Ja, bitte!

Wie es aussieht bekommen wir das eine oder andere faule Obst ja doch noch unter die Leute gebracht:Mark Hughes, in der Saison 1987/88 als walisischer Stürmer für den FC Bayern aktiv und derzeit Coach der Blackburn Rovers, erwägt, die Abwehrschwächen seines Teams mit Thomas Linke zu korrigieren. 29 Gegentreffer in 15 Spielen bedeuten aktuellen Minusrekord in der Premier League.Da kann Thomas Linke mit Sicherheit „helfen“…!Einen Abschied schon zur Winterszeit plant Linke eigentlich nicht…Ja klar, gibt ja auch mehr Kohle bar auf die Hand, wenn er im Sommer vertragsfrei wechseln kann…Andere Perspektiven eröffnen sich in Englands höchster Liga dem FC Middlesbrough, der aktuell zwei Zähler hinter den Champions-League-Rängen notiert ist, auf UEFA-Cup-Platz fünf. Die Nordostengländer erkundigten sich schon nach der Bereitschaft Kuffours. Der ghanaische Abwehrallrounder, seit 1993 beim FC Bayern, denkt durchaus nach über eine Veränderung hinüber auf die Britische Insel, träumt aber von einem Engagement beim FC Arsenal.Wieso sollte sich Arsenal seine eigentlich stabile Abwehr kaputt machen – bis auf den Torhüter sind die doch top besetzt!?

Unser Sammy hat wohl die falschen Berater… 😉

Schon zu der Zeit, als er bei uns

die Ausbildung zum Golf-Lehrer gemacht hat, war Thomas Berthold das Thema Selbstkritik völlig fremd…kicker: Sie haben Massimo Morales als Trainer verpflichtet, nun ist er entlassen. Warum, Herr Berthold?

Thomas Berthold (40): Nach dem schwachen Spiel gegen Bremen waren der Verein und ich der Meinung, dass es mit ihm nicht weitergeht. Sieben, acht Akteure waren da ein Totalausfall.

kicker: Er war Ihr Mann. Fühlen Sie sich deshalb mitverantwortlich?

Berthold: Massimo ist mit dem Team aufgestiegen und hat sich für den DFB-Pokal qualifiziert. Jetzt, wo ist nicht läuft, soll er auf einmal ein schlechter Trainer sein. So einfach ist es auch nicht. Schließlich sitzen da noch mehr Leute mit ihm Boot und weder der Trainer noch ich spielen auf dem Rasen.

kicker: Müssen Sie sich eine verfehlte Einkaufspolitik vorwerfen lassen?

Berthold: Wir verfügen über beschränkte Mittel, mit denen es schon schwierig genug war, die Saison zu planen. Deshalb war das im Rahmen unserer Möglichkeiten okay.

[…]

Prima, da ist der Ex-Meister-der-Herzen

ja schon mal richtig in Form gekommen für das Ruhr-Derby am Sonntag!Wenig war zu sehen vom Schalker Zauber der letzten Spiele. Die jungen Wilden aus Rotterdam kauften den gestandenen Bundesliga-Profis vor 48.000 Zuschauer im Stadion De Kuip (Die Wanne) den Schneid ab.So einfach geht das also, das läßt hoffen für die schwarz-gelben Borussen!Durch den 1:2 (1:2)-Rückschlag bei Feyenoord Rotterdam fielen die „Knappen“ in der Gruppe A auf den zweiten Platz zurück und müssen nun im Kampf um den Gruppensieg auf eine Rotterdamer Niederlage am kommenden Donnerstag beim FC Basel hoffen. Sonst droht den in einer Woche spielfreien Schalkern bei der Auslosung zur K.o.-Runde ein Hammerlos – ein Absteiger aus der Champions League.Schön, dann wäre ja bald ein weiteres Saisonziel erreicht… 😉

Nicht schlecht, über 2 Mio. Euro Verlust zu machen als Deutscher Meister und Pokalsieger!

Jaja, ich weiß, „dieser Verlust wird von rund 3,9 Millionen Euro Kapitalrücklagen mehr als nur überdeckt.“ und „außerdem wird der Gewinn dieses Jahres den Verlust des letzten bei weitem übersteigen“ – ist schon recht, aber trotzdem konnte ich mir die Schlagzeile nicht verkneifen!

Und solange Willi -ich bin immer noch dabei obwohl ich doch eigentlich gar nichts mehr zu sagen habe – Lemke noch mitmischt, ist ja auch alles im grün-weiß-orange-goldenen Bereich…

So ist es brav!

Na also geht doch!

Die Querelen um die TV-Präsenz des FC Bayern sind unterdessen beendet. In einem Telefonat mit Manager Uli Hoeneß habe sich Assauer entschuldigt und laut Rummenigge „auch versichert, dass er mit dem FC Bayern keine Probleme haben will.“

FC Bayern stutzt Neuling Mainz. Nur nicht im TV.

