Heute sind wir alle Schalker, oder?

Schon ’ne lustige Sache, dass mit der Sympathie.

Vor und zu Beginn der Saison wurde noch gehetzt was das Zeug hält. Gegen Hopps Hoffenheim.

Und plötzlich gönnt man ihnen zu 63% die Herbstmeisterschaft.

Dafür kann Hoffenheim aber nix.

Es geht gegen die Bayern und da vereint man sich hinter dem Gegner – ist seit Jahrzehnten so und wäre im Falle von Schalke, Bielefeld, Cottbus oder dem FC Pussemuckel ganz genauso.

Mir macht das nix aus, schließlich bin ich das seit über 30 Jahren gewohnt.

Aus dem gleichen Grund schenke ich aber heute Schalke meine Sympathie.

Und Schalke sollte doch gute Gründe haben, heute mal so richtig was zu reissen.

Wenn denen nix einfällt:

1. Man könnte mit einem Sieg in der Tabelle vor dem BVB überwintern.

2. Die Sprüche aus Hoffenheim.

3. Die grottigen letzten Monate würden ein versöhnliches Ende finden.

Wär‘ das nichts, liebe Schalker?

Oder doch lieber freiwillig Punkte in Hoffenheim lassen, weil’s gegen die Bayern geht?

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0 Gedanken zu „Heute sind wir alle Schalker, oder?

  1. Treffen sich zwei Bienen. Sagt die eine „Ach Maja, schön dass du endlich vernünftig geworden bist“. Und beide Bienen sind Blau-Weiß gestreift… (Manni Breuckmann)

    Wie kommts, dass du obwohl du im WDR2-Land lebst gar nix zum Abschied eines der besten Sportreporter schreibst?

    Ansonsten bin ich wirklich für die Hoppenheimer, aber sieht ja zZ nicht so gut aus. Nen Unentschieden wäre auch ok, aber Schlake holen wir eher ein als Hoppenheim, also sollen die lieber keine Punkte holen. Kausal argumentiert – ganz ohne Bayern 😉

  2. Das wird Dich nun möglicherweise verwundern – aber ja, ich bin heute Schalker.
    Die Frage nach dem Herbstmeister hat zwar für mich was von Pest oder Cholera – aber da ist selbst für mich der FCB das kleinere Übel. Und DAS will wirklich was heißen…

  3. Manni Breuckmann war/ist eines der schlimmsten Übel die dem Sport widerfahren konnten 🙂

  4. Schade, dass die Schalker sich heute selbst um die Arbeit brachten.
    Ja, ich war klar pro Schalke, denn selbst wenn dies wohl einmalig ist in meinem Leben und ich so auch nicht gedacht hätte, bin ich generell gegen das „Projekt Hoffenheim“.

    Da kann der Gegner dann heißen wie er will und der Fußball der Hoffenheimer noch so schön sein. Das Augenscheinliche macht da den Hintergrund nicht weg.

    Aber gut. Wie gesagt. So überdreht wie die Schalker heute aufliefen war es klar, dass es irgendwann so endet. Jones bewarb sich mehrfach um GR und bekam dann, ironischer Weise, die GR für eben ein faires Tackling.
    Engelaar ist dagegen in meinen Augen irgendwas anderes als ein Fußballer. Weiß nicht was der für nen Sport ausübt. Mit Fußball hat es aber nichts zu tun.
    Mit der Eleganz eines Kleiderschranks steuert der da über das Feld, verlangsamt jeden Konter der Schalker und glänzt auch ansonsten mit kurios hölzernen (passt halt zum Kleiderschrank) Spielverhalten.
    Diese GR war dann schon mehr als gerecht und wenn ich Schalker wäre würde ich mir bei dem wünschen, dass der für mehr als 1 Spiel (ausnahmsweise auch bei GR) gesperrt wird.

    Die Tore waren schön, die Vorarbeit von Altintop Extraklasse, das Tor von Teber auch. Wirklich toll gemacht.

    Lustig aber noch das „Besonnene“ kollektive in den Platz laufen der Hoffenheimer Bank als Salihovic gelegt wurde.
    Uff. Jetzt kommt das zweite was ich mir nie im Leben gedacht hätte zu sagen. (und alleine dafür: „Verdammt seist du Hoffenheim)
    Ich gebe C. Daum recht.
    Das hat nix mit Souveränität zu tun, ist unsportlich im höchsten Maße in dieser Vehemenz und passt so gar nicht zum erkauften „Saubermann“-Image.

    Aber gut. Hoffenheim Platz 1, wir punktgleich Platz 2. Jetzt bin ich mal auf die RR gespannt wenn Hoppelheim sich den ganzen Winter die Tabellenführung ansehen darf und auch der Rest der Liga dies zur Kenntnis nimmt.
    Mal schauen ob da der Druck nicht wächst. Denn auch heute schon war das Offensiv-Spiel der Hoffenheimer nicht wirklich schön sondern eher einfallslos gegen 9 Schalker.

  5. das ist wirklich die beschissene erkenntnis,daß man daum recht geben muss. war übrigens kein einzelfall heute. die hoffenheimer sind sehr schnell auf den füssen. sie haben übrigens eine interessante taktik gegnerische konter zu unterbinden. das taktische foul. warum bei hoffenheim die alte regel : taktisches foul=gelbe karte ausser kraft gesetzt zu sein scheint wird mir auch mal ein schiri erklären müssen.

  6. @Conti: Gerade weil ich im WDR2-Land lebe, muss ich nicht wirklich traurig sein, dass der Radio-Reporter Breuckmann von uns geht. Neben Herrn Schott war das so ziemlich das Schlimmste, was ich in meiner Jugend (ohne TV, Premiere und Co.) ertragen musste.

