Wann sagt ihm endlich mal jemand,

dass er im Grunde nur der Hampelmann für die Medien und sowieso nach der WM Geschichte ist!?

Oliver Bierhoff sorgte mit heftiger Kritik an Veranstalter Bayern München für Aufregung. […] „Das ist eine Riesensauerei. Wir waren hier Gäste und wollten feiern, da kann ich nicht akzeptieren, dass Jens so niedergemacht wird. Die Bayern hätten eingreifen müssen, ich hätte eine Durchsage erwartet“ […] „Bei aller verständlichen Parteilichkeit“ für Bayern-Torwart und Lehmann-Rivalen Oliver Kahn, „aber so darf man einen Nationalspieler nicht behandeln“. […] „Die Gegentore waren sicher nicht glücklich, aber er hat sich im Spiel von der negativen Stimmung nicht frei machen können. Wir werden ihn wieder aufrichten. Jens ist ja leidgeprüft.“

Ich sag mal so, unabhängig davon, dass Oliver – Lieblingsschwiegersohn – Bierhoff wohl nicht im Ansatz irgendeinen Schimmer hat von den Gründen für die „Liebe“ zwischen Jens Lehmann und den Bayern-Fans, lehnt er sich in letzter Zeit relativ oft aus dem medialen Fenster, wenn es (um Interna rund) um den FC Bayern geht und darauf kann man eigentlich auch nur so antworten, oder?!

„Herr Bierhoff soll sich um seinen eigenen Mist kümmern“, sagte Rummenigge gegenüber dem „kicker“.

oder…

„Ich erinnere an seine Äußerungen über Sebastian Deisler, und ich kann ihn nur warnen, sich in Zukunft nicht mehr zu Dingen zu äußern, die ihn absolut nichts angehen, sonst passiert hier bald mal was.“

Besonders schlimm ist in diesem Zusammenhang die Verdrehung der Tatsachen beim Lehmann’schen Bodycheck an Schweinsteiger:

„Das war aber auch dumm und unnötig von Schweini. Da hätte er Feuer rausnehmen können“, meinte Bierhoff.

Wohlgemerkt, Lehmann hat Schweinsteiger in die Bande geworfen!

Aber auch darauf hat Rummenigge etwas Passendes gesagt:

„Herr Bierhoff sollte sich nicht um die Erziehung von Spielern des FC Bayern kümmern“, konterte Rummenigge, „sondern lieber dem Herrn Lehmann ein kritisches Wort sagen und ihm mitteilen, wie man sich benimmt, gerade in einem Freundschaftsspiel, in dem es um nichts geht.“

Noch Fragen?

Es ist Sommerpause und

das Transfer-Karussell dreht sich auf Hochtouren!

Die Bayern bieten dem 30-Jährigen nach dessen starker Leistung in Berlin nun doch den gewünschten Zweijahresvertrag an, Zé Roberto wiederum schlägt ein Vier-Millionen-Euro-Angebot des unter einer riesigen Schuldenlast ächzenden AS Rom aus und unterschreibt trotz einer 25-prozentigen Gehaltskürzung bis 2007 in München.

Kein Problem, wenn Zé endlich mal Torschusstraining absolviert!

Felix Magath […] sagt über Frings: „Er zieht sich immer zurück, das war schon in Bremen so.“ Bei Bayern aber gehe alles „offen und kommunikativ zu, daran hat er sich noch nicht gewöhnt“. Und wird es wohl nie tun.

Mehr muss man nicht sagen, oder?!

Geld regiert die Welt und

wenn man genug davon hat, kann man schon mal glauben, dass die Regeln nur für die anderen gelten:

Das hatte sich der FC Chelsea hübsch ausgedacht. Um Ashley Cole vom Lokalrivalen Arsenal abzuwerben, wurde der Nationalspieler diskret angesprochen. Man traf sich dann in einem Hotel. Leider erfuhr der Verband von der verbotenen Sache – und belegte Chelsea mit der höchsten Strafe der Ligageschichte. […] So muss Chelsea umgerechnet 443.000 Euro wegen des unerlaubten Abwerbeversuchs zahlen. Ein Abzug von drei Punkten in der Premier League wurde zudem auf Bewährung ausgesetzt. Mourinho erhielt eine Geldstrafe in Höhe von rund 295.000 Euro, Cole muss circa 147.000 Euro zahlen.

