Mannschaften die keiner braucht: Eintracht Frankfurt

Halbzeit in München. 0:0. Soviel Einbahnstraßenfußball habe ich lange nicht mehr gesehen. Schon ca. an der 30-Meter-Linie verlieren die Frankfurter Innenverteidiger den Ball. Wie soll das auch anders gehen, schließlich war die Vorgabe des Ex-Anti-Fußballers und jetzt Anti-Fußballtrainers Funkel [1], mit 6-8 Verteidigern zwischen 14 und 17 Meter vor dem Tor zu verharren. Nicht nur harmlos, nein gar hilflos.

Und mal ganz im Ernst: Bei Eintracht Frankfurt ist (mal wieder) nur der Support der Fans erstliga-reif!

Noch viel schlimmer ist allerdings die mangelnde Konsequenz und teilweise ein-dimensionale Spielweise der Bayern! Ribéry agil wie eh und je, ein Klose aber mehr als neben sich. Und Lahm? Was erlauben Lahm? Das ist ja wie in der letzten Saison! Wie lange sollen wir den jetzt wieder mit durchziehen?? Wie lange sollen wir hier die Ausrede „lange Verletzung“ gelten lassen?

Schlimm.

Murmeltiertag: Wann wechselt Hitzfeld endlich Kroos ein, damit wenigstens die Flanken gefährlich werden? Oder sitzt der noch nicht mal auf der Bank? Habe ich anfangs nicht mitbekommen…

Da ist noch einige Luft nach oben. Vor allem dank der Führungen von Werder und HSV!

[1] Ich weiß. Frankfurt hat in den letzten zwei Jahren auch schon mal anders gespielt. Allerdings nie gegen uns.

Heimat vs. Liebe

Die Bayern müssen im DFB-Pokal-Achtelfinale in Wuppertal antreten. Beim dort ansässigen SV.

Das bringt mich in eine leichte Zwickmühle. Habe ich doch 27 Jahre lang dort gelebt. Heimat. Auf der anderen Seite bin ich seit nunmehr fast 30 Jahren Bayern-Fan. Liebe.

Sollten wir gegen den WSV ausscheiden, würde ich sicherlich weniger schlechte Gefühle empfinden als bei jedem anderen der restlichen 14 Achtelfinal-Teams.

Will ich aber gar nicht. Und werde ich (hoffentlich) auch nicht.

Was anderes ist jetzt viel spannender: Welches Achtelfinal-Spiel wird im TV übertragen?

Die Partie Dortmund gegen Bremen ist im Grunde der Knaller. David gegen Goliath gibt es auch bei Werder II gegen Meister Stuttgart und vor allem bei RWE gegen den HSV. Die Partie der Bayern sehe ich (für die Allgemeinheit) eher als dritt-attraktivstes Spiel.

Auf Nachfrage sah aber Steffi Jones tatsächlich die Bayern an der Wupper als Top-Spiel – wer überträgt das Achtelfinale? Für den Rest der Fans rechne ich schon wieder mit dem „Schlimmsten“…

Was den WSV selbst betrifft, habe ich ihn natürlich in den letzten 7 Jahren ein wenig aus den Augen verloren. Inzwischen hat man den zweitgrößten Verein, Borussia Wuppertal, geschluckt und es tatsächlich und endlich geschafft, dass das Stadion am Zoo zum reinen Fußballstadion ausgebaut wird. Zumindestens so irgendwie.

Für alle Nicht-Wuppertaler sei diese unendliche Geschichte kurz zusammengefasst:

In den 20er-Jahren wurde das Stadion an der Wupper im Stadtteil Sonnborn auf einer ehemaligen Deponie der unweit flußaufwärts gelegenen Bayer-Werke aus dem Boden gestampft. In den 30ern versammelten sich sogar einmal über 100.000 Menschen um den damaligen Reichskanzler zuzujubeln. Dunkle Geschichte. Nach dem Krieg machte das Stadion vor allem durch seine Steher-Rennen auf sich aufmerksam. Es soll sogar noch ein Weltrekord auf der Bahn liegen. In den 70ern spielte man wenige Jahre in der Bundesliga. Das Team um Stürmer-Star Pröpper rang den goldenen Bayern der 70er im Aufstiegsjahr gar ein 1:1 ab. Euphorie. Am Ende war man mit Platz 4 der dritt-erfolgreichste Aufsteiger aller Zeiten (neben Lautern und den Bayern)!

