Man hat es nicht leicht als Star…

Ballack wechselt zum FC Chelsea, das steht ja mehr oder weniger fest, nachdem Adidas sowohl mit Ballack dessen Vertrag verlängert, als auch mit Chelsea einen abgeschlossen hat.

Neben den restlichen, lästigen Spielen beim Verein seiner Durchgangsstation, beschäftigen ihn zur Zeit wohl noch ganz andere Probleme:

[…] dessen Wechsel zum FC Chelsea praktisch in trockenen Tüchern ist, gilt es doch nur noch, die zehn (!) persönlichen Werbepartner Ballacks mit denen des Klubs in Einklang zu bringen.

Man hat’s nicht leicht, als Star!

Dabei nerven die Ballack-Spots auch schon ganz ohne die Potenzierung durch den WM-Hype, oder?

Wollen wir bloß hoffen, dass die ersten „Ballack-raus“-Rufe von seinem letzten pomadigen Spiel seinen Marktwert vor der WM nicht noch schmälern, das wäre ja schon irgendwie doof…

Wenn Fußballer nicht Fußball spielen

kommen sie nur auf dumme Gedanken!

Soviel Dummheit muss eigentlich bestraft werden. HSV-Profi Khalid Boulahrouz fuhr ohne Führerschein Auto und dann auch noch über eine rote Ampel. Der Abwehrspieler muss sich jetzt vor Gericht verantworten.

Boulahrouz ist Wiederholungstäter:

Der 24-jährige HSV-Verteidiger und niederländische Nationalspieler war am Steuer seines Wagens erwischt worden, obwohl ihm wegen mehrerer Verkehrsverstöße bereits ein einmonatiges Fahrverbot auferlegt worden war

Sowas macht man ja auch nicht, jetzt wird es wohl eng…

Die Staatsanwaltschaft hatte Bagger zufolge gegen den HSV-Verteidiger einen Strafbefehl in Höhe von insgesamt 87.500 Euro Geldstrafe beantragt. Der Amtsrichter hatte diesen Strafbefehl jedoch nicht erlassen, sondern stattdessen eine Gerichtsverhandlung gegen den 24-Jährigen angesetzt.

Vielleicht kann er die Strafe ja in der Sommerpause absitzen… 😉

Dit is professioneell Futbool!

So der Rafael van der Vaart nach dem Sieg seines HSV in Gelsenkirchen!

Worum ging es?

Na um den Ellbogen-Check seines Mannschaftskollegen Atouba gegen Fabian Ernst – aber der Reihe nach…

Es war ja wirklich sonnenklar, dass die Doll-Kicker genau dann in Gelsenkirchen gewinnen, wenn sie es am dringensten brauchen, wie konnte ich überhaupt nur daran denken, dass die Dusel-Kicker auch nur einen Punkt abgeben würden, schließlich geht es ja um die Championsleague-Qualifikation und zum 387. Mal um die Spannung in der Meisterschaft!

Herr Dr. Fleischer sieht das offenbar ähnlich, wie sonst ist zu erklären, dass er in der 28. Minute dem provozierenden und plötzlich leichtgewichtigen van der Vaart keine gelbe Karte, sondern nur dem ohrfeigenden Rafinha die berechtigte rote Karte, in der 38. Minute dem Catcher-Ersatz und Zirkustänzer Atouba für seinen Versuch, Fabian Ernst wahlweise den Kehlkopf zu quetschen, oder den Kiefer zu brechen, allerdings nur die gelbe und nicht die zwingend erforderliche rote Karte gab?

Da hilft es auch nichts, dass nach Schlusspfiff fast alle Beteiligten und wie immer vorne weg, Dauergrinser Doll, die Unart der „gegenseitigen Provokationen“ anprangern und verurteilen, schließlich profitierte der HSV ja ganz und gar von dieser klaren Fehlentscheidung, waren doch die Schalker ob des donnerstäglichen UEFA-Pokal-Einsatzes schon bei 11 gegen 11 platt und mussten sie so völlig unberechtigt 52 Minuten in Unterzahl kämpfen!