Nun sind die Pfälzer Wochen beim FC Bayern fürs erste wieder vorbei und die Mannschaft steht glänzender da als zuvor!

Der überzeugende Sieg wurde ja eigentlich nur durch die erneute Verletzung von Mehmet Scholl, die ungenügende Chancen – Auswertung und dem daraus resultierenden Mainzer Gerede nach dem Spiel, in München doch nur mit Pech verloren zu haben, bzw. die Chance auf mehr verpasst zu haben, getrübt, dabei hätten die Mainzer derlei gar nicht nötig, schon gar nicht die massive Schönfärbung durch das Aktuelle Sportstudio, den Mainzer Hofberichterstattern, die doch tatsächlich ein halbes Dutzend Großchancen der Bayern im eigenen Bericht unterschlugen…

Ärgerlich ist es zwar, dass die Bayern gegen den Neuling nicht 6:0, oder gar 7:0 gewonnen hat, aber offensichtlich muss man dem Karnevalsverein zugute halten, dass er nicht aufgegeben, sondern bis zum Ende alles probiert hat, was sich ja auch in den zwei völlig überflüssigen Gegentoren geäußert hat – naja, Schwamm drüber!

Dem VfL aus der Golfstadt geht dann wohl so langsam auch die Puste aus, wie man bei der Heimniederlage gegen den Hauptstadtclub eindeutig spüren konnte, auch wenn es ja nur eines Berliner Spielers in Weltklasse – Form bedurfte, den ehemaligen Tabellenführer weiter auf Distanz zu halten.

Einziger, jetzt noch ernstzunehmender Verfolger auf dem Weg zur Bayern – Herbstmeisterschaft ist der FC Assauer 04, wie wir das ja schon häufiger warnend angesprochen haben, auch wenn der Heimsieg gegen die Stadt-die-es-nicht-gibt an einem seidenen Faden, oder verschossenen Elfmeter hing – einerlei, es sind immer noch nur 2 Punkte Vorsprung und die gilt es, mit schwarz-gelber Hilfe am nächsten Spieltag auszubauen!

Apropos Schwarz-Gelb: Was ist nur in den BVB gefahren?! Jetzt geht es offensichtlich ans Eingemachte: Frisches Geld verbrannt, Punkte verschenkt und ganz nebenbei wird auch noch der schwächelnde Meister-der-Nachspielzeit wieder aufgebaut – Respektlos sowas!

Wollen wir nur hoffen, dass sich die Kicker vom Borsigplatz bis zum angesprochenen Derby gegen die Knappen wieder berappeln und uns wenigstens da mal helfen – schließlich haben wir ihnen ja auch seinerzeit beim 2:2 einen Heimpunkt geschenkt.

Die restlichen, noch in Frage kommenden Teams für die Herbstmeisterschaft, Hannover und Stuttgart teilten sich die Punkte, womit sicherlich keinem geholfen war, ausser dem FC Bayern natürlich.

Unsere Freunde vom HSV marschieren weiter in die obere Tabellenhälfte und machten auch vor der Eroberung des Borussen – Parks nicht halt – da hätten sogar wir noch was lernen können (erneut kein Punkt nach dem Sieg gegen uns, Statistik lügt eben nicht *g*)!

Der Vollständigkeit halber erwähnen wir noch die bedauerliche Auswärtsniederlage des Sportclubs aus Freiburg bei der Nummer 2 in Rheinland-Pfalz, einen offensichtlich erlösenden Heimsieg des VfL aus-dem-tiefen-Westen und die historische Heimniederlage des letzten ostdeutschen Clubs auf dem steilen Weg in die Zweitklassigkeit!

Auch dieses Jahr stellt sich offensichtlich erneut die Frage, weshalb eigentlich nur 3 Vereine absteigen dürfen? 😉

Fass ohne Boden, Folge 6.234

Manchmal fragt man sich wirklich: „Was machen die bloß mit all dem Geld?“

Borussia Dortmund kommt aus der Finanzkrise nicht heraus. Wie das Nachrichtenmagazin «Spiegel» am Samstag vorab berichtete, sind die Rücklagen aus der Kapitalerhöhung des börsennotierten Fußball-Bundesliga-Vereins bereits völlig aufgebraucht. Die Kapitalmaßnahme war Anfang Oktober vorgenommen worden und brachte dem Verein Einnahmen von insgesamt rund 24 Millionen Euro.

Tapezieren die damit die BVB – Geschäftsstelle, oder zündet man sich im Vorstand die Zigarren mit 100,- Euro – Scheinen an?!

Unvorstellbar wieviel Geld da inzwischen versickert ist…

Der Druck, die Schulden und die Nerven!

