Offener Brief an den Vorstand

Sehr geehrte Herren des Vorstandes der FC Bayern München AG,

ich bin heute auf den Tag genau seit 25 Jahren Mitglied des FC Bayern München e.V. und seit über 35 Jahren Fan unseres FC Bayern. Mein erstes Spiel sah ich 1989 im Münchner Olympiastadion und bin seit damals zu Dutzenden Spielen gereist, kaufte mir 1992 gar eine Dauerkarte für die Südkurve, obwohl ich 620 km vom Stadion entfernt wohnte. Über all diese Jahre konnten wir einige Titelgewinne feiern, erlebte ich aber auch schmerzliche Niederlagen wie „Barcelona“ oder „Wien“ oder „Rotterdam“. 1999 im Berliner Pokalfinale oder 2012 im „Finale Dahoam“ war ich gar live vor Ort.

Warum leite ich meinen Brief an Sie mit diesen Beschreibungen ein? Weil ich Ihnen verdeutlichen will, wie viel wir alle zusammen mit dem FC Bayern erlebt haben, wie sehr mir mein Verein ans Herz gewachsen ist, wie viel und wie lange er mir schon so viel bedeutet. Ich wähle meine Worte aus diesem Grunde nicht unüberlegt oder leichten Herzens.

Meine Liebe zum FC Bayern entdeckte ich, als Uli Hoeneß Manager unseres Vereins wurde und diesen „aus den Schulden“ geholt und zum modernen FC Bayern gemacht hat – einem der größten und erfolgreichsten Fußballvereine Europas, wenn nicht gar der Welt. Ein vorbildlicher Verein. Diese Entwicklung geschah nicht von heute auf morgen, sondern stetig und kontinuierlich – gesund würde man heutzutage wohl sagen. Für diese Art des Wachstums wird ein Uli Hoeneß immer einen besonderen Platz im Herzen eines jeden Bayernfan haben.

Zum Zeitpunkt meines Vereinseintritts – vor 25 Jahren – war der FC Bayern schon ein gestandener Club, in vielen Punkten aber trotzdem noch ein anderer Verein als er es heute ist. Veränderung ist zunächst einmal per se nichts Schlechtes, es stellt sich nur die Frage, welche Art von Veränderung man als Fan gerade so noch akzeptieren kann und wo es zu weit geht. Diese Grenze zieht jeder Fan für sich und seinen Verein sehr persönlich.

Für mich hat diese Grenze mit dem Thema Katar zu tun.

Ich verstehe, dass, insofern die FC Bayern München AG ihren Status quo bewahren oder gar ausbauen will, Wachstum oder die Generierung neuer Geldströme vonnöten sind – allein, weil es „die Anderen“ gleichermaßen tun, die mit uns international in Konkurrenz stehen. Eine Sichtweise, die diesen Zusammenhang ignoriert, wäre mehr als weltfremd. Mir ist ferner klar, dass ein Unternehmen wie die FC Bayern München AG – was seinen Anspruch an seine Sponsoren oder Geldgeber angeht – eher nicht agieren kann wie z.B. der FC St. Pauli – ich habe aber nun einmal – als Fan wie als Mensch – ein Problem damit, dass ausgerechnet der FC Bayern, als Verein mit einer großen jüdischen Tradition – zu der sich der Verein ja (inzwischen) bekennt und diese lebt („Kurt-Landauer-Platz“, Ausstellungen israelischer Künstler in der Allianz-Arena, etc.) – mit Ländern wie Katar geschäftliche Beziehungen unterhält. Einem Land, welches Israel – gelinde gesagt – ablehnt und u.a. israelischen Sportlern die Einreise verwehrt.

Für mich ist dies ein Widerspruch – wie stehen Sie dazu?

Des Weiteren stört es mich, wie Sie argumentativ mit diesem Problem umgehen bzw. umgegangen sind. Nach den – erstmaligen – größeren öffentlichen Protesten im Rahmen des Trainingslagers des FC Bayern in Katar im Jahr 2015 (sicherlich auch in Bezug auf das Freundschaftsspiel in Saudi-Arabien), entschieden Sie sich Ende 2015, erneut Teile der Winterpausen-Vorbereitung dort zu absolvieren. Einerseits gibt es Äußerungen, dass ein Trainingslager in Katar per se keine politische Äußerung sei (Frage: Akzeptiert oder zumindest toleriert man aber die Zustände in einem solchen Land nicht doch, insofern man sich als weltweit einflussreiche Marke „FC Bayern“ dort präsentiert?), andererseits erfahren wir vor dem Trainingslager, dass sich Spieler des FC Bayern laufend über die politische Lage in diesem Land informieren und entschieden hätten trotzdem dorthin zu reisen, man vor Ort „die Augen aufhalten“ und mit der Regierung sprechen wolle.

Ob all dies geschehen ist, erfuhren wir im Nachgang nicht. Was die Öffentlichkeit erfuhr, ist, dass die FC Bayern München AG nicht nur nicht nach alternativen Reisezielen für Trainingslager gesucht, sondern sich stattdessen – durch die Partnerschaft mit dem Flughafen von Doha – wirtschaftlich noch enger an Katar gebunden hat.

