Wo Breitnigge drauf steht ist auch Breitnigge drin.

Liebe PR-Agenturen und sonstige Kollegen der Öffentlichkeitsarbeit,

da sich in letzter Zeit die Anfragen häufen, will ich Ihnen allen gesammelt mit diesem Beitrag antworten.

Wo Breitnigge drauf steht ist Breitnigge drin.

Dies war so und dies wird auch so bleiben.

Ich bin somit nicht an Gastbeiträgen interessiert. Zumal Ihre Gastbeiträge zumeist ja nur werblichen Charakter und mit dem Inhalt und den Themen auf meinem Weblog nur bedingt etwas zu tun haben.

Natürlich bin ich immer auf der Suche nach neuem Content, um meinen Lesern auch weiterhin gute Gründe zu liefern, sich hier aufzuhalten. Allerdings wird dieser Content von mir verfasst. Selbst wenn dies bedeuten sollte, dass die Beitragsfrequenz aufgrund diverser – privater wie beruflicher – Verpflichtungen nicht das Niveau der Vergangenheit halten könnte.

Verlinkungen werden ebenfalls von mir nur auf mein Weblog aufgenommen, wenn sie

a) einen eigenen Beitrag erweitern oder ergänzen oder

b) ein weiteres, lesenswertes Weblog das Licht der Welt erblickt und/oder von mir bislang vergessen/übersehen wurde.

Haben Sie also bitte dafür Verständnis, dass ich in Zukunft Anfragen dieser – oben beschriebenen – Art weder lesen noch beantworten werde.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Mit freundlichen Grüßen,
Oliver Schmidt aka Paule
Breitnigge.de

Offener Brief an Jupp Heynckes

Sehr geehrter Herr Heynckes,

vielleicht darf ich mich Ihnen zunächst einmal vorstellen.

Mein Name ist Oliver Schmidt, ich bin 40 Jahre als und Bayern-Fan seit ich denken kann. Konkret wohl irgendwas so um die 35 Jahre. Ferner bin ich seit 21 Jahren Vereinsmitglied des FC Bayern München, die entsprechende Ehrennadel liegt mir inzwischen vor.

Ich bin kein Fußball-Trainer, kein Experte, kein Journalist. Einfach nur ein Fan, der im vierten Jahrzehnt seinem FC Bayern beim Fußballspielen zuschaut. Früher oft vor Ort, heute mehr aus der Ferne aber nicht minder live.

Warum ich Ihnen dies alles erzähle?

Weil ich ein Anliegen habe. Ich möchte Sie auf zwei Internet-Artikel hinweisen, die in den letzten Tagen auch auf meinem Internet-Tagebuch (-> „Weblog“) diskutiert wurden.

Es geht hier um Diskussionen und Strategien, wie unser aller FC Bayern wieder erfolgreicher, taktisch flexibler agieren kann.

Persönlich bin ich absolut davon überzeugt, dass Sie und Ihr Team nicht nur von diesen Artikeln wissen, sondern Ihnen auch die Inhalte bekannt sind. Gleichwohl will ich sicher gehen, dass nichts unversucht blieb, um unsere Mannschaft wieder in die Erfolgsspur der Hinrunde zurück zu führen.

Wie erwähnt, bin ich selbst kein Experte. Aus diesem Grund las ich aufmerksam die Einschätzung von Herrn Frank Wormuth, seines Zeichens Leiter der Fußball-Lehrer-Ausbildung und Coach des deutschen U-20-Nationalteams. Er machte sich im Interview mit dem Internet-Portal Spox [1] so seine Gedanken u.a. über den FC Bayern.

Ein Lob für Ihre Arbeit hat er ebenfalls übrig – ich zitiere:

SPOX: Welchen Fußball verkörpert Herbstmeister FC Bayern?

Wormuth: Man sieht noch immer Louis van Gaals Handschrift. Jupp Heynckes ist klug genug zu wissen, dass van Gaal zwei Jahre die Mannschaft geprägt hat, entsprechend versucht er nicht, komplett etwas Neues einzuführen, sondern an den elementaren Dingen des Van-Gaal-Fußballs festzuhalten. Heynckes geht psychologisch anders an die Spieler heran, was einem Franck Ribery offensichtlich gut tut, doch die taktische Basisarbeit stammt von van Gaal. Die Bayern werden immer flexibler

Dieser Überzeugung bin ich ebenfalls. Ihre Arbeit gefällt mir selbst auch sehr gut. Sie haben die Grundlagen von Herrn van Gaal übernommen und die vorhandenen Probleme erkannt und versucht zu beheben.

Herr Wormuth legt allerdings auch den Finger in die – nicht nur auf meinem Internet-Tagebuch diskutierten – Wunden. Zitat:

SPOX: Was bei den Bayern auffällt: Nach starkem Beginn wurde die Abwehr immer anfälliger. Heynckes sagt, dass das mit der fehlenden Zeit für Pressingtraining während der englischen Wochen zu erklären sei. Wird Pressing tatsächlich so schnell verlernt?

