritisierte das Turnfest-Management: „Es ist zwar so, dass das Stadion eine Multifunktionsarena ist. Aber dass nicht nur die Abschlussfeier, sondern auch alle Proben auch bei Regen im Stadion stattgefunden haben, da fehlt mir jedes Verständnis.“

Noch nie was von Abdeckplanen gehört?!

Für Berlin, vertraglich bis 2010 Endspielort des Pokal-Wettbewerbs, steht viel auf dem Spiel. Denn mit den neuen WM-Arenen könnte das Olympiastadion wieder Konkurrenz für die Final-Ausrichtung bekommen.

Dann schaut euch aber bitte den nächsten Ort des Turnfestes genauer an…

Aber es hilft ja nichts, jetzt muss wohl Tag und Nacht gearbeitet werden:

Bereits am Samstagabend wurde damit begonnen, die alte Oberfläche abzuschälen. Am Montag wird der neue Rollrasen verlegt, am Mittwoch sollen die Arbeiten schon abgeschlossen sein. Im Laufe der Woche will DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt überprüfen, ob der Rasen im Olympiastadion für die Pokal-Endspiele fachgerecht präpariert wurde.

Viel Spaß!

Neulich im Usenet…

Manchmal ist das Leben eine Realsatire, so lese ich z.b. heute in meiner bevorzugten Newsgroup de.rec.sport.fussball:

Neulich war ich in einer Taufe, die wäre samstags um 14:30 losgegangen, dann sind die Großeltern 15 Minuten zu spät gekommen. Da meint der Pfarrer, er müsse sich jetzt schicken, weil er Premiere habe und um 15:30 den FCB schauen wolle. (Dabei war er Franke). Er hats geschafft.

Gratulation – zu beidem!
😉

Königsblaues Mißverständnis!

Soll jetzt keiner kommen und sagen wir hätten das nicht vorhergesehen!

kicker: In Griechenland macht man sich Hoffnung, dass Sie kommende Saison für Olympiakos Piräus spielen. Interessant für Sie?

Ailton: Ja, sehr interessant. Ich merke, dass ich ein wenig müde bin vom deutschen Fußball. Das wäre eine neue Herausforderung, der Verein hat eine große Tradition, dort spielt auch Rivaldo. Die wollten mich schon zu Bremer Zeiten. Ich hätte es gemacht, aber Bremen wollte mich nicht gehen lassen.

So ist das nun einmal, wenn man sich mit Söldnern einläßt…

kicker: Spielen Sie nächste Saison noch auf Schalke?

Ailton: Ich weiß es nicht. Ich muss viel nachdenken über alles, was passiert. Zunächst konzentriere ich mich auf das Saisonende. Wir haben zwei sehr wichtige Spiele, wir wollen die Champions League erreichen und den Pokal gewinnen. Danach denke ich über die Zukunft nach. Aber: Ich habe Vertrag.

Wie jetzt?! Und das macht Dir was aus?!

kicker: Sind Sie zufrieden mit Schalke?

Ailton: Ich könnte zufriedener sein, wenn wir besser gespielt und es weniger Probleme gegeben hätte. Der Fußball ist für mich das Wichtigste. Erst dahinter kommen die Stadt, ein Stadion, die Leute. Wenn beide Seiten es wollen, geht es weiter. Aber ich bleibe bestimmt nicht, um mich auf die Bank zu setzen.

Ach stimmt, die Katastrophe…

Ailton: Schalke versteht mich nicht. Aber ich hätte gerne, dass die Leute auf Schalke mich verstehen. Wie ich bin. Wie ich spiele. Ich spiele so, wie ich immer erfolgreich gespielt habe. Warum haben sie mich denn geholt? Manchmal glaube ich, wir reden über Dummheiten.

Ein Geisterfahrer? Hunderte!

kicker: Thomas Schaaf schließt aus, dass Sie zurück nach Bremen könnten. Eine Enttäuschung?

Ailton: Nein, Thomas hat Recht.

Interessant, das hat sich ja alles vor der Saison noch anders angehört!

Sehr gerne!

