Klick zum Ende der Kommentarliste

0 Gedanken zu „Weisheiten #124

  1. Wohl war, wohl war…
    Aber das erzähle man mal im passenden Augenblick einer tobenden Menge.

  2. Ich bin da immernoch hin udn her gerissen. Braucht zB ein Millionär wie Luca Toni tatsächlich anfeuerung von den Fans? Sicher können Pfiffe verunsichern, aber wird eine abgezockte Profi truppe (und damit meine ich nicht vermeintlich kleine im DFB Pokal) tatsächlich nach vorne gepeitscht, wenn der trainer oder die führungsspieler daggen etwas anderes anordnen??

  3. Also, ich bin Musiker, und ich hatte schon gut bezahlte Gigs vor der Schickeria (=desinteressierte Untote, ähnlich wie auf der Gegentribüne (obwohl ich da selbst schon mal saß)) und schlecht bezahlte Gigs vor begeistertem, dankbarem Publikum.

    Was glaubt ihr, wo hat die Band besser gespielt?

  4. Ob ich Millionär bin, oder armer Schlucker: So unterschiedlich sind die Menschen nicht. Anfeuerung tut jedem gut. Vor allem denkt niemand in dem Moment, wo er auf dem Platz steht, an sein Bankkonto. Schon gar nicht führt das Geld auf dem Konto dazu, während des Spiels in irgendeiner Form abgezockter zu sein. Ich glaube ohnehin, dass man sich auch an ein Millionengehalt schneller gewöhnt, als man denkt. Dass das dann nach ein paar Monaten ohnehin keine besondere Motivation mehr darstellt.

  5. Der Gomez weiß vielleicht garnicht, wie hilfreich es wäre, wenn die Jungs einfach mal gut spielen anstatt besch***en, und das Tor treffen anstatt das Fangnetz. Das würde wohl unglaubliche Jubelstürme freisetzen.

  6. Bayern fans sind halt einfach verwöhnt.
    Ich hab soviele schon sagen gehört, dass sie sich jetzt kein Spiel mehr anschauen, anstatt sich zu denken „jetzt erst recht“

    Die Hertha war ja auch anscheinend nur ein Trend unter der großen Masse, da war ja auch jeder in Berlin auf einmal Fan.

    Aber anscheinend ist das halt überall so. Viele die 1996 den Titel noch nicht richtig feiern konnten, da sie zu jung waren haben bei großen Turnieren zwei zweite und einen dritten Platz gesehen. Da gibts auch ewig viele die meinen dass es jetzt der Deutschen Recht wäre einen Titel einzufahren.

    Ich habe mich schon ein paarmal dabei ertappt der eigenen Mannschaft schlechtes zu wünschen, nur damit sich gewisse Leute aufregen….

  7. In guten wie in schlechten Zeiten.
    Während dem Spiel nach vorne peitschen bis zum Abpfiff, nach dem Spiel darf gemosert werden.

  8. @q: Volle Zustimmung. Mehr muss man dazu nicht sagen.

    Weiter, immer weiter…

  9. @Heffer
    Ich wohne in der Nähe von Stuttgart. Was meinst Du was hier im Meisterjahr los war? Jeder hatte als absolutes „must-have“ ein VfB-Trikot oder zumindest eine Cap oder Schal. Wie oft mussten sich meine Kinder, mit einer Bayern-Mütze auf dem Kopf, von wildfremden Leuten anhören: „Sag mal Deinem Papa, er soll Dir mal eine richtige Mütze kaufen!“ oder auch in der noch unfreundlicheren Version „zieh bloß das sch*** Trikot aus!“

    Was glaubst Du, wieviele Leute jetzt noch VfB- Trikot/Schal oder Mütze tragen? Zur Zeit macht auch niemand mehr meine Kinder an. Das Publikum hier in Stuttgart ist (bis auf die Canstatter-Kurve vielleicht) ein noch divenhafter-verwöhntes Operettenpublikum als in der AA. Bei schlechtem Wetter bleiben die Leut‘ lieber dahoim als ihre Mannschaft im Abstiegskampf anzufeuern.
    Vorher waren es WIR, die den Meistertitel geholt haben, jetzt sind es DIE Idioten, die auf einem Abstiegsplatz stehen…

  10. Da hat er aber mal recht, der Mario. Die Erfolgsfans hast Du natürlich bei allen Vereinen, die mal was reißen. Und nachdem der FCB meistens war reißt, ist die Konzentration bei uns natürlich höher und auch penetranter, da sie ja immer noch da sind – leider.

