Na das war doch mal wieder

richtig guter Fußball, oder?!

Hat Spaß gemacht zuzuschauen, hoffentlich gibt es davon noch mehr zu sehen, ok, Tel Aviv war jetzt nicht wirklich der stärkste Gegner in der aktuellen Champions – League, aber Ajax hat schließlich auswärts in Israel verloren…

Erstmal abwarten, wenn wir im Achtelfinale als Gegner bekommen und dann können wir immer noch in Jubel ausbrechen…

Der Unterschied zwischen sagen und meinen

ist oft klein, aber kaum irgendwo tritt er offensichtlicher zutage als bei Rudi Assauer:Es ist eine Katastrophe, wenn es damit losgeht, dass Harald Schmidt statt der Vereine die Kohle kassiertWas er sagt ist „Vereine“, was er meint ist „Schalke 04“! Nicht verwunderlich bedenkt man die Dicke des Eises auf der sich der Revier-Club befindet…

Andere Vereine sehen diese Geschichte übrigens wesentlich entspannter:„Wenn die ARD meint, dass Harald Schmidt mehr Quote bringt als UEFA-Cup-Spiele, wird sie sich schon was dabei gedacht haben. Es wird sich aber schon ein anderer finden, der überträgt. Ich freue mich jedenfalls auf Harald Schmidt – ich sehe ihn gerne“ sagte der Mainzer Trainer Jürgen Klopp.oder hier:„Es ist ein Verlust an Fernsehpräsenz. Aber das DSF ist auch ein guter Partner und es wäre gut, wenn der Sender auch ein weiteres Highlight bekommen würde“, kommentierte Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser den ARD-Rückzug.Fakt bleibt weiterhin, dass die ARD lediglich den bis Mai 2005 befristeten Vertrag mit dem Rechte-Vermarkter Sportfive nicht verlängert und andere Sender schon parat stehen, all die Schalke-, sofern sie sich überhaupt qualifizieren, und anderen Spiele zu übertragen!

Aber Fakten und Seriösität machen sich natürlich nicht so gut, wenn man der BILD-Zeitung ein polemisches Interview gibt…
😉

Es ist vollbracht, ist es nicht?!

Der FC Bayern hat nach dem ungefährdeten Heimsieg gegen die 2.-Liga-Mannschaft aus der Pfalz (die richtige), die Tabellenspitze erreicht, zwar nach einer ziemlich langen Zeit, aber all die Umstände um diese Tabellenführung wird von uns sicherlich anders bewertet, als es das Boulevard versucht, viel realer kommt da die Aussage von Felix Magath daher, dass „wir nach dem 34.Spieltag Spitze sein wollen“ – selten war eine Trainer – Aussage weniger hinzuzufügen!

Vor allem, weil es zuvor ja noch viele andere Baustellen gibt, die es zu bearbeiten gilt:

Bzgl. des Abstiegs des Vereins aus „der Region“ haben wir uns sicherlich nichts vorzuwerfen, wir haben unseren Teil der Abmachung eingehalten und wenn Lauterns Timmmmiee nicht permanent angeschossen worden wäre, hätte sich dies auch deutlicher im Ergebnis widergespiegelt!

Ferner sind wir auf einem guten Weg unser zweites wichtiges Saisonziel zu erreichen, den Meister-der-Nachspielzeit, den Meister-der-Provinz, das Team mit dem spritzigsten Trainer, wieder tabellarisch dorthin zu schicken, wo es eigentlich zuhause ist: im Mittelmaß!

Die Niederlage in der Stadt-die-es-nicht-gibt hat da sehr geholfen, zumal diesmal auch fast 3 Minuten Nachspielzeit den chronischen Nörglern nicht zum Punktgewinn gereicht haben…

Der Heimsieg unseren neuen (alten) Lieblings-Clubs, des Hamburger SV gegen den bisherigen Tabellenführer aus der Volkswagen-Stadt hat uns da natürlich eben nicht nur für die Hanseaten, sondern auch für uns selbst gefreut, zumal dieses Spiel auch klar machte, wer uns in dieser Saison womöglich noch Schwierigkeiten machen kann und das sind – dejá vu – die königsblauen Knappen aus der Stadt Kuzorras und Szepans!

