Ebenfalls noch nicht durch

ist das Thema PrinzPoldi und der FC Bayern…

Ich bin aktuell ja nicht wirklich davon überzeugt, dass das richtig wäre, aber im 11Freunde-Deisler-Interview steht etwas sehr Interessantes:

11 Freunde: Was würden Sie heute dem 19-jährigen Sebastian Deisler raten?

Deisler: Nichts gegen Hertha BSC, aber ich würde ihm raten, mit 19 nach München zu gehen. Dort verteilt sich der Hype auf mehrere Schultern. Ein junger Spieler kann sich dort in Ruhe entwickeln. In Berlin hat sich alles auf mich gestützt.

Naja, vielleicht ist ja genau das der Punkt der PrinzPoldi helfen könnte?

Wer weiß das schon…

Geht Ballack, bleibt Ballack?

Das ewig junge Thema hält uns immer noch wach, allein es ermüdet so langsam würde ich sagen!

Jeden Tag ist er woanders der Favorit, mal bei Inter, dann bei Chelsea und sowieso bei Real und nur weil dort gerade Chaos im Verein herrscht, hat er noch nicht unterschrieben (Zitat Berater Becker)!

Wie ich ja schon öfter betont habe, ist mir relativ egal, was Ballack nun macht, denn der Verein wird nach seinem Weggang nicht untergehen, wie er dies auch nach dem Weggang von Effenberg, Matthäus, Rummenigge, Beckenbauer oder Müller nicht getan hat…

Die neueste Spekulation ist eine ersatzweise Verpflichtung von Barcelonas Bankdrücker Mark van Bommel, weil „der wie Makaay von Spielerberater Rob Jansen betreut wird“ und Makaay auch schon „mit ihm über Bayern gesprochen“ hat – na fein.

Das Dementi gibt es übrigens auch schon!

Rob Jansen, Spielerberater von Mark van Bommel, bezeichnete die Spekulationen über einen Wechsel des niederländischen Fußball-Nationalspieler vom FC Barcelona nach München als „absoluten Schwachsinn“ und dementierte jeglichen Kontakt zum deutschen Rekordmeister.

Hinzufügen muss man übrigens noch, dass das ursprüngliche Gerücht in der Sport-B**D veröffentlich wurde, womit wir wieder beim Thema wären…

[via www.fussball-blabla.de]

Liebling des Monats März 2006

Mythos-Bayern.deLiebling des Monats März 2006 wurde eindeutig Rafael van der Vaart vom Hamburger SV!

Seine unnachahmliche Aktion in der 92. Minute vor dem Stuttgarter 2:0 in Hamburg hat diese Auszeichnung wirklich verdient. Gleichzeitig bitter wie auch begeisternd schlug er von der Mittellinie aus ohne Not den Ball in Richtung des leerstehenden HSV-Tores.

Das sich anschließende Laufduell mit Stuttgarts Gomez entschied dieser für sich. Gomez war es auch, der ebenso wie der Rest Deutschlands die ersten Sekunden ungläubig auf die Schiedsrichter schaute, ob dieses Tor wirklich gelten sollte, es galt und besiegelte an diesem 23.Spieltag die hanseatische Niederlage und den zwischenzeitlichen 11-Punkte-Rückstand auf die Bayern.

Dafür gilt RvdV unser Dank und diese Auszeichnung!

Die Lektüre der

11 Freunde hat schon was für sich, da bekommt man Dinge mit, die einem sonst gar nicht aufgefallen wären!

Ok, bei nachfolgender Recherche habe ich es dann auch mitbekommen, aber zuvor eben nicht…

Der BVB wird wohl in Zukunft von der Ruhrkohle AG als Haupt- und Trikotsponsor unterstützt.

Man mag jetzt denken, mensch wie clever die Dortmunder sind, schnappen sie doch Schalke diesen fetten Fisch vor der Nase weg, mich stört dabei eher was anderes und das hat Felix Meininghaus in seiner Geschichte der Bundesliga in der gleichnamigen 11-Freunde-Rubrik so formuliert:

„Zudem hätte es eine pikante Note, wenn ausgerechnet ein Konzern, der mit jährlichen Subventionen von mehr als 2,5 Milliarden Euro am Leben erhalten wird, mithilft, den Dortmunder Schuldenberg zu nivellieren. […] Böse Gerüchte, nach denen sich der BVB in Zukunft nicht über Dritte, sondern konsequenterweise direkt vom Steuerzahler finanzieren lässt, wurden indes nicht bestätigt.“

Was für die Schalker natürlich doppelt bitter sein muss, nicht nur, dass sie den Sponsor nicht gewonnen haben, nein, jetzt finanzieren sie den Erz-Rivalen auch noch indirekt mit, wie wir alle übrigens…

756 Millionen Euro

hat Real Madrids Präsident Florentino Perez in seiner Amtszeit seit 2000 in neue Spieler investiert!

