Ribéry hat sich verliebt

Es geschah wohl am letzten Mittwoch.

Ribéry verlor mit seinen Bayern beim spanischen Vertreter FC Barcelona. Eben dieser wirbelte die Bayern gehörig durcheinander.

Das gefiel dem ehrgeizigen Franck wohl sehr. So würde er selber gerne spielen. Aber seine aktuellen Mitspieler können das nun einmal nicht.

Also macht der jetzt mal langsam Nägel mit Köpfen. Vor Wochen noch von den vielen Wechselgerüchten genervt, hat sich seine Meinung inzwischen wohl gedreht.

Was 45 Minuten so ausmachen können.

Erst gesteht er seinem Nationalmannschaftskumpel Henry in der Halbzeit seine Liebe, dann steckt er dem bayerischen Capitano, dass dieser in Spanien mal Stimmung für ihn machen soll.

Der FC Bayern dementiert, führt Sprachprobleme van Bommels an.

Ich dagegen neige eher dazu, Insidern zu glauben. Sowohl des spanischen Fußballs als auch der spanischen Sprache.

Was wäre eigentlich so schlimm daran, wenn Ribéry zum spanischen FCB (meinem Lieblingsverein in Spanien) wechseln würde?

Sicher. Er würde dort sicherlich ab und an mal auf der Bank sitzen – oder glaubt er ernsthaft, sofort neben Messi, Henry und Eto’o gesetzt zu sein? – aber viel wichtiger wäre es ja, was sein Wechsel für uns bedeuten würde.

Erstens gibt’s für ihn jede Menge Geld (und einen Hleb?). Zweitens müssten wir dann tatsächlich was an unserem Spiel ändern, womit wir drittens nicht mehr so leicht auszurechnen wären. Und der Zauber Ribérys (in der Bundesliga) ist doch spätestens seit seiner permanenten Dreifach-Bewachung verflogen, oder?

Vor allem, da die restlichen zwei ungedeckten Mitspieler eben keinen Vorteil aus ihrer Spielsituation ziehen.

Klar. Ribérys Abgang wäre ein Verlust. Aber vielleicht auch eine Chance?

Wer weiß das schon. Zunächst steht erstmal nur fest, dass van Bommel durchaus gesagt hat, was er gesagt hat…

Ich kann mir nicht helfen, aber

irgendwie habe ich ein seltsames Gefühl vor dem morgigen Rückspiel. In der Championsleague. Gegen Barcelona.

Wir sind mausetot. Aber sowas von. Alle rechnen damit, dass wir ausscheiden. Ich auch.

Aber dann höre ich, dass Lahm wieder dabei sein soll (im Gegensatz zu Prinz Pause und Oddo). Ferner Messi und Henry nicht. Man will sie schonen.

Ist Barcelona jetzt übermütig?

Wahrscheinlich. Und dies völlig zu Recht. Ferner bin ich weit davon entfernt, an ein Wunder zu glauben. Denn sollte Bayern in Führung gehen und vielleicht auf 2:0 erhöhen, eventuell noch in der ersten Hälfte – was würde Barca dann machen?

Ernst, wahrscheinlich. Rückzuck machen die dann ’ne Handvoll Tore. Wahrscheinlich. Sicher ist das aber nicht.

Wie gesagt: Ich hab‘ da so ein Gefühl.

Der richtige Gegner zur richtigen Zeit?

Die Bayern haben im ersten Schicksalsspiel für Jürgen Klinsmann einen Gegner, der sie in den letzten Jahren – vor allem zuhause – mehr als geärgert hat, standesgemäß weggehauen.

Konnte man so auch nicht unbedingt erwarten und hatte das Boulevard auch nicht unbedingt gehofft. Würd‘ ich jetzt mal sagen.

Zum Spiel braucht man viel zu sagen. Die Bayern – wie erwartet und erhofft – mit einer völlig anderen Einstellung als gegen Barcelona, die Frankfurter als guter Gast.

So kam es, wie es kommen musste. Die Bayern verschafften sich Luft.

Davon abgesehen habe ich mich schon über Twitter leergeschrieben. Irgendwie. Wer mir dort immer noch nicht „folgt“, hat einen Live-Ticker verpasst, über den ich selbst ganz begeistert war (wenn schon kein anderer).

Emotional war ich erst nach dem Einschalten von Premiere so richtig aufgewühlt, als Friedrich Leonhard Ignatius Josef Maria Lamoral Balthasar Prinz von Thurn und Taxis was von toter Mannschaft faselte und dafür den Busfahrer der Bayern als Kronzeuge anführte.

Überhaupt ging mir dieses ganze Herbeigerede plötzlich noch viel mehr auf die Nerven als zuvor. Widerlich, wie man spüren konnte, dass einige Vertreter der medialen Zunft nur drauf warteten, dass Bayern Punkte lässt, noch besser verliert und Klinsmann danach fliegt um die vorbereiteten Schlagzeilen aus der Schublade zu holen.

