Der Robben-Faktor oder Willkommen im Club, BVB

Mein FC Bayern hat gestern gegen die Lauterer gewonnen. Und zwar ebenso verdient wie standesgemäß. Jedes Tor gegen die Pfälzer ist ein gutes Tor. Nicht nur von uns geschossen.

Gleichwohl wäre allein die Betrachtung des Ergebnisses reine Augenwischerei.

Bis zum 1:0 durch unseren Heilbringer stand der Sieg auf der Kippe. Ein Remis lag in der Luft. Und nicht nur zur Halbzeit.

Es gab zwar jede Menge Alarm in des Gegners Defensive, aber entweder fischte Herr Rodnei die Bälle ab, oder unsere Bemühungen waren zu unpräzise.

Ganz im Gegensatz zu unserer Defensive. Da war gefühlt mit jeder Aktion unseres Gegners Holland in Not.

Alter Schwede, wie viele Fehlpässe waren das in der roten Zone in der ersten Halbzeit? Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen.

Das letztwöchige Gastspiel bei der Werksmannschaft in Niedersachsen habe ich ja (leider) verpasst, aber so oder so ähnlich muss das wohl gegen Ende des Spiels ausgesehen haben. Von daher ein Vorteil, wenn diesmal die zweite Halbzeit die bessere war.

Trotzdem muss man darüber reden dürfen, dass Herr Lahm auch am 19.Spieltag in der Post-WM-Saison seiner Form hinterher läuft, ein Herr Badstuber sichere Pässe zumeist nur zum Torhüter spielen kann und man permanent den Eindruck hat, der bricht sich die Füße, wenn ihm zwei Gegenspieler entgegenkommen und er einen komplizierten Pass spielen müsste.

Zu allem Überfluss agierte Herr Timoschtschuk wie ein A-Jugendlicher, der sein erstes Bundesligaspiel absolviert. Von Herrn Gustavo will ich erst gar nicht reden. Vor dem Spiel habe ich die noch Stirn darüber gerunzelt, dass unser Trainer davon sprach, er hätte „noch Probleme mit der Eingewöhnung“. In welcher Liga hat der in den letzten 1,5 Jahren gespielt? Oder ist das sein Zwillingsbruder?

Im Ernst: Das hört sich nach massivem Bashing an. Vielmehr steckt aber massive Unsicherheit und Befürchtung dahinter, dass es gegen richtig starke (oder euphorisierte) Gegner wie Inter oder Aachen schief gehen könnte.

Wo ist diese Vorbereitung geblieben, von der alle im Verein so extrem geschwärmt haben? Das wirkt alles total instabil.

Umso erstaunlicher, was gestern am Ende dabei heraus kam.

Andererseits muss man dabei erwähnen, dass in der zweiten Halbzeit ein ganz anderer FC Bayern auf dem Platz stand. Ein FC Bayern, der statt eines Pausentee mit Baldrian wohl drei bis vier Tassen Cappuccino gereicht bekam.

Endlich möchte ich hinzufügen.

Auch wenn heuer selbst ein 2:0-Heim-Vorsprung noch keine 100%-tige Souveränität bringt. Gesehen nach dem 1:2-Anschlusstreffer, der wie aus dem Nichts infolge des ukrainischen Luftlochs zustande kam.

Übel.

Dann allerdings der Abpraller, der bei Gomez landete zum vorentscheidenden 3:1. AusdieMaus.

Glücklich zwar, aber selbst das hat uns ja in Wolfsburg gefehlt.

Alles Weitere war zur Abwechslung mal eine Konsequenz, die wir nicht immer genießen durften in dieser Saison. Denn dass das Torverhältnis entscheidend sein kann, sieht man ja daran, dass wir durch die Ergebnisse der Konkurrenz nun schon punktgleich auf Position 3 liegen. Aufgrund des Torverhältnisses. Auch wenn wir davon ausgehen müssen, dass die Gladbacher heute nicht ausgerechnet gegen die Leverkusener zurück in die Spur finden.

Zurück zum Spiel und unseren Helden.

Kraft zeigte ein ordentliches Spiel, lenkte einen Ball stark um den Pfosten. Zweimal ließ er sich aber von unserem Hühnerhaufen in HZ1 anstecken und irrte verwirrt durch den 5-Meter-Raum. Schwamm drüber.

Über die Defensive habe ich schon einiges gesagt. In HZ2 wurde es besser, vor allem auch deshalb, weil von den Lauterern noch weniger kam. Abgesehen von einem kurzen Aufbäumen nach dem Anschlusstreffer.

Das defensive Mittelfeld?

Decken wir den Mantel des Schweigens darüber. Herr van Bommel wird bis zu seinem Abschied seine alte Form der Vorsaison nicht wiederfinden. Und als Kapitän genießt er unter unserem Trainer aus Prinzip Artenschutz. Iss so. Kann man nicht ändern, braucht man sich also auch nicht drüber aufzuregen. Herr Gustavo wechselte sich ja mit Herrn Pranjic auf diversen Positionen ab. Sicherer wurden seine Aktionen dadurch in der Breite nicht.