Diese Zeilen sollen Ihnen einen unmittelbaren Eindruck darüber vermitteln, wie sehr Fans wie ich darüber enttäuscht sind, dass der Verein es weder geschafft hat, die Bedenken der Fans über diese Vorgehensweise (und diese Probleme sind Ihnen bekannt, wie wir aus veröffentlichten, direkten Gesprächen mit einzelnen Fans wissen) in seine Handlungsweisen einfließen zu lassen, noch den Eindruck widerlegen konnte, dass die Krisenkommunikation wirklich nachhaltig war, will sagen, dass der FC Bayern hier tatsächlich meint oder tut, was er sagt.

Ich möchte als jahrzehntelanger Fan und Mitglied meines FC Bayern nicht die unausweichliche Entwicklung im modernen Fußball stoppen, ich will nur wieder den Eindruck gewinnen, dass mein Verein auch in der Gegenwart oder Zukunft noch ein Stück von dem Verein repräsentiert, dem ich 1991 beigetreten bin:

Nicht um jeden Preis den Erfolg zu suchen, sondern neben einem sozialen auch ein moralisches Gewissen zu haben – ist dies der Fall?

Mit rot-weißen Grüßen
Oliver Schmidt

Bayernfan (seit über 35 Jahren) und
Mitglied (seit 25 Jahren (Nr.: 8.813))

Unterstützer und Mitzeichner:

#1 Manfred Groitl (Mitglieds-Nr.: 5.505)
#2 Thomas Ohl (Mitglieds-Nr.: 2.420)
#3 Michael Kunert (Mitglieds-Nr.: 132.288)
#4 Sven Kühlthau
#5 Florian Weidle (Mitglieds-Nr: 54.110)
#6 Frederic Witt (Mitglieds-Nr.: 22.0442)
#7 Michael Hüsing (Mitglieds-Nr.: 18.656)
#8 Oliver Schröder (Mitglieds-Nr.: 36.629)
#9 Florian Puls (Bayern-Fan)
#10 Gerd Rehn (Mitglieds-Nr.: 121.780)
#11 Marco Werner (Mitglieds-Nr. 122.717)
#12 Andreas Wegerhoff (Mitglieds-Nr.: 259.350)
#13 Enrico Saft (Mitglieds-Nr.: 70.091)
#14 Marcel Faßbender (Mitglieds-Nr.: 175.275)
#15 Benedict Wischnewsky (Mitglieds-Nr.: 95.041)
#16 Achim Mack (Bayern-Fan)
#17 Justin Kraft (Bayern-Fan)
#18 Philipp Kaiser
#19 Gabriele Madl (Bayern-Fan)
#20 Björn Kecker
#21 Henning Hinkers (Mitglieds-Nr. 258.908)
#22 Manuel Scholz (Mitglieds-Nr.: 229.774)
#23 Michael Schulpin (Mitglieds-Nr.: 186.990)
#24 Florian Pütz (Mitglieds-Nr.: 102.800)
#25 Nelu Lenz
#26 Bastian Wittmann (Bayern-Fan)
#27 Gerhard Versteegen (Mitglieds-Nr.: 94.616)
#28 Alexander Fischer (Mitglieds-Nr.: 125.767)
#29 Patrick Haupt (Mitglieds-Nr.: 98.655)
#30 Christian Nandelstädt (Mitglieds-Nr.: 43.039)
#31 Robert Scheuermann (Mitglieds-Nr.: 52.785)
#32 Michael Brandhoff (Mitglieds-Nr.: 14.267)
#33 Marco Werner (Mitglieds-Nr.: 122.717)
#34 Thomas Kranzler (Mitglieds-Nr.: 15.355)
#35 Dennis Mebus
#36 Philipp Schenke
#37 Joël Guyot (Mitglieds-Nr.: 2.652)
#38 Dominik Werner (Mitglieds-Nr.: 230.462)
#39 Klaus Frank (Mitglieds-Nr. 6.698)
#40 Michael Pfeiffer (Mitglieds-Nr.: 5.597)
#41 André Maaß (Bayern-Fan & Mitglied)
#42 Bernhard Kammer (Bayern-Fan)
#43 Tanja Boller (Mitglieds-Nr.: 122.741)
#44 Christian Kessler (Mitglieds-Nr.: 118.936)
#45 Dennis Geleyn
#46 Dominic Wilhelm (Bayern-Fan)
#47 Ronny Bauer (Mitglieds-Nr.: 119.072)
#48 Lukas Diehlmann (Mitglieds-Nr.: 170.536)
#49 Alexander Brandt (Mitglieds-Nr.: 172.868)
#50 Rainer K. (Mitglieds-Nr.: 208.269)
#51 Marie-C. Thielitz (Mitglieds-Nr.: 164.146)
#52 Niklas Drews (Mitglieds-Nr.: 127.142)
#53 Marcel Mideck (Mitglieds-Nr.: 252.516)
#54 Oliver Schweizer (Mitglieds-Nr.: 60.753)
#55 Marcel Schlottbohm (Bayern-Fan)
#56 Lars Jäger
#57 Alexander Kaiser (Bayern-Fan)
#58 Gunnar Schmid (Mitglieds-Nr.: 17.535)
#59 Tobias Günther (Mitglieds-Nr.: 92.529)
#60 Stephan Tauchmann (Bayern-Fan)
#61 Jürgen Wolf (Mitglieds-Nr.: 143.805)
#62 Jochen Gottsmann (Bayern-Fan)
#63 Andreas Fischer (Mitglieds-Nr.: 162.277)
#64 Martin Weiß (Mitglieds-Nr.: 274.272)
#65 Hans-Jörg Lambrecht (Mitglieds-Nr.: 231.871)
#66 Nino Block (Mitglieds-Nr.: 144.137)
#67 Julian Renninger (Bayern-Fan)
#68 Mathias Roschinsky (Mitglieds-Nr.: 95.742)
#69 Haiko Luz (Mitglieds-Nr.: 166.859)
#70 Achim Stadtler (Bayern-Fan)
#71 Michael Wiemer (Bayern-Fan)
#72 Arnie (Mitglieds-Nr.: 101.810)

