Ein Leben nach dem FC Bayern

In der letzten Saison gab’s beim FC Bayern den großen Umbruch. Viele neue Spieler kamen zum Verein, viele andere verließen diesen. Teilweise nach diversen Jahren. Letztens hatte ich noch mal kurz einen Gedanken, was die so alle woanders gemacht haben. Deshalb habe ich das mal kurz für mich zusammengetragen.

Owen Hargreaves: Meisterschaft und Championsleague-Sieg mit ManU.

Roy Makaay: Mit Feyenoord Rotterdam (6.Platz) lange mitgehalten im Kampf um die Meisterschaft, am Ende Pokalsieg.

Hasan Salihamidzic: Mit Juventus als „Aufsteiger“ den dritten Platz erreicht (CL-Quali). 4 Tore in 26 von 38 Spielen erzielt.

Roque Santa Cruz: Unglaubliche 19(!) Tore bei den Blackburn Rovers (7.Platz) in der Premiere League.

Claudio Pizarro: Beim FC Chelsea ausgemustert, zuvor 2 von 38 Spielen (17x eingewechselt, 2 Tore) in der Premiere League.

Ali Karimi: ?

Mehmet Scholl: Karriereende (beim Fußball), Münchner Vize-Stadtmeister in der 1.Kegelmannschaft des FC Bayern.

Sebastian Deisler: Karriereende, mehr weiß man nicht.

Alles dabei, würde ich sagen.

Vom Abstellgleis bis zum Championsleague-Sieg.

Am erstaunlichsten finde ich die 19 Tore von RSC. Ehrlich. Wieviele Tore hat der in seiner gesamten Zeit beim FC Bayern erzielt? 25? Wahnsinn. Naja. Wahrscheinlich hatte er zur Abwechslung mal eine Saison ohne Verletzung und dort auch regelmäßig als Top-Stürmer gespielt. Ich gönn’s ihm. Uns hat er in all den Jahren trotzdem mehr als wahnsinnig gemacht und wir haben ihm wirklich genug Chancen gegeben.

So ist Fußball.

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0 Gedanken zu „Ein Leben nach dem FC Bayern

  1. Wegen Ali Karimi: Ich meine der hätte eine Position im iranischen Fußballverband angenommen, evtl. als Assistent des Nationaltrainers oder so. Ich meine mich zu entsinnen dass der Name fiel, als die Iraner um die Jahreswende herum alle Woche einen neuen Trainer verkündeten, der dann seine Vertragsunterschrift zurückzog oder vom Verbandspräsidenten abgeschossen wurde.

  2. Respekt, Owen!!
    Alles richtig gemacht von beiden Seiten: Für die Kohle kam Ribery, und er ist glücklich bei ManU.

    Mehmet: Ist auch ein ganz erfrischender Kommentator bei der EM jetzt gewesen! Schön, seine Ribery-Schwärmerei. Er wird immer Bayern-Fan bleiben.

    Roy und Hasan gönne ich jeden Erfolg. Die beiden, bzw. deren gute Zeiten bei uns, vermisse ich immer noch.

    Pizza: Als Schönwetterfußballer konnte er in England nur scheitern. Angeblich will Stuttgart ihn jetzt. Viel Spaß wünsche ich…

    Ali Karimi, einer der absurdesten Zugänge aller Zeiten beim FCB, spielt laut Wikipedia in Katar beim Qatar Sports Club (immerhin 6 Tore in 27 Spielen) und ist immer noch iranischer Nationalspieler.

    Von Roque habe ich mal gelesen, dass ihm der Zuspruch in München fehlte und der Druck zu hoch war. Gähn. Dort, wo er jetzt spielt, fühlt er sich offenbar gewürdigt, hat angeblich weniger Druck und schon klappts. Naja. Ich gönns ihm ja, aber ich bin immer noch froh, dass er weg ist. Der hat uns doch alle zur Weißglut gebracht mit seinem Stock-im-A-Ententrab und JEDEM Zweikampf-aus-dem-Weg-GEHEN. Und was hat der Verein ihn mit Geld vollgestopft und mit Engelsgeduld all die Jahre behandelt!!