Die Flügel waren lahm. Schade. Allein Herr Robben und Herr Müller machten Alarm. Ganz vorne. Dahinter kam allerdings nichts nach und so blieben es Einzelaktionen. Gefährliche zwar und im weiteren Verlauf erfolgreiche, aber „wie aus einem Guss“ ist was anderes.

Die restliche Offensive?

Herr Schweinsteiger – bemüht.

Herr Gomez – nicht minder. Aber was unser schwäbische Spanier da in der ersten Halbzeit zeigte, war mehr als ausbaufähig. Sein eindeutiger Vorteil gegenüber Konkurrent Klose: Er redet nicht nur von Stammplatz, er rechtfertigt ihn, indem er Chancen auch verwertet. Und sich jetzt sogar in der Torschützenliste nach vorne geballert hat. Respekt.

Chancen muss man nutzen. Und das hat der FC Bayern gestern endlich einmal wieder konsequent getan. Nicht mehr und nicht weniger. Das es überhaupt zu derlei Chancen kam, haben wir aber auch der Rückkehr eines Herrn Robben zu verdanken.

Wo wären wir, wenn er schon früher… ach lassen wir das.

Was mich freut – fernab jeglichen Aufholjagd-Gefasels – dass die Dortmunder nun endlich auch einmal von ihrer eigenen bitteren Medizin gekostet haben. Überlegen gespielt, 1:0 geführt und spät den Ausgleich bekommen, weil man Chancen nicht nutzt? Willkommen im Club, Ihr Dortmunder!

Mehr gibt es von meiner Seite nicht zu sagen.

Jetzt geht’s nach Aachen, dass wird ein heißer Tanz. So aus Prinzip und weil die Grenzstädter nix anderes haben, worauf sie sich konzentrieren können/müssen. Danach gegen die Bremer, die sich ebenfalls mental schon seit Wochen auf ihr Heimspiel gegen uns freuen. Auf ein Heimspiel, in dem sie sich wieder mit 11 Mann am eigenen Strafraum versammeln werden um dann unsere Wackeldefensive mit massiven Kontern zu überraschen. Um was wollen wir wetten?

Bis dahin genieße ich allerdings noch dieses wundervolle Ergebnis von gestern. Gegen meine „Lieblingsgegner“.

Die kürzeste Rekordaufholjagd in der Bundesliga-Geschichte. 86 Minuten.

Das war sie also. Unsere Aufholjagd. Auf den Titel, auf Dortmund.

Ein läppisches 1:1 bei zuvor mehr als verunsicherten Wolfsburgern?

Nach dieser ganz, ganz tollen Vorbereitung? Nach dieser ganz, ganz großen Zuversicht, endlich eine Serie zu starten? All der Selbstsicherheit und den vielen, vielen Videostudien der Vorrunde?

Fein. Aber es sind ja immer noch 48 Punkte zu vergeben.

Schwachfug. All das.

Ich bin fertig mit dem Thema Meisterschaft. ‚Hatte ohnehin nur eine vage Hoffnung. Insofern Leverkusen die Dortmunder schlägt und wir in Wolfsburg gewinnen. Naiv nennt man so was.

In dieser Saison spielen Teams wie Leverkusen zuhause 1:1 gegen uns und ergeben sich der Borussia, schlägt Schalke uns 2:0 und liefert einen Offenbarungseid ab gegen den HSV. Den HSV.

Skurril bis lachhaft, dass der FC Bayern seinen Rückstand auf die Plätze 3 und 4 sogar verkürzt hat.

Trotzdem sind dies die Sphären in denen sich die Münchner heuer bewegen. Europa League bis Championsleague-Qualifikation.

Mehr kann man nicht erwarten, wenn man in den ersten 30 Minuten eines Gastspiels gefühlte zehn 100%-tige Chancen auslässt und in 18 Spielen 6 von 10 Elfmetern verschießt.

Ein Treppenwitz. Für einen Verein wie den FC Bayern.

Das einem „Leader“ wie Schweinsteiger passiert, einen Ball im eigenen Strafraum in der 86. Minute nicht einfach wegzuhauen, sondern das Problem spielerisch lösen zu wollen, spricht schon eine deutliche Sprache. So kommen wir nicht vom Fleck. Als ob all die Teams, die sich in dieser Saison gegen uns Punkte erkämpft, erzittert oder erduselt haben, danach den großen Durchmarsch hinlegten.

Pfff.

Am meisten nerven mich diese Allgemeinplätze nach dem Spiel. Die höre ich jetzt schon die ganze Saison. Ein – in Gedanken längst abwesender – Mark van Bommel faselt immer noch etwas davon, dass er solange an die Meisterschaft glaubt, wie rechnerisch alles möglich sei. Aha. Unrecht hat er nicht, aber man nimmt ihm, nimmt man dem FC Bayern derlei noch ab?

