Die B-Bayern bringen's nicht – im Gegensatz zu den C-Bayern

Jetzt mal ehrlich: Was war das für eine schlechte erste Hälfte der gestrigen Bayern.

Zum ersten Mal seit langer, langer Zeit war ich mir (mal wieder) sicher, dass sich van Gaal aber so dermaßen in seiner Aufstellung verzockt hat.

Das war ja mal einfach gar nix. Von Rensing, Demichelis, Tymoshchuk, Lell und Co.

Fehlende Spielpraxis hin, Schnee auf dem Feld her. Mal zumindestens jeden zweiten Ball zum Mitspieler zu bringen, darf man wohl erwarten, von einem Spieler des FC Bayern, oder?

Selbst, wenn man lange – zu Recht, wie sich zeigen sollte – auf der Bank gesessen hat.

Da war nichts mehr zu sehen von der Sicherheit, die der FC Bayern jetzt seit Wochen ausstrahlt, von kreativer und übermächtiger Dominanz, die zwangsläufig zum Erfolg führt.

Natürlich gab es eine optische Dominanz. So um 70% Ballbesitz ist nicht ohne, aber bei so ziemlich jedem Vorstoß der Fürther drohte massive Gefahr für Rensings Tor. Durch die wackelige, nervöse Innenverteidigung, die offenen Flügel oder das Nervenbündel im Tor.

Holla die Waldfee.

Hanebüchener Fehler von Demichelis (wem sonst?) vor dem Ausgleich. Und das 1:2 legt sich Rensing fast selbst ins Tor, während zuvor unsere beiden(!) Innenverteidiger den kleinsten(?) Mann auf dem Platz zum Kopfball hochsteigen lassen.

Aber selbst wenn wir jetzt die tatsächlichen Tore mit den Unzulänglichkeiten der üblichen Verdächtigen begründen wollen, muss man – Vereinsbrille hin oder her – die Führung der Gäste zur Pause als verdient bezeichnen. Und da muss ich noch nicht einmal ein sog. professioneller Kommentator am Sky-Mikro sein, der vom Anpfiff weg die Sensation herbeireden wollte.

Das war einfach großer Käse.

Halbzeit-Fazit: Der zweite Anzug des FC Bayern passt einfach nicht. Diese Schlussfolgerung wird hoffentlich bei der Kaderplanung für die neue Saison berücksichtigt.

Nach dem Pausentee stimmte zumindestens die Ordnung besser. Ein wenig. Und Laufbereitschaft war auch wieder öfter zu sehen. Trotzdem dauerte es bis zur 58. Minute, bis der fränkische Fluch nach 48 Spielminuten ein Ende hatte.

Man kann über den Handelfmeter diskutieren. Vor allem diejenigen, die die Bayern lieber hätten ausscheiden sehen, oder die Bayern einfach nur nicht leiden können. So wie Herr Stoffers zum Beispiel.

Ganz neutral betracht kann man den Strafstoß geben, muss es aber nicht. In der Vergangenheit wurde auch schon für weniger ein Elfer gepfiffen. Für oder gegen den FC Bayern.

Wie auch immer. Es kam zum Ausgleich durch Robben. Keinem anderen hätte ich in dieser Situation die Kugel gegeben. Schon gar nicht Herrn Ribéry.

Aber das ist eine eigene Geschichte. Wirkte Ribéry – direkt nach seinem genialen Pass vor dem 1:0 – immer noch phasenweise wie ein Fremdkörper, änderte sich später dieser Eindruck. Allerdings konnte man einmal mehr sehen, wieviel Ahnung unser Trainer vom Fußball zu haben scheint, denn im Falle unseres kleinen Franzosen scheint er immer wieder das Richtige zu machen. Selbst wenn der aus verletztem Stolz nach seiner Auswechslung (immerhin mehr als 30 Minuten mehr als im letzten Spiel) ein wenig betrübt war.

Dortmund und Florenz – bei aller Liebe, Fürth – sind wichtiger als es dieses Pokalviertelfinale war.

Apropos 58. Minute.

Auch hier muss man Herrn van Gaal Respekt zollen.

Er sah seinen oben beschriebenen Fehler mit der B-Elf ein und schickte die C-Elf auf den Platz. In persona der beiden Nachwuchskräfte Contento und Alaba. Für die Sportskameraden Lell und Tymoshchuk.

Der Wahnsinn. Da kommen die beiden jungen Hüpfer ins Spiel und zeigen den alten Bankhockern was ’ne Harke ist. Das muss ich ehrlich sagen, hat mich begeistert.

Plötzlich war die linke Abwehrseite wieder artgerecht besetzt, Lahm wechselte auf seine (neue) Lieblingseite rechts, kurbelte dort das zuletzt gewohnte Angriffsspiel mit Robben an und Alaba richtete nicht nur den vomTymo gestressten van Bommel auf, sondern gab den Ersatz-Schweinsteiger. Was jetzt mal einfach als Riesen-Kompliment gedacht ist.

Spätestens da wusste ich, dass an diesem Abend nichts mehr anbrennen würde. Die folgenden Tore (Ribéry, Lahm(!)) waren die logische Folge dieser Umstellung. Meiner Meinung nach.

Was bleibt nun?

Das „Experiment“ mit der Schonung der Stammkräfte, bzw. das zuletzt überragende Kollektiv auseinander zu dividieren, ging gerade noch einmal gut. Die Fürther dürfen sich als Sieger der Herzen fühlen (was anderes bleibt ihnen ja ohnehin nicht übrig) und für diesen Büskens, diesen sog. „Eurofighter“, freut es mich natürlich besonders. Allein, weil ich diese ewig aufgewärmten Geschichten und Pseudo-Stevens-Motivationskünste nicht mehr hören und sehen kann. Aber auch das ist ein anderes Thema.

Jetzt noch ein Spiel in Schalke und dann auf nach Berlin.

Spontan hätte ich zwar ein Derby gegen Augsburg (zu doof, liebes ZDF, dass man sich auf das langweiligste Spiel festgelegt hat, dabei hätte man ahnen können, das Schalke den unattraktivsten Langweilerfußball der deutschen Spitzenteams spielt (oder habe ich hier was Falsches mitbekommen – hab’s nur so gelesen)) ganz gut gefunden, aber so ist wenigstens klar, dass es keine Experimente in der Aufstellung und Einstellung geben kann im Halbfinale (als ob das nicht so oder so klar wäre).

Auf geht’s Jungs, stürmen wir den Pott für Berlin und den Pott.

Der Vestenbergsgreuth-Vorbericht. Nicht.

Kann eigentlich noch irgendjemand diese Vorberichtsbilder zum anstehenden Pokalspiel der Bayern sehen?

Immer wenn man glaubt, es geht nicht flacher, kommt’s von irgendwo noch platter daher.

Ja. Klar. Die Bayern sind im Pokal oft ausgeschieden. Kunststück. Nehmen ja auch jedes Jahr daran teil. Selbst den europäischen Fahrstuhlmannschaften der Bundesliga ist das hier gegönnt. Aber beim FCB ist das halt immer ein Event.

Geschenkt. Und dass das bayerische Fernsehen damit eine ganze Sendung zu füllen versucht, ebenfalls.

