Die Fifa lenkt ein!

Respekt, das hätte man jetzt nicht unbedingt erwartet:

Die FIFA korrigiert ihre umstrittene Neuauslegung der Abseitsregel zurück. Bei einem Treffen der Arbeitsgruppe des International Football Association Board (IFAB) unter dem Vorsitz von Angel Maria Villar änderte man den Text und schloss sich der von UEFA und DFB bereits praktizierten Auslegung an.

Lernfähigkeit – ein ganz neues Aspekt im Zusammenhang mit der Fifa!

Wer von uns erinnert sich nicht

an all die Verletzungen, die sich ein Elber immer im Nationalteam geholt hat, wenn er in irgendwelche Erdlöcher trat und dann wochenlang ausfiel?!

Nun, auch die Argentinier bringen so etwas fertig und deshalb fällt eine unserer Defensiv-Stützen für Wochen aus:

Großes Pech für Martin Demichelis! Der Defensivspezialist des FC Bayern zog sich beim Abschlusstraining der argentinischen Nationalmannschaft vor dem Testländerspiel gegen Ungarn am Mittwochabend einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zu und fällt rund einen Monat aus.

Prima!

Was ein Glück, dass jetzt auf dem Innenverteidiger-Posten aber auch gar nichts mehr passieren darf – wir brauchen noch Verstärkungen für die Abwehr!

Es geht abwärts!

Ok, meine Mannschaft bei der Classic-Variante des Kicker-Managerspiels kann ich für diese Saison wohl schon vergessen (-1 Punkt in der Tageswertung, insgesamt 10 Punkte, Rang 94.800 (Vorwoche: 80.816)).

Die interaktive Variante sieht aber auch nicht viel besser aus, naja, zumindestens die Puntkzahl: 10 Tagespunkte, insgesamt 25 Punkte, Rang 141.186, Vorwoche: 122.715!

In meiner Managerliga habe ich dagegen den letzten Platz verlassen und bin nur noch 7. (von 8)…

Assauers Welt # 6345

StumpenRudi war mal wieder im Fernsehen und hat was gesagt, was soll er auch machen wenn er gefragt wird!

Dumm nur, wenn er dabei auch dummes Zeug erzählt…

Zwei Sachen fallen dabei besonders auf:

Rudi Assauer über…

…die Sticheleien von Uli Hoeneß:

„Uli ist einer, der stichelt, macht und tut. Aber er musste auch nicht mit 20 Millionen Miese bei Bayern anfangen so wie ich bei Schalke.“

Mooment!
Als Hoeneß 1979 Manager beim FC Bayern wurde, machte der Verein 12 Millionen (DM) Umsatz und 7 Millionen (DM) Verlust!

Und weiter:

„Er bekämpft immer den unmittelbaren Rivalen, der eventuell mal dahin kommen könnte, wo er ist. Das hat er auch bei uns getan und ist damit auf die Schnauze gefallen.“

Was meint er damit, dass es nicht geklappt hat, weil Schalke jetzt da ist, wo Bayern steht?

Wohl kaum, oder?

Zum Thema paßt da auch das hier:

Rudi Assauer über…

…die wirtschaftliche Situation von Schalke 04:

„Wir sind der einzige Verein, der ein WM-Stadion hat, das er selbst bezahlt hat.“

Soweit ich das weiß, hat Schalke für die Kredite zum Bau der Arena auch Landesbürgschaften, also die Sicherheit durch öffentliche Gelder, in Anspruch genommen, oder?

Man möge mir das Gegenteil beweisen!

Rekorde, Frühform und erwartete Revanche!

So oder so ähnlich könnte man den gestrigen Kanter-Sieg der Bayern in der BayArena bezeichnen!

50. Tor von Makaay im Bayern-Trikot, 1000. Auswärtspunkt der Bayern in der Bundesliga-Geschichte und eine Frühform, die selbst uns beunruhigt!

Wie hatte Magath doch noch vor Wochen gesagt, dass wir Bayern „uns bis September irgendwie durchwurschteln müssten, bis wir unsere Top-Form erreichen würden“?

Das läßt ja hoffen, zumal sich in dieser Saison Schalke offenbar auch von Anfang an in guter Form zu befinden scheint, aber reden wir lieber über uns!

Schon beeindruckend, wie die Bayern auf das letztjährige 1:4 reagiert haben, wie ein als Marketing-Gag abqualifizierter Ali Karimi das Spiel beherrscht hat und nach dem Spiel sogar noch enttäuscht war, ob seiner Leistung!

Im Moment scheint alles rosarot, warten wir ab, ob dies so bleibt – als nächster Prüfstein wartet der MSV 1919 Neuruppin

Die Vertreibung aus dem Paradies!

Diesen Anschein erweckt dieser Bericht im Handelsblatt, der sich mit den Championsleague – Ambitionen von Werder Bremen befasst:

Jürgen Borns Wortwahl ist drastisch. „Da müssen wir durch – mit dem Holzhammer“, sagt der Vorstands-Chef des SV Werder Bremen vor dem Hinspiel der Champions-League-Qualifikation beim FC Basel am Mittwoch.

Das ging ja schon mal gut los…

Einfacher Grund: Trotz hanseatischer Zurückhaltung können Fußballer auch in Bremen mittlerweile bestens verdienen. Darüber geredet wird ungern, aber eins ist klar: Passé ist das in der Ära des cleveren Managers Willi Lemke im Dauerzwist mit Uli Hoeneß und dem FC Bayern bediente Image von den armen Schluckern aus Bremen.

