Konsolidierung

Dem einen oder anderen aufmerksamen Breitnigge-Besucher ist es ggf. schon aufgefallen: Seit Anfang des Jahres hat sich dieses Weblog ein wenig verändert, vielmehr ist sein Umfang noch einmal massiv gewachsen.

Was genau ist passiert?

Ich will nicht all zu weit ausholen was die Vorgeschichte betrifft, denn dies habe ich über die Jahre schon mehrfach gemacht – machen wir es diesmal kurz: Es gab neben diesem Weblog noch weitere Webseiten, Blogs, die mit der „Marke“ Breitnigge zu tun haben. Dabei geht es um „Archiv“, „Podcast“ und „Statistik“. All diese Inhalte sind nun (wieder) auf einem Blog, auf Breitnigge.de vereint (oder werden nach und nach hier eingepflegt).

Mein damaliger Ansatz, über getrennte Domains eine größere Reichweite zu erzielen, etc. hat sich verlaufen, bzw. führte zuletzt vor allem dazu, dass meine Wartungsaufwände massiv gestiegen waren.

Kurzum: Viel Spaß bei den nun gesammelten Inhalten in der gewohnten Umgebung!

Der Jerome, der Marc-Andre und kein Pech

Fangen wir am Ende an. Der FC Bayern hat eine fabulöse Hinrunde gespielt. Eine der besten in seiner Geschichte.

Der FC Bayern hat ein Spiel verloren. Und dreimal nur ein Remis erzielt. Den Rest: Gewonnen! Mit einer insgesamt unfassbaren Tordifferenz.

Soll man da jetzt von Pech reden, dass wir gegen Gladbach einen Handelfmeter ertragen mussten und der gegnerische Torhüter alle unsere Schüsse pariert hat (bis auf einen)?

Den Elfmeter kann man geben. Nicht weniger zumindest als den Handelfmeter für uns gegen Augsburg.

Das Problem war hier eher, dass a) Herr Boateng so wenig, sagen wir mal… Körpergefühl, Geschmeidigkeit hat und b) die Gladbacher durch ein, zwei schlampige Pässe überhaupt erst in der Lage waren, den Ball an Jeromes Hände oder Arme zu befördern. Punkt.

Die Bayern haben – nach einer eher durchschnittlichen Halbzeit – im zweiten Spielabschnitt das einzig Richtige gemacht:

Weiter, immer weiter zu machen. Zu laufen, zu passen, zu schießen. Allein, unsere Mannschaft fand in der Kabine die Fast-Forward-Taste. Lernen aus Fehlern. Auch kurzfristig. Mehr kann man nicht verlangen als Kassenpatient.

Klar, muss Herr ter Stegen ausgerechnet gegen uns so ein gutes Spiel zeigen? Ähnlich wie Herr Weidenfeller vor zwei Wochen?

Müssen sie nicht, können sie aber.

Entscheidend ist imho eh etwas anderes. Heute las ich – sorry, Leute 😉 – auf Twitter von der Statistik, welche Tabelle es gäbe, wenn man nur die Spiele 1.-7. und 8.-18. betrachtet. In den ersten Paarungen liegt der BVB vor den Bayern!

Was uns das sagt? In all den Spielen gegen „die Kleinen“ gewinnt man die Liga. Wie viele Haare haben wir Bayern-Fans in den letzten Jahren in diesen Spielen verloren?

Eben.

Der BVB und auch Gladbach können sich von mir aus gerne für ihre Remis in München abfeiern. Wir haben diesen unglaublichen Vorsprung.

Und noch ein Wert ist treffend: In dieser Hinrunde haben beide Borussias gegen uns insgesamt schon vier Punkte weniger geholt als letzte Saison. Doppelpunkt.

Was zum Spiel?

Über Twitter habe ich mich ja schon ausgiebig über die Augapfel-Quetschung von Javier Martinez ausgelassen. Herr Stranzl, wir haben uns das gemerkt.

Zum Glück ist es nicht so schlimm und er kann möglicherweise am Dienstag sogar spielen.

