Es ist mal wieder Sommerpause

und deshalb werden die Sportmeldungen rar!

Was also tun?!

Nun, wie wäre es, wenn die Sportbranche sich einmal mehr zusammenrauft und aus einer Meldung im Grunde mehrere macht, so geschehen im Fall des pot. Transfers von Valérien Ismael zum FC Bayern:

Wirrwarr um Ismael-Transfer

Mit dem Titel fängt man den Leser, eiserne Grundregel!

Der Wechsel des französischen Abwehrspielers Valérien Ismael von Werder Bremen zum FC Bayern München ist entgegen anders lautender Meldungen vom Dienstag noch nicht perfekt. Dies stellte Werders Geschäftsführer Klaus Allofs in einer Stellungnahme nochmals nachdrücklich fest.

Wo stand denn die Vollzugsmeldung?!

Bayern-Manager Uli Hoeneß hatte zunächst via Sport-Bild (Mittwoch-Ausgabe) den Deal als bereits vollzogen eingestuft und dabei die Ablösesumme, die der deutsche Meister und Pokalsieger für Ismael bezahlen müsse, „viel billiger als zehn Millionen Euro“ bezeichnet.

Achso, na dann ist ja alles klar…

Am Nachmittag ruderte dann auch der FCB ein Stück zurück. Uli Hoeneß erklärte gegenüber fcbayern.de aus seinem Urlaubsdomizil in Frankreich: „Wir sind auf einem guten Weg, aber der Transfer von Ismael ist auf keinen Fall über die Bühne. Sobald wir Ergebnisse erzielt haben, werden wir diese mitteilen.“

Und?! Bemerkt?!

So wird in der Sommerpause, auch Saure-Gurken-Zeit genannt, die Sportseite voll gemacht!
😉

Wie machen wir eine Story,

wo im Grunde keine ist?!

Nur eine Woche nach den Eröffnungsspielen der Hausherren TSV 1860 München und FC Bayern ist der hochgelobte Rasen der neuen Allianz-Arena total ramponiert.

Skandal!

Vor allem an den Außenlinien und an den Eckfahnen in der Südkurve steht fast kein Grashalm mehr.

Drücken wir es so aus: Im Grunde nur an den Aussenlinien und an den Eckfahnen und genau dies war aber schon bei den Übertragungen im TV zu sehen!

Das Pech sei nun, hieß es gestern, dass es in den vergangenen Wochen ungewöhnlich viel geregnet habe. Deswegen sei wohl der Powerrasen nicht richtig verwurzelt.

Hinzu kam noch, dass die Beanspruchung durch die Eröffnungsfeiern dann doch wohl eher ungeeignet war, den Rasen in Ruhe anwachsen zu lassen, warten wir einfach mal ab, ob diese „Probleme“ auch noch zu Saisonbeginn, oder in der laufenden Saison auftreten, dann können wir diese „Story“ gerne einmal ernsthaft verfolgen…

Wann sagt ihm endlich mal jemand,

dass er im Grunde nur der Hampelmann für die Medien und sowieso nach der WM Geschichte ist!?

Oliver Bierhoff sorgte mit heftiger Kritik an Veranstalter Bayern München für Aufregung. […] „Das ist eine Riesensauerei. Wir waren hier Gäste und wollten feiern, da kann ich nicht akzeptieren, dass Jens so niedergemacht wird. Die Bayern hätten eingreifen müssen, ich hätte eine Durchsage erwartet“ […] „Bei aller verständlichen Parteilichkeit“ für Bayern-Torwart und Lehmann-Rivalen Oliver Kahn, „aber so darf man einen Nationalspieler nicht behandeln“. […] „Die Gegentore waren sicher nicht glücklich, aber er hat sich im Spiel von der negativen Stimmung nicht frei machen können. Wir werden ihn wieder aufrichten. Jens ist ja leidgeprüft.“

Ich sag mal so, unabhängig davon, dass Oliver – Lieblingsschwiegersohn – Bierhoff wohl nicht im Ansatz irgendeinen Schimmer hat von den Gründen für die „Liebe“ zwischen Jens Lehmann und den Bayern-Fans, lehnt er sich in letzter Zeit relativ oft aus dem medialen Fenster, wenn es (um Interna rund) um den FC Bayern geht und darauf kann man eigentlich auch nur so antworten, oder?!

„Herr Bierhoff soll sich um seinen eigenen Mist kümmern“, sagte Rummenigge gegenüber dem „kicker“.

oder…

„Ich erinnere an seine Äußerungen über Sebastian Deisler, und ich kann ihn nur warnen, sich in Zukunft nicht mehr zu Dingen zu äußern, die ihn absolut nichts angehen, sonst passiert hier bald mal was.“

Besonders schlimm ist in diesem Zusammenhang die Verdrehung der Tatsachen beim Lehmann’schen Bodycheck an Schweinsteiger:

„Das war aber auch dumm und unnötig von Schweini. Da hätte er Feuer rausnehmen können“, meinte Bierhoff.