Nein. Der FC Bayern spielt morgen gegen die Nachfolger Vestenbergsgreuths. Gegen Greuther Fürth. Dem Vereinskonstrukt.

Dabei wird der Kader ein wenig verändert. Zum Vergleich der zuletzt ebenso schönen wie erfolgreichen Elf.

Butt, van Buyten, Schweinsteiger, Klose raus. Dafür Ribéry, Timo, Pranjic, etc. rein.

Bei allem Respekt. Wenn diese „B-Bayern“ es konzentriert und vor allem konsequent in der Chancenverwertung angehen, dann brauchen wir uns keine Sorgen machen. Wenn.

Für mich gibt’s ohnehin nur ein Problem: Rechtzeitig zu Hause sein am letzten Arbeitstag vor’m Urlaub.

…in schlechten Zeiten zueinander stehen…

Meine Güte. Ich habe echt andere Sorgen. Und jetzt hatte ich auch noch Probleme, den richtigen Ansatz für diesen Beitrag zu finden.

Klar. Spontan war ich nach dem Sonntag-Spiel meiner Bayern auch rasend vor Wut und Enttäuschung. Es mal wieder nicht geschafft zu haben, näher an die Tabellenspitze zu rücken. Einmal mehr die Steilvorlagen der Konkurrenz (Alter, was war das denn HSV? Wolfsburg?) nicht genutzt zu haben.

Das alles ist schlimm. Und unerträglich. Sicher.

Aber kann ich es ändern? Können wir etwas ändern? Ich kann mich aufregen und wütend mit dem Fuß aufstampfen. Auch das.

Das hilft van Gaal oder gar den Spielern aber nicht weiter, oder?

Und so wie ich die Sache sehe, können die jede Hilfe gebrauchen.

Von ihren Gegner brauchen sie nicht darauf zu hoffen.

Wie schon nach dem Heimspiel gegen Schalke befürchtet, zeigte selbst die Offensiv-Feuerwehr aus der Chemiestadt, wie sehr man gegen die eigene Natur spielen und „trotzdem“ gegen den FC Bayern erfolgreich sein kann (P.S. Ich höre natürlich trotzdem nicht mit dem Fußball auf).

Überhaupt hatte ich während der zweiten Halbzeit den Eindruck einen Murmeltiertag zu erleben.

Am Ende gab’s dann überhaupt keine Nachspielzeit mehr und ein erneutes Remis mit zwei weiteren verlorenen Punkten in einem Heimspiel.

Desweiteren pfeifende Fans. Nach dem Abpfiff. Nach der weiteren Enttäuschung. Aber auch schon kurz nach der 15. Minute. Nach dem Ausgleich der Heynckes-Kicker. Dabei konnte man doch nach der frühen Führung der Münchner – noch dazu durch „Problem“-Kicker Gomez – so etwas wie Erleichterung, Aufbruch spüren.

Die zarte Pflanze der Hoffnung keimte und der eine oder andere Fan ließ sich davon anstecken.

Und all das war wie weggeblasen, als Top-Form-Kiessling den Ball in bayerische Netz zimmerte?

Hätte es da nicht auch den versammelten Fan-Touristen gut zu Gesicht gestanden, hier über den eigenen Schatten zu springen und stattdessen die eigene Mannschaft anzufeuern?

Nein?

Lieber wieder und weiter dem Boulevard nach den Mund und den Zeilen pfeifen?

Stimmt. Ist ja auch einfacher. Mit dem Strom zu schwimmen.

Da kann man seinen Frust schließlich viel besser loswerden. Und sein gutes Recht ist es ohnehin. Schließlich ist der FC Bayern ein Dienstleister und man hat gutes Geld bezahlt, um in der Arena bestens unterhalten zu werden!

Zu polemisch?

Sorry. War mir so danach. Wenn man mal den Spieß umdreht.

Apropos.

Meine Stimmung nach dem Spiel schlug recht schnell um. Also von Frust in Trotz. Warum?

Da wir hier von einem Sonntagsspiel reden, noch dazu um 15:30, haben all die Free-TV-Sender, nebst sog. Sportjournalisten, keine Wahl, als bis 21:45 abzuwarten. Mit Bildern. Oder eigene Vermutungen rauszuhauen. Um die eigene inhaltliche Leere, bzw. vorgefertigten Phrasen unter die Leute zu bringen.

Derlei erlebte ich gestern beim ZDF. Im Rahmen der Sport-Reportage(?) „unterbrach“ Rudi Cerne ernsthaft das Programm, um zu Thomas Wark in die Mixed-Zone der Allianz-Arena zu schalten. Für ’nen Stimmungsbericht. Schließlich hatte der FC Bayern gerade ein „Endspiel“ van Gaals „nicht gewonnen“.

Oh mein Gott!

Herr Wark („dieses Remis ist eher eine Niederlage“) hatte natürlich den Durchblick. Er hatte erfahren, dass die drei Bayern-Bosse sich zurückgezogen hatten. „Um sich abzustimmen.“ Eine Ablösung van Gaals stünde also unmittelbar bevor. Man wolle sich wieder melden.

Doof. Heute ist van Gaal immer noch im Amt.

Aber macht ja nix. Als Sportjournalist darf man ungestraft irgendeinen Müll zum Besten geben. Ob erfunden, abgeschrieben oder auch nicht. Völlig egal. Wenn’s sich als falsch herausstellt, schreibt, redet man halt am nächsten Tag was anderes.

In anderen Berufen hat solch ein (Fehl-)Verhalten ganz andere Auswirkungen. In diesem Beruf nicht die Bohne.

Schlimm ist daran nur, dass ich mich immer und immer wieder darüber aufrege. Dabei ist es das nicht wert. Und ich werde die Hysterie hier und generell in den Medien ohnehin nicht aufhalten oder zurückfahren können.

Mehr als hier meine Meinung zum Besten zu geben, kann ich nicht machen. Aber immerhin das.

Diese ganze Gemengelage führte zu diesem Bericht und hat den eigentlichen Spielbericht völlig überlagert.

Der FC Bayern hat ein äußeres und inneres Problem.

Von aussen, weil die Medien und alles was dazugehört, die aktuelle sportliche Situation als dramatische Katastrophe aufbauen. Dabei würden immer noch diverse Teams mit uns tauschen wollen. Solche „schlechten Zeiten“ hätte viele gerne. Sofort.

Oder haben die alle doch Recht? Wenn man „die Ansprüche“ des FC Bayern zugrunde legt? Aber was sind „die Ansprüche des FC Bayern“?

Das Triple gewinnen, während man einem neuen Trainer einen neuen Kader an die Hand gibt und neben einem erfolgreichen Spiel auch noch eine nie dagewesene Schönheit oben drauf setzt?

Operation am offenen Herzen? Ohne Komplikationen?

Achso.

Und was sind diese sogenannten „Mechanismen des Marktes“? Wenn nicht von den Medien erfunden?

Eben.

Von innen, weil tatsächlich irgendwas in der Mannschaft des FC Bayern nicht zu stimmen scheint.

Auf der anderen Seite haben wir in dieser Saison schon einige berauschende Spiele gesehen. Gegen unterschiedliche Gegner. Vom Papier, von der Form her.