    Sympathie ist ja schön und gut und Lokalpatriotismus auch, aber wenn man schon in der Stimme die Freude über jedes Gegentor der Bayern heraushört, dann sollte man sich nicht unabhängiger Journalist nennen.

    @Pleitegeiger: Du wirst überrascht sein, aber das habe ich mir gedacht. ‚Habe ich mal so mitbekommen. Aber wieso eigentlich?

    @all: Zu Hoffenheim fällt mir heute abend auch jede Menge ein, schreibe ich später vielleicht noch was dazu…

  7. @ antikas – Da schließe ich mich dir voll an, warum die irgendwie nie ne gelbe Karte kriegen, versteh ich auch nicht. Ich weiß nicht, ob sie genau wissen, wann die Schiris gucken und wann nicht, aber irgendwie ist das schon echt seltsam, dass sie so problemlos foulen können.

  8. Danke, Paule und milo…

    Einer der objektivsten „Journalisten“, die der WDR je beschäftigt hat. Ich zitiere den Herrn nur zur Meisterschaft 2001: „Liebe Hörer, Sie können sich denken, wie ich das jetzt finde.“
    Ich werde ihn vermissen, wie ich Herrn Lemke und Herrn Grasshoff vermisse 😉

  9. Und plötzlich gönnt man ihnen zu 63% die Herbstmeisterschaft.
    Dafür kann Hoffenheim aber nix.
    Es geht gegen die Bayern und da vereint man sich hinter dem Gegner

    Daran, dass Hoffenheim mit verhältnismäßig unbekannten Spielern einen bezaubernden Offensivfußball aufs Parkett zaubert, kann es ja keinesfalls liegen, oder?
    Bei aller Abneigung gegen Hoffenheim: Ihre Leistung muss man respektieren – genauso wie die Leistung des FC Bayern München in der Vergangenheit nicht bezweifelt werden kann.

  10. @Franck – „Einer der objektivsten “Journalisten”, die der WDR je beschäftigt hat“ –

    Wenn das der ist, von dem ich denke, dass du ihn meinst, dann breche ich sekündlich in schallendes Gelächter aus!
    39 Jahre abgedroschene Anti-Bayern-Phrasen sind vorbei – Ich werd’s nicht vermissen.

  11. @Franck: wenns nur der eine spruch war…hätte mich ja interessiert, wie sich diese schlußkonferenz auf radio angehört hat. gibts solche aufzeichnungen???

    ich war von vornerein überzeugt, das schalke mindestens einen punkt holt.

    das mit den karten für hoffenheim habe ichs chon beim spiel in münchen bemägelt. aber selbst der „kicker“schrieb, das hoffenheim zumindest eine gelbe karte zu unrecht erhalten hat. lächerlich , auch ohne vereinsbrille.

  12. @conti

    Manfred Breuckmann ist genau so ein „bester Moderator“ wie der Günther Koch und seine „Cluberer“. Beides sind ausgewiesene Hofberichterstatter „ihrer“ Vereine und Dummschwätzer in Reinkutur.

    Nennt mich altmodisch: Aber ich finde, ein Fußball-Journalist sollte wenigstens bei seiner Arbeit ein bischen Objektivitäte walten lassen, was bei diesen beiden Herrn definitiv nicht der Fall ist.

    @franck

    Das mit 2001 habe ich auch nicht vergessen.

  13. Verkehrte (?) Welt in Liga 2 …

    Na Gott sei Dank, wenigstens in Liga 2 ist ein sympathischer Club Erster und damit Herbstmeister geworden, während sich „du weißt schon was“ auf Platz 2 befindet. Geradezu spiegelverkehrt im Vergleich zu Liga 1. 😉

  14. Meine Güte, wieder diese Bayern-Paranoia; der Breuckmann war trotzdem ein guter Kommentator und ein ‚Urgestein‘, auch wenn er ein bisschen Schlaker war – das sage ich als Borusse. Man hatte nicht das Gefühl, dass er einem was falsches erzählt vom Spiel, und das ist ja wohl das Wichtigste. Ihr habt dafür eure Waldis, Kai Pflaumes, Uli Köhlers, Thomas Herrmanns, alle vom BR, und viele mehr, die sich nicht trauen, bei den Bayern-Verantwortlichen mal nachzufragen, wenn sie wie nach der Roten Karte für Oddo Blödsinn erzählen.

  15. @nick: ist ja keine paranoia. ich find es auch nicht schlimm wenn ein journalist sich zu einem verein bekennt. bei breuckmann fand ich nur ätzend, das er jahrelang behauptet hat : „ich bin kein schalke fan, ich bin vereinslos“. jetzt gibt er plötzlich interviews wo er sagt:“ jawohl ich bin schalker“. ta ta grosse überraschung. es hätte ihm nicht schlecht zu gesicht gestanden wenn er sich früher zu seiner grossen liebe bekannt hätte. und es hätte ihn auch nicht unsympathischer gemacht.

  16. Das Wort „Bayern-Paranoia“ macht ja scheinbar gern die Runde – Wie auch immer…
    Bei Breuckmann hat diese ihm eigene Bayern-Abneigung quasi politische Wurzeln – das ist so altbacken, so oldschool, so out, so überflüssig, sowas von nicht-mehr-zeitgemäß.
    Lustig wurde es, als die „Ruhrgebiets-Arbeitervereine“ plötzlich auch anfingen mit Geld um sich zu schmeißen – da brach MB’s schlichtes Weltbild zusammen, ohne dass er es gemerkt hat.
    Sorry, ich bin ja auch ein Fußballtraditionalist, aber die „lebendige Worthülse“ Breuckmann kann ich einfach nicht vermissen. 36 Jahre hin, 36 Jahre her.

  17. Ja, ich gehöre auch zu denen, die ihr Fähnchen gerade in den Wind hängen. Ich mag eure Bayern nicht sonderlich, aus den bekannten und oft genannten Gründen, aus denen man Bayern eben nicht mag. Dass sowas dann selten mit sportlicher Qualität zu tun hat, ist klar und, wie ich finde, auch gut so.