Wormuth: Pressingtraining bedeutet nicht nur Zeitaufwand, sondern auch einen Kraftaufwand. Das Pressing auf höchstem Level in Zeitlupe zu üben, bringt nichts, es muss immer unter Vollbelastung stattfinden: Hart anlaufen, im maximalen Bereich arbeiten. Außerdem lebt das Pressing von der Synchronizität aller Spieler. Wenn die Spieler nicht gleichzeitig pressen, entstehen Schnittstellen. Damit das verhindert wird, muss man im Training gemeinsam am Timing arbeiten – was weitere Zeit und Kraft kostet. Daher bleibt den Bayern wegen der Doppelbelastung nichts anderes übrig, als das Pressingtraining zu vernachlässigen. Hinzukommt eine psychologische Dimension.

SPOX: Nämlich?

Wormuth: Der Gegner weiß jetzt eher, wofür die Bayern anfällig sind. Sie sind es gewohnt, dominant zu spielen, weil der Gegner tief steht. Wenn jedoch Mainz ankommt und richtig Druck ausübt, bekommen die Bayern wegen der ungewohnten Situation ein Problem.

SPOX: Müssten die Bayern grundsätzlich nicht flexibler sein und mitten im Spiel auch einmal vom 4-2-3-1 abkehren, um auf die angepasste Taktik der Gegner zu reagieren? So wie es Barcelona im Clasico bei Real Madrid vormachte?

Wormuth: Hier müssen wir erst mal zwischen den Begriffen Grundordnung und System unterscheiden. Eine Grundordnung sagt nur aus, wie der Trainer seine Spieler aufstellt: „Im Spiel gegen den Ball steht ihr im 4-4-2-Linie. Bei Ballbesitz stehen die Außenverteidiger hoch, so dass es ein 2-4-4 ergibt.“ Ein System hingegen beinhaltet nicht nur die Grundordnung, sondern die Verhaltensweise der einzelnen Positionen: Es ist zum Beispiel ein Unterschied in der Spielweise einer Mannschaft, ob sie im 4-4-2-Raute die Außenverteidiger in der Offensive hinten lässt oder sie marschieren lässt.

SPOX: Warum die Unterscheidung?

Wormuth: Eine Grundordnung zu verändern reicht nicht aus: Die Bayern liegen zurück, dann wird halt Daniel van Buyten in den Schlussminuten aus der Verteidigung in den Sturm gezogen. Mal klappt es, mal verpufft es. Vielmehr geht es darum, dass die Mannschaft je nach Spielsituation von System zu System variieren kann: Es geht nicht nur um die Grundordnung, sondern eben auch um taktisches Verhalten. Lassen wir den Gegner bei Ballverlust kommen? Gehen wir gleich voll drauf? Wie verhalten sich die Außenverteidiger? Die Bayern sind am Toplevel, doch wenn sie die letzte Stufe nach ganz, ganz oben schaffen wollen, müssen sie sich vielleicht noch ein wenig weiterentwickeln. Aus dem Grund hat Bundestrainer Jogi Löw gegen die Ukraine auf die Dreier-Abwehrkette umgestellt. Die Spieler dachten: „Was ist denn nun los?“ Löws Botschaft war: „Burschen, passt auf, ihr müsst damit rechnen, dass wir von draußen Dinge verändern können, die ihr vorher als gegeben betrachtet habt.“

Damit kein falscher Eindruck entsteht, Herr Heynckes: Ich bin total davon überzeugt, dass all diese Überlegungen für Sie nicht neu sind und Sie und Ihr Trainerstab sich selbst permanent mit diesen Punkten beschäftigen. Einzelne Sätze aus Ihren Pressekonferenzen, oder aus Artikeln, die auf der Internet-Seite des FC Bayern publiziert werden und wurden, sprechen hier ergänzend eine deutliche Sprache. Mir liegt es einfach nur am Herzen, dass Sie auch einmal eine Stimme „von der Basis“ erhalten, eine zusätzliche Inspiration in Ihrer täglichen Arbeit.

Einen noch konkreteren Ansatz verfolgt das – in der Internet-Gemeinde inzwischen recht bekannte – Internet-Tagebuch spielverlagerung.de [2]. Hier wird auf Basis des bestehenden Kaders über alternative Taktiken und Aufstellungen spekuliert. Der Artikel ist zu lang, um ihn hier zu zitieren. Die Quelle selbst finden Sie im unten gelisteten Quellenverzeichnis. Ich will mich auf einzelne Punkte konzentrieren.

Die Mannschaft des FC Bayern spielte in großen Teilen der Hinrunde einen hinreissenden Fußball, der geprägt war von einer Frische, wie wir (außenstehende) Anhänger des Vereins ihn schon länger nicht mehr sehen konnten. Auch Ihnen gebührt hier ein Teil des Lobes – dies hatte ich oben ja schon erwähnt.