Schnell kam dann allerdings auch wieder der Abschwung und im dritten Jahr war Schluss. Absturz ins Mittelmaß. Einige Jahre 2.Liga. Abstieg in die Oberliga.

Besagte Bausubstanz der ehemaligen Deponie führte Ende der 80er-Jahre zu massiven Statikproblemen der Haupttribüne. Ein jahrelanger Streit um Geld und Baupläne war die Folge. Da das Stadion der Stadt gehört, wurden über die Jahre 27 Mio. DM aus öffentlicher Hand verbrannt. Wohlgemerkt für eine Haupttribüne, die sage und schreibe 3.000-4.000 Zuschauern Platz bietet. Das Problem war die Aussenfassade, die unter Denkmalschutz steht und somit nicht abgerissen werden durfte.

Lange Jahre war Denkmalschutz ebenfalls Thema beim weiteren Aus- und Umbau des Stadions. Besagte Steher-Bahnen standen modernen Erwägungen im Weg.

Der oben erwähnte abgebrochene Informationsfluss hat dazu geführt, dass ich eines Tages mehr als erstaunt war, als ich im Regionalfernsehen ein Spiel des WSV sah, auf dem Baustellen-Equipment zu sehen war. Und die Bahnen wurden tatsächlich abgerissen…

Nun. Wie der aktuelle Stand Ende Januar 2008 beim Gastspiel der Bayern sein wird und wieviel Fans zugegen sein werden, kann ich aktuell nur vermuten. Ich werde es definitiv nicht sein. Und selbst eine Übertragung im TV werde ich wohl nicht verfolgen können. Denn für den 31.01.08 ist unser Kind ausgezählt. 😉

P.S. Falls ein Wuppertal- oder zumindestens WSV-Insider an obiger Geschichte Korrekturen vornehmen will – nur zu. Geschrieben habe ich es als Gedächtnis-Protokoll.

Liebling des Monats November 2007

Manuel Neuer wurde Mythos-Bayern.de – Liebling des Monats November.

Sein unnachahmlicher Abwurf in die Füße des Rostockers Marc Stein in der 56. Minute des Schalker Gastspieles an der Ostseeküste und das daraus resultierende 1:1-Endergebnis, erhöhte des Abstand der Schalker am 10.Spieltag der Bundesliga schon auf sage und schreibe 10 Punkte.

Erste Zweifel am Verhindern der Feiern zur goldenen Nicht-Meisterschaft der Knappen wurden laut. Naja. Neuer ist noch jung und kann noch lernen. Liebling des Monats kann er allerdings ebenfalls noch so einige Male werden.

Wir freuen uns.

Die eierlegende-TV-Gelder-Wollmilch-Einnahmen-Sau

Leute. Alles geht nicht. Begreift Ihr das nicht?

Schon der berühmte Fidel C. sagte, dass es nur Sozialismus oder Tod gibt – nicht beides…

Was hat das mit der Bundesliga zu tun?

Nun. Die Liga braucht Geld. Viel Geld. Damit weiterhin diverse Provinzfürsten das Geld der Allgemeinheit wild und zügellos verprassen, oder diverse Fahrstuhlmannschaften zwischen den Ligen hin und her pendeln können.

Zu krasse Sichtweise?

Sagen wir mal so. Ich hätte auch etwas gegen schottische oder niederländische Verhältnisse und ja, diese Diskussion ist nicht neu.

Aber sie wurde nicht von mir exhumiert!

Kommen wir zum Punkt.

Der Kirch-Deal. Einigen Vereinsfunktionären traten schon wieder die Tränen in die Augen, ob der Summen, die erneut im Raum stehen. Kritische Erinnerungen an einen der größten finanziellen Crashs im deutschen Fußball wurden barsch zur Seite gedrückt mit den Hinweis, dass Kirchs Imperium ja heute „gar nicht mehr mit dem vergleichbar wäre vom vor den Zusammenbruch“. Soso. Die lange Zeit mehr als nebulöse Bankbürgschaft – alles kein Problem. Millionen seid umschlungen…

Im Leben gibt es nichts umsonst. Bei den Fußballrechten gleich gar nicht!

