Die Rückrunde – ein Ausblick

Es wird Zeit. Für einen Ausblick. Auf die Rückrunde der Bundesliga. Schließlich beginnt die morgen.

Naja. Die Bayern eröffnen. In Rostock. Allein das ist schon ein Schmunzeln wert. Hat doch normalerweise der amtierende Meister dieses Vor-Recht. Ausser es ist nicht der FC Bayern. So denkt man zumindestens beim Fernsehen. Als Pay-TV-Kunde ist mir das schnuppe.

Die Frage aller Fragen ist für Bayern-Fans ohnehin ganz klar: Erleben wir ein zweites Sommermärchen?

Überrollen winterpausen-ausgeruhte Bayern erneut die Liga? Und verfallen dann wieder in den 2006er-Trott?

Nun. Von Vereinsseite wird die neue Frische gelobt. Die Vorbereitungsspiele sprachen da eine andere Sprache.

Im Gegensatz dazu soll das Pokalspiel in Wuppertal in Gelsenkirchen da phasenweise ein Silberstreif am Horizont gewesen sein.

Morgen gilt es also spätestens. Zwar ist Rostock ein vermeintlich schwächelnder Gegner, aber das war Dortmund vor einem Jahr auch. Und Magath ein (Heim-)Spiel später schon seinen Job los. Nach einer ebenfalls superduperhyperklasse Vorbereitung.

Unsere Spieler sollten also gewarnt sein. Vor allem, weil direkt danach das Topspiel gegen Bremen ansteht. Ähnlich wie zu Saisonbeginn sind wir nach diesen beiden Spielen was schlauer. Aber das gilt ja nach jedem Spiel…

Den Rest der Rückrunde lässt sich in einem Wort zusammenfassen: Konzentration! Denn, da sind wir uns wohl einig, wenn die Bayern Ernst machen und ihre wirkliche Stärke konsequent ausspielen, dann schlägt uns keiner. Meine Meinung. Aber genau das ist ja in der Hinrunde öfters in die Hose gegangen.

Für Klose und Toni wünscht man sich ein bißchen mehr Killerinstinkt, für Ribéry mehr Luft, für Lucio und Demichelis mehr Sicherheit und den Flügeln mehr Dampf!

Wie es ausschaut, besetzen die Flügel ja tatsächlich wieder die 2006er-Schauspieler Lahm und Sagnol. Wollen wir hoffen, dass diese die gesteigerte Konkurrenz spüren und erleben. Schaden könnte es nicht. Ferner bin ich da ganz und gar unideologisch: Bringen es Lahm und Sagnol wieder, dürfen sie auch spielen. Falls nicht, stehen zwei vollwertige Fallbacks zur Verfügung. Der Vorteil dieser Saison…

Halten wir uns also an diese Vorgaben, dann kann es klappen mit dem „kleinen“ Triple.

Hoffen wir darauf, dass sich alle im Laufe der nächsten Monate daran erinnern!

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0 Gedanken zu „Die Rückrunde – ein Ausblick

  1. Das größte Problem sehe ich darin, dass Hitzfeld nun eine „lame duck“ sein könnte. Seine Autorität ist die Winterpause über jedenfalls nicht größer geworden. Wenn jetzt ein paar Spiele hintereinander schwach sind, könnte es gut sein, dass sein Nachfolger den Dienst schon eher antritt.

  2. @Franck: Das Prinzip der „lahmen Ente“ kommt ja immer von ausserhalb. Schon als bekannt wurde, dass Hitzfeld geht, hatten „findige“ Journalisten dieses Wort parat. Und als man Klinsmann präsentierte, hatte man auch den Platzhalter.

    Das wird imho aber nicht passieren. Das Klinsmann früher kommt. Wir sind schließlich nicht Bielefeld.

    Persönlich bin ich da ganz optimistisch, was die Rückrunde und Hitzfeld betrifft. Es wird imho eher ein Stevens-Abschied…

  3. Klinsmann hat selbst gegenüber Hitzfeld gesagt, dass er nicht früher als 1.7. antreten wird. Mit einem vorzeitigen Wechsel dürfte daher nicht zu rechnen sein, denn dann hätte Bayern ja wieder einen Trainer zu präsentieren. Und Beckenbauer dürfte diesmal keine Zeit haben, der ist ja für die FIFA in der Welt unterwegs.

  4. Ende