Auch heute wollen wir mal wieder

das Schandmännchen zitieren:Schandmännchen gratuliert …

Sebastian Kehl zu seinem großartigen Auftritt vor den BVB-Anhängern am Samstag. Als sich nach der Pleite gegen den HSV aufgebrachte Anhänger vor dem Stadion versammelten, war der Dortmunder mit einem Megaphon bewaffnet vor die Menge getreten, um die Wogen zu glätten.

Was folgte, war ein Werbespot für die Gelben Seiten.

Nachdem er vor 500 wütenden Malochern nobel verkündet hatte, es sei ihm egal, ob er „100.000 oder eine Million verdiene“, fragte er „Was wollt ihr machen? Wollt ihr uns verprügeln?“ Die kollektive Antwort können Sie sich vermutlich denken.

Ein Glück, dass er die Fans nicht noch weiter beruhigt und ihnen gesagt hat, dass sie nach Hause fahren können.

Jede Wette: Der hätte das gesungen.

Was sagt uns das?!

Kein Frage: Wenn man nur lange genug herumheult und eine Schnute zieht, bekommt man, was man will:

SAt.1 hat sich für Werder und gegen Bayern München sowie Bayer Leverkusen entschieden. Zum ersten Mal in der laufenden Champions-League-Saison sind die Hanseaten frei empfangbar zu sehen.

Schön! Das SAt.1 damit nichts verdienen wird ist klar, vor allem wenn man bedenkt, welche Quoten die anderen Spiele gebracht hätten:

Sat.1 entschied sich damit gegen die Spiele AS Rom gegen Leverkusen und Bayern München gegen Juventus Turin.

Aber wer kann bei derlei „Drohungen“ schon widerstehen:

Weil der Privatsender an den ersten drei Spieltagen die Partien von Bayern München bzw. Bayer Leverkusen ausgestrahlt hatte, hatte Werder-Manager Klaus Allofs bereits angekündigt, Sat.1 von seiner «Fernbedienung zu löschen»

Warum aber all dies so ist, sagt Bremens Manager hier sogar selber:

Wir können sicher zulegen, was die Bildung der Marke Werder Bremen betrifft. Im Sommer hatte man das Gefühl, daß sich schon niemand mehr für Werder interessierte. Wir hatten zum Saisonende eine Menge Aufmerksamkeit.

Am Anfang dieser Saison dann waren die Bayern auf allen Titelseiten oder Schalke mit Ailton. Werder ist etwas hinten runtergefallen. Durch einen Titel ist man einfach noch nicht auf Augenhöhe mit diesen Klubs. Anderen bringt man mehr Aufmerksamkeit entgegen.

Eins muss man den Mainzern lassen,

irgendwie sind sie mal was Frisches, was Neues in der Bundesliga:Ansonsten herrscht große Vorfreunde auf das Spiel in Schalke. Klopp: „Da war ich noch nie. Es muss total laut sein. So wie wenn wir am Bruchweg noch ein Dach drauf hätten.“Da kann man auch als Bayern-Fan locker über die ansonsten abgegriffene Floskel schmunzeln:„Die Tabelle ist uns egal, solange wir vorm FC Bayern stehen.“😉

Offensichtlich ist es ja tatsächlich

diesmal nicht so schlimm und Sebastian Deisler kann bald wieder zur Mannschaft stoßen!

Diese Meldung läßt uns alle erleichtert aufatmen:Nach ersten Gesprächen mit den behandelnden Ärzten wird der 24-Jährige voraussichtlich schon in der kommenden Woche wieder das Training beim Rekordmeister aufnehmen. Ein stationärer Klinikaufenthalt wie im vergangenen November ist nicht notwendig.Solange dies auch auf ausdrücklichen Wunsch von Deisler hin geschieht ist ja wirklich wieder alles soweit ok…

Was soll man dazu noch sagen?

Wenn man über 75 Minuten lang versucht eine schwache Turiner Mannschaft auszuspielen, wobei man doch um deren Abwehrstärke wußte und sich dann wundert, wenn eine eigene Abwehrschwäche das Spiel entscheidet?!

Das Kuffour und Co. irgendwann einen Fehler machen würden, war doch klar, aber wenn die wenigen, klaren Chancen, von denen man in Turin bekanntlich nicht viele bekommt, nicht verwertet werden, wer will sich dann noch ernsthaft beschweren?!

Auch wenn die üblichen Verdächtigen

vielleicht etwas anderes sehen (wollen), sind die erneuten psychischen Probleme von Sebastian Deisler keineswegs das Ende seiner Karriere, oder die letztendliche Erklärung für das Scheitern Deisler’s in München!

