Es gibt noch Hoffnung für den deutschen Fußballjournalismus

Nein. Wir sind nicht allein mit Uli Köhler, Thomas Wark, Jörg Dahlmann oder Reinhard Schüssler!

Es gibt Hoffnung. In Person von Dirk Gieselmann und Jürgen Kaube.

Warum? Weil sie solche Artikel schreiben können.

Dirk Gieselmann

Oma Uli und die Schwiegersöhne

Wie Bayern-Präsident Hoeneß seinen Klub kaputtliebt

Der FC Bayern wird sich von Louis van Gaal trennen. Ein Nachfolger ist nicht in Sicht. Wer will schon Trainer bei einem Klub werden, der sich nicht gestalten lässt? Ein paar Gedanken zur erdrückenden Liebe des Uli Hoeneß

Jürgen Kaube

Trainer beim FC Bayern

Das ist genau dein Ding!

Die anstehende Trainersuche wird für den FC Bayern München kein einfaches Geschäft. Wer sich das Jobprofil Bayern-Trainer genauer anschaut, muss erkennen: Nur ein Irrer wird diese Aufgabe übernehmen. Einen immerhin gäbe es.

Danke. Danke. Ich Danke Euch sehr.

Ich habe da mal ’ne Frage, Herr Präsident

Ich bin irritiert. War im Rahmen des Wechsels von unserem Maximo Manager Uli nicht die Rede davon, dass damit ein Rückzug aus dem Tagesgeschäft einhergehen sollte?

Zumindest hat man doch immer vomUli über denFranz derlei gehört, als dieser noch „Präsident“ war. So nach dem Motto: „Ach der Franz, der ist ja bei den Entscheidungen gar nicht mehr eingebunden…“

Hat sich wohl geändert. Egal.

Dann habe ich halt an unseren eingebundenen Präsidenten ein paar Fragen:

Dieses durften wir gehetzte, von Sorge um unseren Verein getriebene Anhänger des FC Bayern, in der heutigen Presseerklärung lesen:

– Louis van Gaal bleibt Cheftrainer des FC Bayern München bis zum Saisonende am 30.6.2011.
– der ursprünglich bis zum 30.6.2012 laufende Vertrag zwischen dem FC Bayern München und Louis van Gaal wird in beiderseitigem Einvernehmen zum Ende dieser Saison aufgelöst.
– Grund für die Auflösung des Vertrages ist die unterschiedliche Auffassung über die strategische Ausrichtung des Klubs.

Alle Beteiligten sind sich einig darüber, dass in der derzeit schwierigen sportlichen Situation des FC Bayern München gemeinsam sämtliche Kräfte eingesetzt werden, um die sportlichen Mindestziele dieser Saison noch zu erreichen.

Erste Frage: Fällt Ihnen der Widerspruch auf? Man vertraut dem Trainer nicht mehr bis über das Ende der Saison hinaus. Aber man vertraut ihm, die (gefährdeten) Saisonziele in den letzten Spielen der Saison zu erreichen? Die Ziele, die ja für den Verein so wichtig sein sollen. Aufgrund dieses Finales 2012. Und so. Klar. Das Finale ist ja fest gebucht für uns. Quasi ein Selbstläufer. Ich schweife ab.

Zweite Frage: Wie kann man sich einvernehmlich trennen, wenn „unterschiedliche Auffassungen über die strategische Ausrichtung des Klubs“ der Grund waren?

Daraus resultierende dritte Frage: Ich bin ehrlich, diese Frage ist für viele Bayern-Fans die wohl wichtigste Frage der letzten 30 Jahre:

Welche Auffassung über die strategische Ausrichtung des Klubs hat denn der Vorstand des FC Bayern?

Vierte Frage: Sie sind länger im Fußball als ich, noch dazu als Aktiver ein Weltstar gewesen. Umso interessanter ist für mich die Antwort auf die Frage, inwieweit Sie nun davon überzeugt sind, dass die neue Situation (Ende Trainertätigkeit van Gaals beschlossen), Einfluss auf die Motivation unserer Mannschaft hat unter eben diesen Trainer erfolgreich zu arbeiten?

Fünfte Frage: Ab und an ist es ganz interessant, Teil dieses neumodischen Internets zu sein. Dort bleibt nämlich vieles erhalten. Selbst wenn die persönliche Erinnerung einen verlässt.