Und was ist das Resultat:

Trotz aller Investitionen in Spieler wie Zidane, Beckham und Robinho steuern die Madrilenen auf ihre dritte Saison ohne Titel in Serie zu.

Aktuell sieht es auch nicht besser aus, nachdem die Ex-Galaktischen schon im Pokal ausgeschieden sind, zuhause im Achtelfinale der CL mit 0:1 gegen Arsenal und in der Meisterschaft auf dem dritten Platz liegend schon 10 Punkte verloren haben – nur konsequent, dass Perez da endlich zurücktritt, oder?

Einmal mehr hat

sich gestern der Hamburger SV mit seinem Sunnyboy auf der Bank aus dem Titelrennen verabschiedet…

Das passierte in den letzten Wochen schon des öfteren und dem Boulevard fiel jeweils einfach nix Besseres ein, als bei wechselnden Niederlagen der Hamburger oder Bremer das jeweils andere Team als neuen und einzigen Bayern-Verfolger aufzubauen und einen Spieltag später das Gegenteil zu behaupten – soweit ist das ja ganz lustig, aber was hat der HSV da bitteschön gestern abgeliefert?

Ich konnte es kaum glauben, befürchteten dachten wir doch alle, dass die Hanseaten sich nach dem UEFA-Pokal-Sieg unter der Woche endlich wieder gefangen haben und dann solch ein F-Jugend-Spiel, gegen bisher erschreckend schwache Stuttgarter?

Der Gipfel waren die 5.Gelbe (Wicky) und Gelb-Rote Karte (van-Buyten) für Leistungsträger, die damit im nächsten Spiel in München, beim „herbeigesehnten“ HSV-Endspiel um die vermeindlich letzte Chance im Titelkampf, fehlen werden und das halbe Eigentor vom ehemaligen Hoffnungsträger van-der-Vaart zum 0:2 in der 90. Minute!

Ist das ein psychisches Problem?

Es würde mich nicht überraschen, sind doch in den letzten 20 Jahren desöfteren Mannschaften am Druck der Spitzengruppe gescheitert, allein der HSV schien in der Hinrunde gefestigt genug dem standzuhalten – falsch gedacht!

Das Entsetzen zeigt sich zum einen im Schweigen auf den RautenBlogs, oder zum anderen im beliebten, aber allzu einfachen Köln-Bashing

Allzu einfach war übrigens auch das Jammern des HSV-Sunnyboy im Premiere-Studio nach dem Spiel, als er Schiedsrichter Merk „zu wenig Fingerspitzengefühl bei der Gelb-Roten Karte für van-Buyten“ vorwarf – wo war das „Fingerspitzengefühl“ des Catchers van-Buyten, als er seinen Stuttgarter Gegner mit all seiner Kraft den Ball entriss und ihn zu Boden warf, obwohl er wusste, dass er schon die Gelbe Karte hatte?

Eben!
😉

P.S. Auch andere machen sich ernsthafte Gedanken um den HSV…

Wir sind nur ein Karnevalsverein, Karnevalsverein, Karnevalsverein!

All denen, die das noch nicht wussten: Heute wird der FC Bayern 106 Jahre alt!

Herzlichen Glückwunsch!

Was aber bestimmt die meisten noch nicht wußten, wir sind nicht nur einer der ältesten Fußball-Vereine in Deutschland, nein, wir sind auch einer der ältesten Karnevalsvereine in DeutschlandderFC und derFSV können einpacken!

Alaaf!
😉

Am Wochenende schlugen auch

im Umfeld der Nationalmannschaft die Wellen hoch, als derBundesKlinsi den Dauernörgler Wörns („Für mich war das ein ganz linkes Ding.“ „Und dass es nicht an meinen Leistungen liegen kann, sieht doch eigentlich jeder, der mit Fußball zu tun hat. Sportliche Gründe kann das also nicht haben.“ „Ich fühle mich veräppelt.“ „Ich bin bitter enttäuscht und muss über all das jetzt erst einmal ein paar Nächte schlafen.“), der andere Spieler ob ihrer Wehleidigkeit schon mal gerne als „Mädchen“ bezeichnet, aus dem Nationalteam verbannte.

Der nicht mehr geliebte ist völlig ausser sich und versteht die Welt nicht mehr:

Herr Wörns, bereuen Sie nach Ihrem Rauswurf aus der Nationalmannschaft Ihre Kritik an Jürgen Klinsmann, er habe sich „link“ und „unehrlich“ verhalten?