Und jetzt fällt auch noch Ribéry aus. Zwar kürzer als gedacht. Aber auch das Comeback von Robben zeigte ja, dass wir unsere Topform mit beiden Flügelflitzern wohl erst wieder erleben dürfen, wenn der Zug in Meisterschaft und Championsleague (Inter legt nämlich gerade eine Siegesserie hin) längst abgefahren ist.

Punkt. Bitter, aber iss so. Ich bin da ganz realistisch.

All das sage ich, wo ich doch nur Bilder von Zusammenfassungen gesehen habe.

Aber die zusätzlichen Kommentare über die unterschiedlichen Kanäle bestätigten das ja.

Gibt es überhaupt etwas Positives zu vermelden?

Doch. Tatsächlich.

Ab sofort will Herr Robben die Elfmeter schießen. Ein Anfang.

Und dann – was für eine Geschichte – hält Herr Kraft doch tatsächlich als gäbe es kein Morgen. Sogar einen Elfmeter. Sagenhaft (wie erwähnt: Ich springe. Und zwar über meinen Schatten).

Aber eben auch nur ein Spiel. Womit wir bei insgesamt drei wären. Also belassen wir es dabei und konzentrieren wir uns darauf, wie wir es jetzt endlich einmal schaffen, die Konzentration über die vollen 90 Minuten zu halten.

Das wäre der nächste Schritt. Auf dem mühsamen Weg zu Platz 2.

Einzelkritik?

Fällt schwer, wenn man keinem Spieler über die volle Distanz zusehen konnte.

Robben mit guten Ansätzen. Da spielt wohl die Zeit für uns. Ebenso wie bei vielen anderen.

Nächste Woche gegen Kaiserslautern. Dann auch wieder live. Gegen Lauterer im Übrigen, die ich heute ja live (in 3D) erleben durfte.

Eigentlich in der Arena kein Thema (noch dazu ohne Lakic, einem der Torschützen im Hinspiel). Aber was heißt das schon in dieser Anti-Bayern-Saison…

So schnell sind 23 Tage Winterpause rum

Kinder, wie die Zeit vergeht. Aber rund um den FC Bayern wurde uns in dieser Winterpause ja auch einiges geboten.

Vermeintlich.

Denn am Ende haben sich alle lieb und freuen sich wie Bolle auf die Rückrunde.

Wer bin ich, dass ich mich vor derlei Euphorie verschließe? Eben.

Am besten ließe sich diese Winterpause wohl in der Aufstellung beschreiben. Vielmehr dem Vergleich der Spieler, die beim Schlusspfiff des letzten Spiels vor der Winterpause auf dem Platz standen und der wahrscheinlichen (Wunsch-)Aufstellung zum morgigen Rückrunden-Auftakt der Bayern in Wolfburg.

Butt
Lahm – van Buyten – Breno – Pranjic
Tymoshchuk – Ottl
T.Müller – Schweinsteiger – Ribery
Klose

Kraft
Lahm – Breno – Badstuber – Gustavo
Schweinsteiger – van Bommel
Ribery – T.Müller – Robben
Gomez

Noch Fragen?

Das Spiel der fünf Halbzeiten oder Winterpause. Schade.

Was für ein Spiel. In allen fünf Phasen.

Erst ein schwäbischer VfB der – na klar – gegen uns mächtig Gas gibt. Einige unserer Herren Fußballer zeigten sich mehr als überrascht darüber. Dann ein FC Bayern, wie wir ihn lieben. Eiskalt und gnadenlos.

Nach dem 0:2 höre ich mich selber sagen: „Wenn wir jetzt noch das 0:3 machen, dann glaube selbst ich, dass in HZ2 nix mehr schief geht“.

Und was passiert?

Die Bayern rund um den agilen Müller und den endlich wieder starken Ribéry machen das.

Sicher. Unser Gegner zeigte eine Defensivleistung, in der selbst die Sportskameraden van Buyten und Demichelis noch eine Verstärkung darstellen würden, aber zu solchen Fehlern und Unaufmerksamkeiten muss man den Gegner erst einmal zwingen. Und ganz ehrlich: Der FC Bayern hat in dieser Hinrunde schon genug Punkte mit solchen Dingen liegen gelassen und somit den Dortmundern die Chance zu solch einem großen Vorsprung gegeben.

Gleichwohl ist der FC Bayern im auslaufenden Jahr 2010 der FC Bayern. Und somit erlebten wir – wie unzählige Male zuvor – erneut ein Deja Vu.

Schlafmützige Bayern fangen sich direkt nach Wiederanpfiff ein Gegentor, das den Gegner tatsächlich noch einmal aufbaut.

Endlich, ja endlich einmal sehe ich danach aber meine Mannschaft, mein Team, dass sich wehrt und rigoros zurückschlägt.

Zack. Zack.