    Aber wenn ich mir die Tabelle angucke und mir vorstelle, dass entweder die Pest (das Projekt des Multimilliardärs) oder die Cholera (die Werbemaßnahme aus Vizekusen) Meister werden könnte, steht mir der Gedanke, dass es echt völlig egal ist, ob Bayern nun 21 oder 22 Meistertitel gesammelt hat, sehr deutlich vor Augen.

  18. @Mars: Kann ich nicht nachvollziehen. Die Bayern werden dafür von einem Konzern gesponsort, der Mitarbeiter bespitzeln ließ. In der AArena formen weißbemantelte Gestalten ein riesiges „T“ auf der Tribüne, damit das im Fernsehen schön rüberkommt. Ähnliche Vorkommnisse und Werbemaßnahmen (etwa die inzwischen abgeschaffte Riesen-Evonik-Fahne im Westfalenstadion) gibt es auch bei anderen Sponsoren, aber was die Bayern dann von Hoppenheim und Vizekusen positiv abheben soll, weiß ich nicht.

  19. @nick: die tatsache das bayern geld ausgibt , das sie selbst erwirtschaftet haben über die jahre hinweg. und wenn du dich daran störst was irgendwelche konzerne mal mit ihren mitarbeitern gemacht haben , dürfte es dir schwer fallen fan irgendeines deutschen fussballvereins zu sein. welcher grosse sponsor hatte denn nicht schon irgenwann mal dreck am stecken?

  20. Ich denke eher, dass nick das problem hat so deutlich in eine Richtung eingestellt zu sein, dass er eh nur das sieht, was er sehen will, sprich die bösen Bayern, die nicht besser sind als komplett fremdgesponserte Vereine, die bösen Bayernfans, die dünnes Fell zeigen, wenn sie sich mal emotional äußern und Missstände beklagen, denn das dürfen ja nur die anderen (Oder etwa nicht, nick, wenn man bedenkt, wie jeder „neutrale“ Journalist bei späten Toren für die Bayern oder verballerten 100%igen der Gegner vom „Bayern-Dusel“ spricht, während die jeweiligen Gegner sich diese Treffer bzw. das Glück aber sowas von redlich verdienen); spielen die Bayern nachlässig, ist es gleich Arroganz und Überheblichkeit, blablabla, stelle dir nur mal vor lieber nick du müsstest über deinen verein dir diesen müll ständig anhören, diese halb- bis nichtwahrheiten nachgeplappert von leuten, die einen perfekten samstagnachmittag haben können, auch wenn ihr verein gerade aus dem stadion geschossenn wurde, hauptsache die bayern haben verloren.

    Was MB angeht, so muss ich gestehen, dass er mir trotz seiner immer spürbaren Zuneigung zu Blauweiß und seiner Nichtliebe zu den Bayern fehlen wird.

  21. @Antikas: „Selbst erwirtschaftet“ ist Definitionsfrage. Wenn man jährlich bis zu 20 Millionen von T-Com kriegt, ist das dann selbst erwirtschaftet? Und wenn du meinen Kommentar genau liest, sage ich ja gerade, dass die Bayern und ihr Sponsor sich in diesem Punkt NICHT von anderen Vereinen und Sponsoren unterscheiden. Ich wüsste nicht, was am Werksverein Leverkusen verwerflicher sein sollte als an den Bayern. Oder umgekehrt. Und deswegen hat mich Mars‘ Kommentar gewundert.

    @Chicken: Wieder mal viel Paranoia und wenig, was ich wirklich gesagt habe, in deinem Kommentar. Also: Ich muss die Bayern nicht mögen. Auch die Bayern, auch ein Herr Hoeneß, müssen sich Kritik stellen. Es ist doch so: Sobald es mal ein Offizieller aus dem Fußballgeschäft wagt, die Bayern zu kritisieren, wie Herr Rangnick, fühlt ihr euch gleich angegriffen und beleidigt. Und die bösen Journalisten erst. Schon mal daran gedacht, dass das allen Vereinen so geht, wenn sie schlecht spielen? Die B**d-Zeitung ist überall. Und obwohl ihr seit Jahrzehnten erfolgreichen Fußball spielt, regst du dich über das alles auf. Ihr müsst euch nicht alles gefallen lassen, aber eure Wagenburg-Mentalität ist mal sowas von übertrieben.

  22. Aber hatte Bayern die Telekom schon als sie aufstiegen? Oder kamen die 20 Millionen erst als die meisten der Titel schon da waren?
    Sind 20 im Vergleich zu dem was andere Vereine für deutlich weniger Präsenz bekommen nicht zu wenig?
    Wie passt SAP ins System?

    War es nicht vielmehr der FCB in Persona UH der mit Deutz einen der ersten Sponsoren überhaupt für ca. 600.000 im Jahr für den FCB gewann?

    Woher hatte eine Werksverein wie Leverkusen plötzlich die viele Brasilianer in einer Zeit in der sich keiner dort einen festangestellten Scout leisten konnte? Lag das eventuell an Bayer, jenem Konzern der in Brasilien sehr bekannt ist und dort auch viele Leute unterhält, bzw. als sichere Finanzquelle seinerzeit galt?

    Nur um das mal zu verdeutlichen wo die Unterschiede sind.
    Als UH den FC Bayern übernahm hatte jener Verein 7 Millionen Mark Schulden und einen Jahresumsatz von ca. 12 Millionen Mark.
    Heute hat der FCB, nach langer und geschickter Arbeit, einen Umsatz von 280 Millionen Euro und verfügt über ein Festgeldkonto von geschätzten 100-150 Millionen.

    Wer da jetzt das mit Hoffenheim oder den kleineren Ablegern wie Bayer oder Wolfsburg auf eine Stufe stellen will der verdreht dann wirklich die Tatsachen.

