Der Pudelkopf wandert aus!

Da fällt einigen hier aber ein ziemlicher Stein vom Herzen: Der Pudelkopf wandert aus!

Klaus Toppmöller wird Trainer der georgischen Nationalmannschaft.

Schön, zumindestens weit weg…

„Die Gastfreundschaft in Georgien ist wirklich unglaublich. Meine Frau und ich waren begeistert“

Analog zu: „In der Mannschaft steckt viel Potential – in zwei, drei Jahren wollen wir oben mitspielen…“

Inspiriert vom

Bolzplatz hier meine Wünsche ans Christkind:

Mach, dass wir am nächsten Spieltag unsere Borussia-Erfolgswelle fortsetzen können!

Mach, dass alle meine „Lieblingsvereine“ am Ende der Saison dort stehen, wo sie hingehören!

Mach, dass die DFL sich endlich dazu durchringt, dass auch mehr als 3 Meistersterne vergeben werden können, oder es nur noch pro 10 Meisterschaften einen Stern gibt (wie fast überall in den großen europäischen Ligen)!

Mach, dass ich auch weiterhin selbstkritischer Bayern-Fan bleibe und keiner dieser trittbrettfahrenden Konsumenten werde!

Mach, dass das neue Auswärtstrikot zur Abwechslung mal wieder ganz normal wird (und nicht silber oder magenta)!

Mach, dass auch ich irgendwann mal Tickets für unser neues Stadion bekomme und am besten bevor ich 40 werde!

Reicht das erstmal?

Danke!

[via Bolzplatz]

Als ich gestern die Auslosung des

DFB-Pokal-Viertelfinales sah, drehte ich mich zu meinem Freund um und sagte: „Jetzt legt Kaiserslautern erst Recht Beschwerde gegen das Spiel ein“ – auch wenn es immer noch kaum eine Chance auf Erfolg gibt, aber so eine Chance über den grünen Tisch gegen Bayern spielen zu können ist schließlich der Wahnsinn!

Dabei verkennen hier die provinziellen Pfälzer aber ähnlich wie die Hamburger nach der Hoyzer-Partie, dass es ein hätte, wäre, wenn und aber im Fußball nicht gibt!

Wer sagt denn, dass die Pfälzer das Elfmeterschießen mit einem 3:0-Vorsprung gewonnen hätten?

Mit einem 2:0 haben sie es ja auch nicht geschafft!

Update: Inzwischen wurde der Protest auch schon abgewiesen – keine Überraschung…

Die Bayern stehen im Viertelfinale!

Schön!

Und diesmal konnte auch kein Hamburger, oder Temporär-Sympathisanten etwas dagegen sagen…
😉

Nein, mal im Ernst, das Spiel war sehr fad‘, vor allem in den ersten 50 Minuten, obwohl auch da schon die Bayern die besseren Chancen hatten, in Halbzeit zwei und der Verlängerung schafften es die Bayern dann zusätzlich den Druck kontinuierlich zu steigern und man hatte den Eindruck, dass es nur noch eine Frage der Zeit war, bis die Bayern in Führung gehen würden!

Fast hätte diese Defensiv-Taktik des HSV, die offenbar von Anfang an nur das Ziel des Elfmeterschießens hatte, geklappt, aber tatsächlich ging dann doch mal einer der zahlreichen Schüsse aufs Tor ins Tor

Schon unglaublich, was Kirschstein da so alles für Bälle von der Linie geholt hat, auch Hamburger Beine waren zahlreich vertreten bei bayerischen Torschüssen, aber auch in diesem Spiel galt eine der Grundregeln im Fußball:

Wenn Du keine kompletten Mannschaftsteile hast, kannst Du nicht gewinnen – und wer würde behaupten, dass die Rauten-Kicker gestern mit einem Sturm angetreten sind?!

Mir ging heute noch so durch den Kopf: Was wäre, wenn es in der Bundesliga eine Mannschaft gäbe, die die Abwehr des HSV und den Sturm von Werder hätte?

Naja, dann könnten die Bayern sich auf den zweiten Tabellenplatz vorbereiten, aber zum Glück gibt es so ein Team ja auch noch nicht – die Bayern selbst wären vielleicht ein Kandidat dafür, dagegen spricht aber die häufige Lustlosigkeit der Darbietungen der Magath-Schützlinge…

850 Millionen Euro verbrannt!

Nein, falsch, lt. Volker Pispers ist das Geld der Premiere-Aktionäre „nicht weg, es hat nur jetzt jemand anderes…“

Aber so eine Zahl ist schon nicht schlecht, Dauergrinser Kofler alleine hat schon 120 Millionen Euro verloren!