Wenn man weiß, dass der Trainer am Ende der Saison geht und es eh nicht so gut läuft, dann kann ich mir nicht so gut vorstellen, dass eine gute und gedeihliche Zusammenarbeit in den nächsten Monaten stattfinden kann.

Ihnen wird aufgefallen sein, dass ich die fünfte Frage noch nicht gestellt habe, aber vielleicht können Sie sich die ja auch selber denken…

Der bayerische Fisch stinkt vom Kopf her. Und vom Schwanz.

Dieser Beitrag fällt mir nicht leicht. Und ich weiß ja – aus sicherer Quelle – dass der FC Bayern hier mitliest. Vielleicht nicht gerade heute, schließlich hat man an der Säbener Straße gerade anderes zu tun, aber insgesamt kann ich darauf leider keine Rücksicht (mehr) nehmen.

In diesen Tagen, in diesen Stunden wird – einmal mehr – die bayerische Sau durchs Dorf getrieben. Bei unserem geliebten FC Bayern stimmen die Ergebnisse nicht (mehr). Glaubt man manchen Kommentaren – ob von sogenannten professionellen Sport-Journalisten, oder ganz normalen Menschen, die auf Blogs ihre Meinung äußern – dann steht der FC Bayern gerade kurz vor dem Niedergang.

Steht er ja auch. Vor dem Abstieg in die Regionalliga. Nämlich die zweite Mannschaft, die immer als Durchlauferhitzer von aufstrebenden Talenten verstanden wurde. Dieser Gedanke scheint nur noch sekundär und wurde offensichtlich fallen gelassen.

Auch dieses Mosaiksteinchen ist aber imho ein Teil des Gesamtproblems.

Des Gesamtproblems, dass der FC Bayern meiner Meinung nach heute hat.

Die Frage ist doch: Was will der FC Bayern?

Will der FC Bayern Erfolg haben? Na klar, das wollen wir alle. Und nicht wenige Fans des FC Bayern sind doch genau deshalb Fan unseres Vereins geworden. Damit ein wenig Glanz auch auf sie abfällt. Geschenkt.

Hier muss man allerdings nachfragen: Wie soll dieser Erfolg erzielt und gesichert werden?

Der Weg eines Uli Hoeneß hat dem Verein seit 1979 jede Menge Erfolg gebracht. Deshalb bin ich ja eigentlich auch ein Ulianer. Uli Hoeneß ist quasi der (heutige) FC Bayern. Jemand anderer Meinung?

Jetzt gibt es mit diesem Erfolg hat nur ein kleines Problem. Wenn man ihn hat, will man noch mehr. Das gleiche Problem wie mit diesem Geld. Hat der Nachbarn noch ein größeres Auto, Schiff, Haus, will man das auch haben.

Unsere Nachbarn haben wir in den zurückliegenden Jahrzehnten schon lange überholt. Wir sind die mit den großen Autos, Schiffen, Häusern.

Neidisch konnten wir nur werden, wenn wir mal die Nachbarschaft im Ausland besucht haben. Das waren Autos, Schiffe, oder Häuser.

Plötzlich fühlte man sich wieder ein Stückchen kleiner. Doof das. Also wollte man das auch haben.

Auch haben meinte hier zumeist diesen großen silbernen Pokal. Mit den Henkeln dran. Denn der macht sich besonders gut. In einem ansonsten schon großen Haus.

Auf dem Weg dahin vergingen viele Jahre und nicht nur einmal hatte der Hoeneß’sche FC Bayern mehr als eine Hand an diesem Stück Silber.

Kaum 22 Jahre nach seinem Amtsantritt sollte es dann soweit sein. Der Pott gehörte uns und konnte somit unser – inzwischen noch größer gewordenes Haus schmücken. Zufriedenheit machte sich breit. Bei uns allen. Auch bei uns Fans. Zufriedenheit es allen Nachbarn da draußen im Ausland gezeigt zu haben. Und ganz und gar nicht auf Pump.

Dieser Zufriedenheit folgten zwei Dinge.

Die Enttäuschung, dass danach dann doch nur wieder die mit den noch größeren Häusern sich diesen Silberpott untereinander ausliehen und irgendwann dann auch die Langeweile der Mittel, wie der Verein versuchte seiner Wege zu gehen.

Irgendwann wollte man – von Seiten des Vorstands der Ex-Helden der Vergangenheit – nicht mehr nur den reinen Erfolg. Nein, er sollte auch noch wunderschön herausgespielt werden.