  23. @Vadder
    Wir wollen den – oder besser die – Teufel jetzt doch aber nicht an die Wand malen. 😉

  24. @Rantus: Ich behaupte nur, dass die Bayern moralisch nichts von Hoffenheim oder Leverkusen unterscheidet. Die erfolgreiche Arbeit von Uli Hoeneß – wer wollte die bestreiten? Aber da gab es auch versteckte Handgelder und versteckte Kontaktaufnahmen.

    Wieviel erwirtschaften sich die Fußballvereine heute noch selber? Was bedeutet heute ’selber erwirtschaften‘? Wenn du die ‚Präsenz‘ der Bayern ansprichst, dann sind wohl in erster Linie die Medien gemeint (die, auf die hier einige so schimpfen). Für die Präsenz, da sind doch die verantwortlich!

    SAP / Dietmar Hopp ist letztendlich genauso ein Sponsor wie die T-Com. Das Gleiche gilt für Bayer. In der Tat ging der Aufstieg in Hoffenheim schnell, zu schnell für die Fankultur. Aber man muss ihnen lassen, dass sie mit deutlich weniger Geld als der FCB eine konkurrenzfähige Mannschaft aufgebaut haben, mit Spielern, die teilweise niemand kannte und auf der Rechnung hatte.

  25. @nick:mit deutlicher weniger geld als der fcb? das ist blödsinn. laut dem forbes magazin ist hopp der 78reichste mann der welt, und er hat abermillionen in den verein gepumpt. bsp. carlos eduardo. der hatte angebote von ac und inter mailand und geht nach hoffenheim. das hat nichts mit aufgebaut zu tun sondern mit zusammengekauft. und spieler die niemand kannte ist auch falsch. die meisten hoffenheimer spieler waren entweder bei vielen anderen topclubs auf der rechnung oder sie wurden anderen clubs mit viel geld aus der eigenen jugend weggekauft,

  26. ich wüßte ja gerne mal, wie die BL in 5 jahren aussieht. Hoppenheim als abo meister? bayern ewiger zweiter? oder 1899 als graue maus mit entlassenen trainer rangnick im mittelfeld der liga? oder gar abgestiegen? oder sind dann die konkurrenjten aus italien, spanien und england bankrott, und nur hopp hat noch die kohle für spieler? ohh entschuldigung, ich meine natürlich das hoffenheimer wirtschaftssystem, das ja ohne hopps geld auskommt. bald zumindest.

    mal sehn, was das noch wird.

    einen aufsteiger als meister hatten wir ja schon. auch wenn es in dem ganzen gekläffe vom provinz/dorfverein nicht auffällt. der war ja auch aus der provinz….

    PS: was mir in der AA gegen hoffenheim eigentlich noch gefehlt hat, nach dem die blauen zaghaft das lederhosen lied angstimmt hatten, war, das sie singen: wenn hopp will, dann kaufen wir euch auf…

  27. @Nick

    Der Unterschied besteht darin, dass alle anderen Vereine sich ihren „Sponsor“ erarbeiten müssen und der „Sponsor“ nicht dafür zuständig ist, dass der Verein oben bleibt, sondern das zahlt was die Marke hergibt.
    Hoffenheim hätte keinen einzige Möglichkeit gehabt einen Sponsor zu finden der mehr als 4,50 € im Jahr fürs Trikot zahlt. Warum auch? Die spielten in der Verbandsliga und erhielten dann einen „Investor“ (keinen Sponsor, denn im Gegensatz zur Telekom bringt Hoffenheim Hopp quasi gar nix) der sie nach oben „pumpte“.

    Ein „Sponsor“ will immer Gegenleistung für sein Engagement, ein „Investor“ will nur den Erfolg um den Erfolg willen.
    Ein Sponsor profitiert davon, wenn sein Verein international spielt, ein Investor nicht.
    Ein Sponsor macht die Summen vom Erfolg abhängig, ein Investor nicht.

    Das sind grundverschiedene Paar Schuhe. Ein Sponsor trägt auch mit 20 Millionen nicht die Hauptsumme, selbst wenn 20 Millionen einen Menge Geld sind. Ein Investor dagegen trägt fast alles.
    Abgesehen davon unterliegen alle „Sponsoren“ sowie auch die Werksvereine den Gesetzen des Marktes, sprich richten ihr Sponsoring immer auch nach der Wirtschaftlichkeit der Firma.
    Hopp unterliegt diesen Gesetzen nicht und bei einem Privatvermögen von geschätzten 6,3 Milliarden Euro dürfte kaum ein Problem irgendwo auftauchen. Er muss nicht schauen, dass irgendwas, dass er produziert abgesetzt wird, er muss nicht schauen ob er selber wachsen kann, seine Produkte ordentlich entwickelt werden, etc.

    Nur um das dann auch mal aufzuwiegen. Bayern wurde wegen dem Trainingscenter angefeindet was ca. 4-6 Millionen Euro gekostet hat.
    Das Trainingscenter der TSG lies sich Hopp ca. 15 Millionen kosten, samt Hallenbad und Unterwasserlaufband.
    Das Geld dafür kam bei Bayern nicht von der Telekom sondern wurde von der Clubführung dafür verwendet. Das Geld bei Hoffenheim kam direkt von Hopp.

    Die AA wurde von früher gleichberechtigten Partnern ins Leben gerufen und wird über eine wohl durchdachte Finanzierung vom Verein bezahlt.
    Das neue Stadion der TSG, zahlt Hopp, einfach selber, vollumfänglich.
    Die „Allianz Versicherung“ lies sich dazu irgendwie nicht hinreißen. 😉 Das Eine ist Sponsoring, das andere ein Investor.