Was andere verzweifelte Anleger jetzt so alles machen können, wird hier sehr plastisch beschrieben – ich für meinen Teil fühlte mit an die Blasen erinnert, die 2000 alle am neuen Markt geplatzt sind und ja, ich konnte eine gewisse Freude nicht verbergen, ich, der Ex-Premiere-Abonnent, der schon dachte in Zukunft vom Fußball abgeschnitten zu sein!

Jetzt ist es die Premiere AG, die vom Fußball abgeschnitten wurde, auch wenn es schon wieder erste Gerüchte gibt, die den Abschied nicht so schmerzhaft sehen für die Münchner, obwohl sie immer noch als Übernahmekandidat gehandelt werden…

Warten wir einfach mal ab, was tatsächlich zum Saisonstart 2006/07 auf dem Tisch liegt und wo, bzw. ob ich die Bundesliga live im TV sehen werde…

Man kann von der

Vertragsverlängerung von Oliver Kahn halten was man will, sie für gut oder schlecht halten und manche Journalisten freuen sich mit Sicherheit, zwei weitere Jahre am Torhüter des FC Bayern 25% ihrer „journalistischen“ Tätigkeit ausrichten zu können.

Ein Vertreter Letzterer ist der einschlägig bekannte Oliver Fritsch, der in seinem heutigen if-Newsletter einmal mehr seine Künste zelebriert..

Um das nochmal klarzustellen, ich habe nichts gegen eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema FC Bayern im allgemeinen und Oliver Kahn im speziellen, aber bei Fritsch gewinnt man immer und immer wieder den Eindruck, dass er seine Zeitungen geradezu nach Meldungen durchsucht, die in dieses – sein – Weltbild passen, so auch heute:

Er zitiert Matti Lieske (BLZ), der Oliver Kahn für einen antiquierten Torhüter von gestern hält, der keinen modernen Fußball spielt, sondern zur alten Schule und somit weg gehört (vor allem aber nicht bei der WM ins Tor) – wie gesagt, diese Meinung kann man teilen, muss man aber nicht, meine Meinung zu diesem Thema sollte bekannt sein – den Vogel schießt Fritsch aber ab, als er diesen Bericht um ein Zitat der 11 Freunde erweitert:

Von den 11 Freunden hört man: „Oliver Kahn wird 2006 deswegen im Tor stehen, weil er die besseren und mächtigeren Fürsprecher hat als seine Kontrahenten: seine Vorgesetzten vom Branchenführer Bayern München und dessen Freunde, Gehilfen und Soldaten in Medien und Öffentlichkeit. (…) Der Beste muss spielen, nicht der mit den meisten, lautesten und stärksten Freunden.“

Jetzt könnte man denken, klasse, da hat Fritsch aber gut recherchiert und einen Bericht gefunden, der den darüber zitierten prima ergänzt – dumm an der Sache ist jetzt nur, dass obiger Bericht zwar tatsächlich in Ausgabe 49 der 11 Freunde steht, der Autor dieses Berichtes aber Oliver Fritsch höchstselbst war!

Wie nennt man sowas in der Journalisten-Sprache?

Ein Perpetuum mobile?

Ich für meinen Teil war halt ziemlich sprachlos, als ich diese süße Kleinigkeit entdeckte…

Und für alle, die immer noch denken, ich wäre völlig kritikunfähig, oder würde nur, mir und meinem Verein wohlgesonnene Medien konsumieren, sei erwähnt, dass ich letzte Woche sogar ein Abo der 11 Freunde abgeschlossen habe, obwohl, oder vielleicht gerade weil einer wie Fritsch dort die erwähnte Kolumne hat!

Aprospos Bekloppte:

Machen wir es kurz:

Kleines, dickes Ailton, zuletzt noch Feuer und Flamme für seinen Verein, ist inzwischen doch von ihm entlassen worden, nachdem er sich wie ein kleines Mädchen davonschleichen und in seine Heimat fliehen wollte

Was lange währt, wird endlich gut. Wieder und wieder hatte Ailton versucht, seinen Rauswurf bei Besiktas Istanbul heraufzubeschwören, jetzt hat es endlich funktioniert. Der Plan des Brasilianers war absolut wasserdicht: Er wollte einfach zum Flughafen fahren und verduften.

Ich bin mal gespannt, welcher deutsche Verein selbst bekloppt genug ist, diesen Typ zu verpflichten – nein, Mainz nicht, falls irgendjemand diesen Wortwitz falsch verstanden hat…