Wenn man sich nämlich nicht einmal mehr auf eine Niederlage bei einem der zuvor heimstärksten Teams aus der Farbenstadt verlassen kann, verfestigt sich die Erkenntnis, dass es einmal mehr nur auf uns selbst ankommt, den Titel zu holen – Hilfe kann man keine erwarten gegen die blaue Yersinia pestis

Die schwarz-gelben Borussen haben zuhause gewonnen – Glückwunsch! Obwohl es ja ohnehin nicht mehr viel weiter bergab ging, ist also selbst dies ein Erfolgserlebnis!

Die Himmelsstürmer von der Leine sind bis auf weiteres auch erstmal ein wenig eingebremmst, ebenso wie ein weiterer Verein, die Gladbacher Borussia, die zumeist ja auch nur vom eigenen Mythos lebt!

Die anderen Himmelsstürmer aus Mainz, die mit uns zusammen die Machtübernahme im Bauernstaat vollziehen, machten Peter-den-ehemals-Großen erneut eine Nummer kleiner – vielen Dank hierfür, erstmals bietet er auch von selbst den Rücktritt an – na endlich!

Zum Schluss und auch sprichwörtlich, meldete sich Hertha BSC im Heimspiel gegen eine neu-trainierte Hansa – Mannschaft aus Rostock zurück, die doch tatsächlich auf dem neuen Berger’schen Feuerwehrwagen fast zum ersten 3-Punkte-Spiel seit langer Zeit gekommen wäre – Ausgleich in der 93.Minute – sowas nennt man wohl Pech, oder eigene Stärke, wie es Thomas Schaaf noch vor 6 Monaten ausgedrückt hätte…

Pumperl gesund!

Tja, wer kennt das nicht, eigentlich geht es einem ganz gut, wenn da nicht das leidige Thema Steuern und Finanzamt wäre… 😉

Aber zum Glück geht es dem FC Bayern sonst ja ganz gut, wie unser Lippstädter Westfale an der Spitze im besten bayerisch mitteilte:„Der FC Bayern ist ein pumperlg’sunder Klub“Zu den Daten:So konnte der Umsatz 2003/2004 im Vergleich zum Vorjahr um 2,2% gesteigert werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr stehen 166,3 Mio. € Umsatz zu Buche (02/03: 162,7 Mio. € ). Das operative Ergebnis konnte sogar um sage und schreibe 41,7 % zum Vorjahr gesteigert werden. Es wurde hier 22,9 Mio. € erwirtschaftet (02/03: 16,2 Mio. € ). Als Gewinn vor Steuern sind 3,4 Mio. € ausgewiesen. Davon gehen 0.6 Mio. € Steuern ab, somit beträgt der Jahresgewinn nach Steuern 2,8 Mio. €.Und soviel zum Thema Steuernachforderung:Dieses äußerst erfreuliches Ergebnis wird jedoch leicht getrübt durch eine Steuernachforderung des Fiskusse von 6,25 Mio. €. Diese Nachforderung betrifft den Zeitraum 1997 – 2001 und beruht auf der unterschiedlichen Bewertungen von Spielerverträgen von Seiten der Betriebsprüfer. Der FC Bayern sieht lediglich 0.2 Mio. € davon als angemessen an. Bei der Abschlussbesprechung mit dem Finanzamt wurde ausdrücklich darauf hingewiesen und auch zwei Gutachten, die in Auftrag gegeben wurden, geben dem FCB zum 100% Recht.

