„Dieser böse Ruf verfolgt mich. Aber das ist Quatsch. Ich habe letztes Jahr sehr viele Spiele gemacht. Es scheint aber inzwischen ein Teil von mir zu sein, dass die Leute meinen Namen mit Verletzungen verbinden. Um das loszuwerden, kann ich nicht viel tun … … außer? Spielen, spielen, spielen. Wahrscheinlich muss ich aber drei Jahre durchspielen, damit die Menschen das aus den Köpfen rausbekommen. Genau das werde ich jetzt versuchen. Ich trainiere hart, mache Extra-Schichten, um Verletzungen zu vermeiden. Deshalb bin ich für die Zukunft zuversichtlich.“
Arjen Robben, gesund.
Autor: paule
Die wichtigste Meldung der Woche:
Ribéry ist wieder fit.
„Damit dürfte sowohl einem Einsatz für die Equipe Tricolere als auch für die Bayern am Samstag in Dortmund nichts im Wege stehen.“
Mehr muss man dazu nicht wissen. Allenfalls, ob – ähnlich wie bei den Rumänen – auch beim nächsten Gegner einer abgestellt wird, der ihm vielleicht in die andere Wade tritt…
Always on air – immer erreichbar
Jetzt auch beim Breitnigge:
Das BrePoFon BreitFon Dr. Breitnigge Sorgentelefon Paules Sprechstunde Telefon ins Web ist nun permanent geöffnet.
Zu jedem Thema. Direkt nach Spielschluss. Mittendrin. Oder einfach mal so. Von überall.
Ick freu‘ mir. Unter 0228 – 30 41 49 71.
P.S. Für alle die, die das vielleicht dachten: Nein, das hat mit meiner privaten Nummer nix zu tun.
Breitnigge – Podcast 09/10 #4
Da simmer wieder. Die vierte Ausgabe des Breitnigge-Podcast ist online.
Die Themen sind ja schon länger bekannt gewesen – habe mich zumeist daran gehalten. Und ein erster O-Ton ist auch verwurstet.
Viel Spaß.
Noch 4 Tage.
Podcast bei Podhost.
Länderspielpause, Die
So ruhig hier.
Achjastimmtja. Länderspielpause. Noch dazu mit ’nem Freundschaftspiel und ’nem Heimspiel gegen Ex-Bundes-Berti.
Bei Bayern ist’s zur Abwechslung mal ruhig (selbst das Ribéry-Thema scheint durch zu sein) – also über was sollte man auch quatschen..
Oder ist’s meine Voicebox-Drohung und alle Leser sind vor Schreck auf die Bäume geflüchtet?!
😉
Breitnigge-Podcast, Call-In, Thema Transfers
So. Es geht los.
Der erste Call-In für den nächsten Podcast geht online.
Alles ganz einfach. Wer was zu sagen und nichts dagegen hat, seine Stimme in meinem nächsten Podcast veröffentlicht zu sehen, der sollte schnell anrufen.
Zu welchem Thema?
Das Thema ist diesmal Transfers:
Die Aussage Nerlingers, dass der FC Bayern in Zukunft nur noch Top-Transfers a la Robben stemmen sollte, welche Spieler das in den nächsten Transferperioden sein könnten, die Transfersperre der englischen Top-Clubs (aktuell Chelsea, vielleicht auch noch ManU), was das für die Bayern bedeuten könnte und zu guter Letzt, welche Dimension das alles (Sperre Topclubs, nur noch Top-Transfers) für die Münchner in Bezug auf die Stellung, Meinung und Quer-Subventionierung, Finanzierung der Bundesliga hat.
Wo kann man seinen Senf abgeben?
Unter 0228 – 30 41 49 71. Normaler Festnetztarif. Oder nix, insofern man ’ne Flat hat.
Maximale Aufnahmedauer: 85 Sekunden. Maximale Anzahl an Nachrichten: 100 (aber ich lösch‘ die ja auch nach und nach, da ich die wav-Dateien per E-Mail bekomme).