5:1 führen die Bayern beim schwäbischen Abstiegskandidaten. Ich kann mein Glück kaum fassen. Sollte ich aber besser, denn die Münchner haben an dieser gewissen Art von Aufbauarbeit Gefallen gefunden und somit gelingt es diesem – phasenweise zweitklassigen – Gegner doch tatsächlich noch einmal so etwas ähnliches wie Spannung ins Spiel zu bringen.

Hallo, FC Bayern?

Beim Stand von 5:1 – auswärts – in der 54. Minuten darf man nie und nimmer innerhalb von 6 Minuten noch zwei Gegentore fangen. Echt nicht.

Sowas geht gar nicht.

Und wann hört das endlich mal auf?

Klar. Wir wissen nicht, wie es mit Schweinsteiger gelaufen wäre. Aber Ottl und van Bommel gehen in dieser Form gar nicht. Ganz zu schweigen von Herrn Lahm, der am eigenen 16er den Ball vertändelt und fast noch ein weiteres Gegentor verschuldet (um nur mal eine Szene unseres Ex-Flügel-Weltstars zu nennen)!

Komische Stimmung. Irgendwie.

Zum Abschluss der Hinrunde darf ich einen fast perfekten Bayern-Spieltag erleben. Rückstand um Rückstand auf diverse Konkurrenten aufgearbeitet um auf einem Europapokalplatz zu überwintern und ferner mit der Erkenntnis, dass der BVB tatsächlich noch verlieren kann.

Alles gut. Eigentlich. Aber andererseits schade. Weil es erstens immer noch zu viele Streuverluste und Risiken in diversen Mannschaftsteilen gibt und wir zweitens offenbar aktuell mit aufsteigender Kurve agieren und es mich schon interessiert hätte, ob wir das nächste Spiel ebenfalls so gespielt und Dortmund ebenfalls… ach was solls. Es ist Winterpause und wir wollen nicht übertreiben.

Jetzt noch den Pokal im Wiederholungsspiel von Sonntag gut über die Runden bringen und dann ein paar Tage durchschnaufen.

Wann fängt das berühmte Trainingslager an? Und wie geht es Robben?

In diesem Sinne: Auf gehts, Ihr Roten! Und zwar in die Rückrunde.

Weltpokalsiegerbesieger-Besieger und Der ewige Basti

Ich bin spät dran. Ich weiß. Mal wieder. Aber im Büro gibt es die übliche Jahresendrallye.

Zwei Dinge haben die Gazetten und sonstigen Kanäle rund um das Spiel gegen die Kiezkicker beherrscht. Die Tatsache, dass die Bayern wohl nun die beste Heimmannschaft der Liga sind (merkwürdige Tatsache anhand unserer Tabellensituation) und natürlich die erhoffte Vertragsverlängerung unserer neuen Mittelfeldmotors Bastian Schweinsteiger.

Meine Güte. Sollte Schweinsteiger bis zu seinem neuen Vertragsende in München bleiben, war er dann 18(!) Jahre im Verein. Das ist schon ganze Menge. Scheint aber eine neue Tendenz beim FC Bayern zu sein, eine neue Ära.

Denn ebenso die derBastian spielen ja noch weitere Eigengewächse wie Lahm, Müller und Badstuber längerfristig bei unserem Verein.

Wer will da noch davon sprechen, dass Eigengewächse und Talente beim FC Bayern keine Chance haben? Die üblichen Verdächtigen. Aber die kann man eh nicht überzeugen…

Nein, ich find‘ das mit Schweinsteiger richtig gut. Und ich bin ehrlich. Neben der Verlängerung von Müller ist das die wichtigste Nachricht in diesem Rahmen. Bei den Herren Badstuber und Lahm ist das eher das Vertrauen, auf künftige (Badstuber) oder zurückkehrende (Lahm) Stärke.

Zukunftsmusik.

Zurück zum Spiel.

Direkt nach Anpfiff wähnte ich mich im falschen Film. Die Hamburger Sportskameraden legten los wie die berühmte Feuerwehr und brachten unsere Defensive nicht nur einmal bedenklich in Schwierigkeiten. Am Ende sind wir schlauer und begriffen, dass dieses Spiel im Rahmen des diesjährigen Musters eine Vertauschung der beiden Halbzeiten mit sich brachte:

Ein starke zweite und extrem viel Schwimmübungen zum Start der ersten Halbzeit.

Sei es drum. In unserer Punktesituation nehmen wir es, wie es kommt.

Und es scheint zu kommen. Also Besserung. Herr Ribéry gewinnt pro Spiel 5-10 Prozent und ist demnach aktuell schon wieder bei… na auf jeden Fall besser als zuvor.

Daneben hatte Herr van Bommel diesmal keine rotwürdigen Fouls dabei. Ein deutliches Zeichen für bessere Fitness?