Bäh.

Dabei war ich von Klinsmanns Aufstellung zum ersten Mal seit langer Zeit total begeistert. Echt jetzt. Genau das Richtige. Gegen diesen Gegner. Zu diesem Zeitpunkt.

Mein Frust über das Klinsmann-Bashing ging ziemlich schnell in Zynismus über. Ohne Rücksicht auf Verluste.

Twitter BestOf: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13

Für alle die’s verfolgt haben: Sorry für die Redundanz.

Die Bayern haben 4:0 gewonnen. Das ist besser als ein 0:4. Ganz einfach.

Ferner hat ihnen die Konkurrenz den Gefallen getan und sie wieder auf Platz 2 gehoben.

Danke, Hertha.

Danke, HSV.

Und jetzt gegen Barcelona ein gutes Spiel, vielleicht ein Remis oder einen Sieg und dann in Bielefeld nachlegen. Das würd‘ mir schon reichen.

Schicksalsspiel, Folge 1: Eintracht Frankfurt

Es geht los. Glaubt man dem Boulevard findet heute Klinsmanns erstes Schicksalsspiel statt.

Auf der anderen Seite: Hat Klinsmann bei derlei „Journalisten“ nicht schon seit Saisonbeginn solche Spiele?

Insgesamt kommt das Restprogramm den Bayern natürlich schon irgendwie entgegen. Aber was ist schon leicht zu nennen in diesen Tagen?

Ausgerechnet Eintracht Frankfurt.

Könnte man meinen.

Ausgerechnet einer der bayerischen Heim-Gegner, über die ich mich in den letzten Jahren mit am meisten aufgeregt habe.

Ob’s diesmal wieder so kommt?

Keine Ahnung. Der Druck ist zumindestens schon mal da. Für alle. Ob das beflügelt oder hemmt werden wir sehen.

Der Eintracht wird’s wie immer recht sein. Destruktiv-Fußball kann schließlich auch positiv sein. Vor allem wenn man nur 6 Punkte vorm Relegationsplatz liegt.

Hoffen mir mal auf das Beste. Und das ist nicht unbedingt ein schönes Spiel sondern eher 3 Punkte.

Das Knallerspiel aus Bayernsicht ist ohnehin erst morgen. Entweder haben wir dann den HSV wieder überholt – bei eigenen 3 Punkten – oder zumindestens liegt der VfB wieder 6 Punkte hinter uns.

Meine Güte. Soviel ist noch möglich. Ob’s dem Boulevard gefällt?

Abends im Privat-TV-Videotext

Ich mag Videotext ja irgendwie. Ist so herrlich BTX. So herrlich C64.

Aber Infos kommen da fast twitterlike an. Wenn Fußball ist jetzt.

Vorzugsweise nutze ich hier den ARD-Text, ab und zu – je nachdem, was ich gerade schaue – auch den vom ZDF (früher war’s mal das gleiche).

Wenn ich ganz krass drauf bin, verirre ich mich aber durchaus mal zu den Privaten. RTL, SAT1 und so.

So wie gestern abend.

Und was sehe ich? Das manche VT-Redaktion thematisch ganz gut vom FC Bayern lebt. Und von Gerüchten.

Holla.

Da wäre zum einen das Gerücht aus England, dass die Bayern Wenger von Arsenal loseisen wollen. Zur neuen Saison.

Mal wieder.

Diesmal aber echt jetzt.

Mit 5,6 Mio. Euro Gehalt und der Zusage weiterer namhafter Zugänge.

Als Bayern-Fan ist man für solche Gerüchte zugänglich. Träumen wir doch seit Jahren vom Fußball Arsenals.

Daneben gab’s aus Italien Gerüchte um eine neue Kaufwut von Juve. Die wollen nicht nur Diego, nein auch noch Ribéry obendrauf. Im Tausch gibt’s für die Bayern ein paar Euros und Buffon.

Da wird die Meldung zwar unglaubwürdig, aber lustig ist’s schon.

Zum Abschluss wurde Luca Toni zitiert, in einer fast schon süß zu nennenden Weise:

„Wir müssen versuchen zu gewinnen: für den Trainer und die ganze Mannschaft. Wenn wir gewinnen, haben wir weiter die Chance in der Bundesliga zu gewinnen. Wenn wir den Titel in der Bundesliga gewinnen, dann ist das Jahr einigermaßen gerettet. Falls nicht, ist das ganze Jahr gescheitert.“

Ich sag’s ja. Videotext kann auch Spaß machen.

P.S. Im SAT1-Text tauchte dann auch noch der Name Diego Benaglio auf. 10 Mio. Euro sollen die hier schon im Sommer geboten haben…

Ist Klinsmann als Trainer noch tragbar?