Tatsache ist aber leider, dass wir – aus welch‘ multiplen Gründen auch immer – ein wenig von dieser Dynamik verloren haben. Vielmehr hat die Mannschaft nach einem – quer durch den Verein als äußerst positiv bewerteten – Trainingslager einen eher durchwachsenen Start in die Rückrunde erlebt. Ich denke dieser Umstand stört Sie selbst am meisten.

Vielleicht hilft an dieser Stelle eine Umstellung in der Taktik oder Grundordnung? Haben Sie sich damit schon einmal beschäftigt? Im Artikel ist die Rede von einem Ausweichen von Mario Gomez weg von der Mittelstürmer-Position hin auf die linke Außenbahn um seine Stärken wieder mehr zur Geltung bringen zu können. Ist dies eventuell eine Option, die Sie selbst schon einmal erwogen haben?

Am besten wäre es vielleicht, Sie lesen sich den Artikel selbst in Ruhe durch – einiges werden Sie sicher schneller durchdringen als dies mir vergönnt war.

Ich will nur helfen. Ihnen, der Mannschaft, uns allen. Mehr nicht, denn das würde mir schon reichen.

In diesem Sinne.

Auf ein erfolgreiches Pokalspiel am morgigen Mittwoch.

Mit freundlichen Grüßen,
Oliver Schmidt

Quellen:
[1] Internet-Portal Spox, Verlinkung: http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1112/Artikel/frank-wormuth-taktik-hinrunden-fazit-bayern-muenchen-hollaendisch-jupp-heynckes.html

[2] Internet-Tagebuch „Spielverlagerung“, Verlinkung: http://spielverlagerung.de/2012/02/04/gomez-auf-den-flugel-gegen-bayerns-ausrechenbarkeit/

Irgendwas mit sozialen Medien.

Eigentlich fällt mir dazu nix mehr ein. Dabei wäre es so einfach für den FC Bayern. Mit sozialen Medien umzugehen. Bei dem Fan-Potential.

Aber weshalb sollte ich hier Tipps in meinen Blog-Beitrag schreiben. Da zahlen unsere Kunden in der Agentur ’ne Stange Geld für.

Man versteht offenbar das Thema, die Fans und die Gemengelage nicht. Und hat ferner keinerlei Gespür für Situationen und Konsequenzen im sozialen Netz.

Einerseits will man dabei sein (fühlt sich gar gezwungen) – weil das ja irgendwie alle machen – andererseits scheint man hier schlecht beraten.

Eine Facebook-Aktion wie die gestrige zu starten in einer emotional aufgeladenen Situation innerhalb der bayerischen Anhängerschaft, die nur darauf wartet, dass der Verein wirklich was unternimmt und nicht nur damit – und somit auch den Fans – spielt?

Gibt es beim FC Bayern in den entsprechenden Zuständigkeiten niemanden, der „das Netz“ mal vor solch einer Aktion beobachtet und am „Puls der Stimmung“ hängt?

Scheinbar nicht, denn dann hätte man sicher bemerkt, dass der Frust, den viele (wenn auch nicht alle) Bayern-Fans nach dieser Aktion empfinden, einen gefährlichen Punkt erreicht hat.

Nicht nur, dass wir Fans aktuell und generell denken, dass unser Kader für die ganz großen Ziele unzureichend bestückt sein könnte und somit ein erstes Mal enttäuscht waren, als die Führung Transfers im Winter – kategorisch – ausschloss, nein, durch die gestrige Aktion muss man sich als Fan in genau diesem wunden Punkt auch noch auf den Arm nehmen lassen.

Das geht einfach gar nicht, liebes FCB-Online-Neue-Medien-Team!

Ich persönlich bemerkte diesen Shitstorm (auch hier auf meinem Blog) erst verspätet und nachträglich. Vielleicht war ich deshalb nicht ganz so emotional unterwegs. Allerdings las ich die Kommentar-E-Mails chronologisch und konnte so im Schnelldurchlauf die Berg- und Talfahrt miterleben.

Klar, ich verstehe die Argumentation des Vorstands und ich sehe auch ein, dass wir zu keinem vernünftigen Preis eine sinnvolle Verstärkung in dieser Wintertransferperiode tätigen können, aber man muss deshalb trotzdem nicht von Seiten des Vereins solche – sicher gut gemeinten – Aktionen starten.

Wer kennt da nicht den Zusammenhang zwischen „gut gemeint“ und „gut gemacht“…

Wie auch immer.

Zu allem Überfluss lese ich dann heute von den Gerüchten, dass der Verein – sagen wir es mal ganz deutlich – seinen Spielern das Twittern oder posten auf Facebook mehr oder weniger stark einschränkt und in Teilen gar verbietet.

Ist das etwa die offizielle und – aus Sicht des Vereins – richtige Reaktion auf Breno-Gate?