Die Refinanzierung lässt sich nur durch die direkte Investition des Kunden gewährleisten. Will meinen: Pay-TV. Verdammt. Irgendwie muss man diese Kommunikationsform doch mal endlich kostendeckend an den Start bekommen. Ihr Deutschen, begreift das doch mal endlich!

So oder so ähnlich schwirrt es sicherlich Menschen wie Christian Seifert im Kopf herum. Überhaupt, Seifert. Heute, mit 38, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Fußball-Liga, früher als Leiter der Abteilung Produktmanagement der Firma MGM Media Gruppe München noch selbst Teil des Kirch-Konstruktes. Ist da irgendjemand überrascht, dass er „seinen“ Deal mit Händen und Füßen verteidigt?

Zurück zum Pay-TV.

Der Hintergedanke ist, dass durch mehr Exklusivität das Pay-TV einen Kundenzustrom erlebt, der die Wahnsinnssummen wieder einspielt. Daran ist schon Kirch gescheitert und selbst das Intermezzo „Arena“ ging mit dem Gegenentwurf (günstig, auf Masse angelegt) baden.

Jetzt scheinen allerdings endlich Seifert und Co. am Ziel: Die Sportschau und somit zeitnahe Bundesliga-Berichte im Free-TV stehen vor dem Aus.

Kann man gut oder schlecht finden ist aber eine echte Kausalität. Koflers Vermächtnis.

Die (blinden) „Sozialisten“ unter den Fußball-Fans wie -Funktionären hatten sich durch den Kirch-Deal wohl mehr Geld für das Gießkannen-Prinzip versprochen, passieren wird aber insgesamt etwas anderes:

Die Gesamtsumme der Einnahmen wird sinken. Weshalb? Ganz einfach. Weil heutige Vereine immer eine Mischkalkulation fahren aus TV-Geldern und Sponsoren-Einnahmen. Sonstige Einnahmen aus Logen, Eigenvermarktung und Merchandising lassen wir mal aussen vor, denn die zählt ohnehin nur bei den großen Vereinen.

Wenn allerdings, bedingt durch den Kirch-Deal, die Sportschau verschwindet und erste Bilder im Free-TV erst ab 22:00 zu sehen sind, dann haben diverse Hauptsponsoren schon Kürzungen angekündigt. Zu Recht. Sind die Werbe- und Vermarktungsverträge doch auf Basis einer ermittelten Reichweite in der werberelevanten Zielgruppe erstellt worden. Und die verändert sich ja wohl gravierend, oder?

Man könnte jetzt sagen, dass das Problem ohnehin ja nur die Big-Player der Bundesliga betrifft und nicht die gesamte Solidargemeinschaft der Bundesliga-Vereine. Stimmt. Vor allem, wenn man in diese Richtung will. Aber eins gebe ich zu bedenken:

Wenn die Mischung kippt, sich die Vereine aufgrund sinkender Sponsoring-Einnahmen (und da sind wir in der Bundesliga in Euopa führend!) immer abhängiger von den TV-Geldern machen, dann ist ein Crash wie wir ihn mit Kirch vor Jahren schon erlebt haben nur ein Anfang. Dann werden die Provinzfürsten noch viel Schlimmeres und Existenzielleres erleben als damals.

Ehrlich gesagt bin ich da persönlich ganz entspannt.

Der FC Bayern wird zwar auch unter sinkenden Sponsoring-Einnahmen leiden, aber wir könn(t)en diese Verluste besser auffangen als manch kleiner Verein.

Macht ihr alle also einfach mal. Ich schau‘ mir das dann an und werde beizeiten ein wenig schmunzeln, wenn sich die aktuellen Wortführer und Befürworter in Wehklagen ergehen…

Sonntagsschuss, Der

Irgendwie komisch. Diese Analogie. Schon gegen Bochum, in Belgrad und gestern wieder.

Die Bayern-Gegner erzielen Tore per Sonntagsschuss.

In solchen Fällen sage ich immer spontan: „Sowas schafft der so eh nie wieder.“ Oft liege ich damit nicht ganz falsch. Aber auch bei einem Sonntagsschuss gehört immer mehr dazu als nur der Schütze. Der Gegner, der bereitwillig Platz macht (in Bochum) oder ein Torhüter, der für einen Moment lang falsch steht (in Belgrad und gegen Gladbach).