    Seit Hopp bei der TSG am Steuer sitzt wurden geschätzte 150-200 Millionen in den Verein gepumpt.
    Geld welches sich nicht Vereinsseitig erarbeitet wurde, sondern Geld, welches ohne Zutun des Vereins extern zugeschossen wurde.

    Und diese Zahlen sind „netto-Ausgaben“. Sprich, sie wurden weder von sportlichem Erfolg, noch durch diverse Einnahmen abgedeckt. Welcher Verein kann diese Summe in Deutschland noch vorweisen?

    Über den Lex Hopp brauche ich denke gar nicht anfangen. Dies dürfte in der Gesichte des Fußballs ohnehin einmalig sein, dass der nimmermüde „lobende“ DFB dafür sorge trägt, dass Hr. Hopp sich nicht die Pöbeleien anhören muss die ein UH, ein Kahn, ein Asamoah, etc. etc. sich über Jahre hinweg anhören mussten und müssen.

    Auch die Berichterstattung in den Medien verwundert irgendwie nicht wirklich, wenn man mal bemerkt, dass die „TV Digital“ ein Teil des Axel-Springer-Konzerns ist..

    Wenigstens nehmen die Medien schön langsam zu, die die TSG jetzt nicht mehr nur mit beschöntem Licht und viel Nachbearbeitung betrachten sondern auch mal bereit sind ein klares Licht auf das Projekt zu werfen.

    So berichtet der Focus z.B. erst kürzlich, und da wird es jetzt interessant, dass Hopp mit Winkelzügen versucht die 50+1 Regel zu umschiffen.
    Wie Jochen Lammert, Wissenschaftler der Uni Münster und Experte für Finanzierungen im Profifußball, im Focus, nach diversen Untersuchungen des Projekts zitiert wird:
    „Bei Hoffenheim liegen vielschichtige wirtschaftliche Abhängigkeiten gegenüber einem einzelnen Geldgeber vor. Deshalb verfügt Hopp über einen beherrschenden Einfluss – ohne, dass er die formelle Stimmrechtsmehrheit hält“.

    Das Projekt ist nicht zu vergleichen. Auch nicht mit Bayer oder Wolfsburg. Diese Projekt ist in dieser Größe eher einmalig in Deutschland.
    Der Vergleich zu Chelsea hinkt oft. Das ist auch richtig so. Dennoch sind da viele Parallelen die gleich sind.

    Mit Sponsoring ist das vorne und hinten nicht zu vergleichen.

  28. – Ein “Investor” will nur den Erfolg um den Erfolg willen. – Na ja, was das angeht, bin ich zwar bei Hopp relativ sicher, aber nicht bei anderen Investoren – so allgemein würde ich das nicht behaupten.

    Habe den Focus-Artikel auch gelesen. Interessant – aber mit dem DFB hat Hopp ja einen sehr starken Gönner … äh… Freund an der Seite, da wird schon alles seine Richtigkeit haben 😉

  29. @ Rantus:

    Zechbauer hat Recht, Investoren im klassischen Sinne wollen natürlich für Ihre Investition auf Dauer eine Rendite erzielen. Hopp ist wohl eher als Mäzen oder Förderer zu bezeichnen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4zen

    Ansonsten stimme ich dir natürlich vollumfänglich zu 😉

  30. Ok. 😀 Klarer Formfehler meinerseits, aber ich glaube im Kern kann man das schon verstehen was für mich der Unterschied an der Sache ist.

  31. @rantus: nicht nur „tvdigital“. hopp pumpt auch ziemlich viel geld in die „ein herz für kinder“ -stiftung, und die gehört bekanntlich auch zum axel springer verlag. darum kommt hoffenheim in der bildzeitung auch immer so gut weg.

  32. die haben beim spiel in münchen kostenlos die TV Digital werbemäßig verteilt.

    weiß nicht, wie das mit münchen zusammenhängt.

  33. Ganz anders als eben Klinsmann, der den Matthäus-Busen-Freund Hinko ja Hausverbot an der SäbnerStraße bei PKs von ihm erteilte.
    Das war dann auch ca. 3 Tage bevor die Sport-Bild den kompletten Vertrag von Schweinsteiger abdruckte, samt DFB-Stempel.

    Das muss man allgemein wissen wenn man sich mit Zeitungen des Axel-Springer-Verlags beschäftigt.
    Klinsmann ist da sowas wie das rote Tuch bei der BILD & Co. und die BILD fördert hauptsächlich diese Namen und Schlagzeilen die Infos und Kohle bringen.

    Klinsmann war schon zu seiner Zeit beim VFB einer der nicht gut mit dem Boulevard konnte und hielt sein Privatleben zurück. Zum Ärgernis der großen Zeitung natürlich.
    Auch in seiner Zeit bei Bayern war es maßgeblich Klinsmann, der öffentlich das „hervorragende“ Verhältnis von Beckenbauer/Matthäus zur Bild anprangerte.
    Klinsmann hatte damals irgendwelche Beweise die er intern vorbrachte und die zeigen sollten, dass Matthäus damals eben Hinko Interna steckte die dort nicht hingehören.

    Bei der EM eskalierte das damals dann. Der ebenso Bild-unbeliebte Trainer Vogts damals erhielt eine offizielle Beschwerde der Spieler Klinsmann, Sammer und Helmer, die einen Rausschmiss von Matthäus forderten, nachdem die Bild damals interne Kabinengespräche veröffentlichte.
    Kurz darauf waren dann die Fronten für immer verhärtet wie man aus dem Buch „Klinsmann, Stürmer… (Rest weiß ich nicht mehr) entnehmen konnte.
    Es gab damals den „Saunaskandal“ bei der EM indem die Bild sich massiv auf Klinsmann einschoss und auch ein Bild von ihm dazu veröffentlichte. Jedoch war damals gerade Klinsmann eben nicht in den „Skandal“ verwickelt und Klinsmann fand, dass das zuviel des guten sei. Mit einem Anruf bei BILD forderte der dann die Bild auf solche Sachen zu unterlassen und die Zeitung auf etwas zu Spenden für einen guten Zweck, damit er die Sache dann vergisst.
    Die Bild machte das nicht, was folgte war dann eine Klage von Klinsmann über den DFB und die Bild musste x0.000 Mark Strafe zahlen wegen der Verletzung der Persönlichkeitsrechte und Klinsmann von nun an Blattfeind Nummer 1.