Viel Spaß!
P.S. Fällt jemand noch ’ne schicke Wortkombi bzgl. Call-In ein? Oder gefällt’s?
Wieder ein Blogger weniger.
Besser: eine Bloggerin weniger.
Sagt sie. Vorerst.
Ich kann ihre Gründe nachvollziehen.
Wer sich dem Thema Ultras nähert, prallt schnell mit den Ideologen zusammen. Diese Erfahrung habe ich schon hinter mir. Da kann man mal schnell die Lust am Bloggen verlieren. Vor allem, weil es für einen selbst noch was anderes gibt. Neben dem Internet. Oder neben dem Fußball. Ein ruhiges Leben zum Beispiel.
Ich habe den besagten Beitrag bei ihr nur kurz überflogen. Kommt mir aber doch ziemlich derbe vor.
Schlimm. Wenn man sich an einer „Nebensächlichkeit“ so aufhängt (auch wenn’s die schönste ist). Aber wenn der Stolz der Capos getroffen wird, wird’s böse.
Ein Grund, weshalb ich das Thema in letzter Zeit überwiegend ausgeblendet habe. Zumindestens hier auf dem Blog. Eine Meinung habe ich zu all dem weiterhin.
So kommt es übrigens auch, dass ich zu den letzten „Events“ der sog. Bayern-Fans nichts geschrieben habe. Wird auch so bleiben…
Zurück zum Thema.
Ich wollte einfach nur kurz der Tina meine Solidarität und ausgesprochenes Verständnis bekunden. Einem Fan, der mit Andersdenkenden ganz entspannt umgehen kann. Innerhalb und ausserhalb der eigenen Reihen. Sehr erfrischend, wie ich schon auf einem gemeinsamen Bloggertreffen erfahren durfte.
Nicht unterkriegen lassen!
Breitnigge-Podcast in Zukunft mit Call-In – so ganz Web 1.0
Vor ein paar Tagen hatte ich mal in die Breitnigge-Runde gefragt, wie es so mit Skype-Verfügbarkeit aussieht.
Das Feedback war eher mau. Interesse ja, aber Skype? Was ist das? 😉
Ich musste lernen, dass ganz wirklich nicht unbedingt jeder der sich hier tummelt, so „abgefahrene“ Sachen in diesem Internetdingsbums macht wie ich.
Fieberhaft habe ich also seit dem nach einer Lösung gesucht, um dieses tolle Feature – denn darum geht’s ja die ganze Zeit – einer Call-In-Funktion für den Breitnigge-Podcast zu ermöglichen.
Zu allem Überfluss noch billig bis kostenlos für mich und meine Leser, Hörer und die „Community“…
Heute plötzlich stieß ich auf eine Lösung. Heureka.
Details werden noch nicht verraten, um endlich auch mal was exklusiv für meinen Podcast zu behalten… 😉
Nur soviel:
– Festnetznummer in Deutschland und im Anschluss .wav-Datei per E-Mail – kostenlos*.
Die Sprachqualität ist gut. Wenn nicht sogar besser als beim Original, dem Dopafon.
Ich bin begeistert. Echt jetzt.
In Zukunft wird das also so laufen:
Entweder ich gebe ein Thema vor oder einfach nur Kommentare zum aktuellen Spiel. Anrufen. E-Mails. Podcast-Produktion. Einbindung. Und zack seid ihr Teil des Breitnigge-Podcasts.
Gut, ne?
*abgesehen von den Traffickosten des E-Mailabrufs und der Telefongebühren für alle die, die keine Festnetzflat ihr eigen nennen.
FC Bayern – dies und das – 09/10 #2
Es ist Länderspielpause. Da überkommt einen eine gewisse Müdigkeit. Thematisch jetzt.