Die eierlegende-Wollmilch-Sau.

Das war die Zeit, als man von Seiten des Vereins mit den Experimenten anfing.

Den alten Lehrmeister abservieren (der der den silbernen Pokal geholt hatte). Gegen einen Zuchtmeister eintauschen. Um dann wieder vom Lehrmeister abgelöst zu werden. Und erstmalig den Panzerschrank im Keller zu öffnen, wo all das Geld, womit die Nachbarn da draußen ihre großen Häuser tapezierten, selber mal in den Händen zu halten. Nur so fürs Gefühl…

Als alles gut zu sein schien, wagte man sich an die Mutter aller Experimente und installiere einen Bäckermeister, der zuvor schon eine ganze Nation an Nachbarn verzückt hatte. Sein Zauber wirkte. Zunächst. Seine Halbwertzeit war dann aber doch die kürzeste aller Meister.

Katerstimmung im mittelgroßen Haus mit dem mittelgroßen Auto und dem mittelgroßen Schiff.

Was machte man nur falsch?

Und was machen diese Nachbarn in Spanien, mit diesen Gaudistischen Häusern, nur so anders, dass alle immer so von denen schwärmen und die uns auf dem Platz immer so sehr verprügelten?

Die Lösung war ein Tip, den sich unsere Hausmeister von auswärts holten: Die haben ein Konzept. Eine Philosophie. Ui.

Das hörte sich direkt sehr gut an und so was wollte man natürlich sofort selber haben.

Gesagt, getan.

Man holte sich einen Visionsmeister. Der sogar schon bei diesen Nachbarn gewohnt und gearbeitet hatte. Dann konnte ja nichts mehr schief gehen.

Ging auch nicht. All das, was all die Meister zuvor schafften, schaffte auch dieser Meister (die kleinen Nachbarn um die Ecke klein zu halten). Und diesem verflixten Pott war er auch näher als viele andere Meister zuvor.

Dumm nur, dass gerade dieser Meister anders war. Der wollte nämlich nicht nur Meister der Vision und Philosophie sein, nein zu allem Überfluss auch noch Hausmeister. Und zwar im eigenen. Dem mittelgroßen.

Na das ging nun wirklich nicht. Visionen, Strategie, Plan und Philosophie hin oder her. Hausmeister ist man immer noch selber. Hat schließlich all die Jahre zuvor auch so geklappt, warum etwas ändern?

Und hier kehren wir von dieser netten Geschichte zurück in die Realität. Und all den Leser, die noch nicht eingeschlafen sind, will ich erklären, worauf ich hinaus will:

Unser Verein, seine Fans und vor allem sein Vorstand (Erfolge in der Vergangenheit hin oder her) muss sich entscheiden, was wir mit unserem Verein anfangen wollen!

Wollen wir so weiter machen wie all die zurückliegenden Jahrzehnte? Dann werden wir auch weiterhin mit einem gewissen finanziellen Aufwand die nationale Konkurrenz einigermaßen in Schach halten und im europäischen Konzert irgendwie mal mehr, mal weniger mitspielen können.

Wenn wir aber mehr für unseren Verein erreichen wollen, wenn wir nicht nur erfolgreich – national wie international – sondern auch noch mit schönem Fußball bestückt sein wollen, dann, ja dann müssen wir doch wohl oder übel grundlegend etwas ändern, oder?

Die Verpflichtung eines Aloysius Paulus Maria „Louis“ van Gaal war ein erster Schritt in diese Richtung. Wenn man dem Verein ein System, eine Strategie eine Philosophie verpassen will, die sich nicht mit jeder Trainerentlassung ändern soll und man somit immer und immer wieder bei Null anfangen muss, wie all die anderen (die aus den kleinen Häusern) das so machen, dann muss man schmerzliche Veränderungen aushalten können.

Es kann dann nämlich sein, dann man mal eine Zeitlang keinen Erfolg hat. So sehr man sich daran auch gewöhnt haben mag. Das bringt so etwas nun einmal mit sich.