    Auch Nationaltrainer wurde Klinsmann nur auf einen Geheimtipp von Vogts (wie oben erwähnt, ebenfalls kein Bild-Freund) hin und das obwohl die Bild mit ihrem Trainfindungsmann vorneweg Beckenbauer bereits Matthäus in die Rolle schrieb.
    Als es dann Klinsmann wurde war das ein Tiefschlag für die Bild und nichts währt länger als alte Feinde.

    Darum war auch Anfang dieses Jahres der Sturmlauf gegen Klinsmann seitens der einschlägigen Blätter so hoch. Der Kampf gegen die Reformen, die falschen Zahlen um das Trainingscenter und auch „Buddha-Bayern“ war eine Erfindung dieser Zeitung.

    Muss man immer etwas im Hinterkopf haben wer was wann wo sagt und welche Zeitungen gerne wie reagieren.
    Beckenbauer wird ja aus diesem Grunde schon lange nicht mehr in vieles eingeweiht, weil er eben ein Bild-Freund der ersten Stunde ist und die Bild damals mit ihm den ersten Nationaltrainer kreierte, bzw. Beckenbauer darum auch Trainer wurde.

    Beckenbauer und Hopp gehen beide oft golfen, beide Stiften auch etwa für die gleichen Sachen und es ist jetzt keine Kunst daraus den Schuh zu machen warum Hoffenheim so hochgeschrieben wird.

  34. ich wüßte immernoch zu gerne, welcher Bayern Insider sich hinter Rantus versteckt…

    Lothar M. kanns ja nichts ein, dann wären mehr schreibfehler da. grins

    @all: Was denkt Ihr, was aus Hoppelheim wird?? wie das weitergeht??

  35. Vorsicht vadder, ich glaub wenn du Lothar M. öffentlich als Bayern-Insider bezeichnest, wird UH zum Zwanziger und zerrt dich vor den Kadi, wegen Rufschädigung 😉

    H-heim: Mein Tipp Platz 7

  36. @vadder

    Kein Insider. 😉 Nur ein frontalbekloppter Anhänger des Vereins der schon zu seinem ersten Geburtstag einen Fußball mit dem Bayern-Wappen drauf geschenkt bekam, mit 5 sein erstes Spiel besuchen durfte und ansonsten auch den Farben hoffnungslos erlegen ist. Ich lese nur viel über den Verein, was zum Verein gehört und kenne halt, der örtlichen Nähe schon wegen, diverse Leute aus München unter anderem halt auch ein paar die bei Bayern hin und wieder Tipps haben, bzw. halt öfters beim Training vorbeischauen, weit mehr als ich das kann.

    Das mit dem Loddar nehme ich als „üble Nachrede“. 😀

    Bei mir ist also auch nur alles Spekulation. 😉

    Und Hoffenheim? Mmh.
    3-5 wenns normal läuft, 5-7 wenns schlecht läuft.
    Aber ich traue auch 1 oder 2 zu wenns Top läuft. Den Fehler wie mit Lautern damals mach ich kein 2tes Mal. 😉

  37. lach. vielleicht ist rantus ja einer aus Klinsmanns umfangreichen Trainerstab. grins
    da sind so viele angestellt, das selbst klinsi nicht alle beim namen kennt…

    Aber im ernst: der herr rantus kennt sich ja wirklich gut aus. hut ab sage ich da nur.

    @all: ich meinte auch längerfristig, also nicht nur diese saison.

  38. Längerfristig sehe ich da zwei mögliche Szenarien.

    Entweder Hopp verliert die Lust und hängt die Spendierhosen an den Nagel, dann wird Hoffenheim ins Mittelfeld driften, oder ihn befällt der Ehrgeiz und er packt weiter die Kohle aus, dann könnte Hoffenheim auch ein Abo auf den UefaCup oder sogar die CL lösen (und natürlich auch mal Meister werden; keine Frage.)

    Ich will deren aktuelle Leistung sicher nicht schmälern, aber so wird es nicht auf Dauer weitergehen. Irgendwann steigt den Spielern der Medienrummel zu Kopf, dann wirds die Klagen der Bankdrücker geben, die meinen sie hätten einen Stammplatz verdient. Es folgt das böse K-Wort in den Medien, und die Frage wird gestellt werden, ob der Fußballprofessor seine Spieler noch erreicht. Und zu guter Letzt wird der Jogi noch ein bissel Unruhe reinbringen. Eine Nominierung zur NM hat schon so manche Jungtalent-Karriere ausgebremst.

  39. @vadder

    Ha. 🙂 Schön wärs.

    @derflippo

    Hopp wird die Lust nicht verlieren. Das denke ich nicht. Der Verein wird jetzt so hochgezüchtet, dass der schon irgendwann, anders als Chelsea, auf eigenen Beinen stehen wird. Die Trikots von Hoffenheim sind in ganz Deutschland ausverkauft, auf Ebay zahlst du glatte 100 Euro für das Ding und Hoffenheim wird keine Spieler für 30 Millionen und mehr kaufen.
    Die Infrastruktur wird stehen und die wird bombig sein, das Center und Stadtion haben sie eh für lau bekommen und die Kosten für Trainer und Scouting werden irgendwann selbst getragen sieht man was für Unmengen Erfolgsfans Hoffenheim anzieht (dann sind die wenigstens bei uns weg). Bis das soweit ist wird Hoffenheim so lange von Hopp unterstützt und die Einnahmen werden dann schon alleine international kommen.
    Dort entstehen binnen kürzester Zeit Strukturen die wir uns langsam und über Jahrzehnte hinweg aufbauen mussten und mühsam abzahlen und mit Erfolgen untermauern und bestätigen.
    Hoffenheim wird hartnäckiger als Dortmund es war und die werden auch langfristig um 1 mitreden.

