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Ein Gedanke zu „Weisheiten #158

  1. Thomas, ich chlaube, du hast absolut Recht!

    Individuelle spielerische Qualitäten und falsche Positionen hin- oder her.
    Ich könnte mir vorstellen, das Hauptproblem liegt an mangelhafter Konzentration über die gesamte Spieldauer und fehlender, naja ich wills jetzt mal Motivation oder Teamplay nenen. Die Konzentration war letzte Saison auch nicht immer da (siehe bspw. Manchester), aber Motivation und Teamplay zumindest zur richtigen Zeit. Die Erfolge pushen dann natürlich nochmal mehr (siehe auch Dortmund diese Saison). Da rennt jeder für jeden. Fussball ist für mich immer noch Mannschaftssport und es sollte letztlich egal sein, ob Gomez oder Robben oder wer auch immer die Tore macht. Wenn einer einen Fehler macht, hilft der nächste aus. Das ist mir persönlich auch immer noch wichtiger und lieber, als eine Traumtor durch eine Einzelleistung.
    Mir ist natürlich klar, dass auf CL-Niveau letztenendes trotzdem Einzelspieler die Spiele entscheiden (können), aber dazu muss auch trotzdem die Mannschaftsleistung gerade im Defensivverhalten stimmen, sonst geht eine individuelle Topleistung unter.

    Mir ist auch klar, dass man nicht in jedem Spiel gegen jeden Verein, gerade gegen vermeintlich schwache Mannschaften immer 120% Konzentration und Motivation bringen kann, weil Spieler einfach Menschen und keine Maschinen sind. Gerade junge Spieler. So wie gegen Rom zum Beispiel, oder gegen Gladbach und Köln. Da nehmen die Spieler in meinen Augen unterbewusst das Spiel nicht mehr zu ernst. Dieses plötzliche Einbrechen meist nach der Halbzeit, manchmal auch nach einem Gegentor ist wahrscheinlich ein hausgemachtes Kopfproblem.
    Vielleicht hat da auch die letztjährige erfolgreiche Saison ihren Teil dazu beigetragen, unterbewusste Überheblichkeit oder wie man das auch immer nennen mag.

    Die spielerische Qualität in der Mannschaft ist definitiv vorhanden, um gegen Köln, Gladbach und Co eine Führung über die Runden zu bringen, auch mit Ottl und Pranjic auf der 6. Auch ohne Robben. Nur muss diese auch abgerufen werden, und daran muss man und wird man (Trainer, Psychologen, Spieler) jetzt auch arbeiten.

    Gegen Inter kann das freilich alles wieder anders aussehen. Da braucht man eine gute Mannschaftsleistung und die individuelle Klasse. Und ein bisschen Unvermögen des Gegners sowieso. Aber da kann man (hoffentlich) davon ausgehen, dass die Motivation und Konzentration auch voll da sein wird.

    Die Transferpolitik ist wieder ein anderes Thema (gerade in Bezug auf die CL), dass hier schon zur Genüge besprochen wurde.
    Tatsache ist aber auch: um gegen Gladbach, Köln und Co. zu gewinnen, müsste der aktuelle Kader inkl. Verletzungen rein von der spielerischen Qualität ausreichend sein. Mindestens solides Buli-Niveau haben sie nämlich alle.

  2. Ende

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