Ein Kapitän kommt, einer geht?

Auch wenn das bei mir schon diskutiert wird, muss ich trotzdem auch nochmal selbst meiner Freude darüber Ausdruck verleihen, dass wir jetzt doch dann mal, höchst wahrscheinlich und sowieso ganz bestimmt einen der Zenit-Stars vom Gazprom-Club aus St.Petersburg verpflichtet haben: Anatoli (oder Anatolij?) Timoschtschuk.

Lange wurde spekuliert, aber jetzt scheint es wirklich fix zu sein!

Das ist imho ein echter Knaller. Ähnlich wie damals die Verpflichtung von Ribéry und Toni. Echt jetzt.

Seit der letzten Saison bin ich ja echter Fan von demTimo. Was der gegen Bayer und gegen uns abgeräumt und gespielt hat – der Wahnsinn. Gegen den war kein Kraut gewachsen. Wollen wir nur hoffen, dass er derlei auch noch in der ungewohnten Wärme Mitteleuropas kann…

Mit seiner Ankunft wird sich sehr wahrscheinlich der Abschied unseres aktuellen Kapitäns abzeichnen. Nicht nur wegen ihm (van Bommel will ja angeblich kämpfen), nein, auch wegen des nicht passenden Vertragsangebotes. Wie auch immer. Für die Bank hält sich wohl van Bommel in seinem Alter und mit seiner Erfahrung zu gut.

Seine Meinung.

Ich erinnere nur an das Beispiel Makaay, dem wir aus nostalgischen, bzw. emotionalen Gründen einen Abschied nach Holland und eine Flucht vor Toni und Klose ermöglicht haben. Und dann? Zu Anfang der Folge-Saison spielten wir mit Amateuren im Sturm, weil all die tollen neuen Spieler entweder verletzt oder im Formtief waren.

Was wäre also, wenn Timoschtschuk sich mal so ein wenig verletzt. Dann hätten wir wieder nur Ottl…

Auf der anderen Seite: Wir hätten auf jeden Fall einen Ottl. Einen immer stärker werdenden Backup.

Des Weiteren: Vielleicht kommt es ja dann endlich zu Systemveränderungen, zu mehr Flexibilität. Denn wofür es bei Zenit seinerzeit nur einen Timoschtschuk brauchte, musste Hitzfeld die Doppelsechs mit van Bommel und Zé Roberto installieren…

Ich freu‘ mich auf jeden Fall schon auf die neue Saison. Jetzt. Endlich. Glücklich würd’s mich dazu noch machen, wenn wir jetzt auch noch einen Bärenstarken für rechts (oder links, denn Lahm kann ja beides) kaufen.

Mal schauen.

Mit 50 Prozent Leistung kann man kein Meister werden!

Unfassbar, was ich während des heutigen Spiels vernommen habe. Die Bayern lagen zum 11. Mal in dieser Saison mit 0:1 hinten? In 20 Spielen? Haben wir da ein grundsätzliches Problem?

Und ob!

Wie kann es sein, dass die Bayern das dritte Spiel der Rückrunde verschlafen beginnen, die erste Halbzeit herschenken und erst in den zweiten 45 Minuten aufwachen?

Mit 50% Einsatz, Leistungsbereitschaft und Wille kann man nicht Meister werden. In keiner Liga. Na vielleicht in Schottland oder Österreich. Aber mit wem vergleichen wir uns hier?

Nein. Da stimmt irgendwas nicht.

Es sind ja nicht nur unsere eklatanten Baustellen im Kader – die rechte Seite, oder ganz allgemein die Sicherheit in der Abwehr. Nein. Es stimmt die Einstellung zumeist nicht.

Am Mittwoch vernahm ich noch mit einem müden Lächeln die Aussage eines Lahm, dass „man halt in solchen Freundschaftsspielen keine 100% geben würde“. Ja, fein. Aber wieso wird derlei mit nach Hause gebracht. Zum Spiel des eigenen Verein?

Wann nehmen die Herren Bayern-Stars mal einen Gegner von der ersten bis zur letzten Minute ernst? Im Championsleague-Finale? War es das schon im Pokal? Gegen den schwächelnden VfB?

Das wird nicht reichen für die ach so herbeigesehnte Tabellenführung.

Nehmen wir mal die Hertha als Beispiel. Zwar oben dran in der Tabelle, hatten sie aber vor dem Spiel arge Personalsorgen. Nicht weniger als acht Stammspieler fehlten dieser Truppe. Acht!

Wußten unsere Schönwetterfußballer etwa zuvor davon? Und hätten wir die Hertha in stärkster Besetzung nicht erst ab der 46. Minute ernst genommen?