Mittlerweile scheint auch das Finanzamt Zweifel am Bescheid zu haben und setzte deshalb die Forderung von 6.05 Mio. € bis auf weiteres aus. Dennoch ist der FCB nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) verpflichtet, diese Summe im Geschäftsbericht aufzuführen. Somit steht fürs Erste unterm Strich auf dem Papier ein Verlust von 3,4 Mio. €.Und zum Schluss noch etwas zur Mitglieder – Entwicklung:In Sachen Mitgliedern gibt es dagegen keine Zweifel, der FC Bayern ist und bleibt Spitze. Präsident Beckenbauer gab einen Einblick in die Entwicklung der Zahl von Mitglieder und Fanclubs. So zählt der Rekordmeister aktuell 97.810 Mitglieder (Vorjahr: 96.440) und 2.123 Fanklubs (Vorjahr: 2.005). Darin organisiert sind 136.563 Anhänger (Vorjahr: 132.308). „Tendenz steigend“ zeigte sich der „Kaiser“ zuversichtlich, so dass schon bald die magische Grenze von 100.00 Mitgliedern erreicht werden kann.

Blinde Werder-Wut und kein Ende!

Offensichtlich gibt es an der Weser akute Medikamenten – Not, denn wie sonst sollte man das erklären:

„Wenn ich das höre: Wir sind nicht mehr souverän, wir sind in einer Krise. Was da alles reininterpretiert wird, das ist unglaublich und totaler Quatsch. Ich sage nur: Wir sind voll mittendrin und noch lange nicht raus. Es gibt keine Krise, da kann man noch so laut brüllen!“ […] „Es muss endlich Schluss gemacht werden mit der Willkür der Schiedsrichter. Die Leistungen müssen ähnlich sein, die Regeln deshalb so einfach wie möglich gehalten werden. Ich fordere schon seit zwei Jahren, dass diese schwachsinnige passive Abseitsregel abgeschafft wird. Aber was passiert? Nichts!“

Ok, das ist das übliche Schaaf – Geschwätz, aber das hier macht uns viel mehr Sorgen:

Scheitert Felix Magath beim FC Bayern, wird Schaaf zu den Trainer-Kandidaten zählen. „Es wäre unnormal“, sagt Allofs, „wenn Thomas Schaaf weiter so erfolgreich arbeitet und die Bayern nicht eines Tages kommen und ihn holen wollen.“

Was ist denn da los?! Wenn und wir sagen wenn Magath in München scheitern sollte, dann brauchen wir einen Trainer Charisma, mit Medien – Erfahrung und Souveränität – wieso kommt dann Provinzfürst Thomas – Strassenköter – Schaaf ins Spiel?!

Nur weil er durch die letztjährige Willkür der Schiedsrichter zum Meister der Nachspielzeit gemacht wurde?! Um mit Heinz Becker zu antworten: „Geh‘ fott„!

Die Comeback-Bayern in Bochum.

Gesprächsstoff gab es auch an diesem Wochenende genug, aber alles schön der Reihe nach:

Die Bayern drehen das Spiel in Bochum, nach einem 0:1 Rückstand, obwohl sie es doch eigentlich „immer im Griff hatten“, wie auch immer, nächste Woche redet keiner mehr über das Zustandekommen, denn verdient war es allemal und alles andere findet sich in der Wahren Tabelle!

Zum Glück versucht man jetzt von Seiten des FC Bayern solche Himmelsstürmer wie Guerrero auch selber zu halten und nicht immer direkt nach Stuttgart oder Bochum abzugeben!

Ungleich beschwingter kommt da der HSV aus dem Wochenende mit einem 6:0 – Rekord – Sieg in Rostock – schon erschreckend wie sehr sich das Team der Schweden und sonstigen Nordlichter hat hängen lassen, zur Strafe bekommen sie jetzt wohl Werner Lorant… 😉

Schlimm war auch, dass der schwarz-gelbe BVB doch tatsächlich beim Absteiger aus der Pfalz, beim FCK „auf’m Betze“ verloren hat!

Wenigstens ein Unentschieden hätte es ja wohl sein können, nein, jetzt müssen wir anderen wieder mal dafür sorgen, dass dieser zweitklassige Verein auch endlich zweitklassig spielt…

Sehr erfreulich hingegen war die Heimniederlage der königsblauen Knappen gegen den Hauptstadt – Klub! So kann es weitergehen, allein der Glaube fehlt uns da ein wenig, aber man weiß ja nie, vielleicht ist der Zauber ja tatsächlich verflogen und die pot. Unruheherde begehren auf – fast zu schön, um wahr zu sein, zumal man offensichtlich anfängt derlei Spieler loszuwerden – schade.