  11. Zurück zum Thema: Egal, ob jemand Millionen verdient oder seinen Sport als reines Hobby betreibt – Unterstützung von innen wie von außen schaden niemals dem Vorhaben den jeweiligen Sport bestmöglich auszuüben. Auch Profifußballer sind Menschen und keine seelenlosen Maschinen. Ich rege mich sicherlich oft genug über den Stuss auf den die zusammenspielen, vor allem, wenn es nicht den Eindruck macht, als wollten die da unten (dann kann ich sogar Pfiffe verstehen, wenn solch ein Eindruck rüber kommt), aber das ändert nichts an der Tatsache, dass ein Auspfeifen weniger hilfreich ist, als ein Anfeuern (oder auch nur Ruhe).

    Schaut euch mal andere Sportarten an, was da abgeht, auch wenn’s mal nicht so läuft. Da wird länger geduldig unterstützt als beim Fußball, wo ja manchmal schon der erste Fehler reicht. Wer selber Sport treibt oder mal getrieben hat, der weiß doch auch, dass positive Unterstützung auch nach Fehlern (aus der Mannschaft heraus) Besseres bewirkt, als wenn jeder nach jedem Fehler gnadenlos niedergemacht wird.

  12. Es ist halt mal so, dass wenn man Erfolg hat die Touristen kommen. Die die ne Show brauchen und erwarten, die die einfach nur unterhalten werden wollen, die denen es mal egal ist wie das Ding ausgeht und viele die nicht mal wissen wie die Typen von 1-11 da unten heißen oder wer wer ist….

    Das ist fast normal würde ich sagen und trifft alle großen Vereine. Schau dir mal die Fanboys um Barca und ManU alleine hier zu lande an. Wie viele sehen da mehr als 2-3 Spiele im Jahr von ihrer Mannschaft? Aber es ist halt schick.

    Bei uns in der AA wird das Thema so lange noch ein primäres Thema sein solange die Tickets so vertickt werden wie sie vertickt werden.
    Da gehören die ersten Änderungen her und die nächsten bei der Blockverteilung.
    Dann kommt auch wieder ne bessere Stimmung her.

    Ich kann die Leute nicht mehr sehen in der AA die dasitzen, sich übers Wetter unterhalten und dann einfach mal pfeifen weil sie grad keinen Zauber unten sehen. Das nervt einfach nur noch.

    Zum Fußball gehört das schimpfen. Um Gottes Willen. Zu Bayern gehört erst recht das granteln. Aber nicht in den 90 Minuten und nicht in der 13ten Minute wenn ein Spieler einmal einen Ball nicht stoppen kann.
    Aber da reden wir hier mit den Falschen? Weil wir wissen, dass das da unten unsere Jungs sind und wir wissen, dass wir den Verein anfeuern und beistehen komme was da wolle.

    Die Deppen die das nicht wissen, denen das egal ist, die schauen auch nicht auf solche Seiten. Die gehen in die Arena weils schick ist und sie irgendwo Karten ersteigern konnten.

    Da kann man eigentlich den Jungs auf dem Rasen nur sagen: „Schaut nicht auf die Gegengerade. Schaut in den Süden, schaut in den Norden aber lasst um HimmelsWillen die Scheuklappen auf für das was links und rechts davon passiert. Wir schämen uns selber für viele von denen.“

  13. Kleiner Ausflug: In der Motivationstheorie unterscheidet man zwischen Motivatoren (motiviert direkt zu einer Leistung) und „Hygienefaktoren“ (wenn Sie da sind, ist es ok, motiviert aber nicht zu Leistung – nur wenn Sie fehlen geht es einem nicht gut und sie führen zu Leistungseinbußenund Demotivation). Bei den Fußballprofis ist das Geld inzwischen wohl eher ein Hygienefaktor, eine Mio mehr oder weniger ändert nichts an der Laufbereitschaft, nur im Vergleich mit kickenden Kollegen, die mehr kriegen führt es ev. zu Demotivation.