So alles in allem würde ich einfach mal in den Raum stellen, dass die Winterpause für einige Spieler zur rechten Zeit kommt. Herrn Schweinsteiger zähle ich dazu. Ebenso Herrn Kroos. Da war – speziell in HZ1 – einiges an „Reservetank“.

Herr Boateng hat die Spielzeit – in Kombination mit Herrn Dante – extrem stark begonnen. Nach seiner Rückkehr (nach Verletzung) deutet sein Gesamteindruck eher nicht ins Positive. Herr Heynckes, Herr Sammer, bitte übernehmen Sie!

Immer so weiter spielen könnten aktuell sicher die Sportskameraden Gomez, Ribery und Shaqiri. Nicht wenige Momente dieser Drei retteten uns in den letzten Spielen. Danke dafür, Jungs!

Ein Extra-Lob erhält hier ausdrücklich Dante. Nicht umsonst spielte er offenbar als einziger bayerischer Akteur alle Hinrunden-Minuten. Zu Recht.

Ganz starker Transfer, Typ und Retter. Wie wäre wohl unsere (IV-)Situation, wenn wir ihn nicht hätten? Nicht drüber nachdenken, Paule.

Denken wir jetzt lieber noch einmal an Augsburg. Und an ein anderes Spiel. Ein Pokalspiel. Eigene Gesetze und so. Für den guten Gesamteindruck dieser ersten 50% der Saison.

Auf geht’s, Ihr Roten!

Endlich. Die Schwächephase. Oder: Die alten Bayern sind zurück.

Am einfachsten ist es doch immer, wenn man sich selbst zitiert. Und was liegt da näher als es direkt mit dem letzten Beitrag zu tun…

Wir sind extrem gut in die Saison gestartet. Wir haben sogar schon einen Vorsprung vor der Konkurrenz. Welchen wir auch benötigen werden, denn die Verletzungen und Belastungen kommen. Ganz bestimmt.

Und kaum steht das nächste Bundesliga-Spiel an, sehe ich mich bestätigt. Ich bin zwar noch ein wenig davon entfernt, hier schwarz zu malen, aber vor dem Anpfiff verletzt sich Herr Rafinha und DonJupp muss somit die gelobte Viererkette umstellen, sieht sich gar gezwungen einen grippe-geschwächten Herrn Badstuber auf den Rasen zu schicken.

Keine gute Sache. Wie sich zeigen sollte.

Ferner erfahren wir nach dem Spiel, dass Herr Ribéry nicht nur verletzungsbedingt in der Halbzeit ausgewechselt wurde, nein, er hatte diese Probleme sogar schon vor dem Spiel.

Für unseren 2007er-Phönix kam Herr Robben ins Spiel.

Fassen wir also zusammen:

– Unser Stamm-RAV fällt verletzt aus
– Unser Aushilfs-RAV muss aushelfen und hinterlässt eine Lücke in der Mitte, die der noch wenige Tage zuvor an Grippe erkrankte 2010er-Phönix-IV ausfüllen muss
– Unsere wiedererstarkte Dampflok auf der linken Seite spielt gar verletzt

und abschließend

– kommt der Rest unseres Weltklasse-Offensivflügels aus seiner Schambein-Entzündung zurück, leicht unsicher, leicht gefrustet, leicht eingeschnappt und liefert eine Leistung ab – naja.

Alles keine Voraussetzungen unsere Siegesserie fortzusetzen.

Und genauso kam es dann ja auch. Also mit dem Riss der Serie.

Gegen Ende des Spiels kam mir der Gedanke, dass man es wahrscheinlich auf das ManCity-Spiel schieben wollen würde. Allein schon, weil dieses Argument in der Geschichte des FC Bayern ja immer zieht.

Auch hier sollte ich (leider) Recht behalten.

Es bleibt die Frage: Wieso?

Meinen die Herren das etwa ernst?

Hat der FC Bayern etwa am Donnerstagabend in der Rumpelliga, äh Europa-League in Vorderasien gespielt und kam erst zur Abreise nach Hoffenheim zurück?

Wem dies zu polemisch klingt, dem möchte ich gerne entgegnen: Das Argument finde ich reichlich schwach. Am 8.Spieltag.