Es geht also. Mit diesen Spielern. Mit diesem Kader. Wieso also nicht immer?

Weil es doch nur Menschen sind? Die verdammt gut kicken können. Müssen sie nur mal wieder zeigen.

Ganz einfach.

Selbst gegen Leverkusen gelang dies phasenweise. Und worüber würden wir jetzt reden, wenn Timoschtschuk kurz vor der Pause den Ball 10 Meter vor dem Bayer-Tor noch gestoppt und dann überlegt in von Adler freigegebene Ecke geschoben hätte? Oder Adler nach Gomez‘ Hackentrick keinen solchen Reflex gezeigt hätte? Wie zum Beispiel Neuer auch gegen Toni?

Wohl kaum würden wir vom Weltuntergang an der Säbener Straße sprechen, oder?

Uns allen stünde es gut zu Gesicht, mal endlich durchzuatmen. Weniger Harakiri, mehr Gelassenheit.

Wollten wir das nicht alle auch endlich umsetzen? Nach Enkes Tod? Jetzt mal abgesehen vom Boulevard?

Dann mal los.

P.P.S. Zum Spiel fällt mir sonst nix mehr ein.

Ohne Dusel geht es nicht.

Unfassbar.

Sowas gibt’s doch eigentlich gar nicht, oder?

So eine Aufholjagd. Des FC Bayern. Vor kurzem noch acht Punkte hinter der Tabellenspitze. Im grauen Mittelfeld der Liga.

Und dann innerhalb von zwei Spieltagen den Rückstand halbiert und auf Platz 5 vorgearbeitet.

Und heute?

Spielen P1, P3, P4, P6 jeweils remis und verliert P2 gar zuhause gegen einen Gegner der seit Wochen nur verliert.

Aber was machen da die Bayern?

Gewinnen nicht. Verspielen ihrerseits die Chance auf Platz vier zu springen mit nur noch noch einem Punkt Rückstand auf die Plätze 2 und 3 und zwei auf die Tabellenführung.

Stattdessen bleibt alles beim Alten.

Ich mein‘, ok, wir haben einen Punkt auf die Nummer 2 im Norden gewonnen. Aber die hauen wir im Rückspiel in München ohnehin weg. Wird eben mal wieder Zeit. Wozu also Sorgen machen?

Nein. Sorgen muss man sich machen, dass die Bayern nach der Gala im Pokal offenbar immer noch nicht begriffen haben, wie man auf Dauer spielen muss, um die Bundesliga endlich so zu beherrschen, wie ich mir das vorstellen und wünsche.

Gegen den schwäbischen Krisen-VfB war das mal wieder zwei Klassen schlechter.

Natürlich gingen die mit Herzblut zur Sache. Der ganze Zirkus rund um dieses Spiel, der Marsch in die Kurve. Vor dem Spiel. Geschenkt. Mehr als Rufen im Walde war das nicht.

Als die Bayern nach 15-20 so etwas wie Einstellung zum Spiel fanden, war’s mit der Babbel’schen Herrlichkeit vorbei. Zwei, drei Aufreger gab’s im späteren Verlauf des Spiels noch. Das war’s.

Und die Bayern?

Meine Fresse. Was war das wieder für ein Fehlpassfestival. Im Mittelfeld. Da wo unser Hauptproblem liegt.

Timoschtschuk, van Bommel, Schweinsteiger und Müller. Einer schlimmer wie der andere. Nicht bei jedem über die volle Distanz und nicht jeder Pass landete beim Gegner. Aber schlimm war’s trotzdem anzusehen.

Und dann kommt ein Toni ins Spiel und mischt auf einmal die Offensiv-Szene auf? Wieso können das nicht alle unsere Stürmer? Reinkommen, draufgehen, Gefährlichkeit ausstrahlen?

Da sieht man offenbar den Unterschied zwischen Klasse und internationaler Klasse.

Was hat das alles aber mit meiner Überschrift zu tun?

Nix.

Aber ganz ohne Dusel hat man auf Dauer keinen Erfolg.

Allein heute.

Die Ex-Nr.1-im-Norden, der SV aus Hamburg, schießt ein 1:0, bei dessen Assist es eine Abseitsposition gibt. Knapp, aber vertretbar.

Beim FC Bayern schießt Luca T. ein nicht unverdientes 1:0. Es wird aber nicht gegeben, weil der Schütze nicht mehr im Abseits steht als Jonathan P. – Pech, oder? Naja. Zumindestens wurde die Fehlentscheidung in Hamburg mehr als ausgeglichen.

Was noch?

Die neue Nr.1 in eben jenem Landstrich lag schon 0:2 in Rückstand beim fränkischen Club aus Nürnberg. Bis, ja bis zur 93. Minute. Dann gelang den Zwischendurch-Tabellenführern der Ausgleich.

Dusel?

Aber sicher. Und so wichtig. Ansonsten wäre Werder – einen deutlichen Sieg (a la Frankfurt) der Bayern vorausgesetzt – nämlich hinter die Münchner zurückgefallen.

Solch‘ ein Dusel ist natürlich gut. Der des HSV und des SVW. Hätte Bayern – trotz Abseits – einen Sieg aus Stuttgart davogetragen, wäre dieser Bayern-Dusel (eigentlich gibt’s beide Worte nur in dieser Kombination, nicht wahr?!) selbstverständlich böse gewesen.

Noch ein Beispiel.

Kurz vor Schluss bringt Herr Hilpert Herr Müller im Strafraum zu Fall. Kein Elfmeter für Bayern. Obwohl M. von H. „klar zu Boden gedrückt wird“. Andererseits: Sowas wird in England oder in der Championsleague auch nicht gepfiffen.

Klarer Fall: Pech gehabt, Bayern.

So kann man es wohl zusammenfassen.

Abgesehen vielleicht von: Glück kann man auch erzwingen!

Wie in Frankfurt. Am letzten Mittwoch. Auch wenn da in keinster Weise Glück im Spiel war.

Aber die Einstellung stimmte. Über die vollen 90 Minuten. War heute nicht so.

Von daher haben wir uns heute mehr als die Tabellen-Verfestigung wohl auch nicht verdient.

Hätte schlimmer kommen können.

Glück gehabt, Bayern, oder?

FC Bayern – dies und das – 09/10 #3

Eigentlich hat das Thema ja nie aufgehört. Dabei gibt’s doch Transferfenster. Aber beim FC Bayern ist dieses Fenster offenbar immer offen.

Deshalb wird bei uns scheinbar auch so oft durchgelüftet.

In der nächsten Wechselperiode soll es wieder einmal so weit sein. Was man so hört.

„Der Kader wird sicherlich kleiner werden“, bestätigte Manager Uli Hoeneß […], „bei uns kann grundsätzlich jeder bleiben, der bleiben will. Aber ich gehe davon aus, das sich der eine oder andere Spieler verändern will.“

Daraus werden dann Schlagzeilen wie „Hoeneß mistet im Winter aus“.

Hoeneß? Soweit ich weiß, ist der im Januar doch schon Präsident des e.V. und Aufsichtsratschef der AG. Von „Vorstand“ ist da keine Rede mehr.