Hannover hat sich wohl ebenfalls von der Packung in München erholt und strebt weiter höhere Ziele an, abwarten, ob auch hier alles so bleibt, oder irgendwann der Absturz kommt.

Die Borussen aus Gladbach widerlegen zunächst eines der Naturgesetze im Fußball, dass nach einem Sieg gegen den FC Bayern immer eine Niederlage folgt, mit dem Sieg gegen die Nürnberger setzt man sich im grauen Mittelfelfd fest – auch ein Ziel…

An der Spitze hat sich der VfL aus der Golfstadt einen weiteren Spieltag retten können, abwarten wie lange dieser Zustand noch anhalten wird, nächster Spieltag, nächster Versuch.

Merkwürdig mutet in diesem Zusammenhang aber die Stuttgarter Niederlage an, wenn man bedenkt, wie erfolgreich der VfB noch vor einigen Wochen spielte – none of our business.

Unser nächster Pokal – Gegner, der SC Freiburg, bringt sich offenbar schon einmal in die richtige Stimmung für unser Viertelfinal – Spiel im März und verliert das Heimspiel gegen die Stadt, die es nicht gibt, obwohl die doch eigentlich gar nicht mehr gewinnen wollten!

Und weil man sich das Beste ja immer für den Schluß aufsparen soll, bleiben die letzten Sätze mal wieder dem Meister der Nachspielzeit, dem SV Werder vorbehalten!

Erneut gab es beim sog. Deutschen Meister nach dem Spiel Diskussionen, erneut führten sie zu nichts ausser das Team der grün-weiß-orange-goldenen Ki(c)ker langsam zum Protypen der ewigen Nörgler und schlechten Verlierers abzustempeln!

Erneut kein Sieg, erneut ein Tor in der Nachspiel bekommen selber zu wenig Tore erzielt und die Schuld bei anderen, vorzugsweise den Schiedsrichtern suchend!

Es wird jeden Spieltag amüsanter, in welcher Weise Werder-Verantwortliche, den Erfolg der Vorsaison karikieren, indem sie nun die Hand abhacken (die Schiedsrichter), die sie vor einem Jahr noch so gut ernährt hat und zum Meister machte!

Und da ändert es nichts daran, dass man die Partie gegen Leverkusen nur auf die Zeit der Gegentore reduziert, oder Hätte-Wenn-Und-Aber – Rechnungen erstellt, denn mit derlei Weltbild hätten alle Mannschaften der ersten Liga bisher jedes Spiel gewonnen – mathematisch schwierig zu belegen…

Natürlich kann man auch polemische Hetze betreiben – wenn’s hilft…

„Meine Uhr war noch nicht abgelaufen“ sagte Schaaf nach dem Spiel. […] „Ich mag nicht, wenn ich mich ungerechnet behandelt fühle. Ehrlich gesagt, ich fühle mich verarscht“, sagte der 43-Jährige erregt. […] Schaaf bemühte sich bei aller Aufregung um Selbstkontrolle, Torhüter Andreas Reinke konnte und wollte sein Unverständnis nicht verbergen. „Der Schiedsrichter hatte das Bayer-Kreuz in der Tasche“, polterte der Keeper.

Unnötig zu erwähnen, dass die gleichen Tatsachen vor Jahresfrist noch ganz anders bewertet worden sind…

Passend dazu der heutige Kicker – Kommentar von Bernd Heynemann, einem allgemein anerkannten Ex – Schiedsrichter:

Eine Sache des Ermessens ist auch die Dauer der Nachspielzeit. Bremens Trainer Thomas Schaaf hat sich in Berlin beschwert, es wäre zu lange gespielt worden. Jetzt gegen Leverkusen soll es zu kurz gewesen sein. Wenn ich Sätze höre wie „Uns haben zwei Minuten zum Sieg gefehlt“, frage ich mich: Wer garantiert, dass Werder ein Tor geschossen hätte, wenn Felix Brych länger hätte spielen lassen? Vielleicht hätte Bayer das 2:3 erzielt. Hätte dann Schaaf gesagt, die Partie hätte zu lange gedauert?

