Der letzte Straßenfußballer – fast ein Rückblick

In den letzten Tagen kann man bei kaum einem Medium das obligatorische Scholl-Interview oder den ultimativen Scholl-Bericht überlesen.

Es lässt sich nicht leugnen: Mehmet Scholl hört auf. Mit dem Fußball. Morgen. In München. Beim FC Bayern und vor meinen Augen.

Das stimmt mich schon wehmütig. Begleitete Scholl mich doch durch 15 Jahre meines Bayern-Fanseins. Im Grunde also die Hälfte. Und deshalb bin ich aktuell auch noch nicht in der Stimmung darauf zurückzublicken. Das werde ich in Ruhe nachholen. Irgendwann. Vielleicht in der Sommerpause.

Bis dahin schon mal dies hier:

Danke, Mehmet. Für all die wundervollen Momente!

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0 Gedanken zu „Der letzte Straßenfußballer – fast ein Rückblick

  1. Das ist mal ein Ereignis, das tut mir in der Seele weh.

    Scholl ist einer der besten Fußballer die ich kenne und einer der feinsten Personen im Fußballgeschäft soweit man das aus der Ferne beurteilen kann. Und es macht mir überhaupt nichts aus, das er ewig bei Bayern spielte.
    Der hat einfach gepasst und ich hoffe, eine Halbzeit ist für Samstag noch im Tank, mit Haken und Dribblings wie in alten Zeiten.

    Bevor ichs vergesse, viel Spaß im Raumschiff Allianz Arena. Und nicht zu sehr Babak Rafati anschnauzen auch wenn ich es verstehen könnte.

  2. Ja, den Scholl kann wohl jeder gut leiden. Was wohl auch daran liegt, so ehrlich darf man sein, dass er meist nur dabei und nicht mittendrin war, wenn der FC Bayern mit seinen Erfolgen den gegnerischen Fans „weh tat“.

    Aber natürlich konnte auch ich mich seinem Witz und Können nicht entziehen, was ich auch HIER schonmal kund tat. Und Deine Ãœberschrift prophezeite ich dabei auch schon quasi … aber Du wirst nicht der Letzte gewesen sein 😉

  3. Auch ich werden den Mehmet vermissen. Bin allerdings auch der Meinung, dass er damals als Nachfolger von Uwe Bein zur Eintracht hätte wechseln sollen statt nach Bayern zu gehen. Dann wäre er heute wohl ein Weltstar auf einer Stufe mit Leuten wie Maradona, Schuster und Ronaldo.

    Bei Bayern durfte er doch erst dann wirklich zeigen, was er drauf hatte, als er den sportlichen Zenit schon überschritten hatte.

  4. Ende