    Dass das Ganze abhängig davon ist, welche Leute sie in den Verein bekommen mag stimmen. Das ist die Gefahr für Hoffenheim und die Hoffnung für den Rest. Aber da sitzen schon auch ein paar Leute die dies kühl durchrechnen.

    Die Missstimmung im Team kommt schon schön langsam. Salihovic äußerte seinen Unmut zuletzt als erster öffentlich und auch die Torhüter werden noch den einen oder anderen Satz dazu sagen können. Neid & Missgunst sind nichts was man planbar ausschließen kann und damit werden die Leben müssen und lernen müssen umzugehen. Das kann zu diversen Rückschlägen führen, aber insgesamt? Insgesamt werden wir uns mit denen noch lange Rumschlagen müssen und dies mit dem gewaltigem Hintergrund womöglich dauerhaft.

    Mittelfeld ist nichts für Hopp und war es noch nie. Ziel ist 1-5 dauerhaft und das können sie erreichen.
    Wer da immer noch glaubt das ist ein One-Hit-Wonder und ein normaler Aufsteiger dem ist dann auch nicht mehr zu helfen.

  40. Wie es intern bei den Hoffenheimern aussieht, ist das nächste Thema. Vorne steht Rangnick und hält den Ball flach, danach sagen die Spieler so brav das gleiche, dass man glauben könnte, sie wollten einen Kanon singen 😉
    Auch das wird nicht ewig so bleiben.

    Und irgendwann hat auch Hoffenheim einen Springer-Maulwurf an der Backe.
    Den Kompromiss, irgendwann ein Charakterschwein in die Mannschaft lassen zu müssen, muss jeder Verein über kurz oder lang eingehen, der oben mitspielen will. Der Kompromiss bringt dann auch sicherlich Erfolge, destabilisiert aber das Mannschaftsgefüge und irgendwann hat der Verein dann von dem Kandidaten derart die Nase voll, dass man ihn nichtmal als Greenkeeper beschäftigen will 😉

    Dass Hopp die Geldpumpe allerdings im Dauerbetrieb laufen lässt, glaube ich nicht. Sein Ziel ist, dass Hoffenheim profitabel arbeiten kann; ohne Altlasten wie Zinsen und Tilgung für das eigene Stadion/Vereinsgelände/Trainingszentrum und mit geschicktem Marketing (TV Digital, geschickte Lobbyarbeit, auch ausverkaufte Trikots zeigen mehr oder weniger dass man nicht alleine Hoffenheim-Fan wäre) dürfte das auch nicht allzu lange dauern. Wartet mal, bis die nächstes Jahr international spielen.

    Wie ich ihn einschätze, will er sich am siebten Tag zurücklehnen und sich sagen „… und Hopp sah, dass es gut war“.

    Thema 50+1 sehe ich wie rantus. 300 Mio Euro können ihn in Deutschland nicht zum Besitzer machen, aber er ist sowas wie die graue Eminenz (obwohl er dafür in letzter Zeit etwas zu viel redet)

  41. An ein One-Hit-Wonder glaube ich auch nicht, das ist klar. Ich denke aber, die Erfolgswelle, auf der die zur Zeit schwimmen, kam selbst für die Optimisten in Hheim extrem unerwartet. Schließlich hatten sie die zweite Liga mit ziemlich genau dem selben Team ja auch nicht so dominiert, wie die erste BL in der Hinrunde, ich denke da kamen schon auch einige glückliche Umstände für Hopps Kicker zusammen.

    Unabhängig davon sind wir uns einig, dass das was Hopp da innerhalb weniger Jahre und zumindest anfangs auch unbemerkt von der Öffentlichkeit aufgebaut hat, das Potential hat sich dauerhaft in der BL zu etablieren. Einig sind wir uns auch, dass Hheim auf Dauer in der Lage sein wird, ohne Hopps Millionen auszukommen und sich selbst zu tragen. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass sie eine regelmäßige PLatzierung unter den Top 3 in den nächsten Jahren nur mit weiterer finanzieller Unterstützung schaffen.

    Hab übrigens grade gesehen, dass bei den Rhein-Neckar-Löwen (eines der medial unbekannteren Projekte von Hopp) nicht nur seit 2007 diverse Nationalspieler verpflichtet wurden, man hat dort ab 2009 auch den erfolgreichsten Trainer der Handballbundesliga-Geschichte unter Vertrag.

    Dort also eine etwas andere Strategie: Stars kaufen, statt Talente aufbauen. Vielleicht wird ja mit dem Ex-Zufalls-Meister-Keeper auch bei dem für uns relevanten Projekt der Strategiewechsel eingeläutet???

  42. @Rantus: das hat jetzt nichts mit der vereinsbrille zu tun, aber das Trikot von hoffenheim ist genauso kreativ wie deren Vereinslogo. Gähn. und dafür 100 euro?

    sieht echt nach nichts aus. aber bitte. im satdion war ein weiblicher hoffenheim fan vor mir gesessen, die hat nicht mal gemerkt, das „ihr“ verein ein tor erzielt hat. wenn also diese Fans nach Hoppelheim pilgern. bitte gerne.