Heute ging echt der Punk ab. Hier. Bei Twitter. Und überhaupt. Alles fing schon während des Spiels der Bayern in Barcelona an und hat bis jetzt noch nicht aufgehört. Wundert mich, dass es keinen Brennpunkt im Ersten gab…

Interessant finde ich, dass das Thema Klinsmann die Bayern-Fans und alle, die sich mit dem Thema Bayern beschäftigen so derart umtreibt. Meine eigenen PIs haben sich innerhalb eines Tages verdoppelt. Da ist meiner Meinung nach aber auch viel Hysterie dabei. Dieser Beitrag soll ein Gegenpol sein.

Jürgen Klinsmann ist ein streibarer Geist. Das war schon immer so. Als in den 80ern viele seiner Kollegen beim VfB Stuttgart schon Porsche fuhren, rollte er noch mit Käfer auf’s Gelände.

Als er 1995 zum FC Bayern kam, soll Hoeneß in den Verhandlungen ganz schön geschwitzt und der Schwabe in seinem Vertrag eine Einsatzgarantie bekommen haben. Heißt es.

Seine Einstellung zu den Medien im Allgemeinen und gegen Springer im Speziellen brachte ihm damals schon Ärger mit Platzhirsch Matthäus und seiner Bande zu Bild ein. Das Resultat: Vorzeitiger Abschied nach zwei Jahren.

Was waren das aber für zwei Jahre? Der erste Europapokalsieg nach 20 Jahren (1996) und die erste Meisterschaft nach drei mageren Jahren (1997). Seit dieser Zeit hat Klinsmann immer noch einen Platz in meinem Bayern-Herz.

Im Vorfeld der 2006er WM hatte auch ich jede Menge Gründe, Grinsi-Klinsi Abneigung entgegenzubringen. Sein Clinch mit den Bayern und – als Höhepunkt – seine Entscheidung Pro Lehmann, trübten dieses Verhältnis mächtig ein.

Konnte ja keiner ahnen, was dann bei der WM folgte. Der dritte Platz und ein Oliver Kahn, der plötzlich zu sich fand und mit sich ins Reine kam.

Das es Klinsmann dann 2008 zu den Bayern verschlug, fand ich mutig und später auch richtig gut. Hat(te) der FC Bayern – mein Verein – doch ein wenig Reform durchaus gebraucht.

Zwar wird jetzt die Prä-Klinsmann-Zeit von all seinen „Gegnern“ mehr als glorifiziert, aber haben wir alle schon vergessen, was wir 2004 (unter Hitzfeld) gelitten haben? Und unter Magath?

Ja. Auch unter Magath. Denn dieser erreichte zwar das historische Doppel-Double, aber in der Championsleague gab’s ebenfalls Demütigungen. Habt Ihr alle das hier schon vergessen?

Magath ist in Wolfsburg der uneingeschränkte König. Sowas war beim FC Bayern nicht möglich. Schade. Jetzt diesen Magath – nach dem 1:5 bei dessen Wölfen – als exhumierten Heilbringer des Fußballs zu erhöhen, halte ich schon für ziemlich daneben.

Wahrscheinlich haben wir alle auch die damaligen Kommentare nach seinem Abschied vergessen, wie rückständig doch seine Methoden seien, etc.?

Aber so ist das ja oft. Man vergisst so vieles in der Rückschau. Vor allem wenn man Argumente braucht um seine Meinung zu unterstreichen.

Dann wollen wir mal Argumente und Sachlichkeit zum Thema Klinsmann zusammenstellen.

Klinsmann hat einige Fehler gemacht, aber aus meiner Sicht war nicht alles schlecht.

Zunächst zu seinen Fehlern.

1. Hohe Ziele sind ja eine feine Sache, aber was ihn immer wieder eingeholt hat war sein Spruch, „jeden Spieler jeden Tag ein wenig besser machen zu wollen“. War doch klar, dass bei jedem Fehler eines jeden Spielers das Boulevard auf ihn draufhauen würde. So läuft’s Business.

2. Wenn man beim FC Bayern Verantwortung trägt, dann steht man im Mittelpunkt. Weitaus mehr als bei jedem anderen Verein in Deutschland. Dessen muss man sich bewusst sein. Da gibt’s auch jeden Tag was zu berichten. Und wenn nicht, trotzdem. Klinsmanns Verhältnis zu den Medien ist ferner ebenso bekannt wie speziell. Dann aber direkt am Anfang Pressekonferenzen abzuhalten und Regeln für Medienvertreter einzuführen, was zur Folge hat, dass eigentlich alle Fotografen die Szene verlassen, kann man durchaus als unglücklich bezeichnen.

3. Nach dem Abschied des alten Leitwolfs Kahn brauchte es einen neuen Anführer. Hier sah Klinsmann den „aggressive Leader“ Mark van Bommel geeignet. Dieser Meinung war ich auch. Was dann folgte, zerstörte die mehr als gute Absicht Klinsmanns. Van Bommel fand sich nämlich im Laufe der Hinrunde phasenweise auf der Bank wieder. Ob dies dessen Standing innerhalb der Mannschaft beschädigte kann man so direkt vielleicht gar nicht sagen – richtig klasse war’s bestimmt nicht.