Alles Summen und Zahlen, die richtig weh tun, oder?!
*pfff*

News vom Kuschel-Familien-Verein!

Einmal mehr kam es beim Familienverein und Ex-Double-Gewinner Bremen zu einem Zwischenfall, der nicht ins Bild paßt:

Am Tag hatte er noch vier Tore für die Bremer Amateure vorbereitet, in der Nacht feierte Aaron Hunt dann etwas zu ausgiebig: Vor einer Diskothek prügelte sich Werders Jungstürmer mit einem Gast. Gegen Hunt wurde Strafanzeige gestellt.

Und dies ist auch kein Gerücht der bösen Boulevard-Presse:

„Ich bin da in eine dumme Sache hineingeraten. Zu den Einzelheiten kann ich jetzt aber nicht öffentlich Stellung nehmen, da es sich um ein laufendes Verfahren handelt“, wird Hunt in einer Mitteilung des Vereins zitiert.

Na dann hoffen wir mal das Beste für den grün-weiß-orange-goldenen Nachwuchs-Ki(c)ker!

„Bayern führt die DFB-Elf vor“

So nur eine der Überschriften zum Eröffnungsspiel der Bayern in ihrer neuen Arena!

Mit einem „Heimsieg“ gegen die Deutsche Nationalmannschaft hat Bayern München standesgemäß Einzug in seinen neuen Fußball-„Tempel“ gehalten.

Man könnte meinen, die „Deutschen“ hätten sich gnädig gezeigt bei der Bayern-Arena-Eröffnung, aber wer das Spiel gesehen hat, wird wissen, dass es einfach nicht besser ging…

Der personell geschwächten Auswahl von Bundestrainer Jürgen Klinsmann wurde beim 4:2 (2:0) bis auf eine kurze Schwächephase zu Beginn der zweiten Halbzeit schonungslos ihre Grenzen aufgezeigt.

Eben.

Symbolisch für die Unsicherheiten in der DFB-Abwehr sorgte „Teilzeitarbeiter“ Robert Huth vom neuen englischen Meister Chelsea London anschließend für das erste Eigentor im „Schlauchboot“ (36.).

Und einmal mehr zeigt sich, wie gut es war, manch‘ einen Transfer-Kandidaten nicht zu verpflichten!

Vor fast vollbesetzen Rängen in der 66.000 Plätze bietenden Arena hatte vor allem Jens Lehmann im Tor der Nationalmannschaft einen schweren Stand. Bei der Vorstellung der Spieler und danach auch bei jedem Ballkontakt wurde der Keeper von Arsenal London mit gellenden Pfiffen oder Schmährufen bedacht.

Beim ersten Treffer durch Deisler zeigte sich Lehmann nach einem Stellungsfehler des schwachen Andreas Hinkel prompt indisponiert, das 0:2 durch Huths Eigentor leitete er durch einen Fehlpass selbst ein.

Aber so überraschend war das sicherlich nicht, denn dass es eine gesunde Rivalität zwischen Bayerns Kahn und JL gab und gibt ist ja bekannt, die wirklich bösen und lauten Pfiffe kamen eben auch erst, als Lehmann, völlig unnötig, Schweinsteiger in die Bande checkte!

Aber so isser halt, er kann nicht anders…

Was gab es sonst noch?!

Ach ja, Exil-Deutsche Sarah Connor sang doch beim „Rappen“ der Nationalhymne tatsächlich die Strophe Brüh‘ im Lichte dieses Glückes…“ und Seal fühlte sich beim Betrachten der vollgepackten Arena zu einem, von Herzen kommenden, „Boah ey“ gedrängt – dem ist nichts hinzuzufügen!
😉

Nackter Geißbock!

Der EffZee muss sich einen neuen Sponsor suchen, die hier schon erwähnte Story hat ihr vorläufiges, unrühmliches Ende gefunden!

Der 1. FC Köln wird sich auf die Suche nach einem neuen Trikotsponsor machen. Die Domstädter zogen einen Schlussstrich unter die Kooperation mit der Satena-Holding, da eine Genehmigung durch die zypriotische Regierung zur Verwendung des Landesnamens auf dem Trikot nicht zustande gekommen war.