    Wieviele LCD-Fernseher willst du dir denn als 22jähriger kaufen? Rennst du dafür mehr? Da zählen plötzlich Dinge wie Nestwärme und Geborgenheit (Poldi) und Liebe und Unterstützung der Fans (Ribery). Für die Spieler auf dem Platz ist die Unterstützung der Fans mit Sicherheit mehr wert als man meint. Da hilft auch der astronomische Verdienst nichts, wenn die Fans pfeifen.

  14. Es ist doch auch letztendlich so…….ganz Deutschland hetzt über die Bayern welche Spieler die doch jedes Jahr kaufen und so viel dafür ausgeben.

    Meine Kollegin (Gladbacherin) ist da eine absolute Verfechterin drin.

    Immer kommt die mit dem Spruch was die Bayern denen den bezahlen…..frage ich Sie dann ob sie nicht selbst auch für das 10-20 fache in ein anderes Bundesland wechseln würde, weil ja auch noch der AG renomiert und Perspektive hat, sagt sie mir dann ….nein nein das macht man nicht. Gebe zu sie ist darin die Ausnahme andere geben es wenigstens zu das sie es auch tun würden.

    Und ich wüsste nicht, das die Bayern schon einmal einen Spieler zwingen konnten nach München zu kommen.

  15. @ rantus: richtig, unterschreib ich alles. was mich hoffnungsfroh stimmt: beim haifaspiel begann die südkurve laut und aggressiv gegen die touristen und eventbesucher zu schreien und zu stänkern, als die wieder mal nix besseres zu tun hatten als schon sehr früh zu pfeifen.

    es liegt an uns echten bayernfans, es ihnen gleichzutun und solche unverschämtheiten mit entsprechender power zu beantworten. granteln können und tun wir ja selber schon genug. sollte es also demnächst aber wieder dazu kommen, aufstehen (falls man sitzt?!), faust richtung gegengerade schütteln und deutlich zeigen, was man von solcherlei „support“ hält!

  16. Gomez ist sensibel. Das ist auch gut so. Ein Wegbegleiter im Sportmanagement von Steffi Graf wurde einst gefragt, was die größte Stärke von Steffi sei. Die Antwort kam schnell: Ihre Sensibilität.

    Kritik hat doch kein Mensch so richtig gern. In der Schule haben wir doch früher auch nicht die Siegerfaust gemacht und sind lächelnd aus dem Klassenzimmer raus, wenn der Lehrer kritisierte. Auch Kritik von Mutter und Vater haben wir (Hand aufs Herz) alle nicht so gerne gehabt.

    In Magdeburg haben viele Fans den Stefan Kretzschmar für sehr abgebrüht gehalten. Auch er ist ein sensibler.

    Deshalb ist Mario Gomez seinen Worten erstmal Aufmerksamkeit entgegen zubringen. Absichtlich das Tor nicht treffen macht ja eh keiner. Ergebnisorientiert wettende Spieler ausgenommen. Am vorigen 16. Spieltag der Saison hatte ein gewisser Ralf Rangnick so Sprüche drauf wie:

    „Die Bayern-Fans sind bisher noicht damit aufgefallen, dass sie ihre Mannschaft bedingungslos unterstützen. Die wollen unterhalten werden.“

    Ich glaub persönlich ja dran, das Gomez seinen Weg machen wird.

  17. Off Topic: unser Extrainerflipper wird TV-Experte. Kommt nur mir der kalte Kaffee wieder hoch, wenn ich seine Kommentare dazu lese? „Volltreffer landen“, „offensive Viererkette“… Und das alles in der BLÖD!

    Auch lesen dazu: die Kolumne Flügelflitzer auf der SZ-Webseite.

  18. Ich finde es halt sehr beschämend wie z.B. mit einem wie dem Pranijc umgegangen wird. Der Junge hat Geld aus seiner eigenen Schatulle bezahlt um unser Trikot tragen zu können und es wird ihm mit Pfiffen sogar auf der JVH gedankt. Das spricht nicht für uns wenn man so will.

