Die Lektüre der

11 Freunde hat schon was für sich, da bekommt man Dinge mit, die einem sonst gar nicht aufgefallen wären!

Ok, bei nachfolgender Recherche habe ich es dann auch mitbekommen, aber zuvor eben nicht…

Der BVB wird wohl in Zukunft von der Ruhrkohle AG als Haupt- und Trikotsponsor unterstützt.

Man mag jetzt denken, mensch wie clever die Dortmunder sind, schnappen sie doch Schalke diesen fetten Fisch vor der Nase weg, mich stört dabei eher was anderes und das hat Felix Meininghaus in seiner Geschichte der Bundesliga in der gleichnamigen 11-Freunde-Rubrik so formuliert:

„Zudem hätte es eine pikante Note, wenn ausgerechnet ein Konzern, der mit jährlichen Subventionen von mehr als 2,5 Milliarden Euro am Leben erhalten wird, mithilft, den Dortmunder Schuldenberg zu nivellieren. […] Böse Gerüchte, nach denen sich der BVB in Zukunft nicht über Dritte, sondern konsequenterweise direkt vom Steuerzahler finanzieren lässt, wurden indes nicht bestätigt.“

Was für die Schalker natürlich doppelt bitter sein muss, nicht nur, dass sie den Sponsor nicht gewonnen haben, nein, jetzt finanzieren sie den Erz-Rivalen auch noch indirekt mit, wie wir alle übrigens…

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3 Gedanken zu „Die Lektüre der

  1. Man sollte schon trennen
    Egal, wieviele Subventionen ein Unternehmen bekommt, mit dem Geld was da ist sollte es so wirtschaften dürfen, wie es die Geschäftsführug für richtig hält. Bei der RAG mag es auffällig sein, weil es sich die direkte Unterstützung so hervorragend einfach darstellen lässt. Aber die Telekom zum Beispiel leidet auch nicht gerade unter den Rahmenbedingungen, die Deutschland bietet. Die quasi-monopolistischen Strukturen in einigen Bereichen zahlt auch der einfache Bürger, es ist nur nicht so greifbar. Und wer davon profitiiert muss ich wohl nicht ausführen, oder ;).

  2. Das Problem ist aber, das die deutsche RAG ohne die Subventionen gar nicht lebensfähig wäre, auch wenn man uns das aktuell anders verkaufen will, die Telekom AG hat da schon wesentlich weniger Schwierigkeiten und das es im Festnetzbereich immer noch monopolistische Tendenzen gibt, liegt aber nicht nur an der Telekom, denn schließlich steht es ja jedem Kunden frei zu einem Konkurrenten wie Arcor, NetCologne, Hansenet, etc. zu wechseln…

    Mit anderen Worten sind die „Subventionen“, die die Telekom erhält weitaus freiwilliger als die der RAG, oder?

  3. Ende

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