107 Gedanken zu „Offener Brief an den Vorstand“

  1. WunderbareF bewegender Text !
    Danke für deine Ehrlichkeit und das Aufstehen gegen Ungereimtheiten und zweifelhafte Wandlung des FcBayern

    1. So jetzt endlich auch meine Unterschrift hierzu:
      Martin Weiß
      Mitgliedsnummer: 274272
      (I’m a newbie dont judge 😉 )

  2. Danke, Paule!

    Meine Mitgliedsnummer ist zwar nur sechsstellig ;-), aber ich unterschreibe den offenen Brief trotzdem auch.

    1. Soll ich Dich mit Deinem Pseudonym auflisten oder will Du mir Deinen Realnamen sagen? Gerne per E-Mail…

  3. Mich stört, wie immer wieder in solchen Briefen Kurt Landauer und die jüdische Vergangenheit als wesentliches Element eines Selbstverständnisses als FC-Bayern-Fan dargestellt wird. Als Du 1991 eingetreten warst und die meiste Zeit Deines Fan-Daseins war Dir doch der Name Kurt Landauer, wage ich einmal zu behaupten, überhaupt nicht bekannt.

    1. Auch wenn man das nicht als kleiner Junge wusste, kann man das doch später „entdecken“ und gut finden. Ich wusste das auch nicht als kleiner Junge, freue mich inzwischen aber dennoch, dass der Verein eine Vergangenheit hat, die ihn von anderen Clubs positiv abhebt (von Anfang an weltoffen, brauchbare Figur während der Nazizeit gemacht etc.). Selbst die Toten Hosen als alte Bayernhasser erkennen das unumwunden an. Das sollte man pflegen. Und ich finde, dass Paule Recht hat, wenn er darauf im Zusammenhang mit Katar hinweist. Ich muss sagen, dass ich das sogar das stichhaltigste Argument von allen finde.

    2. Da hast Du natürlich Recht, Martin. Der Name Landauer tauchte bei mir erst auf, als ich in den 90ern für meine Statistik-Webseiten den Präsidenten des FC Bayern hinterher recherchierte. Aber um mich geht es hier gar nicht, denn ich würde auch keine Trainingslager in Katar buchen. Der Verein hat spät, aber imho nicht zu spät Kurt Landauer geehrt und sich ganz allgemein und offen zu seiner jüdischen Vergangenheit bekannt. Ich begrüße dies ausdrücklich.

      Mein Problem ist schlicht, dass der Verein sich a) zu dieser Vergangenheit bekennt dann aber b) andererseits mit Staaten wie Katar Geschäfte macht. Für mich ist und bleibt dies ein Widerspruch. Und den muss und darf man kritisieren. Oder ist der FC Bayern inzwischen doch schon komplett ein Verein wie PSG oder ManCity? Das würde mich enttäuschen…

      1. Seit wann sind ein Flughafen, oder eine Sportakademie ein Land?? Von Geschäften mit Katar (das ist ein Land oder ein Staat) ist mir nichts bekannt?

  4. erstmal danke für den klugen text, lieber paule! bleibt die frage, ob du das ganze in die form einer „echten“ unterschriftensammlung bringen wirst, bei der man am ende den vereinsoberen eine zahl präsentieren kann? wenn wir hier alle per Wortmeldung unsere Zustimmung bekunden, ist das zwar schön, hat aber zu wenig vereinspolitische Durchschlagskraft…

  5. Danke für eure Unterstützung. Wie schon teilweise geschehen: Wer mit unterschreiben möchte, kann Klarnamen und Mitgliedsnummer in den Kommentaren angeben, ich trage das dann nach. Gerne auch Nicht-Mitglieder oder Nicht-FCB-Fans…

  6. Hallo Paule,

    schöner Kommentar. Ich bin zwar kein Mitglied beim FCB aber dennoch seit ca. 30 Jahren mit Leib und Seele Fan!