    Klar hat der bisweilen einen ziemlichen Mist gespielt und klar ist er kein Techniker wie der Ribery. Aber er ist bemüht und kommt besser in Gang. Wir täten gut daran ihm das auch zu honorieren, denn so schlecht wie wir ihn oft machen ist er noch lange nicht.

    Darum stört es mich ungemein wenn der in der 13ten oder bei seiner Auswechslung mit Pfiffen bedacht wird oder gar Abends auf einer JVH. Das ist eigentlich eine Frechheit, denn das Bemühen darf man ihm nicht absprechen.

    Gerade solche wie dem Jungen und auch einen intelligenten sensiblen Fußballer wie den Gomez muss man auch mal ein bisschen was zugestehen, wobei ich immer noch glaube, dass der Gomez eh genug Sympathien bei uns hat.

    Aber Pranijc und Braafheid und auch Schweinsteiger z.B. werden oft viel zu schnell zu den Buhmännern gemacht. Warum auch immer.

    @Joshtree
    Ja der Flipper. Zumindest schließt er ein Engagement in Deutschland kategorisch aus. Tja. Wird nicht viele Leute stören glaub ich.

  19. @rantus, da muss ich dir zustimmen, es kann doch einfach nicht sein, das wir unsere eigenen Spieler so auspfeifen………wollen wir ernsthaft den Gegnern damit zeigen das wir unsere Mannschaft (einige Spieler) genauso wenig mögen könnten wie deren Spieler, weil wir ja auch schon mal beim Gegner pfeifen??

    Lassen wir ihm ne Chance, denn erstens ist er ja auch noch neue in der Mannschaft und der Rest der Truppe hat ja zeitgleich auch nicht unbedingt überragend gespielt.

  20. Ja, ich bin da mittlerweile guter Dinge, was Stimmung innerhalb der Mannschaft und im Stadion betrifft. Und dann wird sich so ein Kasperltheater wie das Auspfeifen von Spielern auf der JHV auch wieder hoffentlich legen; da gilt es für die Aufrechten, sich weiter gegen die Touristen zu wehren, dann verblassen vielleicht auch mal Differenzen innerhalb der einzelnen Fangruppen.

    @Ranuts: Bei uns stört das sicher niemanden, aber vielleicht fangen sie ja woanders in Europa schon zum Zittern an…

  21. Na wie schon geschrieben, sind es ja nicht WIR, sondern die Fraktion die entweder sich eine Karte ersteigert hat oder nach einer laaaangen Wartezeit endlich eine zugeteilt bekommen hat – wobei ich das nicht glaube, denn dann müsste man ja Mitglied oder FC sein. Die sitzen halt dann drin und sind von ihrer Haltung Ich-hab-viel-Geld-bezahlt-und-will-dafür-gefälligst-auch-was sehen nicht abzubringen. Da ich auch zu denen gehöre, die nicht den Mund halten können, würde ich den einen oder anderen schonmal ansprechen, ob er das so für richtig hält. Die Antwort und die Fratze dazu kann ich mir aber schon lebhaft vorstellen….Ich sag nur: Wo issn des Hirn?

  22. Beim Spiel gegen Maccabi saß ich im Mittelrang der Nordkurve. Mitte der ersten Halbzeit steckten hinter mir zwei Typen ihre Finger in den Mund und fingen an zu pfeifen. Ich hab‘ mich dann umgedreht und sie angeschnauzt, sie sollten ihre Pfoten lieber zum Klatschen benutzen. Die waren so verdattert, dass sie gar nichts herausbrachten, während ich von anderen Leuten um mich herum Support bekam. Anschließend hab‘ ich in meiner Umgebung keinen mehr pfeifen hören. Geht doch.

  23. Freunde, hier wird zu sehr pauschaliert. Meine meinung.

    „Die auf der gegengerade“ die „Touristen“ die „Kartenersteigerer“ usw.