Wohlgemerkt, Lehmann hat Schweinsteiger in die Bande geworfen!

Aber auch darauf hat Rummenigge etwas Passendes gesagt:

„Herr Bierhoff sollte sich nicht um die Erziehung von Spielern des FC Bayern kümmern“, konterte Rummenigge, „sondern lieber dem Herrn Lehmann ein kritisches Wort sagen und ihm mitteilen, wie man sich benimmt, gerade in einem Freundschaftsspiel, in dem es um nichts geht.“

Noch Fragen?

Es ist Sommerpause und

das Transfer-Karussell dreht sich auf Hochtouren!

Die Bayern bieten dem 30-Jährigen nach dessen starker Leistung in Berlin nun doch den gewünschten Zweijahresvertrag an, Zé Roberto wiederum schlägt ein Vier-Millionen-Euro-Angebot des unter einer riesigen Schuldenlast ächzenden AS Rom aus und unterschreibt trotz einer 25-prozentigen Gehaltskürzung bis 2007 in München.

Kein Problem, wenn Zé endlich mal Torschusstraining absolviert!

Felix Magath […] sagt über Frings: „Er zieht sich immer zurück, das war schon in Bremen so.“ Bei Bayern aber gehe alles „offen und kommunikativ zu, daran hat er sich noch nicht gewöhnt“. Und wird es wohl nie tun.

Mehr muss man nicht sagen, oder?!

Geld regiert die Welt und

wenn man genug davon hat, kann man schon mal glauben, dass die Regeln nur für die anderen gelten:

Das hatte sich der FC Chelsea hübsch ausgedacht. Um Ashley Cole vom Lokalrivalen Arsenal abzuwerben, wurde der Nationalspieler diskret angesprochen. Man traf sich dann in einem Hotel. Leider erfuhr der Verband von der verbotenen Sache – und belegte Chelsea mit der höchsten Strafe der Ligageschichte. […] So muss Chelsea umgerechnet 443.000 Euro wegen des unerlaubten Abwerbeversuchs zahlen. Ein Abzug von drei Punkten in der Premier League wurde zudem auf Bewährung ausgesetzt. Mourinho erhielt eine Geldstrafe in Höhe von rund 295.000 Euro, Cole muss circa 147.000 Euro zahlen.

Alles Summen und Zahlen, die richtig weh tun, oder?!
*pfff*

News vom Kuschel-Familien-Verein!

Einmal mehr kam es beim Familienverein und Ex-Double-Gewinner Bremen zu einem Zwischenfall, der nicht ins Bild paßt:

Am Tag hatte er noch vier Tore für die Bremer Amateure vorbereitet, in der Nacht feierte Aaron Hunt dann etwas zu ausgiebig: Vor einer Diskothek prügelte sich Werders Jungstürmer mit einem Gast. Gegen Hunt wurde Strafanzeige gestellt.

Und dies ist auch kein Gerücht der bösen Boulevard-Presse:

„Ich bin da in eine dumme Sache hineingeraten. Zu den Einzelheiten kann ich jetzt aber nicht öffentlich Stellung nehmen, da es sich um ein laufendes Verfahren handelt“, wird Hunt in einer Mitteilung des Vereins zitiert.

Na dann hoffen wir mal das Beste für den grün-weiß-orange-goldenen Nachwuchs-Ki(c)ker!

„Bayern führt die DFB-Elf vor“

So nur eine der Überschriften zum Eröffnungsspiel der Bayern in ihrer neuen Arena!

Mit einem „Heimsieg“ gegen die Deutsche Nationalmannschaft hat Bayern München standesgemäß Einzug in seinen neuen Fußball-„Tempel“ gehalten.

Man könnte meinen, die „Deutschen“ hätten sich gnädig gezeigt bei der Bayern-Arena-Eröffnung, aber wer das Spiel gesehen hat, wird wissen, dass es einfach nicht besser ging…

Der personell geschwächten Auswahl von Bundestrainer Jürgen Klinsmann wurde beim 4:2 (2:0) bis auf eine kurze Schwächephase zu Beginn der zweiten Halbzeit schonungslos ihre Grenzen aufgezeigt.

Eben.

Symbolisch für die Unsicherheiten in der DFB-Abwehr sorgte „Teilzeitarbeiter“ Robert Huth vom neuen englischen Meister Chelsea London anschließend für das erste Eigentor im „Schlauchboot“ (36.).

Und einmal mehr zeigt sich, wie gut es war, manch‘ einen Transfer-Kandidaten nicht zu verpflichten!

Vor fast vollbesetzen Rängen in der 66.000 Plätze bietenden Arena hatte vor allem Jens Lehmann im Tor der Nationalmannschaft einen schweren Stand. Bei der Vorstellung der Spieler und danach auch bei jedem Ballkontakt wurde der Keeper von Arsenal London mit gellenden Pfiffen oder Schmährufen bedacht.