    Traurig bin ich, wie Uli, immer noch über Deislers Ausstieg. Ich wünsche ihm auf jeden Fall den Spaß im Leben, den er im Profifußball nicht hatte.

  3. Moin!!Habe vor einiger Zeit mal gelesen das ManU an RSC dran sein soll!!Wenn dem so ist und er wirklich nach Manchester gehen sollte,kann ich mir allerdings nicht vorstellen das dort weniger Druck herrscht als zu seiner Zeit beim FCB!Bin ja auch mal gespannt ob er das Niveau halten kann!!Kanns mir allerdings nicht vorstellen…!Schau´n mer ma…!!!

    Hätte mir auch gewünscht das Roy in München bleibt,er erschien mir in der heutigen Fußballwelt immernoch am menschlichsten!Auf jeden Fall werde ich ihm bei der Olympiade die Daumen drücken!

    Stellt euch mal ein Mittelfeld mit Deisler (in Topform),Mehmet & Frooooooonk vor!Wahnsinn!Täumen kann man ja mal…!

    Tja zu Brazzo,dem gönnt man doch immer den Erfolg.Is auch schade das er nicht mehr in München spielt…!Kann mich noch gut daran erinnern wie geschockt ich war,als ich von seinem Abschied gelesen habe!

    Über Owen schreibe ich lieber nix,sonst verbrenn ich mir hier noch meine Schnute…!Nur eins, ich fand seine indirekten Freistöße immer zum verzweifeln.Zu lang,zu kurz,zu ungenau!!!Egal!

  4. Bemerkenswert an dieser Aufzählung ist, daß kein Spielöer innerhalb der Bundesliga gewechselt ist (wenn man jetzt von Spielern wie Hummels, die sich zwischen 2. und 1. Mannschaft bewegen, absieht).
    Pizaaro bei Chelsea ist wie Karimi bei den Bayern, als nicht wirklich ernst zu nehmen..

  5. Naja. Innerhalb der Bundesliga hatten wir ja auch ein paar Wechsel. Ob jetzt Zwetschge Misimovic, der wirklich ein sehr sehr guter Fußballer ist, Trochowski und Guerrero zum HSV oder auch die „verdrängten“ wie Hashemian oder Feulner, bzw. Kovac und über Umwege auch dessen Bruder der jetzt wieder in der Liga kickt während der erste sein Glück jetzt in Salzburg gefunden hat (53 Spiele, 9 Tore).
    Auch Ismael und Schlaudraff kann man da dazu zählen, auch wenns da noch nicht viel zu berichten gibt, da die sich diese Saison ja erst richtig beweisen müssen, bzw. überhaupt mal länger als 2 Spiele fit bleiben.

    Ansonsten gibt´s in der Bundesliga für uns wohl aktuell nicht zu viele die sich dort einen Wechsel vorstellen können. Jeder der genannten ging entweder weg um sich (vermeintlich) zu verbessern wie Pizza und Owen oder um sich einen neuen Start dort zu suchen wo man ihn bisher kaum kannte (Roque) bzw. sich seine Träume noch zu erfüllen (Hasen wollte unbedingt mal für Juve kicken und der Roy träumte von einem Karriereende in der Heimat)
    Der Rest, der innerhalb der Liga sein Glück suchte, bzw. sucht war entweder ein „Wechsler zwischen 1. und 2. Mannschaft oder muss erst noch Nachweise abliefern (Ismael & Schlaudraff)

    Deisler trauere ich übrigens nicht nach. Dieses Geweine hab ich auch nicht mehr länger ertragen und ich bin froh, dass das Kapitel beendet wurde. Einzig enttäuscht bin ich noch und das werde ich auch bleiben.

  6. Ende