Jetzt mal von Bewegungslegasthenikern wie Herrn Lell (oh mein Gott, was macht der bloß beruflich?) abgesehen: Was soll das? Ihr könnt es doch alle, habt es schon mehrfach in dieser Saison bewiesen. Warum dann nicht in einem Spiel, in dem wir aus eigener Kraft die Tabellenführung hätten erreichen können??

Klar. Das Spiel schien eine Kopie der Spiele in Hamburg und gegen Dortmund zu werden. Vor allem gegen Dortmund, denn in Hamburg hätten wir ja, wie gesagt, noch zwei Tage und zwei Nächte spielen können, ohne ein Tor zu erzielen.

Rückstand. Remis erzwungen und die Führung dank klarster Chancen nur eine Frage der Zeit.

Aber was passierte dann?

Die Hertha rückte nicht einen Meter von der eigenen Taktik ab. Wie erschreckend musste das heute auf die Bayern gewirkt haben?

Die Gegner haben inzwischen schon keine Angst mehr vor den Bayern – die spielen einfach weiter. Noch dazu erfolgreich.

Unsere Ballkünstler versemmeln reihenweise die Chancen (Schweinsteiger, meine Güte!) und Herr Voronin hat ’ne Quote von 100%. Na bravo.

Dabei schien Klinsmann zunächst alles richtig gemacht zu haben: Nahm den – mal wieder – völlig überforderten Lell aus dem Spiel, stellt Top-Form-Lahm auf rechts und Zé auf links. Das brachte endlich mehr Schwung in die Aktionen und endlich kamen über rechts auch mal Flanken, die diese Bezeichnung verdienten…

Allein, weitere Tore fielen trotzdem nicht.

Wie auch, wenn Herr Ribéry zumeist lustlos über den Platz lief, frustriert, weil seine Mitspieler die eigene Genialität nicht zu verwerten wussten, oder Herr Donovan, der diesmal über fast eine Stunde Gelegenheit bekam, zu beweisen, weshalb die Bayern auf jeden Fall acht Millionen Euro für ihn nach Amerika überweisen müssen.

Er blieb den Nachweis schuldig.

Ein guter Kopfball. Sicher. Und eine 1:1-Situation gegen Drobny. Aber wenn man es beim FC Bayern oder im zweiten Anlauf in einer richtigen Profiliga schaffen will, dann muss man solche Dinger reinmachen. Nicht nur in Testspielen. Nein, auch wenn’s drauf ankommt. Ansonsten hätten wir ja auch Herrn Podolski einen Rentenvertrag geben können.

Überhaupt Drobny.

Machte heute sein wohl bestes Spiel für Hertha. Wie so viele. Wie so oft, wenn es gegen die Bayern geht. Egal welcher Spieler, welches Team.

Damit muss man aber umgehen, leben lernen können. Es akzeptieren. Ist nun mal so.

Was ich nicht akzeptieren kann, ist die, sich seit Jahren hinziehende Krise bei unseren Standards!

Von mir aus, können wir uns dafür ja auch noch Spezialtrainer anschaffen. Nein, ich will sogar mal hoffen, dass wir sowas schon längst haben, allein, mir ist unerklärlich, weshalb wir dann in diesem Punkt so ungefährlich sind?!

Oder ist das mal wieder eine selektive Wahrnehmung von mir?

Schlimm.

Für denUli ist das aber „alles nicht so schlimm“, schließlich „hätte sich ja nicht viel an der Ausgangssituation geändert.“

Achso.

Ganz neue Töne. Wir hoffen also weiterhin, dass nur alle anderen Topteams – genauso wie wir – weiterhin fleissig ihre Spiele verlieren, damit wir nix ändern müssen?

Soso. Gute Taktik.

Im Ernst: Das geht einfach gar nicht, Leute.

Und ich kann auch nicht nachvollziehen, wie man unseren Spielplan als Vorteil für uns sehen kann.

Nächste Woche geht’s gegen den kölschen FC. Mit der Einstellung unseren letzten drei ersten Halbzeiten, schenken uns die Jecken am Karnevalssamstag mächtig einen ein. Und dann nach Bremen. Fein. Ob die für ein Spiel – mal wieder – ihre Krise vergessen? Danach dreimal gegen sicherlich aufopferungsvoll kämpfende Abstiegskandidaten, um anschließend zum Magath-VfL nach Wolfsburg zu reisen, die uns ja schon im Hinspiel jede Menge Probleme bereitet haben.

Zum Glück kommen die restlichen Kracher der Saison erst zum Saisonschluss – aktuell könnten wir das gar nicht gebrauchen.

Seh‘ ich mal wieder zu schwarz?

Tut mir leid, aber ich kann einfach keine Ausreden mehr hören…

So und nur so muss man gegen Hoffenheim gewinnen!

Ich bin ganz ehrlich: Vor dem Spiel hätte ich mir ein deutliches 4:0 oder 5:0 gewünscht.

Jetzt allerdings bin ich mit dem 2:1 noch viel zufriedener.