Vor dem Platzverweis war das Spiel trotzdem noch ausgeglichen, hätten sowohl die Hamburger als auch die Schalker in Führung gehen können, aber vorbei ist vorbei, hoffen wir mal auf den Fernseh-Beweis – gerecht wäre es allemal!

Genauso wie 7 Punkte noch 7 Punkte sind und 6 Rest-Spieltage bleiben 6 Rest-Spieltage…

Update: Zum Thema Doll darf ich übrigens einen der Meinungsführer zitieren:

Thomas Doll ist ein Trainer der in Interviews gerne mit Sprachschablonen und -Versatzstücken arbeitet um sowenig Substantielles wie möglich zu sagen. Insofern hat Doll gestern eine interessante Nuancierung reingebracht, als er indirekt van der Vaart der Schauspielerei beschuldigt hat und zugab De Jong rausgenommen zu haben, weil der für seinen Geschmack kurz vor Rot stand. Daraus kann man herauslesen, dass Doll sich die beiden Herren (plus Atouba) gewaltig zur Brust nehmen wird.

Nicht nur, dass hier genau meine Meinung zum Thema Doll wiedergegeben wird, nein, mit RvdV, De Jong und Atouba sind auch die anderen drei richtigen angesprochen…

Der angebliche Skandal, der nie einer war

ist jetzt auch offiziell beendet!

Klar ist, dass sich eine Schlagzeile „Bayern-Spieler in Wettskandal verwickelt“ besser verkauft als „Jetzt offiziell: Zeitung hat Skandal erfunden!“, aber dafür gibt es ja Blogs…

Was bleibt übrig?

Restschmutz, der an Schweinsteiger und den anderen Beschuldigten haften bleiben wird, ein arbeitsloser Redakteur und ein unappetitlicher Nachgeschmack nach diesem Einblick in die Sport- Fußball-Medien (in München)!

Der FC spielt gegen Bayern. Und zwar morgen.

Das nimmt die Südtribüne zum Anlass, ein wenig in der Vergangenheit zu schwelgen – das kann ich auch! 😉

Da wäre zunächst der Rekord, der schon erwähnten „torlosen 1.013 Minuten in der Saison 2001/2002“ (exakt vom 24.11.2001 bis 02.03.2002) – in Heimspielen waren das übrigens stolze 557 Minuten.

Seit 2.953 Tagen wartet der Geißbock ferner schon auf einen Sieg gegen den FC Bayern (zu hause übrigens seit 4.017 Tagen!) und nicht zu vergessen, sind sowohl die Rekordsiege gegen die Kölner in München

31.Spieltag, 1970/71, 15.05.1971, FC Bayern – 1.FC Köln 7:0 (2:0)
29.Spieltag, 1978/79, 21.04.1979, FC Bayern – 1.FC Köln 5:1 (4:0)
05.Spieltag, 1989/90, 23.08.1989, FC Bayern – 1.FC Köln 5:1 (2:0)

…als auch in Köln:

14.Spieltag, 1970/71, 07.11.1970, 1.FC Köln – FC Bayern 0:3 (0:0)
31.Spieltag, 1971/72, 20.05.1972, 1.FC Köln – FC Bayern 1:4 (0:2)
31.Spieltag, 1980/81, 16.05.1981, 1.FC Köln – FC Bayern 0:3 (0:2)
11.Spieltag, 1993/94, 09.10.1993, 1.FC Köln – FC Bayern 0:4 (0:1)

Was gibt es sonst noch?