Da hat man eine weitere Chance verpasst, würde ich mal sagen.

Aber wie gesagt, wenn man das Prinzip nicht versteht, dann glaubt man auch, dass man mit solchen Verboten richtig reagiert.

Schade.

Bayern, Breno und das Web 2.0

Es ist schon so eine Sache. Mit der Winterpause, der Sauren-Gurken-Zeit, diesem Internet, den Medien und dem FC Bayern.

Und mit mir auch. Denn dieser Bericht kommt – wie so oft, wenn ich es einfach nicht schaffe – verspätet.

Es geht um den FC Bayern, seinen Spieler Breno Vinícius Rodrigues Borges und dieses Internet. Genauer gesagt um Twitter.

Was ist geschehen?

Herr Borges war lange verletzt und hatte ein paar Probleme mit dem Feuer. Der FC Bayern half und in der Winterpause sah soweit auch alles ganz gut aus. Er war so schlank wie nie und schien sich als echte Alternative in der Innenverteidigung anzubieten.

Dann kamen der letzte Sonntag und das bayerische Testspiel in Erfurt. Herr Borges spielte bei den Amateuren. Zwecks Spielpraxis – die er im Testspiel offensichtlich nicht bekommen hätte.

Ein Missverständnis, oder mangelnde Kommunikation.

Seinen Frust ließ er über seinen Twitter-Account freien Lauf – ein Fehler, wie sich herausstellen sollte, denn das schlug hohe Wellen. In unterschiedliche Richtungen. Einerseits war da von „Undank“ die Rede, andererseits wurde deutlich, wie der FC Bayern zu Social Media, bzw. Twitter steht.

Man sprach von Seiten des Vereins davon, dass „man zunächst einmal prüfen wolle, ob der betreffende Account tatsächlich Breno gehöre und der Brasilianer für diesen Fall die Nachricht selbst verfasst habe“.

Mit anderen Worten: Der FC Bayern weiß nicht, was seine Spieler im Social Web so treiben? Uns Twitterern ist schon recht lange bekannt, dass dies der echte Account von Herrn Borges ist.

Als die Welle größer wurde, verschwand ferner der Original-Tweet.

Zu spät natürlich, um nicht im Netz längst reflektiert worden zu sein.

Auch von Vertretern der klassischen Medien – einzelne Journalisten haben das Prinzip mit diesem Netz und seinen Vernetzungen nämlich durchaus schon verstanden – selbst wenn sie noch in der Minderheit sind.

Keine schöne Geschichte. Für keinen der Beteiligten.

Was ich dabei die ganze Zeit im Hinterkopf hatte, ist dieser Bericht.

Völlig neu waren für mich hier mehrere Dinge:

1. Der FC Bayern hat einen Online-Chef (ok, ist irgendwie logisch, hatte ich nur bisher nicht drüber nachgedacht und war mir nicht bekannt).

2. Der FC Bayern will Facebook nachbauen (so habe ich das doch korrekt verstanden, oder?). Also nicht so böse, klar, denn die Daten, die dabei gesammelt werden sind ja gut.

Wem hier die Diskrepanz auffällt, darf sie behalten.

Manchmal – in schlaflosen Nächten – denke ich darüber nach, mich mal beim FC Bayern zu bewerben, und den Vertretern des Vereins mit dem Web 2.0 zu helfen, oder ihnen Twitter und Co. zu erklären.

Allerdings verwerfe ich den Gedanken dann zumeist recht schnell, denn in dieser Funktion müsste ich wohl oder übel meine eigenen, „Paules“ Aktivitäten in der bisherigen (kritischen) Form beenden. Vergleichbar mit einem beruflichen Account. Dort wären per Richtlinie Firmeninterna ja auch ausgeschlossen. Derlei gibt es beim FC Bayern offenbar nicht.

Womit wir wieder beim Thema sind.

Was bleibt am Ende des Tages?

1. Herr Borges „hat da was missverstanden“ und sich entschuldigt – was das für seine Zukunft beim FC Bayern bedeutet müssen wir abwarten.

2. Der FC Bayern weiß inzwischen, dass sein Twitter-Account echt ist (weil er es zugegeben hat, nicht weil man diesbezüglich im Bilde war).

3. Unser Vorstand denkt, dass „er es in Zukunft lassen sollte, zu twittern. Man erwarte von ihm, dass nichts Weiteres mehr kommt“. Wie man so liest. Offiziell hört sich das so an:

Bayerns Vorstandschef wies zudem generell darauf hin, dass Spieler mit ihren Äußerungen in persönlichen Twitter- oder Facebook-Accounts „sehr verantwortungsvoll“ umgehen sollten.

Na dann. Ich lass‘ Hoeneß und seine Einstellung zu diesen Dingen mal bewusst außen vor. Der Uli ist – abgesehen von diesem Internetzzeug – für mich eine Ikone des Vereins und er wird dieses Thema einfach nicht mehr besetzen.