    Auch von mir meine volle Unterstützung.
    Grüße
    Marcel Schlottbohm

  7. Bin zwar nur Fan aber kein Mitglied aber du sprichst mir hier aus der Seele. Ich hoffe das du noch viele Mitunterzeichner findest und werde den Link entsprechend teilen.
    Darfst mich auf die Liste setzen.

  8. Hallo Paule,
    danke für den gut geschriebenen Brief. Ich schließe mich dem voll an.

    Florian Weidle
    Mitglieds-Nr: 54110

  9. Hallo Paule,

    danke für die (wie immer) ehrlichen und offenen Worte! Zeigen sie doch, das die Liebe zu unserem Verein und einer offenen Kritik an seinem derzeitigen Handeln nicht im Widerspruch stehen (müssen)!

    Auch von mir meine volle Unterstützung.
    Liebe Grüße
    /Michael Hüsing
    Mitglieds-Nr. 18656

  10. Ich möchte diesen Brief auch voll und ganz unterzeichnen!
    Das Thema beschäftigt mich sehr und ich stehe kurz vor der Kündigung!

    Gerd Rehn
    Mitglieds-Nr. 121780

  11. Ich find den Brief super. Richtig gut geschrieben. Und auch so formuliert, dass sich der FCB damit wirklich beschäftigen sollte, kann und muss. Mein persönlicher Gedankenprozess ist aber nicht so ganz abgeschlossen zu dem Thema. Was für mich absolut klar ist, an allem Geld was von da kommt klebt Blut. Ich frag mich nur, ob man nicht viel mehr die Art und Weise wie die Geschäfte gemacht werden in den Mittelpunkt der Kritik stellen sollte, als generell zu fordern gar nicht mit denen Geschäfte zu machen. Wichtig wäre bei solchen Geschäften doch vielleicht (ich bin mir wie gesagt nicht sicher) ganz konkrete Bedingungen an diese Geschäfte zu knüpfen. Bedingungen, die auch mit Menschenrechten zu tun haben. So Wandel durch Handel mäßig. Ich weiß nicht ob das funktionieren könnte. Aber es wäre das Mindeste. Dann könnte man vielleicht auch Projekte mit Jugendlichen dort machen etc., wodurch man auch in die Köpfe der jungen Generation käme und die sich automatisch auch mit Deutschland und den Werten hier auseinandersetzen. Das sehe ich oft bei Bayernfans aus allen Teilen der Welt, ob aus dem Libanon oder den USA, die saugen alles auf was mit Deutschland zu tun hat und der Zugang dazu war der FCB. Und wird das nicht gerade bemängelt, dass die Menschen in der Region angeblich so gar keinen Zugang zur westlichen Welt und den Wertevorstellungen haben? Natürlich wird das vor allem von Populisten populistisch formuliert, was aber nicht heißt, dass das ganz falsch ist. Im Gegensatz zu den Populisten bin ich aber der festen Überzeugung, dass das veränderbar ist. Eben nicht durch Zwang, wie es der Populist fordert, sondern dadurch, wodurch jeder Mensch Zugang zu etwas bekommt, durch Begeisterung. Warum also nicht durch Begeisterung für den Fußball und den FCB? Damit bin ich beim nächsten und letzten Punkt, den ich nicht so ganz eindeutig sehe. Natürlich legitimiert man den Laden dort durch Anwesenheit und Geschäftemacherei. Aber die andere Seite der Medaille ist eben, dass sich tatsächlich über den FCB junge Leute mit allem hier beschäftigen. Das gleicht es natürlich nicht aus, vor allem nicht, wenn der FCB die Kohle einfach nimmt und sonst wegschaut. Aber diese jungen Leute wird es geben und gar nicht über den Aspekt zu reden ist auch irgendwie falsch. Das sind so meine gedanklichen Schwierigkeiten die ich mit dem ganzen Thema noch so habe.

  12. Auch von mir vollste Unterstützung.
    Fan seit Grundschultagen durch meinen älteren Cousin (so 97), aber leider erst seit kurzem Mitglied.
    Marcel Faßbender (Nr. 175.275)

  13. Sehr gerne unterschreibe ich dein Anliegen ebenfalls.

    Justin Kraft, 22 Jahre alt, Bayern-Fan seit 16 Jahren. Ich habe nicht so viel mitgemacht wie ältere, aber dennoch kann ich die Kritik am Wandel des Vereins nachvollziehen und bin der gleichen Meinung. Vielen Dank für diesen Brief!

