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0 Gedanken zu „Weisheiten #64

  1. Besser gefällt mir diese aussage von ihm:

    Zu Werder Bremen, und was er Ihnen in dieser Saison zutraut:

    „Na ja, die werden Ihre Ziele haben, wie halt immer.“

    Lach, der ist gut. Sagt nichts und doch alles. wenn er jetzt auch noch sportlich was bringt….

  2. Hmm, ist das verbittert oder abfällig? (Also die Aussage in Vadders comment)

    Ansonsten schauen wir mal, wie er sich bei euch anstellt…

  3. Ich glaub eher mal, dass er grad sehr bemüht ist, sich beim neuen Verein zu etablieren und auch bewusst vom alten abzugrenzen.

    Den gleichen Effekt kann man auch bei Spielern beobachten, die vom FCB woanders hin wechseln, z.B. Frings.

  4. @conti

    Ich hätte die Aussage von Boro gern live gehört, um zu deuten, wie er das gemeint hat. Klingt für mich recht abwertend über seinen Ex Arbeitgeber. Klappern gehört natürlich zum Handwerk, deshalb hoffe ich, das er den Sprüchen auch Taten folgen lässt.Möchte das aber an dieser Stelle mal klar sagen, das ich gegen die Bremer eigentlich nichts habe, also keinen Hass. Im Gegenteil, ist eigentlich mein Angstgegner mit Bayern (genauso wie in Gladbach und in Nürnberg) da tun sich meine bayern regelmäsig schwer. Überhaupt nicht leiden kann ich dagegen die Schalker. Die kann ich nicht ab. Weil es an der weser immer schwer ist, hat mich das Spiel in der letzten Vorrunde auch so überrascht, wie stark die bayern damals waren. Das wird sich aber in der kommenden Saison so deutlich nicht wiederholen. (befürchte ich)

    Wie gesagt, ob Boro tatsächlich das Sieger Gen jetzt hat, wird sich schon bald zeigen…auf ihn bin ich sehr gespannt…

  5. @ Vadder

    Du kannst auch ruhig davon ausgehen, dass er es abwertend gemeint hat. Eine solche Bemerkung sagt aber nur wenig über den SV Werder, aber viel über Tim Borowski aus.

    Zumindest in dieser Hinsicht passt er sehr gut zu den Bayern.

    Grüße

    Annabelle

  6. @Annabelle
    Gottseidank, dass auch Bremen mit Spielern wie Torsten Frings oder Tim Wiese gesegnet ist. Die passen besser zu Bremen.

  7. @ Bernhard

    Eigentlich nicht. Die Aussagen der beiden Herren, auf die Du vermutlich anspielst, passen nämlich nicht sonderlich gut zur Bremer Mentalität, die mit hanseatischer Zurückhaltung ganz ordentlich beschrieben ist. Das ist bei den Bayern schon anders.

    Aber es stimmt natürlich, dass auch wir unsere Spieler weder nach dem Charakter noch nach dem Intelligenzquotienten aussuchen. Sondern halt nach Ihrer Leistung auf dem Platz.

    Grüße

    Annabelle

  8. Ob man das abwertend oder nicht findet, hat wohl eher etwas damit zu tun, wie man zu Borowksi oder Bremen oder den Bayern steht als damit, wie Borowski es gemeint hat (dafür ist die Diskussion hier bestes Beispiel).

    Und vor allem hat es noch damit etwas zu tun, wo dieses Zitat abgedruckt wurde…

  9. Naja, obwohl ich sowas von pro Bayern fanatisch bin, bleibe ich fürs Erste bei meiner alten Borowski-Einschätzung (gewonnen aus gelesenen und gesehenen und gehörten Interviews der letzten Jahre): ein muffeliger und insgesamt eher unsympathischer Zeitgenosse.

    GERNE lasse ich mich in den nächsten Monaten vom Gegenteil überzeugen.

  10. @ Franck

    Muffelig trifft es eigentlich nicht so. Arrogant ist er. Es war zum Beispiel Borowski, der nach unserer sehr guten Vorrunde 06/07 davon sprach, dass der SV Werder unantastbar sei.