Besser spät als nie, aber wieso sind die Kölner da nicht selbst drauf gekommen?!

Herausgekommen war das Missverständnis, nachdem WDR-Reporter in Nikosia recherchiert hatten. Bei der Präsentation des Hauptsponsors in Köln wurden Visitenkarten der Satena Holding verteilt. An besagter Adresse trafen die Journalisten jedoch lediglich den Anwalt Lakis Christodoulou an, der bestritt, die Firma Satena zu kennen.

Seriösität wo man hinschaut!

Peinlich, nur noch peinlich!

Die endlose Geschichte mit kleines, dickes Ailton geht in die nächste, quälende Runde:

Beim FC Schalke 04 ist nach der Pokalfinal-Pleite gegen den FC Bayern München (1:2) der Teufel los.

Ja, aber wo ist da die spannende Neuigkeit?

Peinlichkeiten, interner Ärger um Ailton und dann noch ein Einbruch in die Gelsenkirchener Villa des brasilianischen Torjägers.

Achso, also alles wie immer beim selbsternannten Bayern-Jäger auf Pump!

Frust pur schon nach seiner Auswechslung im Finale, als er wütend die Trinkflasche durch die Gegend warf.

Etwas, dass, nach Experten-Meinung, nur in Deutschland passiert…

Frust und Zorn auch nach der Rückkehr aus Berlin. Einbrecher verwüsteten die Villa und räumten sie leer. […] Die nächste Frage: „Glauben Sie, dass das nur ein normaler Einbruch ist?“ Ailton: „Nein. Das ging gegen mich.“ Der Stürmerstar ist in Deutschland zum zweiten Mal Opfer eines Hauseinbruchs. Er hatte das in Bremen schon einmal erlebt.

Hmm, vielleicht Verwandte seiner Frau, als Rache für die Misshandlungen?!

Alkohol und seine Folgen!

Nun, da hat wohl jemand den Alkohol nicht so recht vertragen, aber anders geht man ja in Schalke auch mit dem Frust offensichtlich nicht um:

Die Stimmung war beim FC Schalke trotz der Niederlage im Pokalfinale gegen Bayern München gut. Sie war sogar so gut, dass Stürmer Gerald Asamoah ein flottes Lied intonierte. Der Text geriet allerdings nicht gerade stubenrein.

Nämlich?

„Schiebt den Bayern die Schale in der Arsch“, sang Asamoah am Sonntagabend nach der Rückkehr des Pokalfinalisten auf dem Schalker Hauptbahnhof. Peinlich war vor allem, dass der WDR den Auftritt des Nationalspielers vor einigen hundert Schalker Fans filmte und so alles publik wurde.

Naja, war halt ein Ausrutscher…

Asamoah hält sein Verhalten nach dem 1:2 in Berlin gegen die Bayern für völlig „normal“. Er stehe zu seiner Gesangseinlage. „Solche Lieder gibt es nun mal. Und es ist keine Schande, sie zu singen“.

Achso, also doch volle Absicht, ja?

„Ich freue mich, jetzt schon wieder gegen die Bayern zu spielen“, sagte Asamoah.

Wir uns auch, und noch was Asamoah, wenn Du Dich das nächste Mal über so total normale Songs aus der Fan-Kurve aufregst, bzgl. Deiner Hautfarbe, o.ä. – immer dran denken: Alles total normal!

Na das war ja klar, dass

es noch nicht einmal einen Tag gedauert hat, bis die ersten Verlierer, die Tatsachen umdrehen wollen:

Sport1: Ebbe Sand, wie fällt ihr Fazit des Finales aus?

Sand: Wir sind natürlich alle sehr enttäuscht. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, haben gut gekämpft, aber leider unglücklich verloren.

Sport1: Meinen Sie mit unglücklich das Siegtor der Bayern?

Sand: Ja, Bayern hat natürlich unverdient gewonnen. Das 2:1 war ein klares Abseitstor. Aber wir können es leider nicht ändern.

Sport1: Aber in der ersten Halbzeit profitierte Schalke von Fehlentscheidungen des Schiedsrichters.

Sand: Ich weiß nicht, ob es ein Foul an Ailton war. Aber durch so ein Tor zu verlieren, ist sehr schade.