Zum Ende der Saison, ok. Zum Ende der Hinrunde, von mir aus. Aber nach einem richtig schweren Spiel?

Aus meiner Sicht ist das Quatsch.

Aus meiner Sicht liegen die Gründe in den oben beschriebenen Personal- und Verletzungsproblemen.

Ferner hat sich DonJupp hier einfach mal verzockt.

Wieso darf ein Herr Timoschtschuk die vollen 90 Minuten durchspielen und kommt ein Herr Gustavo erst in der 75. Minute für einen Herrn van Buyten?

Also wenn, dass muss derTimo spätestens in der Halbzeit raus. Für Gustavo. Oder er rückt nach hinten in die IV und Herr van Buyten verlässt das Feld. Aber so ging das nun wirklich nicht. Das defensive Mittelfeld war gestern offen wie lange nicht. Insgesamt erinnerte mich das Spiel sehr schmerzhaft an die letzte Saison. Defensiv. Und offensiv nicht weniger – dazu später mehr.

Der einzige, aber wirklich allereinzige Unterschied zur letzten Saison: Wir haben das unweigerliche Tor eben nicht bekommen. Vor Jahresfrist wäre das anders gekommen. Garantiert.

Ob allein Herr Neuer jetzt diesen – einzig wirklich gefährlichen – Ball aufs Bayern-Tor gehalten hätte, oder eben auch die Sportskameraden Butt oder Kraft – keine Ahnung. Er hat es getan. Wie er auch sonst endlich einmal zeigen konnte, wie wertvoll ein mitspielender und fußballerisch entwickelter Torhüter auch und gerade für den FC Bayern sein kann.

Ob es gar Weltklasse war, wie das Boulevard wohl bewertete – ich weiß nicht – aber gut war es allemal.

Sind wir mal ehrlich. Auch uns selbst gegenüber.

Wir dachten offenbar, dass wir Hoffenheim mit links weghauen würden (ich vorher auch ein wenig). Falsch gedacht.

Warum?

Weil da erstens jetzt ein anderer Trainer agiert, der seinen Kickern Feuer unterm Hintern macht und zweitens so eine Einstellung (egal wie schwer man glaubt, dass die Beine wären) in keinem Spiel in der Bundesliga funktioniert.

Phasenweise habe ich da eben u.a. wieder dieses Stehenbleiben bei Ballverlust gesehen. Und nicht nur – wie vermutet – bei Herrn Robben (wenn er sich gegen vier Spieler fest gerannt hatte (Thema Vorsaison)).

Hoffentlich war dieses Spiel ein Schuss vor den Bug zur rechten Zeit. Auch wenn es jetzt – schon wieder – eine dieser unsäglichen Länderspielpausen gibt (gab es in dieser Saison eigentlich mehr Vereins- oder mehr Nationalmannschaftsspiele?).

Andererseits. Und wenn wir all das mal außen vor lassen. Also dass wir ja nur Zuschauer, Fans oder Blogger sind und die meisten von uns wohl niemals in der Profifußballer-Rolle waren oder sind.

Wenn wir also versuchen, uns in die Lage von Lahm, Schweinsteiger und Co. hineinzuversetzen, dann, ja dann könnten wir Verständnis aufbringen für solch‘ ein Spiel?

Weil wir immer noch Tabellenführer bleiben werden?

Weil es wirklich echt total heiß war und ist in diesem Altweiber-Sommer?

Weil die Hoffenheimer es gewagt haben, um ihr Leben zu rennen und ein Pressing aufzogen, dass man zuletzt nur von uns gewohnt war?

Hm. Könnte sein.

Aber wir sind nun einmal Fans. Und Blogger.

Machen wir es kurz.

Das war Mist. Und wir müssen tatsächlich mit diesem 0:0 zufrieden sein. Und wer bin ich, dass ich für mein Ego die Re-Breaks der letztjährigen BVB-Rekorde brauche?

Am Ende des Tages (und der Saison) will ich Titel gewinnen. Ob wir dafür schon alle Punkte in der Hinrunde holen oder auch in der Rückrunde noch was dafür tun müssen, ist mir relativ schnuppe.