Nur so kann man all der penetrant wiederholten Selbstsicherheit und sog. Souveränität der Hoffenheimer und ihres selbsternannten Retters des modernen Fußballs Herr werden.

Und Herr Rangnick kann noch nicht mal den bösen Mächten von DFL, DFB, FCB oder Fußballgott die Schuld an der insgesamt verdienten Niederlage zuschieben. Nein. Es war ein Hoffenheimer, der Toni die Chance gab das Siegtor zu erzielen.

Herrlich.

So und nur so muss man gegen Hoffenheim gewinnen.

Sicher.

Mir fällt es jetzt natürlich viel leichter hier wieder die üblichen Sprüche rauszuhauen und phasenweise hatte ich echte Bedenken, was das Spiel angeht, aber all das Gefasel vor und nach dem Spiel vom „Hoffenheimer Potential“ und dass „ein Remis doch verdienter gewesen wäre“ – es zeigte, dass Hoffenheim eben in dieser Saison noch kein Spiel gegen die Bayern absolviert hatte.

Nie wurde es deutlicher, was es bedeutet gegen die Bayern zu spielen:

Da kann es Dir passieren, dass du völlig überannt wirst, oder einen überlegenen Auswärtssieg einfährst (was man wohl glaubte). Gleichzeitig kannst du aber auch in der 92. Minute das entscheidende Gegentor bekommen.

Wundertüte FC Bayern.

Auch dies hat Hoffenheim jetzt gelernt. Wir sind eben immer noch das Maß aller Dinge. In jeder Hinsicht (selbst beim Glück).

Und wenn man – wie von Seiten des Dorfvereins vor dem Spiel gebetsmühlenartig wiederholt – soo viel aus zwei 5-Gegentor-Spielen in Bremen und Leverkusen gelernt haben will, dann war dies gestern ja eine erneute Lehrstunde, die Herrn Rangnick sehr schmallippig und kurz angebunden zeigte. Den Rangnick übrigens, der immer wieder zum Vorschein kommt, wenn’s eng wird. Und eng wurde es irgendwann immer bei all seinen bisherigen Trainerstationen.

Zum Spiel.

Eins muss man den Hoffenheimern lassen:

Sie haben eine eingespielte Mannschaft. Sowas überdeckte gestern die fehlende spielerische Klasse einzelner Akteure im Vergleich zu Ribéry und Co. – vor allem bei Kontern sind sie imho das beste Team der Liga.

Wie da bei Ibisevic, Obasi, Ba und Kollegen ein Rädchen ins andere greift, war schon beeindruckend. Aber das die Bayern wiederum immer noch Probleme in der (schnellen) Rückwärtsbewegung haben, ist nun auch nicht so neu.

Davon abgesehen ist die Laufbereitschaft in dieser Mannschaft enorm. Auch hier sind sie wohl Ligaspitze. In Halbzeit 1 zeigten die Klinsmann-Kicker genau das Gegenteil und somit gelang es den Provinzlern, die Bayern und Ribéry (mal wieder 2-3 Bewacher – wo sind all die freien bayerischen Mitspieler?) nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Statt eines 0:0 zur Pause hätte es auch durchaus ein Rückstand sein können, wenn der eine oder andere Patzer des Herrn Rensing Folgen gehabt hätte. Auf der anderen Seite gab es eben auch für die Bayern 1-2 gute Chancen zur Führung.

In Halbzeit 2 änderte sich das Bild.

Einen sehr guten Konter schloss Ibisevic mit einem „Schubser“ gegen Oddo zum 0:1 ab. Diesen „Schubser“ räumte er selbst auch nach dem Spiel ein, stellte derlei Verhalten aber in die Ecke allgemeinen Stürmerverhaltens im Strafraum.

In Ordnung.

Dann bestehe ich im Umkehrschluss aber darauf, dass uns nachträglich all die Tore zugesprochen werden, die Schiedsrichter in dieser Hinrunde den bayerischen Stürmern, vor allem Luca Toni, abgepfiffen haben!

Naja. Spielen die Hoppelheimer in der nächsten Saison vielleicht gar in der Championsleague, wird das a) mit der Luft für die Laufbereitschaft ein Ende haben und bekommen sie b) jede Menge solcher Tore selbst eingeschenkt – denn international wird das tatsächlich kaum gepfiffen.

Unabhängig davon, dass Herr Oddo sich trotzdem selbst und nicht nur in dieser Szene mehr als ungeschickt angestellt hat.

Womit wir bei den Spielern sind.

Liegt das am neuen Rasen, oder haben die Sportskameraden Oddo und Schweinsteiger einfach nur so Probleme, sich auf den Beinen zu halten?

Was das denn gestern wieder?

Und wieso darf Herr Schweinsteiger eigentlich mit solchen Leistungen Woche für Woche in die Startelf?

