Argumentationsprobleme beim FC Bayern?

Also jetzt nicht beim Verein. Vielmehr bei einigen Fans. Solchen wie mir.

Warum?

Nun. Nachdem ein José Mourinho von dem Kaiser ins Spiel gebracht worden ist…

„Warum nicht? Er könnte bis zum Sommer noch einen Sprachkurs machen.“

…hat der jetzt tatsächlich Interesse.

Er fühle sich geehrt, „wenn eine der größten Persönlichkeiten des Weltfußballs ihn ins Gespräch bringt. Bayern München – warum nicht?“

Naja. Abwarten. Es ist „saure-Gurken-Zeit“. Sollte es aber tatsächlich dazu kommen, käme ich sicherlich in leichte Argumentationsprobleme.

Zu Chelsea-Zeiten war er für mich immer die Inkarnation des Anti-Christen. Diese Phase liegt ja inzwischen hinter uns. Also die Chelsea-Zeit.

Eins steht fest: Mourinho hat(te) Erfolg.

Mit Porto holte er aus einer, zuvor nicht als Top-Team eingestuften Mannschaft nationale Meisterschaften und in Serie UEFA- und CL-Pokal. Desweiteren mit Chelsea irgendwann dann doch Meisterschaft und Pokal. Für die CL hat es nicht gereicht. Aus diversen Gründen, die mich nicht wirklich gestört haben.

Lässt man die eigene Abneigung und Polemik aussen vor, muss er irgendwas haben. Das habe ich in den letzten Wochen schon einmal gesagt und zuvor gesagt bekommen…

All dies wird Christian sicherlich freuen, aber irgendwie muss ich mich ja mit diesen Spekulationen auseindersetzen und mich für alle Evantualitäten vorbereiten, oder?

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0 Gedanken zu „Argumentationsprobleme beim FC Bayern?

  1. Tjaha, Mourinho bei Bayern wäre, zumindest für die Bayern-Hasser, natürlich die Traumkombination überhaupt…

    Mir geht’s ähnlich wie Dir, ich fand ihn auch nie sonderlich sympatisch und in der Kombination mit Chelski war es natürlich besonders leicht, ihm und seinem Team die Pest an den Hals zu wünschen.
    Nachdenklich wurde ich allerdings, als ich einige Artikel über ihn las, in denen geschildert wurde, dass seine Spieler eigentlich immer völlig begeistert von ihm sein sollen und er diese arrogante Nummer (zumindest teilweise) deshalb so bringt, um sein Team zu schützen, indem er eben sich in den Vordergrund schiebt.
    Das würde doch eigentlich ganz gut zu unserem Uli passen, da können sie sich die gelegentliche Arschloch-Rolle teilen… 😉

  2. Als Person die die außenwelt spalten kann wäre Mourinho der perfekte Trainer für uns! Würde genau ins gängige Schema der Bayern-Hasser passen und mich persönlich nicht wirklich stören. Die Frage ist nur unter welchen Umständen er den Posten hier in München annehmen würde. Entweder die Vorstandsriege würde endlich mal klein bei geben oder man schrenkt Mourinho in seinem Handlungsfeld ein. Ansonsten würde es wohl zweifelsohne eine Art FC Hollywood 2.0 oder so geben!

  3. Zu viel der Ehre… Naja, freuen würde es mich nicht wirklich, denn wenn ihr auch transfertechnisch noch (mehr) Kohle in die Mannschaft ballert und ihn als Trainer holt und gleichzeitig der mächtige UH langsam aufs Altenteil geht und ruhig und weise wird (und vielleicht schon mal seinen Nachfolger einarbeitet), dann werdet Ihr wohl oder übel die absolute Macht …
    Ich würde mich lediglich freuen – wie von Dir richtig gesagt – dass diese Widersprürche entstehen und finde die Versuche interessant, wie ihr diese auflöst…

    EIn Bayern Hasser bin ich nur 2 x im Jahr á 90 Minuten….

  4. Naja in diesem Sinne würde ja Mourinho nach außen hin das personifizierte Böse darstellen. Also wäre er dann wohl ab ’09 auch irgendwie der Nachfolger des UH, zumindest auf eine gewisse Art und Weise! 😉

  5. So nach langer Zeit der Leserschaft, DAZU muss ich meinen Senf zu geben.

    Ganz ehrlich: Als ich gelesen habe, dass José Morinho, die Personifikation der Arroganz, künftig MEINE Mannschaft, MEINEN Verein trainieren soll, da bin ich weiß geworden vor Schreck.

    Ich kann damit leben, angefeindet zu werden als Bayern-Fan.
    Aber alles hat seine Grenzen. Mir reicht es schon, van Bommel mit seinen wiederkehrenden Unsportlichkeiten in „meiner“ Mannschaft zu haben.

    Auf der Bank dann dieser Unsympath und ich komme in arge Bedrängnis. Da geht es mir nämlich genauso wie dem Autor dieses netten Bayern-Online-Treffs.

    Ich kann mit nahezu jedem Trainer leben, bei dem ich das Gefühl habe, er ist der Aufgabe gewachsen. Nur bitte weder Mourinho noch Capello. Bitte bitte nicht…

  6. Insofern hast Du Recht, dass ein gewisses Feindbild durch ihn neues Futter bekommt. Der ein oder andere hat ja wirklich Angst vor dem „Feindbildvakuum“, das der UH mal hinterlässt… Warum nicht Mourinho als „Füllung“?!?

  7. zuerst ist es sehr schade das ottmar hitzfeld den FC Bayern verlässt, er ist meiner meinung nach der beste trainer der welt…aber er hat sich nunmal gegen den fcb entschieden muss man respektieren.
    zum thema nachfolger..in der presse werden namen wie veh, schaaf, matthäus, van basten, mourinho etc.
    aus der bundesliga sich einen trainer zu nehmen, wäre eine schlechte lösung ebenso matthäus…van basten soll hingehen wo der pfeffer wächst un mit dem rikjaard brauchen wir es erst recht nicht zu versuchen.
    wenn dann schon den mourinho hollen.als trainer top! als mensch nicht unbedingt….aber arsene wenger steht bei mir ganz oben!!!
    zum thema neuzugänge, da können wir uns den mund heiß reden wenn der uli hoeneß sagt der un der kommt ist es so..kann man diskutieren wie man will!
    ich persönlich würde mir roy makaay zurückwünschen, luca toni und klose sind top stürmer brauchen aba zu viele chance.aber der roy kommt nicht mehr…
    dann wäre noch der name pandev toller mann!!!
    quaresma würde auch super passen.
    aba man sollte sich wirklich auf andrea pirlo fixieren dieser mann muss nach münchen kommen, den muss der uli hollen!

  8. Passt denn Mourinho überhaupt in das viel zitierte aber nicht wirklich bekannte „Profil“? Ich habe dabei viel von schönem offensiven Spiel gelesen. So hat er zumindest Chelsea nicht spielen lassen. Da war das eher die Rehagelsche „kontrollierte Offensive“.

  9. Pingback: Hallo ich bin der Jürgen! - Niveau ist keine Creme

  10. Ende