    Irgendwann werden die gehälter steigen müssen, wenn weiter solche leistungen geboten werden. und nachdem der rangnick´s ralf der spitzenverdiener sein soll, wird der nicht nur der GRÖFAZ sondern auch noch der bestbezahlte fußball trainer der welt. oder die spieler gehen weg. letzteres wird wohl kommen. und Talente gehen auch selten von 0 auf 100. also werden gestandene spieler kommen müssen. und deshalb auch teurere.

    man wird sehn

  43. @ Nick,

    ja zugegeben, so einfach ist das nicht. Natürlich sind auch alle anderen Vereine in der Bundesliga in hohem Maße von Sponsoren abhängig. Und vermutlich würde selbst das reiche Bayern München den Uerdinger Weg gehen, stellten sämtliche Sponsoren zum nächstmöglichen Zeitpunkt ihr Engagement ein.

    Nichtsdestotrotz sehe ich einen Unterschied zwischen Vizekusen, Wolfsburg und Hoffenheim (vielleicht auch noch Ingolstadt) einerseits und den anderen Vereinen andererseits. Der Unterschied liegt in der Motivation der Existenz als Spitzenverein. Zum Beispiel: Ohne den Beschluß der Marketingabteilung einer großen Chemiefirma, dass es die billigste Variante ist, die eigene Fußballmannschaft zu pushen, damit sie samstäglich und möglichst auch mittwochlich den Firmennamen quer durch Deutschlands, bzw. Europas Fernsehgeräte tragen, wäre der Werksclub niemals so weit gekommen. Bei Bayern oder anderen Erstligisten sehe ich die Kausalität andersherum.

    Aber zugegeben, der Unterschied ist recht fein.

  44. @vadder

    Hoffenheim hat heuer einen Schnitt von 26.233 Zuschauern daheim und hatten ca. 6000 „Fans“ sogar in München dabei.

    Letztes Jahr hatten sie in Liga 2 einen Schnitt von 5.994 und davor einen Schnitt von 2.228 in der RL Süd…..

    Also „mitgewachsen“ sind die Anhänger mit Sicherheit nicht und ich trau mich fast wetten, dass von den 26.000 in Hoffenheim dieses Jahr nicht mal 20% der eigenen Anhänger (Gästefans müssen ja da noch rausgerechnet werden) die Aufstellung der TSG unfallfrei genannt bekommen.

  45. @rantus: ich habe auch vile Bayern fans aus der region um hoppelheim getroffen. die mit den blauen in den bussen angereist sind. die waren natürlich hin und her gerissen zwischen vereinstreue und „vaterlandsliebe“. und nen schweren stand hatten sie auch.

    Beim BVB war ja ähnliches zu beobachten. zumindest in meiner unterfränkischen heimat: plötzlich waren alle schwarz gelb. oder königsblau (nach der starken Uefa cup saison). auch sah man anch dem pokalsieg vom Glubb unglaublich viele Glubberer, Momentan dagegen siehst du hier bei uns kaum mehr nen autoaufkleber bzw ne kappe o.Ä.

    Kommen die alle nur bei erfolgen herausgekrochen? dann bin ich lieber „arroganter“ bayern fan, der nach jeder niederlage noch verbal nachgetreten bekommt. und trotzdem immer dazu steht.

  46. @Vadder: Du als Bazi unterstellst den BVB-Fans (oder S04, das ist jetzt mal egal), dass sie Erfolgsfans seien? Was ist denn bitte leichter als Bayern-Fan zu sein? Okay, ihr Armen werdet immer von der bösen Presse verfolgt und den vielen Neidern und werdet auch nur in acht von zehn Jahren Meister. Ein wahrhaft schweres Los.

    Ein paar ‚Trendspotter‘ gibt es bei allen erfolgreichen Vereinen. Aber (auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole) lass mal die Bayern drei, vier Jahre im Mittelfeld rumgeistern, dann will ich sehen, wieviele noch in die ‚AA‘ kommen…

  47. @Nick: Weniger. Ist ja auch klar. Aber darum geht’s ja nicht. Erfolgsfans gibt es da wo Erfolg ist. Das war in Schalke, in Bremen und auch beim BVB so. Als man noch Erfolg hatte. Oder willst Du abstreiten, dass Mitte der 90er auch „plötzlich“ die ominösen Familien(väter) auf den schwarz-gelben Tribünen saßen und viele „Alt“-Fans darüber die Nase rümpften?

    Ob es jetzt beim FCB mehr oder weniger Erfolgsfans gibt als anderswo, interessiert mich ehrlich gesagt nicht die Bohne, da ich nur mir selbst verpflichtet bin. Und das bedeutet, dass ich seit 30 Jahren Fan dieses Vereins bin. Punkt. Darüber definiert man sich als Fan.

  48. Hast schon Recht, die Erfolgsfans gibt es überall. Aber bei Vadder war die Aussage doch ein wenig anders. Ich finde, man sollte als Bayern-Fan wenigstens so realistisch sein, in Sachen Vereinsidentifikation der Fans nicht auf die Ruhrpott-Vereine herabzuschauen.

  49. Danke paule, die „Familienväter“ hatte ich auch gemeint. Und ich möchte betonen, das es auch für mich als Bazi immer toll im Dortmunder Stadion ist. Aber in Nordbayern sollte der BVB oder schlake traditionell doch ehr weniger fans haben, oder? Und genau das hat scih mit den erfolgen damals schlagartig geändert. und nur das hatte ich gemeint. Heutzzutage biete sowohl der BVB wie auch S04 ehr wenig gelkgenheit ein „Erfolgsfan“ zu werden. Oder?

    @Nick: Nicht liegt mir ferner als die „masse“ der fans des BVB oder sonstiger vereine als Erfolgsfans zu bezeichnen. gerade beim BVB stehen unglaubliche vile treue Fans hinter dem verein. Was auch nicht zuletzt die Merchandising umsätze beweisen. Aber in unsere Region war das damals schon sehr befremdlich. Und herabschauen wollte ich überhaupt nicht. sorry, wenn das so rüberkam.

  50. Ende