Die bayerische Verschwörung geht bis ganz nach oben!

Herr Wichniarek hat den Finger in die Wunder gelegt.

„Es stand hier lange 1:1. Aber mit Elf gegen Zwölf können wir hier nicht gewinnen! Jetzt sind doch alle zufrieden, Bayern hat gewonnen.“

Nicht nur, dass Schiedsrichter Markus Schmidt, die mit Mann und Maus stürmenden Bielefelder am Samstag im Spiel beim FC Bayern nach Strich und Faden betrogen hat. Nein. Jetzt hat die Bayern-Mafia auch noch ein Kontrollausschuss-Verfahren beim DFB gegen Arminias Top-Stürmer erpresst!

Schockschwerenot.

Wir müssen uns alle bei AW bedanken, denn wer hätte diese Machenschaften sonst aufgedeckt?

Damit damit endlich Schluss ist!

Ein Spiel das nicht sein darf

Nein. Jetzt nicht wegen der Wortspielchen rund um Atlantis.

Bielefeld wäre normalerweise in der letzten Saison abgestiegen. Ebenso wie Dortmund.

Woher ich das weiß?

Na aus meinen Statistiken (um einmal mehr diese Diskussion anzustoßen *g*).

Wie erwähnt, habe ich da nämlich gerade die Statistiken der Fehlentscheidungen der letzten Saison eingepflegt.

Und siehe da: Bielefeld (um 2 Punkte benachteiligt) und Dortmund (um 4 Punkte bevorzugt) hätten „eigentlich“ hinter Rostock (um 7 Punkte benachteiligt) und Nürnberg (um 7 Punkte benachteiligt) stehen müssen (was Clubberer und Rostocker bestimmt schon lange wussten).

Spitzenreiter war hier Cottbus (für alle Verschwörungstheoretiker) mit 8 vorenthaltenen Punkten. Den Vogel schoss allerdings der MSV Duisburg ab, der als Tabellenletzter auch noch 7 Punkte geschenkt bekam…

Die beiden Extreme Werder (extrem beliebt) und Schalke (extrem unbeliebt) haben sich in diesem Jahr ein wenig der Realität genähert:

Bremen verlor 6 (nur noch +17), Schalke gewann 3 Punkte (nur noch -15) durch falsche Schiedsrichter-Entscheidungen (trotzdem ergaben sich für beide Vereine keine Verschiebungen in der Tabelle).

Womit meine These zunehmend bestätigt wird.

Der FC Bayern rutschte ein wenig in die Verlustzone (-8), aber im Gegensatz zum letzten Jahr, als die Bayern „eigentlich“ Vizemeister geworden wären, hatte es keinen Einfluss.

Dank des Konjunktiv spielen wir aber gleich trotzdem gegen die Stadt, die es ja eigentlich gar nicht gibt. So ist eben Fußball.

Lage der Liga: 10.Spieltag

Der Titel täuscht. Es geht gar nicht um die Liga. Nur um den FC Bayern. Ätsch.

Naja. Ehrlich gesagt bin ich einfach zu faul, zu beschäftigt, hier das ganz große Fass aufzumachen. 😉

Vor ein paar Wochen hätte der Bericht noch ganz anders ausgesehen. Schuld wäre die Berg- und Talfahrt des FC Bayern gewesen. Punktverlusten in den ersten Spielen folgten die ersten, überzeugenden Siege.

Dann das Heimspiel gegen Werder. Majestix pur. Dann noch Hannover. Und zum Höhepunkt Bochum in der Arena.

Das hätte böse werden können.

Wurde es aber (zunächst) nicht. Stattdessen fing sich die Mannschaft und erspielte inzwischen vier Pflichtspiel-Siege in Folge.

Das ist gut. Besser zumindestens als Werder. Oder Stuttgart, Hannover, Bielefeld.

Ok. Bielefeld ist ein doofes Beispiel. Weil die ja immer da unten stehen und uns am Samstag jede Menge Probleme bereiten können. Weil einige Herren bei uns gedanklich bestimmt schon wieder in Florenz sind.

Zurück zur allgemeinen Situation.

Die Kurve zeigt nach oben. Das sollte so bleiben, ansonsten wird’s schwierig in dieser offenbar schrägen Saison.