4. Klinsmann hat(te) sicher seine Vorstellungen. Wie eine Mannschaft funktionieren muss. Wie man Erfolg hat. Wie man Spieler weiterentwickelt. Das hat er sich in seiner langjährigen internationalen Karriere erarbeitet. Aber es sind eben seine Vorstellungen. Fortschrittlich, vielleicht. Aber vielleicht auch ein zu viel für den normalen Fußballer. Könnte ich mir vorstellen. Da kann man schnell mal den Einen oder Anderen überfordern. Sicher wollten wir alle (sind wir mal ehrlich) auch beim FC Bayern (schon) in dieser Saison den englischen oder wenigstens spanischen One-touch-Fußball sehen. Aber wie soll das funktionieren? Von jetzt auf gleich? Wie lange hat das bei Arsenal oder Barcelona gedauert? Eben. Das hat derJürgen wohl unterschätzt.

5. Viele von uns haben sicherlich mit Klinsmann eine neue Jugendwelle beim FC Bayern verbunden. Wieso eigentlich? Wegen der WM 2006? Wahrscheinlich. Aber Nationalmannschaft ist eben nicht FC Bayern. Erkannte irgendwann wohl auch er selbst. Kritisch wurde es nur, als es ins Gegenteil umschlug. Das hat mich persönlich auch stutzig werden lassen. Beispiel Thomas Müller. Super Spiel gegen Lissabon – und dann? Nix mehr. Ist er nochmal eingesetzt worden? Ich kann mich nicht erinnern. Stattdessen hielt er am – für alle offensichtlich – mehr als demotivierten Podolski fest. Schlimm.

So.

Das zu den Dingen, die mir „spontan“ eingefallen sind, was alles schlecht gelaufen ist. Bisher.

Aus meiner Sicht gibt es aber auch jede Menge Dinge, die für Klinsmann sprechen. Immer noch.

1. Der Saisonstart wurde holprig. Ribéry und Toni entweder verletzt oder im EM-Loch. Ebenso wie die deutschen Nationalspieler. Teilweise hatte Klinsmann nur eine Rumpftruppe in der Vorbereitung zur Verfügung. Die beiden ersten Spiele gegen Hamburg und in Dortmund nur remis, da ging’s mit der Kritik schon los. Hallo?

Dann die beiden überzeugenden Spiele gegen Hertha und den kölschen FC. 7:1 Tore, 6 Punkte. Nicht schlecht. Aber nicht gut genug, denn zwei, drei Fehler in Heimspiel gegen Werder und schon konterten uns die Bremer so dermaßen an die Wand, dass es weh tat. 2:5. Direkt im Anschluss ein 0:1 in Hannover und nur ein Last-Minute-3:3 gegen Bochum.

Krise. Boulevard in Position.

2. Anschließend aber eine Rückbesinnung. Auf alte „Tugenden“. Erfolgreiche Tugenden. Da lernte unser Trainer dazu. Die Folge: 8 Siege in 9 Spielen – inklusive dem Zauberspiel gegen Hoffenheim (schon vergessen?) – und der, nicht mehr für möglich gehaltene Ansturm auf die Herbstmeisterschaft. Für viele seiner Kritiker ist das wohl schon Lichtjahre her.

3. Zum Start in die Rückrunde gab es vor allem eine Ergebniskrise. Die Leistung in Stuttgart(!) und Hamburg war klasse. Vom Ergebnis kam nur im Pokal was Gutes dabei heraus. Dann die Spiele in Berlin gegen Köln und in Bremen, die uns einen sagenhaften Punkt einbrachten. Musste nicht sein. Es fehlte einfach die Durchschlagskraft, die Chancenverwertung. Aber kann Klinsmann da was dafür? Weiß ich nicht.

4. Muss ich über die Fehlentscheidungen gegen die Bayern in dieser Saison sprechen? Nein, Oder?

Klar. Klinsmann geht mir auch immer wieder mit seinen Phrasen auf den Geist. Die nerven oft. Und heftig. Aber darum geht’s doch gar nicht. Und ich muss ihn persönlich auch nicht mögen. Was am Ende dabei herauskommt ist wichtig.

Trotzdem lasse ich mir aber nicht einreden, dass ich eventuell meinen Verein nicht genug liebe, nur weil ich nach einem 0:4 in Barcelona nicht völlig durchdrehe und mit ’nem Messer zur Säbener Straße laufe. Übertrieben ausgedrückt.

Klar geht mir das nahe. Ich hasse Niederlagen. Egal ob 0:4, 1:5 oder 0:1. Aber – hallo? – es war der FC Barcelona. Meiner Meinung nach ist Barcelona 2009 w e s e n t l i c h stärker als 2006, als man die CL gewann. Sowas wie gestern habe ich noch nie gesehen. Ansatzweise vielleicht, als der FC Ribéry am Anfang der letzten Saison die Bundesliga aufmischte, aber sonst?

