Die Welle…

…wurde gestern losgetreten und man kann nicht sagen, dass sie schon wieder abflaut, wie man hier (34 Trackbacks, 37 Kommentare), hier (1/9), hier (1/2) und hier (0/3) nachlesen kann!

Klar, in so einem Fall melden sich natürlich in erster Linie Leidensgenossen zu Wort, aber ist es nicht trotzdem schön in Umgebung von Mitwissern herrlich abzulästern!?
😉

Oh nein, bitte nicht!

Was müssen wir da lesen:

In der tz spricht Karl-Heinz Rummenigge über die Personalplanungen im Bayern-Sturm.

Die Zeitung bringt schon einen Neuzugang für den FCB-Angriff ins Spiel. „Seit Wochen tuschelt man in Insider-Kreisen: Der FC Bayern ist an Lukas Podolski dran!“ Rummenigge meinte dazu nur: „Ob Podolski einer für den FC Bayern ist, werden wir sehen.“

Dann werden die Interviews nach dem Spiel ja noch unerträglicher…
😉

Nächstes Kapitel:

Nachdem Chelseas Trainer José Mourinho hier schon mal Thema war, geht die Geschichte weiter:

„Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder Roth entschuldigt sich für seine Aussage oder die Sache geht vor Gericht“, sagte Mourinho in einem von seinem Pressesprecher veröffentlichten Statement.

Zum Glück hat Roth, der im Hoyzer-Skandal keine gute Figur abgab, entsprechend reagiert:

Roth entgegnete umgehend und unnachgiebig. „Ich bin sehr gespannt und freue mich auf die Klage“, sagte er am Rand der Tagung der deutschen Fifa-Schiedsrichter in Frankfurt am Main.

Stimmt, darauf bin ich auch gespannt – will noch jemand Cola und Popcorn?!

„Ich bin unbewaffnet!“

Immer wieder ein steter Quell der Freude ist a) das Lummaland und b) wenn Nico Lumma Bahn fährt

Aber lest selber:

Stattdessen wurde auf einer Nachzahlung von 19,50 Eur bestanden. Ich habe diese Nachzahlung verweigert. Daraufhin wollte Zugchef W. Laux meine Personalien aufnehmen. Dies habe ich ihm verweigert, schliesslich hielt er zu diesem Zeitpunkt bereits meine Bahncard und mein Ticket in der Hand. Daraufhin kündigte Zugchef W. Laux an, den BGS zu informieren, der beim nächsten Haltepunkt dann meine Personalien aufnehmen würde und entschwand gen Zugtelefon.

Ich bin daraufhin hinterher gegangen und habe versucht, Herrn Laux darauf hinzuweisen, dass Kulanz durchaus bei der Bahn geübt werden könne. Er lehnte dies ab, mit dem Hinweis, dass er nicht genau überprüfen könne, dass ich wirklich im Besitz eines gültigen Tickets sei. Nach einiger Diskussion wurde der BGS informiert und per Zugdurchsage nach „einem im Zug befindlichen Polizei- oder BGS-Beamten“ gefragt. Mein lautstarker Einwurf „Ich bin unbewaffnet!“ wurde von Herrn W. Laux mit dem Hinweis „dies kann als Randale ausgelegt werden!“ kommentiert.

Vollversion hier – herrlich!

[via Lumma.de]

Nachtrag: Eine zweite Blog-Welle (nach Jamba)?! Um 15:22 schon 25 Trackbacks.

Mein Reden!

Sollte noch jemand daran gezweifelt haben, wie wichtig Roy Makaay für den FC Bayern ist, haben die letzten Spiele ganz offensichtlich alle Zweifel beseitigt!

Andere sehen das inzwischen wohl auch so:

Deutlich mehr Kopfzerbrechen bereitet Magath die Flaute im Sturm. Nach dem 0:1 bei Arsenal London in der Champions League musste der FC Bayern auf Schalke zum zweiten Mal in Folge auf Roy Makaay (24 Bundesligaspiele/zwölf Tore) verzichten – und blieb auch zum zweiten Mal ohne Tor.