Noch Fragen?!

Jedes Jahr aufs Neue

wird diese alte Geschichte wieder hervorgeholt…

Zumindest in den Jahren, in denen der VfL Bochum 1848 in der ersten Liga spielt – aber egal…

Wie gesagt diese Geschichte wird immer wieder aufgewärmt:

An jenem Samstagnachmittag im Jahr 1973 hilft es den Anhängern des Bayern-Fanclubs „Südkurve“ wenig, dass ihre Mannschaft im Bochumer Ruhrstadion mal wieder gewonnen hat. Auf dem Weg zum Hauptbahnhof pöbeln enttäuschte VfL-Zuschauer die Fans des bayerischen Serienmeisters an. Beleidigungen und erste Handgreiflichkeiten sind Anzeichen für eine bevorstehende Keilerei – und die Männer mit roten Schals und Trikots sind klar in der Unterzahl.

Aber plötzlich geschieht ein Wunder: Eine vorbeilaufende Gruppe des ältesten VfL-Fanclubs „Bochumer Jungen“ geht zwischen die Fronten, weist ihre prügelwilligen Kollegen in die Schranken und fordert die verdutzen Münchner auf: „Kommt mit uns ‚inne Kneipe, wir trinken mit euch einen und beschützen euch!“ Es entwickelt sich ein feuchtfröhlicher Abend, an dessen Ende die bayerischen Schlachtenbummler betrunken, aber unversehrt in den Zug Richtung Süden steigen. Im Rückspiel laufen die Bochumer Fans mit dem Plakat „Der VfL grüßt München“ im Olympiastadion auf. Eine der bekanntesten Fanfreundschaften der Bundesliga hat begonnen.

Nun hat sich, wie ja sogar im Bericht erwähnt, die Welt in den letzten 31 Jahren ein wenig verändert und deshalb dürften nur die weltfremdesten Fans noch an derlei nostalgische Dinge wie wahre Fanfreundschaften glauben, oder?!

Sympathien oder Antipathien ja, die hat jeder, aber in der Regel auch nur subjektiv und aufgrund persönlicher Erlebnisse (ich darf mich mal wieder selbst zitieren):

Newsgroup: de.rec.sport.fussball
Subject: Re: 12. Spieltag Samstag
Date: Tue, 09 Nov 2004 10:11:54 +0100

>> [Sch*lk*]

> Warum mag die eigentlich keiner?

Bei mir fing das an, als sich Schalke ’96 für den UEFA-Pokal
qualifizierte und das mit dem Spiel gegen uns. Nach Schlußpfiff stürmten 20.000 zahnlose Monster den Rasen und wollten uns an die Wäsche, naja ich wäre nicht gelaufen, denn beissen hätten sie mich ja nicht mehr können und bei deren Alkohol-Pegel hätte ich alleine bestimmt 5 bis 6 geschafft, aber der Graben und der Zaun haben dies verhindert. Aprospos „verhindern“: Unsere Freunde und Helfer hielten sich derweil übrigens im Mannschaftswagen auf und traten bei Bayern-Gastspielen im Parkstadion eigentlich immer nur dann in Kompanie-Stärke in Erscheinung, wenn es einzelne Fans aus dem Block zu fischen galt…

Ja und dann ging mir natürlich genauso die „Meister-der-Schmerzen“ – Rumheulerei auf die Nerven, ähnlich wie der schon angesprochene Assauer-Größenwahn und dieses ewige „Schalke-ist-eine-Religion“ – Gequatsche, was auch hart an der Grenze ist!

Reicht das erstmal!?