Dabei könnte man durchaus mal das eine oder andere schreiben. Über die Bayern gibt’s ja immer was. Zu Schreiben.
Für einen eigenen Beitrag zu wenig. Für Twitter zu viel. Dann halt als Zusammenfassung.
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Fassungslos war ich ob dieser Meldung.
Wie bitter ist das bitte, wenn ein Fußballer nicht per Handy erreichbar ist? Sowas gibt’s doch gar nicht mehr. Und wie viel bitterer ist dies für uns und den Verein?
3.000.000 Pfund (bei 2,5 Mio. Euro Marktwert) wollte Stoke City offenbar für unseren Ladenhüter Lell auf den Tisch legen. Und dann das.
Meine Meinung: Lell sollte die 3.292.557,45 Euro (korrekt?) über sein Gehalt abstottern. Mal nachrechnen. Noch zwei Jahre Vertrag. 24 Monate. Macht 137.189,89 im Monat weniger. Mhm.
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Die Transferperiode ist beendet. Das ist doof. Für’s Boulevard. Wie füllt man denn jetzt seine Blätter, wenn nicht mehr mit den Spekulationen rund um Franck? Franck Ribéry?
Ganz einfach. Man macht einfach weiter.
Wenn Franck dann doch nicht sofort zu den Königlichen wechselt, dann halt beim nächsten Mal. Ist doch klar. Alles wird konstruiert, was konstruiert werden kann. Ribéry 2010 nach Madrid. Im Zusammenhang mit dem Robben-Wechsel.
Achso.
Der FC Bayern dementiert. Stattdessen Meldungen, dass dies bei den Verhandlungen mit Madrid überhaupt kein Thema war.
Mist. Ging schief.
Ok. Nächste Stufe. Stunk.
Es tauchen plötzlich „Interviews“ auf. Von Franck. In denen dieser den Trainer kritisiert. Heftig. Den Trainer übrigens, von dem bekannt zu sein scheint, dass er derlei auch schon einmal mit Verbannung bestraft. Oder Befreiung. Aus Sicht der Berater. Die an Transfers verdienen.
Aktueller Stand: Alles bleibt wie es ist.
Glauben sollte man ohnehin nur, was der FC Bayern sagt und nicht, was man so liest…
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Was einen Star bei Real Madrid erwarten kann, berichtet einer, der den umgekehrten Weg gegangen ist: Arjen Robben.
So entgegengesetzt kann man das Gleiche sehen.
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Der Bayern-Boss redet. Gerne. Und immer wieder.
Sicher. Jetzt nicht so viel wie unser aktueller Aufsichtsratsvorsitzender. Aber der macht das ja bekanntlich beruflich. KHR, weil ihm danach ist.
Kann man gut finden, muss man aber nicht.
Aktuell hat er sich darüber geäußert, dass sich zuletzt Bayern-Spieler a.D. über unseren Klub äußerten.
„Sie sollen zusehen, dass sie einen Job kriegen, in dem sie etwas zu sagen haben, und sich nicht als bezahlte Chefkritiker des FC Bayern hervortun.“
Das sitzt. Auf der anderen Seite: Alte Schule. Schließlich lebt – sind wir mal ehrlich – kaum ein anderer Verein in Deutschland so sehr davon, dass man über ihn redet.
Abgesehen vom Inhalt der Reden.
Ein anderes Zitat von ihm ist da viel passender und souveräner a la, „was schert es eine deutsche Eiche wenn sich ein Wildschwein dran scheuert“…
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Ein anderer – zukünftiger – Wortführer hat dieser Tage auch mal was ganz Sinnvolles gesagt.
„Uns zeigt es einfach, dass wir uns an Transfers dieser Güteklasse ran trauen sollten. Das hat der Transfer von Franck Ribéry bewiesen, und auch der von Robben. Wir sollten auch in Zukunft versuchen, diese qualitativ hochwertigen Spieler für den FC Bayern zu gewinnen.“
Danke, Herr Nerlinger. Wahrscheinlich die beste Aussage Ihrer Amtszeit.