Gerade diese beiden Spiele sprechen trotzdem eine deutliche Sprache, denn abgesehen von diesen beiden „Patzern“ hielt Kahn-Thronfolger Rensing vorbildlich, gestern phasenweise gar ausgezeichnet!

Was lernen wir also daraus?

Ausser im Spiel gegen den HSV, wo der Ball ins Tor gewurschtelt wurde, benötigt der Gegner oft schon einen Sonntagsschuss, um die Bayern in Schwierigkeiten zu bringen.

Selbstverständlich ist das nur meine Sicht der Dinge. Hätten die bisherigen Gegner sicherlich ihre wenigen Tore auch anders erzielen können. Die aktuelle Stärke in der bayerischen Defensive legt mir aber eher obige Schlussfolgerung nahe. Nichts was mich ernsthaft stört…

HalloBayernween

Süßes oder Saures?

Süßsauer, würde ich sagen.

Die Bayen stehen im Achtelfinale. Verdient? Würde ich so sehen. Die Gladbacher haben in erster Linie von ihrer Frische (letztes Spiel am Freitag) und der Schlappheit der Münchner profitiert. So legten die Borussen vom Anpfiff an direkt mal los wie die Feuerwehr. Ohne zählbaren Erfolg. Und imho auch nicht wirklich gefährlich. Meine Meinung.

Uns fehlte in erster Linie das Besprochene: Ein Ribéry. Und Frische.

Aber woher soll’s kommen? 3 Spiele in 6 Tagen. Wer soll da gesunden?

All das stand allerdings schon vorher fest. War bekannt. Trotzdem gab’s eine eher verschlafene erste Halbzeit. 0:0. Das Schlimmste war zu befürchten. Trat aber nicht ein. Die Bayern nach dem Wechsel gefährlicher. Und mit dem inzwischen standardisierten 1:0 durch Toni. Ein Towartfehler? Nicht mehr oder weniger als beim Ehrentreffer der Gladbacher.

Nein. Rund um die Bayerntore waren eben diese richtig stark. Nach dem Tor für eine kurze Zeit die Ziege-Truppe. Ähnlich wie übrigens die Dortmunder am Sonntag, als die Hitzfeld-Kicker phasenweise wie abgeschnitten „spielten“.

Die Entscheidung durch Klose – Klasse. Überhaupt. Wie befürchtet schonte Hitzfeld einige erschöpfte Stars. Spricht nicht unbedingt für Gladbach. Aber die Taktik war spätestens klar, als van Bommel für Zé Roberto und Klose für Toni eingewechselt wurden (Nein, Herr Wark, nicht Klose für Lucio).

Und was wir von unseren Stars ausgeruht erwarten können, zeigte gerade Klose, der über den Platz und hinter den Bällen hinterher sprintete wie ein junger Gott – faszinierend anzuschauen.

Kurzum: Verdient gewonnen. Im Pokal überwintern. Nächstes Thema. Samstag. Spiel gegen Frankfurt.

Gladbacher Chancen

Die Chancen der Gladbacher, dass Pokal-Gastspiel in München erfolgreich zu gestalten, steigen. Im gleichen Maße, wie die auf Ribérys Mitwirken sinken.

Klar. Die zweite Liga ist mit der ersten nicht vergleichbar. Es sei denn man arbeitet beim DSF…

Ergo kann man nicht sagen, dass die Gladbacher als „zweitklassiger“ Tabellenführer auf Augenhöhe mit dem Branchenführer stehen, aber schließlich reden wir von einem Pokalspiel. Nein. An dieser Stelle keine Phrasen.

Die Gladbacher mögen einen Euphorie-Vorteil haben. Die Zirkusbegeisterung bei den Bayern ist dagegen in letzter Zeit einer gewissen Erschöpfung gewichen. Donnerstag Akrobatik in Belgrad, Sonntag Hinterherlaufen in Dortmund und Mittwoch?

Kampf über 120 Minuten? Erneut? Wie in Runde 1?