Es wird immer schlimmer mit ihm. Und auch Herr Oddo merkt man nicht wirklich an, dass er a) Weltmeister ist und b) für uns längerfristig spielen sollte.

Überhaupt ist unsere rechte Aussenbahn die Schwachstelle im Spiel. Offensiv wie defensiv.

Ganz anders der linke Flügel. Einfach nur geil, was Lahm, Zé Roberto und Ribéry da jede Woche auf den Rasen zaubern. Trotz der Bewachung und trotz der Laufbereitschaft der Gegner.

Weltklasse.

Ribéry zwar nicht ganz so stark wie zuletzt, für diverse lichte Momente im Spiel reichte es aber durchaus. Vor allem in HZ2.

Da machte der FCB nach 5-10 Minuten Schockzustand aber mal richtig Druck. Soviel Druck, dass Hoffenheim phasenweise ganz Spiel und Pressing vergaß und vor Respekt erstarrte.

Noch eine Erfahrung für die Hopp-Bubis.

Das sah durchaus ansprechend aus, vor allem weil dies gegen eine Mannschaft tat, die spielen wollte, sich also nicht nur mit allen Spielern am 16er versammelt und abwartet.

Herr Rangnick wollte nach dem Spiel gesehen haben, dass sein Team „dem 2:1 näher was als der FC Bayern“. Das stimmt. Für die, für lange Zeit einzige 100%-tige Chance durch Salihovic. Und nur für diese 20 Sekunden. Davor und danach hätte allein Herr Toni sich wieder um 2-3 Tore näher an Herrn Ibisevic heranarbeiten können. Mal wieder.

Somit war das 2:1 dann imho auch verdient (wenn auch glücklich im Zustandekommen, aber Bälle vom Gegner dürfen auch in der 92. Minute noch verwertet werden). Denn die noch größere Überlegenheit der Bayern in HZ2 (im Vergleich zu der von Hoffenheim in HZ1), sprach da eine deutliche Sprache.

Apropos Salihovic.

Guter Bank-Spieler. Viel nicht ab, ganz im Gegenteil. Trotzdem kam er erst, als Herr Obasi kurz vor Gelb-Rot stand. Und das wäre mehr als berechtigt gewesen. Wie Herr Reif – zur Abwechslung – mal völlig zu Recht bemerkte. Für seine Fouls zuvor Gelb gesehen, hätte er dann Ball – vor den Augen des Schiedsrichters – beim Freistoß für Bayern nur eine Sekunde länger festhalten müssen und es hätte Gelb-Rot gegeben.

Ich hab‘ ja nix gegen so ein Verhalten und diese Seite muss Hoffenheim eben auch beherrschen, aber für mich hätte Herr Weis für seine Spielweise und seine Diskussionen durchaus mal Gelb sehen dürfen und bevor mir jetzt wieder die Bayern-Brille nachgesagt wird, ich hätte mich auch nicht beschwert für Gelb gegen van Bommel (einfach mal so) und Toni (Elfmeter-Schinderei) beschwert.

Von daher gab es durchaus Härte im Spiel. Ebenso wie Längen. Was mich zu einem anderen Punkt bringt:

Der Hype.

Unerträglich wie Herr Hellmann und Herr Reif gestern dieses Spiel hochgeredet haben. Vor, währenddessen und danach. Unfassbar.

Sicher. Beide haben zumeist nach vorne gespielt. Aber bitte – soo wahnsinnig super war’s nun auch wieder nicht…

Super dagegen – und deshalb wird’s extra erwähnt, weil’s zuletzt selten genug vorkam – war das Spiel des Herrn Lucio.

Wie zu besten Zeiten räumte der fast alle Bälle und strahlte Sicherheit aus, die auch auf seine Kollegen abfärbte. Weiter so.

Sonst noch was?

Ach ja.

Wer Herbstmeister wird, hängt davon ab, wie Hoffenheim dieses 1:2 verarbeitet. Das ist neu. Das ist ungerecht und gemein (aus Sicht der TSG’ler). Und insofern da was zurückbleibt, könnte es sein, dass sie gegen Schalke – die ja irgendwann mal zurückkommen müssen – zuhause auch mal ein Remis gibt.

Einen Sieg der Bayern bei den Babbel-Schwaben vorausgesetzt – was wiederum von Form und Fitness nach dem Lyon-Spiel abhängt – kann es was werden mit Platz 1 zu Weihnachten.

Wenn.

Weltklasse trifft nassforsche Jugend oder Vom ewigen Zweiten

Das war er also. Der erste Teil der Woche der Wahrheit. Mit den Spielen gegen die letzten beiden Mannschaften der Bundesliga, die noch zwischen dem FC Bayern und der Herbstmeisterschaft stehen.