An anderer Stelle habe ich dies schon einmal erwähnt: Wenn man wie Barcelona sein will, muss man wie Barcelona arbeiten. Ich habe mich nur geirrt, was den Bezug zu Herrn van Gaal betrifft, denn es war Herr Cruyff, der im Jahre 1988(!!) zu Barcelona kam und seine Ajax-Philosophie dort einpflanzte. Und nicht nur in der ersten Mannschaft, nein in den gesamten Verein! Jede Mannschaft, die zweite, die dritte, alle Jugendmannschaften spielen diesen Stil und somit findet dort ein Prozess statt, der zu dem Fußball führt, den Barcelona gerade spielt. Spieler, die diesen Stil nicht spielen können, kommen erst gar nicht in die erste Mannschaft (welche Spieler aus dem aktuellen Kader wären dann noch übrig?)

23 Jahre sind seit diesem Einstieg Cruyffs vergangen. Wäre unser Vorstand, unsere Medien unsere Fans bereit solch einen langen Weg zu gehen?

Nein?

Dann faselt bitte ab sofort kein Wort mehr von Barcelona oder nachhaltiger Vereinspolitik und wechselt ruhig weiter alle 1,5-2 Jahre den Trainer, die Strategie und die Philosophie. Gerne könnt ihr auch alle 2-3 Jahre 70-80 Mio. investieren. Die Schatzmeister all der kleineren Häuser freuen sich jetzt schon!

Und dann macht Ihr da oben auch gerne und ruhig so weiter, in dem Ihr noch den letzten Trainer öffentlich demontiert. Nur weil Ihr, die ihr an keinem Mikrofon vorbeigehen könnt, zu allen Themen des Vereins jederzeit Eure Meinung abgebt. Das Boulevard wird es Euch danken.

Danke, lieber Kevin Großkreutz

Ich bin ihnen ja auch irgendwie auf den Leim gegangen. Und irgendwie nicht. Also dem Boulevard jetzt. Und habe Äußerungen des BVB-Jungstars (Betonung auf „jung“) Kevin Großkreutz relativ unreflektiert übernommen.

Einerseits weil ich im Sportstudio nach dem schwarzgelben Spielbericht Äußerungen von ihm (aber eben nicht diese) gehört habe, die in diese Richtung gingen, andererseits mir das Beispiel der Annan-Story genug Warnung hätte sein müssen. Unabhängig davon, dass ich das hier schon längst wieder vergessen hatte.

Ich bin lernfähig. Und deshalb – wenn ich schon keine Zeit dafür habe, so gründlich zu recherchieren wie Herr Wieland im Rahmen der Annan-Story – werde ich in Zukunft auf Meldungen verzichten, die nur das Boulevard im allgemeinen oder die BILD-Zeitung im speziellen als Quelle haben.

Oder zumindest werde ich sie nicht mehr so kritiklos übernehmen. Ist ja schon einmal ein Anfang. Und mehr als mancher sog. „seriöser“ oder „richtiger“ (Sport-)Journalist so macht.

Tweetpass Cologne – Wir machen das.

Tweetpass, was ist das denn jetzt schon wieder?

Für die, die weder Fußballblogger, noch auf Twitter aktiv sind: Ein Treffen. Von ansonsten nur digitalen Bekannten. In der Realität.

Und zu allem Überfluss: So was gibt es schon. Wir / Ich sind / bin also Nachmacher!

Es gab diesbezüglich. schon früher mal Bestrebungen. Gescheitert ist es – ja woran eigentlich? An fehlender Zeit. Oder so.

Nun denn, Zeit habe ich eigentlich auch nicht, aber jede Menge Lust und deshalb habe ich heute auf Twitter mal den Stein ins Rollen gebracht.

Erste Interessenten gibt es schon. Gut.

Da ich aber weiß, dass nicht alle meine Leser so wirklich und richtig 2.0ig sind, wollte ich den ersten echten organisatorischen Schritt hier im Blog starten. Je nachdem, wie viel Aufwand vonnöten sein wird, wird es ausgelagert.

Insofern grundsätzliche Bereitschaft besteht, sind die ersten Dinge ja schon geklärt.

Der Tweetpass soll/wird in Köln stattfinden [1]. In erster Linie ist er für Bayern-Fans, -Blogger, -Twitterer, etc. gedacht. Ausgeschlossen sind Andersdenkende aber auf keinen Fall. Siehe #tpmuc.

Als nächstes sollte geklärt werden, ob wir uns

a) im Rahmen eines Bayern-Spiels oder

b) am Abend nach einem Bayern-Spiel treffen.

Von daher die Umfrage hier.