    Ich bin bayern Mitglied. habe mir aber auch schon karten ersteigert, saß auch schon auf der gegengeraden (genauso wie in der Süd- über die erlebnisse dort gäbe es nen eigenen bericht) und war auch schon in München- um einmal in diesem stadion zu sein. Mittlerweile bin ich realtiv oft da, so oft man halt dort sein kann- ohne dauerkarte.

    Habe aber auch noch nie gepfiffen oÄ.

    Gegrantelt dafür umsomehr- aber auch das gehört für mich zu meinem FC Bayern. Und das schon seit …hmm…immer. Das was man am meisten liebt, da invetsiert man halt auch am meisten emotionen rein. geht zumindest mir so. Und das ist nicht nur Liebe und rote vereinsbrille. Trotzdem führt kein Weg für mich vom FCB weg.

    Ich fühle mich zwar persönlich nicht angesprochen, aber ich bin mir nicht sicher, ob es nur Touris sind, die da pfeifen. Ob es wirklich der vater mit seinem Sohnemann ist, der es sich nur einmal im jahr leisten kann, dahinzufahren? Die aber das jahr über jedes Spiel im Tv verfolgen, Im Fan shop einkaufen etc. Und die damit genauso ihren beitarg zum FC bayern liefern.

    Ob die Pfiffe nicht auch aus den Fan Club bereichen kommen? die sind ja auch nicht nur in Nord und sükurve, wenn mich nicht alles täuscht.

    Die ganze Diskussion wird sich sehr schnell beruhigen, wenn die manschaft weiterhin diese Einstellung der letzten beiden spiele zeigt. Das hat rantus ja an anderer stelle schön erklärt. Und dann wird auch keiner pfeifen.

    Zu Pranjic: die Flanke war doch schonmal nicht schlecht, darauf kann man aufbauen. Wünsche ihm ja, das er bald ein Tor macht.

    Nicht, das er irgendwann über seinen bart stolpert…

  24. Es passen ja auch nicht alle Fans in die Südkurve, hatte bis vor 4 Jahren auch ne Dauerkarte für die Südkurve und komme ja aus Moers also satte 670 Kilometer entfernt. Da kann man halt nicht alle zwei Wochen zum Heimspiel fahren in der heutigen Zeit. Ein echter und wahrer Fan ja und seit 18 Jahren Mitglied und inzwischen die Nr. 9486 erreicht.

    Enttäuscht und gefrustet sind wir alle schon mal, aber gepfiffen gegen die eigene Mannschaft habe auch ich nie ob zuhause oder im Stadion.

    Man sollte ja seinen Emotionen freien Lauf lassen.

  25. sry leute aber ich kann dem allgemeinen konsens hier nicht so ganz folgen, ersteinmal weil ich mich mit Verallgemeinerungen sowieso schwer tue, dann aber auch weil ichs einfach ein wenig zu pauschal finde den leuten charakter abzusprechen weil sie einen spieler auspfeiffen, nicht nur hardcore fans die immer kommen, niemals pfeiffen und nur untereinander granteln sind gute mensch…
    mit pfiffen muss man als spieler wohl einfach leben können, bedingt kann man ja auch was dagegen machen…., jemanden nach der 17 minute auszupfeiffen ist sicherlich sehr extrem, doch wohl kaum die Norm oder?!

  26. @vermieter: Recht gebe ich dir, was Verallgemeinerungen angeht, sollte man mit aufpassen, denn irgendwo ist man selber immer als Individuum Teil einer Gruppe, die an den Pranger gestellt wird bzw. gestellt werden kann (als ob wir „Bayernfans“ das nicht wüssten … ).

    Trotzdem muss erlaubt sein gegen das Pfeifen besonders aber das Auspfeifen aus Prinzip zu sein. Denn dieses Auspfeifen aus Prinzip ist genauso kurz gedacht wie die öffentliche Meinung aller „Antibayernfans“, die die deutsche Fußballwelt in GUT (alle anderen) und BÖSE (der FC Bayern) aufteilen. Man sollte als Fan Teil der Show sein und nicht (nur) ein zu Bedienender. „Support“ heißt Unterstützung, sonst könnte man sich ja umbenennen in „Complainers“.