2004-11-27 12:44:37

Sind offensichtlich ein zunehmendes Problem beim Assauer‘ Rudi:„Irgendwann verstehst du die Sender nicht mehr. Sollen sie doch ein Bayern-Studio aufmachen und fetten Gänsen den Arsch schmieren“, schimpfte Assauer heute. Damit monierte er die Entscheidung, dass die Partie Bayern München gegen den Hamburger SV zum Rückrunden-Auftakt der Fußball-Bundesliga um einen Tag vorgezogen und für eine TV-Live-Übertragung ausgewählt wurde.Erschreckend dabei, dass wir seit langer Zeit mal wieder dem Faßbender‘ Heribert zustimmen müssen:„Wenn sich einer nicht beklagen kann, dann ist es Rudi Assauer. Die ARD hat zum Bundesliga-Auftakt das Spiel Werder Bremen gegen Schalke gezeigt und Schalke in diesem Herbst dreimal im Uefa-Pokal“, erläuterte Faßbender. Zudem habe der WDR zum 100. Jubiläum von Schalke 04 eine ganze Nacht über den Club berichtet und einen Film über die hundertjährige Geschichte des Vereins ausgestrahlt.Update: Bayern-AG – Chef Rummenigge konterte heute die Vorwürfe des Assauer‘ Rudi:„Es wäre gut, wenn sich manche Kollegen erst einmal erkundigen würden, bevor sie etwas sagen. Er sollte sich um die Fakten kümmern. Wir haben erfolglos versucht, uns um das Spiel zu drücken. Das kostet uns nur Geld“, erklärte Rummenigge.Aha, interessant und weiter:Rummenigge („Wenn Assauer das Spiel unbedingt will, schenken wir es ihm“) konterte, indem er sagte, dass die Live-Übertragung auf Freitagabend den deutschen Rekordmeister Geld kosten würde. Zum einen würden die kompletten TV-Einnahmen in den Topf der Liga wandern, außerdem würde der FC Bayern durch die späte Anstoßzeit am Freitagabend (20.30 Uhr) etliche Zuschauer verlieren. Deshalb, so Rummenigge, habe man in Bayern ein Sprichwort: „Was kümmert es die Eiche, wenn sich eine Wildsau daran reibt.“Besser könnten wir das auch nicht ausdrücken… 😉

Nachdem uns ja in letzter Zeit

oft das Eine oder Andere aus der grün-weiß-orange-goldenen – Bremer – Ecke vorgeworfen wurde und wir doch mal lieber „unabhängige“ Quellen nutzen sollten, haben wir diesen Vorschlag nun aufgegriffen und zitieren einmal aus der heutigen Ausgabe des if – newsletters:Werder hat seine Leichtigkeit verloren

Sven Bremer (BLZ 26.11.) registriert Bremer Zweifel: ‚Diese Elf weiß nicht, was sie von sich halten soll: Ist sie nun der Double-Gewinner des Vorjahres, eine große Mannschaft also, die sich eine Portion gesunde Überheblichkeit leisten kann? Oder ist sie doch nicht so gut, und nun – der Fluch der guten Tat – lähmt die Last, die Erfolge bestätigen zu müssen? In jedem Fall hat diese Elf inzwischen eine Unsicherheit erfasst, die sie nicht von sich kennt. Ihr fehlt das, was sie letztes Jahr fast im Schlaf konnte: den riskanten Pass spielen, und der kommt dann an. Werder hat seine Leichtigkeit verloren.‘Die Leistungskurve von Werder zeigt nach unten

Frank Heike (FAZ 26.11.) fürchtet, dass Bremen ausscheidet: ‚Fast beschwörend hob jeder Bremer hervor, daß sie doch alles in der Hand hätten, und doch klang es bei manchem zaghaft, ja ängstlich. Das ganz große Selbstvertrauen war aus Mienen, Sätzen und Gesten nicht herauszulesen (…) Werder hat das Endspiel bekommen, das Thomas Schaaf vor Beginn der europäischen Meisterrunde angekündigt hatte. Das ist eigentlich ein Erfolg (…) Und doch: Zweifel an der Klasse des deutschen Meisters bleiben, sich um Gruppenplatz zwei behaupten zu können. Denn die Leistungskurve von Werder zeigt eindeutig nach unten.‘Schmaler Grat zwischen Schönreden und hilfreicher Gelassenheit

Auch Jörg Marwedel (SZ 26.11.) ist nicht zufrieden: ‚Dem Bremer Vortrag hatte der letzte Druck, die echte Überzeugung gefehlt, und sich zudem eine Fehlerquote eingeschlichen, wie man sie bislang kaum kannte vom grün-weißen Meisterteam. Nicht alle in der Werder-Führung goutieren deshalb, dass Schaaf öffentlich jedes kritische Wort gegenüber dem Team vermeidet. Es liegt ja nur ein schmaler Grat zwischen Schönreden und hilfreicher Gelassenheit.‘
So! Immer noch irgendwelche Fragen?!