[1] Die damaligen Bestrebungen für einen Tweetpass NRW sind wohl schon an der Suche nach einem Ort gescheitert. Das fällt hier flach. Schließlich steht es ja jedem frei auch einen Tweetpass Dortmund oder Tweetpass Pussemuckel ins Leben zu rufen… 😉

Update, 24.02.2011:

Hier die nächsten Termine für Bayern-Spiele:

05.03.2011, 15.30 Hannover 96 – FC Bayern
12.03.2011, 15.30 FC Bayern – Hamburger SV
19.03.2011, 15.30 SC Freiburg – FC Bayern
02.04.2011, 15.30 FC Bayern – Borussia Mönchengladbach

Was zunächst einmal nur Bundesliga-Spiele sind. Und am Wochenende. Da wir wahrscheinlich einige Anreisende haben, die von weiter weg als Bonn kommen, bietet sich da nicht gerade das CL-Achtelfinal-Rückspiel am 15.03. gegen Inter im Joe Champs an, oder?!

Hier ist der Link zur Doodle-Umfrage. Eintragen!

Auf dem Weg nach L’Alpe d’Huez

Für den FC Bayern stehen die entscheidenden Wochen an. Nach dieser Berg-und-Tahlfahrt-Saison sind wir nach den folgenden englischen Wochen schlauer, wohin die Reise denn nun geht.

Entweder ist die Meisterschaft endgültig futsch und wir scheiden im Achtelfinale der Championsleague ebenso wie im Halbfinale des deutschen Pokals aus, oder wir halten das Rennen um die Salatschüssel offen, stehen im Pokalfinale in Berlin und haben den aktuellen Championsleaguesieger aus dem Rennen geworfen.

Extrem gesehen jetzt.

Aber gibt es in dieser bayerischen Konstellation überhaupt einen Mittelweg?

Haben wir überhaupt eine Chance all die schwierigen Aufgaben bis zur nächsten Länderspielpause erfolgreich zu bewältigen?

Klar Antwort: Ja.

Denn jedes Spiel fängt bei 0:0 an und bei den Bayern steht das europäische Flügeltraumduo Robbéry auf dem Platz. Bis auf weiteres.

FSV Mainz 05 – FC Bayern
Inter Mailand – FC Bayern (CL)
FC Bayern – Borussia Dortmund
FC Bayern – FC Schalke 04 (P)
Hannover 96 – FC Bayern
FC Bayern – Hamburger SV
FC Bayern – Inter Mailand (CL)
SC Freiburg – FC Bayern

Mehr geht kaum. Und da fallen die Spiel in Freiburg und gegen den HSV fast noch ab (was bzgl. des HSV eigentlich gar nicht geht, also bei mir jetzt).

Tod oder Gladiolen.

Meine Prognose:

Wir festigen in der Bundesliga Platz 3 oder erreichen gar schon Platz 2, der Titel bleibt trotzdem unerreichbar.

Wir erreichen das Pokalfinale.

Wir schlagen Inter oder gehen mit fliegenden Fahnen unter. Tatsächlich für mich völlig offen.

Was denkt ihr?

Die überforderten Königsblaublogger. Oder?

Ich bin heute – auf Twitter – über einen Eintrag in diesem Internetz gestolpert bei dessen Lektüre ich mal wieder richtig schmunzeln musste.

Diesen hier.

Zuerst war ich mir nicht sicher, ob User „Kevin“ das ernst gemeint hat was er da sagte, später hatte ich Probleme es überhaupt zu verstehen…

Hallo Nerdkurve,

ich würde hier gerne ein „Luxusproblem“ diskutieren, das mir schon seit längerem im Kopf herumschwirrt.

Mit der Rückkehr von Torsten haben wir mittlerweile 7 oder 8 aktive Schalke-Blogs. Das ist an sich ganz schön, da es viel zu lesen gibt. Mittlerweile kommt es mir aber ein wenig so vor, als ob man geradezu nach Themen suchen muss, die nicht schon von anderen Blogs diskutiert wurden.
Wie man am Fall „Annan“ bzw. „Facebook Felix“ sehen kann, werden diese Themen doppelt oder sogar dreifach beschrieben. Das erinnert doch so ein bisschen an die „normale“ Presse, in der man im Endeffekt auch immer dasselbe liest.