Sicher. Es gab Ausfälle. Herr Müller als Mittelstürmer. Aua. Aber sind wir nicht zu streng. Dafür, dass der FC Bayern gegen St.Pauli mehr oder weniger ohne echten Stürmer auf dem Platz stand, war das alles recht ordentlich.

Überhaupt, St.Pauli.

Ich sag es ja nur ungern (nein, ist gelogen, mir gefällt das sehr gut), aber St.Pauli ist die bessere Hamburger Mannschaft. Nicht zwingend tabellarisch, aber wenn ich die beiden Spiele vergleiche, dass war St.Pauli doch weit aus näher an einem Sieg gegen uns und wir gegen die Stadtteilkicker mehr in Bedrängnis als über die vollen 90 Minuten gegen HSV. Iss so. Bringt aber nix, denn beide liegen hinter uns und haben andere Probleme. Also abhaken.

Die Hinrunde ist nun fast rum. Robben trainiert (bald) wieder (noch so Wahnsinnsmeldung) und wir können uns nun voll und ganz auf die schwäbischen Bruno-ianer einstellen.

Na, ob das ein Auftakt nach Maß für den neuen VfB-Trainer wird? Ich hoffe nicht.

Auf geht’s, Ihr Roten!

Gruppenphasenrekord oder Ribéry-Festspiele?

Besser spät als nie. Also der Bericht zum Basel-Spiel und Abschluss der diesjährigen Gruppenphase.

Wir haben einen neuen Rekord erzielt. An erzielten Toren und gewonnenen Spielen. Ist doch so, oder?

Insgesamt hört sich das sehr gut an. Trotzdem bizarr.

Denn schaut man sich die Gruppenspiele im Einzelnen und im Vergleich die Bundesliga im speziellen an, dann wirken diese Zeilen wie Hohn.

In der Königsklasse scheinen wir heuer das Glück gehabt zu haben, was uns in der Bundesliga fehlte. Da gewannen wir Spiele, obwohl unsere Abwehr ebenso schwamm wie in der Liga. Da erzielte der Gegner auch gerne mal die Tore, wenn wir selbst das nicht hinbekamen.

Ich erinnere mich an weniger Pfostenschüsse oder unberichtigt abgepfiffene Abseitstore.

Kurzum: Alles super. Oder?

Naja, sagen wir mal so: Besser so souverän in die Gruppenphase einziehen, als kläglich auszuscheiden und sich nur daran erfreuen zu können, den – nur noch ein Schatten seiner selbst gewesenen – Titelverteidiger zu schlagen.

Wenn wir ehrlich sind.

Und die K.O.-Runde startet eben erst in der so dermaßen mit Hoffnungen vollgeladenen Rückrunde, wie es noch nie eine zuvor beim FC Bayern gab.

Hoffnung zum Beispiel auf einen starken Ribéry, wie man ihn schon im Basel-Spiel sah. Wenn man nicht das Spiel gesehen, sondern nur die Berichte der Print-Journalisten gelesen hat.

Er hat zwei Tore erzielt, dass ist zunächst mal sehr gut. Beim ersten Tor stand er allerdings einfach nur mal richtig im Raum. Die wirkliche Leistung erbrachte hier Herr Contento, der tatsächlich in einem Monsterspurt den Ball noch von der Seitenauslinie kratzte und zum Franzosen spielen konnte. Großes Kino. Wie der Prä-WM-Jahr Lahm oder Herr Lizarazu. Egal.

Nein. Das war noch nicht wieder alte Ribéry. Denn abgesehen von den beiden Toren war da, vor allem in der ersten Halbzeit, noch viel heiße Luft und viel Festrennen gegen 2-3 Gegner.

Andererseits: Es ist eine Entwicklung erkennbar. Irgendwie. Und vielleicht, wenn die Kurve bis zum Rückrundenstart Mitte Januar weiter in der Weise ansteigt, ja, dann könnte es vielleicht soweit sein. Aber man weiß es nicht.

Und was soll ich groß nachtreten? Die Gruppenphase ist gespielt, wir haben – ergebnistechnisch – eine sehr gute, eine ausgezeichnete Leistung abgeliefert. Punkt.

Jetzt noch die restlichen drei Pflichtspiele gegen St.Pauli und den schwäbischen VfB abziehen und gut iss.

Dann atmen wir alle mal tief durch, pflegen Robbens Oberschenkelmuskelloch und gehen in uns.

Was es alles braucht für eine erfolgreiche Rückrunde.

Aber was ist eine „erfolgreiche Rückrunde“?

Für mich?

Erreichen der Championsleague. Entweder direkt oder über eine sichere Qualifikation. Also eher Platz 2, notfalls aber auch P3.

Und in den Pokalwettbewerben?

