Ein perfekter Bayern-Spieltag. Fast.

Ich war gerade beim Einkaufen, als ich dazwischen mal kurz Radio und die Zwischenergebnisse hörte. Bayern-Spieltag. Konnte ich kaum glauben. Muss man aber, denn sowas scheint tatsächlich ein psychologisches Phänomen zu sein.

Das erduseln sich die HSVer in der zweiten Halbzeit einen Sieg gegen den großen Favoriten und was geschieht eine Woche später?

Sie verlieren in Karlsruhe nicht nur den Mann, der seinen Kopf zufällig da hatte, wohin Herr Rensing den Ball kurz vor der HZ abwehrte, nein, auch noch drei Punkte (ganz davon abgesehen, dass z.B. Torschütze Benjamin eigentlich gar nicht hätte mitspielen dürfen…).

Fußball-Gesetz.

Gleich mehrfach. Zum Beispiel auch, dass sich im Fußball alles ausgleicht. Wie war das noch im Hinspiel, liebe Hamburger? Eigentor des KSC kurz vor Schluss?! Schon wieder dieses Glück… 😉

Aber es ging ja noch weiter.

Die Leverkusener, engster Verfolger hinter den Bayern, verlieren tatsächlich ihr erstes Heimspiel rheinaufwärts. Noch dazu richtig deftig. Gegen Stuttgarter, die gegen Bayern im Pokal wohl wirklich nur einen schlechten Tag hatten, denn in der Liga sind die richtig stark.

Zusätzlich hatte Hertha am Freitag ebenfalls verpasst sich a) die Tabellenführung zu holen oder zumindestens b) von den Bayern abzusetzen. So ein Pech.

Die Krönung wäre aber gewesen, wenn Gladbach tatsächlich – völlig überraschend – die Glücksritter aus Hoffenheim besiegt hätte. Dann hätten die Bayern mit einem Kantersieg heute sogar Tabellenführer werden können.

Es kam – einmal mehr im Zusammenhang mit Hoffenheim – anders.

Wurde die Schwalbe im 16er zuvor noch geahndet, übersah das Schiedsrichtergespann das klare Abseits vor dem 1:1.

„Glück muss man sich erarbeiten“. Jaja. Iss scho recht…

‚Sollten wir im Hinterkopf behalten, wenn die Hoffenheimer Kommune das nächste mal Zeter und Mordio schreit…

All diese Hetze und Polemik macht natürlich nur Sinn, wenn die Bayern heute wirklich die Dortmunder schlagen – andernfalls lacht sich nämlich die halbe Bundesliga über uns kaputt!

Aber ich bin optimistisch.

Nach so einem Spiel wie in Hamburg wollen die Bayern was beweisen. Dumm für die in München gern gesehenen Borussen.

Was haben wir da in den letzten Jahren für eine Freude gehabt, oder?

Allein die Duelle gegen den schwachgelben Lehmann. Herrlich.

Oder im letzten Jahr.

Sensationell.

Auf der anderen Seite: Jede Serie geht einmal zu Ende.

Aber ausgerechnet heute?

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0 Gedanken zu „Ein perfekter Bayern-Spieltag. Fast.

  1. @uli:Was gibts es an dem Abseits denn zu diskutieren? Und Toni immer als den grossen Schwalbenkönig darzustellen ist doch unterstes Stammtischniveau. Sicher gibt es standhaftere Spieler aber ich kann mich an keine Andy-Möller mässige Schwalbe von ihm erinnern.

  2. Ja, klares Abseits. Nicht schwer zu erkennen wenn man sich mit dem Sport etwas beschäftigt.
    Foul von Beck war es vor dem 2ten Foul des Gladbachers an selbigen übrigens auch und Matmour blieb nicht ohne weiteres liegen als sich der Hr. Nationalspieler den Ball „erkämpfte“.

    Und: Nein. War kein Foul. Liegt daran, dass der Stürmer hier den Kontakt sucht. Toni macht das mitnichten geschickter. Im Gegensatz zur Dreck-Kampagne die verlinkte Tageszeitung in Richtung Toni und den FCB seit der Klinsmann-Verpflichtung führt werden bei Toni übrigens keine oder fast keine Fouls mehr gepfiffen. (Selbst klarste Tore (Hamburg) oder klarste Elfmeter (Dortmund Hinspiel) werden nicht geahndet)

    @Paule
    Gibt es eine Hoffenheimer Kommune? 🙂 Ich dachte deren Anhänger beschränken sich auf lobende Worte seitens der Bayern-Hasser und Kinder unter 15 die während ihrer täglichen Internetzeit bei Sport1 & Spox ihre Kommentare hinterlassen.

    Ansonsten bin ich mal gespannt auf den heutigen späten Nachmittag. Eigentlich wäre es angerichtet, doch hoffe ich, dass man dies auch annimmt. Im Prestigeduell gegen Schwach-Gelb sollte eigentlich genug Feuer vorhanden sein.
    Also hoffen wir mal.

  3. Die Konferenz war für mich gestern mal wieder enorm spaßig! Wie du schon sagst, jetzt muss nur noch heute Abend alles rund laufen.

  4. Schwalbe und Foul gleichzeitig – aha.

    Das Schiedsrichtergespann hat hier ganze Arbeit gleistet – im positiven Sinne; denn wenn Obasi ganz normal weiter dem Ball hinterherläuft, dann mäht ihn Galasek auch glasklar im Strafraum um und es gibt Elfmeter. Da Obasi aber schon vorher wegknickt und somit mehr in Galasek hinein als über ihn drüberfällt, war’s eine ganz klare Schwalbe (und obendrein noch eine richtig blöde, weil unnötige) und es gibt Gelb statt Elfer.

  5. Was ich nicht ganz verstehe ist, warum immer die Aussage getroffen wird, dass Galasek nicht zum Ball geht. Der geht klar zum Ball und hätte ihn Obasi nicht Richtung Torauslinie gespitzelt damit er den Kontakt suchen kann, hätte Galasek die Pille auch erwischt.

  6. Und das obwohl es lange nicht danach aussah. Immerhin hat Herr Klose sich dann später doch noch zum Toreschiessen entschlossen…

  7. Ende