Aber egal. Ist man halt seit 30 Jahren im Boulevard so gewohnt. Einige Teilnehmer dieser Branche waren 1979 wahrscheinlich auch noch nicht geboren…

Zurück zum Thema.

Auf dieser Streichliste sollen diverse Namen stehen. Die üblichen Verdächtigen. Breno. Görlitz. Lell.

Auch ein gewisser Sosa.

Da wunderte es mich nicht, als ich heute über Twitter dies hier las:

Kurz danach war die von mir re-tweetete Nachricht weg. Tja.

Wenn es tatsächlich so wäre, dass sich a) die Gerüchte bestätigen, dass wir hier über den echten Twitter-Account des FCB reden und hier b) eine Meldung zunächst als fix rausgehauen wurde, nur um sie kurze Zeit später wieder zu löschen, muss man sich (vor allem wenn man sich an die damalige Vorab-Meldung bezüglich Timoschtschuk erinnert) ernsthaft fragen, wie die Pressearbeit der Vereins so im Internet abläuft…

Trotzdem denke ich, dass es dazu kommen wird. Also zum „Abschied“ von Sosa. Hat ja keiner was von. Wird imho dann auch in den nächsten Tagen „erneut“ mitgeteilt.

Überraschend kamen aus meiner Sicht auf die Streichliste Toni und Timoschtschuk. Nicht weil beide die Überflieger der Saison wären, sondern weil ich a) bei Toni zuletzt den Eindruck hatte, dass er der aktuell stärkste Stürmer der Münchner ist und b) derTimo doch bitte nicht nach einer Hinrunde schon als Fehleinkauf abgestempelt wird?

Oder sind wir inzwischen schon so sehr der FC van Gaal, dass in jeder Transferperiode jetzt so lange das Personal gewechselt wird, bis es sein Team ist?

Keine Ahnung.

Am Ende ist das alles nur ein Sturm im Wasserglas und wir sind denen auf den Leim gegangen, die mir derlei Gerüchten Geld verdienen.

Jetzt erstmal Pokal schauen.

Die hessische Bestie ist besiegt.

Ich weiß es. Die Statistik spricht eine deutliche Sprache. Frankfurts Bilanz in München ist ernüchternd. Aber gefühlt geht mir die Eintracht in München seit Jahren auf die Nerven.

Gestern gab’s wieder so ein Spiel.

Spiel auf ein Tor. Und Nikolov der beste Frankfurter. Wie ermüdend das ist.

Auf der anderen Seite: Jetzt haben sie wenigstens noch einen Franz, der den Rest von der Linie kratzt, der an Nikolov vorbeigeht. Na bravo.

Auch klar: Es waren keine 40 Torchancen. Dafür fehlt den Bayern aktuell die Inspiration. Und Cleverness vor dem Tor.

Ansonsten hätte zumindestens ein Toni schon in Halbzeit 1 zwei Buden gemacht und der Drops wäre gelutscht gewesen.

So aber konnten die Skibbe-Kicker ernsthaft aus dem Nichts die Führung erzielen.

Was dieses „aus dem Nichts“ betrifft, gehen mir im Rahmen des FC Bayern so langsam allerdings die Superlative aus.

Einmal, ein einziges Mal steht die bayerische Abwehr ungeordnet und die Hessen zimmern den Ball in Butts Tor.

Unfassbar.

Zum Glück war kurz zuvor ein gewisser Herr Robben eingewechselt worden und mit ihm (und Müller auf rechts) ging plötzlich beim FCB doch mal die Post ab und zeigte sich, wie limitiert die grauen Mäuse aus der Bankenhauptstadt wirklich sind.

Harmlos.

Aber gegen uns reichte es bis zur 69. Minute. Was ich fast noch schlimmer finde.

Keine Frage, dass der Ausgleich mehr als verdient war und gut, dass ein Robben den Ball wirklich über die Linie drückte. Einem Gomez hätte ich zugetraut, dass er aus 2 Metern das leere Tor nicht trifft…

Meine Güte ist der neben der Spur.

Womit wir bei den Spielern sind.

Butt in meinen Augen fehlerlos. Kunststück bei dieser sogenannten Offensive der Frankfurter.

In der Abwehr reichte es ebenfalls, um den Gegner in Schach zu halten. Meiner Meinung nach weniger Unsicherheit als gegen Bordeaux. Ebenfalls nicht schwer (abgesehen vom 0:1 natürlich).

Sicherlich liegt es in der Natur der Sache, dass einzelne Hessen das anders sahen und das übliche „hier war heute was möglich“ im Hinterkopf hatten. Deren Zustand der Wahrnehmung kann man leider nur unzureichend beschreiben.

Im Mittelfeld ist zwar van Bommel immer noch nicht wieder der Alte, aber die Pässe, die ankamen, hatten richtig Druck. Das ist kein Geschiebe, dass sind Pässe.

Womit wir – einmal wieder – bei Herrn Schweinsteiger wären.

Ehrlich Leute, mir macht das keinen Spaß, hier nach jedem Spiel die Bayern-Spieler zu bashen, aber sind wir uns jetzt bitteschön mal alle einig, wie grottig derBastian gespielt hat?

Was für eine Frechheit war das denn bitte?

Und zur Belohnung durfte er dann wieder mal durchspielen?

Muss ich nicht verstehen. Und kann ich auch nicht mehr.

Persönlich will ich mal ganz stark hoffen, dass, wenn ein Ribéry wieder dabei ist und ein Robben bis dahin fit bleibt, für den Ex-WM-Star mal endlich ein Platz auf der Bank frei wird. Endlich. Wie frustriert sind eigentlich seine Mitspieler, die ständig seinen Fehlpässen hinterher müssen?

Wieso ist darüber nix in den Medien zu lesen? Gibt’s hier keine Augen- und Ohrenzeugen vom Training?

Weiter im Text.

Der Tymo.

Schon komisch. Irgendwie ist er, seit er neben van Bommel spielt, seltsam unauffällig. Was zunächst mal positiv ist. Weil er kaum noch Bälle verliert. Aber Impulse kommen da keine. Weder durch die Mitte, noch über die Seite, wo er – offensichtlich – jetzt eigentlich spielt.

Gehemmt. Wie Lahm. Dazu noch limitiert – wie Schweinsteiger – wie soll da offensiv was gehen?

Erst als Robben kam, ging zunächst mal was in 1:1-Situationen und mit Dampf. So wurde die Kopf-Blockade der Mitspieler gelöst und es lief insgesamt was besser.

Nicht wesentlich dagegen bei den „echten“ Stürmern. Da zeigte ein Luca Toni erneut, dass er wieder Sturmführer sein will und sein kann. Er wäre es schon, wenn er so etwas wie eine Chancenverwertung hätte. In dieser Saison.

Bodenlos. Aber er macht wenigstens was. Und trifft auch mal den Ball.

Etwas das wir von den Herren Klose und Gomez aktuell nicht zu erwarten haben.

Naja. Wenn’s trotzdem zum dreckigen Sieg reicht. Meinetwegen.

Aporpos dreckig.

Was ist mit Herrn Müller los?

Steht der so unter Druck, weil derJogi ihn kirre macht?

Was sind das für Aussetzer in den letzten Spielen?

