Bayerische Schlagdistanz gewahrt

Eine rauschende Ballnacht war das gestern sicherlich nicht!

Die Bayern haben die Schalker, einen weiteren aufstrebenden Emporkömmling, mit einem klaren 3:0 auf Distanz gehalten und die Stürmer haben mal wieder getroffen – soviel zu den positiven Dingen…

Was schlimm war, war die erste Halbzeit und die Holzhackerei auf dem frischen Rasen!

Im Grunde hätte es zur Halbzeit schon zwei rote Karten geben müssen, eine gelb-rote für den ganz offensichtlich übermotivierten und extrem unter Dampf stehenden Bajramovic und eine rote für Demichelis, der auch nach derlei offenen Provokationen des, ob der Wechselgerüchte, leicht abzuheben scheinenden Poulsen, nicht so zuschlagen darf!

Respekt übrigens, dass Poulsen nach dem Ellbogen-Check nicht theatralisch zu Boden glitt und sich vor Schmerzen wälzte, wie es ein Lincoln oder Salihamidzic getan hätte…

Das Spiel ist schnell wiedergegeben: die Bayern am Anfang stark, dann die Schalker sicherer und konterstark bis zur Halbzeit!

In Halbzeit zwei ein Kopfball-Ungeheuer Brazzo und sogar mal wieder herrlich herausgespielte Chancen und Tore gegen immer stärker überforderte Schalker, die ihren großen Tönen einmal mehr keine Taten folgen ließen – wer erinnert sich nicht noch an das letzte Pokalfinale…

Kurzum war der Sieg aus Bayern-Sicht extrem wichtig, weil er die jüngsten hanseatisch- und königs-blauen Hoffnungen auf eine letzte Restspannung im Titelkampf zertrümmerte und uns jetzt hoffentlich wieder zur Tagesordnung übergehen lässt – nicht auszudenken, was wir alles gehört hätten, wenn die Schalker in München gewonnen hätten – gut so!

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4 Gedanken zu „Bayerische Schlagdistanz gewahrt

  1. Was ist denn die Tagesordnung?
    Na, da hab ich mich gewundert, wie die Bayern-Spieler mit selbigen Fans das 3:0 gefeirt haben, als wäre es das Wunder von München.
    Backt ihr jetzt kleine Brötchen so ganz ohne internationalen Wettbewerb? Wenn ihr die Schlaker in der Form nicht geputzt hättet, hättet ihr Euch zu Recht was anhören müssen 🙂

  2. Die Tagesordnung ist der Gewinn des Doubles – als Entschädigung… 😉

    Wir backen keine kleineren Brötchen, wir haben uns nur euch zum Vorbild genommen, die ihr den eigenen, noch schlimmeren Grottenklick vom Tag zuvor, fast wie die Meisterschaft gefeiert habt! :-p

    Im Gegensatz zu eurem Grinsekeks auf der Bank, bricht uns aber auch nicht die Zunge ab, wenn man das Wort Meisterschaft in den Mund nehmen soll – das hatte schon fast skurrile Züge wie er in jedem Interview vom „zweiten Platz“ faselte… 😉

  3. Was meinst Du, was los ist, wenn es dann doch nicht reicht für Euch…
    Weißt Du wie der „Grottenkick“ genannt wurde, und zwar in allen Medien (ja, auch im kicker). Alle haben gesagt, das war Gewinnen im Stil der Bayern. War es ja auch… Eben kein schöner Fußball. Aber mach Dir nichts draus, gegen St. Pauli wird es schon noch reichen 😉
    Und wir haben unser Saisonziel erreicht, im Gegensatz zu anderen…. Dann lass dem Doll doch auch die Freude, als Sportsmann 😉

  4. Wenn es jetzt nicht mehr zum Titel reichen sollte, brennt hier der Baum, aber der brennt ja immer, wenn es nicht zum Titel reicht… 😉

    Es ging ja auch nicht darum, dass ihr dieses Spiel in unserem Stile gewonnen habt, es ging darum, dass Du uns „vorgeworfen“ hast, wir würden einen Sieg zu überschwänglich feiern und da fielen mir spontan die Szenen ein, als Doll gar nicht genug davon zu bekommen schien, alleine mit den Fans auf dem Rasen diesen Sieg euphorisch zu feiern…

    Was mich an Doll stört ist das gleiche, was mich immer schon an Schaaf gestört hat, diese vorgeschobene Lockerheit, die dann im Grunde doch nicht vorhanden ist, wenn man in Interviews nicht über seinen Schatten springen kann…

    Hast Du das Interview gehört?

    Der Premiere-Interviewer (und auch Töpperwien im ASS, wenn ich mich recht erinnere), fragte bei der dritten, vierten Nachfrage, was jetzt für Hamburg noch möglich wäre (das sind ja wohl die Standard-Fragen, wenn man Zweiter hinter Bayern ist (zu diesem Zeitpunkt nur drei Punkte dahinter) und die Bayern in einer Saison zweimal geschlagen hat, oder?) im Titelrennen, ob „er“ (Doll) „es denn ablehnen würde, wenn der HSV möglicherweise, eventuell, vielleicht am Ende vor den Bayern liegen würde“ und was antwortete Doll stereotyp?

    „Das man auf dem zweiten Platz liege…“

    Solche Antworten höre ich ständig von den Dolls und Schaafs dieser Liga – was wäre passiert, wenn er einfach mal das Wort „Titel“ in den Mund genommen hätte?

    Sonst sagen es doch alle – Fans, Spieler und mit Sicherheit auch einige Verantwortliche…

    Wie man so verkrampft auf diese Frage reagieren kann, wo diese Saison doch so galaktisch für die Hamburger läuft, kann ich nicht verstehen…

  5. Ende

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