Es scheint, als ob wir auch die letzten Bankdrücker noch von der Gehaltsliste bekommen:

Fünf Fragezeichen stehen noch hinter der Personalplanung bei Werder Bremen. Das größte setzt die Suche nach einem Linksfuß […] Tobias Rau, der bei Bayern gescheiterte Nationalspieler, soll kommen. […] Nicht erst seitdem eine Ausleihe zu Nürnberg im Winter kurz bevor stand, ist der Abwanderungswunsch des ehemaligen Wolfsburgers bekannt.

Und vor allem ist unser Wunsch, ihn e n d l i c h loszuwerden!

Nach den „Kinderspielchen“ im Winter, die man hier und hier nachlesen kann, sollte es endlich klappen, bitte!

Und ewig juckt das Ego!

Er kann es einfach nicht lassen, oder?!

„Ich bin guten Mutes, dass ich bei der WM spielen werde“, sagte Lehmann der Zeitung „Die Welt“.

„Im Fußball zählen Statistiken und Werte. Das sind die einzigen Fakten, die über die wahre Leistung eines Spielers ein klares Bild abgeben“, so der 35-Jährige weiter, „meine Werte sind in allen Bereichen top.“

Aber ja doch, Jens…

Lehmann verweist zudem auf seine Konstanz: „Die Konstanz ist der größte Gradmesser im Fußball. Ich bin deshalb guten Mutes.“

Bis zum nächsten entscheidenden Patzer, ja?!

Und sowas nach all den Gesprächen, den Aussprachen den Beteuerungen?!

So ist das eben, wenn das eigene Ego so groß ist, dass es nicht zwischen zwei Pfosten aus Holz oder Aluminium passt…

Bloß nicht!

Vorsicht ihr Türken, ihr wißt ja gar nicht, was ihr uns damit antun würdet!

In der Türkei glaubt trotz der wahrscheinlichen Titelverteidigung kaum noch jemand, daß „Fener“ den auslaufenden Vertrag mit Daum verlängert.

Na zum Glück hat der „EffZee“ sich ja schon für einen anderen Trainer entschieden, oder hat Rapolder eine vereinsseitige Entlassungklausel, für den Fall, dass CD auf dem Markt ist?!

Nachdem ihn vor viereinhalb Jahren die sogenannte Kokainaffäre um Reputation und Bundestrainerjob gebracht hatte,

Zu Recht!

schien sein Resozialisierungsprogramm erfolgreich.

Wo? In der Türkei?!

Wo immer in Deutschland zuletzt ein Trainer gesucht wurde, fiel Daums Name.

Aber bitte, wir wollen doch das Boulevard nicht mit den deutschen Medien gleichsetzen…

Einzig ein Derbysieg am Sonntag könnte die Stimmung noch kippen lassen.

Na dann hoffen mir mal das Beste!
😉

Geiz ist geil und deshalb

ist diese Meldung doch keine Überraschung, oder?!

Am Morgen ist bei Lidl der Sonderverkauf von billigen Bahn-Tickets angelaufen.

Gibt es dann demnächst in Ticket-Centern auch Milch und Aufschnitt?!

„Die Leute wollten nur die Tickets kaufen, keine Lebensmittel“, berichtete eine Lidl-Kundin in Stuttgart. Mit der Öffnung des Marktes seien die Leute sofort zur Kasse gestürmt.

Na sowas…

In Berlin gab es Schlangen von rund 40 Metern vor einer Filiale in der Greifswalder Straße im Prenzlauer Berg.

Meine Oma hat da früher immer zu gesagt: „Gibt es da was umsonst?“. Naja, fast…

All das erinnert mich ein bißchen an die ehemalige DDR, da stellte man sich auch einfach mal irgendwo mit an ohne zu wissen, was es eigentlich gibt, hauptsache man bekam was irgendwas

Jürgen Büchy von der Deutschen Bahn erklärte, die Aktion diene dazu, neue Kunden zu gewinnen.

Na klar, weil die so alle so gerne Bahn fahren und danach sofort die „normalen“ Preise bezahlen werden…

Die Stiftung Warentest hatte moniert, es gebe oft bessere Angebote, so lohnten sich die Tickets nur bei längeren Fahrten ab 160 Kilometern. Die Bahn mache ihren Tarifdschungel immer unübersichtlicher.

Ist doch egal, die Masse machts!