Unbemerkt von der Öffentlichkeit

Völlig aussen vor beim Titelkampf, zementiert auf Platz 4, nahm heute der alte FC Bayern auf seiner Abschiedstour Fahrt auf. Man gewann mit 3:0 in Cottbus, beim dortigen Energieverein. Eben diese ließ man seitens der Ostler aber definitiv vermissen, wenn ich sogar lesen musste, dass ein Roque Santa Cruz ein Tor erzielen durfte/konnte. Gesehen habe ich das Tor nur in der Zusammenfassung, da ich ab der Halbzeit tatsächlich mein ursprüngliches Vorhaben aufgab und auf die Konferenz umschaltete.

Wenigstens nicht verloren, lautete wohl das allgemeine Fazit. Der Bayern. Die Cottbuser hatten insgesamt überhaupt nix mehr zu tun mit diesem Spiel und dieser Saison. Anders ist nicht zu erklären, wie die Lausitzer gegen das aktuelle C-Team der Bayern (Demichelis und Santa Cruz in der Startformation!) keine Schnitte bekamen. Selbst die Mönchengladbacher konnten schließlich in der Vorwoche gegen das B-Team ein Unentschieden erstolpern – und was in dieser Mannschaft steckt hat sie ja heute in Mainz einmal mehr bewiesen…

Einerlei. Am meisten bewegt hat mich heute ohnehin Klopp und das Mainzer Publikum – ein dritter Grund am nächsten Samstag vor Ort in München Servus zu sagen!

Die Mainzer und Klopp werden mir fehlen, viel mehr als Teams wie Wolfsburg, Cottbus oder Bielefeld mir je fehlen werden, wenn sie in 1-3 Jahren endlich aus der Bundesliga verschwunden sind. Viel mehr als nützliche Helfer auf dem Weg zu meinen Wünschen sind sie nie gewesen und heute war sicherlich einer der wenigen Tage, wo ich mich über ein 2:2 der Wolfsburger enthusiastisch freuen konnte. Aber das ist ein anderes Thema…

Die Bayern haben gewonnen und somit wenigstens noch die Chance, in der nächsten Woche 60 Punkte zu erreichen. Ziele muss man finden, wie sie fallen.

Klick zum Ende der Kommentarliste

0 Gedanken zu „Unbemerkt von der Öffentlichkeit

  1. Wieso konntest du Dich über das 2:2 der Wolfsburger freuen? Wen die verloren hätten, hätte Mainz noch ’ne Chance auf den Klassenerhalt. Verdammt!

  2. Das ist natürlich ein Wermutstropfen, aber die Atmosphäre in Mainz nach dem Spiel war der Wahnsinn, deshalb glaube ich, dass die so oder so wiederkommen. Da steckt ein Konzept dahinter und echte Emotion.

    Das mit Wolfsburg war ein zweischneidiges Schwert. Sicherlich hätte es mich für Mainz gefreut noch ein kleine Chance zu haben, aber die Tatsache, dass Aachen ebenso runtergeht, war es mir wert!

    Wie meine Meinung über die Aachener sich in den letzten Wochen gedreht hat, habe ich ja schon zum Besten gegeben

  3. Pingback: Herzlich willkommen im Club! Breitnigge.de - Ärmel hoch. Stutzen runter. – Das Weblog über Bayerns Traumduo der 80er, die Bundesliga und den ganzen Rest

  4. „dass ein Roque Santa Cruz ein Tor erzielen durfte/konnte“

    Dafür konnte er aber nix 😉 den rest des spiels war es wie immer, er stand entweder zu weit weg vom Mann, oder vom Ball bzw. er stand neben sich…

    es gab momente da wollte ich von der tribüne zu ihm rennrn und ihm „zeigen“ wie man den Ball spielt

  5. zum Glück

    gerade gelesen :

    „Betis will mich unbedingt. Sie strengen sich sehr an, dass ich dort hingehe.“

  6. Ende