    Grüße

    Annabelle

  11. ja, arrogant wirkt er, aber das passt sicher zum Bild des FC Bayern in der Öffentlichkeit. Damit habe ich übrigens kein Problem. Ich kann effe bis heute nicht leiden, auch Loddar ist sicherlich ein fragwürdiger Charakter, aber sportlich waren beide Top, wenn Boro dort anknüpfen kann, wäre das toll…

    @Annabelle : Es ist aber auch schwer, immer nett und freundlich zu sein, nie arrogant zu wirken, wenn man eigentlich immer gewinnt bzw. immer dann, wenn es wirklich gilt. (zumindest national). Und ob er überhaupt, sowohl sportlich als menschlich, zu uns passt wird sich zeigen.
    Wie gesagt, ich habe nichts gegen Bremen und Ihre Fans, aber das gejammer, oder die Enttäuschung, das immer wieder Spieler von dort nach München wechseln, könnt Ihr euch schencken. Oder träumt weiter von Idealen und ner heilen welt. Fußball ist für die Fuunktionäre, trainer, spieler und Sponsoren ein Geschäft. Nicht mehr, nicht weniger. Und so verhalten sich eben auch alle beteiligten, das das für die fans nicht immer ne Freude ist, davon können wir hier alle wohl ein Liedchen singen. ich empfand die Aussage von Boro auch als abwertend gegen Bremen, aber ich denke, er drückt damit aus, das Bremen Fußball Provinz ist. Und das er glaubt, jetzt bei nem TOP Verein in Europa zu sein, wo Titel Pflicht sind. Vielleicht war er auch nur enttäuscht, nicht die Kohle zu bekommen, die er jetzt in München hat..wer weiß

  12. @ Vadder

    Du hast natürlich recht. Man muss mit solchen Aussagen schon vorsichtig sein, weil man sich oft nur ein Bild machen kann, das durch die Medien verfälscht ist. Ich kann auch verstehen, dass viele Spieler genervt sind, wenn sie immer wieder nach ihrem alten Verein gefragt werden. Da kann schnell ein Bild entstehen, das wenig mit der Wirklichkeit zu tun hat.

    Bei Borowski ist das ein wenig anders, weil man ihn ziemlich gut kennt. Jedenfalls im Vergleich zu anderen so genannten Prominenten. Borowski war sehr lange in Bremen. Zudem ist das hier eine sehr kleine Stadt.

    Ich nehme nicht an, dass Tim Borowski zu den Bayern gewechselt ist, weil das Angebot der Bremer nicht gut genug war. Allofs hat darauf hingewiesen, dass man über Geld mit Borowski gar nicht gesprochen hat, weil sein Entschluss zum Wechsel schon feststand. Mal davon abgesehen, dass es immer schade ist, wenn ein guter Fußballer den Verein verlässt, hält sich das „Gejammer“ in diesem Fall auch in Grenzen. Borowskis Transfer ist ganz anders abgelaufen als etwa der von Klose, weshalb auch die Reaktionen der Fans ganz anders ausgefallen sind. Er hat sich in dieser Hinsicht sehr ordentlich verhalten. Da kann man ihm nichts vorwerfen.

    Ich habe mich ziemlich gewundert, als der Transfer von Borowski verkündet wurde. Nicht, weil ich davon ausging, dass er immer bei Werder spielen wird, sondern weil ich davon ausging, dass die Bayern im Mittelfeld mehr investieren würden. Ich dachte, er würde zum Hamburger SV wechseln, mit dem er ja auch gesprochen hat.

    Ich glaube, dass es für Borowski bei den Bayern sehr schwierig werden wird, weil er immer Zeit braucht, um gute Spiele zu machen. Hier in Bremen war er – bis auf die letzte Saison – immer gesetzt. Man hat die zwei bis vier schlechteren Spiele, die er fast immer zu Saisonbeginn oder nach Verletzungen hatte, in Kauf genommen, weil man seine Qualität zu schätzen wusste. Man hat ihm halt die Zeit gelassen, weil klar war, dass er auch wieder bessere Spiele machen wird. Ich denke nicht, dass er diese Zeit bei den Bayern auch bekommen wird, weil deren Kader in der Breite einfach anders besetzt ist. Jedenfalls sehe ich ihn in München nicht als den gesetzten Spieler, der er hier in Bremen sehr lange Zeit war.

    So, jetzt ist aber gut mit Guerilla- Blogging.

    Grüße

    Annabelle

  13. Frage: Was trauen Sie Werder in dieser Saison zu?
    Borowski: Ich fokussiere mich auf den FC Bayern. Was von Werder zu erwarten ist, weiß ich noch nicht, denn sie haben noch keine großen Investitionen getätigt. Die Ziele werden die gleichen sein wie in den letzten Jahren.

    Wo ist denn jetzt das Problem? Der Satz wurde nur aus dem Zusammenhang gerissen. Ist imho in keinster Weise abwertend o.ä.

  14. @Vadder: *Es ist aber auch schwer, immer nett und freundlich zu sein, nie arrogant zu wirken, wenn man eigentlich immer gewinnt bzw. immer dann, wenn es wirklich gilt.*

    Giovane Elber oder Mehmet Scholl beispielsweise haben doch bewiesen, dass das sehr wohl geht.

  15. Ende