Und der VfL Wolfsburg? Die spielten wie aus einem Guss. Und hat keinen Druck. Die Bayern hingegen spielten in beiden Spielen mit ihrer B- oder C-Elf. Vor allem in der Defensive.

Was aber wiederum das Problem des Kaders aufwirft. Seines Umfangs, seiner Breite. Ok. Da gibt es mehr als deutliche Defizite. Ist dafür Klinsmann verantwortlich? Zum Teil. Aber eben auch Hoeneß und Co. Sicher hätte man bei Flamini oder Gattuso noch nachlegen, oder Jansen halten können. Wollte man aber wohl nicht. Ob aus Prinzip, oder weil man dann doch nicht überzeugt war? Wir werden es nicht mehr erfahren.

Wir werden ebenfalls erst später erfahren, ob jetzt Klinsmann oder das Boulevard gewinnt. Heute morgen, heute mittag, oder heute abend ist Klinsmann weder zurückgetreten oder entlassen worden. Entgegen der ständigen Wasserstandsmeldungen der üblichen Verdächtigen.

Wieso sollte man das auch tun? Könnte ein Nachfolger etwa gegen Barca im Rückspiel die Bayern zu einem 5:0 treiben? Achso. Iss klar.

Und ganz ehrlich. Dieser FC Bayern sollte bei diesem Restprogramm eigentlich von einem Regenschirm zum Titel getrieben werden können. Sollte.

Oder spielt das Team irgendwie schon gegen den Trainer? Weil er ihnen bisher zu weich, zu verständnisvoll war? Weil sie mal wieder lieber die Peitsche a la Hermann Gerland bräuchten, gar wollen? Klar.

Was sonst zu sagen bleibt?

Das es – Gott sei dank – noch Blogger und Bayern-Fans gibt, die ihren Adrenalin-Spiegel im Griff haben.

Danke.

Und jetzt fallt über mich her. 😉

Die schwarze Liste des FC Bayern

Nachdem die Bayern inzwischen aus dem Pokal und so gut wie aus der Championsleage ausgeschieden und in der Meisterschaft nicht wirklich gut positioniert sind, juckt es mich, einmal final über die Perspektiven einzelner Spieler nachzudenken.

Jetzt schon. Nicht erst nach der Saison.

Aus meiner Sicht gibt’s sogar ’ne schwarze Liste. Von Spielern, von denen wir uns trennen sollten. Unbedingt.

Fangen wir mal hinten an. Die grüne Liste. Spieler, die uns auch in der nächsten Saison nach vorne bringen können und die wir halten sollten.

Hans Jörg Butt.

Aus meiner Sicht der perfekte zweite Mann. Vielleicht auch mehr. Kann zumindestens ’ne Menge einstecken. Selbst wenn mal auf dem Rasen „Fight Club“ gespielt wird.

Philipp Lahm.

Darüber brauchen wir nicht reden. Hier habe auch ich eine Menge dazugelernt. Einer der besten Aussenverteidiger der Welt. Spricht für sich, wenn sogar Barcelona ihn haben wollte – dieses Barcelona.

Martin Demichelis.

Findet er zeitnah zur Form der Vorsaison zurück – halten! Auf jeden Fall.

Franck Ribéry.

Eigentlich darf man gar nicht darüber nachdenken, ihn abzugeben. In einer lustlosen Form hat er bei uns nichts zu suchen. Hat er Lust, macht er den Unterschied aus. Die Aufgabe wird also in der nächsten Saison sein, ihm wieder Lust zu vermitteln.

Zé Roberto.

Ein letztes Hallalie? Ich bin mir immer ein wenig unsicher. Die Schwankungen werden größer. Maximal eine Saison sollten wir seinen Abschied noch hinauszögern. An guten Tagen spielt er in der Timo-Liga…

Luca Toni.

Ein Brecher. Ein Torgarant. So war es in der letzten Saison. In dieser Saison hatte er die EM in den Beinen, war oft verletzt. Wird in der nächsten hoffentlich wieder besser. Ebenso wie die Anspiele für ihn.

Miroslav Klose.

Wacht er nach seiner Rückkehr endlich mal wieder aus seiner Lethargie auf? Dann können wir auf ihn ebenfalls nicht verzichten. Ein Top-Stürmer. Ein arbeitender noch dazu.

Wen noch?

Na all die Jungstars. Rund um Thomas Müller, Thomas Kraft, Breno (abwarten oder ausleihen?) und Toni Kroos (schon jetzt wieder zurückholen? Kommt auf die rote Liste an). Ferner noch diverse motivierte Gerland-Kicker, die vielleicht den Sprung in den Kader schaffen könnten.