  14. Super Text und super Aktion! Als Hannover 96 Fan sind mir viele Tendenzen im „modernen“ Fußball mehr als fremd! Profit ist nicht immer alles und auch früher als noch nicht alles verkauft war (werbebanden etc) kamen die Zuschauer in Strömen!
    Ich sehne mich an die Zeit vor 1960 zurück als Spieler sich noch die Nähel in die Füße gelaufen haben und die Vereine wussten das sie nur gemeinsam bestehen können!
    Vielen Dank und hiermit unterschrieben
    Björn kecker

  15. Gerne unterschreibe auch trotz hoher Mitgliedsnummer.

    Henning Hinkers
    Nr. 258908

    Sehr unglückliches (ausnahmsweise nicht aus sportlicher Sichtweise) erstes Mitgliedsjahr für mich.

  16. Hallo Breitnigge wie schon auf Twitter gesagt klasse Brief trift genau die Gefühle mancher Fans!(@Mikka71 Twitter)
    Michael Schulpin Nr.186990 unterschreib ich gerne!

  17. Ich schließe mich gerne an, wenn meine Nummer auch nicht so beeindruckend ist 😉 Ein guter Brief!
    Florian Pütz
    Mitglieds-Nr. 102800

  18. Wie schon mal bei Twitter geschrieben finde ich die Kausalkette „Katar Schurkenstaat-> FC Bayern Jüdische Vergangenheit -> keine Geschäfte mit bösen Arabern -> weil die ja keine Juden mögen“ nicht gut. Da wird Geschichte aus dem Zusammenhang gerissen und mit Klischees vermengt. Trotzdem finde ich gut wenn man sich Kritisch mit dem Handeln des Clubs auseinander setzt. Das ist nie zu spät auch wenn ich der Meinung bin dass wir nicht anders als PSG und City sind. Wer bei uns zahlt, bestimmt die Musik.

    1. Ich sehe durchaus (noch) Unterschiede zwischen uns und Vereinen wie Chelsea, PSG oder ManCity…

      Und diese Vermengung, wie Du sie nennst, liegt für mich schlicht auf der Hand, wenn der FC Bayern sich seiner Verantwortung, die sich aus seiner (jüdischen) Historie ergibt, stellt, aber gleichzeitig Geschäftspartner hat, die diesen Ansatz diametral entgegenstehen.

      Aber gut, es müssen weiß Gott nicht alle (Bayern-)Fans meiner, unserer Meinung sein…

  19. Ich schließe mich an.
    Die neue Partnerschaft ist ein Grund für mich, dass ich aktuell nur Ergebnisse verfolge. Den Verein verfolge ich seit 1986.
    Nelu Lenz

  20. Super Brief. Mir gefällt die Ehrlichkeit. Auch wenn man sich davon nichts „kaufen“ kann und letzten Endes der Verein am längeren Hebel sitzt. Aber wer nichts sagt, hat keine Chance, etwas zu gewinnen oder etwas zu verändern in der Welt. Klingt wie ein Allgemeinplatz; ich denke dennoch, dass es richtig ist, so zu handeln. – Good luck!

  21. Sorry, muss aber hier ein wenig gegen den Strom schwimmen.
    Ich bin Fan seit 1979, habe mein Herz wegen Breitner, Rummenigge, Augenthaler, Hoeneß und vor allem wegen dem Reisinger Willi an diesen Verein verloren.
    Die Personalie Kurt Landauer ist eine nette Anekdote in der Geschichte des FCB, hat aber genau so wenig Einfluss auf den Grad meiner Verlorenheit an den Verein wie ein Sponsorendeal mit einem katarischen Flughafen oder ein Trainingslager in Katar.
    Fußball ist Fußball, Politik ist Politik und Geld ist Geld. Mir wird da viel zu viel vermischt.
    Auf meine Unterschrift müsst ihr leider verzichten.
    Auf geht’s ihr Roten.

    1. Kein Ding. Dies ist ein freies Land, da darf man durchaus unterschiedlicher Meinung sein, selbstverständlich.

  22. Danke, du sprichst mir aus dem Herzen Paule
    Meine Unterschrift hast du
    Bastian Wittmann
    Seit 24 Jahren Bayernfan, leider erst spät Mitglied geworden

  23. Setze auch gerne meine Unterschrift unter dein großartiges Engagement.Michael Pfeiffer (Europapokal17) Mitgliedsnummer 5597

  24. Könntest du bei mir (Unterstützer #16) noch „Bayern-Fan“ ergänzen? Nur zur Vollständigkeit.

  25. Danke für diesen offenen Brief! Danke das du für viele Fans die richtigen Worte gefunden hast!

    Tanja Boller
    Fan seit 28 Jahren
    Mitgliedsnummer: 122741

  26. Gebe gerne meine Zustimmung und unterschreibe den Brief.

    Dominic Wilhelm (ohne Nummer, aber trotzdem Fan 🙂

  27. Wirklich toller Brief !
    Lukas Diehlmann
    Bayern Fan seit dem vierten Lebensjahr
    Mitgliedsnr. 170536

  28. Die Trainingslager sah ich als nicht so großes Problem, die Zusammenarbeit jetzt aber ist… Furchtbar!
    Guter Brief!