Es sollte nur weiterhin eine Entwicklung abzusehen sein. Und die Einstellung sollte stimmen.

Dann kann ich mit derlei Spielen wie dem gegen Hoffenheim ganz gut umgehen (auch wenn man mich während des Spiels besser nicht in seiner Umgebung gehabt haben sollte).

Weitere Einzelkritik verkneife ich mir. Das macht ihr ja bestimmt.

Am 15.10. geht es weiter. Gegen Hertha. Alles andere dazwischen interessiert mich nicht. Abgesehen von der Gesundung oder nicht Nicht-Verletzung unserer (National-)Spieler!

Aus Mythos-Bayern wird Breitnigge-Statistik. Irgendwann.

Es ist mal wieder soweit. Ein neues Breitnigge-Projekt geht an den Start.

Oder ein altes Projekt im neuen Gewandt. Wie auch immer.

Mythos-Bayern kennt man bestimmt schon. Breitnigge-Statistik ist neu. Die Inhalte bleiben zumeist die gleichen, werden nur – dank CMS – jetzt bestimmt einfacher und schneller mal aktualisiert und vor allem in Zukunft dank der neuen technischen Möglichkeiten sogar noch erweitert.

Zunächst einmal gehe ich jetzt mit einem reduzierten Inhaltsumfang an den Start: Der Bayern-Chronik. Dieser Umfang wird dann nach und nach erweitert und migriert.

Viel Spaß!

Traditions-Wunsch-Bundesliga

Und weiter geht’s.

Dieser Gedanke kam mir, als ich mit einem Auge die Bundesliga-Relegationsspiele beobachtete. Der Gedanke, mal wieder ein altes – heißes – Eisen anzufassen.

Welche Mannschaften gehören eigentlich in die Bundesliga?

Thema Tradition, verstehst’e.

Auch hierzu gab/gibt es was auf meiner Statistik-Webseite.

Aktueller Stand:

1. FC Bayern
2. 1.FC Kaiserslautern
3. Hamburger SV

Ernsthaft? Wollen wir das so stehen lassen?? 😉

P.S. Für alle die, die das bei der letzten Statistik nicht bemerkt haben: Im Rahmen meiner Umfragen kann man mehrfach abstimmen…

Die Breitnigge-Statistik lebt oder Der FC Bayern-Spieler der Saison

Den Älteren unter uns ist bestimmt bekannt, dass neben diesem Blog auch noch weitere Webseiten in der Breitnigge-Familie existieren. So ändern sich die Zeiten – früher war meine Statistik-Webseite das viel größere Projekt.

Diverse Umstände, die hier den Rahmen sprengen würden, haben dazu geführt, dass diese Webseite seit geraumer Zeit ein wenig – sagen wir mal – vernachlässigt wird.

Eine Sommerpause ist wiederum immer wieder ein guter Grund daran etwas zu ändern.

Here you are.

Als erstes wurde die Umfrage zum FC Bayern-Spieler der Saison aktualisiert.

Viel Spaß beim Abstimmen!

Statistik zum Spiel FC Bayern – VfL Bochum

Ich hatte das auf meinem Plan stehen. Einen Beitrag schreiben zum Thema Statistik der Partie FC Bayern gegen den VfL aus Bochum.

Und dann habe ich angefangen zu recherchieren. Und gleich wieder aufgehört.

Das ist mir einfach zu anstrengend.

Sogar bei mir, auf meinem Blog komme ich da nicht weiter. Dafür sind die Spielberichte dann doch viel zu unklassifiziert.

Da findet man allenfalls was übers Hinspiel (gut). Oder über dieses Heimspiel (schlecht).

Von daher: Macht ihr doch mal!

Ernsthaft.

Wer von euch hat Statistiken zum nächsten Spiel parat? Bitte in die Kommentare. Mich interessiert das.

Meister werden ist nicht schwer, Meister sein dagegen…

Das Thema ist nicht neu. Aber es steht an.

Die Bayern gastieren beim sog. deutschen Meister. In Wolfsburg.

Sowohl das letzte Gastspiel als auch die Meisterschaft der Wolfsburger liegen gefühlte Lichtjahre zurück.