Jetzt meine Frage (auch an die Leser): Stört euch das? Sollte man sich in Zukunft ein wenig absprechen? Sollte man vielleicht sogar überlegen, unter dem Mantel der Nerdkurve ein gemeinsames „Fanmagazin/blog“ aufzuziehen? So hat nicht jeder immer den Druck irgendetwas zu schreiben.

Sicherlich wird es so sein, dass ich das alles total falsch verstehe und mir die Struktur dieses Forums, dieser Webseite nicht ganz klar ist, aber – korrigiert mich, wenn ich mich irre – es wird hier davon gesprochen, dass man doch vielleicht nicht so viele Schalke-Blogs haben sollte, damit man a) inhaltlich nicht redundant agiert und b) das alles nicht so anstrengend ist?

Wie meinen?

Sicherlich, Europa, Deutschland ist blogtechnisch – im Vergleich zu den USA, dem Mutterland der Blogs – noch weit hintendran, aber sollte es nicht vielmehr in unser aller (Blogger-)Interesse sein, dass es so viele von uns gibt, wie nur eben möglich?

Damit sich diese Darreichungsform von Inhalten mal so langsam in der Gesellschaft etabliert?

Und ist es nicht gerade ein Merkmal von Weblogs, dass – selbst wenn sie über das gleiche Thema fabulieren – es aber eben durchaus unterschiedliche Standpunkte, Sichtweisen und Denkanstöße sein können?

Besonders hanebüchen finde ich das Argument, dass es mit der Rückkehr des Herrn Wieland auf die Blogbühne, ja jetzt noch schlimmer geworden sei. Oder so.

Entschuldigung. Mit der Rückkehr des Herrn Wieland kam (endlich) auch mal wieder einer zurück, der für Qualität steht.

Und davon brauchen wir in unserer Mitte noch immer jede Menge!

Aber wie gesagt, ich blicke wahrscheinlich einfach gerade mal wieder nicht, worum es geht.

Na dann.

Das erste Mal

Viele Leser, die Breitnigge noch nicht so lange kennen, werden wahrscheinlich gar nicht wissen, dass ich schon viel länger quatsche.

Nach eigener Erinnerung wie Recherche geht das sogar zurück bis ins Jahr 2005.

Damals gab es einen Podcast namens „Die einfach beste Sportshow“ – die Älteren unter uns werden sich erinnern.

Und ich war 2005 – kurz vor Weihnachten – dort zu Gast.

Die beiden Autoren Franz Strasser und Max Tuerck waren seinerzeit so erfolgreich, dass gar der WAZ-Konzern eingestiegen ist und die Ligashow gegründet wurde. Dort bin ich ebenfalls ab und an aufgeschlagen – dazu aber erst später mehr.

Jetzt erstmal viel Spaß bei meinen ersten Sprachversuchen.

Hier übrigens die Kurzversion nur mit mir.

Mit Rib und Rob gegen Hopp?

Geschehen etwa noch Zeichen und Wunder?

Herr Ribéry und Herr Robben gemeinsam auf dem Fußballplatz? Gleichzeitig unverletzt?

Man glaubt es kaum, aber es hat den Anschein.

Unser kleiner Franzose gab ja im Köln-Spiel sein Comeback, Herr Robben fühlt sich wieder fit.

Und für alle die, die immer noch glauben, die Punktverluste des FC Bayern hätte nichts mit dem Spieler, der Person Robbens und seiner Präsenz auf dem Platz zu tun, der sollte sich mal die reinen Zahlen anschauen.

VfL Wolfsburg – FC Bayern 1:1 – Robben wird vorzeitig (und zu früh) eingewechselt
FC Bayern – 1. FC Kaiserslautern 5:1 – Robben erzielt Führung kurz vor der Pause
Alemannia Aachen – FC Bayern 0:4 – Robben wirbelt auf dem Tivoli
SV Werder Bremen – FC Bayern 1:3 – Robben erzielt wichtigen Ausgleich
1. FC Köln – FC Bayern 3:2 – Robben fehlt verschnupft

Noch jemand Fragen?

Paule spricht.

Und zwar jede Menge. Wenn auch nicht immer in mein schickes Podcast-Mikro.

Aber wenn ich in Zukunft noch mal selber was quatschen sollte, dann mache ich das – ab sofort – hier.

Bei Interesse – einfach immer mal wieder vorbeischauen.

In Kürze – wie man das so schön sagt – werde ich da auch ein paar ältere Schätze platzieren. Schließlich halte ich meine Klappe ja schon längere Zeit vor die Mikros…