Wir Fans, wir Twitterer, wir „Digital natives“ machen einfach so weiter wie bisher, ok? Und der Verein auch.

Und morgen startet die Rückrunde der Bundesliga.

Alles wird gut.

Reus, Reus? Xherdan Shaqiri!

Na dann wollen wir mal. In die Gerüchteküche einsteigen.

Auch wenn immer noch Winterpause ist und das Boulevard kaum anderes zu tun hat als jeden Tag eine andere Transfersau durch das bayerische Dorf zu treiben, bin ich bei der Personalie Xherdan Shaqiri mal ganz seriös unterwegs.

Soweit ich mich erinnere, war der doch schon mal bei uns auf der Liste, oder? Was man seinerzeit so las.

Und wenn ich ganz ehrlich bin – ganz ohne negative Gedanken – wieso Reus nachtrauern, wenn man Shaqiri (noch) haben kann?

Brauchen wie einen Konterspieler oder brauchen wir einen Dribbler, der mal 1:1 gehen kann und was Überraschendes gegen massive Deckungen probiert?

Also ICH weiß, was ich darüber denke.

Und wer mal was sehen will, sollte den Youtube-Links auf dieser Seite folgen.

Da erinnere ich mich spontan an die ersten Videos von einem gewissen Franck Ribéry…

Herr Nerlinger, bitte übernehmen Sie!

P.S. Das hier gefällt mir übrigens auch sehr gut.

Paules Community, Paules Meinung und ein Blick in die Glaskugel

So. Zunächst einmal allen Breitnigge-Lesern ein frohes neues Jahr 2012!

Ich hoffe ihr alle seid vernünftig ins neue Jahr gerutscht, möge es annähernd so erfolgreich sein, wie es Teile der Hinrunde vermuten ließen.

Es ist immer noch Winterpause und selbst wenn der FC Bayern als erstes Bundesliga-Team gestern die Vorbereitung auf die Rückrunde gestartet hat, passiert nicht sonderlich viel.

Zeit für Rückblicke. Oder Ausblicke.

So auch mein Hintergedanke als ich meine Leser fragte.

Hier die Quintessenz der Themen:

  1. Wo steht der FC Bayern in x Jahren?
  2. Stadionumbau, -ausbau
  3. Kartensituation, Viagogo
  4. Fragen zum aktuellen Kader
  5. Jugendarbeit, Nachwuchs für das Profiteam

Wo steht der FC Bayern in x Jahren?

Eine durchaus berechtigte Frage, die uns zwar nicht aktuell beschäftigt, in den nächsten Jahren allerdings in den Fokus rücken dürfte. Unser aller Präsident und Sinnbild – Uli Hoeneß – wird in diesen Tagen 60 (man kann dieser Tatsache ja kaum entgehen), unser AG-Boss folgt in wenigen Jahren, der Kaiser ist diesbzgl. schon länger jenseits von Gut und Böse.

Vielen von uns – mich eingeschlossen – fällt es hingegen mehr als schwer sich einen FC Bayern, zumindest ohne Hoeneß vorzustellen. Liegt die Zukunft wirklich in den Händen der Nerlingers? Oder kommen doch irgendwann die Kahns, Scholls und Effenbergs zurück?

Ich bin mir da nicht sicher. Aber wie sicher waren sich der FC Bayern und seine Fans als sie die Geschicke des Vereins einem 27-jährigen Spontan-Ex-Profi anvertrauten?

Im Prinzip ist das Feld doch gut bestellt und ähnlich wie bei Apple wird es die nächsten Jahre ohne den Maximo leader noch ähnlich erfolgreich weitergehen. Vom Verein und seiner Entwicklung her, das Sportliche kann man ohnehin kaum vorhersagen.

In den letzten Jahren hat hier im allerdings auch in diesem Punkt ein Umdenken eingesetzt. Klar, es gibt immer noch das berühmte „Mia san mia“, aber im Hintergrund ist doch tatsächlich ein Veränderung hin zu einem Spielsystem zu erkennen, oder? Und Trainer vom Schlage eines Magath oder Rehhagel oder Stevens wird es beim FC Bayern – hoffentlich – nicht (mehr) geben, somit wäre die modernere Ausrichtung in diesem Punkt gesichert.

Viele Baustellen erwarten uns, aber wir reden hier schließlich von einem Fußballverein, einem Konzern, der eben von kurz- bis mittelfristigen Erfolgen abhängig ist – wie soll man da die Zukunft vorhersagen?

Nicht schaden wird die Tatsache, dass unsere Arena bald schuldenfrei ist und die Einnahmen aus dieser Goldgrube unverändert auf das Festgeldkonto fließen können. Oder in den Konsum, die Jugendarbeit, das Scouting (im bayerischen Umland).

Es bleibt alles abzuwarten. Lasst uns die Gegenwart genießen und die Zukunft im Blick halten.