Derlei Beschreibung fand übrigens vereinsübergreifende Zustimmung… 😉

Fast schon schade, dass es

am Ende dann doch so einseitig war, der Sieg der Bayern über den VfB Stuttgart und das obwohl uns doch ein heisser Tanz versprochen wurde…Wir wollen unserem alten Trainer zeigen, was wir unter unserem neuen gelernt habenWir wollen unbedingt gewinnen.Gegen die Bayern ist es nichts Besonderes, aber gegen Felix ist es schon interessant.Über dieses Zeugnis sollte sich Sammer, als besagter neuer Trainer, aber mal Gedanken machen, denn der erste ernstzunehmende Schuss auf Kahns Tor in der 85.Min. ist nicht wirklich eine große Verbesserung… 😉

Bayerische Berg- und Talfahrt

Was soll man nun von dieser Berg- und Talfahrt halten?!

Ok, die Bayern haben das Heimspiel gegen Hannover relativ überzeugend gewonnen, Roy Makaay hat wohl zu seiner alten Stärke zurückgefunden (1 Tor, 2 Torvorlagen), aber wer sagt uns, dass sich dies nicht schon wieder im nächsten Spiel umkehrt?!

Hoffen wir mal das Beste für das Pokalspiel gegen den VfB und die nächste Auswärtspartie beim VfL Bochum.

Apropos VfB Stuttgart: Offensichtlich scheinen sich die Schwaben rechtzeitig zum Pokal-Gastauftritt wieder gefangen zu haben, auch wenn ein Kantersieg gegen Rostock in dieser Saison nichts Ungewöhnliches zu sein scheint… na fein!

Aprospos Kantersieg: Was zum Teufel reitet die Nürnberger, wo man sich gerade auf den Absturz vorbereiten wollte, den Spitzenreiter grün und blau zu kicken?! Und was ist plötzlich mit den Golfsburgern los – nur noch Prügelknaben der Liga?! Vielleicht ist es einfach nur so, dass die VW – Lizenzspieler so langsam wieder zu ihrem normalen Maß zurückfinden…

Beängstigend ist da viel eher in welcher Weise die königsblauen Knappen in bester Bayern-Manier die Tabelle noch oben geflogen sind!

Was ist los, was kann man dagegen machen!?

Nun, zunächst einmal nicht viel, so wie es ausschaut, hoffen wir auch hier, dass es irgendjemanden noch vor der Winterpause gelingt den ersten Wirkungstreffer zu setzen, damit wir anderen den Rest erledigen können… 😉

Nichts überraschend Neues gibt es vom sog. deutschen Meister zu berichten, mal wieder fühlen sie sich betrogen, mal wieder wird gepöbelt, abzuwarten gilt, was passieren wird, wenn sie wirklich einmal, auch für Aussenstehende sichtbar, benachteiligt werden… Amüsant ist an all diesen Dingen nur die Tatsache, dass in dieser Saison eine der Tatsache für die grün-weiß-orangen-goldenen Ki(c)ker schief läuft, die sie in der letzten Saison zum Meister gemacht haben: Solange zu spielen, bis das entscheidende Tor fällt!

Lehnen wir uns zurück und warten wir auf die nächsten Ausfälle…

Und sonst?!

Tja, die schwarz-gelbe Borussia ist nach einem kleinen Zwischenhoch wieder auf 0 zurückgesetzt worden mit einer Niederlage in der Stadt die es nicht gibt, die andere Borussia, letzte Woche noch Proviteur der mentalen Berg- und Talfahrt der Bayern, jetzt, mit neuem Trainer, auch nicht viel weiter, die Spieler der Werkself aus der Farbenstadt haben mal wieder gewonnen, obwohl sie doch ein wesentlich extremeres Auf und Ab in dieser Saison erleben und Peter der Große hat mit seinem VfL Bochum zur Abwechslung mal wieder nicht verloren, was ihn wiederum zu den gewohnten Aussagen über das nächste Spiel gegen den FC Bayern brachte – etwas, für das es sich alleine schon lohnt dort zu gewinnen… 😉