Dann die rote Liste. Hier gibt’s bestimmt jede Menge Diskussionen. Zu Recht. Denn einerseits sind sie nicht unverzichtbar, andererseits aber auch noch keine Kandidaten für die schwarze Liste.

Michael Rensing, Lucio, Daniel van Buyten, Hamit Altintop, Andreas Ottl, Mark van Bommel, José Ernesto Sosa, Bastian Schweinsteiger.

Kurios? Nein. Der Reihe nach.

Michael Rensing.

Könnte imho beschädigt sein. Vielleicht aber auch nicht, hat er das Debakel in Barcelona eben nicht mitgemacht, kann jetzt in der Bundesliga (und im Rückspiel) zeigen, dass der Trainer ihn zu Unrecht Defizite in der Erfahrung zugeordnet hat.

Lucio.

Ach Lucio. Insgesamt vielleicht nicht verzichtbar, aber scheinbar in manchen Punkten unführ-, unbelehrbar (s. Wolfsburg). Hier müssen wir ganz genau darüber nachdenken, wie sich Lucio in Zukunft verhält und ob nochmal ein Mio.-Angebot aus südlichen, wärmeren Gefilden kommt…

Daniel van Buyten.

Der perfekte Backup, oder? Aber wieso sollte es dann nicht auch einen jüngeren geben, wenn er ohnehin nur als Backup gilt? Ebenso wie Lucio sehe ich ihn von der Tendenz eher auf der grünen Liste, aber dann haben wir wieder drei IV-Plätze mit um die 30-jährigen belegt…

Hamit Altintop.

Ein Kämpfer. In Nou Camp genau das Gegenteil. Das mag der Verletzung geschuldet gewesen sein. Trotzdem würde ich fast sagen: Entweder Schweinsteiger oder er bleiben beim FC Bayern. Nicht beide. Eine Tendenz vermag ich aktuell nicht zu geben.

Bastian Schweinsteiger.

Wie lange regen wir uns jetzt schon über Schweinsteiger (und seine Standards) auf? Seit der WM 2006? Mit kurzen Atempausen? Sicher. Ich bin weit davon entfernt, ihn mit einem Podolski zu vergleichen, der sich – im Gegensatz zu Schweinsteiger – seit der WM nicht einen Millimeter verbessert hat, aber wenn Juve immer noch 24 Mio. für ihn zahlen will – bitteschön.

Andreas Ottl.

Tja. Wie heißt es bei ihm immer so schön: „Der hat jede Menge Potential“. Soso. Ich hab’s, glaube ich, auch schon mal gesehen. So um die zwei Mal in den letzten Jahren. Ich weiß, ich weiß, die alte Leier. Man muss jungen Spielern Zeit geben. Sicher. Von mir aus. Dann aber nur in der zweiten oder dritten Reihe, wenn mal Not am Mann ist. Oder bei Gerland. Aber nicht zwingend, wenn man dabei ist in Wolfsburg oder Barcelona unterzugehen (oder wir verabschieden uns vom (Dauer-)Erfolg).

Mark van Bommel.

Unser Capitano. Zeigt sich stets bemüht. Und vielleicht wird mir das noch einmal irgendwann leid tun, aber ich denke, wir werden in der nächsten Saison mit einem Timo sehen, wie man diese Position wirklich spielen kann. Auf Top-Niveau. So hoffe ich zumindestens. Insofern das nicht klappt, sollten wir ihn in der Hinterhand haben.

José Ernesto Sosa.

Hätte es das Bochum-Spiel und das Tor gegen den KSC nicht gegeben, wäre Sosa klar auf der schwarzen Liste gelandet. Aber so haben wir alle noch Hoffnung. Auf einen zweiten Demichelis.

Zum Schluss nun endlich besagte schwarze Liste.

Massimo Oddo, Christian Lell, Tim Borowski und Lukas Podolski.

So klein? Klar. Sind ja auch nur die, von denen ich überzeugt bin, dass wir sie auf gar keinen Fall behalten dürfen! Insgesamt ist unser Kader ja ohnehin zu klein, deshalb muss es hier keine 1:1 Ersetzungen geben, eher holen wir mehr, als wir abgeben. Über obige Namen sollte es aber nun wirklich keine Diskussionen mehr geben, oder?

Eben. Also.

Demnächst mehr in diesem Kino

Gerade bricht ja rund um den FC Bayern die Hölle los.

Auch hier.

Man soll bitteschön nicht glauben, mich ließe all dies kalt. Also das gestrige Spiel, Klinsmann und meine Kommentatoren.

Deshalb werde ich mich in Kürze erneut zu all diesen Themen äußern.

Thema 1: Ist Klinsmann als Trainer noch tragbar?

Thema 2: Die schwarze Liste des FC Bayern

Vielleicht auch noch das eine oder andere mehr…

Die schwarze Bestie ist müde

Ich bin eigentlich ganz ruhig. Komisch. Nicht so wie die jetzt durchdrehenden sog. Journalisten. Sport-Journalisten. Premiere-B-Moderatoren.

