Daum am Ende?

Daum. Christoph Daum, der große Motivator – sieht so Motivation aus?

„Einige haben eine große Schnauze und nichts dahinter. Wenn man den Anspruch erhebt, hier erste Liga zu zeigen, sind einige fehl am Platz“

Mhm.

„Mir fällt langsam nichts mehr ein.“

Den Eindruck habe ich auch. Vor allem wenn man bedenkt, dass der letzte Sieg des FC noch von seinem Vorgänger, dem ach so unfähigen und fortgejagten Schweizer Latour erzielt wurde.

Die sog. Runderneuerung, die der Verein einmal mehr mit viel Geld vorgenommen hat, fruchtete auch diesmal nicht, erreichte man heute im Kellerduell (Zitat SpOn) bloß ein 1:1 gegen Augsburg.

Platzt irgendwann der Knoten? Oder doch nur die Aufstiegs-Illusionsblase rund ums Geißbockheim? Schon nervös, Overath und Meier?

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8 Gedanken zu „Daum am Ende?

  1. Daum selber sieht sich ja nicht so als Motivator, sondern als Arbeiter. Was Lars Leese, der unter ihm 3. Torwart bei Bayer war, ja auch bestätigt.
    Davon abgesehen: Was erwartest Du von ihm? Schönrederei? Dann unterstellst Du Daum doch wieder drogenbedingten Realitätsverlust.

    Im Moment scheint er mir der einzige Verantwortliche beim FC zu sein, der ein wenig Durchblick hat. Und dafür muss man ihm ja schon dankbar sein. Heutzutage.

  2. Es geht mir um die Erwartungshaltung, die auch er mitträgt. Wenn er offenbar so die Wahrheit sagt, wieso redet er dann noch vom Aufstieg? Soll er vom Kampf gegen den Abstieg sprechen, vielleicht bemerken dann auch endlich „seine“ Spieler endlich worum es geht!

    Und wenn die erforderlichen Punkte eingefahren sind, kann man sich mit höheren Zielen beschäftigen.

    Die Überschrift resultierte übrigens aus Daums Aussage bzgl. seiner Ratlosigkeit. Als ob Daum allen Ernstes geglaubt hat, er könnte mit dieser Truppe den Aufstieg schaffen? Dann leidet er wirklich an Realitätsverlust.

  3. Tja, das Problem ist einfach, dass der FC sich zu wesentlich höherem berufen fühlt. Exemplarisch für die Anspruchshaltung ist doch der vor der Saison 05/06 verkündete Aufstieg zu den Großen Europas. Danach sind sie sang- und klanglos abgestiegen. Wurde dieses Ziel nicht auch vor der Rückkeht Daums propagiert? Und jetzt schaffen sie es nicht mal mehr, einen Abstiegskandidaten zu schlagen. Solange die Führung im Verein immer noch glaubt, man sei dazu berufen, sich in Zukunft mit Vereinen wie Barcelona und AC Mailand zu messen, es aber nicht mal schafft, aus der zweiten Liga in die erste zurückzukehren, dann darf man sich nicht wundern, dass der Laden vor die Wand fährt.

  4. Realitätsverlust
    Das Problem des 1. FC Köln lässt sich in einem Satz ausdrücken:

    „Der FC gehört einfach in die erste Liga“

  5. Er selber propagiert eher das „Von Spiel zu Spiel denken“-Denken.

    Das Problem ist eher ein Erklärungsnotstand des Vereins: Erklär den Leuten doch einmal, dass Du 40 Millionen Euro verballerst, um 10. der 2. Liga zu werden. Die halten Dich doch für verrückt. Mit Recht.

    Und Daum ist meiner Ansicht nach, nicht (oder noch nicht) Teil des Problems 1.FC Köln.

  6. Ende

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