Willkommen im Club

Ich war ehrlich gesagt schon länger ein wenig irritiert, wer die deutschen Vertreter in der G14 sind. Das es die Bayern sind, ist sicherlich klar. Aber Leverkusen? Gar Dortmund? Diese Machtverhältnisse sind im meinen Augen schon länger veraltet als die realen 5 Jahre – gefühlte 10, würde ich sagen…

Jetzt kommt Werder hinzu. Ein logischer Schritt, spielt Bremen doch seit Jahren dauerhaft im Europapokal, oft auch in der Championsleague. Wo dagegen der BVB? Eben.

Aktuell könnte man darüberhinaus noch Schalke als Kandidaten nennen. Da müsste man aber zunächst einmal die Konstanz abwarten.

In diesem Sinne: Herzlich willkommen, Werder.

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0 Gedanken zu „Willkommen im Club

  1. Ich habe den Eindruck, dass da immer nur Clubs dazu kommen, nie aber welche rausfliegen. Stimmt der Eindruck?
    Ausserdem dachte ich bislang, das G bezieht sich auf die Wirtschaftskraft. Du beziehst Dich aber auf das Sportliche. Wie ist das denn wirklich?

  2. So sieht es aus. Die G14 besteht inzwischen ja auch aus 18 Vereinen.

    Gegründet wurde sie als Gegenpol der europäischen Top-Vereine gegenüber dem Verband, der UEFA. Die größte Kritik an ihr kommt daher stetig – keine Überraschung – aus der UEFA-Ecke.

    Bisher wurden nur neue Mitglieder aufgenommen, korrekt. In naher Zukunft ist geplant den Umfang massiv auszubauen (auf 40 Vereine). Gleichwohl bleibt die interne Struktur und deren demokratische Ansätze umstritten…

    Wie viel Einfluss die weder von UEFA, noch FIFA anerkannte G14 tatsächlich hat, ist ferner unklar. Sicher. Man repräsentiert die größten europäischen Vereine, ohne die die UEFA-Championsleague so nicht funktionieren würde, aber ich erinnere mich an kaum etwas, dass die UEFA umgesetzt hat, was die G14 haben wollte, etc.

  3. Nicht nur wegen der Tatsache, dass selbst die ‚großen‘ Klubs nicht vor sportlichen und finanziellen Abstürzen gefeit sind und sich deshalb die Zusammensetzung der G14/40 eigentlich regelmäßig ändern müsste, ist diese Gruppierung vollkommen überflüssig.
    Sie ist außerdem per se undemokratisch und elitär, und ausgerichtet hat sie, wie du, Oliver, selbst sagst, auch schon lange nichts mehr.

    Wenn schon, dann sollte es eine Interessenvertretung aller europäischen Profivereine geben, die sich mit einer begrenzten Zahl von Fragen, etwa Nationalmannschafts-Abstellungen und deren Konsequenzen, beschäftigt.

  4. @ Thorsten: Ja hast schon Recht, das sollte eigentlich die UEFA sein, aber die ist ja auch für die Nationalmannschaften, zumindest bei der EM, verantwortlich, also keine rein klubspezifische Interessenvertretung.
    Wobei ich auch meine Zweifel an der Notwendigkeit einer solchen habe – ich wollte nur eine mögliche Alternative zur G14/40 skizzieren.

  5. Ende