Kausalität!

„Ich habe geglaubt, mit Paolo Guerrero könnten wir den Ausfall von Makaay kompensieren, aber offenbar habe ich mich getäuscht.“

Doch Guerrero (elf Spiele/sechs Tore) will Magath keinesfalls den schwarzen Peter zuschieben. „Er hat gut gespielt“, sagte Magath. Dagegen bekommt Guerreros peruanischer Landsmann Claudio Pizarro sein Fett weg.

Ob’s hilft?!

„Er hat sich nicht entscheidend durchgesetzt“, kritisierte Magath. Zuhause ist Pizarro Bayerns Tormaschine – elf Tore erzielte der 26-Jährige in Bundesliga und Champions League in dieser Saison im Olympiastadion.

Doch auswärts bekommt er keinen Fuß auf den Boden. Pizarro-Tore auf fremdem Terrain: Fehlanzeige!

In London und auf Schalke wurde eines ganz deutlich: Bayern ist ohne Roy Makaay nur die Hälfte wert, erst recht auswärts. Die Leistung bei Arsenal war zwar eines Champions-League-Viertelfinalisten würdig, doch Torgefahr strahlten die Bayern nicht aus.

Eben…

Doch Makaay wurde schmerzlich vermisst. Der Holländer zieht stets zwei, drei Gegenspieler auf sich, wodurch Pizarro mehr Raum hat und diesen zuletzt auch – zumindest in den Heimspielen – zu nutzen wusste.

Man könnte sich fragen, ob Sport1-„Redakteure“ im Usenet ihre Berichte zusammentragen, oder?!

Datum: Montag, 14.März 2005, 11:23
Newsgroups: de.rec.sport.fussball
Betreff: Re: 25.Spieltag

Die Bayern spielten mit einer B-Elf und es zeigte sich, dass nicht nur die Offensive ohne Makaay, sondern auch die Kreativ-Abteilung ohne Scholl eine Klasse schlechter spielt!
Ich sag nur: zwei Spiele ohne Makaay, zweimal 0:1 verloren!

Es ist ja nicht so, dass Pizarro und Guerrero schlechte Spieler / Stürmer sind, aber Guerrero ist im Grunde nur ein Joker und wird vielleicht in der Zukunft mal eine guter Stürmer von Anfang an und Pizarro, ja Pizarro braucht einen wie Makaay, der Abwehrspieler auf sich zieht und ihm dadurch den Platz gibt, den er braucht, um seine Unfähigkeit, die Bälle auf engstem Raum zu kontrollieren zu überdecken!

😉

Aber es geht ja noch weiter:

Ob Makaay bis zum nächsten Spiel gegen Hansa Rostock am kommenden Samstag fit wird, ist fraglich. „Wir werden kein Risiko eingehen. Wenn Roy nicht voll belastungsfähig ist, spielt er nicht“, stellte Felix Magath klar.

Also bitte, sollte es denn jetzt gegen Tasmania Hansa Rostock im Heimspiel nicht doch auch mal ohne Makaay laufen? Wann, wenn nicht in diesem Spiel?!

Wer den Schaden hat…

Heute gibt es mal wieder ein Zitat von Schandmännchen.de:

Alles neu macht der März

Real Madrid hat eine weitere Niederlage einstecken müssen. Vier Tage nach dem Aus in der Champions League kassierte die Millionärstruppe gegen den Vorortklub FC Getafe ein 1:2. Damit ist die Saison für die Madrilenen gelaufen. Die spanische Sportpresse fordert nun, die alten Superstars auszusortieren.

Damit Sie eine Vorstellung davon bekommen, was man von den alten Stars hält: Inoffiziell nennt man den Club schon real,- Madrid.

Wirklich eine schlimme Sache

und „wir“ sind doch alle mit daran schuld, oder?!