Aber wenigstens ist man auf derlei Phrasen aus der königsblauen Ecke ja immer vorbereitet, weil der böse Fußball-Gott den armen Schalker ja mal wieder übel mitgespielt hat!

„Pokalsieger der Herzen“!

Mein Gott, wie mich diese emotionale Schalker-Sachebene immer wieder anko**t!

Das Double ist perfekt!

Nun, es ist soweit, die Bayern haben das 5.Double in ihrer Vereinshistorie erreicht!

Dieses Pokalfinale gegen Schalke 04 hätte auch keinen anderen Ausgang verdient gehabt, denn die Königsblauen haben offensichtlich vom Anpfiff an nur auf das Erreichen des Elfmeter-Schießens hingearbeitet, um vielleicht auf einen weiteren Husarenritt ihres Torhüters zu hoffen, der schon 1999 an gleicher Stelle unmotivierte Elfmeter von Stefan E. und Lothar M. parierte und seine Bayern-Abneigung intensiv ausleben konnte.

Aber zum Glück ging diese Taktik nicht auf und wenn eine Mannschaft nur in den letzten 10 Minuten kämpft und versucht mit der Brechstange zu einem eigenen Torerfolg zu kommen – was soll man sonst dazu sagen?!

Ok, die Knappen hätten wahrscheinlich noch bis heute spielen können, sie hätten wohl immer noch kein Tor aus dem Spiel heraus erzielt, denn selbst der Elfmeter, der aus heiterem Himmel den schmeichelhaften Ausgleich für die Assauer-Kicker brachte, war ja mehr als umstritten, vor allem, wenn man bedenkt, wie schwierig das angebliche Foul von Sagnol an kleines, dickes Ailton zu erkennen war (der angebliche Zupfer von Sagnol kam ja ohnehin erst, als kleines, dickes Ailton schon hinfiel…) und wie leicht es dem gegenüber gewesen wäre, den nicht gegebenen Handelfmeter gegen die Schalker zu erkennen – wie deutlich kann man eigentlich im eigenen Strafraum den Ball mit der Hand wegboxen?!

Lustig danach die Vermant’sche Theatralik, als er sich minutenlang das Gesicht hielt, obwohl doch jeder im Stadion gesehen hatte, was wirklich passiert war, nur eben nicht der Schiedsrichter, der schwächste Mann auf dem Platz war (Anmerkung: Wie ist es eigentlich möglich, dass beim DFB-Pokalfinale, wo DFL und DFB die verantwortlichen Hausherren sind, umstrittene Spielszenen auf der Anzeige-Tafel gezeigt werden und weshalb nur die nach dem 2:1 für Bayern und nicht das Nicht-Abseitstor und das Handspiel in der ersten Halbzeit?!)!

Denn auch das, aufgrund angeblicher Abseits-Position, nicht gegebene Pizarro-Tor, war ja eine klare Fehlentscheidung und deshalb zeigte sich gerade in diesem Pokalfinale, wie schnell sich im Leben alles ausgleicht, wenn man dem Siegtreffer der Bayern denn eine Abseits-Position einreden will, die sich wohl nicht ganz von der Hand weisen läßt, auch wenn diese Entscheidung wesentlich enger war, als bei Pizarros Tor!

Sei es drum, der Sieg der Bayern ist verdient, da die Schalker, entgegen der vollmundigen Versprechungen von Aussauer und Rangnick, müde, wenig engagiert und seltsam unbeteiligt wirkten!

Am Rande bleiben nur noch zwei Bemerkungen:

Ersten habe ich eine Reaktion, wie die von kleines, dickes Ailton nach seiner Auswechslung nicht mehr gesehen, seit Klinsis Tonnentritt, aber jeder Verein muss ja selber wissen, was er sich bieten läßt, auch in der Aussenwirkung und zweitens blickte ich zum ersten Mal auf einen Spieler, der eine offizielle Medaille, die er kurz zuvor vom Bundespräsidenten überreicht bekam, sofort ins Publikum warf – in meinen Augen eine Respektlosigkeit sondergleichen, was im Grunde aber nur einmal mehr den menschlichen Eindruck bestätigt, den ich von einem Frank Rost habe!