Wörns: Nein, das waren genau die richtige Worte, weil es link und unehrlich war. Zu den Worten stehe ich auch. Die Provokationen kamen ja immer vom Bundestrainer, ich hab‘ da immer nur darauf reagiert.

Achso – und weiter:

„Respektlos – da muss ich lachen. Respektlos ist, wie Klinsmann mit Menschen, mit einem 34-jährigen Familienvater umgeht“, erboste sich Wörns in der „Bild“-Zeitung über die Aussagen des ehemaligen Nationalmannschafts-Kollegen Klinsmann.

Unabhängig davon, dass dieser „Sturm“ hauptsächlich im Springer-Medien-Wasserglas stattfindet, ist dieser Satz hier der interessanteste von allen:

Den Ausschluss des Dortmunders will Klinsmann derweil als „klares Signal“ verstanden wissen. „Jeder muss sich in den kommenden Wochen in den Dienst der Gemeinschaft stellen und Eigeninteressen dürfen keine Rolle spielen“, sagte Klinsmann.

Na dann bin ich ja mal gespannt, was Grinsi-Klinsi in Zukunft mit solchen Aussagen anfängt:

[…] heizte Nationalmannschafts-Rivale Jens Lehmann das Duell um den Platz im deutschen WM-Tor wieder an. „Ich habe vier Turniere auf der Bank gesessen. Ich bin mir sicher: Ausdauer wird belohnt“, sagte der Herausforderer der „Sport-Bild“.

Oder sind wir ein wenig inkonsequent, Herr Klinsmann?

Eigentlich wollte ich zu den

erneut schwachsinnigen Aussagen des Herrn Mourinho diesmal gar nichts sagen, aber es geht im Grunde alles schon wieder von vorne los:

Erneut hat die Schiedsrichterschelte von Chelseas Trainer José Mourinho zu Morddrohungen gegen einen Unparteiischen geführt.

Das Problem ist, dass Mourinho eigentlich gar nicht schwachsinnig ist, er nämlich vielmehr ganz zielgerichtet solchen Unsinn erzählt:

Mourinho, der schon im Vorjahr durch umstrittene Aussagen aufgefallen war – unter anderem trat FIFA-Referee Anders Frisk (Schweden) nach dessen Kritik und folgenden Morddrohungen entnervt zurück – machte das aus seiner Sicht unberechtigte Rot für die Pleite verantwortlich […] Messi habe „Theater vom Feinsten“ aufgeführt. „Natürlich glaube ich, dass das keine Rote Karte war. Können wir Messi für die Schauspielerei sperren? Barcelona ist eine kultivierte Stadt, dort weiß man alles über Schauspiel“, behauptete er dreist.

Schwachsinnig sind allerdings diejenigen Chelsea-„Fans“, die, inspiriert von Mourinho, jetzt schon wieder Mordrohungen ausstoßen:

Anhänger des englischen Meisters drohen in mehreren Internetforen dem norwegischen Unparteiischen Terje Hauge, der im Champions-League-Spiel gegen den FC Barcelona Chelseas Abwehrspieler Asier del Horno die Rote Karte gezeigt hatte.

Schlimm auch, dass der sog. Top-Trainer offen zugibt, derlei Verhalten als Teil seiner Methoden aufzufassen!

Der Chelsea-Coach hat in seiner Autobiografie verraten, dass Pressekonferenzen für ihn „die dritte Halbzeit eines Spiels“ sind. Mit provokativen Sprüchen und einem an Arroganz grenzenden Selbstbewusstsein versucht der erfolgreiche Portugiese die öffentliche Diskussion zu bestimmen. Die Folgen, die seine Aussagen für Schiedsrichter haben können, sind ihm entweder egal oder er nimmt sie in Kauf.

Zum Glück steigt die Presse diesmal nicht auf diese plumpe Tour ein:

Zumindest die britische Presse folgte Mourinho diesmal nicht. Einhellig bescheinigte sie Hauge, mit dem Platzverweis gegen del Horno richtig gelegen zu haben. Die „Times“ warf Mourinho vor, „ein schlechter Verlierer“ zu sein und meinte: „Diese Tirade ist noch erstaunlicher als seine Attacke im vergangenen Jahr gegen Anders Frisk.“ Gut möglich, dass die UEFA nun erneut gegen Mourinho Ermittlungen einleitet.

Wollen wir es hoffen, damit ein Exempel statuiert wird und Urs Meiers Befürchtung aus dem letzten Jahr nicht eintritt:

„Bisher ist es im Spitzenbereich nur bei Morddrohungen geblieben. Irgendwann gibt es einen Toten“