    Meine „Unterschrift“:
    Alexander Brandt Mitgliedsnr: 172868

  29. Lieber Paule!

    Unterschreibe gerne deinen offenen Brief – danke für die Initiative.

    Rainer K. – Bayern Fan seit 1991 –
    Mitgliedsnummer: 208269

    Beste Grüße

  30. Paule, ich stimme dir ebenfalls in allen Punkten zu. Ich drück dir die Daumen, dass dein Anliegen nicht reaktionslos in der Säbener Straße verpufft!

  31. Unterstütze ich auf jeden Fall, auch wenn meine Entscheidung bereits feststeht und ich meine Mitgliedschaft aufgebe.

    Niklas Drews
    Mitgliedsnr: 127142
    Fan seit Barcelona ’99
    Mitglied seit 2010

    Danke Paule!

  32. also Leute wirklich – ich mach mir keine Freunde, aber 2-3 Punkte dann doch:
    1. ich verstehe das echauffieren über Katar-Reisen/Sponsorpartnerschaften nicht. Warum gerade hier dieser Aufschrei, warum nicht, bei Reisen/Partnerschaften nach/mit China oder in die USA. Ja, ja demokratisches Land, ich weiss. Trotzdem verdanken wir den derzeitigen Kriesenherd im Nahen und mittleren Osten (Irak, Syrien, Lybien) den Amis und den Saudis. Zudem wird in allen drei Ländern die Todesstrafe eifrig ausgeübt…etc. etc. Aber da schert sich kein Mensch drum, wenn man da hin fährt. Das Thema Katar wurde von der Presse extrem gepuscht und es gibt leider einige Bayern Fans, die da gern auf den Zug aufspringen. Der Verweis auf die angeblich Israel feindliche Haltung ist nicht wirklich dein ernst Paule? Sag mir einen arabischen Staatsbürger, der nach Israel einreisen darf, noch nicht mal in Israel geborene Palästinenser dürfen wieder ins Land, wenn sie einmal draußen waren.
    2. Was aber – meines Erachtens – gar nicht geht: da treten Leute, die sich als Bayern Fans bezeichnen wegen „Katar“ aus dem Club aus!? Keine Ahnung, wie eure Beziehung bisher zum Verein war, Liebe kann es nicht gewesen sein ,vielleicht Sympathie? Diesen Verein verlässt man nicht – sorry, meine Meinung!
    3. Zu guter Letzt: es ist erst 2- 3 Wochen her, da war die Rede davon, im Blog wieder mehr das Thema „Fussball“ in den Mittelpunkt zu rücken. Ich kann mich nur wiederholen: Freunde lasst uns über diese EINE Thema schreiben, streiten, miteinander freuen…. und lasst bitte die politischen Statements raus – bitte!

    1. „2. Was aber – meines Erachtens – gar nicht geht: da treten Leute, die sich als Bayern Fans bezeichnen wegen „Katar“ aus dem Club aus!? Keine Ahnung, wie eure Beziehung bisher zum Verein war, Liebe kann es nicht gewesen sein ,vielleicht Sympathie? Diesen Verein verlässt man nicht – sorry, meine Meinung!“

      Was meines Erachtens gar nicht geht: Leute dafür kritisieren, dass sie die Einhaltung von grundlegenden Menschenrechten wichtiger finden, als die Liebe/Sympathie/Zuneigung zu ein paar Millionären, die dem Ball hinterher rennen. Meine Meinung!

  33. Hallo Paul und alle Anderen,
    ich bin 48 Jahre alt und seit ca. 40 Jahren Bayern Fan. Zunaechst war ich Kaiserslauten Fan, wegen dem damaligen Torwart Ronnie Hellstroem und Mittelstuermer Klaus Topmueller. Diese beiden Tyen haben mich einfach begeistert. Als dann Kalle Rummenigge bei den Bayern einschlug wurde ich Bayern Fan und bin es seitdem geblieben. Allerdings kamen dann andere Gruende dazu wie z.B. Heimatnaehe, welche allein durch die Namen Bayern und Muenchen in Kombination bestens verkoerpert wird.
    Inzwischen wohne ich im Ausland, KHR kann ich nicht mehr ausstehen, aber die Heimatverbundenheit ist geblieben, eher sogar staerker geworden.
    Aus dem geht eigenlich bereits hervor was ich sagen will: Dinge, Menschen, im Prinzip dei ganze Welt veraendern sich. Umso wichtiger sind Angelegenheiten die sich nicht veraendern (lassen). Herzensangelegenheiten, Heimatverbundenheit zum Beispiel.
    Was also tun wenn sich nun mein heissgeliebter Verein mit Personen, Firmen, Staaten einlaesst die mit Sicherheit zu hinterfragen und zu beanstanden sind? Fuer mich ist klar: Ich kann nicht anders! Ich werde immer Bayern Muenchen Fan bleiben! Auch wenn Jahre dabei sind wo man gerne vieles anders haette. Das Land Bayern und die Stadt Muenchen veraendern sich auch ueber die Jahrzehnte, aber wenn man will findet man immer noch Plaetze, Ortschaften und Typen und man weiss sofort: Hier ist die Heimat!
    Es freut mich allerdings dass so viele Bayern Fans ueber ernste Themen wie Menschenrechte nachdenken. Ich danke dass hebt uns von den Fans anderer Vereine (ManC, PSG) ab.
    Wenn die aber alle austreten dann bald nicht mehr…