Naja in der ewigen Auswärtsschießbuden-Tabelle liegt der FC auf Platz 13 für seine 2003/04er-Saison und wenn wir schon mal im Schwelgen in Erinnerungen sind und Dirk Lottner zuletzt erwähnt wurde, kommt mir die 98er FC-Sternstunde in den Sinn, als er, am letzten Spieltag der Saison 1997/98, im Trikot von Bayer Leverkusen, wo er zuvor von Köln aus hingewechselt war und zu einem Zeitpunkt, als sein Rückwechsel in die Domstadt längst feststand, das Kunststück fertigbrachte in der 88. Minute(!) dem mit 2:1 führenden FC das 2:2 zu bescheren und somit den ersten Abstieg des Bundesliga-Gründungsmitgliedes besiegelte, er sich quasi selbst in die zweite Liga schoss!

Tragisch und komisch zugleich, aber ein Intellektueller war Lottner nie, sonst hätte er sich dieses Tor vielleicht verkniffen…

[via Südtribüne]

Die grün-weiß-orange-roten Kicker

sind in der nächsten Saison die grün-weiß-orange-schwarz-gelben, denn der SV Werder hat doch tatsächlich einen Nachfolger für den ausgeschiedenen „Top“-Sponsor gefunden!

Werder Bremen und der private Sportwettenanbieter Betandwin gaben am Freitag ihre Partnerschaft ab der kommenden Saison bekannt.

Na ob die neue Optik aber wirklich eine so große Verbesserung darstellt?

Ferner schauen wir dann demnächst bei kuriosen Werder-Ergebnissen und hohen Wettumsätzen einfach ein bißchen genauer hin… 😉

Drei Monate Vorbereitung

habe ich für einen Spieler beim FC Bayern bisher auch noch nicht erlebt, aber jetzt geht es zumindestens mal endlich los !

Julio dos Santos hat viel gearbeitet beim FC Bayern. Er hat Medizinbälle geschleppt, er ist Treppen hinauf und hinunter gerannt, er hat LkW-Reifen über den Platz gezogen. Aber gespielt, gespielt hat er noch nicht. […] Am Dienstabend soll es soweit sein. Dann spielt die zweite Mannschaft des FCB gegen den SV Wehen. Dos Santos steht im Kader der „kleinen Bayern“. „Er ist nicht nur im Kader, er läuft auf. Das ist klar“, kündigte Chefcoach Hermann Gerland […] an.

Erstaunlich, dabei handelt es sich hier um „Paraguays Fußballer des Jahres 2005“.

Schon bald will er dann in der Allianz Arena auflaufen.

Na hoffentlich, ich will ihn endlich mal sehen… 😉

Update: 4:4 – bei dem Spiel ging es ja ganz schön hoch her…

Da wird aber einer übermütig!

Kaum trifft Makaay mal wieder ein, zwei Spiele das Tor, werden alle wieder übermütig

Frage: „Roy Makaay war eine Stunde nicht zu sehen. Dann hat er ein Tor vorbereitet und eins selber erzielt. Ist er wieder in Bestform?“

Magath: „Er ist wieder der Alte. Roy hat mit einem genialen Pass den Ausgleich vorbereitet und beim Führungstor seine Klasse gezeigt. Jetzt wollen wir ihn dabei unterstützen, die Torjägerkanone zu holen.“

Ah, ja.

Deshalb saß Hoeneß gestern nicht auf der Bank:

Er beobachtete in Argentinien neue Spieler.

Bayern München zeigt Interesse an der Verpflichtung des 17 Jahre alten argentinischen Talentes Sergio Aguero von Independiente Buenos Aires. „Uli Hoeneß hat in Argentinien einen Spieler beobachtet. Es ist ein interessanter Mann. Er spielt bei Independiente und kann offensiv eingesetzt werden. Entweder im Mittelfeld oder im Sturm“, erklärte der Münchner Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge

Hat er denn auch in seiner Ahnengalerie einen deutschen Schäferhund, oder sonstige Verwandte in der EU?

Ansonsten, wie wäre es mal wieder mit einem deutschen Top-Spieler?