Also DFB-Pokal ist so eine Wundertüte. Im Prinzip würde ich da sagen: Gewinnen. Aber so was hängt eben von vielen Faktoren ab. Zum Beispiel einem Robben wie im Halbfinale in der letzten Saison. Andererseits ist ein Ausscheiden auch kein echter Mehrwert bzgl. Erholung. Sind ja kaum Spiele…

Tja und was ein Weiterkommen in der Championsleague betrifft bin ich diesmal eher skeptisch. In der letzten Saison gab es neben Glück, Toren zu richtigen Zeitpunkten und Hammertreffern a la Robben (2:3 ins Florenz und Manchester) doch auch jede Menge Willen. Und einen Klose, der im Florenz die deutlichste Abseitsstellung der Fußballgeschichte zu seinem Vorteil nutzen konnte…

Vielleicht sollten wir in beiden Wettbewerben nur von Runde zu Runde denken und in der Liga wie gesagt auf Platz 2 schauen.

Sonst noch was zum Basel-Spiel?

Unsere Innenverteidigung stand soweit sicher. Muss man in diesen Tagen ja besonders hervorheben. Die Flügel machten ab und an sogar Dampf, ein Ribéry phasenweise mit Geniestreichen und gutem Stellungsspiel.

Unser Kapitän sucht immer noch. Und zwar seine Passsicherheit und Form. Herr Kraft zeigte erneut, dass er aktuell schon ein guter Backup ist.

Schweinsteiger wie immer Dreh- und Angelpunkt, Gomez mit ganz, ganz wenigen Bällen, Kroos mit noch weniger Schüssen.

Es hat gereicht und nur das zählt ja wohl.

Jetzt die Weltpokalbesieger besiegen und in den schwäbischen Abschluss dieses Fußballjahres 2010 starten.

Auf geht’s, Ihr Roten!

Unchlaublicher Königsblauer Dusel und der Abschied vom Titel. Vorerst.

Es ist ja inzwischen bekannt, dass in mir zwei Seelen schlummern. Die eine ist während eines Bayern-Spiels aktiv, die andere davor und danach.

Mit der einen ist nicht gut Kirschen essen, die andere schreibt gerade dieses Bericht. Früher – vor den Kindern – habe ich mich vorm Bildschirm gerne auch mal wie im Stadion aufgeführt. Verbal wie körperlich. Da nimmt man sich als Vater irgendwann zurück.

In dieser Hinrunde fällt dies allerdings zunehmend schwerer. Während des Spiels. Nach dem Spiel kommt mehr und mehr das Gefühl der Resignation. Wobei das jetzt kein fishing for Mitleid sein soll.

Es ist halt einfach nur so, dass meine Bayern immer und immer wieder klasse spielen, was Aufbauen, in Führung gehen oder einfach nur gut spielen. Und später dann alles wieder umschmeißen. Mit dem Hintern, einem Ausrutscher im eigenen 16er oder sonst was.

Am Ende steht ein erneuter Punktverlust. Wie in Schalke.

Das ist bitter.

Dabei lief doch alles perfekt. Wir hatten die Knappen im Sack. Und selbst wenn der bekannte Hobby-Intellektuelle und Sportskamerad Metzelder davon faselte, dass man das ja alles so geplant hatte, den Bayern zuschauen und sie „spielen lassen wollte“, so kann man nicht umhin, diese Einschätzung ins Reich der halluzinogen Drogen zu schieben.

Sicher, es gab auch Entlastungsangriffe der Schalker und ja, wie immer, hätte einer bestimmt auch zu einem Tor führen können, aber mal ehrlich Leute, wenn die van-Gaal-Kicker auch nur annähernd so etwas wie eine Chancenverwertung ihr eigen nennen würden, dann wären für die Ruhrpottler zum Seitenwechsel schon die Lichter ausgegangen.

Die Bayern haben in dieser Saison aber so was nicht!

Vielmehr mutet es inzwischen eher wie ein zwanghaftes Muster an, dass der zunächst völlig unterlegene Gegner dann doch irgendwann das Tor, die Führung erzielt und somit das Spiel auf den Kopf stellt.

So gesehen in Gladbach, in Leverkusen und nun in Schalke. Um nur einmal ein paar Beispiel zu nennen. Aber was willst‘ da machen?

Der Trainer kann die Bälle nicht reinmachen. Und er wird seinen Spielern bestimmt nicht sagen, dass die das lassen sollen.

Unser Mann an der Linie macht doch zumeist das Richtige. Es war richtig Herrn Demichelis und Herrn van Buyten auf die Bank zu setzen. Die Vertreter Breno und Timoschtschuk standen bis vor dem 0:1 aber so was von sicher. Oder will das jemand abstreiten? Wo waren die Lücken in der defensive Mitte?

Und das Spieler, die wir vor wenigen Tagen noch sehnsüchtig zurückerwarteten, dann, wenn sie zurückkommen, nicht sofort wieder bei 100% ihrer Leistungsfähigkeit sind? Was kann der Trainer dafür?

Sollten wir lieber die Herren Ribéry, van Bommel, Contento und Co. ihre Form bei der zweiten Mannschaft suchen lassen?