All diese Verschwörungstheoretiker, die früher und seit Hoyzer erst Recht und mit eingebildeter Legitimation nach jedem Foul, jedem Tor, jeder Verwarnung, jedem Abseits, jeder Niederlage, jedem Punktverlust Skandal schreien, sind doch die wirklich Wahnsinnigen, oder?!

Gestern hatte Frisk seine Karriere mit sofortiger Wirkung beendet. „Das waren die schlimmsten 16 Tage in meiner Laufbahn. Ich habe meine Tochter aus Angst den Briefkasten nicht mehr öffnen lassen. Die Sicherheit meiner Familie ist wichtiger als alles andere“, begründete der 42 Jahre alte Versicherungskaufmann, bei dem nach eigenen Angaben zahlreiche Morddrohungen von Chelsea-Anhängern per Telefon, Post und E-mail eingegangen sind, seinen Entschluss.

Und jetzt?!
Jetzt bekommt Colina wohl Morddrohungen aus Barcelona, weil das 4:2 für Chelsea krass irregulär war, oder was?!

Mourinho warf Frisk nach der Partie vor, in der Halbzeit mit Barcelonas Trainer Frank Rijkard gesprochen zu haben und vermutete dahinter Absprachen.

Also ich weiß nicht wie es Euch geht, aber für mich Mourinho zur Zeit das größte Arschloch im Welt-Fußball!

Wunden?!

Nicht nur ohne Punkte, sondern auch mit neuen Verletzungssorgen muss der FC Bayern die Rückreise aus Gelsenkirchen antreten. Michael Ballack und Claudio Pizarro kehren beide mit einer Prellung nach München zurück. Ballack klagte nach dem Spiel über Beschwerden am Oberschenkel, Pizarro über Probleme am Knie.

Da fragt man sich nur: Warum?!

Bis zum Heimspiel gegen Hansa Rostock am kommenden Samstag dürften beide aber wieder fit sein.

Viel wichtiger ist die Frage: Was macht Roy Makaay!?!

Am Freitag, sechs Tage nachdem er mit einer Trage vom Platz getragen werden musste, stieg er ins Lauftraining ein und drehte erste Runden um den Übungsplatz.

Das ist mal eine gute Nachricht!

Es ist schön und angenehm zugleich,

wenn man von Zeit zu Zeit seine eigenen, über die Jahrzehnte gebildeten Thesen, von „professioneller“ Seite bestätigt bekommt!

Der deutsche Fußball hat in dieser Spielzeit noch viel schmerzhafter erfahren, daß er mit dem FC Bayern München nur einen Vertreter besitzt, der diesen europäischen Ansprüchen genügt. Alle anderen Vereine mögen in guten Jahren vielleicht einmal für Aufsehen sorgen, aber die internationale Reife können sie auf Dauer nicht vorweisen, allzuoft reicht es nicht einmal für ein Scheitern auf hohem Niveau – wie es die erweiterte Spitze in Europa angesichts der Leistungsdichte immer in Anspruch nehmen kann.

Ob nun Bayer Leverkusen, Werder Bremen, VfB Stuttgart oder früher Borussia Dortmund: all diese nationalen Herausforderer der Bayern, die sich in der Bundesliga abwechselnd zu profilieren verstanden, müssen in der immer weiter ausdifferenzierten Champions League ihre Grenzen erkennen. Die Schwäche der weniger bemittelten Zweidrittelgesellschaft in der Bundesliga verstehen sie zwar auszunutzen, aber im internationalen Wettbewerb steht der Standort Deutschland ziemlich verloren da. Es ist auf vorerst unabsehbare Zeit außer den Bayern kein deutscher Klub in Sicht, der in Europa einmal eine wichtige Rolle übernehmen könnte. Mag sich der Abstand der Bayern zur Konkurrenz in der Bundesligatabelle nur nach Toren bemessen, in Europa liegen Welten dazwischen.

Punkt!