Stadionumbau, -ausbau

Die Allianz-Arena gibt es seit 2005. Und wir reden – kaum sieben Jahre nach ihrer Eröffnung – von einem Um- oder Ausbau? Wie sollte dies funktionieren? Das Stadion als solches ist ein „Gesamtkunstwerk“. Es ist so designed worden, wie wir es aktuell sehen und lieben.

Die Probleme, die wir damit eigentlich meinen sind doch wohl eher hausgemacht.

Klar reicht die Kapazität beim FC Bayern so aktuell nicht aus. Aber war dies vorhersehbar? Wie war denn der Zuschauerschnitt im Olympiastadion? Eben. Und eine Vergrößerung und Nachbesserung hat es ja schon mehrfach gegeben. 69.000 Zuschauer passten in die Version 1.0 nicht hinein und gezogen hat es im Unterrang anfangs auch wie Hechtsuppe.

Nein. Meiner Meinung nach ist am Stadion selbst nichts zu machen. Vor allem stehen hier die Kosten in keinem Verhältnis zum Ertrag. Derlei hätte man schon bei der Planung einbauen müssen (nicht geschehen imho aufgrund: Zuschauerschnitt Oly, Beteiligung 1860, etc.).

Was aber in meinen Augen durchaus realistisch ist, ist die Umstrukturierung von Plätzen und Platzierungen.

Zu diesem Thema habe ich schon einmal etwas geschrieben, bin aber zu faul die entsprechenden Beiträge rauszusuchen.

Erste Option ist die Zusammenlegung der in der Arena getrennten FCB-Fangruppen in „Nord“ und „Süd“.

Mir ist klar, dass dieser Prozess nicht einfach ist, aber nur für dieses „Baayern, Baayern“-Echo? Oder dass unsere Torhüter direkt hinter ihrem Tor immer Bayern-Fans stehen sehen?

Eine starke und stimmgewaltige Südkurve ist mir da lieber.

Von Seiten des Vereins ist dies aber offensichtlich gar nicht gewünscht und empfindet man zumeist die akustische Unterlegenheit der eigenen Fans gegenüber den Gästefans unter dem drittrangigen Dach als weder bemerkenswert noch schlimm. Schade.

Die Problematik „Ultras“ vs. „Kuttenfans“ lassen wir hier mal außen vor, aber imho könnte man hier was verändern.

Ebenso ist noch Potential bzgl. der Zuschauer-Kapazität in Bezug auf Steh- und Sitzplätze in der Südkurve. Insofern die Kosten für den jeweiligen Umbau zwischen Bundesliga, Pokal einerseits und Championsleague, Länderspielen andererseits im Rahmen bleiben, könnte ich mir hier „Steher“ über den gesamten Unterrang vorstellen.

Kartensituation, Viagogo

Nun, dieses Thema geht fließend in das obige Thema über und zurück.

Persönlich habe ich mit Viagogo nur gute Erfahrungen gemacht, als ich 2007 mal zwei ausgetauschte Dauerkarten gekauft habe und zum Mehmet-Scholl-Abschiedsspiel gegen Mainz in München weilte. Ich bin mir aber auch im Klaren, dass Viagogo keine gemeinnützige Organisation ist und es durchaus ein gewisses Gewinnstreben gibt.

Ob es nun die entsprechenden Exzesse dort gibt oder gegeben hat, kann ich nicht beurteilen. Insofern hier nur Dauerkarten-Inhaber ihre Karten für Einzelspiele zum Verkauf anbieten und man so auch mal für Bundesliga-Spiele als Außenstehender in den Genuss von Karten kommen kann, finde ich diesen Service gut.

Wie auch immer, unser AG-Boss hat den Ausstieg aus diesem Vertragsverhältnis verkündet. Zum Ende der Laufzeit. Und die ist, soweit ich weiß, noch in ferner Zukunft, da man in 2011 eben diesen Vertrag noch verlängert hatte. Ich bitte um Korrekturen, insofern diese Infos unvollständig sind.

Die Gesamtsituation ist sicherlich ohnehin nicht ganz einfach. Ich selbst habe in dieser Saison „nur“ Karten für Championsleague-Spiele bekommen.

Auf der anderen Seite führt genau dieser Umstand (und Services wie Viagogo) dazu, dass auch und gerade in der Südkurve ab und an „Touristen“ stehen und mit der Südkurve als solches sicherlich eher weniger zu tun haben. An dieser Tatsache kann man Stimmungsprobleme festmachen – selbst wenn es nur ein Grund ist.

Die Probleme in diesem Zusammenhang zu lösen, dazu müssen wir wohl an mehreren Schauben zugleich drehen.

Erstens Schwarzhandel aus reinem Gewinnstreben unterbinden.

Zweitens eine gerechtere Verteilung der Tickets einführen.

Drittens mittel- bis langfristig an der Kapazität arbeiten.