Natürlich ist unser Kapitän noch lange nicht wieder in der Form des Vorjahres. Was auch seine Foultaktik und Langsamkeit (ein direkter Zusammenhang) erklärt, aber woher soll es kommen? Und Contento? Der sah doch erst alt aus, als Herr Farfan das Spielfeld betrat.

Vor allem – und da beisst die Maus keinen Faden ab – kann Herrn van Gaal ja wohl nichts für Herrn Neuer, oder?

Alter Schwede. Bei aller Antipathie, die man für ihn empfinden kann (allein, weil er im Schalker Tor steht), aber hat der Kahn-esk gehalten?

Zu allem Überfluss kam dann noch das Glück der Schalker hinzu, dass Pfostenbälle bei den Bayern vorbei, bei ihnen aber ins Tor fliegen. Ganz zu schweigen von dem Pech (nicht Verschwörung), dass den Bayern jetzt im dritten Spiel in Folge zu Unrecht ein Abseitstor nicht gegeben wurde.

Da machst Du nix.

Nein, ganz im Gegenteil bin ich nach diesem Spiel eher tiefenentspannt. Der Meisterschaftszug ist abgefahren. Das befreit. Wer glaubt ernsthaft, dass die Bayern 17 Punkte auf- und gleichzeitig 6 Mannschaften überholen. Trotz einem Robben in der Rückrunde. Wenn er überhaupt zurückkommt.

Ab sofort ist die Championsleague-Qualifikation das Ziel.

Mich erinnerte dieses Spiel an ein Gastspiel in Bremen im Herbst 2001. Als CL-Sieger und Titelverteidiger in der Bundesliga legten wir einen Superstart hin. Obwohl unser Anführer Effenberg weitestgehend verletzt ausgefallen war („was passiert wohl erst, wenn Effe erst mal zurück ist?“). Dann seine Rückkehr in Bremen und es gab prompt ’ne Niederlage. Tja.

Jetzt kommen so nach und nach die verletzten Stammkräfte zurück und was passiert? Noch mehr Sand im Getriebe. Ja, hallo?

Ist doch klar.

Sind wir lieber froh, dass auf uns nicht so ein Druck wie auf dem aktuellen Vizemeister lastete. Deren Absturz erinnerte in der Liga ja fast schon an alte Clubberer-Traditionen…

Egal, ich schweife ab.

Gibt es Anlass zur Einzelkritik? Sicher, aber darauf habe ich gerade mal keine Lust. Im Grunde ist oben dazu schon alles gesagt. Ab sofort gibt es nur noch eine Direktive: Spiele gewinnen, Plätze klettern. Nicht für die Meisterschaft. Nicht gegen den BVB. Für uns selbst. Für die Championsleague.

Sechs Punkte Rückstand auf Platz 3 und sieben auf Mainz sind schon genug. Noch zweimal Bundesliga, einmal Ananas-Cup in der Championsleague und der Kampf um das Überwintern im DFB-Pokal. Dann in der Winterpause Kräfte und Form sammeln und angreifen.

Aber bitte ab sofort ohne Tabellenrechnungen oder Vorhersagen. Ein wenig Demut nach innen und außen stünde uns aktuell mehr als gut zu Gesicht.

Aller Ehren wert, Herr van Buyten

Unser Innenverteidiger Daniel van Buyten hat ein Interview gegeben. Ein sehr offenes noch dazu.

Dafür meinen Respekt, Herr van Buyten!

Ich habe auch das größte Verständnis für die Begründungen seiner Formkrise. Ich bin selber Vater, zweifacher sogar, und weiß, wie sich sowas anfühlt und dass man da durchaus mal Konzentrationsprobleme im Job bekommen kann. Wenn man die Nacht zuvor nicht wirklich geschlafen hat, zum Beispiel.

Ebenso ist die ausgeprägte Angst um das Leben enger Angehöriger ein guter Grund.

Andererseits reden wir hier vom professionellen Fußball. Das heißt, es ist der Beruf, ein gut bezahlter obendrein, der Herren in den kurzen Hosen, gegen diesen Ball zu treten.

Wenn ein Vater, der, sagen wir mal Herzchirurg oder Pilot oder Ingenieur im Atomkraftwerk ist, mit derlei Problemen zu kämpfen hat, dann sollte der sich krank melden, mit seinem Dienst ein wenig aussetzen. Dafür hätte doch jeder Verständnis, oder?

Schließlich will man doch verhindern, dass so eine OP schiefgeht, so ein Flugzeit abstürzt oder ein AKW hochgeht.

Wieso ich derlei erwähne?

Weil Herr van Buyten in der Halbzeitpause des letzten Heimspiels gegen Frankfurt – aus freien Stücken – zum Trainer gegangen ist und um seine Auswechslung gebeten hat.