Ob’s an Klinsmann liegt, seinen „neuen“ Methoden vermag ich nicht zu beurteilen. Vielleicht klappt’s ja auch trotz Klinsmann?

So würde es wohl das Boulevard sehen.

Mir egal.

Ich bin froh, dass wir in der wirklich schwachen Phase, also als wir noch nicht einmal mehr Glück hatten, nicht zu viel Rückstand bekommen haben. Da macht die Aufholjagd einfach viel mehr Spaß.

Jetzt sind’s noch sieben Spiele bis zur Winterpause. Teilweise schwierig. In Gelsenkirchen, in Leverkusen, Stuttgart. Daheim gegen Hoffenheim. Da ist vieles möglich. Von der Herbstmeisterschaft bis zum erneuten Mittelmaß.

Es bleibt spannend.

Weisheiten #77

„Es ist gravierend zu sehen, dass wir drei Spieler haben, die sowohl in der Nationalmannschaft als auch bei uns extrem gut spielen und eben einen, der es überhaupt nicht umsetzen kann. […] Mit der Nationalmannschaft ist das immer so eine Geschichte, 80 Prozent der Spiele sind ja wirklich Durchschnitt. Liechtenstein, San Marino, Moldawien, Estland. Wenn man gegen Liechtenstein zwei Tore macht, dann finden das alle ganz toll. […] Für mich zählt nur, was hier in der Bundesliga und in der Champions League stattfindet“

Uli Hoeneß

In eigener Sache: Wie soll das Baby denn heißen?

Wie erwähnt, will ich das Projekt Blog meets Book tasächlich angehen. Also langfristig jetzt.

In meinem Kopf sprudeln aber schon jetzt die Ideen. Für Texte. Alte wie neue. Themen. Layouts, Cover. Undundund.

Nur bei einer Sache bin ich noch am Anfang:

Wie soll das Baby Buch eigentlich heißen?

Bin für Vorschläge offen. Und wer weiß, vielleicht übernehme ich ja auch einen (richtig guten) Titel… 😉

FC Bayern-Siegesserie gerissen.

Also der Frauen jetzt.

Wie berichtet, haben die bayerischen KickerInnen ’ne lupenreine Siegesserie hingelegt. In der Frauen-Bundesliga.

Im Spiel gegen den SC Freiburg gab es mit dem 5:5(!) nun den ersten Punktverlust.

Komischerweise ist die Liga, die ohnehin nur aus 12 Mannschaften besteht, erstaunlich unrund.

Der FCB hat 8, Turbine 9 und Frankfurt nur 7 Spiele.

Soweit ich weiß, liegt das an diversen Europapokalteilnahmen.

Naja. Sieht ja trotzdem weiter ganz gut für die Mädels aus. Weiter so.

P.S. Lustig auch, dass der (oder die?) HSV nach 8 Spielen schon 13 Punkte Rückstand auf die Bayern hat – da könnte man glatt zum Frauen-Fußball-Fan werden… 😉

Das gibt Ärger, oder?

Was habe ich damals geätzt. Gegen Werders Trikotsponsor.

Jetzt ist dieser im Sponsoren-Pool des FC Bayern!

Achduscheisse.

Und Rummenigge gibt den Allofs.

„Wir wollen für unseren Partner in Brüssel und in Berlin die Lobby-Arbeit intensivieren. Die derzeitige Rechtslage in Deutschland ist aberwitzig. Wir hoffen, den Vertrag über 2010 hinaus fortsetzen zu könne.n“

Plötzlich müssen wir (Bayern-Fans) alle auch für Wetten im Internet sein?

Unfassbar schlechtes Laienspieltheater

Das Thema Ballack, Frings und Co. nimmt immer groteskere Formen an.

Herr Ballack gibt ein Interview, BundesJogi reagiert, für seine Verhältnisse sogar recht heftig, derLutscher legt nach und provoziert, offenbar ganz bewusst, seinen Rauswurf aus der Nationalmannschaft. Andere Nationalspieler, die scheinbar für sich noch eine nationale Zukunft sehen, äußern ihr Unverständnis über die Möchtegern-Krawallbrüder.

Tja.