    1. Weil die Kausalität immer wieder thematisiert wird: Für mich(!) sind die Liebe zum Verein und die Mitgliedschaft beim FC Bayern zwei Paar Schuhe. Ich kann diesen Verein auch (noch) lieben, wenn ich kein Mitglied (mehr) bin / wäre. Warum? Weil mich die Handlungsweisen der Führung unseres Vereins stören, nicht aber der Verein selbst. Ebenso wie für Spieler gilt auch für Führungskräfte: Sie kommen und gehen, wenn ich auch in etwas längeren Zyklen…

  34. Moin aus dem Norden,
    mittlerweile 41 Jahre alt, Bayern Fan seit ich laufen kann, ehemaliges Mitglied (irgendwas Mitte 70tsd?!) und 100%iger Unterstützer deines Vorhabens!

    Verden/Aller, 04.02.2016
    Alexander Kaiser

  35. „Einem Land, welches Israel – gelinde gesagt – ablehnt und u.a. israelischen Sportlern die Einreise verwehrt.“

    Das ist meines Wissens nach nicht korrekt. Ändert aber nichts am grundsätzlichen Problem, deshalb auch meine Unterschrift:
    Gunnar Schmid, Mitgliedsnummer 17.535

  36. @Finanzbeamter sich moralisch überlegen zu fühlen muss toll sein. Klingt nur leider sehr nach ‚wer nicht mit uns ist, der ist gegen uns‘. Natürlich erlaube ich mir kein Urteil darüber, wie engagiert in Sachen Menschenrecht die Unterschreibenden außerhalb dieses Blog sind.

    1. Ich fühle mich hier garnicht überlegen, moralisch schon gleich zweimal nicht.
      Ich kritisiere lediglich den User, der es lächerlich findet, wenn Fans deutlichere Konsequenzen aus dem (Fehl-)Verhalten ihres Vereins ziehen, als er es selbst tun würde.

      1. Nun haben wir also einen „offenen Brief“…

        Gleich, ob man Paules Ansinnen und Gedanken folgt und unterstützt, ist dies hier nun nicht mehr ein reiner Fussball-Blog, sondern eine Art „gutes Fan-Gewissen“ unseres Clubs.

        Von nun an steht bei jedem schwierigen Thema – und da kommen sicher welche in Zukunft – die Frage an, ob auch dabei dem Gewissen Ausdruck verliehen werden muss oder nicht. Über Fussball können wir hier alle leidenschaftlich diskutieren, aber bei Fragen der politischen Korrektheit wird es schwierig. (siehe die Beiträge zum Thema „Flüchtlinge“)

        Ich persönlich sehe die vorgebrachten Kritikpunkte in Sachen Katar, frage mich aber, ob es möglich ist, an anderen Stellen einfach zum Tagesgeschäft zurückzukehren ohne diesen offenen Brief als „Eintagsfliege“ oder schlimmer noch Positionierung im Sinne politischer Korrektheit zu sehen.

        Wo fängt dann Konsequenz und Stringenz an, und wo hört sie auf? Wie zieht man die Grenze für Öffentlichkeit bei kritischen Dingen?

        So gerne wie ich die Gedanken einiger Vielkommentierer zu anderen Dingen lese und erfahre, ich wünschte, breitnigge bliebe ein Fussballblog

        1. Breitnigge bleibt ein Fussballblog, auch wenn wir dieses Thema diskutieren, denn es geht um den FCB. In der Tat muss man hier nicht mehr z.B. über Flüchtlingspolitik oder die Sinnfälligkeit der kapitalistischen Wachstumsökonomie an sich diskutieren. Gerne aber z.B. über die Sinnfälligkeit oder Auswirkungen von immer mehr Geld und Kommerz im Fussball.
          Das hatten wir ja m.W. erst kürzlich auch so „vereinbart“, soll heißen, darüber waren wir uns weitgehend einig, vor allem auch der Hausherr.

          1. Das ist es ja gerade: der obige Brief ist keine Diskussion, sondern eine klare Positionierung. Der politischen Art, nicht der sportlichen.

            Das habe ich versucht zum Ausdruck zu bringen.

            1. Paule ist nicht der Moderator dieses Blogs, er _ist_ dieser Blog. Und im Brief legt er seine Meinung dar.
              Und man kann hier drauf reagieren und ggf. eine abweichende Meinung zum Ausdruck bringen.
              Wo ist also das Problem?

              Ich finde es wichtig und richtig, dass man nicht nur die 90 Minuten mit Scheuklappen mitfiebert, sondern den Verein als Ganzes begreift und sich seine eigene Meinung zu Themen rund um den Verein bildet. So war dieser Blog doch schon immer inhaltlich ausgerichtet.