Erst die Karten gegen Bordeaux und dann die Flugeinlagen gegen Frankfurt?

Da kann er wohl von Glück sagen, dass er jung ist und bei den Schiedsrichtern noch nicht dieses Möller-Image hat.

Teilweise war das – zumindestens in der Zeitlupe – schon hanebüchen. Und offenbar wiederum dem Image eines Herrn Franz geschuldet, dass der Schiedsrichter hier überhaupt in seine Richtung agierte.

Die körperliche Härte, die er danach von Franz und Co. genießen durfte, hat er sich so selbst zuzuschreiben.

Alles in allem bin ich zufrieden.

Mit den drei Punkten.

Und mit der taktischen Finte, die van Gaal kurz vor Schluss den Frankfurtern präsentierte.

Einen Mittelstürmer van Buyten hatten die ganz offensichtlich nicht auf der Rechnung.

Aus meiner Sicht die mehr als gerechte Strafe, für über weite Strecken gezeigte auf zeitspielende, destruktive Defensive.

Ja. Ist mir bewusst. Sowas ist erlaubt. Niemand muss sich freiwillig dem FC Bayern ergeben. Ich darf doch aber meinen Unmut darüber äußern, dass a) ich sowas nicht für Fußball halte und b) die Bayern immer wieder nicht dazu in der Lage sind, derlei „Fußballer“ auseinanderzunehmen. Oder?

Jetzt geht’s am Mittwoch direkt wieder gegen die Hessen zur Sache. Im Pokal. Wie erwähnt, erwarte ich dort ein anderes Spiel.

Erstens weil es ein Heim- und Pokalspiel für die Frankfurt ist. So aufzutreten wie in München werden ihnen die Fans nicht erlauben.

Zweitens kommen wohl zwar einige Verletzte zurück ins Skibbe-Team, aber eventuell hat es etwas mehr Einfluss auf’s Spiel, wenn ein Robben die Aufstellung der Bayern bereichert?

Ach und noch was zum erneut bemühten Dusel-Konstrukt im Boulevard:

Ich hoffe doch mal sehr, dass es hier lediglich um den Zeitpunkt des Siegtreffers geht, oder?

Sowohl das Zustandekommen, als auch die Gesamtzahl der Chancen, der Spielbeteiligung und überhaupt der gesamten Statistik, lässt am Nicht-Thema Glück in diesem Zusammenhang ja wohl keinen Zweifel.

Und darüber gibt es keine zwei Meinungen.

Schmutziger Rasenschach oder Bayern besiegt Breisgauaufsteiger. Egal wie.

Die Bayern haben mal wieder das Tor getroffen. Gar mal wieder gewonnen. Ein Gefühl, dass wochenlang abhanden gekommen war. Trotz teilweiser drückender Überlegenheit.

Womit wir beim Hauptproblem des aktuellen FC Bayern wären. Oder den Hauptproblemen.

Man dominiert die Gegner nach Belieben. Auch wenn die vor dem Spiel vollmundig anderes ankündigen (wie unsouverän Ihr Auftritt im ASS, Herr Dutt). Und trotzdem kommt dabei kaum etwas Zählbares herum.

Die Stürmer treffen nicht und haben wir Pech, steht ein Stürmer des Gegner einmal richtig und wir fahren mit null Punkten nach Hause.

All dies ist aber nicht neu und ein Problem, dass die Mannschaft des FC Bayern seit Jahren hat.

Ebenso wie die Schwäche nach Standards. Oder hat man gegen den Aufsteiger auch nur eine gefährliche Situation aus einem ruhenden Ball heraus gesehen?

So langsam wirkt das schräg.

Standards kann man trainieren und Laufbereitschaft kann man an den Tag legen.

Ebenso wie Cleverness. Vor dem Tor. Und Entschlossenheit. Im gegenerischen Strafraum.

Daran haperte es gestern – einmal mehr – gewaltig.

Phasenweise spielten die Bayern mit Freiburg Katz und Maus. Hielten den Ball in den eigenen Reihen und entzündeten ein Kurzpassfeuerwerk. Aber in Strafraumnähe?

Schluss mit lustig. Da fällt uns dann zumeist nix mehr ein. Selbst ein sich stark redender Aufsteiger hält uns locker vom Toreschießen ab. Geschenkt, dass der Torhüter des Gegners mal wieder einen blendenden Tag erwischt hat.

In wievielen Pflichtspielen in dieser Saison durften wir dies schon erleben?

Trotzdem.

Sowas darf uns alles nicht kümmern. Wir sind der FC Bayern. Wir müssen aus dieser Dominanz was machen können. Das kann’s irgendwie nicht sein.

Gestern sahen wir auf jeden Fall mal den FC Bayern der Vorsaison. 4-4-2-System. Klose und Toni in der Startelf. Mark van Bommel zurück an Deck. Zumindestens eine Veränderung. Gegenüber den letzten Null-Tore-Spielen. Und was zu verändern tut ja manchmal ganz gut.

Herrn Schweinsteiger nicht.

Sorry. Ich bin immer wieder fassungslos, wie gut der immer noch wegkommt. Selbst bei Breitnigge-Lesern. Sehen wir unterschiedliche Spiele?

Klar. Er hat sicher noch schlechtere Spiele in dieser Saison abgeliefert und in Halbzeit 2 wurde es auch einen Tick besser, aber nur weil Robbéry nicht anwesend waren und somit das Spiel der Münchner generell ein, zwei Tacken langsamer war und er und „sein Spiel“ somit weniger drastisch auffielen, ist doch nicht wieder alles in Butter?

Wieviele Fehlpässe, wieviele Spielverlangsamungen hatten wir gestern bei ihm?

Ich hab’s nicht gezählt, aber beobachtet hab‘ ich’s. Und was ich sah, gefiel mir nicht. Es muss was mit einer vertraglich fixierten Einsatzgarantie zu tun haben, dass auf seiner Position kein anderer eine Chance in der Startelf bekommt! Meine Meinung.

Aber mir sagt ja keiner was.

Ganz stark und spielend, als wäre er gar nicht weg gewesen, sah ich dagegen gestern unseren Kapitän. Da merkte man sofort, was uns gefehlt hat. Da war viel mehr Präsenz, Dynamik und Einsatz. Defensiv standen meine Bayern gestern 1a. Abgesehen vielleicht vom Gegentor. Aber was will man auch erwarten, wenn vor dem eigenen Tor plötzlich soviel Konfusion herrscht, dass ein Brafheid den letzten Mann und Innenverteidiger geben muss?!

Geschenkt.

An der starken Präsenz unseres Kapitäns richtete sich auch ein Timoschtschuk auf. Das war mal was. Kaum Fehler und sogar ab und Druck nach vorne.

Wie gesagt, die Defensive hielt dicht. Ok. Es waren auch „nur“ die Freiburger. Aber wenn man sich die Leistung unserer Abwehr im bisherigen Saisonverlauf so anschaut – und da zähle ich IV, AV und 6er mit hinzu – dann ist das im Vergleich zur Vorsaison ’ne Klasse besser.