In der letzten Woche gab’s für Leverkusen ja schon eine bemerkenswerte Niederlage in Ost-Westfalen – die Töne nach dem Spiel waren trotzdem nicht weniger nassforsch. Vor allem ein Herr Helmes tat sich hier hervor.

Nun. Das Thema dürfte sich zunächst mal erledigt haben.

Mir ist natürlich noch bewusst, dass ich irgendwie schon Bedenken hatte, die sich spätestens beim Anblick der bayerischen Aufstellung in ein ausgeprägtes Unwohlsein steigerten.

Ottl in der Startelf? Zusätzlich zur B-Innenverteidigung und einem zuletzt schwächelnden Schweinsteiger?

Bayer dagegen in Bestbesetzung. Aua.

Entsprechend ging das Spiel auch los.

Recht offensive Werkskicker und unsicher wirkende Defensiv-Spieler in der Klinsmann-Elf. Ganz zu schweigen von der fehlenden Bindung zur Offensive. Parallel wurde Ribéry von bis zu vier, fünf gegnerischen Spielern bewacht. Das hätte böse enden können. Vor allem weil’s mal wieder viel zu langsam ging. Wir haben einfach zu viele Ballverschlepper in der Mannschaft. Ganz besonders tat sich hier die rechte Seite mit den Sportskameraden Oddo und Schweinsteiger hervor.

Insgesamt eine erste Halbzeit, die Bayer in der Summe im Vorteil sah, auch wenn Bayern in der zweiten Hälfte eben dieser besser ins Spiel fand, da auch Ribéry mehr Platz bekam und das Spiel fortan unnachahmlich ankurbelte.

Ein 0:0 zur Pause war angemessen, da Bayer zwar ein, zwei Chancen (Lattentreffer) mehr hatte, den Bayern aber z.B. ein Elfmeter (Friedrich an Toni) verwehrt wurde. Später mehr dazu.

Im Pausentee der Bayern fand sich offenbar erneut ein Wachmacher. Denn kaum hatten die Münchner die Kabine verlassen, übernahmen sie vollends das Kommando auf dem Platz.

Ribéry konnte schalten und walten wie er wollte und auch die Stürmer wurden jetzt besser in Szene gesetzt. Zudem brillierte die linke Seite mit Lahm, Zé und Ribéry nun wie aus einem Guss und überdeckte die restlichen Schwächen im Flügelspiel.

Angriffswelle auf Angriffswelle rollte auf Adler zu, allein, die Verwertung der Chancen ließ einmal mehr zu wünschen übrig.

Das 1:0 war für diese veränderte Herangehensweise der Bayern symbolhaft und folgerichtig. Sogar ein Ottl schwang sich nun zum sicheren Rückhalt im defensiven Mittelfeld auf. Und die wackelige Innenverteidigung (man merkt Demichelis‘ Abwesenheit immer dann besonders schwerzhaft wenn er nicht da ist…) hatte deshalb auch wesentlich weniger Probleme als noch in den ersten 45 Minuten.

Aber erst das 2:0 als Absicherung des Erfolges beruhigte meine Nerven, denn wir sind schließlich heuer gebrannte Kinder und keine noch so hohe Führung kann uns Fans Sicherheit geben.

Trotzdem das Fazit: Die zweite Hälfte der ersten Halbzeit und die gesamte zweite Halbzeit rechtfertigten diesen Sieg. Auch in dieser Höhe. Nach dem Spiel konnte dem auch kein Leverkusener widersprechen.

Ein paar andere Themen: Elfmeter Luca Toni.

Das ist das Problem mit einem Image. Steht man erstmal unter dem Verdacht (auch durch die Medien geschürt), ein Hinfaller zu sein, bekommt man im Zweifelsfall eben keinen Elfmeter. Dies geschah Toni in dieser Saison nun schon zum zweiten Mal. Erst in Dortmund und jetzt in Leverkusen. Selbst sein Gegenspieler räumte hier ein Halten am Trikot ein, allein der Schiedsrichter hat’s nicht gesehen.

Pech.

Aber halt. Das Wort Pech kommt doch im Zusammenhang mit dem FC Bayern gar nicht vor.

Womit wir beim nächsten Thema wären.

Wie oft hat Herr Reif gestern erwähnt, dass die Klinsmann-Kicker in dieser Saison das Glück hatten, dass die Gegner nur Latte oder Pfosten getroffen haben und somit in dieser Statistik führend sind?

Gefühlt: 20x.

Unrichtig ist das natürlich nicht. Aber wo bleibt die Erwähnung, welch‘ miserable Chancenverwertung die Bayern allein in den letzten Spielen hatten?

Luca Toni hätte ansonsten bestimmt keine zehn Tore Rückstand auf Herrn Ibisevic. Eher so um die fünf. Und die Bayern müssten im Heimspiel gegen Hoffenheim auch kein 4:0 erzielen, um an ihnen vorbeizuziehen.

Aber so ist das eben mit dem Konjunktiv.