              Ein wenig Weltoffenheit schadet nicht. Und wenn man im roten Trikot auf solche Themen angesprochen wird, sollte man zumindest zeigen können, dass man über diese moralisch fragwürdigen Deals nachgedacht hat. Besonders als Mitglied.

  37. Andreas Fischer
    Fan seit 1998

    Mitglied von 2002 – 2006, damalige Mitgliedsnummer: 67.126.

    Und wieder seit 2012, direkt am Tag nach dem Super-GAU. Aktuelle Mitgliedsnummer: 162.277.

  38. Danke für die weisen Worte. Mich stört, dass in der Diskussion vom Verein sowohl das Trainingslager als auch der Deal mit dem Flughafen als alternativlos dargestellt werden (z. B. um mit den großen anderen Vereinen mitzuhalten). Es gäbe sicherlich Alternativen, die – wenn ggf. auch etwas weniger lukrativ – ebenfalls dem Konto des FCB nicht schaden würden, und moralisch weniger bedenklich sind.

    Falls Du nochmal updatest, wäre ich auch dabei:

    Jochen Gottsmann, Fan seit 1979.

  39. Ein Kommentator tut hier seine Meinung kund. Sie entspricht nicht der gängigen, die gerade im Fokus steht. Er äußert seine Befremdung darüber. Und mit dieser Aussage zieht er die Meinung und Herangehensweise aller Andersdenkenden ins Lächerliche? Und muss dafür kritisiert werden? Ein anderer hat einen sehr klaren Blick dafür, welche Auswirkungen dieser offene Brief für die Diskussionen hier hat und muss sich über ‚Weltoffenheit‘ belehren lassen? Dazu fällt mir nur eines ein. ‚Er hat Jehova gesagt‘.

  40. Danke für den Brief! Und deine Tweets! Und deine Podcasts!

    Bin mit meiner Unterschrift dabei.
    Bayernfan seit 1999…
    Bayern Mitglied, hab aber meine Nummer nicht zur Hand. Gebe die Karte immer den Kindern zum Spielen…
    Pascal Blaser
    Lausanne

  41. Mich treiben ähnliche Gedanken und Sorgen seit geraumer Zeit Danke für den Anstoß und die Initiative.
    Ich unterschreibe in der volllsten Überzeugung
    Fan seit 1976, Mitglied seit 2014
    Hans-Jörg Lambrecht, # 231871

  42. Über den Katar-Deal bin ich ähnlich entsetzt wie Du. Und die grundsätzliche Idee des Briefes kann ich mehr als gutheissen. Ich halte es jedoch für nicht zielführend, mit der jüdischen Vergangenheit des Vereins zu argumentieren. Der Vorwurf, man müsse sich schon entscheiden: israelische Künstler ausstellen oder Verträge mit Katar abschliessen, lässt sich ob seiner Eindimensionalität leicht abtun, zumindest wird er dem eigentlichen Anliegen wenig Gewicht geben. Abgesehen davon implizierst Du damit, dass der Deal weniger kritikwürdig wäre, wenn der Verein keinen jüdischen Präsidenten gehabt hätte. Und das wäre er nicht, kein bisschen.

    Dennoch auch von mir: vielen Dank für diese Initiative im Besonderen und Deinen Blog im Allgemeinen!

  43. Gerne als Mitzeichner.
    Julian Renninger (Bayern-Fan).

    Danke für das Engagement!
    Vielleicht auch mit Petitionstool oder ähnliches. Unter Umständen die Hemmschwelle zu unterschreiben kleiner 😉

    Mit Dank & Grüsse

  44. Wichtiger Wortbeitrag. Bin kein Bayern Mitglied, jedoch seit 1973 dem 3:3 im Europapokal der Landesmeister bei Dynamo Dresden im Herbst Sympathisant. Sepp Maier, Katsche Schwarzenbeck, Franz beckenbauer, Paul Breitner, Uli Hoeneß oder Gerd Müller als 10-Jähriger Bub gesehen zu haben – großartig. Mit Geld nicht zu bezahlen.

    Sehe die Entwicklungen mit Katar etc. auch skeptisch. Da wird auch ein Risiko gegangen, das da heißt: Gefahr des Verkaufs der Seele des Vereins.

    Bitte auch meinen Namen auf die Liste mit daruntersetzen.

    Michael Wiemer

  45. Hallo Paule,
    Dein Engagement und das einiger anderer, hier und auf twitter nachvollziehbar, kann ich nur, im Rahmen meiner Möglichkeit, unterstützen.
    Allerdings glaube ich nicht, dass der FCB erst Ende 2015 (war es nicht erst Anfang Dezember?) entschieden hat, nach Katar zu gehen. Was mich ehrlich noch zusätzlich ärgert, auch wenn ich keine „Beweise“ habe. Einfach Bauchgefühl.
    Meine Unterschrift hast Du (Klarname: Achim Stadtler), Fan seit 38 Jahren (oh Gott!), kein Mitglied.

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