Klar. Auf den „Aussen“ gibt’s noch Luft nach oben, weil Lahm heuer sowohl Position als Form noch sucht, aber erstens ist ein Lahm auch mit 80% noch ziemlich stark und zweitens sieht man bei einem Brafheid inzwischen kaum noch eklatante Fehler wie zu Saisonbeginn.

Insgesamt ist mir der bei ihm sonst übliche Positionsverlust (vom Flügel nach innen) nur einmal aufgefallen. Wird doch.

Nein. Unser Hauptproblem liegt vorne. Oder besser, knapp vor vorne.

Ich will mir tatsächlich nicht vorstellen, dass alle unsere Stürmer das Fußballspielen verlernt haben. Einer mal in der Krise, sicher, aber alle? Auf einmal?

Quatsch.

Es sind die Pässe, die Laufwege, die Kreativität, die spontanen, überraschenden Dinge, die uns da aktuell abgehen.

Es steht doch ausser Frage, dass wir mit unserem 4-3-3 und zwei in Topform befindlichen Ribbéry und Robben da eine Weltklasse-Offensive vorweisen können. Aber wo sind wir mit einem 4-4-2 gefährlich? Da braucht’s andere Spieler in der kreativen Zentrale und die haben wir offenbar nicht. Oder die, die wir haben, genügen den Ansprüchen nicht.

Zum Glück haben wir aber doch durchaus Gewinner. Dieser Hinrunde, der Ära van Gaal.

Thomas Müller zum Beispiel. Alter Schwede. Was der Junge für einen Stiefel spielt, stellt einen Schweinsteiger aber dermaßen in den Schatten, dass der sich besser was überzieht, denn sonst ist er der Kälte schutzlos ausgeliefert.

Sollte ein Thomas Müller der ausser-bayerischen Öffentlichkeit tatsächlich beweisen, dass Schicksale der Ex-WM-Stars und seitdem in ihrer Entwicklung verharrenden Schweini&Poldi, nichts mit dem FC Bayern zu tun haben?

Wirklich? Ist es vielmehr so, dass der Kerl sich einfach so beim Weltklub aus München durchsetzt? Einfach so. Ganz ohne WM-Bonus, von dem andere seit vier Jahren leben?

Respekt.

Ich gestehe: Mir als Bayern-Fan, der sich ob dieser ewigen Phrasen über das Transfergebahren und der mangelhaften Jugendarbeit der Bayern, über die Jahre immer wieder rechtfertigen muss, tut das gut, dass da einfach mal was für sich spricht.

Weiter so, Thomas.

Zu seinen Kollegen im Sturm:

War Herr Klose auf dem Platz? Viel gesehen habe ich nicht. Sein Vorteil war wohl, dass ein Luca Toni mit Herrn Gomez nicht zusammenspielen kann, oder? So las man doch zuvor.

Apropos Luca Toni.

Ich muss schon sagen. Ebenso wie bei Herrn van Bommel, merkt man auch in seinem Fall erst wenn er wieder da ist, was man an Präsenz vermisst hat. Natürlich wird auch ein Toni viel zurückgepfiffen, aber er zieht Gegenspieler auf sich. Er beschäftigt die gegnerische Defensive. Er ist halt ein Brecher.

Sowas braucht man, wenn man schmutzige Siege einfahren will. Und das müssen wir. Wir brauchen Punkte. Mehr als alles andere. Dann wird alles wieder gut.

Denn was passiert, wenn man selbst auch mal gewinnt, haben wir ja jetzt gesehen:

Mindestens zwei Plätze nach oben in der Tabelle und Rückstand zur Spitze nur noch 6 Punkte.

Fein. So kann es weitergehen.

P.S. Was zum FC Bayern, seinen Systemen, seinem Trainer oder ganz allgemein zu sagen? Die Breitnigge-Hotline ist permanent geöffnet: 0228 – 30 41 49 71.

Dutts Druck und Robbens Rückkehr – Bayern im Breisgau

Freiburgs Trainer Robin Dutt will gegen die Bayern „mutig auf drei Punkte spielen“.

Nur zu. Anti-Fußballer habe ich für diese Saison schon genug gegen uns spielen sehen.

Die Analyse Dutts ist nicht so falsch. Ich sehe es allerdings so, dass, wenn die Bayern endlich mal Ernst machen würden und die Spieler neben ihren unbestrittenen Fähigkeiten eben auch Laufbereitschaft, Willen und Kampf an den Tag legen würden, einfach mal wieder geil auf Tore und Punkte sein würden, dann, ja dann hat kaum ein Team in der Bundesliga überhaupt die Chance gegen uns auf drei Punkte spielen zu können.

Das klingt überheblich? Überheblich war zuletzt vor allem die Einstellung oder Einschätzung der eigenen Leistung einzelner Spieler im bayerischen Kader.

Wie wäre es nun, nach der gefühlten 100. Länderspielunterbrechung, mit dem Start einer Serie? Schon wieder?!

Stören würde es nicht.

Natürlich können wir auch gerne versuchen einen neuen Bundesliga-Rekord aufzustellen: Meister zu werden mit einem möglichst großen Rückstand nach Ende der Hinrunde. Wo liegt hier der Rekord?

Egal.

Im Spiel gegen die Freiburger wird es ganz offensichtlich zu diversen Comebacks kommen.

Kapitän van Bommel steht wieder zur Verfügung – das Ende für Tymo und Ottl auf dessen Position? Abwarten.

Ebenso wird – hoffentlich – die Ex-Tormaschine im Trikot des FC Bayern – Luca Toni – eine echte und vor allem erste Chance in dieser Saison erhalten. Schlimmer kann’s ja nicht werden. Was die Torausbeute betrifft. Wieso dann nicht mal einen frustrierten und hungrigen Wühler in das Getümmel werfen?

Ferner kommt es, glaubt man den Meldungen der letzten Tage, zu einer Blitzrückkehr kommen. Arjen Robben – nur 14 Tage nach seiner Knie-OP – soll wieder auf der Bank sitzen. Für einen möglichen Kurzeinsatz.

Wahnsinn.

Wahnsinn vor allem für Leute wie van Bommel und Toni, denen van Gaal Wochen der Rückkehr und Einarbeitung ins Thema verordnete. Wird da mit zweierlei Maß gemessen?

Auf der anderen Seite: So wichtig wie Robben scheint im Kader kaum ein Spieler zu sein. Da hätte ich schon Verständnis, wenn es da Unterschiede gäbe. Im Gegenzug muss Robben dann aber auch die erwartete Leistung zeigen. Kein Gala-Auftritt wie gegen Wolfsburg, aber zumindestens ein paar Überraschungsmomente, die ein Ribéry offenbar noch längere Zeit nicht anbieten kann.

Endlosthema.

Zurück zu Freiburg.

Dort haben die Bayern, seit dort Bundesliga-Fußball gespielt wird, durchaus mal die eine oder andere Packung bekommen. Allerdings auch mal deftig im Pokal getroffen (7:0, 2004/05).

Alles ist möglich. Und nix genaues weiß man nicht. Macht es Dutt wahr und lässt er seine Breisgau-Buben von der Kette, werden wir definitiv ein anderes Spiel erleben als gegen die kölschen Fußball-Verhinderer.

Mit dieser Aufstellung?