Die Bayern sind quasi aus der Championsleague ausgeschieden. Hatte ich ja zuvor schon befürchtet.

Lahm kurz vor dem Spiel verletzt. Meine schlimmsten Befürchtungen traten ein. Oddo auf rechts, Lell auf links. Mit seinem ohnehin nicht so starken linken Fuß. Podolski-Syndrom.

Was sich zuvor nur in meinem Kopf abspielte, sah man dann nach 9 Minuten auf dem Feld.

Zauberfußball von Barcelona gegen die C-Elf der bayerischen Abwehr. Das konnte nicht gut gehen!

Zum Glück hat nun die Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Wer bringt uns in Zukunft noch weiter, wer hält uns nur auf?

Eins steht fest: Für die Championsleague reicht’s so nicht. Und national wird’s auch eng.

Wir haben ein Aussenverteidiger-Problem.

Wir haben ein Bank-Problem, der zweite Anzug passt nicht.

Alles bekannt.

Etwas anderes stand aber auch schon vor dem Spiel fest:

Nur mit unserer absoluten Top-Elf, in Top-Form, hätten wir gegen dieses Barcelona eine Chance gehabt.

Da leg‘ ich mich fest: Barcelona ist für mich die beste Mannschaft des Planeten. Diese Offensive ist das Beste, was ich jemals von einer Offensive gesehen habe.

Hier muss ich auch nicht den Gegner stark reden, um unsere Niederlage klein zu reden.

In Unterzahl den Gegner auf dem Bierdeckel nass zu machen ist großes Kino. Auf der anderen Seite: was unsere Aussenverteidiger ihren Gegnern heute für Platz gelassen haben, geht schon nicht mehr auf irgendeine Kuhhaut…

Das Gute: Wir wissen jetzt endgültig, woran es bei uns hapert. Ist aber ein eigener Bericht.

Herrn Lell und Herrn Oddo – soviel schon mal vorab – werden wir in der nächsten Spielzeit wohl nicht wiedersehen.

Zum Spiel:

Bis zur 8. Minute war ich eigentlich ganz zufrieden, hatte ich nicht den Eindruck, dass Barca mit seinem Wirbel Erfolg haben sollte. Die Bayern standen gut.

Dann die ersten Aussetzer. Von Altintop, Breno und abschließend Lell. Unfassbar schlecht. Schon wieder. Naja. Zwei dieser Drei spielten ja gegen Wolfsburg gar nicht oder ganz woanders.

Vor dem 0:2 kann man, wenn man es gut mit den Bayern meint, über Abseits diskutieren. Meine ich aber nicht und deshalb war es das da schon mit dem Spiel. Übrigens wieder ein Fehler vom Bewegungslegastheniker Lell, der offenbar nur in Vereinen wie dem FC Köln seine „Stärken“ zur Geltung bringen kann. Bitteschön. Auf Wiedersehen.

Passend dann das 0:3, das ich zunächst als Lell’sches Eigentor sah. Dann aber doch Messi. Mit dessen Dynamik Lell so gar nicht klar kam. David gegen Goliath.

Das 0:4 auf Pass von van Bommel, der offenbar dachte, dass sein Rambo-Foul gegen eben jenen Messi das Spiel stoppen könnte. Falsch gedacht.

Es hätte sogar noch höher ausfallen können. Der nicht gegebene Elfmeter und noch diverse andere Situationen, in denen Barca einfach nicht konsequent genug agierte.

In Halbzeit zwei dann zwei bis drei Gänge raus bei den Katalanen. Und trotzdem gelang es den bayerischen Kickern nicht, sich vernünftig ins Spiel einzuarbeiten (bis auf die Zé Roberto-„Chance“).

Womit wir beim schlimmsten Punkt des Abends wären: Der fehlende Kampf!

Wenn es spielerisch nicht reicht, dann muss man doch wenigstens kämpfen, oder?

Machen all die B-Mannschaften in der Bundesliga gegen uns doch auch.

Nein. Nix. Null. Nada.

Schlimm.

Was soll Klinsmann da machen?

Schmusekurs ging nicht. Draufhauen nützt auch nix. Eine Seite.

Die andere: Konnte man sich in der Bundesliga nicht motivieren, weil man nur an die Championsleague dachte? Diese Entschuldigung – schlimm genug – wäre somit auch erledigt.

Wer muss da also zuerst fliegen?

Für mich ja keine Frage, aber einige geiferte „Journalisten“ und leider immer mehr Fans, sehen das spätestens seit heute abend ganz anders als ich. Wäre schade, wenn die „Mechanismen der Branche“, die doch immer nur durch die, die drüber reden, betrieben werden, ein Projekt Klinsmann beenden, bevor es ernsthaft begonnen hätte.

Meiner Meinung nach muss man Klinsmann halten!