Schluss mit all diesen 5-12 Mio.-Transfers. Nein. Nur ab 20-30 Mio. Euro spielt die Musik. Weniger ist manchmal mehr.
Freuen würd’s mich auf jeden Fall.
Dieses Internetdingsbums und was andere daraus machen. Oder rausholen. Wollen.
Ich will gar nicht näher im Detail drauf eingehen. Vor allem weil es eigentlich ein fußball-fernes Thema ist und eigentlich hier hin gehört. Aber es geht um einen „Kollegen“. Fußballbloggerkollegen.
Und deshalb: Er ein Problem, auf das er – wie immer – komplett, vollständig und höchst analytisch eingegangen ist und er – wie immer – erschöpfend ergänzt hat.
Ich erfuhr davon über Twitter, verfolgte es auf den entsprechenden Blogs und sah die Welle durch’s Web rollen. Blogger-Tsunami (oder ist es politisch unkorrekt damit Metaphern zu bilden?). Und ein PR-Super-Gau. Wenn man daran glaubt, dass Blogeinträge irgendeine Wirkung haben. In der Öffentlichkeit.
Zumindestens in meiner Öffentlichkeit ist das so. Aber in diesem Land gibt es leider immer noch jede Menge Teile dieser Öffentlichkeit, die mit all diesen Dingen, die für „uns“ zum Alltag gehören nichts anfangen können.
Und dann gibt es wiederum andere, die das zwar alles kennen, aber nicht verstehen. Und noch andere, die es nicht verstehen, damit aber trotzdem Geld verdienen wollen. Und zwar schnell.
Ich persönlich habe ganz und gar keine Lust, mich mit derlei Individuen auseinander setzen zu müssen und deshalb habe ich mir schon vor langer Zeit einige Regeln gegeben. Ich mir selbst. Einfach so.
1. Schreibe nichts, was Du nicht auch ausserhalb des Internets, im realen Leben, vertreten könntest. In Bezug auf Inhalt und Wortwahl.
2. Werde nicht persönlich, oder verletze die Persönlichkeitsrechte anderer.
3. Schreibe keine Inhalte, die abmahnfähig wären.
Was das alles im Einzelnen bedeutet und ob ich mich in Zuständen der Emotionalität immer an diese Regeln halte, weiß ich selber nicht so genau. ‚Bin auch nur ein Mensch. Insgesamt klappt’s aber ganz gut.
Ein weiterer Punkt ist seit heute endgültig hinzugekommen:
Spreche dingend mal mit Deiner Rechtschutzversicherung, ob Rechtsberatung in Sachen Streitigkeiten im Internet, Abmahnungen und Co. abgedeckt sind. Und falls nicht, nimm sie in das Portfolio auf!
Und bevor ich es vergesse:
Natürlich gehört ihm meine uneingeschränkte Solidarität. Sagt man ja so. Und kann schließlich jedem von uns passieren. Nicht aus heiterem Himmel, denn inzwischen sollte man wissen, dass sich derlei Individuen auf Dinge wie Abmahnungen und Co. spezialisiert haben und das Web regelrecht danach durchsuchen, aber trotzdem bestimmt recht unvorbereitet. Denn wer bekommt schon regelmäßig Post vom Anwalt?
Für ihn – als Fußballblogger – würde ich sogar was spenden, wenn’s hart auf hart kommt und nur aufgrund von Geldknappheit auf einen Prozess verzichtet wird. Auf der anderen Seite hört man aber auch inzwischen (in Folge des PR-Desasters?) schon wieder ganz andere Töne. Alles nur ein Missverständnis und so.
Na dann.
Trotzdem sollten wir (Blogger) solche Geschichten immer im Hinterkopf behalten. Zumindestens solange der Gesetzgeber derlei Praktiken nicht endlich mal einen Riegel vorschiebt!