Elfmeter gestern, in Gladbach (an Lahm) und in Dortmund gegeben (und verwandelt), noch dazu – verdientermaßen – 4-5 Tore mehr gegen Cottbus und wir müssten uns über die Herbstmeisterschaft keine wirklich großen Sorgen machen.

Egal.

Zwei Dinge sind mir ausserdem noch aufgefallen:

Im Gegensatz zur Vorsaison fällt Ribéry aktuell noch nicht ab, er rennt einfach immer weiter und die Bayern halten fest an ihrer Aufholjagd und waren Bayer gestern auch an Frische massiv überlegen, obwohl sie im Gegensatz zu Leverkusen und Hoffenheim Championsleague spielen!

Stark.

Jetzt schön ausruhen und Hoffenheim am Freitag schlagen. Egal wie hoch. Für’s Torverhältnis kann auch die Woche danach noch reichen, wenn wir zu den Babbel-Schwaben müssen und Hoffenheim zuhause gegen Schalke spielt. Irgendwann muss bei Schalke ja mal der Knoten platzen…

Vier Minuten fehlen zur Tabellenführung

Eigentlich ist das ja unfassbar, dass die Bayern in sage und schreibe vier Minuten vier Tore gegen Bochum und in Gladbach bekommen und ihnen somit vier Punkte und die Tabellenführung fehlen.

Noch dazu, wo sie in beiden Spielen eigentlich mehr als überlegen waren.

Aber so ist eben Fußball und wenn man als Blogger mal ’ne Nacht drüber schläft, kann man vieles schon viel nüchterner analysieren. Auch wenn mein Sohn den Aufschrei beim 2:2 wohl längere Zeit nicht vergessen wird.

Der Reihe nach.

Lahm kehrte in die bayerische Startelf zurück. Und was uns während seiner Abwesenheit – trotz der Siege – gefehlt hat, sah man beim 1:0. Das war wirklich stark.

Nicht weniger stark war sein Vorstoß, als ihm Paauwe einfach mal so im Strafraum auf den Fuß trat. Hätte man sehen können – sah der Schiedsrichter aber nicht. Pech.

Ein 2:0 zur Halbzeit und somit ein 3:0 durch Ribérys Elfmeter, hätten die gestrigen Gladbacher nie und nimmer aufgeholt. Echt nicht. Den Gegnern zwei (und mehr) Tore zu schenken (Hamburg, Bremen, Bochum, Wolfsburg, Gladbach), scheint aber in dieser Saison mehr und mehr zur Lieblingsbeschäftigung der Bayern zu werden.

Hätte nicht sein müssen. Denn die Gladbacher zeigten über weite Strecken der Partie, weshalb sie im Tabellenkeller stehen und in dieser Saison es sehr schwer haben werden die Klasse zu halten:

Bis auf Baumjohann und Marin ist da nicht viel erstklassiges. Das ist zwar hart, für uns Bayern aber noch bitterer, dort eben nur einen Punkt geholt zu haben.

Das es nur ein Punkt wurde hatte diverse Gründe.

Erstens die Auswechslung von Lahm. Danach musste Zé Roberto dort wieder spielen und setzte seine Schwächephase, die er hier in den letzten Spielen zeigte nahtlos fort. Sah man überdeutlich beim 2:2, als er völlig orientierungslos seine Gegenspieler stehen ließ.

Zweitens die Auswechslungen insgesamt. Machte der Wechsel Borowski gegen Schweinsteiger (’ne glatte 5) noch Sinn, hatte ich persönlich den Eindruck, dass mit der Hereinnahme von Kroos und vor allem Sosa (offensiv schwach, defensiv eine Katastrophe!) das falsche Signal gesetzt wurde. Für Freund und Feind.

Das hatte was Überhebliches und zeigte den Gladbachern, dass hier vielleicht noch was geht.

Man darf in der Bundesliga selbst gegen Abstiegskandidaten wie Gladbach niemals zurückstecken. Heuer auch nicht bei einem 2:0!

Die Gegentore der Gladbacher (mit den ersten Torschüssen?) fielen für mich wie aus dem Nichts. Aber wie kann es sein, dass wir uns als FCB selbst bei einem Anschlusstor zum 1:2 in der 79. Minute kurz danach gar ein zweites, noch schlimmeres und noch einfacheres Gegentor einfangen??

Woher kommen immer wieder diese Konzentrationsschwächen?

Da mag es auch nur ein schwache Ausrede sein, dass die Gladbacher eigentlich schon in der ersten Halbzeit nur noch zu zehnt hätten spielen dürfen, als Gohouri zunächst Lucio umsensen wollte, dieser sich in Sicherheit sprang, G. danach die Welt nicht mehr verstand, für’s Beschweren Gelb sah und direkt im Anschluss dem Schiedsrichter zweimal den Vogel zeigte.