Dafür müssen die Bayern aber die CL-Quali schaffen. Dann setzt man sich nach der Saison zusammen, räumt den Kader auf, ergänzt ihn – endlich – um einige Top- und Klinsmann-Spieler und gibt ihm mind. noch eine Hinrunde, wenn nicht noch eine Saison.

Allein, mir fehlt der Glaube.

Springer, Premiere und Co. werden ab sofort, da bin ich mir inzwischen sicher, solange aus allen Rohren feuern, bis Klinsmann weg ist.

Schade.

Noch was?

Ja. Einer der wenigen echten Männer auf dem heutigen Platz in Reihen der Münchner: Butt.

Alter Schwede. Was für ein Foul. Was für eine Beule. Was für eine Leistung danach (ohne wirklich unter Dauerbeschuss zu stehen). Das hatte was von Kahn. Um mal was Positives zu sagen.

Was jetzt aus Rensing wird?

Mir egal. Inzwischen. Es gibt größere Probleme rund um den FC Bayern.

Glaskugel 0809 # 03

Nach dem unglaublichen Debakel der Bayern beim aktuellen Meisterschaftsfavoriten VfL Wolfsburg, hat meine Glaskugel eigentlich einen Sprung. Ich versuche es trotzdem noch einmal, denn – ganz Bayern-like – sieht es immer noch nicht wirklich schlecht aus.

Auch wenn die Klinsmänner ab sofort demütig nur noch von Spiel zu Spiel denken und handeln sollten…

Machen wir (ich bin ja kein Spieler) mal eine Zwischenrechnung auf. Bis zum ominösen 30. Spieltag. Die nächsten vier Spiele.

Bundesliga - Tabelle, Spieltag 26

FC Bayern: Eintracht Frankfurt (H), Arminia Bielefeld (A), FC Schalke 04 (H), Borussia Mönchengladbach (H)

VfL Wolfsburg: Borussia M’gladbach (A), Leverkusen (H), Energie Cottbus (A), 1899 Hoffenheim (H)

Hamburger SV: VfB Stuttgart (A), Hannover 96 (H), Borussia Dortmund (A), Hertha BSC (H)

Hertha BSC: Hannover 96 (A), Werder Bremen (H), 1899 Hoffenheim (A), Hamburger SV (A)

VfB Stuttgart: Hamburger SV (H), 1.FC Köln (A), Eintracht Frankfurt (H), Bielefeld (A)

1899 Hoffenheim: VfL Bochum (H), Karlsruher SC (A), Hertha BSC (H), VfL Wolfsburg (A)

Da gebe ich keine Prognose ab!

Würde ich sowieso wieder falsch liegen. Auf jeden Fall könnten sich am 30. Spieltag einige Weichen für den Saisonausgang gestellt haben.

Sicher. Die Bayern haben in den nächsten vier Spielen drei Heimspiele – aber was bedeutet das in der aktuellen Form schon?

Die Magath-Kicker haben „starke“ Gegner demnächst nur im eigenen Stadion und da sind sie offenbar heuer bärenstark. Die holen wir bis zum 30. Spieltag definitiv nicht ein. Eher im Gegenteil (jetzt doch eine Prognose – aber damit kann’s ja nur besser werden).

Richtig leicht hat der HSV in den nächsten Wochen auch nicht gerade. Beim wiedererstarkten schwäbischen VfB, Nordderby gegen Wundertüte H96, in Dortmund und dann gegen die Hertha, die vielleicht schon um die letzte Meisterchance spielt – ‚gibt einfachere Konstellationen…

Aufpassen muss ebenfalls die Berliner Hertha. Auf einen negativen Lauf. In Hannover kann man zwar gewinnen, aber danach zuhause gegen Bremen und zweimal auswärts in Hoffenheim und beim HSV – müssen wir die Berliner dann schon von der Rechnung nehmen?

Neuling in dieser Liste sind die Babbel-Kicker. Ganz still und leise haben sie sich wieder herangeschlichen. Nur noch drei Punkte hinter den Bayern. Gefährlich. Für uns. Und das Programm scheint zunächst nicht das schwerste zu sein. Ein erstes Endspiel wird gegen die Jol’schen Hanseaten erwartet. Für beide geht’s da um die Richtung…

Zu guter Letzt: Hoffenheim! Gestern nur mit viel Pech in Hamburg verloren (das Heimspiel des HSV kam mir vom Ablauf irgendwie bekannt vor: Fehlentscheidungen (nicht gegebener Elfer) pro HSV und in HZ2 spielt nur der Gast – so wird man eigentlich Meister, oder?) und jetzt schon sieben Punkte hinter der Spitze. Zwar kommen jetzt zwei „leichtere“ Gegner, aber danach zwei Spiele, die man eigentlich – im aktuellen Lauf – nicht gewinnen kann.

Kann.

Kann aber auch alles ganz anders kommen.

Wir werden sehen.