Wer weiß das schon. Vielleicht ist zur Halbzeit ja alles entschieden, die Bayern plötzlich einem Jungbrunnen entstiegen. Vielleicht schießt Gladbach aber auch ein frühes Tor, mauert sich ein, wehrt 85 Minuten jeden ideenlosen Angriff der Hitzfeld-Kicker ab und schafft, worauf laut „Boulevard“-Journalisten ganz Deutschland wartet: Die erste Niederlage der Bayern.

Das erste Gegentor, der erste Punktverlust – hatten wir schon.

Würde also nur noch das Verpassen der Meisterschaft, des CL-Platzes, der Abstieg fehlen… Ein eigenes Thema.

Im Ernst: Für mich ist das Spiel offen. Ich kann’s nicht einschätzen. Nur hoffen. Das Kroos spielt. Und Schlaudraff. Weder Sosa. Noch Schweinsteiger. Gleich gar nicht Lahm. Bitte Ottmar. Hab Mut. Es hilft. Zumindestens mir.

Mission erfüllt. Vorwärts in die Vergangenheit.

Viel gibt’s zu dieser Meldung nicht zu sagen.

Blatter wurde mit Hilfe von Versprechungen gegenüber den kleinen Fußballnationen, ganz besonders aus Afrika, zum FIFA-Präsidenten gewählt. Für 2006 ging sein Teil der Abmachung noch schief, vier Jahre später hat’s dank Rotation dann geklappt. Und somit braucht man eben diese nicht mehr.

Alles ganz einfach, oder?!

T Minus 24: Borussia Dortmund – FC Bayern

Glück.

Glück spielt im Fußball immer wieder eine Rolle. Wer mich kennt, weiß, dass ich die These vertrete, dass sich dieses immer ausgleicht.

Glück hatten die Dortmunder, dass

– die Bayern in Halbzeit 1 nicht in Führung gegangen sind
– der Pfosten gleich zweimal dieser Führung im Weg stand
– sie mit 11 Spielern in die Kabine gehen durften (oder was bekommt man für ein Foul als letzter Mann?)
– Ribéry fehlte
– ohne ihn kaum Überraschendes in der Offensive passierte
– Toni die Grippe immer noch anzumerken war
– die Bayern ab Minute 60 stehend k.o. waren – dank Belgrad-Spiel, ca. 40 Stunden zuvor
und
– sich Hitzfeld nicht traute, in dieses Spiel einen Toni Kroos zu werfen (denn dann wären wenigstens unsere Freistöße gefährlich gewesen)

Glück hatten die Bayern, dass

– die Dortmunder aus ihrer Drangperiode zwischen 60. und 70. Minute keine Tore erzielten
– es nicht weiter ins Gewicht fiel, dass man zumeist mit 10 Mann spielen musste (oder war Sosa für Euch kein Totalausfall?)
– Nelson Valdez kein Stürmer ist

Jemand noch weitere Vorschläge?

Wie auch immer. Zum ersten Mal in der Saison bin ich mit einem Punktverlust einverstanden. Zu müde, zu schlapp waren die Bayern in HZ 2, dass selbst eine Mannschaft wie die Dortmunder Chancen hatten, uns zu besiegen. Schlimm genug. Nein. Auch die Punkteteilung zwischen Schalke und Bremen brachte mich zu dieser Überzeugung. Ist der HSV jetzt Bayern Jäger Nummer 1? Von mir aus. Die bisherige Historie der Bayern-Jäger sagt alles…

Unsere Ruhrpottrundreise brachte uns 4 Punkte. Immerhin. Zur Abwechslung stehen nun mal wieder zwei Heimspiele an. Auf so etwas wie richtigem Rasen. Zunächst Pokal gegen Gladbach und dann gegen Ex-Fast-Bayern-Jäger Frankfurt.

Von der Papierform her zwei klare Kisten. Aber der Pokal hat seine…. Naja. Es sollte ein enges Spiel werden. Kann Ribéry spielen, bin ich optimistisch. Ist er nicht fit, sollte man sich das auch als neutraler Beobachter anschauen.

Und Frankfurt?

Die haben aktuell jede Menge mit sich selbst zu tun. Oder bereiten sich gedanklich schon seit Wochen auf das Gastspiel in München vor. Wie auch immer. Wir haben nichts zu verschenken. Ganz besonders nicht, nachdem uns der HSV nach kaum zwei Jahren wieder so im Nacken sitzt… 😉