Es ist ganz einfach:

Die Bayern hätten diesen Gegner abschießen müssen. Wie eben schon die Bochumer. Allein, solche Aussetzer scheinen in dieser Saison typisch zu sein. Wollen wir nur hoffen, dass sie die Ausnahme bleiben.

Das einzige, was mir an diesem Spiel gefiel?

Das trotz der zwei verlorenen Punkte die Bayern ihren Abstand zum HSV noch vergrößern konnten.

Immerhin.

Gegen Cottbus geht’s um Wiedergutmachung. Wollen wir’s hoffen. Die Herbstmeisterschaft wird der FC Bayern so auf jeden Fall nicht erringen. Denn selbst mit zwei Siegen gegen Leverkusen und Hoffenheim (aktuell imho eher unwahrscheinlich), holen wir den Torerückstand auf beide bestimmt nicht mehr auf…

Zehn kleine Bayernlein

Politisch korrekt der Titel, oder?

Würden wir öfter gegen Florenz spielen, hätten wir irgendwann keine lauffähigen Spieler mehr. Nach dem Hinspiel fällt Herr Lahm mit einer „Knochenverletzung am rechten Sprunggelenk“ aus und nach dem Rückspiel trifft es nun Herrn Schweinsteiger.

Schön.

Das sind ja die besten Aussichten für das Spiel in Gelsenkirchen. Zumal auch die Rückkehr von Luca Toni noch nicht gesichert ist.

Wieviele Spiele sind das jetzt noch bis zum 10-Spiele-Nonstop – Durchbruch von Herrn Podolski?

Unfassbar schlechtes Laienspieltheater

Das Thema Ballack, Frings und Co. nimmt immer groteskere Formen an.

Herr Ballack gibt ein Interview, BundesJogi reagiert, für seine Verhältnisse sogar recht heftig, derLutscher legt nach und provoziert, offenbar ganz bewusst, seinen Rauswurf aus der Nationalmannschaft. Andere Nationalspieler, die scheinbar für sich noch eine nationale Zukunft sehen, äußern ihr Unverständnis über die Möchtegern-Krawallbrüder.

Tja.

Ich sag’s mal so: Das ich beide, Ballack und Frings, für Spinner halte, ist ja keine echte Neuigkeit, dass allerdings derlei Dinge bei den beiden hochkochen, hätte selbst ich nicht für möglich gehalten.

Bei Ballack ist’s klar die verletzte Eitelkeit. Er sieht sich als Chef im Ring, wohl auch gegenüber Löw. Da hat die von Löw geäußerte Nicht-Garantie auf die Stammplätze – aufgrund von schlechter Erfahrungen bei der EM – neben dessen ebenso offener wie deutlicher Parteinahme für Bs neuen Intimfeind Bierhoff, wohl einiges Görlitzer Porzellan beim ewigen Vize zerschlagen.

Ähnlich strukturiert ist Torsten F.:

Aufgrund einer Verletzung nicht spielen zu können, kann sein Ego ja gerade noch akzeptieren – dann hört’s aber schon auf.

Dessen aktuelles Theater hat allerdings eher Bierzelt-Niveau (s. Interview nach dem gestrigen Spiel).

Einzelne stimmen beiden zu. Wahrscheinlich aus eigenen Gründen, die mit der aktuellen Situation gar nix zu tun haben. Andere – auch wenn’s die üblichen Verdächtigen sind – haben weniger Verständnis.

Zu Recht, wie ich finde.

Ganz nebenbei findet im Rahmen dieses „Machtkampfes“ eine Lichtgestalt des deutschen Fußballs wieder zur alten, flächendeckenden Anerkennung zurück: Der Kaiser.

„Grundsätzlich wird mir zuviel geredet in der Nationalmannschaft. Jeder meldet sich zu Wort, ob das ein Kuranyi ist, der plötzlich verschwindet oder ein Frings, der meint zurücktreten zu müssen. Jetzt kommt Michael Ballack als Kapitän. Man sollte diese Unebenheiten, wenn es solche gibt, intern bereinigen.“ […] „Das ist ein Mimosenhaufen geworden, das ist schier unglaublich. Die sollen ihren Mund halten und Fußball spielen.“

Danke, Franz.

Lucas Rippe und Lahms Fußwurzelknochen

Mhm.

Nach Lahms Verletzung muss jetzt auch Luca Toni passen.

„Schwere Rippenprellung sowie eine Muskelentzündung“ – 10 Tage Zwangspause, 2 Tage gar absolutes Bewegungsverbot.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie weh so eine Rippenprellung tut (bei fast jeder Bewegung). Man kann da auch nix machen, das heilt von selbst, braucht aber Ruhe und Zeit.

Jetzt gibt’s imho allerdings andere Probleme:

Die gegen Florenz nicht wirklich sattelfeste Abwehr erleidet eine weitere Schwächung und im Sturm gehen wir jetzt auf dem Zahnfleisch.