Fragen zum aktuellen Kader

Einführend muss man an dieser Stelle erwähnen, dass es sicherlich ein Luxusproblem ist, dass wir in der Rückrunde wohl wieder alle verletzten und in der Hinrunde abwesenden Spieler an Bord haben werden. Besser als umgekehrt. Denn Konkurrenz belebt das Geschäft. Und wer mit seiner Situation auf der Tribüne unzufrieden ist, sollte sich im Training noch mehr reinhängen und vor allem angebotene Chancen auf dem Spielfeld nutzen.

Dann ist uns allen geholfen. In der jüngeren Vergangenheit war dies nicht immer so. Als Beispiel nenne ich hier einfach mal ein paar ganz Große wie Real, Chelsea, ManUtd, ManCity, Milan oder Barcelona.

Wer sitzt da teilweise nur auf der Tribüne? Wird aber trotz allem gebraucht, weil immer mal jemand aus der A-Elf ausfällt oder geschont werden muss?

„Gleichwertiger Ersatz“ ist noch nicht bei allen Spielern, Beratern und Berichterstattern in Deutschland angekommen. Will man nach „ganz oben“, muss man diesen Weg gehen, denn ansonsten geht man mal mit der B- oder C-Elf in entscheidende (Championsleague-)Spiele.

Was unsere „Probleme“ mit einem vollständig besetzten Kader betrifft, bin ich ganz entspannt.

Klar sind eigentlich Spieler wie Schweinsteiger, Ribéry, Robben oder Gomez gesetzt. Aber können wir nicht alle besser schlafen, wenn wir Spieler wie Thomas Müller oder Toni Kroos in der Hinterhand haben? Neben diesen ganzen Talenten, die zunehmend immer besser werden wie z.B. Herr Alaba?

Eben.

Beim FC Bayern gibt es die „ganz Guten“ und eben die, die nach und nach an dieses Niveau heran kommen. Alles gut.

Ferner schauen wir uns in den nächsten Wochen einfach mal die Gesamtentwicklung im Kader an und entscheiden dann im Frühling was wir so auf dem Transfermarkt im Sommer machen. Punkt.

Jugendarbeit, Nachwuchs für das Profiteam

Dieses Thema ist in den letzten Jahren ein wenig in den Hintergrund getreten. Schade eigentlich. Wahrscheinlich dachten einige Übungsleiter – vom Vorstand mit freier Hand ausgestattet – dass sich Spieler wie Badstuber oder Thomas Müller von selbst anbieten und entwickeln.

Nein, falsch gedacht. Dafür muss man investieren. Man muss sich kümmern. Was passiert, wenn man derlei nicht mehr macht, sieht man an der Entwicklung der zweiten Mannschaft.

Von oben trat wohl nach dem Abstieg ein Umdenken ein. Ehemalige Spieler wurden und werden intensiver eingebunden. Als Identifikationsfiguren für all die jungen Hüpfer. Als mehr kann ich diese Personen zur Zeit noch nicht sehen. Qualifikation ergibt sich nicht per Definition.

Wie auch immer, es stört zumindest wieder jemanden im Verein, dass unser Nachwuchs nur noch viertklassig kicken kann. Gut.

Die Überschüsse, die wir nach Abzahlung der Arena-Schulden zur Verfügung haben, sollten wir also zu einem nicht geringen Teil in die Jugendarbeit und deren Umfeld investieren. Derlei hatte ich ja schon erwähnt. Nur so werden wir auch in Zukunft Spieler wie Badstuber, Thomas Müller, Schweinsteiger, Lahm, Nerlinger, Hargreaves und Co. im Profikader finden.

Die Fakten liegen auf dem Tisch, also los jetzt!

Der Paule, der Rutsch und das neue Gewand.

Einige Stammleser werden es sofort gemerkt haben – gerade habe ich ein neues Layout für Breitnigge.de aktiviert.

Es ist zwar eines der Standard-Themes von WordPress, aber erstens neu und frisch und zweitens irgendwie genau das, was ich mir seit längerer Zeit so vorgestellt hatte.

Es bietet u.a. Keyvisuals und wie es der Fußball-Gott wollte, habe ich nicht nur drei herrliche – selbst erstellte – Motive parat sondern auch zuletzt ein wenig mit dem Thema Tiltshift experimentiert.

Das Ergebnis kann sich – meiner bescheidenen Meinung nach – sehen lassen.

Danke auch an pixlr.com und tiltshiftmaker.com, mit deren Hilfe man derlei innerhalb von 1-2 Minuten erstellen kann und vor allem an @Dunkelziffer für den Tipp zu Link 1.

Und jetzt Euch allen einfach schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr. Auf das Breitnigge ähnlich frisch bleibt, wie dieses neue Gewand.

P.S. Und keine Sorge die angesprochenen Wunsch-Beiträge kommen.