Beim ersten Treffer durch Deisler zeigte sich Lehmann nach einem Stellungsfehler des schwachen Andreas Hinkel prompt indisponiert, das 0:2 durch Huths Eigentor leitete er durch einen Fehlpass selbst ein.

Aber so überraschend war das sicherlich nicht, denn dass es eine gesunde Rivalität zwischen Bayerns Kahn und JL gab und gibt ist ja bekannt, die wirklich bösen und lauten Pfiffe kamen eben auch erst, als Lehmann, völlig unnötig, Schweinsteiger in die Bande checkte!

Aber so isser halt, er kann nicht anders…

Was gab es sonst noch?!

Ach ja, Exil-Deutsche Sarah Connor sang doch beim „Rappen“ der Nationalhymne tatsächlich die Strophe Brüh‘ im Lichte dieses Glückes…“ und Seal fühlte sich beim Betrachten der vollgepackten Arena zu einem, von Herzen kommenden, „Boah ey“ gedrängt – dem ist nichts hinzuzufügen!
😉

Nackter Geißbock!

Der EffZee muss sich einen neuen Sponsor suchen, die hier schon erwähnte Story hat ihr vorläufiges, unrühmliches Ende gefunden!

Der 1. FC Köln wird sich auf die Suche nach einem neuen Trikotsponsor machen. Die Domstädter zogen einen Schlussstrich unter die Kooperation mit der Satena-Holding, da eine Genehmigung durch die zypriotische Regierung zur Verwendung des Landesnamens auf dem Trikot nicht zustande gekommen war.

Besser spät als nie, aber wieso sind die Kölner da nicht selbst drauf gekommen?!

Herausgekommen war das Missverständnis, nachdem WDR-Reporter in Nikosia recherchiert hatten. Bei der Präsentation des Hauptsponsors in Köln wurden Visitenkarten der Satena Holding verteilt. An besagter Adresse trafen die Journalisten jedoch lediglich den Anwalt Lakis Christodoulou an, der bestritt, die Firma Satena zu kennen.

Seriösität wo man hinschaut!

Peinlich, nur noch peinlich!

Die endlose Geschichte mit kleines, dickes Ailton geht in die nächste, quälende Runde:

Beim FC Schalke 04 ist nach der Pokalfinal-Pleite gegen den FC Bayern München (1:2) der Teufel los.

Ja, aber wo ist da die spannende Neuigkeit?

Peinlichkeiten, interner Ärger um Ailton und dann noch ein Einbruch in die Gelsenkirchener Villa des brasilianischen Torjägers.

Achso, also alles wie immer beim selbsternannten Bayern-Jäger auf Pump!

Frust pur schon nach seiner Auswechslung im Finale, als er wütend die Trinkflasche durch die Gegend warf.

Etwas, dass, nach Experten-Meinung, nur in Deutschland passiert…

Frust und Zorn auch nach der Rückkehr aus Berlin. Einbrecher verwüsteten die Villa und räumten sie leer. […] Die nächste Frage: „Glauben Sie, dass das nur ein normaler Einbruch ist?“ Ailton: „Nein. Das ging gegen mich.“ Der Stürmerstar ist in Deutschland zum zweiten Mal Opfer eines Hauseinbruchs. Er hatte das in Bremen schon einmal erlebt.

Hmm, vielleicht Verwandte seiner Frau, als Rache für die Misshandlungen?!

Alkohol und seine Folgen!

Nun, da hat wohl jemand den Alkohol nicht so recht vertragen, aber anders geht man ja in Schalke auch mit dem Frust offensichtlich nicht um:

Die Stimmung war beim FC Schalke trotz der Niederlage im Pokalfinale gegen Bayern München gut. Sie war sogar so gut, dass Stürmer Gerald Asamoah ein flottes Lied intonierte. Der Text geriet allerdings nicht gerade stubenrein.

Nämlich?

„Schiebt den Bayern die Schale in der Arsch“, sang Asamoah am Sonntagabend nach der Rückkehr des Pokalfinalisten auf dem Schalker Hauptbahnhof. Peinlich war vor allem, dass der WDR den Auftritt des Nationalspielers vor einigen hundert Schalker Fans filmte und so alles publik wurde.

Naja, war halt ein Ausrutscher…

Asamoah hält sein Verhalten nach dem 1:2 in Berlin gegen die Bayern für völlig „normal“. Er stehe zu seiner Gesangseinlage. „Solche Lieder gibt es nun mal. Und es ist keine Schande, sie zu singen“.

Achso, also doch volle Absicht, ja?

„Ich freue mich, jetzt schon wieder gegen die Bayern zu spielen“, sagte Asamoah.

Wir uns auch, und noch was Asamoah, wenn Du Dich das nächste Mal über so total normale Songs aus der Fan-Kurve aufregst, bzgl. Deiner Hautfarbe, o.ä. – immer dran denken: Alles total normal!