Vielmehr ist es wohl ganz natürlich, dass es mal kleine Rückschläge gibt in einem solch‘ schwierigen und langwierigen Prozess wie bei der Genesung von einer Depression.Ein Vergleich mit der Situation vor elf Monaten sei nicht gegeben, teilte der Spezialist des Münchner Max-Planck-Instituts für Psychiatrie mit. Vielmehr handele es sich angesichts der Krankengeschichte Deislers um eine „natürliche Reaktion“. Es sei normal, dass „das eine oder andere Symptom wieder aufflackert“, sagte Holsboer.Ebenso hat sich der FC Bayern auch in meinen Augen nichts vorzuwerfen in Bezug auf Deisler:In München verwahrt man sich dagegen, Deislers Rückschlag sei eine Folge der Behandlung durch den Verein oder Trainer Magath. „Den Schuh muss ich mir nicht anziehen, aber gar nicht“, sagte Manager Hoeneß. Nach einem für ihn persönlich gelungenen Saisonbeginn hatten Deislers Leistungen zuletzt nachgelassenWünschen wir Sebastian Deisler einfach gute Besserung und helfen wir ihm dabei wieder gesund zu werden, auch wenn dies bedeutet ihn einfach mal in Ruhe zu lassen!

Na da haben die Pfälzer ja endlich

den Schuldigen an ihrer Misere gefunden: der 12. Mann!

War ja auch irgendwie schwer zu glauben, dass es tatsächlich am Verein, oder gar der Mannschaft des FCK liegen würde, dass das Team diese Saison erneut nur gegen den Abstieg spielt…

„Rote Teufel“ lehnen Kemmling ab

Bundesligist 1. FC Kaiserslautern will in Zukunft keines seiner Spiele mehr von Schiedsrichter Uwe Kemmling (Kleinburgwedel) geleitet sehen. Diesen Wunsch richteten die Pfälzer zwei Tage nach dem Skandalspiel bei Borussia Mönchengladbach (0:2) an den Vorsitzenden des DFB-Schiedsrichterausschusses Volker Roth.

„Der 1. FCK mit Vorstand, Aufsichtsrat, Management, sportlicher Leitung, Mannschaft und Fans ist empört über die Leistung von Schiedsrichter Kemmling und dessen Verhalten im Zusammenhang mit dem Spiel. Da sich der 1. FCK bereits in der Vergangenheit von Schiedsrichter Kemmling benachteiligt gesehen hat, lehnt der 1. FCK zukünftig eine Spielleitung durch Herrn Kemmling betreffend seiner Spiele in der Bundesliga ab. Als einzigem Schiedsrichter der Bundesliga sieht der 1. FCK bei Herrn Kemmling eine ordnungsgemäße und fehlerfreie Leitung seiner Spiele nicht mehr gewährleistet“, heißt es in der von Vorstands-Chef Rene C. Jäggi und Vorstandsmitglied Erwin Göbel unterzeichneten Stellungnahme.

Mal schauen, welcher Schiedsrichter nächste Woche auf die schwarze, pfälzer Liste kommt…

Das wurde aber auch langsam Zeit!

Thomas Doll ersetzt Toppmöller

Endlich hat der HSV die Notbremse gezogen und den sog. Trainer Klaus Toppi Toppmöller die Papiere gegeben!„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht und mit dem Trainer lange gesprochen. Aber am Ende können auch wir nicht die Augen vor den Ergebnissen und dem Tabellenplatz verschließen“Aber sicher doch…!

Hoffentlich ist in der Branche jetzt endlich einmal die Wahrheit über den Fußball – Lehrer Toppmöller angekommen, dass derlei Spezies des althergebrachten Trainers, zu denen Toppi ganz eindeutig gehört, nicht nur zum Aussterben verurteilt sind, sondern auch nichts mehr in der Realtität des heutigen Fußball – Geschäftes zu suchen haben!

Eigentlich hätte dies den Hamburgern direkt schon am Anfang klar werden können, als die ersten Misserfolge auf den Vorgänger geschoben wurden, er dann davon sprach, dass „das ja nicht ’seine‘ Spieler und ’sein‘ Team wären“…

Als dann der HSV, obgleich finanziell auch nicht auf Rosen gebettet, auf Drängen Toppmöller’s neue, teure Spieler verpflichtete und der Erfolg sich trotzdem nicht einstellen wollte, war wohl endgültig, nach exakt einem Jahr und vielen verlorenen Millionen, allen klar, auf das absolut falsche Pferd gesetzt zu haben – auch wenn man es durch seine Tätigkeiten in Frankfurt und Leverkusen hätte besser wissen müssen!

Zumeist sind die Kommentare

vom Schandmännchen ja durchaus diskussionswürdig (vor allem aus Bayern-Sicht *g*), aber ab und zu kann selbst ich schmunzeln:
Geiß ist geil

Der 1.FC Köln ist verzweifelt auf der Suche nach einem neuen Hauptsponsor. Nun hat Präsident Wolfgang Overath dem Express verraten, dass zur Zeit ein großer Name gehandelt wird: Michael Schumacher. Der sei Fan des FC, deshalb sei es durchaus möglich, dass die Geißböcke schon bald für Schumi Werbung laufen.

Ein Glück, dass Schumi I die Idee hatte, Geld in den 1.FC Köln zu stecken.

Bei Rallef hätten sie sich gleich wieder Sorgen gemacht, ob beim Unfall in Indianapolis nicht doch mehr kaputt gegangen ist.