P.P.S. Feedback zum neuen Theme ausdrücklich erwünscht. Vor allem auch hinsichtlich der Frage, ob noch was an Funktionen fehlt, die zuvor vorhanden waren.

Der Winterpausen-2011/12-Paule-Wünsch-Dir-was-Beitrag

Leute es ist Winterpause.

Und irgendwie sind wir alle so im Erholungs-, Durchschnauf-Modus.

Dies betrifft auch und gerade meine Kreativität was Beiträge und neue Themen angeht.

Deshalb kommt Ihr da jetzt ins Spiel:

Die Breitnigge-Leser und -Kommentierer dürfen sich was wünschen.

Worüber ich in diesen tristen Tagen schreiben und meine Meinung kund tun soll.

Also bitte – ich freue mich über Eure Vorschläge!

Herr Paule und seine Vorsätze für 2012

Ganz ehrlich, ich meinte diesen Tweet ganz ernst.

Twitter-User werden sowohl wissen wer gemeint ist und warum ich das bewundere. Herrn @bigeasymuc habe ich das übrigens auch schon persönlich gesagt.

Die Antwort von Herrn Wieland, seines Zeichens der Gastgeber des fabulösen Königsblog – mir ebenfalls seit vielen Jahren bekannt – erstaunte mich trotzdem. Auch vor mir selbst.

Hm.

Ist das wirklich so? Bin ich erstens viel zu emotional um immer souverän zu sein und ist dies zweitens eines meiner Merkmale, für die ich – mehr oder weniger – geschätzt werde?

‚Würde ich also eher an Zuspruch verlieren, wenn diese Eigenschaft Breitnigge.de abhandenkommt?

Was meint Ihr?

Und wer hat noch mehr Vorschläge für meine guten Vorsätze für 2012?

Und jährlich grüßt das grün-weiße Murmeltier

Beim letzten Mal war ich sogar live vor Ort.

Um mir das Elend meiner Bayern im Heimspiel gegen Bremen anzuschauen.

Man konnte sich zwar weniger aufregen, über sich übelst verstellende Offensiv-Nordlichter, die nur damit beschäftigt waren, sich am eigenen Strafraum einzugraben und auf arg wenige Konter zu warten. Oft nur einen pro Spiel (leider mit Erfolg).

Das Spiel war nicht so einseitig wie die letzten Gastspiele der Schaaf-Kicker. Es waren nicht nur schnelle Konter aus einer massiven Deckung. Es war teilweise ein offenes Spiel und Spieler wie Marin oder Arnautovic eine permanente Herausforderung für unsere Abwehr.

Nein. Das ging nicht. Aber man konnte sich über uns selbst aufregen.

[…] aber was die van-Gaal-Kicker da teilweise vor dem Tor – in der rotesten aller roten Zonen – fabrizieren, grenzt schon an Absicht.

Entweder man sieht den Nebenmann in der wesentlich günstigeren Position nicht oder man ist selber in der günstigsten aller Situation und spielt am 5-Meter-Raum aber noch einmal quer, wo der Mitspieler von 2-3 Gegenspielern zugedeckt ist.

Im Moment haben wir andere Probleme. Anders zwar, aber nicht weniger unpassend gegen einen Gegner wie Bremen.

Ich vermute ganz und gar stark, dass wir ein Spiel wie dieses erleben werden.

Das ist eben der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Und vor allem dem Schock, dass sich die Schaaf-Kicker – landauf, landab immer als Offensivkünstler mit Inklusiv-Feuerwerk bekannt – wie jedes Dorfteam, in München dann doch auch mit 10 Mann rings um den eigenen Strafraum eingraben, nur um bei Gelegenheit mal überfallartig die eigenen Konter aufzuziehen

Oder eher eins wie dieses?

Das zweite Jahr in Folge erduseln sich die Waterkant-Kicker in München ein 1:1. Diesmal mit Hilfe der Schiedsrichter – Assistenten, denn das 2:1 durch Luca Toni war sowas von gleiche Höhe, gleicher geht’s nicht! Der Rest – zum Spiel – ist schnell zusammengefasst: Bärenstarke 10-15 Anfangsminuten im Wirbel der roten Fehlpassorgie und eine Weltklasse-Aktion von Diego reichen Bremen zum Punktgewinn in München. Das ist bitter. Für die Bayern. Denn davon abgesehen kam von Werder nichts.

Mhm. Oder sehen wir es positiv: So schlimm wie hier wird es wohl nicht werden…

0:5 lagen die Bayern zurück. Das hatte teilweise desaströse Züge. Und traf mich völlig unvorbereitet. Wie viele andere Bayern-Fans wohl auch.

Eben. So sehr in der Krise sind wir dann wohl doch (noch) nicht, oder?

Hoffen wir also auf den berühmten Ruck und die Wende in diesem „leichten“ Negativ-Trend. Stoppen wir ihn nicht, war es das wohl mit der Herbstmeisterschaft. Dann aber auch zu Recht!