Die Verhältnisse scheinen sich komplett gedreht zu haben. Wolfsburg hat inzwischen den Magath-Nachfolger entlassen, ist aus der Championsleague ausgeschieden und in der Bundesliga liegt man auf Platz 11, am 20.Spieltag mit sagenhaften 19 Punkten Rückstand auf die Spitze. Alle Achtung.

Auf der anderen Seite: Die Wolfsburger sind da in bester Gesellschaft. Weil’s mich interessiert hat, habe ich mal schnell eine Statistik aufgesetzt. Der ersten seit längerer Zeit. Man muss nur ein Thema haben.

Die Bayern sind natürlich auch vertreten. Kunststück, wenn man Rekordmeister ist. Der schlimmste Absturz (1. auf 10.) stammt aber aus einer Zeit, als es noch keine Kader gab, wo jede Position doppelt besetzt war. Und die Konzentration auf dem ersten Sieg im Europapokal der Landesmeister lag.

Davon ab gab’s zuvor drei Meisterschaften in Folge. Egal, keine Rechtfertigungen…

Der all-time-Leader ist natürlich der Club aus Nürnberg. Unvergessen und bislang unerreicht: Abstieg nach Meisterschaft. Auf Platz 2 gemeinsam der schwäbische VfB und eben der FC Bayern.

Somit liegt der Wolfsburger VfL aktuell auf klarem Kurs Richtung Vize-Absturz-Meister.

Was das alles soll? Nix. Hat einfach nur Spaß gemacht.

Und so wie ich unsere Bayern kenne, bringen die es bestimmt auch fertig morgen in Wolfsburg mit einem Chancenplus von 20:2 mit 2:1 zu verlieren. Weil Deutschland-weit und auch in der VW-Kabine das Grafite-Tor 24h rauf und runter läuft.

Oder sind die neuen, alten Bayern vielleicht doch ganz neu?

Die Chancenverwertung – das schwarze Loch

Um eine Sache klarzustellen:

Wer nach dem 34.Spieltag die Tabelle der Fußball-Bundesliga anführt, der ist verdienter Deutscher Meister! *klimper*

Wieso sollte für einen Verein wie Wolfsburg etwas anderes gelten, als für einen FC Bayern (ok, lassen wir jetzt mal das Urteil der üblichen Verdächtigen aussen vor)?

Aber irgendwie wollte ich – für mich – einfach mal ein Gefühl bestätigt haben, dass die gesamte Saison (vor allem aber die Rückrunde) in meinem Hinterkopf herum schwirrte:

Die Meisterschaft wurde über die Chancenverwertung entschieden.

Klassisches Sommerpausen-Thema. Klassisch zu recherchieren – auch und gerade im Urlaub.

Das Kicker-Sonderheft, Teil 1 („Finale“) hatte ich ja vorliegen – eine Excel-Liste ist auch ohne Web-Zugriff „schnell“ erstellt.

Hier das Ergebnis:

Chancenverwertung FCB vs VfL

Rot: FC Bayern, Grün: VfL Wolfsburg.

Ganz klar. Genauso hatte ich das auch gesehen: Mit Wolfsburg ging es gegen Saisonende immer weiter bergauf, dem FC Bayern war die alternative Richtung zu eigen geworden.

Schlecht.

Ebenfalls nicht schön wäre wohl die Wahrheit über Luca Tonis Anteil an dieser Statistik. Wurde leider nicht erfasst. Gefühlt kann man ihn sich aber sehr weit oben in der Verwertungsskala sehen…

Was mich bei der Recherche aber am meisten „mitgenommen“ hat, war die Tatsache, dass die Chancenverwertung der beiden Meisterschaftskandidaten vor allem gegen Ende der Saison, als die Bayern ja wirklich noch Meister werden konnten, derart rapide auseinanderdriftete.

Also zu einem Zeitpunkt, wo es auf Konzentration und Kaltschnäuzigkeit am meisten ankommt.

Allein das spricht schon für sich.

Im Grunde ist mir an dieser Statistik aber nur eins wichtig:

Ich will sie in 12 Monaten nicht mehr mit diesem Ergebnis machen müssen!