Butt

Brafheid (Lahm) – Badstuber (Demichelis) – van Buyten (Demichelis) – Lahm (Altintop)

Müller – van Bommel – Schweinsteiger – Pranjic (Robben)

Toni – Klose

Update: Robben bricht Abschlusstraining ab. Comeback eventuell auf Mittwoch verschoben. Na dann.

Da haben die Bayern in Hamburg endlich mal einen guten Schiedsrichter…

…und es reicht trotzdem nicht.

Wurden wir in der letzten Saison noch verschaukelt, lief das Gastspiel im Ergebnis doch wieder als Déjà-vu-Erlebnis ab. Na toll.

Nein. Über den Schiedsrichter konnte man diesmal wirklich nicht meckern. Auch wenn HSV-Bruno im Sky-Interview allen Ernstes seinerseits dieszgl. Andeutungen machte. Na klar.

Meckern musste man ausschließlich über unsere Spieler selbst.

Hatten sie doch die Heimmannschaft im Rahmen der ersten Halbzeit und da vor allem in den ersten 30 Minuten so dermaßen im Sack, dass es den üblichen Verdächtigen bestimmt weh getan hat. So tat es uns allen aber nicht minder weh, diese Bayern-übliche Chancenverwertung mit anzuschauen.

Unerträglich, wie fährlässig da vorgegangen wurde.

Sicher. Der Robben-Ball hätte wahrscheinlich nur wenige Centimeter gebraucht, um doch noch im Tor zu landen und das Spiel frühzeitig für uns zu kippen – hat er aber nicht.

Anderseits:

Eines unserer Probleme vom Saisonstart scheint gelöst. Und zwar langfristig. Für diese Saison.

Herr Butt hat uns mit zwei „Kahn“-Paraden im Spiel gehalten. So um die 30. Minute rum, als der HSV in HZ 1 mal mitspielen durfte.

Sehr gut.

Bleiben die Defensiv-, Kreativ- und Chancenverwertungsprobleme.

Macht ja nix. Ist ja noch genug Zeit zum Üben. Bis Mai 2010.

Apropos Üben.

Die Woche ist rum. Das nächste Schweini-Bashing steht an.

Muss man überhaupt noch was sagen?

Zu seinen Ecken, Freistößen und Ballverlusten auch im heutigen Spiel?

Nein. Spricht alles für sich: Herr van Gaal, BITTE übernehmen Sie!

Zurück zum roten Faden.

Das es ein Heimsieg für den HSV wurde, hätte nie, nie, nie passieren dürfen.

Was war das denn für eine fehlerhafte Kette vor dem 0:1?

Ribéry verliert ein Laufduell? Gomez muss in den Defensiv-Zweikampf gegen Zé Roberto? Vier Verteidiger verlieren parallel Herrn Petric aus den Augen??

L.ä.c.h.e.r.l.i.c.h.

Klar war der Zweikampf von Herrn Gomez ein Witz – aber wie Herr Effenberg bei Sky erwähnte: Der ist STÜRMER! Was soll der da?

Wahrscheinlich die Lücke schließen, die Herr Breno mal wieder gerissen hatte.

Und ist es von Herrn Lahm zuviel verlangt, dass er nur mal kurz die Augenwinkel überprüft wo sein Gegenspieler herumschleicht? Herr Lahm ist nämlich – zufälligerweise – Abwehrspieler von Beruf.

Trotzdem.

So ein Gegentor bekommt man in Hamburg immer. Ob berechtigt, unberechtigt, geschenkt, oder wie auch immer. Sowas passiert, umso bitterer, dass wir an dieser Stelle nicht vorgesorgt haben!

Wie oben erwähnt, darf Herr Robben aus dieser Position den Ball ins Tor schieben, ebenso wie Herr Olic aus 5 Metern Herrn Rost nicht anschießen muss und auch Herr Klose darf sich mal zurückhalten, wenn Herr van Buyten, der Herrn Klose inzwischen das Goalgetter-Gen abgejagt hat, so frei vor Herrn Rost zum Schuss kommen kann. Aus abseitsfreier Position. Im Gegensatz zu Herrn Klose!

So langsam bin ich’s echt leid. Jedes Jahr muss ich mir diesen Mist anschauen und dabei zusehen, dass sich die üblichen Verdächtigen aus dem HSV-Umfeld einreden, sie würden sich gegen uns in einer Serie befinden.

Ich möchte endlich mal wieder einen klaren Sieg. Demütigung inklusive. In der ersten Halbzeit war ich guter Hoffnung.

Und dann verletzt sich ein HSVer und das (angeblich) überraschende Ajax-Aufstellungskonzept, dass die Hamburger wie das Kaninchen vor der Schlange erstarren lässt, bricht zusammen, weil Labbadia für einen defensiven Spieler, einen zweiten Stürmer bringt? Ist das wirklich so einfach?

Na dann gute Nacht.

Was mich zunehmend auch immer mehr stört:

Das unsere (auf dem Papier Weltklasse-)Offensive immer mehr und immer öfter in Schönheit stirbt. Wo ist da sowas wie Effizienz? Abgesehen von Gegnern wie Oberhausen. Aber da war es ja auch nur die B-Offensive.

Man muss allerdings, neben der so leichten Polemik in diesem Zusammenhang, noch ein, zwei Dinge erwähnen.

Ein Klose ist noch nicht wieder in der Form vergangener Tage (aber wann war er das zuletzt eigentlich mal?), ein Gomez braucht offenbar dringend mal ’ne Pause, oder jedes Spiel über 90 Minuten, keine Ahnung.

Luca Toni spielt gar aktuell nur in der dritten Liga. Bliebe Herr Olic, der zwar von allen am meisten rackert und am schnellsten den Bällen hinterherläuft, aber ein Brecher, ein Vollstrecker, wie ein Gomez oder Klose in Topform, ist er nicht.

Herr Robben macht und tut, bekommt aber – komischerweise – seit der Gala gegen Wolfsburg kaum noch Freiräume für sein Spiel und Herr Ribéry?

Herr Ribéry spielte ab der 70. Minute, oder so, nur noch auf Reserve. Alter Schwede. Was hab‘ ich den heute gegen Spielende pumpen sehen!

So mit 10 Mann und ohne die Geschwindigkeit unseres kleinen Franzosen (die er zuvor hatte – sein bestes Saisonspiel), war nach dem 0:1 fast Hopfen und Malz verloren.

Hab‘ ich was vergessen?

Butt hatte ich schon erwähnt, Breno auch. Robbery ebenfalls.

Herrn van Buytens Leistung vielleicht noch: Ebenfalls nahe an seiner Bestform. Kaum ein Fehler, jede Menge Übersicht und beinah wieder mal ein Tor – wenn Herr Klose nicht gestört hätte.

Respekt. Und das in dieser Atmosphäre, gerade für ihn. Auf der anderen Seite zeigt dies eigentlich eher, wieviel Angst man vor ihm hatte. Hätte er sich nach seinem Klinsi-Desaster-Jahr auch nicht träumen lassen.

Womit wir eine weitere Baustelle im Kader gelöst haben dürften.

Eine andere wurde heute verschlimmert. Unser Weltklasse-6er bekam heute die Höchststrafe.

