Königsblaue Familienzusammenführung!

Nun, der Kicker will erfahren haben, dass die Altintop-Brüder demnächst wieder zusammen das königsblaue Trikot überstreifen werden, allein die Transferperiode, die erst wieder ab Januar offiziell eröffnet wird, verhindere die Bekanntgabe, ferner sollen die Bayern zum Schluss auch an Halil dran gewesen, aber „zu spät gekommen“ sein!

Da stellen sich jetzt gleich mehrere Fragen:

Warum ist Altintop plötzlich so begehrt, nur aufgrund seiner bisherigen Tore in dieser Saison?

Wo ist da die Sicherheit, dass er das auch beliebig reproduzieren kann?

Was woll(t)en die Bayern (sofern dieses Gerücht denn stimmt) mit ihm?

Fragen über Fragen, dabei ist doch gerade überhaupt keine Saure-Gurken-Zeit Nationalmannschafts-Spiel-Pause…

Hanseatische Zurückhaltung

sah man am Wochenende nicht unbedingt und nachdem ich hier schon über blank liegende Nerven berichtet hatte, geschah nach dem letzten Heim-Spiel des HSV (0:1) und der nicht errungenen Tabellenführung ja auch so einiges zwischen den Spielern und Trainern!

Der neue Hoffnungsträger fehlt nun für drei, der Abwehr-Boxer gar für vier Spiele!

So schnell kann Anspruchsdenken ins Negative umschlagen – es gilt noch viel zu lernen im hohen Norden…

FC Bayern entzaubert Juve

So betitelt das Handelsblatt einen Bericht über das gestrige 2:1 der Bayern über Juventus Turin!

Nicht zu Unrecht möchte man meinen, wenn man das Spiel gesehen hat, denn auch wenn den Bayern noch einiges zu einer europäischen Spitzenmannschaft fehlt, z.b. das konsequentere Ausnutzen der eigenen Torchancen (Makaay!), so war es doch ein großer Schritt nun endlich einmal Turin, ein Top-Team, geschlagen zu haben!

Ähnlich wie in Gelsenkirchen, war auch gestern die erste Halbzeit großer Fußball und ähnlich wie am Samstag vergaß man den Vorsprung anhand der vielen Chancen auszubauen – zum Glück hatte man zuvor Juventus‘ Saison-Gegentor-Quote in 7 Minuten fast verdoppelt, so dass das Gegentor in abermals letzter Sekunde dem verdienten Sieg nichts mehr anhaben konnte – warten wir ab, ob das Rückspiel ähnlich verläuft, oder Juve wenigstens dann einmal ernst macht und am Spiel teilnimmt…

Und sonst?

Naja, Bremen hat sich zum ersten Punkt in der Königsklasse gezittert!

Und selbst der war nur möglich durch ein Eigentor der Heimmannschaft, was aber nicht verhindert, dass die Grün-Weiß-Orange-Roten nicht doch noch anfangen zu rechnen, wieviel Glück sie diesmal brauchen, um sich ins Achtelfinale zu mogeln!

Die Nerven liegen blank!

Wo?

Na im ehemaligen Karnevalsverein der Liga, beim Fahrstuhlverein mit dem selbsternannten Konzept-Trainer!

Für mich bleibt da nur die Frage: Wieso hat das bis zum 9.Spieltag gedauert?

Das berühmt berüchtigte Umfeld des EffZee sah die Bäume ja nach dem Aufstieg und den ersten, glücklich gewonnenen Spielen schon in den Himmel wachsen, aber die aktuelle Niederlagen-Serie trifft da wohl viel eher die Realität und selbst ein sonnengebräunter und geföhnter Konzept-Trainer schaut da nur noch bedröppelt aus der Wäsche!

Die Aufstiegs-Euphorie ist längst verflogen, Spieler und Fans sind desillusioniert, der Star streitet sich öffentlich mit dem Trainer.

Nicht nur mit dem Star, aber das machte den Zuhörern am meisten Spaß:

Für den Protagonisten war das späte Plazet seines Chefs überhaupt nicht nachvollziehbar: „Ich war hundertprozentig fit. Keine Ahnung, warum der Trainer mich nicht von Anfang hat spielen lassen.“

Rapolder fiel fast die Kinnlade herunter, als ihm diese Aussagen des Kölner Publikumlieblings übermittelt wurden: „Wir haben im Sinne von Lukas entschieden. Das war auch abgestimmt mit der medizinischen Abteilung“ – und mit dem an der rechten Wade verletzten 20-Jährigen ebenfalls, betonte der FC-Coach mehrfach. Rapolder hatte sichtlich Mühe, die Contenance zu bewahren.