    Kein Thema, wenn’s am Willen fehlt, lasche Einstellung gezeigt wird und vor allem wenn die Attitüde rüberkommt „Was kümmert’s mich, wenn wir hier verlieren, ich bin ja bis ans Lebensende versorgt“, dann kann ich Pfeifen verstehen als Ausdruck fürs Gallehochkommen.

    Aber wenn sich einer bemüht, den Bällen hinterhergeht, es versucht, und wieder versucht, es trotzdem nicht klappt, dann braucht der Spieler Unterstützung und kein Gepfeife. Granteln für den Moment tun wir sicherlich alle, wenn etwas nicht klappt, was eigentlich nur klappen kann, aber danach heißt’s wieder dabei sein und mithelfen.

  27. @chicken: ich kann die aufregung wegen des pfeifens schon verstehen, das team gibt sich ja mühe, trotzdem sagst du, dass es erlaubt sein muss gegen das pfeifen aus prinzip zu sein, es muss aber auch erlaubt sein zu pfeifen, gehört nämlich auch irgendwie dazu, auch wenn ich nie pfeifen würde, schon weil ichs nicht kann….da nie lernen wollte
    ansonsten fänd ich es natürlcih auch klasse wenn man ein publikum hätte welches die mannschaft 90 minuten lang anpeitscht und einem gegner bei guter leistung auch respekt zollen kann bzw. eigenen spielern bei schwalben oder ähnlichem die meinung geigen würde (wie teilweise in England), so isses aber nunmal nicht….
    ansonsten sollte man auch bedenken das die allianz arena in 96 prozent der spiele ausverkauft ist, dass würde nicht nur durch hartgesotene fans passieren, außerdem gibt es sicherlich auch leute die nicht oft in die arena kommen und einfach die gepflogenheiten der umgebung annehmen, die nicht groß darüber nachdenken was das pfeifen überhaupt bewirken soll, sondern es als teil des ganzen betrachten, gedankenlos aber mit sicherheit nicht besonders böse gemeint
    by the way ich hoffe das der baumjohann gegen gladbach zumindest ne halbzeit bekommt, lvg hat ja angedeutet das er spielern gegen ehemalige vereine gerne mal spielzeit gibt

  28. Hm, also ich sitze öfter bei Spielen im Mittelrang der Gegengerade und ich muss euch sagen, am schnellsten und lautesten pfeifen dort m.E. die Jahreskarteninhaber unter denen sich einige unserer Erfolgsfans befinden. Also nicht immer alles auf die so genannten Arenatouristen schieben, die sind doch von der Anzahl her eh zu vernachlässigen.

  29. @vermieter: Pfeifen kann ich auch nicht 😉 Tja, das wäre natürlich wünschenswert, wenn die Einstellung bezüglich Support aber auch die der Spieler ein wenig englischer wäre … War selber für ein Jahr in Leicester und habe in mehreren Stadien Spiele gesehen. Bei einem Spiel in Leicester (gegen Middlesborough) haben die Gästefans 90 Minuten lang gesungen und applaudiert, dass man einfach gezwungen war mitzumachen. Und dass obwohl die eigen Mannschaft schnell zurücklag und am Ende 1:2 verlor. Das war schon beeindruckend.

    Baumjohann würde ich nicht nur wegen des Gegners bringen, sondern weil er es mit seinen guten Eindrücken ins einen Ultrakurzeinsätzen einfach verdient hat.

  30. Pfeifen und „Support ja / Support nein“ – hin oder her. Ich selbst pfeif eigentlich so gut wie nie. Wenn’s einer haben muss, dann soll er. Das ist für mich auch gar nicht groß das Thema.

    Aber wenn jemand in einer Tour so waschlappen-Leistungen bringt wie Mario Gomez (von mir aus leider immer mit den „erdrückenden“ 30 Millionen im Hinterkopf des Fans und im Rucksack des Spielers), dann sollte zumindest die Klappe halten, und nicht auch noch über die teils gerechte Kritik in Form von Pfiffen jammern.

    Erst scheiße spielen, und dann sich auch noch beschweren. Das hab ich gern. Im Übrigen noch mal der dezente Fingerzeig auf Herrn Lahm 😉 Gott sei dank hat Schweinsteiger die Klappe noch nicht aufgemacht.

  31. Ende