Herr Timoschtschuk wurde in der 63. Minute gegen Herrn Ottl ausgewechselt. Herrn Ottl!

Ich befürchte, sobald Herr van Bommel (wieviele Wochen haben ich eigentlich diesen Namen nicht mehr geschrieben?) wieder (irgendwie) einsatzbereit ist, sitzen beide auf der Bank. Unser 6er-Bayer und sein ukrainischer Backup.

Schlimm.

Gerade fällt mir doch noch ein Satz zu Herrn Schweinsteiger ein. Von Herrn Reif. Im Rahmen der ersten 30 Minuten des Spiels:

“ Dieses Spiel ist einfach zu schnell für ihn.“

Ein perfekter Schlusssatz.

Bis vielleicht auf: Wir freuen uns jetzt schon auf das Rückspiel, HSV!!

Was habt ihr aus meinem FC Bayern gemacht?

Jetzt mal ehrlich: Der dritte Spieltag ist gerade gelaufen. 9% der Saison. Und wir diskutieren beim FC Bayern schon wieder den Weltuntergang?

Auf der anderen Seite: Was anderes war die erste Halbzeit der Bayern in Mainz?

Von den drei ersten Halbzeiten dieser Spielzeit war dies mit Abstand die schlechteste. Wenn nicht die schlechteste seit Jahren. Gegen Mainz! Bei allem Respekt: Ist das jetzt unser Maßstab?

Dann ist Holland aber echt in Not.

Und was ist das ein Ding mit diesen ersten Halbzeiten?

Verstehen unsere sog. Spieler nicht, was der Trainer von ihnen will und erklärt er es ihnen erst in der Halbzeitpause? Damit dann – erneut – auch heute die zweite Hälfte das Gegenteil der ersten wird? Oder so?

Schlimm.

Obwohl die Saison erst so frisch ist, habe ich schon wieder den Kaffee auf.

Nicht wegen van Gaal. Der hat – erneut – die exakt richtigen Auswechslungen vorgenommen (Altintop grausig!) und nimmt auch sonst kaum ein Blatt vor den Mund. Ist gar selbstkritisch.

Zur Vollendung müsste man jetzt die zahlreichen Fehler nicht erst nach einem Spiel einräumen, sondern sie einfach mal schon vor dem Spiel erkennen. Wie wäre das?

Zunächst einmal sollten wir Herrn Klose e n d l i c h auf die Bank verbannen und e n d l i c h Herrn Olic einen Stammplatz in der Startelf einräumen!

Alter Schwede. Soviel Alarm hat in den letzten Jahren kaum ein Stürmer im bayerischen Offensivspiel gemacht. Respekt. Von 0 auf 100 beim FC Bayern.

Der rennt ja wirklich jedem Ball hinterher. Und bekommt ihn zumeist. So wie Ribéry 2007 in seinen ersten Partien für die Bayern.

Ein weiterer Grund für meine Frustration: Das Comeback der Abwehr des Schreckens!

Daniel van Buyten. Wie bitte? Was war das denn, Daniel? Beim 0:2? Beim Pfostenfallrückzieher von Bancé? Und überhaupt?

Klar. Einem Badstuber muss man sowas mal zugestehen. Aber einem sog. gestandenen Bundesligaprofi?

Weiterhin klar: Irgendwann musste dieser Fehler Rensings ja kommen, den die Medien seit Saisonbeginn herbeizureden versuchen.

0:1. Darf nicht passieren, passiert aber.

Und, da beißt die Maus keinen Faden ab, völlig verdient. Mainz machte vom Anpfiff an mächtig Dampf. Entgegen der Erwartungen. Wohl auch van Gaals. Der schon im Laufe der ersten Halbzeit zwei von drei Wechsel vornahm. Siehe oben. Thema Fehler.

Fast unweigerlich das 0:2. Ebenso verdient. Bayern gar nicht anwesend.

Krise. Desaster. Katastrophe.

Auf der anderen Seite (und jetzt zur Überschrift):

Was sollen die Spieler machen?

Zum zweiten Mal in Folge gibt’s zur neuen Saison einen neuen Trainer. Eine neue Philosophie. Alles neu. Und jedesmal wird behauptet, dass der Fußball jetzt aber mal wirklich und völlig neu erfunden wird.

Für mich ist das fast Wahnsinn. Und dann noch das Erbe der Grinsers: die Vorbereitung.

Unser aktueller Messias auf der Bank hat das ganz gut erkannt: Eigentlich sind wir deshalb noch immer in der Vorbereitung. Und so sehen die Spiele dann auch aus.

Ab sofort zählt für mich – ähnlich wie in der Vorsaison – nur eins: Bis zur Winterpause den Abstand zur Tabellenspitze nicht allzu groß werden zu lassen.

Weitere Faktoren für die heutige Niederlage:

1. Die Leidenschaft und Hingabe der Mainzer.

Da hätten sich die Bayern ’ne dicke Scheibe von abschneiden können. Hinterher wurd’s besser. Aber nur weil den Mainzern die Luft ausging. Allein, zählbares kam dabei trotzdem nicht heraus.

2. Regelmäßig macht der Torwart des Bayern-Gegners gegen uns sein Spiel des Lebens.

Überspitzt ausgedrückt. Aber Übertreiben verdeutlicht.

3. Klose als 10er.

Alter. Dazu fällt mir nix ein.

4. Timoschtschuk.

Kapitän van Bommel fehlt. Das sollte die Chance des Ukrainers sein. Und was kommt bisher dabei heraus? Vielleicht dass ein Typ wie van Bommel auf dem Spielfeld fehlt? Könnte das sein? Meine Güte. Wenn dieser Ukrainer einer der weltbesten 6er sein soll, dann kann man doch erwarten, dass er Zweikämpfe, 1:1-Situationen und Bälle gewinnt, oder? Und nicht nur nebenher läuft. Wenn er Weltklasse ist, dann sollte es ihm auch nichts ausgemacht haben, dass er im Kader zunächst hinter van Bommel lag, dann sollte er jetzt schon seine Form haben können. Oder? Wie auch immer. Da ist Luft nach oben. Bisher ist er keine Alternative zum sog. Treter im Team des FC Bayern.

5. Standards.

Seit JAHREN schau‘ ich mir das jetzt an. Und frage mich – polemischer Fan der ich bin – JEDESMAL, ob man sowas wie Freistöße und Ecken nicht vielleicht mal trainieren kann?!

Passiert beim FC Bayern scheinbar nicht. Wieso darf dann aber Sportskamerad Schweinsteiger – in solchen Spielen, in meinen Augen, einer der am meisten überschätzen Spieler in der Geschichte des FC Bayern – sowas immer wieder im Rahmen eines Pflichtspiels üben?

Fragen über Fragen.

Es kann wirklich nur noch besser werden.

Habe ich was vergessen?

Zum Beispiel, dass Lahm auf rechts immer schlechter statt besser wird?

Oder das wir vielleicht einen Kader haben, der sowohl von den Fähigkeiten als auch vom Intellekt gar nicht zu den hohen Ansprüchen eines van Gaal passt? Wir also in der Winterpause oder im nächsten Sommer wieder diverse neue Spieler an der Säbener Straße begrüßen dürfen?

Ein teurer Spaß.