Man kann’s allerdings auch positiv sehen:

Lell und Lukas können endlich mal wieder zeigen, was sie drauf haben und um einen Stammplatz kämpfen. Auf dem Platz.

Wer diese Zeilen liest und nicht schmunzeln muss, hat meinen Respekt.

Schon komisch. Wir stehen vor dem neunten Bundesligaspieltag und einige Spieler zeigen schon Ermüdungserscheinungen (fiel mir in den letzten Spielen immer wieder auf), bis eben zu den aktuellen Verletzungen.

Ist das noch normal, oder läuft da irgendwas in die falsche Richtung?

Zwischendurch-Euphorie schon wieder vorbei?

Ich befürchte das Schlimmste.

Unser FlügelPhlipp hat sich gegen Florenz eine „Knochenverletzung am rechten Sprunggelenk“ zugezogen.

Klinsmann rechnet zunächst mal mit einer Pause von „zwei, drei Spielen“.

Na dann.

Lahm selbst ist „optimistisch“, rechnet damit „dass er in der Vorrunde auf jeden Fall noch spielen werde“.

Da muss ich, ehrlich gesagt, erst mal Schlucken.

Die anderen Folgen sind fast noch schlimmer:

„Um Lahms Ausfall aufzufangen, sieht Klinsmann neben dem Einsatz von Lell auch die Möglichkeit, wieder auf eine Dreier-Abwehrkette umzustellen oder Zé Roberto als Linksverteidiger nach hinten zu beordern.“

Ach Du Sch…..

Am Rande des Abgrunds?

Vor dem Spiel war mir mulmig. In Halbzeit 1 wurd’s schlimmer. Allein die zweite Halbzeit im gestrigen CL-Heimspiel gegen Lyon rückte da das eine oder andere wieder gerade.

Ich hatte es zum Seitenwechsel schon im Hinterkopf:

Erneut eine Komplettrotation, ein Demichelis auf der „falschen“ Position, der sich dann prompt mit ’nem Eigentor „bedankt“, Ernüchterung somit auch in der CL.

Weia, Klinsi.

Dann aber einen FC Bayern, der einmal mehr eine Steigerung zeigen konnte. Zé Roberto wurde mit Demichelis zum besten 6er-Gespann der Saison und mit Wille, Kampf und Einsatz kamen die Münchner zum mehr als verdienten Ausgleich.

Normalerweise ein Punktverlust, aber durch das abermalige Remis der Florentiner eher ein Punktgewinn und das Verteidigen der Tabellenführung. Schön.

Sicher. Vieles im Spiel der Bayern war nicht so prall.

Zum Beispiel ein Luca Toni. Wo ist seine Kaltschnäuzigkeit geblieben? Klose ebenfalls mit wenig Fortune, denn Laufbereitschaft und Einsatz kann man ihm immer weniger absprechen.

Allerdings: Was sollen die Stürmer machen, wenn sie eigentlich überhaupt keine Bälle in die Füße bekommen und fast jeden Pass noch individuell verarbeiten müssen?!

Das offensive Mittelfeld war in HZ1 fast zahnlos (trotz Lahm/Ribéry). Auch hier wurd’s später besser, die letzte Durchschlagskraft fehlt weiterhin. Abgesehen davon, dass die Olympique-Defensive so schlecht nun auch wieder nicht ist.

Es gibt keine Alternative: Nur Geschwindigkeit bezwingt die europäischen Abwehrreihen.

Im Klinsmann-Team fällt mir jetzt kein wirklicher Totalausfall ein. Es gab höchstens ein paar Ausfall-Momente, wie z.B. diesen (ja was war das eigentlich?) „Kopfball“ von Demichelis vor seinem Eigentor, dieser Quer-/Rückpass von Lahm in HZ2, als Lyons 100-Mio-Stürmer, Benzema, fast noch das 1:2 erzielen durfte, oder noch einige Szenen aller anderen.

Am Ende des Spiels war fast allen Bayern-Akteuren der Kampf anzumerken. Lahm pumpte gewaltig, nicht weniger Oddo.

Ob es jetzt, wie derJürgen es ausdrückte, eben jenen Sinn gemacht hatte, Zé Roberto in Hannover zu schonen, damit er dieses mehr als gute Spiel zeigen konnte, vermag ich nicht zu beurteilen (bringt auch nix), allein, diese Rotation gestern brachte die zuletzt fehlende Sicherheit in dieser Zone zurück.

Was sollte uns jetzt am Herzen liegen?

Das wir eine Stammformation bekommen!

Auch hier hat unser Guru einen Satz parat: „Die Stammformation bildet sich selbst.“ Und zwar durch Leistung.

Wollen wir es hoffen. Am Samstag geht’s in die nächste Runde.