„Ich habe mich nicht wohl gefühlt, im Kopf und auch körperlich. In der Pause habe ich gezittert, ich war einfach nicht fit. Ich wollte nicht raus, weil ich keinen Mut mehr hatte zu spielen. Ich wollte das beste für den FC Bayern – und in dieser Verfassung hätte ich der Mannschaft nicht helfen können.“

und weiter

„Es ging mir in dieser Situation um den FC Bayern, um die Mannschaft, um den Sieg. Glauben sie ja nicht, daß es einfach für mich war, mit dieser Entscheidung zum Trainer zu gehen. Aber in diesem Moment war mir nur wichtig, dass wir gewinnen. Und ich hatte das Gefühl, dass ich dazu nicht 100 Prozent beitragen konnte.“

Noch einmal: Ich habe das größte Verständnis für seine Probleme und seine Verfassung, ich kann die Gründe mehr als nachvollziehen, aber bitte, wieso hat er das nicht viel früher gemacht?

Wieso hatte er nicht viel früher diese Einsicht und somit die Chance genutzt, all die anderen Gegentore zu verhindern, an denen er mittel- und unmittelbar beteiligt war?

Das werfe ich ihm vor. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

Gute Besserung, Daniel!

Auf Schalke gab es schon immer jede Menge Events

Als ich das erste Mal davon gelesen habe, konnte ich mir nix drunter vorstellen. Dann habe ich es vergessen und heute fällt mir dann dieser Link vor die Füße.

In zwei Akten inszeniert das Opernensemble „La Triviata“ das Geschehen in der Arena auf Schalke. Neben der gewohnten Form der Live-Übertragung mit dem Originalkommentar von Marcel Reif bietet Sky auf einem zusätzlichen Kanal die Bundesliga-Partie über 90 Minuten mit gesungenem Live-Kommentar.

Ich will ja gar nicht abstreiten, dass der Fußball in seiner Dramatik durchaus Elemente der Oper enthält, aber irgendwie kann ich diesem Event (noch) nichts abgewinnen.

Das mögen andere anders sehen, aber für mich zählt dann halt doch noch nur der reine Fußball. Alles andere ist Event. Andererseits sind sie da ja „auf Schalke“ ganz weit vorne. Mit Pur und Hallenbiathlon, oder?

Die Fifa, die WM, die Wetten und überhaupt

Die Fifa hat die nächsten Weltmeisterschaften vergeben.

Nach Russland und nach Katar.

Im Rest der Welt hat das einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Mich lässt das bemerkenswert kalt.

Warum? Weil ich in Bezug auf Fußball-Funktionäre ohnehin jegliche Hoffnung verloren habe. Je höher, desto schlimmer. Wer sich über Herrn Blatter aufregt, der hat offenbar schon vergessen, unter welchen Umständen er überhaupt ins Amt kam und wie er sich seine Wiederwahlen zu sichern pflegt. Was man so hört.

Ein einziges Mal konnten „wir“ ihm ein Schnippchen schlagen, als der Vertreter Ozeaniens nicht so abstimmte wie er sollte und Deutschland statt der abgesprochenen Südafrikaner die WM 2006 ausrichten durfte. Nun, dieser Fehler im System wurde kurz mal korrigiert, als man die Kontinental-Rotation einführte und somit Südafrika für 2010 (und Brasilien für 2014) die WM sicherte (danach wurde sie wieder abgeschafft, brauchte man offenbar nicht mehr). Man kann ja mal auf bei anderen afrikanischen Fans und Funktionären nachfragen, was die wiederum von der damaligen WM-Vergabe halten (ich kenne da ein paar Stimmen z.B. aus Marokko).

Jetzt also Russland. Und Katar. Beides vorbildliche Nationen. Auch was die Regierungsform und die Gesellschaft angeht. Aber wer auf gesunden Menschenverstand oder Demokratie-Ansatz beim Weltverband hofft ist, wohl eher ein Träumer.

Die Kommentare Herrn Putins nach der besiegelten „Sport-Weltherrschaft“ (Olympia, WM) im nächsten Jahrzehnt sprechen da ebenfalls eine deutliche Sprache.

Wer mehr Details zu diesem Thema nachlesen will, dem empfehle ich wärmstens die Webseite Herrn Weinreichs.

Speziell diesen Beitrag hier.

Und wo wir ohnehin bei Herrn Weinreich sind, ist der Weg zu Herrn Zwanziger nicht weit (Oh, ist das jetzt abmahnfähig?).

Nun gut. Damit hier kein falscher Eindruck entsteht: Ich distanziere mich natürlich und selbstverständlich total davon, hier irgendeinen Zusammenhang konstruiert zu haben zwischen den obigen Zeilen und dem DFB-Präsident. Nichts liegt mir ferner.

So was gibt’s doch gar nicht in der bundesliga wetten?

Apropos Wetten – was gibt’s denn da Neues?

Der Prozess um den letzten Wettskandal läuft. Und Thomas Cichon wird stark belastet. Was dieser in Abrede stellt.

Womit wir die Kurve kriegen zu meiner obigen Aussage: Und?