Ich sag’s mal so: Das ich beide, Ballack und Frings, für Spinner halte, ist ja keine echte Neuigkeit, dass allerdings derlei Dinge bei den beiden hochkochen, hätte selbst ich nicht für möglich gehalten.

Bei Ballack ist’s klar die verletzte Eitelkeit. Er sieht sich als Chef im Ring, wohl auch gegenüber Löw. Da hat die von Löw geäußerte Nicht-Garantie auf die Stammplätze – aufgrund von schlechter Erfahrungen bei der EM – neben dessen ebenso offener wie deutlicher Parteinahme für Bs neuen Intimfeind Bierhoff, wohl einiges Görlitzer Porzellan beim ewigen Vize zerschlagen.

Ähnlich strukturiert ist Torsten F.:

Aufgrund einer Verletzung nicht spielen zu können, kann sein Ego ja gerade noch akzeptieren – dann hört’s aber schon auf.

Dessen aktuelles Theater hat allerdings eher Bierzelt-Niveau (s. Interview nach dem gestrigen Spiel).

Einzelne stimmen beiden zu. Wahrscheinlich aus eigenen Gründen, die mit der aktuellen Situation gar nix zu tun haben. Andere – auch wenn’s die üblichen Verdächtigen sind – haben weniger Verständnis.

Zu Recht, wie ich finde.

Ganz nebenbei findet im Rahmen dieses „Machtkampfes“ eine Lichtgestalt des deutschen Fußballs wieder zur alten, flächendeckenden Anerkennung zurück: Der Kaiser.

„Grundsätzlich wird mir zuviel geredet in der Nationalmannschaft. Jeder meldet sich zu Wort, ob das ein Kuranyi ist, der plötzlich verschwindet oder ein Frings, der meint zurücktreten zu müssen. Jetzt kommt Michael Ballack als Kapitän. Man sollte diese Unebenheiten, wenn es solche gibt, intern bereinigen.“ […] „Das ist ein Mimosenhaufen geworden, das ist schier unglaublich. Die sollen ihren Mund halten und Fußball spielen.“

Danke, Franz.

Lucas Rippe und Lahms Fußwurzelknochen

Mhm.

Nach Lahms Verletzung muss jetzt auch Luca Toni passen.

„Schwere Rippenprellung sowie eine Muskelentzündung“ – 10 Tage Zwangspause, 2 Tage gar absolutes Bewegungsverbot.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie weh so eine Rippenprellung tut (bei fast jeder Bewegung). Man kann da auch nix machen, das heilt von selbst, braucht aber Ruhe und Zeit.

Jetzt gibt’s imho allerdings andere Probleme:

Die gegen Florenz nicht wirklich sattelfeste Abwehr erleidet eine weitere Schwächung und im Sturm gehen wir jetzt auf dem Zahnfleisch.

Man kann’s allerdings auch positiv sehen:

Lell und Lukas können endlich mal wieder zeigen, was sie drauf haben und um einen Stammplatz kämpfen. Auf dem Platz.

Wer diese Zeilen liest und nicht schmunzeln muss, hat meinen Respekt.

Schon komisch. Wir stehen vor dem neunten Bundesligaspieltag und einige Spieler zeigen schon Ermüdungserscheinungen (fiel mir in den letzten Spielen immer wieder auf), bis eben zu den aktuellen Verletzungen.

Ist das noch normal, oder läuft da irgendwas in die falsche Richtung?

Zwischendurch-Euphorie schon wieder vorbei?

Ich befürchte das Schlimmste.

Unser FlügelPhlipp hat sich gegen Florenz eine „Knochenverletzung am rechten Sprunggelenk“ zugezogen.

Klinsmann rechnet zunächst mal mit einer Pause von „zwei, drei Spielen“.

Na dann.

Lahm selbst ist „optimistisch“, rechnet damit „dass er in der Vorrunde auf jeden Fall noch spielen werde“.

Da muss ich, ehrlich gesagt, erst mal Schlucken.

Die anderen Folgen sind fast noch schlimmer:

„Um Lahms Ausfall aufzufangen, sieht Klinsmann neben dem Einsatz von Lell auch die Möglichkeit, wieder auf eine Dreier-Abwehrkette umzustellen oder Zé Roberto als Linksverteidiger nach hinten zu beordern.“

Ach Du Sch…..