Willkommen in der Großstadt, Uwe!

Aber auch mit dem Rest der Mannschaft knallt es gerade:

Doch die Auseinandersetzung zwischen Podolski und Rapolder ist nicht die einzige Dissonanz im Team der Kölner. Jüngster Streitfall war der erfahrene türkische Nationalspieler Alpay, der wegen eines angeblichen verbalen Ausfalls im Training von Rapolder für das Spiel gegen Hannover aus disziplinarischen Gründen aus dem Kader gestrichen wurde. Eigentlich fahrlässig angesichts des schwachen Nervenkostüms der zumeist jungen Spieler und der Defensivschwächen.

Die Domstadt-Kicker bereiten uns offensichtlich auch in dieser Saison einmal mehr wieder richtig Spaß…

„Willis Welt“

Komisch, nicht nur, dass Bremens Bildungssenator Willi ohneFeindbildhilflos Lemke seine eigentliche Arbeit mehr schlecht als recht macht, das auch noch zugibt, nein, nachdem feststeht, dass ihn kaum jemand lieb hat, ausserhalb der Grün-Weiß-Orange-Roten Werder-Familie, mischt er sich direkt am nächsten Tag nach seiner verheerenden politischen Niederlage (27% vs. 72%), einmal mehr in den Fußball ein!

Eine Flucht vor der Realität des tristen Alltags und eine Sehnsucht nach der guten, alten Zeit, als ihm die Massen zujubelten, allein wenn er gegen Hoeneß ätzte?

Es macht betroffen, einen so hilflosen Menschen dabei zuzusehen, wie er verzeifelt nach einen Sinn sucht…

Nach den merkwürdigen Verhaltensweisen eines Robert Huth

und den Ereignissen des Sommers um einen möglichen Wechsel Huths zum FC Bayern, kommt nun wohl doch noch Bewegung in die Kiste, zumindestens hat Charakterkopf Huth offenbar endlich auch selbst eingesehen, was wir alle im schon seit Monaten sagen, dass er bei Chelsea keine Spielpraxis bekommen wird!

„Robert wird sich vor Weihnachten entscheiden, was er tun will. Er weiß, dass er regelmäßig spielen muss, um bei der WM dabei zu sein. Aston Villa ist ein großer Verein. Es wäre ein Wechsel, der beiden Seiten entgegenkommen würde“, wird Huths Berater Manfred Schulte auf der Homepage des Pay-TV-Senders Sky Sports zitiert.

Im Gegensatz dazu:

Zuletzt hatte der 21 Jahre alte Huth immer wieder betont, dass er sich bei Chelsea durchsetzen will. „Ich weiß, dass die Zeit knapp wird. Aber ich lasse mich nicht verrückt machen. Ein vorzeitiger Vereinswechsel kommt für mich im Moment nicht in Frage“, hatte Huth am Rande der Länderspiele der deutschen Nationalmannschaft gegen die Türkei und China erklärt.

Aber sonst geht es ihm gut, ja?

Naja, irgendwann sehen selbst die beratungsresistentesten Spieler die Fakten ein!

Die Boulevard-Front bröckelt,

denn von den ehemals zwölf Spielern, die die Bayern angeblich verlassen wollen, sind immer weniger übrig.

Owen Hargreaves wird für weitere vier Jahre beim FCB spielen. „Wir haben uns mit Owen auf eine Verlängerung bis 2010 geeinigt“, verkündete Karl-Heinz Rummenigge. Der Vertrag soll in den nächsten Tagen unterzeichnet werden.

Zugegeben, nicht das wichtigste Arbeitspapier, aber ein erstes Zeichen, auch an andere pokernde Spieler!

„Ich fühle mich hier in München sehr wohl. Aber es ist trotzdem natürlich noch einmal die Möglichkeit, wenn mein Vertrag ausläuft, vielleicht eine andere Herausforderung zu suchen. Die will ich mir einfach offen halten. Ich denke, das ist legitim und das weiß der FC Bayern. Da gibt es keine Schnellschüsse.“

Und zum Thema „Manu“:

„Solche Berichte wundern mich schon. Wenn noch nichts entschieden ist, wird wild spekuliert.“

Dann sag was, Michael und die Spekulationen sind sofort zu Ende!