Hört, hört, wenn jetzt Willi Lemke auch noch als Aussenstehender (der er ja noch obiger Ansage offensichtlich mittlerweile ist) seinen Mund hält sind alle glücklich!

Nachfolger Klaus Allofs folgt einer gänzlich anderen Philosophie, der Etat ist stetig gewachsen (Ansatz für 2005/06: 40 Millionen). „Nur in der Champions League erzielen wir zusätzliche Einnahmen“, gesteht Allofs, in anderen Erlösbereichen sei am Standort Bremen „nicht mehr viel Luft“. 26 Millionen Euro lautet der nicht dementierte Betrag, der den Spielern in einer Saison zufließt.

Undenkbar zu Zeiten des Lemke’schen Sozialismus in Bremen!

Was aber, wenn das Geld jetzt ausbleibt? „Wir geraten dann nicht sofort in eine wirtschaftliche Schieflage“, versichert Allofs. „Wir haben als Beruhigungstablette noch Reserven: Wir haben unsere Zukunft im Gegensatz zu anderen Vereinen nicht verkauft“, sagt auch Jürgen Born.

Diese einnahmenlose Situation könnte ja schon bald eintreten, oder?

Überdies könne man Aktien herausgeben oder den Stadionnamen verkaufen.

Wie bitte?!
Aber wir reden immer noch über Werder Bremen, ja?

Dennoch gibt Finanzexperte Born zu: „Die Spieler könnten wir uns nach einem schlechten Jahr leisten – bei einem weiteren schlechten Jahr müsste man überlegen.“

Kommt bloß nicht auf die Idee uns nachher Pflaumen wie Klose oder Frings anzubieten!

Das Thema Makaay ist vom Tisch!

Na das wurde aber auch mal Zeit, oder?

Das Thema Makaay und La Coruna ist abgeschlossen (hoffentlich)!

Der Transferstreit zwischen Bayern München und dem spanischen Erstligisten Deportivo La Coruna um Topstürmer Roy Makaay ist endgültig beendet. Der deutsche Rekordmeister hat eingelenkt und wird die von „Depor“ geforderte 500.000-Euro-Nachzahlung tätigen. La Corunas Manager Ricardo Moar sagte dem Sport-Informations-Dienst (sid), dass sich sein Klub mit den Bayern auf die Zahlung der Summe geeinigt habe.

Alle sind zufrieden und wir brauchen dieses Grinsen nicht mehr zu sehen…

Auf einen Ehrenkodex haben

sich die deutschen Profitrainer geeinigt – wie schön!

Wer glaubt wirklich, dass dieser nicht bei der erstbesten Gelegenheit verletzt wird?

Ein Trainer muss nur lange genug ohne Job sein, dann läßt er Ehrenkodex, Ehrenkodex sein, oder etwa nicht?

Ok, warten wir einfach mal ab, aber ich habs vorher schon bezweifelt, dass das nicht vergessen wird!
😉

Überraschung!

Na sowas?

Erst kauft Arminia tatsächlich einen Spieler wie Rau und jetzt macht man sich plötzlich Gedanken, ob er es drauf hat?

Für den Linksverteidiger selbst geht es am Samstag um einiges. Nach seinem verpatzten Einstand muss Rau „zeigen, weshalb wir ihn geholt haben“, so Geschäftsführer Reinhard Saftig. […] Der Ex- Bayer weiß: „Ich kann noch nicht alles abrufen.“ Das liegt besonders am in München abhanden gekommenen Selbstvertrauen. „Das muss ich mir mit Erfolgserlebnissen holen.“ Möglichst schnell. […] Den zusätzlichen Druck durch die bald genesene Konkurrenz verdrängt der 23-Jährige. „Das wäre das schlechteste, jetzt zu denken: Was ist, wenn ich keine Leistung bringe?“ Dennoch: Rau muss gegen den HSV Argumente liefern.

Und soll bloß keiner sagen, ich hätte das nicht vorher gesagt!

Lesen Manager die Bayern-Spieler kaufen wollen eigentlich keine Bayern-Blogs?!

Man weiß nicht, was man davon halten soll!

Zunächst einmal, Werder hat im Hinspiel der dritten und letzten Qualifikationsrunde in der Schweiz beim FC Basel mit 1:2 verloren – schön!

Aber eine Frage bleibt im Raum stehen, wenn man das Zustandekommen berücksichtigt und vor allem die Tatsache nicht ausser acht läßt, dass die ersten 70 Minuten des Spiels klar vom FCB beherrscht wurden und die Spieler des Ex-Double-Gewinners extrem gut bedient waren mit dem 2:0 – Zwischenstand und man im Rückspiel tatsächlich die Championsleague-Gruppenphase erreichen sollte:

Reicht es denn wirklich?

Denn wer erinnert sich nicht an den letztjährigen Abschied aus der Championsleague – wollen wir alle sowas noch einmal erleben?

Klare Antwort: Ja!

Aber wem nützt es, wenn derlei doch so platt vorhersagbar ist?

Niemandem, aber wieso sollte Werder nicht doch vorher noch ein paar Mio. aus der CL mitnehmen?

Eben – also freuen wir uns weitere Europapokal-Abende mit einer Werder-Mannschaft in der gestrigen Verfassung der ersten 70 Minuten!